Synthro
eG
Mainz
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
81.825,55 |
101.914,40 |
| B.
Umlaufvermögen |
125.714,40 |
152.211,78 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
15.986,13 |
13.396,35 |
| Aktiva |
223.526,08 |
267.522,53 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
77.808,49 |
98.408,97 |
| davon
Geschäftsguthaben der Mitglieder |
150.500,00 |
158.500,00 |
| B.
Rückstellungen |
9.391,85 |
8.761,29 |
| C.
Verbindlichkeiten |
136.325,74 |
160.352,27 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
73.280,09 |
71.663,81 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
63.045,65 |
88.688,46 |
| Passiva |
223.526,08 |
267.522,53 |
Bericht
des Aufsichtsrats
Bericht des Aufsichtsrates der Synthro eG über seine
Tätigkeit im Jahr 2022
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Genossinnen und
Genossen, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022
gemäß den ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden
Aufgaben die Arbeit des Vorstands überwacht und beratend
begleitet. Der Vorstand hat uns regelmäßig
schriftlich und mündlich über die
Geschäftslage und -entwicklung, die aktuelle
Ertragssituation, die kurz- und langfristige Planung sowie
die Investitionen und alle organisatorischen Schritte
unterrichtet. Zudem stand der Aufsichtsrat jederzeit in engem
Kontakt mit dem Vorstand und bekam Informationen über
die aktuellen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der
Genossenschaft. Der Aufsichtsrat war in wichtige
Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz,
Satzung und Geschäftsordnung erforderlichen
Beschlüsse. Auch im Jahr 2022 wurde aufgrund seiner
Besonderheiten (Folgen Ukrainekrieg und damit Verbundener
Anstieg der Energiekosten) leider keine positives Ergebnis
erwirtschaftet
Im Geschäftsjahr 202 tagte der Aufsichtsrat
viermal (je einmal im Quartal, zeitnah zusammen mit dem
Vorstand) via Videokonferenz. Wir befassten uns mit folgenden
wesentlichen Themen:
- Organisatorische Planungen
-Kontrolle der Finanzbuchhaltung
-Kontrolle der Wirtschaftlichkeit
-Beratung über personelle Entscheidungen
-Tätigkeitsberichte des Vorstandes
-Neuzugänge bzw. Kündigungen von Genossinnen
und Genossen
-Auswirkungen der inflationären Lage auf die
Genossenschaft und das M1
-Begleitung der Prüfung durch den
Genossenschaftsverband
Aufgrund der Größe der Genossenschaft,
wurden im Aufsichtsrat auch 2022 keine expliziten
Ausschüsse gebildet.
Die Abschlussunterlagen standen allen Mitgliedern des
Vorstands/Aufsichtsrats seit Juli 2022 zur Verfügung.
Wir haben die Dokumente geprüft und über den
Jahresabschluss in im Vorfeld zur Vorbereitung auf die
Genossenschaftsversammlung beraten.
Das Eigenkapital der Genossenschaft beträgt
aufgrund der Verluste im Wirtschaftsjahr per 31. Dezember
2022 77.808,49 EUR. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten in
Höhe von 73.280,09 EUR sind noch vollständige durch
liquide Mittel gedeckt. Die Bilanzsumme beträgt
223.526,08 EUR. Der Aufsichtsrat billigt nach Prüfung
der Jahresabschlussunterlagen die vom Vorstand aufgestellten
Jahresabschlüsse. Damit kann der Jahresabschluss der
Synthro eG zum 31.12.2022 festgestellt werden.
Dem Vorschlag des Vorstands, den Jahresfehlbetrag in
Höhe von 12.600,48 EUR 2021 auf neue Rechnung
vorzutragen, stimmte der Aufsichtsrat zu.
Ausweislich der vom Vorstand berichteten
Aktivitäten und Buchhaltungsunterlagen per 30.06.2023
sieht der Aufsichtsrat die Entwicklung der Genossenschaft in
einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld noch positiv. Es wird
für 2023 mit einem ausgeglichenen Ergebnis geplant. Der
Aufsichtsrat sieht jedoch mit Sorge das mangelnde Engagement
des Großteils der Genossen. Es wurde auch im Jahr 2023
hier keine Umschwung erreicht. Das Geschäft mit dem
Coworking im M1 ist mittelfristig nicht geeignet, die
Genossenschaft in schwarze Zahlen zu führen und die
ursprünglichen Satzungsmäßigen Ziele/Zwecke
zu erreichen. Der Mietvertrag der Genossenschaft für das
M1 läuft noch ca. zwei Jahre. Bis zu diesem Zeitpunkt
sollten auch die langfristigen Verbindlichkeiten
zurückgezahlt sein. Ändert sich in Bezug auf die
Aktivierung der Genossinnen und Genossen nichts wesentliches,
empfiehlt der Aufsichtsrat die Liquidation der Genossenschaft
zum Ende des Wirtschaftsjahres 2025 (?). Dies insbesondere
deshalb, weil nicht mit einer Trendwende zu positiven
Ergebnissen gerechnet werden kann. Per Mai 2023 wurde ein
positives Ergebnis i.H.v. ca. 5 TEUR erwirtschaftet.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands
für das persönliche Engagement und die erbrachten
Leistungen.
Mainz, Juli 2023 Für den Aufsichtsrat
Dipl.-Betriebswirt (FH) Eric Schierholz
Vorsitzender des Aufsichtsrats
sonstige Berichtsbestandteile
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für
Kleinstkapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Synthro eG |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Mainz |
| Registereintrag: |
Genossenschaftsregister |
| Registergericht: |
Mainz |
| Register-Nr.: |
40022 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt
60.041,51 EUR (Vorjahr: 82.960,89 EUR).
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 3,0.
Zahlen der Genossenschaftsmitglieder
Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich
während des Geschäftsjahres wie folgt
verändert:
Genossenschaftsmitglieder
|
Zahl
|
Während des
Geschäftsjahres eingetretene Mitglieder
|
1
|
Während des
Geschäftsjahres ausgeschiedene Mitglieder
|
1
|
Mitglieder am Ende des
Geschäftsjahres
|
56
|
Angaben zum Geschäftsguthaben und den Haftsummen der
Mitglieder
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder
haben sich im Geschäftsjahr nicht verringert.
Der Betrag der Haftsummen, für welche alle
Mitglieder zusammen aufzukommen haben, beläuft sich
auf 150.500,00 EUR.
Angaben zum zuständigen Prüfungsverband
Zuständiger Prüfungsverband der
Genossenschaft ist:
Name des
Prüfungsverbandes:
|
Prüfungsverband
deutscher Konsum- und Dienstleistungsgenossenschaften
e.V.
|
Anschrift des
Prüfungsverbandes:
|
Schönhauser Allee
10-11, 10119 Berlin
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Unterschrift der Geschäftsführung
Mainz, 26.07.2023
|
Falco Scheuer, Thorsten
Richter
|
Ort, Datum
|
Unterschrift
|
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2023
festgestellt. |