Thomas Hagedorn Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rick Mädel seit 9.1.2021 | Geschäftsführer |
Alexander Emde seit 9.1.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thomas Hagedorn Holding GmbHGüterslohKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Entwicklung des Anlagevermögens 2020
Bilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2020
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Kapitalflussrechnung
Konzernanhang 2020I. Allgemeines Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens laut Registergericht
II. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen alle direkt und indirekt gehaltenen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, sofern nicht besondere Ausschlussgründe vorliegen. Tochterunternehmen, bei denen die Thomas Hagedorn Holding GmbH einen beherrschenden Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik ausübt, werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Gemeinschaftsunternehmen, die durch ein in den Konzernabschluss einbezogenes Mutter- oder Tochterunternehmen gemeinsam mit einem oder mehreren nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen geführt werden, werden entsprechend den Anteilen am Kapital einbezogen, die dem Mutterunternehmen gehören. Der Konzernabschluss umfasst die folgenden Tochterunternehmen und Gemeinschaftsunternehmen:
Folgende Gesellschaften werden, in Ausübung des Wahlrechts nach § 296 Abs. 2 HGB, nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie einzeln als auch zusammen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.
Der Konzernabschluss wird auf den Abschlussstichtag der Thomas Hagedorn Holding GmbH zum 31. Dezember 2020 aufgestellt. Bei abweichenden Abschlussstichtagen bis zu drei Monaten vor dem Stichtag des Konzernabschlusses, wird ein Unternehmen auf der Grundlage des zum abweichenden Stichtag aufgestellten Jahresabschlusses in den Konzernabschluss einbezogen. Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die zwischen dem abweichenden Abschlussstichtag des einbezogenen Unternehmens und dem Abschlussstichtag des Konzernabschlusses eingetreten sind, werden in der Konzernbilanz und der Konzerngewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, mit Ausnahme der Hagedorn Invest GmbH, ist der 31. Dezember 2020. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Hagedorn Holding GmbH einbezogenen Unternehmen wurden im Wesentlichen nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Lediglich in Fällen von untergeordneter Bedeutung wurde auf eine Vereinheitlichung verzichtet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über 3 bis 5 Jahre planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung ist planmäßig aufgrund der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt worden. Ab dem Geschäftsjahr 2020 werden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Einzelanschaffungs- bzw. Herstellungskosten EUR 800,00 Euro nicht übersteigen im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen. In den Vorjahren wurden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Einzelanschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 liegen, auf Sammelkonten erfasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine zum Stichtag festgestellte Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Werten zum Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse / Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, höchstens jedoch zu ihren voraussichtlichen Veräußerungskosten abzüglich noch anfallender Kosten. In die Herstellungskosten wurden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten ebenso wie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens und der Kosten der allgemeinen Verwaltung eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital wurden anteilig berücksichtigt, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung des Vermögensgegenstandes entfallen. Vertriebskosten wurden nicht einbezogen. Von dem Wahlrecht gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten offen abzusetzen, sofern sie auf bilanzierte Vorräte entfallen, wurde Gebrauch gemacht. Sofern die erhaltenen Anzahlungen die bilanzierten Vorräte übersteigen, wird der übersteigende Betrag passiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigen beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Kassenbestand und Bankguthaben wurden zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 2,30 % p.a. auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ohne Gehaltssteigerungen ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Eventuell zu berücksichtigende Preis- und Kostensteigerungen wurden, soweit relevant, berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Der Abzinsungssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Die Steuerrückstellungen beinhalten alle noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB i. V. m. § 298 Absatz 1 HGB aktive latente Steuern zu bilden wird Gebrauch gemacht. Hierbei wurden steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Weiter werden aktive und passive latente Steuern auf konsolidierungsbedingte Differenzen gemäß § 306 Satz 1 HGB gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 30,2 % (15,8 % Körperschaftsteuer und 14,4 % Gewerbesteuer) zugrunde. IV. Konsolidierungsgrundsätze Die Konsolidierung der Abschlüsse des Konzernkreises erfolgt in Anwendung der Erwerbsmethode gemäß § 300 HGB. Die Kapitalkonsolidierung ist nach § 301 Absatz 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durchgeführt worden. Dabei wurden die dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des neubewerteten Eigenkapitals der einbezogenen Unternehmen verrechnet. Die Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erstkonsolidierungszeitpunkt bewertet, unabhängig von eventuell bestehenden nicht beherrschenden Gesellschaftern. Tochterunternehmen werden grundsätzlich von dem Zeitpunkt an voll konsolidiert, zu dem der Konzern die Möglichkeit eines beherrschenden Einflusses erlangt. Im Geschäftsjahr 2020 hat sich der Konsolidierungskreis um sechs neugegründete Tochterunternehmen erweitert. Weiterhin sind drei neugegründete Gemeinschaftsunternehmen in den Konsolidierungskreis aufgenommen worden. Ein bei der Verrechnung entstehender aktivischer Unterschiedsbetrag wird ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und ab dem Zugangsjahr planmäßig auf zehn Geschäftsjahre verteilt, in denen er voraussichtlich genutzt wird. Der nach Verrechnung der Anteile mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital verbleibende negative Unterschiedsbetrag wird unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Anteile fremder Gesellschafter am Eigenkapital der Konzerngesellschaften werden im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Die hierbei entstandenen Aufrechnungsdifferenzen wurden erfolgswirksam eliminiert. Gewinne und Verluste aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden ebenso eliminiert, wie Beteiligungserträge der einbezogenen Unternehmen. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Die Abstockung von Anteilen an Tochterunternehmen ohne Statuswechsel wird als Veräußerungsvorgang abgebildet. V. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzerngewinn- und -Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagespiegel dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist auf Anteilserwerbe von Tochterunternehmen zurückzuführen. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 23.444,3 (i. Vj. TEUR 2.842,8) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 9,4 (i. Vj. TEUR 1.369,1) enthalten. Aktive latente Steuern Latente Steuern wurden im Wesentlichen gebildet für Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Grundstücke und Gebäude, Vorräte sowie Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern setzen sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:
Konzernbilanzgewinn Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Konzernbilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der passivische Unterschiedsbetrag resultiert aus der Kapitalkonsolidierung zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Konzernunternehmen in den Konzernabschluss. Er ist im Wesentlichen auf aufgedeckte stille Reserven bei den Konzernunternehmen zurückzuführen. Der passivische Unterschiedsbetrag ist weder auf eine zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung erwartete ungünstige Entwicklung der künftigen Ertragslage der Konzernunternehmen noch auf zu diesem Zeitpunkt erwartete Aufwendungen zurückzuführen. Der passivische Unterschiedsbetrag wird ertragswirksam aufgelöst, soweit am Abschlussstichtag feststeht, dass er einem realisierten Gewinn entspricht, weil z.B. das Konzernunternehmen eine nachhaltig gute Ertragslage aufweist oder erhebliche Gewinnthesaurierungen (z.B. in Form von Gewinnrücklagen oder Gewinnvortrag) vorgenommen hat. Der passivische Unterschiedsbetrag hat sich im Geschäftsjahr 2020 wie folgt entwickelt:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Nacharbeiten (TEUR 27.783,2), Personalrückstellungen (TEUR 2.891,4), Entsorgungsverpflichtungen (TEUR 1.749,9), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 782,1), sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 681,1) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, Grundpfandrechte, Globalzessionen, Kontenverpfändung und Sicherungsübereignung von Anlage- und Umlaufvermögen gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 2.646,3 (i. Vj. TEUR 2.245,7) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 86,8 (i. Vj. TEUR 58,7) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0,00 (i. Vj. TEUR 427,3). Haftungsverhältnisse Zugunsten des Gesellschafters und Geschäftsführers Herrn Thomas Hagedorn wurden die sonstigen Wertpapiere mit einem Betrag von TEUR 3.844,9 (i. Vj. TEUR 5.855,1) zur Sicherheit für ein privates Darlehen abgetreten. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen im Gesamtbetrag von TEUR 38.857,8 (i. Vj. TEUR 40.701,9). Die Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen umfassen die bis zur Möglichkeit der erstmaligen Kündigung voraussichtlich noch anfallenden Beträge. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und -Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 786,2 (i. Vj. TEUR 2.328,6) sowie außerordentliche Erträge in Höhe von TEUR 1.711,4 (i. Vj. TEUR 720,4) enthalten. Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus Anlagenabgängen. Die außerordentlichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Versicherungsentschädigungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 334,5 (i. Vj. TEUR 986,7) sowie außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.424,6 (i. Vj. TEUR 654,7) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Anlagenabgängen. Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Versicherungsschäden. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind TEUR 2.136,0 Aufwendungen (i. Vj. TEUR 2.723,9 Erträge) aus latenten Steuern enthalten. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Gemäß Kapitalflussrechnung beträgt der Finanzmittelfonds zum Ende der Periode TEUR 21.771,6 (i. Vj. TEUR 25.597,9) und besteht ausschließlich aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Davon stammen TEUR 441,0 (i. Vj. TEUR 213,7) von quotal einbezogenen Unternehmen. Der Finanzmittelfonds unterliegt keinen Verfügungsbeschränkungen. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Mitarbeiter: In den konsolidierten Tochterunternehmen beschäftigte Mitarbeiter:
In den Gemeinschaftsunternehmen werden keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt. Abschlussprüferhonorar: Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2020 beträgt TEUR 95,0 und gliedert sich in TEUR 95,0 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 0,0 für Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 0,0 für sonstige Leistungen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer / Gesellschafter vergebenen Krediten wird berichtet: Kreditentwicklung Thomas Hagedorn Gesellschafter-Geschäftsführer
Kreditkonditionen Thomas Hagedorn Zinssatz: 2 %, Laufzeit: unbefristet, Sicherheiten: keine Kreditentwicklung Barbara Hagedorn Geschäftsführerin
Kreditkonditionen Barbara Hagedorn Zinssatz: 1,75 %, Restlaufzeit: 23 Jahre, Sicherheiten: keine Geschäftsführung Geschäftsführer der Thomas Hagedorn Holding GmbH ist:
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurden gemäß § 286 (4) HGB keine Angaben zu den Geschäftsführerbezügen gemacht. Nachtragsberichterstattung Rückwirkend zum 01.01.2021 wurde die STAVE GmbH mit Sitz in Berlin zur Hagedorn Unternehmensgruppe erworben. Zum Jahreswechsel 2021/2022 soll die Wasel GmbH in die Unternehmensgruppe Hagedorn voraussichtlich eingegliedert werden. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Lagebericht, Abschnitt 3. c. Leistungswirtschaftliche und Organisatorische Chancen und Risiken. Hinsichtlich den Auswirkungen der Corona-Pandemie verweisen wir auf den Lagebericht, Abschnitt 3. g) Chancen und Risiken durch die Corona-Pandemie.
