Manz Landtechnik GmbH
Parmer Weg 3, 17291 Nordwestuckermark, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andy Manz seit 3.1.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 96.50% |
Ungelöste Beteiligungen (17)
| Name | Anteil |
|---|---|
Commerzbank AG | 0.64% |
Landesbank Berlin AGEigenbeteiligung | 0.54% |
| 0.47% | |
UniCredit S.p.A. | 0.40% |
Beteiligungsgesellschaft der Sparkassen des Landes Brandenburg mbH & Co.KG | 0.39% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Manz Landtechnik GmbHNordwestuckermark OT FürstenwerderJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Manz Landtechnik GmbH1. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand unseres Unternehmens ist der Vertrieb von neuen und gebrauchten Maschinen für die Landwirtschaft, die Bauwirtschaft, sowie die kommunale oder private Grundstückspflege. Hierzu gibt es Vertriebspartnerschaften mit mehreren namhaften Maschinenherstellern aus der Branche. Zu einem umfassenden Service, gehört der Betrieb von Werkstätten, in denen neben Land- und Baumaschinen, auch PKW, Nutzfahrzeuge und Kommunalmaschinen, sowie Kleingeräte repariert und gewartet werden. Der Vertrieb, der dazu erforderlichen Ersatz- und Verschleißteile, ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftstätigkeiten. Auch die Beratung in Anwendung, Optimierung oder Finanzierung der angebotenen Produkte und Dienstleistung gehört zu unserem Leistungsspektrum. Wir betreiben unsere Geschäftstätigkeiten an unserem Standort in der Nordwestuckermark. Unsere Kunden kommen hauptsächlich aus den Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von wirtschaftlichen Herausforderungen, begründet in dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Nach anfänglich unter Druck stehenden Lieferketten vieler unserer Lieferanten, haben sich diese entspannt. Dadurch sind speziell in der zweiten Jahreshälfte viele Lieferungen von Maschine erfolgt, welche nicht mehr im Wirtschaftsjahr abgesetzt werden konnten. Somit haben wir mit deutlich gestiegenen Maschinen- Lagerbeständen zu arbeiten. Durch die erhöhten Bestände und der deutlich gestiegenen Verzinsung auf Fremdkapital, haben wir im Bereich des Finanzergebnisses einen deutlichen Anstieg der Kosten verspürt. Auch sind viele Kostenpositionen in den Bereichen Personal, Energie oder sonstige betriebliche Aufwendungen wieder überproportional stark gestiegen. Grundsätzlich erfolgten unsere Geschäftstätigkeiten in einem stabilen und guten Investitionsklima unserer Kunden. 2.2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir einen weiteren, enormen Wachstumssprung tätigen. Im Maschinenvertrieb, konnten wir unsere Marktanteile in den Fokus- Produktgruppen weiter ausbauen. Durch den Ausbau unserer Kompetenzen in den Bereichen Agrarlogistik und Gülleausbringung, konnten wir neue Kundensegmente ansprechen und damit zusätzliche Umsätze generieren. Die Geschäftsentwicklung im Bereich der Werkstatt Dienstleistungen und des Ersatzteilverkaufes waren von einem gesunden Wachstum geprägt. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse, der Jahresüberschuss, und die (wirtschaftliche) Eigenkapitalquote zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit herangezogen. 2.4. Ertragslage Das zwar auskömmliche, jedoch nicht zufriedenstellende Geschäftsergebnis 2023 ist zum Großteil auf deutlich gestiegene Zinskosten von 533 t€ (Vorjahr 252 t€) zurückzuführen. Die Umsatzerlöse betragen im Berichtsjahr 19,7 Mio.€ (Vorjahr 14,7 Mio.€). Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich unter Berücksichtigung des Wareneinsatzes und der bezogenen Fremdleistungen ein Rohertrag von 3,77 Mio.€ (Vorjahr: 3,05 Mio.€). Nach Berücksichtigung der übrigen Betriebsaufwendungen und Erträge ergibt sich ein Jahresüberschuss von 255.745,59 €. 2.5. Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren jederzeit sichergestellt. Neben den vorhandenen liquiden Mitteln stehen derzeit nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen zur Verfügung, so dass darüber die in der Regel über mehrere Monate laufenden Finanzierungen gesichert sind. Auf Grund der hohen Investitionen in den Betriebsneubau in den Jahren 2020 und 2021, sowie der genutzten degressiven Abschreibungen auf die neuen Sachanlagen, haben die Abschreibungen auf das Anlagevermögen die Neuinvestitionen in abnutzbares Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr 2023 übertroffen. Durch den Jahresüberschuss und die Abschreibungen konnte ein Cashflow von 514.614,68 € (Vorjahr 746.609.86 €) erwirtschaftet werden. Insgesamt wird die Finanzlage als auskömmlich beurteilt. 2.6. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 28% erhöht. Diese beträgt nun 15 Mio.€ (Vorjahr: 10,8 Mio.€). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um ca. 0,43 Mio.€ gesunken und betragen zum Geschäftsjahrende 1,75 Mio. € (Vorjahr 2,18 Mio.€). Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahreswert um ca. 4,7 Mio.