Wohnungsgenossenschaft eG Erkner
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus-Dieter Bütow seit 7.7.2017 | Vorstandsmitglied |
Olaf Machurich seit 29.7.2016 | Vorstandsmitglied |
Bernd Leonhardt seit 17.4.2014 | Vorstandsmitglied |
Gabriele Ehrhardt seit 7.12.2012 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnungsgenossenschaft eG ErknerErknerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Die Genossenschaft ist Mitglied im Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., Lentzallee 107, 14195 Berlin (Prüfungsverband). 2. Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: A. Anlagevermögen Zur besseren Übersicht ist die Entwicklung des Anlagevermögens in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. I. Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit dem Buchwert in Höhe von 1,00 EUR angesetzt. II. Sachanlagevermögen Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um lineare Abschreibungen vermindert. Am 31.12.2023 beträgt der Buchwert des Sachanlagevermögens 6.696.937,92 EUR. III. Finanzanlagen Die Genossenschaft erwarb im Jahr 2015 einen Anteil an der GVV - Gesellschaft für Versicherungsvermittlung und Vermögensbildung mbH in Höhe von 200,00 EUR. Der Anteil wird in unveränderter Höhe zu Anschaffungskosten fortgeführt. B. Umlaufvermögen II. Vorräte - keine Bestände per 31.12.2023 III. In Ausführung befindliche Bauaufträge - keine unfertigen Aufträge per 31.12.2023 IV. Forderungen Forderungen bestehen in Höhe von 50.596,35 EUR und wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Davon betragen per 31.12.2023
Die Forderungen aus Betriebskostennachzahlungen bestehen, da zum Tag der Bilanzerstellung die Betriebskosten der Mieter für das Jahr 2023 bereits berechnet waren und ihre Bezahlung vertragsrechtlich verlangt werden konnte. Weiterhin bestehen am 31.12.2023 rückständige fällige Einzahlungen in das Genossenschaftsguthaben gegenüber den Mitgliedern in Höhe von 4.340,00 EUR. IV. Finanzkonten Die aktiven Finanzkontenbestände belaufen sich per 31.12.2023 auf 1.398.586,21 EUR - davon:
sowie
Die mit 0,05 % verzinste Anlage dieses Betrages erfolgte ursprünglich zur Absicherung der möglichen Rückzahlungsverpflichtung der 2016 zurück erhaltenen Altanschließerbeiträge nach Beendigung des Rechtsstreites. Das depot wurde aufgelöst, da die Laufzeit nach 5 Jahren abgelaufen war. Es wird nach einer anderen Möglichkeit zum Anlegen gesucht. C. Aktive Rechnungsabgrenzung Aktive Rechnungsabgrenzungsposten waren nicht zu bilden. D. Geschäftsguthaben und Rücklagen Das genossenschaftliche Geschäftsguthaben betrug am 31.12.2023 414.935,00 EUR, darunter 4.340,00 EUR noch nicht eingezahlte Anteile und 14.725,00 EUR Anteile von Mitgliedern, deren Kündigung fristgemäß zum 31.12.2023 erfolgt war. Weitere Anteile in Höhe von insgesamt 1.860,00 EUR konnten in 2023 aufgrund satzungsgemäßer Bestimmungen (anhängiger Rechtsstreit) noch nicht ausgezahlt werden. Die Sonderrücklage gem. § 27 (2) DMBilG beträgt unverändert 4.717.167,12 EUR. Eine Einstellung von 10 % des Ergebnisses 2023 in die Satzungsm./ gesetzliche Rücklagen erfolgte in Höhe von 20.798,00 EUR. Sie beträgt am 31.12.2023 296.831,22 EUR. In die Bauerneuerungsrücklage wurden gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 25.05.2023 96.549,75 EUR aus dem Jahresüberschuss 2022 eingestellt. Sie beträgt am 31.12.2023 2.482.014,88 EUR. Andere Ergebnisrücklagen bestehen zum 31.12.2023 unverändert in Höhe von 766,94 EUR. E. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen bestehen am 31.12.2023 in Höhe von 20.409,39 EUR, davon
F. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlbetrag angesetzt. III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen am 31.12.2023 nicht. IV. Sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen am 31.12.2023 mit 6.076,86 EUR aus Modernisierungs-/Erhaltungsleistungen und Jahresendabrechnungen der versorgungsleistenden Unternehmen. Verbindlichkeiten aus Überzahlung (Vorauszahlungen 2022) der Mieter bestehen am 31.12.2023 in Höhe von -,-- EUR. Rückzahlungsverpflichtungen an Mieter aus Betriebskostenabrechnungen bestehen am 31.12.2023 in Höhe von 4.549,23 EUR. Verbindlichkeiten aus Lohn/Gehalt, Lohnsteuer und Sozialabgaben bestehen am 31.12.2023 nicht. 3. Sonstige Angaben IV. Entwicklung des Mitgliederbestandes
V. Unternehmensorgane Aufsichtsrat
Vorstand
V. Besonderheiten der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung 2023 Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses sowie der GuV enthalten gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheit: Die vorliegende Gliederung basiert auf geschäftszweigtypischen Formblättern gemäß § 330 HGB. Dabei wurde das Formblatt "Verordnung des Bundesministers der Justiz über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen" als Grundlage herangezogen und in Einzelheiten ergänzt. Die Ergänzungen betreffen im Einzelnen folgende Posten: - Forderungen aus Betriebskostenabrechnungen (Mieter) für das Kalenderjahr 2023 (33.470,03 EUR) - Verbindlichkeiten aus Betriebskostenabrechnungen (Mieter) für das Kalenderjahr 2023 (4.549,23 EUR) Auf den 31.12.2023 ist infolge der zum Bilanzstichtag bereits ermittelten Betriebskostenabrechnungen des Jahres 2023 deren Bezahlung bereits verlangt wurde, im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB keine Position "unfertige Leistungen" gebildet worden. Die Abweichung von den Formblattvorgaben ist unschädlich gemäß § 33 Abs. 2 GenG. Im Jahr 2023 betrugen die umlagefähigen Betriebskosten 348.399,04 EUR (2022: 315.793,81 EUR). Darauf wurden Vorauszahlungen geleistet in Höhe von 317.185,75 EUR (2022: 297.915,07 EUR). Die Differenz setzt sich wie folgt zusammen:
V. Nachtragsbericht War 2021 zunächst die weltweite Nachfrage nach Baustoffen, die mit Abflauen der Coronakrise sprunghaft gestiegen war, ausschlaggebend für den erheblichen Preisdruck bei Baumaterialien, kamen durch den Krieg in der Ukraine weitere Lieferengpässe und eine enorme Verteuerung der Energiepreise hinzu. Im November 2022 lag der Anstieg bei den Instandhaltungskosten laut Statistischem Bundesamt bereits bei 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Verglichen mit dem Vorkrisenniveau steigen die Baupreise von Ende 2019 bis Ende 2023 um insgesamt 39,4 %. Vor allem vom Ausbaugewerbe, das mit rund 56 % den größten Anteil an den Bauleistungen im Wohnungsbau hat, geht weiterhin ein deutlicher Preisdruck aus: Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,5 % zu. Die derzeitige konjunkturelle Perspektive wird von den geopolitischen Risiken getrübt, da eine schnelle Lösung für den Krieg in der Ukraine nicht in Sicht ist, die Bemühungen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Russischen Föderation zu trennen, andauern und der Krieg zwischen Isreal und den Hamas sich auf andere Länder in der Region ausweiten könnte. Die Veränderungen können sich daher auch in 2024 noch weiterentwickeln und sich somit auch weiterhin negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Wohnungsgenossenschaft eG Erkner, z. B. in Gestalt von Mietausfällen, nachteiligen Änderungen auf den Kapitalmärkten (Kreditversorgung durch Banken), gestiegenen Einkaufspreisen für Energieträger, der Unterbrechung von Lieferketten (Lieferengpässe bei verschiedenen Baumaterialien), erhöhte Instandhaltungskosten oder aus Cyberangriffen niederschlagen. Desweiteren ist zu befürchten, dass der historisch hohe Fachkräftemangel in Deutschland weiterhin bestehen bleibt und somit für die Wohnungsgenossenschaft, vor allem im Handwerk, spürbar sein wird. V. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 207.984,62 EUR festzustellen. Von diesem sind 20.798,00 EUR der gesetzlichen Rücklage und 187.186,62 EUR der Bauerneuerungsrücklage zuzuführen. Unterschrift des Vorstands Anlage 1 zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögenssonstige Berichtsbestandteile
Vorstandsmitglieder gez. Ehrhardt gez. Leonhardt gez. Machurich gez. Bütow Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2024 festgestellt. |
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