Gütersloh, 30.06.2021 gez. Thomas Hagedorn gez. Barbara Hagedorn BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thomas Hagedorn Holding GmbH, Gütersloh Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Thomas Hagedorn Holding GmbH, Gütersloh und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Thomas Hagedorn Holding GmbH, Gütersloh für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ahlen, den 30. Juni 2021 Christian Budt, Wirtschaftsprüfer Konzernlagebericht 20201. Grundlage des Konzerns Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist ein Rundum-Dienstleister der Branche mit Standorten in Gütersloh, Köln und Hannover. Der Name Hagedorn steht für hohe Kompetenz, Qualität, Sicherheit und Sorgfalt. Als Fullservice-Dienstleister übernimmt die Hagedorn Unternehmensgruppe deutschlandweit die gesamte Bandbreite von Abbruch, Altlastensanierung, Entsorgung und Stoffstrommanagement bis hin zu Tiefbau und der Erstellung von industriellen Außenanlagen sowie Revitalisierung und der Entwicklung von neuen Nutzungskonzepten.
Moderner Abbruch ist heute ein technologisch anspruchsvoller Rückbauprozess, der professionelle Planung und Umsetzung erfordert. Hagedorn entwickelt situationsgerechte Sanierungs-, Abbruch- und Entsorgungskonzepte und setzt diese systematisch um: sicher, termingerecht, umsichtig. Ob baufällige Häuser, alte Windkrafträder, brachliegende Industrieanlagen und Kamine oder marode Straßen: Ausgediente Bauwerke aller Art und jeder Größe werden von uns fachgerecht und in kürzester Zeit rückgebaut, um die Grundstücke für eine neue Verwendung schnell wieder verfügbar zu machen. Ein besonderes Augenmerk legen unsere Experten auf die oftmals im Vorfeld auszuführende Bauschadstoffsanierung. Altlasten sind Ablagerungen von Schadstoffen im Boden, im Wasser oder in der Luft, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind oder werden können. Die Sanierung kontaminierter Flächen ist daher eine Aufgabe für Spezialisten. Effizienz, Sicherheit und Qualität stehen bei der Schadstoffsanierung für Hagedorn an erster Stelle. Damit kontaminierte Bereiche keinen Schaden anrichten, erkunden Hagedorn-Experten diese Altlasten, erarbeiten Sanierungs- und Entsorgungskonzepte und setzen sie um. So von uns aufbereitet, stehen Flächen oder Grundstücke für eine Neuverwendung wieder zur Verfügung. Es gibt viele Fragen, Anforderungen und Vorschriften bei der sachgerechten Entsorgung von Abfällen. Nur besonders qualifizierte Betriebe können daher Entsorgungsfachbetrieb werden. Das Gütersloher Wertstoffzentrum (GWG) ist einer von ihnen, der die entsprechende Fachkunde, Organisation und Ausstattung aufweist. Ganz gleich ob gefährliche Abfälle, vermischte Materialien oder große Mengen an Baureststoffen. Durch unsere Analysen der spezifischen Abfallmengen können wir einen Großteil des Abfalls der Wiederverwertung zuführen. Das GWG erstellt für eine Vielzahl von Bauvorhaben ein projektspezifisches und kostenoptimiertes Entsorgungskonzept, wobei wir auch das Potential partnerschaftlich verbundener Unternehmen nutzen. Komplettlösungen gemäß dem Grundsatz »alles aus einer Hand« sind daher leicht zu realisieren. Das Gütersloher Wertstoffzentrum als ein Unternehmen der Hagedorn Unternehmensgruppe hat Zugriff auf ein hohes Massenaufkommen aus den Bereichen Abbruch und Rückbau von Gewerbe- und Industriebauten, Altlastensanierungen und Flächenrecycling sowie Tiefbau- und Erschließungen. Und das deutschlandweit. Diese Massen werden zielgerichtet im Rahmen eines Stoffstrommanagements verwertet. Dabei stehen uns neben dem Standort in Gütersloh auch Kontingente in Anlagen und auf Deponien sorgfältig ausgewählter und leistungsstarker Partner zur Verfügung. Unsere Kernkompetenzen im Tiefbau reichen von Erd- und Kanalbau über umfassende Tiefbauarbeiten und industriellen Straßenbau bis hin zur Herstellung kompletter Außenanlagen. Mit GPS-gesteuerten Baggern, Raupen und Gradern realisieren wir digital hinterlegte Geländemodelle in höchster Präzision. Dadurch entfallen auf den Baustellen aufwändige Vermessungs- und Absteckungsarbeiten. Maßnahmen zur Bodenertüchtigung sowie das komplette Behörden- und Gutachtermanagement gehören ebenfalls zu unserem Tagesgeschäft. Neues Bauland zu schaffen gehört zu den großen Herausforderungen, vor denen die Immobilienbranche derzeit steht. Industrie- und Logistikbranche brauchen immer mehr Flächen. Gleichzeitig vermeiden viele Städte und Gemeinden aus ökologischen Gründen Neuversiegelungen, wodurch Neuausweisungen von Flächen nahezu ausgeschlossen sind. Revitalisierung stellt einen Ausweg aus diesem Dilemma dar. Ausgediente Bestandsflächen, die sogenannten Brownfields, bieten hier eine Lösung. Brownfields zu identifizieren, ihr Potenzial zu erkennen, sie zu revitalisieren und baureif zu machen, ist die Kernkompetenz der Hagedorn Revital. Eigentümer, Investoren, Logistiker und Projektentwickler, sie alle betrachten Konversionsflächen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Weil wir die Bedürfnisse aller Zielgruppen einbeziehen, können wir sinnvolle Nutzungskonzepte entwickeln. Dabei arbeiten wir partnerschaftlich mit Projektentwicklern zusammen. Wir analysieren Lage, Konkurrenzsituation, Marktverhältnisse und städtebauliche Rahmenbedingungen der stillgelegten Standorte und stellen mithilfe von Rentabilitätsberechnungen die Investorentauglichkeit sicher. So entstehen an Top-Standorten in Deutschland Flächen, die Investoren durch ihre vielseitigen Nachnutzungsmöglichkeiten ansprechen. Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist im ganzen Bundesgebiet tätig. Das Unternehmen ist zertifiziert nach SCC** (Arbeitssicherheit) und Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG sowie RAL Gütezeichen Abbrucharbeiten (RAL GZ 509) in den Beurteilungsgruppen HA3, AB und AK. Zu unseren Kunden gehören sowohl öffentliche Auftraggeber als auch namhafte Firmen aus der Privatwirtschaft. 2. Wirtschaftsbericht a.) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen (Quelle: IW-Report 01/2021 Zusammenfassung) Im Frühjahr 2021 ist die weltwirtschaftliche Entwicklung geprägt von zahlreichen Unsicherheiten im Umgang mit der Corona-Pandemie. Während einzelne Länder trotz hoher Infektionszahlen weiterhin eine stabile Erholung verzeichnen, befinden sich andere Länder mitten in der dritten Infektionswelle und führen neue Schließungsmaßnahmen ein, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Doch die Impfoffensive sorgt für Optimismus, wenngleich der Impffortschritt je nach Land sehr unterschiedlich ausfällt. Unter der Annahme, dass die Virusmutationen den Impferfolg nicht gefährden, dürfte sich die Weltwirtschaft im Laufe des Jahres 2021 zunehmend erholen. Das Vorkrisenniveau dürfte weltweit bereits zu Beginn des Jahres 2021 erreicht sein, wozu die Entwicklungen in China und den USA erheblich beitragen. Der Vorkrisenwachstumspfad dürfte jedoch nicht vor Ende des Jahres 2022 erreicht werden. Die deutsche Konjunktur ist auf der Angebots- und Nachfrageseite gespalten. Konsum und Teile der Dienstleistungsökonomie durchleben erneut kräftige Einbrüche. Exporte und Teile der Industrie werden von der anziehenden Weltwirtschaft begünstigt. Die Weltwirtschaft wird 2021 um 5 % zulegen, sie ist aber ebenfalls gespalten: China und die USA stützen die Weltkonjunktur, der Euroraum schwächelt aufgrund der dritten Infektionswelle. Der Rückgang des realen BIP in Deutschland im ersten Quartal 2021 und die im zweiten Quartal wieder ansteigenden Infektionszahlen dämpfen die Erwartungen für das Gesamtjahr. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet für 2021 nur noch mit einem Wachstum von 3 %. Erst Anfang 2022 wird das Vorkrisenniveau in Deutschland wieder erreicht. Unter der Annahme einer erfolgreichen Zurückdrängung der Pandemie und keiner Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität dürfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 um gut 4 % zulegen. Der Private Konsum wird 2021 aufgrund der Geschäftseinschränkungen stagnieren, nachdem er 2020 um 6 % einbrach. Die Inflationsrate zieht aufgrund von Steuereffekten an, sie bleibt aber unter 2 %. Die Ausrüstungsinvestitionen kommen nur zögerlich in Fahrt und es werden erst im Jahr 2022 die starken Einbrüche von 2020 aufgeholt. Die Bauinvestitionen wachsen langsam, aber konstant. Im Gefolge der konjunkturellen Erholung wird die Anzahl der Erwerbstätigen wieder zunehmen, das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 wird allerdings im Prognosezeitraum noch nicht wieder erreicht. Der steigende Anteil der Langzeitarbeitslosen erschwert die schnelle Rückführung der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Das staatliche Haushaltsdefizit wird 2021 in Deutschland auf 4,75 % des BIP weiter ansteigen und 2022 rund 3 % des BIP betragen. b.) Branchenspezifische Rahmenbedingungen (Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB)) Bauunternehmen schauen verhalten positiv nach vorne, denn: Die Bauwirtschaft hat dem pandemiebedingten Abschwung der Konjunkturentwicklung in Deutschland in 2020 entgegengewirkt. Für 2021 wird ein Umsatz im Bauhauptgewerbe auf dem Niveau des Jahres 2020 bei ca. 140 Mrd.€ erwartet. (Quelle: IW-Report 01/2021) Die Bauinvestitionen mussten bislang zumindest keine Rückgänge ihrer Geschäftstätigkeit erleiden - freilich wäre ohne die Pandemie ein höheres Bauvolumen möglich gewesen. Die leichten Einbußen beim Nichtwohnungsbau wurden im Jahresverlauf 2020 durch die leichten Zunahmen beim Wohnungsbau gut kompensiert. Insgesamt lagen die realen Bauinvestitionen im Jahr 2020 um 1,9 % über dem Vorjahresniveau. (Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB)) Die Bauunternehmen haben große Anstrengungen unternommen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig einen möglichst effektiven Arbeitsablauf abzusichern. Die Bereitschaft, wieder mehr Lehrlinge einzustellen, kennzeichnet die Lage ebenso, wie der fortdauernde Beschäftigungszuwachs der letzten Jahre - auch im Corona-Jahr 2020. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe lag im Jahr 2010 bei rund 715.000. Im Jahr 2020 waren es jahresdurchschnittlich etwa 893.000 Beschäftigte, eine Steigerung um fast ein Viertel gegenüber dem Beginn des Jahrzehnts. Der Beschäftigungsaufbau wird in 2021 fortgesetzt, bei etwas verminderter Dynamik, auf fast 900.000 Beschäftigte. Gesucht wird sowohl gewerbliches Personal als auch Angestellte. Die Digitalisierung der Branche erfordert entsprechende Fachkompetenz. Ausbildung und Studium werden zunehmend darauf abgestellt. Der Wohnungsbau zeigt eine von Corona nahezu unbeeindruckte Entwicklung. Das Baugenehmigungsverlangen ist stabil hoch. Per November sind für mehr als 333.000 Wohneinheiten (WE) Baugenehmigungen erteilt worden, und damit für rund 14.000 WE mehr als im Vorjahr (+ 4,0 %). Die Order zeigten nur im April und Mai ein "Corona-Zittern". Seither zeigt sich die Nachfrage stabil hoch. Insgesamt kann für 2020 ein Umsatzwachstum im Wohnungsbau von ca. 10,5 % auf 54,3 Mrd.€ verzeichnet werden. Insgesamt wurden etwa 300.000 WE fertiggestellt. Im Wirtschaftsbau haben sich die Corona-Auswirkungen deutlich niedergeschlagen. Dabei fällt die Investitionsneigung bei den einzelnen Gebäudetypen im Wirtschaftsbau sehr unterschiedlich aus. Profitiert haben die Lagergebäude. Der verstärkte Online-Handel braucht zusätzliche Lagerflächen. Dagegen haben parallel zum Lockdown die Baugenehmigungen für Handelsgebäude in den Monaten März bis Mai deutlich nachgegeben. Bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden zeigt sich ein verzögerter Corona-Effekt. Mutmaßlich zeichnet sich hier die breite Umstellung auf Homeoffice bei Büroarbeiten in vielen Dienstleistungsbereichen ab. Dies könnte den Bedarf an Büroflächen nachhaltig tangieren. Deutlich verlor auch die Investitionsbereitschaft in Fabrik- und Werkstattgebäude im zweiten Halbjahr 2020. Im Wirtschaftsbau kann für 2020 insgesamt noch ein Umsatz leicht oberhalb des Vorjahresniveaus bei ca. 49,8 Mrd.€ (+1,2 %) verzeichnet werden. Bremsend wirkt hierbei die Entwicklung im Wirtschaftshochbau. Stabilisierend wirkt demgegenüber der Tiefbau. Hier schlagen sich insbesondere die gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöhten Investitionsbudgets der Deutschen Bahn nieder. In 2021 wird im Wirtschaftsbau mit einem Umsatz von bei 48,8 Mrd.€ gerechnet. Das ist ein Rückgang um 1,0 Mrd. € (ca. -2,0 %). Die öffentliche Hand ist angesichts der Herausforderungen aus der Corona-Krise besonders gefordert, ihre Bauherrenfunktion aktiv wahrzunehmen. Der kommunale Investitionsstau in Schulen, Kitas und kommunale Straßen steht seit Jahren bei fast 100 Mrd.€ fest. Die Infrastruktur des Bundes in Straße, Schiene und Wasserstraße braucht dringend den eingeleiteten Investitionshochlauf. Es ist zu begrüßen, dass der Bund gemeinsam mit den Ländern die coronabedingten Einnahmeausfälle der Kommunen des Jahres 2020 in Höhe von ca. 12 Mrd.€ ausgleicht. Das sollte den Kommunen helfen, ihre Investitionen wie geplant umzusetzen. Für 2020 konnte im öffentlichen Bau ein Umsatz von 38,9 Mrd.€ verzeichnet werden. Das ist ein Plus von 6,2 %, das sich allerdings 2021 in ein Minus von 1,5 % umkehren wird. Das Umsatzvolumen in dieser Sparte wird in 2021 voraussichtlich 38,3 Mrd.€ erreichen. c.) Leistungserstellung Auch im Berichtsjahr 2020 konnte aufgrund der guten Auftragslage und des weiteren Wachstums bei Hagedorn zusätzliches Personal eingestellt werden. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer ist dabei von 517 auf 570 (+10,3 %) gestiegen. Ein Teil der Leistung wird durch den Einsatz projektbezogener Partnerunternehmen aufgefangen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Kundenaufträge termingerecht begonnen und abgeschlossen wurden. Die operativen Einheiten der Hagedorn Unternehmensgruppe beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit dem Rückbau von Bestandsgebäuden, Industrieanlagen bis hin zu Windkraftanlagen und Kraftwerken. Aus dem ursprünglich zum Rückbau gehörendem Erdbau ist in den letzten Jahren ein klassischer Tief- und Straßenbau entstanden, der oft im Zusammenhang mit dem Rückbau an gleicher Stelle neue Industrieanlagen oder Logistikstandorte entstehen lässt. Unsere gut ausgebildeten Projektleiter bilden hierbei das gesamte Portfolio des Tiefbaus, von Kanal- und Leitungsbau, bis hin zu den fertigen Oberflächen ab. Durch die Investitionen in moderne Geräte des Fuhr- und Maschinenparks sowie in die Betriebsausstattung wird stetig sichergestellt, dass Hagedorn den steigenden Anforderungen gerecht wird. Durch die fortwährende Modernisierung dieser Geräte konnte auch die Bearbeitungszeit der einzelnen Baustellen verkürzt werden. In Gütersloh betreibt die Gütersloher Wertstoffzentrum GmbH (GWG), als 100 %-ige Konzerntochter, einen modernen Betrieb. Der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb handelt große Mengen an Wert- und Recyclingbaustoffen sowohl in der Gütersloher Anlage als auch im Streckengeschäft. Als der Spezialist in Sachen Aufbereitung und Entsorgung in der Hagedorn Unternehmensgruppe begleitet die GWG sämtliche Hagedorn-Baustellen. Durch die gute Vernetzung der Fachleute hat die GWG zudem Zugriff auf ein hohes Massenaufkommen aus den Bereichen Abbruch und Rückbau von Gewerbe- und Industriebauten, Altlastensanierungen und Flächenrecycling sowie Tiefbau- und Erschließungen. Und das bundesweit. Diese Massen werden zielgerichtet im Rahmen eines Stoffstrommanagements verwertet. Das Erfolgsmodell GWG in Gütersloh entsteht mit Spatenstich im Oktober 2020 auch in Hannover. Dort erfolgt im Hafen Hannover-Misburg die Errichtung einer Hannoveraner Wertstoffzentrums GmbH (HWG). Dies umfasst ein neues Recyclingzentrum mit drei Wertstoffhallen samt Waagenterminal sowie ein Bürogebäude für die Hagedorn Hannover GmbH und eine Werkstatt. Das Gelände verfügt über ca. 56.000 m 2 und einen trimodalen Verkehrsanschluss (Straße, Eisenbahn, Kanal). Die Hagedorn Unternehmensgruppe übernahm das Grundstück bereits im Herbst 2017 als neuer Pächter der Misburger Hafengesellschaft, die das Gelände als geräumt übergab. Im Zuge der Aufnahme der Bodenarbeiten erhielt das HWG nun die behördliche Auflage, als Pächter des Geländes für die Kampfmittelbeseitigung zu sorgen. Die Landeshauptstadt Hannover und auch der Bereich um den Hafen in Hannover waren während des Zweiten Weltkrieges ein bevorzugtes Angriffsziel. Die behördliche Auflage wird zu Bauverzögerungen und Mehrkosten führen. Den Umständen zum Trotz bleibt die Übertragung der Blaupause GWG nach Hannover ein sinnvolles und profitables Geschäftsvorhaben für die Unternehmensgruppe Hagedorn. Eine weitere 100%-ige Konzerntochter, die Hagedorn Revital GmbH, blickt wiederholt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück und ist als nationaler Entwicklungspartner für Konversionsflächen auf dem Immobilienmarkt bei Projektentwicklern sowie Kommunen etabliert. Der Bereich Grundstücksrevitalisierung wird künftig weiterhin mit viel Potenzial bewertet. Unterstützt wird dies durch den sicheren Trend per Gesetz zur Reduktion von Flächenversiegelung. Es wird damit gerechnet, dass der Bedarf an Bauland künftig nur durch die Umwandlung von Konversionsflächen erfüllt werden kann. Risiken werden in einem gesteigerten Wettbewerb gesehen. So findet der Bereich der Revitalisierung und des Redevelopment von Grundstücken bei Immobilienentwicklern sowie Abbruchdienstleistern, bzw. auch in Kombination von Beiden, stetig mehr Interesse. Hier lässt sich ein zunehmender Wettbewerb beobachten, ebenso wie eine gesunkene Risikoschwelle im Ankauf von Konversionsflächen durch Wettbewerber, ausgelöst durch die akute Flächenknappheit und den Entwicklungsdruck der Branche. Die Hagedorn Revital GmbH hat sich durch den Zugang weiterer Projekte, dem Abschluss bestehender Projekte und der zielgemäßen Weiterentwicklung der Bestandsprojekte im Jahr 2020 weiterhin positiv entwickelt und fundamental gefestigt. Insbesondere der Abschluss zweier Großprojekte trugen merklich zur Zielerreichung im Geschäftsjahr 2020 bei. Brownfield24 baut auf den Referenzen der Hagedorn Revital und dem Trend zur Reduktion von Flächenversiegelung weiter auf. Das Internetportal wird weiterhin laufend optimiert und strategisch auf Wachstum ausgerichtet. Zur Optimierung dienten Maßnahmen im Bereich unterschiedlicher Zertifizierungen, der überarbeiteten Internetseite sowie der Eintragung mehrerer Markenrechte. Die einzigartige Marktstellung wurde gefestigt. Brownfield24 - Deutschlands erste Plattform für Grundstücke, Netzwerk und Wissen rund um Brownfields. Von der Revitalisierungsfläche, über geeignete Projektpartner bis hin zu aktuellen Brownfield-Nachrichten, bietet die Plattform ein einzigartiges Angebot. Das Internetportal betreibt mit der Vermarktung von Konversionsflächen Pionierarbeit. Dem Risiko kopiert zu werden, wurde mit den oben genannten Maßnahmen aktiv entgegengewirkt. Ebenso wurde 2020 der Deutsche Brownfield Verband e.V. ins Leben gerufen, welcher
als seine Zweckbestimmung ausgibt. Eindrucksvoll demonstrierte die Deutsche Sprengunion, die über eigene Sprengkapazitäten verfügt, ihre Kompetenz auf dem Gelände des ehemaligen STEAG-Kohlekraftwerks in Lünen. Nach einigen kleineren Sprengungen im Geschäftsverlauf 2020 ging am 28. März 2021 die weitere Sprengung über die Bühne. Fünf der höchsten Kraftwerksgebäude fielen in sich zusammen oder kippten wie geplant und durch den Einsatz von rund 420 Kilogramm Sprengladung zur Seite. d.) Absatzbereich
Die Auftragslage im Geschäftsjahr 2020 war auf hohem Niveau zufriedenstellend. Die Auftragsbücher, insbesondere im Tiefbau, waren gut gefüllt und ließen nur wenige Lücken für kurzfristige Neuaufträge zu. Abbildung 2: Entwicklung der Umsatzerlöse Unsere Erwartung, das Jahr 2020 mit einer Steigerung der Gesamtleistung abzuschließen, haben wir erfüllt. Die Gesamtleistungen (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung) beliefen sich auf 267,1 Mio.€ (Vorjahr: 173,1 Mio.€) und lagen somit um 54,3 % über dem Vorjahreswert. Der Umsatzerlös lag im Geschäftsjahr bei 232,2 Mio.€ gegenüber 158,0 Mio.€ im Vorjahr. Die Bestandsveränderung betrug 34,9 Mio.€ gegenüber 15,1 Mio.€ im Vorjahr.
Abbildung 3: Entwicklung der Gesamtleistung Innerhalb eines Baustellenablaufes werden durch die breite Angebotspalette umfangreiche Synergien genutzt. Dabei werden Einzelbauvorhaben dieser Art, mit einem Umsatzvolumen zwischen 1,0 Mio.€ und 15,1 Mio.€, immer häufiger im Tiefbau ausgeführt. Der Durchschnittsauftragswert im Bereich Tiefbau liegt im Geschäftsjahr 2020 bei 3,3 Mio.€. Auch im Bereich Abbruch geht die Entwicklung ganz deutlich zu den Großprojekten zwischen 1,0 Mio.€ und 13,0 Mio.€. Allerdings gehört auch weiterhin der Abbruch von kleineren Projekten zum Tagesgeschäft. Nachhaltigkeit als Schlagwort ist nicht mehr wegzudenken. Jeder Quadratmeter revitalisierte Fläche und jede fachgerecht entsorgte Tonne Material trägt zur Strategie, aus Brownfields hochwertiges Greenfield zu entwickeln, bei. Mit genau diesem Geschäftsmodell trifft die Revital mit der Flächenentwicklung somit vollends den Zahn der Zeit. Zum weiteren Ausbau der Nachhaltigkeitsstrategie wurden Ende 2020 vier neue Projekte akquiriert. Im ersten Quartal 2021 erhielten drei weitere Gesellschaften innerhalb unserer Flächenentwicklungssparte Einzug. Mit der Revitalisierung des Kohlekraftwerks Knepper in Castrop-Rauxel/Dortmund hat die Hagedorn Unternehmensgruppe in 2018 das größte Einzelprojekt in der Unternehmensgeschichte begonnen. Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Bodensanierung und -vorbereitung abgeschlossen. Die Finalisierung des Projektes erfolgt voraussichtlich im vierten Quartal 2021, in welchem Zuge die restlichen Anteile an der Gesellschaft Knepper an den Investor veräußert werden. Sollte die Abnahme aufgrund behördlicher oder coronabedingter Umstände verzögert werden, muss angenommen werden, dass die Finalisierung des Projektes Knepper erst in 2022 erfolgt. Die Hagedorn Unternehmensgruppe entwickelt sich zusehends zu einem der bedeutendsten Abbruchunternehmen für Kraftwerke. Diese Entwicklung wurde durch den Kauf des ehemaligen STEAG-Kraftwerks in Lünen Ende 2019 fortgesetzt. In den Geschäftsjahren 2020 und 2021 werden im Wesentlichen die Altlastensanierung, Sprengungen sowie Abbrucharbeiten vorgenommen. Mit der Abwicklung des Projektes ist die Unternehmensgruppe Hagedorn im Zeitplan und hat erforderliche Anforderungen erfüllt. e.) Beschaffungsbereich Im Beschaffungsbereich arbeitet die Firma mit guten und bewährten Partnerunternehmen projektbezogen zusammen. Dieser Zulieferkreis wird durch den strategischen Konzerneinkauf sowie die dezentral beschäftigten Einkäufer stetig ausgewertet. f.) Vermögens- und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2020 ist das Sachanlagevermögen von 41,5 Mio. € auf 39,8 Mio. € zurückgegangen. Der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch die Veräußerung von Grundstücken (Effekt -4,2 Mio. €). Bei den technischen Anlagen und Maschinen wurden notwendige Reinvestitionen durchgeführt. Der Bilanzwert stieg um 2,2 Mio. €. Zusätzliche Zukäufe wurden über Leasing abgebildet, welche von 5,5 Mio. € auf 10,3 Mio. € gestiegen sind. Die Vorräte haben sich auf 55,7 Mio.€ erhöht (2019: 41,2 Mio.€). Der Anstieg resultiert aus dem Unternehmenswachstum sowie dem immer größer werdenden Bauvorhaben mit längerer Bauzeit. Dabei wurde der Betrag an erhaltenen Anzahlungen von 70,3 Mio.€ (Vorjahr 50,1 Mio.€) von den Vorräten offen abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 15,8 Mio.€ in 2019 auf 43,2 Mio.€ angestiegen. Haupttreiber des Anstiegs sind die Kaufpreisforderungen aus Großprojekten. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 15,9 Mio.€ um 20,0 Mio.€ auf 35,9 Mio.€ erhöht. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus Darlehen an nichtkonzernverbundene Unternehmen. Zur Hebung von steuerlichen Synergieeffekten innerhalb der Konzernunternehmung schlossen ausgewählte Einzelunternehmen mit der Konzernmutter, der Thomas Hagedorn Holding GmbH, im Geschäftsjahr 2020 Ergebnisabführungsverträge. Bei diesen verpflichten sich die Einzelunternehmen ihren gesamten Gewinn (oder Verlust) an die Konzernmutter abzuführen. Zwei weitere Hagedorn-Firmen werden im Geschäftsjahr 2021 Ergebnisabführungsverträge mit der Konzernmutter schließen. Darüber hinaus bündelt die Unternehmensgruppe ihre Liquidität seit Oktober 2020 mithilfe des Cash Poolings. Im Geschäftsjahr 2020 wurde ein positiver Cash-Flow von -3,8 Mio.€ erreicht, der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Der Bestand an liquiden Mitteln belief sich zum Bilanzstichtag auf 21,8 Mio.€ (i. Vj. 25,6 Mio.€). Der Cash-Flow ergibt sich wie folgt:
Das Eigenkapital ergibt sich wie folgt:
Die Eigenkapitalquote im Konzern beträgt 33,2 % (im Vorjahr: 34,9 %). Am 18.11.2020 wurde die Thomas Hagedorn Holding GmbH mit dem CrefoZert, dem Creditreform Bonitätszertifikat, ausgezeichnet. Nur 2,0 % der deutschen Unternehmen wird hiermit eine außergewöhnlich gute Bonität bescheinigt. Die Thomas Hagedorn Holding GmbH erlangte im Dezember 2020 ebenfalls die Notenbankfähigkeit und damit das Gütesiegel im Bonitätsanalyseverfahren der Deutschen Bundesbank. Die Steuerrückstellungen sind mit 0,5 Mio.€ im Berichtsjahr um 1,7 Mio.€ niedriger als im Vorjahr (2,2 Mio.€), was den Synergieeffekten der geschlossenen Ergebnisabführungsverträgen zuzuschreiben ist. Die sonstigen Rückstellungen sind von 9,0 Mio.€ auf 35,3 Mio.€ angestiegen. Der Anstieg resultiert überwiegend aus höheren Rückstellungen für ausstehende Nacharbeiten sowie aus den Rückstellungen für Abraum- und Abfallbeseitigung und ausstehender Eingangsrechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum 31.12.2020 74,8 Mio.€ und sind zum Vorjahr (70,6 Mio.€) um 4,2 Mio.€ angestiegen. Trotz des starken Anstiegs der Gesamtleistung von 54,3% und der Erhöhung der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 5,9% nur leicht angestiegen. Das eingeführte Cash-Pooling hat sich positiv auf die Höhe der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewirkt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag 14,6 Mio.€ (im Vorjahr 11,2 Mio.€). Ist mit den Lieferanten eine Skontovereinbarung getroffen worden, werden diese Verbindlichkeiten auch mit Skontoabzug innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Auch die übrigen Lieferantenrechnungen werden ausschließlich innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 4,8 Mio.€ auf 10,3 Mio.€ im Geschäftsjahr 2020. Die Maschinen wurden zum großen Teil über Leasing finanziert. g.) Ertragslage und Ergebnis Die Gesamtleistungen beliefen sich im laufenden Geschäftsjahr auf 267,1 Mio.€ (i. Vj. 173,1 Mio.€) und lagen somit um 94,0 Mio.€ bzw. 54,3 % über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus organischem Wachstum. Der Rohertrag I (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung, abzüglich Materialaufwand) ist von 66,6 Mio.€ auf 117,6 Mio.€ angestiegen. Dies entspricht einem Wachstum von 76,6% (+51,0 Mio. €). Der Rohertrag II (Rohertrag I abzüglich der Personalkosten) betrug im Geschäftsjahr 79,8 Mio.€ gegenüber 35,5 Mio.€ im Vorjahr. Dies entspricht einem Zuwachs von 44,3 Mio.€ bzw. 124,8 % und somit mehr als einer Verdopplung. Die Personalaufwendungen beliefen sich auf 37,8 Mio. € (Vj. 31,1 Mio. €) und stiegen im Verhältnis zum Umsatz mit einem Anstieg von 21,5% lediglich unterproportional. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund des Unternehmenswachstums und der höheren Zuführungen zu Rückstellungen von 27,6 Mio.€ im Vorjahr auf 59,6 Mio.€ angestiegen. Der Konzern-Jahresüberschuss beträgt 13,7 Mio.€ gegenüber 5,7 Mio.€ im Vorjahr (+140,4%). Der für das Geschäftsjahr prognostizierte Konzern-Jahresüberschuss von 8,5 Mio.€ konnte um 61,2% übertroffen werden. Maßgeblich positiv beeinflusst wurde das Konzernergebnis 2020 durch Endkonsolidierungen in Folge des Abschlusses von Großprojekten sowie umstrukturierungsbedingten Abgängen. Diversere Kleinprojekte und Anteilsverkäufe wurden ebenso finalisiert und im Ergebnis reflektiert. Das sehr zufriedenstellende Ergebnis der Hagedorn Bau GmbH, wurde in Teilen vom Abbruchbereich aufgezehrt, da einzelne Abbruchbaustellen ein wesentlichen negativen Ergebnisbeitrag ausgewiesen haben. Sämtliche zu erwartenden Verluste aus diesen Baustellen wurden bis Ende des Geschäftsjahres erfasst. Weitere Verluste sind nicht zu erwarten. Maßnahmen zur Nach- und Vorsicht wurden u.a. durch eine Reorganisation des Managements innerhalb der Unternehmenssparte Abbruch getroffen. Des Weiteren wurde prozessual und vertragsrechtlich analysiert, welche Vorkehrungen in Zukunft durch Management, Projektsteuerung und die operativen Teams in Zusammenhang mit Großbaustellen zu treffen sind. Der ausgewiesene Konzernjahresüberschuss legt dar, dass die Unternehmensgruppe Hagedorn solide organisiert und finanziert ist. Trotz der zu verarbeitenden negativen Effekte wurde im Geschäftsjahr 2020 insgesamt ein überdurchschnittlich zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. Das Geschäftsjahr stellt das bislang erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte seit 1997 dar. 3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht a.) Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken (BMWI Wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2021) Die wirtschaftliche Lage präsentiert sich im Mai 2021 zweigeteilt: Während die Dienstleistungsbereiche nach wie vor durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie eingeschränkt sind, zeigt sich die Industriekonjunktur vergleichsweise robust. Der industrielle Ausstoß ist im ersten Quartal zwar leicht gesunken, aber die Gründe hierfür sind nicht in einer mangelnden Nachfrage zu sehen, sondern beruhen auf Lieferengpässen von Halbleiterprodukten, die vor allem die Produktion in der Automobilindustrie beeinträchtigten. So stehen dem Rückgang bei der Produktion eine positive Entwicklung bei den Auftragseingängen und sehr zuversichtliche Exporterwartungen gegenüber. Die Stimmung in den Unternehmen ist so gut wie lange nicht mehr. Die wirtschaftliche Aktivität in vielen Dienstleistungsbereichen bleibt derweil von den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung geprägt. Das GfK ("Growth from Knowledge"; zu Deutsch Wachstum aus Wissen) Konsumklima hat sich im April aufgrund der anhaltenden Lockdown Bestimmungen verschlechtert und verbleibt auf niedrigem Niveau. Allerdings stimmen die neuesten Zahlen zum Impffortschritt zuversichtlich und machen Hoffnung für die von den Beschränkungen betroffenen Bereiche. Die weitere Entwicklung der Wirtschaft hängt nun maßgeblich davon ab, wie nachhaltig das Infektionsgeschehen kontrolliert werden kann und wie schnell damit weitere Lockerungen möglich werden. Im Rückblick hat die konjunkturelle Erholung im Schlussquartal 2020 durch eine zweite Pandemiewelle und den daraufhin vorgenommenen Maßnahmen zur Eindämmung deutlich an Schwung verloren. Dennoch wird für das Gesamtjahr 2021 ein Aufschwung erwartet, auch wenn die dritte Welle der Pandemie für ein schwaches erstes Quartal 2021 gesorgt hat (-1,7 % laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts). Umso stärker können jedoch die Wachstumsimpulse sein, wenn die Beschränkungen aufgehoben werden. Dann dürfte auch der zuletzt schwächelnde private Konsum wieder anziehen, der besonders stark auf soziale Kontakte angewiesen ist. Gleichzeitig zeigt sich der deutsche Außenhandel und die damit eng verbundene Industriekonjunktur robust. Auch der Arbeitsmarkt konnte trotz der Belastungen durch die Pandemie eine Frühjahrsbelebung verzeichnen. Die Anzeigen für Kurzarbeit am aktuellen Rand deuten darauf hin, dass der Höhepunkt überschritten sein könnte und von nun an mit rückläufigen Zahlen zu rechnen ist. b.) Branchenspezifische Chancen und Risiken (IFO Geschäftsklima 05/2021) Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich merklich verbessert. Der ifo (ifo Institut - Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.) Geschäftsklimaindex ist im Mai auf 99,2 Punkte gestiegen, nach 96,6 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im April. Dies ist der höchste Wert seit Mai 2019. Die Unternehmen waren zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie deutlich optimistischer auf die kommenden Monate. Die deutsche Wirtschaft nimmt Fahrt auf. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Urteile zur aktuellen Lage konnten leicht zulegen. Auch die Erwartungen fielen weniger pessimistisch aus. Das Problem der Materialknappheit hat sich jedoch nochmals verschärft. (Ifo Baugewerbe) Auch im Baugewerbe waren 2020 vielfältige negative Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Diese konzentrierten sich allerdings größtenteils auf die Monate März bis Juni und spielten letztlich nur eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen Wirtschaftszweigen konnte die Baubranche relativ unbehelligt ihren Geschäften nachgehen. Dabei profitierte sie von den gut gefüllten Auftragsbüchern und einer Jahresendrallye, die auf die befristete Umsatzsteuerabsenkung zurückführen ist. So nahm etwa der Umsatz im Bauhauptgewerbe 2020 nominal um 5,9 % zu, während der Personalbestand um weitere 22.500 Personen anwuchs. Im Wirtschaftsbau sowie im Straßenbau verlief die Entwicklung aber weniger rosig. Die Absatzprobleme zahlreicher Branchen und die zunehmenden Sparzwänge der Gemeinden sprechen 2021 für rückläufige Bauleistungen im Nichtwohnbau. Demgegenüber dürfte der Mehrfamilienhausbau im laufenden Jahr weiter expandieren und die Sanierung des Wohnungsbestands angesichts der vielfältigen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für energetische Modernisierungen weiterhin gut laufen. Für den unternehmerischen Erfolg des einzelnen Betriebs wird es zukünftig also wieder stärker darauf ankommen, in welchen Bausparten dieser überwiegend tätig ist. Zu Beginn der Pandemie machte sich auch im Baugewerbe eine beträchtliche Verunsicherung breit. Die Befürchtungen betrafen einerseits angebotsrelevante Aspekte wie die Auswirkungen der Grenzschließungen auf die Verfügbarkeit von Materialien und ausländischen Arbeitskräften oder die vorübergehende Schließung von Baustellen und Baubetrieben. Andererseits spielten nachfragerelevante Faktoren, wie kurzfristige Auftragsstornierungen aus wirtschaftlichen Gründen oder eine ausgeprägte Zurückhaltung privater Auftraggeber aufgrund gesundheitlicher Risiken, eine Rolle. Für das Gesamtjahr 2020 vermeldete das Statistische Bundesamt sowohl für das Bauhauptgewerbe als auch für das Ausbaugewerbe noch einmal kräftige Umsatzzuwächse. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Baufirmen im ersten Halbjahr 2020 mit beachtlichem Gegenwind zu kämpfen hatten. Die größte Herausforderung in Zeiten von Corona bestand dabei im erhöhten Organisationsaufwand (z.B. hinsichtlich Anfahrt, Unterbringung, Hygiene/Arbeitsschutz, Baustellenbetrieb, stärkerer Nutzung von Homeoffice) und den vielfältigen kleineren bzw. nur vorübergehenden Beeinträchtigungen (Material- und Personalengpässe, erhöhter Krankenstand, Quarantäneauflagen/vereinzelte Baustellenschließungen, Verzögerungen bei Subunternehmern/Auftraggebern/Behörden). Im Rahmen der ifo Konjunkturumfrage waren "Materialknappheit", "Auftragsstornierungen" und "Sonstige Faktoren" häufig genannte Gründe für die Behinderung der Produktionstätigkeit. Insgesamt waren die Probleme aber beherrschbar, unter anderem weil die grenzüberschreitenden Materiallieferungen von massiven Beeinträchtigungen verschont blieben und viele Baustoffe ohnehin zum überwiegenden Teil im Inland produziert werden. Gleichzeitig setzten die Firmen des Baugewerbes alles daran, infektionsbedingte Betriebsschließungen zu verhindern und begegneten dem erheblich gewachsenen Organisationsaufwand überwiegend erfolgreich. Der große Vorteil der Baufirmen bestand aber darin, dass ihnen die Politik kein generelles Berufsverbot oder keine massiven Einschränkungen bei der Erbringung ihrer Leistungen auferlegte, wie dies beispielsweise viele Dienstleistungsbereiche erleben mussten. Eine wesentliche Rolle spielte dabei, dass Baumaßnahmen, zumindest in Teilen, Grundversorgungscharakter haben und Deutschland im Frühjahr 2020 vergleichsweise niedrige Infektionszahlen aufwies. Darüber hinaus finden Bauarbeiten oftmals im Freien statt und mittels geeigneter Schutzmaßnahmen und durchdachter Organisation bleiben die Ansteckungsrisiken beherrschbar. (Statistisches Bundesamt, Destatis 10.6.2021) Im Bauhauptgewerbe waren die Umsätze insgesamt leicht rückgängig um 0,4 %. Im Tiefbau fielen die Umsätze im März 2021 gegenüber März 2020 um 4,3 %, was im Wesentlichen auf die Auftragslage der öffentlichen Hand zurückzuführen ist. Von dieser Entwicklung ist die Sparte Tiefbau der Unternehmensgruppe nicht betroffen, da sich der Abnehmerkreis aus privaten Auftraggebern zusammensetzt. Die Umsätze im Hochbau sanken um 2,3 % im Vorjahresvergleich. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes verzeichnete der Wirtschaftszweig "Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten" mit +5,5 % sowie das Gewerk "sonstige spezialisierte Bautätigkeiten" mit +6,6 % Umsatzsteigerungen. Insgesamt sind die Branchenaussichten für die Haupttätigkeiten der Hagedorn Unternehmensgruppe trotz allem als positiv zu beurteilen. Bereits heute ist die Hagedorn Unternehmensgruppe der Marktführer der deutschen Abbruchbranche und verbessert sich im internationalen Ranking auf Platz fünf der Liste der führenden Abbruchunternehmen. c) Leistungswirtschaftliche und organisatorische Chancen und Risiken Die Prozesskette von Abbruch, Altlastensanierung, Aufbereitung über Erschließung bis zum Industriebau wird auf jeder Ebene von hoch qualifizierten Spezialisten betreut. Um diesem Wachstum Rechnung zu tragen, wurde die Hagedorn GmbH am 1. Juli 2019 zur Hagedorn Gütersloh GmbH. Zusätzlich wurden die operativen Abbruchgesellschaften Hagedorn Hannover GmbH und Hagedorn Köln GmbH gegründet, welche ihre Leistungen regional anbieten und den Wettbewerb durch Kenntnis der Standortspezifika bestens beherrschen. Ebenso wurde die Hagedorn Abbruchservice GmbH (seit 08. Februar 2021 Hagedorn Service GmbH) gegründet, welche zentrale Leistungen im Bereich der Altlastensanierung und Entkernung erbringt, aber auch für den Bereich Windkraft und Statikleistungen für Dritte tätig ist. Die Erfolge der Dezentralisierung schlugen im Geschäftsjahr 2020 merklich in den Abbruchgesellschaften Hannover und Köln durch. Diese Dezentralisierung des Bereichs "Abbruch" hat im Geschäftsjahr 2020 zu weiteren Umstrukturierungen geführt und auch einiges an Kapazitäten gebunden. Nachhaltiges Wachstum setzt klare Strukturen und eine professionell verwaltete Organisation durch die Geschäftsleitung voraus. Das operative Geschäft wird zukünftig in drei starke Säulen unterteilt. Die Säulen Tiefbau sowie Entsorgung und Stoffstrommanagement bleiben dabei unverändert. Die Säule Abbruch bestehend aus den Gesellschaften Hagedorn Köln GmbH, Hagedorn Gütersloh GmbH, Hagedorn Hannover GmbH, Hagedorn Abbruchservice GmbH (seit 8. Februar 2021 Hagedorn Service GmbH) und der Deutschen Sprengunion GmbH werden künftig durch einen zentralen Koordinator Abbruch mit kaufmännischer Unterstützung geführt. Ziel ist, Synergien im Bereich der Ressourcennutzung und -Einsatz zu heben. Der regionale Fokus der Abbrucheinheiten, der den wesentlichen Unterschied im Wettbewerb ausmacht, bleibt unverändert erhalten und ausgebaut. Mit dem Mix von neuester Technologie und kompetentem Fachpersonal möchte Hagedorn das Dienstleistungsangebot mit der großen Prozesskette weiter erfolgreich fortsetzen und seine führende Rolle in der Branche ausbauen. Der positive Trend soll sich nach 2020 auch in 2021 fortsetzen. Die operativen Sparten sind weiterhin auf Wachstum ausgerichtet. Die bisher am stärksten wachsende Sparte war und ist die Tiefbausparte, die im Geschäftsjahr 2020 mehr als ein Drittel des Umsatzes einnahm. Der Bereich der Revitalisierung leistet ebenfalls wesentliche und hohe Ergebnisbeiträge. Die Kombination der operativen Bereiche der Hagedorn Unternehmensgruppe, durch die Nutzung der gesamten Prozesskette in Verbindung mit dem An- und Verkauf von Grundstücken, ist zu einem starken Erfolgsmotor geworden. Auf die Aufgliederung der Umsätze nach § 285 Nr. 4 HGB wird allerdings verzichtet, da die Abnehmerstruktur im Bau-, Abbruch- und auch Entsorgungsgewerbe unwesentlich unterschiedlich ist. Durch die verschiedensten Zertifikate und neu geregelten Projektabläufe sind viele Leistungsprozesse eindeutiger festgelegt. Dies ermöglicht auch eine schnelle und effiziente Abwicklung der Projekte sowie ein intensives Baustellencontrolling. Abweichungen hierzu können aber immer auftreten, da sich während der Projektbearbeitung eventuell neue Herausforderungen ergeben können. Durch die langjährige berufliche Erfahrung der Projektleiter und aus der Erfahrung der Vergangenheit ist aber gewährleistet, dass schnell eine Lösung gefunden wird. Zwei Zukäufe stellen eine herausragende Chance für anorganisches Wachstum sowie die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios der Unternehmensgruppe dar. So wurde die STAVE GmbH mit Sitz in Berlin rückwirkend zum 01.01.2021 zur Hagedorn Unternehmensgruppe erworben. Die notarielle Beurkundung des Kaufvertrages wurde bereits vorgenommen. Die Eingliederung der operativen wie finanziellen Geschäftsbereiche ist für das zweite und dritte Quartal 2021 geplant. Mit einem Umsatz von 10 Mio.€ und 30 Mitarbeitern stärkt die STAVE das Dienstleistungsportfolio im Bereich Tiefbau der Unternehmensgruppe mit einem territorialen Fokus auf und in Berlin. Zum Jahreswechsel 2021/2022 soll die Wasel GmbH in die Unternehmensgruppe Hagedorn voraussichtlich eingegliedert werden. Das in Bergheim bei Köln beheimatete Unternehmen agiert in den Bereichen Mobil- und Turmdrehkrane, Schwertransporte und Industriemontage und wird insbesondere das Angebot der Unternehmensgruppe um Turmdrehkrane erweitern. Ebenso stoßen mit dem Zukauf rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Unternehmensgruppe hinzu. Die Liquidität der Unternehmensgruppe wird durch die beiden Zukäufe kontrolliert beeinflusst. Die Finanzierungsstruktur der Akquisitionen ist gesichert. Sowohl die STAVE GmbH als auch die Wasel GmbH werden als Tochterunternehmen der Thomas Hagedorn Holding GmbH an das Cash Pooling angeschlossen. d.) Chancen und Risiken im Bereich Betriebsdaten Die Geschäfts- und Leistungsprozesse sowie die interne und externe Kommunikation der Firma basieren vollständig auf neuesten Informationstechnologien. Damit sind allgemeine IT-Risiken verbunden. Zur Sicherung dieser Daten werden tägliche Volldatensicherungen auf Band erstellt und archiviert, sodass bei einem Ausfall des Systems eine Wiederherstellung der Datensätze rückwirkend bis zu einem Jahr möglich ist. Ein externer Dienstleister ist mit einem 24-Stunden-Notfallplan beauftragt worden, der mit einer Reaktionszeit von zwei Stunden für die Fehlerbehebung bereitsteht. Weiterhin wird bei der Software auf eine Branchenlösung gesetzt. e.) Chancen und Risiken im Absatz- und Beschaffungsbereich Die Chancen der Hagedorn Unternehmensgruppe liegen darin, dass durch die zugeführten Kompetenzen (Vielfältigkeit der Geschäftsfelder) eine Prozesskette angeboten werden kann, die den Wettbewerb kleiner macht. Dies ermöglicht ein Gesamtpaket der den Abbruch, die Revitalisierung, den schweren Tief- und Kanalbau sowie die Entsorgungsdienstleistungen bis hin zur Erstellung der Außenanlagen sowie die Projektentwicklung beinhaltet. Wir nennen das vom "Brownfield zum Greenfield". Bekannt ist das Angebot eines Gesamtpaketes bisher im Hochbau. Die vorab ausgeführten Gewerke sind in der Regel Einzelgewerke und werden auch als solche vergeben. Die Resonanz der Kunden auf das Angebot eines Gesamtpaketes für diese Einzelgewerke ist sehr positiv, da diese, durch die Ausnutzung der Synergieeffekte sowie der hervorragenden Logistik der Hagedorn Unternehmensgruppe einen wirtschaftlichen Vorteil im Vergleich zur Einzelvergabe haben. Die Branche spricht bereits vom Generalunternehmer (GU) Tiefbau. Zurzeit ist die Materialverfügbarkeit bei fast allen Baustoffen eingeschränkt. Sowohl Bauholz aber auch Kunststoffe sowie mineralische und metallische Materialien sind von steigenden Rohstoffpreisen betroffen. Die Gründe für die aktuelle Marktsituation sind mehrschichtig. Die Nachfrage nach Nadelschnittholz ist im Inland aber auch durch vermehrten Export insgesamt gestiegen. Zudem hat das hohe Aufkommen von Kalamitätsholz zur Folge, dass die Rohholzpreise stark gefallen sind. Das Überangebot an Kalamitätsholz kann nicht schnell genug verarbeitet werden, da die Sägeindustrie aktuell an ihrer Kapazitätsgrenze arbeitet. Diese Marktdynamik bringt die Holzbauunternehmen insgesamt in eine schwierige Lage. Insbesondere, wenn Konventionalstrafen durch Nichteinhaltung des Fertigstellungstermins drohen. Die Materialknappheit sowie Lieferengpässe von Holz, Kunststoffen sowie mineralischen und metallischen Materialien hat die Unternehmensgruppe Hagedorn im Geschäftsjahr 2020 nicht getroffen. Im Wesentlich aufgrund der Tatsache, dass die operativen Geschäftsbereiche auf diese Materialen zur Umsetzung des Projektgeschäfts nicht angewiesen sind. Die Hagedorn Gütersloh GmbH profitierte hingegen von deutlich gestiegenen Preisen für metallische Materialien, insbesondere Kupfer und Stahl, welche in großen Massen im ehemaligen STEAG-Kohlekraftwerk in Lünen verbaut sind und im Zuge des Abbruchs veräußert werden. In der Kalkulation im Leistungsbereich "Abbruch" ist die Verwertung des vorhandenen Schrottes ein wesentlicher Bestandteil. Die Preisentwicklung der Schrottpreise hängt an vielen nicht immer prognostizierbaren Faktoren. Somit besteht die Chance aber auch das Risiko, dass sich die kalkulierten Schrottpreise bei Auftragserteilung hoch- oder zurückentwickeln können, wobei die Dauer des Projektes mitbestimmt, ob und inwieweit sich Effekte materialisieren. Die realisierten Schrotterlöse der Unternehmensgruppe lagen in 2020 auf Vorjahresniveau. Zum Berichtszeitpunkt erreichen die realisierten Erlöse bereits einen Stand des Vorjahres. f.) Chancen und Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich Alle geplanten Investitionen je Geschäftsjahr sind Bestandteil einer längerfristigen Planung und werden bei einem Lieferanten als Generalimporteur von Caterpillar-Maschinen Anfang eines jeden neuen Geschäftsjahres platziert. Sie werden entweder fremd finanziert oder aus eigenen Mitteln bestritten. Hier wird der Vorteil von Paketgeschäften und von Paketfinanzierungen ausgenutzt. Durch diese Maßnahmen werden die Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich erheblich reduziert. Die Finanzierung von Unternehmenszukäufen ist an Covenants-Vereinbarung geknüpft, die der Unternehmensgruppe bestimmte Verpflichtungen im Bereich der Kennzahlerreichung auferlegen. Ebenso sind im Zusammenhang mit Langfristprojekten Bürgschaften zur Absicherung der Fertigstellung des Projektes an Kunden auszustellen. Die Kundenstruktur ist ausgesprochen heterogen. Es gibt keine Konzentrationsrisiken in der Forderungsstruktur. Für ausgewählte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Ausfallversicherung abgeschlossen, sodass hier das Ausfallrisiko begrenzt ist. Bei Großprojekten sind Konzentrationsrisiken unvermeidbar, die die Unternehmensgruppe durch Bürgschaften aber insbesondere auch durch zivilrechtliche Absicherungen in Verträgen abfedert und minimiert. g.) Chancen und Risiken durch die Corona-Pandemie Die Auswirkungen der Corona-Pandemie halten sich für die Unternehmensgruppe Hagedorn in Grenzen. Die Baustellen konnten während der gesamten Zeit des Lockdowns ununterbrochen bedient werden. Auch haben vereinzelte Erkrankungen von Mitarbeitern zu keinen Störungen der Arbeitsabläufe geführt. Durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice, flexibler Arbeitszeit und der Einhaltung von Hygienemaßnahmen konnte die Beeinflussung auf ein Minimum reduziert werden. Es ist weiterhin kein coronabedingter Auftragsrückgang zu verzeichnen. Diese zeigen sich bei den größeren Projekten auch eher mittelfristig, da solche geplanten Projekte auch abgeschlossen werden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass durch die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation Rückgänge beim Auftragseingang in den Folgejahren möglich sein können. Getragen vom allgemeinen Markttrend E-Commerce und E-Mobilität realisiert insbesondere die Unternehmenssparte Tiefbau ihre Chancen am Absatzmarkt während der Pandemie. Nachhaltige Steigerungen der Gesamtleistung als auch des operativen Gewinns sind dem durch die Pandemie verstärkten und anhaltendem Trend zuzuschreiben. h.) Prognosebericht Unter Berücksichtigung der in den Monaten Januar bis Mai 2021 erzielten Gesamtleistung und des derzeitigen Auftragsbestandes wird weiterhin mit einer steigenden Gesamtleistung für 2021 gerechnet. Der Auftragsbestand beläuft sich per 31.05.2021 auf 143,2 Mio. € und übertrifft das Vorjahresniveau um 18,1%. Die Ertrags- und Liquiditätslage ist insgesamt als positiv zu beurteilen. Die Unternehmensgruppe Hagedorn geht weiterhin von einer deutlich positiven Entwicklung im Rohertrag aus. Insgesamt wird für 2021 aufgrund der bisher erwirtschafteten Ergebnisse und der Prognose ein Konzernjahresüberschuss von mehr als 20,0 Mio.