€ erhöht. Alleiniger Grund dazu ist das Anwachsen der Maschinenbestände, sodass wir zum Geschäftsjahresende Vorräte im Wert von 10,1 Mio. € bilanzieren. Auf der Passivseite hat sich der Zuwachs des Umlaufvermögens hauptsächlich in dem Anwachsen der Verbindlichkeiten (+ 3,5 Mio. €) refinanziert. Neben dem gezeichneten Kapital und dem Bilanzgewinn, hat eine Einlage eines weiteren stillen Gesellschafters (500.000,-€) die Eigenkapitalsituation im Unternehmen verbessert. Die (wirtschaftliche) Eigenkapitalquote (unter Einbeziehung der Einlagen der stillen Gesellschafter) betrug zum Ende des Geschäftsjahres 10,3 % (Vorjahr: 7,4 %). Das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt nun absolut 1.552.919,22 € zum Geschäftsjahresende. Trotz der Steigerung der Eigenkapitalquote beurteilt die Geschäftsführung die Vermögenslage als weiter ausbaufähig. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikomanagement Das Gesamtgeschäft ist vor allem durch den Maschinenvertriebsumsatz geprägt. Die Projektüberwachung erfolgt über ein firmeninternes Controllingsystem, wobei die Einzelprojekte neben der lfd. Kontrolle durch Nachkalkulation bewertet werden. Die Steuerung der einzelnen Aufträge erfolgt durch den Vertriebsinnendienst. Das Controlling erfolgt durch die Geschäftsleitung. Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg haben zu Lieferverzögerungen und Preisauswirkungen auf der Lieferantenseite geführt und insofern Einfluss auf das Gesamtgeschäft genommen. Das Unternehmen hat allerdings keine direkten Geschäftsbeziehungen mit Russland und auch nicht mit der Ukraine. 3.2. Beschaffungsrisiken Sowohl der Handel mit Maschinen und Komponenten, als auch der Handel mit Ersatzteilen, wird durch den Zukauf der entsprechenden Produkte dargestellt. Der Lieferantenkreis wird überwiegend geprägt von Hauptlieferanten. Die Beschaffung wird über Bestellungen sichergestellt. Es bestehen grundsätzlich Beschaffungsrisiken hinsichtlich der Verfügbarkeit und der Einkaufskonditionen, die Stand jetzt aber beherrschbar sind. 3.3. Auslandsrisiken Das Auslandsgeschäft besteht hauptsächlich innerhalb der EU. Der größte Absatzmarkt ist dabei Polen. Da die Geschäfte in EURO abgewickelt werden, bestehen keine Notwendigkeiten Währungsrisiken abzusichern. 3.4. Ausfallrisiken Bestehende Ausfallrisiken sind als überschaubar einzustufen und werden durch ein angepasstes Forderungsmanagement minimiert. 3.5. Liquiditätsrisiken Die mit den Kreditinstituten vereinbarten Linien, sowie die mit den Auftraggebern abgeschlossenen Verträge, gewährleisten die Realisierung der geplanten Umsätze hinsichtlich der Liquidität. Gleichwohl ist hinsichtlich der zukünftigen Liquidität von einem Risikoniveau im mittleren Bereich auszugehen. 3.6. Zinsrisiken, Inflationsrisiken Risiken aus Veränderungen von Marktzinsen werden für das Unternehmen als vorhanden eingeschätzt. Auf Grund des hohen Anteils der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Refinanzierung der Warenbestände, kann hier keine langfristige Bindung des Fremdkapitals dargestellt werden. Auf Grund des Kerngeschäftes Handel, werden inflationsgetriebene Preissteigerungen der Lieferanten an den Endkunden weitergegeben. Insgesamt werden die bestehenden Zins- und Inflationsrisiken als eher gering beurteilt. 3.7. Erwartungen, Chancen und Prognose Die Nachfragesituation an den angebotenen Produkten ist unterdurchschnittlich. Der Markt für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sinkt aktuell stark. Die Nachfrage nach den angebotenen Service- Dienstleistungen ist weiterhin stark wachsend. Wir gehen auf Grund des hohen Auftragsbestandes, welchen wir mit in das neue Geschäftsjahr nehmen konnten und weiteren Wachstums davon aus, dass sich trotz der sinkenden Nachfrage nach landwirtschaftlichen Maschinen, die Gesamtleistung des Unternehmens nur unwesentlich verändern wird. Die Preise unserer Lieferanten werden in 2024 nur marginal steigen, teilweise versuchen die Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen mit Sonderverkaufshilfen, auch auf den Händlerlagerbestand, auf den sinkenden Markt zu reagieren. Die zu erwartenden Preisänderungen in der Beschaffung werden im Angebotsbereich bewertet und kalkulatorisch berücksichtigt. Der Abbau der hohen Maschinenbestände hat für uns oberste Priorität im Geschäftsjahr 2024. Die sinkenden Margen, bzw. Roherträge aus dem Maschinenvertrieb, werden wir durch ein wachsendes Service Geschäft und eine umgesetzte Produktivitätssteigerung in unseren Serviceabteilungen kompensieren können. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 von einem Jahresüberschuss auf Vorjahres- Niveau aus. Die Vorjahresprognosen sind im Wesentlichen eingetreten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der Manz Landtechnik GmbH, Nordwestuckermark1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Sitz der Manz Landtechnik GmbH ist Nordwestuckermark. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 11707 im Register des Amtsgerichts Neuruppin eingetragen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Gesellschaft. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Manz Landtechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Soweit Pflichtangaben in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, wurden die betreffenden Posten in Ausübung bestehender Wahlrechte im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach geltenden handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Bilanzierungs-und Bewertungsgrundsätze Die Bilanz wurde unter der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen wurden linear, bei Sachanlagen teilweise degressiv, vorgenommen Geringwertige Anlagegüter wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Bewertung der unter den Vorräten erfassten Betriebsstoffe sowie der Warenbestand erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten (§ 253 HGB). Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Ausfallrisiken durch pauschale Abschreibungen auf den Nennbetrag berücksichtigt. Speziellen Ausfallrisiken wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Risiken werden ggfs. durch Abschreibungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Wahlrecht, aktive latente Steuern zu aktivieren (§ 274 Abs. 1 HGB), wurde nicht in Anspruch genommen. Ein Ausweis solcher latenter Steuern wäre per Saldo in Bezug auf eine Gesamtdifferenz in Höhe von rd. 66.448 Euro möglich gewesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, Verluste und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung voraussichtlicher zukünftiger Kostensteigerungen. Soweit Rückstellungen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr haben, wurde das Abzinsungswahlrecht dahingehend ausgeübt, dass von einer Abzinsung kein Gebrauch gemacht wird. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Der Ansatz der übrigen Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. IV. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel
Abschreibung eines Geschäfts- oder Firmenwertes Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer berücksichtigt insbesondere die vergleichsweise langen Lebenszyklen der vertriebenen Produkte. Angaben zum Bilanzgewinn In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von 519.678,19 Euro einbezogen (im Vorjahr: 448.306,71 Euro). Angaben zu den sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern und Geschäftsführung aus Urlaubs- und Überstundenansprüchen und Tantiemen (90 T€), für Garantien (17 T€) sowie für übrige (62 T€). Verbindlichkeiten: Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich in voller Höhe zugleich um sonstige Verbindlichkeiten. Verbindlichkeitenspiegel
Angaben zur Besicherung von Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, Abtretung von Forderungen (Globalzession) und Sicherungsübereignung von technischen Anlagen und Waren besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Darlehen in Höhe von € 300.000,00, die durch die Sicherungsübereignung zweier Maschinen wurden. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben nach § 285 Nr. 31 HGB Der Vorjahreswert des GuV-Postens "Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten" beinhaltet in voller Höhe eine Korrektur der Vorräte (Ersatzteile). Anpassung von Vorjahreswerten (§ 265 Abs. 2 S. 3 HGB) Zwecks Verbesserung der Vergleichbarkeit der Vorjahreswerte wurde der GuV-Posten "Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren" in Höhe von 120.693,03 Euro vermindert, korrespondierend mit einer entsprechenden Erhöhung des GuV-Postens "Aufwendungen für bezogene Leistungen". Die Änderung erfolgte ohne Auswirkung auf den Jahresüberschuss. VI. Sonstige Pflichtangaben Arbeitnehmerangaben Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 36 Mitarbeiter i. S. d. § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt (im Vorjahr: 37). Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr und ist bestellt: Dipl. Ing. (BA)Andy Manz, Nordwestuckermark ausgeübte berufliche Tätigkeit: GmbH-Geschäftsführer
Nordwestuckermark, den 28.03.2024 gez. Dipl.-Ing. Andy Manz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkNachstehend aufgeführter Bestätigungsvermerk der Ecker & Partner Audit mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss ohne Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Manz Landtechnik GmbH, Nordwestuckermark Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Manz Landtechnik GmbH, Nordwestuckermark, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Manz Landtechnik GmbH, Nordwestuckermark, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 29. Mai 2024 Ecker
& Partner Audit mbB
Dipl.-Betriebsw. P. Wilmes, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. C. Löcke, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen