Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 39197
Vorher
1. COMPO Beteiligungs GmbH
Eingetragen
29.10.2002
Branche
Großhandel mit Blumen und PflanzenGarten- und LandschaftsbauHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Produktion, Verarbeitung und Vertrieb sowie Handel mit Produkten zur Pflege von Pflanzen in Haus und Garten.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Düsener
seit 15.9.2023
Prokura
Mario Bildat
seit 15.9.2023
Prokura
Lars Wagner
seit 15.9.2023
Prokura
Geschäftsführer
Stephan Engster
seit 15.9.2023
Geschäftsführer
Stefanie Bielevelt
seit 15.9.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Flora (Lux) HoldCo S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

park GmbH

Recklinghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
1. Bilanz zum 31. Dezember 2018
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

I. Organisationsstruktur

Die park GmbH (im Folgenden "park") ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der COMPO GmbH (im Folgenden "COMPO"). Die park wird in den Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH mit Sitz in Münster, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

II. Unternehmensprofil

Die park vertreibt Produkte für den Heim- und Gartenberich über Discounter an eine Vielzahl von Endverbrauchern im In- und Ausland. Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Produktions- und Konfektionierungsanlagen, sondern lässt die Produkte sowohl durch fremde Dritte als auch durch Gruppengesellschaften konfektionieren.

Die Wettbewerbsintensität im Discountmarkt ist insbesondere durch die Discountableger der großen Handelskonzerne sehr hoch. Im Aktionsbereich führen mittlerweile alle großen Discounter Gartenartikel.

III. Steuerung der Gesellschaft

Die Geschäftsführung der park steuert das Geschäft mittels einer fest definierten Organisations- und Führungsstruktur, sowie operativer Ziele, deren Erreichung durch festgelegte Kennzahlen überwacht wird.

Mithilfe unseres unternehmensinternen Controlling- und Steuerungssystems sowie unseres regelmäßigen Berichtswesens überwachen und steuern wir die Zielerreichung der Kennzahlen und den effizienten Einsatz unseres Kapitals.

Zu den bedeutsamsten steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren der park zählen:

die Umsatzerlöse,
das Jahresüberschuss vor Gewinnabführung.

IV. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird nicht auf Ebene der park durchgeführt. Die Forschung und Entwicklung erfolgt auf Ebene der COMPO. Die Ergebnisse aus diesem Bereich werden der park jedoch für die Produktionstätigkeit auf fremden Anlangen zur Verfügung gestellt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Makroökonomisches Umfeld 2018

Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Mit der Ausweitung der gesamtwirtschaftlichen Leistung im laufenden Jahr nimmt das Bruttoinlandsprodukt bereits das zehnte Jahr in Folge zu. Die solide binnenwirtschaftliche Entwicklung bleibt hierfür eine wichtige Basis. Die Beschäftigung, die Einkommen und damit die Konsummöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger nehmen ebenso weiter spürbar zu wie die Investitionen der Unternehmen. Allerdings hat der Gegenwind vornehmlich aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld zugenommen. Auch wird die weitere Ausweitung der Produktionsmöglichkeiten schwieriger. Insgesamt dürfte sich die konjunkturelle Grundynamik gegenüber dem Vorjahr merklich verlangsamen.

Mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr in etwa so schnell gewachsen wie im Durchschnitt des Zeitraums ab dem Jahr 2012, aber deutlich langsamer als in den wachstumsstarken Jahren 2016 und 2017 mit je 2,2 Prozent.

Im Euroraum verlangsamte sich das Wachstum im letzten Jahr. Alle größeren Staaten verzeichneten ein geringeres Expansionstempo als im Jahr zuvor. Die konjunkturelle Dynamik dürfte im laufenden Jahr nochmals leicht an Fahrt verlieren. Dennoch setzt sich der Beschäftigungsaufbau fort. Die Arbeitslosigkeit ist im vergangenen Jahr nochmals zurückgegangen und liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Finanzkrise. Auch die Kapazitätsauslastung in der Industrie hat das Vorkrisenniveau fast erreicht. Zu den Risiken des Wachstums im Euroraum gehören weiterhin der Brexit mit seinen Konsequenzen sowie die teilweise weniger nachhaltigen Haushaltspolitiken.

II. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Februar-Prognosen sollte der Gartenmarkt 2018 um 0,3 Prozent auf rund 18,4 Mrd. Euro wachsen. Was dann folgte, war ein schlechter Start ins Frühjahr, ein zu heißer und zu trockener Sommer und Herbst. Vor diesem Hintergrund dürfte der Gartenmarkt mit einem Plus von 0,7 Prozent mehr als zufrieden sein. Mit einem Umsatz von rund 18,5 Mrd. Euro ist der Gartenmarkt gegenüber dem Vorjahr um rund 130 Mio. Euro gewachsen und bestätigt trotz rückläufiger Zahlen derjenigen, die ihre Freizeit mit Arbeiten im Garten" verbringen, erneut seine anhaltende Stabilität.

Bei den Bau- und Heimwerkermärkten zählen die Gartensortimente bereits seit Jahren zu den Wachstumstreibern. In diesem Jahr haben die besonderen Witterungsbedingungen dazu geführt, dass die Betreiber überdurchschnittlich hohe Umsatzzuwächse bei Gartenmöbeln, Gartenausstattung, Gartengeräten sowie bei Be- und Entwässerungssortimenten für sich verbuchen konnten.

Insgesamt hat sich weiterhin der Trend bestätigt, dass der Verbraucher zu Do-it-your-self Maßnahmen neigt. Infolgedessen blieben die allgemeinen Handelsbedingungen an wichtigen Märkten sowie die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Geschäftseinheiten der COMPO im Wesentlichen unverändert.

III. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die Umsatzerlöse und Ergebnisse des park Geschäftes werden hauptsächlich von allgemeinen ökonomischen Entwicklungen, Wetterbedingungen und teilweise regula-torischen Beschränkungen ("Produktregistrierungsvorschriften") beeinflusst. Wechselkursbewegungen sind von keiner Bedeutung, da Umsatzerlöse ausschließlich in Euro fakturiert werden.

Das Geschäftsfeld der park ist ganzjährig durch eine hohe Abhängigkeit von der Gartensaison in Europa geprägt, die gewöhnlich im Februar beginnt und ihren Höhepunkt von März bis Mai erreicht. Der genaue Geschäftsverlauf für 2018 wird in den nachfolgenden Punkten genauer beschrieben.

IV. Ertragslage der Gesellschaft

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen 30.866 TEUR (Vorjahr 30.052 TEUR). Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse lagen die Umsatzerlöse nur leicht unter den Erwartungen von 31.086 TEUR. Dass die Umsatzerlöse nahezu den Erwartungen entsprochen haben, liegt insbesondere an den hohen Anstrengungen während der Saison und dem vorausscheuenden Produktions- und Logistikkonzept.

Die Ertragslage der park entwickelte sich wie folgt: Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung belief sich auf 0,7 Mio. € (Vorjahr 4,4 Mio. €) und ist damit unterhalb der Erwartungen geblieben.

Das Geschäftsjahr 2018 hat für uns witterungsbedingt eine herausfordernde Saison dargestellt, was dazu führte, dass im Vergleich zum Vorjahr ein um 3,6 Mio. € geringres operatives Ergebnis erwirtschaftet werden konnte. Die bis in den März anhaltende Forstperiode und der sich dann anschließende lange und sehr heiße und trockene Sommer führte zu einer Verschiebung im Produktmix und einer Kostensteigerung im Bereich der Transportkosten in Höhe von 0,6 Mio. €, da in kürzer Zeit mehr Produkte von unseren Kunden geordert wurden.

Darüber hinaus hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zudem auch die Kostensituation deutlich verschlechtert. Neben den Frachtkosten sind auch die Bezugskosten für unsere Produkte deutlich im Preis gestiegen. Die Periserhöhungen im Bereich der Bezugskosten bewirkten mit 4,5 Mio. € den wesentlichen Teil der Erhöhung der Materialaufwendungen, die im Vorjahr 14,6 Mio. € betragen haben.

Um die Kostensteigerungen abzumildern wurden Prozessverbesserungen in den Bereichen Transport und Beschaffung umgesetzt, die auch schon im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv auf die Ergebnissituation gewirkt haben. Ferner wurde durch ein weiteres gezieltes In-Sourcing von Kernkompetenzen die derzeitige Kostensituation verbessert. Hervorzuheben ist, dass die Verbesserungen in den genannten Bereichen vorgenommen werden, ohne dass sich hierdurch die Marktperformance verschlechtert hat.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 24 TEUR (Vorjahr 35 TEUR), welche die Auflösung von Rückstellungen betreffen. Im Vorjahr waren in den sonstigen betrieblichen Erträgen noch Erträge aus Schadensersatzleistungen in Höhe von 49 TEUR enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Frachtkosten in Höhe von 3.323 TEUR (Vorjahr 2.702 TEUR), sowie Versicherungskosten in Höhe von 60 TEUR (Vorjahr 17 TEUR) und Druckkosten in Höhe von 108 TEUR (Vorjahr 28 TEUR). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen bestanden wie im Vorjahr nicht.

Das Netto-Finanzergebnis liegt mit -46 TEUR (Vorjahr -33 TEUR ) durch geringere Zinserträge aus verbundenen Unternemen unter dem Niveau des Vorjahres.

V. Finanzlage der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist an das konzerninterne Cash-Pooling mit der COMPO als führende Gesellschaft angeschlossen und verfügt daher jederzeit über ausreichend liquide Mittel.

Das EBITDA der Gesellschaft lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 781 TEUR (Vorjahr 4.405 TEUR). Aufgrund des immer noch deutlich positiven Wertes für dieses Geschäftsjahr erscheint der Innen-Finanzierungsgrad der Gesellschaft als gesichert.

Im Geschäftsjahr 2018 standen der Gesellschaft ausreichende liquide Mittel zur Verfügung, sodass die park ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen konnte.

Die Finanzausstattung der park kann als solide bezeichnet werden. Finanzielle Risiken sind bzw. ein potenzieller Liquiditätsengpass ist für die nächsten Jahre aus heutiger Sicht nicht absehbar.

VI. Vermögenslage der Gesellschaft

Zum 31. Dezember 2018 betrug die Bilanzsumme der park 9.618 TEUR (Vorjahr 7.679 TEUR). Die Vermögenslage stellt sich im Wesentlichen wie folgt dar:

Das Umlaufvermögen weist saisonbedingt einen hohen Wert auf, der im Wesentlichen auf den darin enthaltenen Vorratsvermögen mit einem Wert von 9.469 TEUR (Vorjahr 7.353 TEUR) beruht. Die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse ist auf den früheren Produktionsstart zurückzuführen. Im laufenden Jahr wurde ein früher Produktionsstart gewählt, um Produktions- und Lieferengpässe in der Saison 2019 abzumildern. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 9 TEUR erhöht.

Die Tatsache, dass das Geschäft der park in der zweiten Jahreshälfte einen hohen Finanzbedarf benötigt, zeigt sich ebenfalls in den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten aus Cash Pooling gegenüber verbundenen Unternehmen, die zum Bilanzstichtag einen Wert von 7.685 TEUR (Vorjahr 4.727 TEUR) aufweisen.

Neben den Finanzverbindlichkeiten sind in der Bilanz der park Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.852 TEUR (Vorjahr 2.859 TEUR) enthalten. Die Höhe der Verbindlichkeiten aus laufenden Liefer- und Leistungsbeziehungen ist saisonbedingt als gewöhnlich zu bezeichnen. Die Rückstellungen weisen zum Bilanzstichtag einen Wert von 55 TEUR aus (Vorjahr 65 TEUR).

VII. Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsjahr 2018

Wie bereits erwähnt, war das Geschäftsjahr 2018 ein schwieriges Wirtschaftsjahr, da sowohl die Witterungsverhältnisse als auch die Kostensituation unvorteilhaft für die park entwicklet haben. Sowohl die Umsatzentwicklung als auch die Entwicklung der Kosten für die Beschaffung der Waren waren nicht zufriedenstellend. Mit der engen Bindung an die COMPO hat die park die Weichen jedoch für die Zukunft gestellt. Hierzu gehören Maßnahmen, die zu eine Verringerung der Transportkosten führen sowie zu einer Senkung der Beschaffungskosten im kommenden Jahr beitragen sollen.

C. Risiko- und Chancenbericht

I. Chancenbericht

Unsere Chancen erläutern wir in der Reihenfolge der Bedeutung.

Unternehmerische Chancen bieten sich der park durch eine stetige Weiterentwicklung des Produktportfolios der COMPO und der hohen Qualität und hohe Produktionsstandards unserer Produkte. Hier analysieren wir konsequent Effizienz-steigerungspotenziale beim Produktionsprozess. Hieraus ergibt sich die Chance, unsere Position als konzerninterner Erdenstandort von Produkten für den Hausund Gartenbedarf zu stärken und auszubauen.
Leistungswirtschaftliche Chancen ergeben sich durch die permanente Optimierung unserer Prozesse in den Bereichen Technologie, Qualität und Logistik. Weitere Chancen ergeben sich durch den aktiven Einbezug von COMPO in den Wertschöpfungsprozess, mit dem Ziel, die konzerninterne Liefertreue zu stärken.
Gesamtwirtschaftliche Chancen eröffnen sich für die park durch die umfassende Bearbeitung etablierter Marktregionen und neuer Wachstumsmärkte durch die COMPO.
Branchenspezifische Chancen nutzen wir mit unserem breit aufgestellten Produktportfolio. Das Produktportfolio wird zudem stetig weiterentwickelt. Der Fokus liegt bei der Produktentwicklung auf dem Trend "BIO".

II. Risikobericht

Auf Basis der aktuellen Geschäftszahlen wird regelmäßig für das nächste Geschäftsjahr eine detaillierte Prognose entwickelt. Die Verkaufsplanung und die Überwachung der Einhaltung von Zielvorgaben werden auf der Grundlage einer rollierenden Monatsprognose durchgeführt. Bedingt durch das Geschäftsmodell der Gesellschaft entsprechen die gesamtwirtschaftlichen und absatzbezogenen Risiken der Gesellschaft im Wesentlichen denen der COMPO. Unsere Risiken erläutern wir in der Reihenfolge der Bedeutung.

Gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben sich für die park insbesondere aus der konjunkturellen Entwicklung und den bestehenden Unsicherheiten in den Märkten. Eine sich abzeichnende Zinswende in Deutschland oder im Euroraum als Folge einer erhöhten Inflation kann hier negative Einflüsse auf die konjunkturelle Entwicklung haben. In Europa bestehen erkennbare Risiken durch die mangelnde Umsetzung notwendiger Strukturreformen in mehreren Euroländern wie zum Beispiel Italien. Die mittelfristigen Risiken für die Finanzstabilität nehmen auf Grund der momentanen Ausrichtung der Geldpolitik auch in Europa erkennbar zu. Es bestehen zudem wesentliche Unsicherheiten bezüglich des Wiederauflebens der "Eurokrise" und einer europäischen Bankenkrise. Die Auswirkungen des geplanten Austritts Großbritanniens aus der europäischen Union sind aktuell nicht absehbar.
Absatzbezogene Risiken resultieren daraus, dass die Produkte der COMPO auf dem europäischen Markt einem anhaltenden und intensiven Wettbewerb ausgesetzt sind. Diesen Risiken begegnen wir mit unserer qualitativ hochwertigen Produktpalette und durch die Fokussierung auf neue Produktfelder sowie durch Kosteneinsparungen, verbesserte Fertigungs- und Beschaffungsprozesse und optimierte Produktneueinführungen.
Finanzielle Risiken kontrollieren wir durch präventive Liquiditätsbeurteilungen und ein angemessenes Forderungsmanagement.
In Bezug auf die Rohstofflieferung entstehen Risiken insbesondere aus allgemeinen Engpässen am Markt oder aus dem Ausfall einzelner Lieferanten. Um dieses Risikopotenzial zu verringern, hat die park in relevanten Bereichen eine Mehrlieferantenstrategie entwickelt. Im Rahmen dieser Strategie vereinbaren wir mit Lieferanten mehrjährige Rahmenverträge, die wesentliche Lieferbedingungen wie etwa Menge und Preis festlegen.

III. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Chancen- und Risikosituation

Die Geschäftsführung stuft die bestehenden Risiken als beherrschbar ein. Die Geschäftsführung begegnet der Risikoentwicklung durch eine stets aktuelle Begleitung der Geschäftsentwicklung und regelmäßig abgehaltener Statussitzungen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken der künftigen Entwicklung erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

D. Prognosebericht

I. Künftige Rahmenbedingungen

Auch 2019 ist die deutsche Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs. Damit hält der Aufschwung seit nunmehr zehn Jahren ununterbrochen an. Für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts um 1,0 Prozent. Auch der Aufschwung am Arbeitsmarkt hält weiterhin an.

Der Euroraum, Deutschlands wichtigster Absatzmarkt, steht darüber hinaus erst am Anfang der zyklischen Erholung. Zudem befindet sich die deutsche Wirtschaft nur in einer leichten Überauslastung, sodass kein abrupter Abbruch des konjunkturellen Aufschwungs zu befürchten ist.

Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aufwärtsgerichtet, sie ist aber in unruhigeres Fahrwasser geraten. Die Risiken vornehmlich aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld haben sich erhöht. Dies ist ein Grund dafür, dass sich das Wachstumstempo 2019 im Vergleich zum Vorjahr reduziert.

Aufgrund des stabilen Wachstums im Euroraum und in Kombination mit dem Fokus auf identifizierte Schlüsselsortimente und Konzentration auf profitables Wachstum dürften sich weitere positive Impulse für die COMPO und damit auch für die park ergeben.

II. Künftige Entwicklung der park GmbH

Der Industrieverband Garten e.V. erwartet, dass die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv auf das Marktsegment wirkt, in dem die Kingenta Investco Gruppe tätig ist. Das Hauptaugenmerk der geschäftlichen Entwicklung werden dabei weiterhin die Lieferbeziehung zur COMPO und damit indirekt die Kernmärkte Deutschland und Frankreich haben. Bei den Produktgruppen liegt das Hauptaugenmerk weiterhin auf den Produktgruppen Blumenerden, die gut in die Saison 2019 gestartet sind.

III. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur zukünftigen Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2019

Für das Geschäftsjahr rechnen wir damit, dass das Marktumfeld für unsere Produkte für den Heim- und Gartenbedarf herausfordernd bleibt. Die park ist in das Jahr 2019 sowohl umsatzseitig als auch ergebnistechnisch positiv gestartet.

Durch ein straffes Kostenmanagement und die Umsetzung bestimmter leistungsfördernder Maßnahmen sollte sich das zugrunde liegende operative Ergebnis der park wieder kontinuierlich verbessern.

Insgesamt erwarten wir in 2019 ein im Vergleiich zu 2018 dennoch ein leicht geringeres Umsatzniveau. Es wird jedoch wieder mit einem positiven Jahresüberschuss im unteren einstelligen Millionenbereich gerechnet.

 

Recklinghausen, 25. Juni 2019

Geschäftsführung

Stephan Engster

Oliver Trappmann

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.745.364,58 1.366.057,01
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.723.560,67 5.986.839,35
  9.468.925,25 7.352.896,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 40.317,03 7.938,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 104.416,05 95.155,26
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.128,42 222.933,77
  148.861,50 326.027,31
  9.617.786,75 7.678.923,67

Passiva

  31.12.2018 31.12.2017
 
A. Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 54.900,00 64.900,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.851.722,50 2.859.222,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.684.713,30 4.726.602,22
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.450,95 3.198,94
  9.537.886,75 7.589.023,67
  9.617.786,75 7.678.923,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2017
1. Umsatzerlöse 30.866.162,22 30.051.936,17
2. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 727.690,64 348.091,39
3. Sonstige betriebliche Erträge 24.412,88 83.284,22
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -19.111.179,89 -14.584.745,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.109.560,89 -8.577.628,05
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.616.875,43 -2.915.556,33
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.162,75 14.211,40
(davon aus verbundenen Unternehmen € 1.162,75; Vorjahr € 14.211,40)    
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -47.616,83 -47.065,89
(davon an verbundene Unternehmen € 47.616,83; Vorjahr € 47.065,89)    
8. Ergebnis nach Steuern 734.195,45 4.372.527,21
9. Aufwendungen aus der Ergebnisabführung 734.195,45 4.372.527,21
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

I. Allgemeine Hinweise

Die park GmbH mit Sitz in Recklinghausen ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts Recklinghausen unter der Nummer HRB 5150 eingetragen.

Die park GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt teilweise die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB dahingehend in Anspruch als bestimmte Anhangangaben unterbleiben.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - soweit nicht anders erläutert - im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung werden in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte nicht sicherungsübereignet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Abschläge Rechnung getragen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Da die Gesellschaft aufgrund einer ertragsteuerlichen Organschaft nicht selbst steuerpflichtig ist, unterbleibt der Ansatz latenter Steuern.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafterin COMPO GmbH in Höhe von 90 TEUR (Vorjahr 95 TEUR) und resultieren aus Umsatzsteuern. Daneben bestehen Forderungen gegen die Torf- und Humuswerke Gnarrenburg GmbH in Höhe von 14 TEUR (Vorjahr 0).

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 25 TEUR.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus solchen für ausstehende Rechnungen und für Jahresabschlusskosten in Höhe von 52 TEUR (Vorjahr 62 TEUR) zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

in T€ Restlaufzeit
bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.852 0 0 1.852
(Vorjahr) (2.859) (0) (0) (2.859)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.685 0 0 7.685
(Vorjahr) (4.727) 0 0 (4.727)
Sonstige Verbindlichkeiten 1 0 0 1
(Vorjahr) (3) 0 0 (3)
  9.538 0 0 9.538
  7.589 0 0 7.589

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren sämtlich aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 7.685 TEUR (Vorjahr 4.727 TEUR) enthalten. Diese betreffen mit 4.617 TEUR (Vorjahr 17 TEUR) den konzerninternen Finanzverkehr, mit 734 TEUR (Vorjahr 4.373 TEUR) Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und mit 2.334 TEUR (Vorjahr 337 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 25 TEUR (Vorjahr 35 TEUR), welche die Auflösung von Rückstellungen betreffen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Frachtkosten in Höhe von 3.323 TEUR (Vorjahr 2.702 TEUR), sowie Versicherungskosten in Höhe von 60 TEUR (Vorjahr 17 TEUR) und Druckkosten in Höhe von 108 TEUR (Vorjahr 28 TEUR). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen bestanden wie im Vorjahr nicht.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr, wie auch im Vorjahr, keine Mitarbeiter.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2018
T€
Verpflichtungen aus langfristigen Miet-, Leasing und Serviceverträgen  
- fällig im Folgejahr 8
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0
- fällig im 2. bis 5. Jahr 4
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0
- fällig nach dem 5. Jahr 0
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0
  12
  0

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 S.1 Nr. 3a HGB n. F. handelt es sich mit um Verpflichtungen aus einem Mietvertrag. Der Vorteil dieser Miet- oder Leasinggeschäfte besteht insbesondere in der geringeren Kapitalbindung. Zudem muss im Falle der Beendigung der Verträge das Verwertungsrisiko nicht getragen werden. Risiken bestehen in der langfristigen Bindung an die jeweiligen Vertragspartner. Ferner besteht ggf. zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeiten das Risiko, dass keine Einigung über die Verlängerung der Verträge erzielt werden kann. Anzeichen für das bestehen konkreter Risiken sind jedoch zurzeit nicht gegeben.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag existieren keine Haftungsverhältnisse.

Gewinnverwendung

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 in Höhe von 734 TEUR (Vorjahr 4.373 TEUR) wird aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags an die COMPO GmbH, Münster, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin wurde erfasst.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im abgelaufenen Geschäftsjahr

Herr Stephan Engster, Dortmund, Dipl. Betriebswirt, Geschäftsführer
Herr Oliver Trappmann, Münster, Dipl. Kaufmann, Geschäftsführer

Die Geschäftsführung erhielt keine Vergütung von der Gesellschaft.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH, Münster, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und im Bundesanzeiger bekanntgemacht. Die Kingenta Investco GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Zusätzlich wird der Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH in den Konzernabschluss der Kingenta Ecological Engineering Group Co., Ltd., Linyi (China), einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in den Angaben im Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH, Münster, enthalten ist.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Zwischen der park GmbH und den Geschäftsführern sind im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Recklinghausen, 25 Juni 2019

Stephan Engster

Oliver Trappmann

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die park GmbH, Recklinghausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der park GmbH, Recklinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der park GmbH, Recklinghausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 26. Juni 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Uwe Rittmann

Wirtschaftsprüfer

ppa. Mirsad Grizovic

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