€ im Vergleich zu 13,7 Mio.€ in 2020 erwartet. Dem erwarteten Konzernjahresüberschuss liegt die Annahme zugrunde, dass wesentliche Großprojekte noch im Geschäftsjahr 2021 final abgewickelt werden können. Sollte es zu einer Verschiebung der Projekte in das Jahr 2022 kommen werden wesentliche Kennzahlen des Unternehmens unter den Annahmen liegen, gleichwohl trotzdem ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet wird. 4. Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschung und Entwicklung wird in der Hagedorn Unternehmensgruppe im Wesentlichen im Bereich der Digitalisierung betrieben. Um Arbeitsabläufe zu transformieren und zu automatisieren brachte die IT-Abteilung der Hagedorn Unternehmensgruppe kürzlich die Cloud-Plattform "Service Now" an den Start. Die digitale Verwaltung von On- und Offboarding Prozessen von Mitarbeitern, aber auch die Bearbeitung des täglichen Traffics wird mithilfe der Plattform deutlich verschlankt und beschleunigt. Auf der Baustelle des Kraftwerks Lünen wird zudem neuartige Drohnenvermessungstechnik zur Ermittlung des Baustellenfortschritts genutzt. Hierzu fliegt eine Drohne in zeitlich definierten Abständen über das Baustellengebiet und vermisst die Gebäudekomplexe in 3D-Format. Wird ein Gebäude abgerissen, so wird der nicht mehr vorhandene Teil im Vergleich zur Vormonatsermittlung farblich kenntlich gemacht und dessen Anteil am Gesamtprojektvolumen zur Ermittlung des Baustellenfortschritts ausgewiesen. Ebenso entwickelt Hagedorn ein sogenanntes BIM-Modell (Building Information Modelling) für den Tiefbau, welches beim Kraftwerksprojekt Knepper erstmalig getestet wurde. Ein BIM-Modell besteht aus Daten, die in der Regel durch ein Informationsmodell für die digitale Gebäudemodellierung strukturiert werden, das neben geometrischen auch alphanumerische Daten verwalten kann. Mit Hilfe eines BIM-Modells soll das spätere Gebäude mit allen Aspekten als "digitaler Zwilling" rechnergestützt abgebildet werden Die Hagedorn Akademie ist Entwickler und der erste Inhaber von zwei Vollkabinenbaggersimulatoren. 5. Nachhaltigkeitsbericht a.) Umweltbericht Aufgrund der ständig steigenden Anforderungen im Umweltbereich wurden Ziele neu definiert. Hierzu wurden vielfältige Investitionsmaßnahmen im Bereich des Fuhr- und Maschinenparks getätigt. Hier ist insbesondere die Investition der neuen Großmaschinen zu nennen, die mit einem Diesel-Oxidationskatalysator und einem Dieselpartikelfilter ausgestattet sind. Der Katalysator wandelt die geregelten Emissionen im Abgassystem mit einem chemischen Verfahren um und der Dieselpartikelfilter hält wiederum die in den Abgasstrom gelangenden Partikel zurück. Diese Komponenten führen zu erheblich weniger Emissionen und erhöhen die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit der Maschinen. Auch die übrigen Neuinvestitionen sollen zur Vermeidung von Umweltschäden als auch zur Verringerung von Emissionen und Verbrauchsstoffen führen. Für die Einführung eines praxisorientierten Umweltmanagementsystems erhält die Gütersloher Wertstoffzentrum GmbH die »ÖKOPROFIT Regiopolregion Bielefeld« Auszeichnung. ÖKOPROFIT steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik. b.) Arbeitnehmerbericht Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 517 auf 570 im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr erhöht. Die Personalkostenquote ist aufgrund des starken Anstiegs der Gesamtleistung um 3,8 Prozentpunkte von 17,9 % auf 14,1 % gesunken. Aufgrund des stetig wachsenden Personalbedarfs wurde in 2016 eine Human Ressource (HR) Abteilung gegründet, die sich seither um alle Personalbelange kümmert. Die Abteilung ist mit acht Vollzeitkräften (i. Vj. sieben) besetzt und wird der Hagedorn Management GmbH zugeordnet. Zur Weiterentwicklung des Personals wurde eine Vielzahl interner und externer Schulungen durchgeführt, die sowohl die fachliche als auch die persönliche Fortbildung zum Ziel haben. Um hier konsequent die Personalentwicklung betreiben zu können, wurde mit Startdatum 2017 eine eigene Hagedorn Akademie geschaffen. In 2020 ist Hagedorn durch die Verleihung mehrerer Auszeichnungen in seiner Qualität als Arbeitgeber bestätigt worden. So wurde von der zeag erneut das "Top Job"-Siegel 2020 vergeben. Ebenso erhielt Hagedorn im Dezember 2020 das Gütesiegel "Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" für die hervorragende Ausbildungsqualität. Hagedorn ist sich der Verantwortung für Mitarbeiter, Umwelt und Gemeinwesen seit langem bewusst und wurde von der Initiative für Beschäftigung OWL e. V. und der GILDE Wirtschaftsförderung Detmold mit dem CSR-Preis OWL 2020 ausgezeichnet. Der CSR-Preis würdigt besonderes Engagement in den Handlungsfeldern Mitarbeiter, Umwelt, Markt sowie Gemeinwohl und stellt damit Austausch und Ehrung von Best-Practice-Beispielen in den Fokus. c) Sozialbericht "Dinge tun, statt nur darüber zu reden" - für Hagedorn als mittelständisches Familienunternehmen war es schon immer wichtig, in der Region durch eigenes Engagement präsent zu sein. Sinnvoll helfen gehört für sie ganz selbstverständlich zu der Vorstellung von gesellschaftlicher Verantwortung. Seit vielen Jahren unterstützt und fördert Hagedorn daher soziale und auf die Gemeinschaft ausgerichtete Projekte im umliegenden Umfeld. Wichtig sind dabei der persönliche Kontakt und die Kontinuität von Projekten. "Wir helfen gern, begleiten die betroffenen Menschen und freuen uns gemeinsam, wenn mit unserer Hilfe kleine und große Fortschritte erreicht werden." "Mithelfen und anpacken wo Hilfe gebraucht wird, das ist uns wichtig. Deswegen unterstützen wir ein Vorhaben, bei dem auch Hagedorn-Mitarbeiter sich sozial engagieren. Als Geschäftsführer arbeiten wir täglich mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und wissen: Neben den beruflichen Kompetenzen besitzt jede(r) Einzelne die verschiedensten Potenziale und Fähigkeiten. Und Mitgefühl trägt jeder von uns in sich. Warum daraus nicht gemeinsam etwas Gutes machen? Das war die Initialzündung von MIThelfen, dem Projekt, bei dem Hagedorn-Mitarbeiter sich sozial engagieren. Wichtig war uns, die eigene Wahrnehmung und den Blick über den Tellerrand der persönlichen Komfortzone zu schärfen." d.) Menschenrechtsbericht Hagedorn bekennt sich uneingeschränkt zur Wahrung der Menschenrechte. Wir stehen dafür ein, die Menschenrechte in unserem Einflussbereich zu achten, zu fördern und transparent zu den Ergebnissen unseres Handelns zu berichten. Auch von unseren Geschäftspartnern, insbesondere Lieferanten, erwarten wir die uneingeschränkte Achtung der Menschenrechte. Darüber hinaus verpflichten unser Wertebuch und die Corporate-Compliance alle Beschäftigten, sich gegenüber Kollegen, Geschäftspartnern und Nachbarn fair und regelkonform zu verhalten. Die Achtung der Menschenrechte ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Nachhaltigkeitsmanagements und der Human-Resources-Strategie.
Gütersloh, 30.06.2021 gez. Thomas Hagedorn gez. Barbara Hagedorn |
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