Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 29974
Vorher
Neobution UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
22.5.2018
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit nicht elektrischen Haushaltsgeräten, Haushaltswaren aus Metall sowie sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern a. n. g.
Gegenstand
der Handel mit Waren, insbesondere Elektrogeräten und anderen Waren aus dem Bereich Non-Food und die Personal und IT-Beratung von Einzelpersonen und Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Timo Link
seit 22.5.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Timo Link
Dortmund
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neobution GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Neobution GmbH ist seit 2018 ein globaler Anbieter für IT Hardware, Office Supplies und Consumer Electronics mit Sitz in Dortmund, Deutschland. Als weltweit agierender Großhändler ermöglichen wir unseren Partnern täglichen Zugriff auf ein umfassendes Produktportfolio.

Unser Fokus auf neue und innovative Technologien ermöglicht es uns, in einem kompetitiven Marktumfeld, effizient und erfolgreich zu arbeiten und zu wachsen.

Unser internationales, erfahrenes und qualifiziertes Team überzeugt mit tiefgreifenden Markt- und Produktkenntnissen und ist in der Lage, für jeden Partner maßgeschneiderte Lösungen zu kreieren.

Mit Neobution können Handelspartner jeder Größe - auch kleinere und mittelständische Firmen - Einkaufskonditionen verbessern, damit werden bei den Partnerunternehmen Wachstumspotenziale erschlossen und Mehrwerte in der Lieferkette geschaffen.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weltweit war im Jahr 2023 von einer gedämpften Erholung geprägt, wobei erhebliche regionale Unterschiede sichtbar wurden. Während die USA nach einem moderaten ersten Halbjahr im dritten Quartal eine Beschleunigung des Wachstums verzeichneten, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Europäischen Union weitgehend (BASF, 2023).

Die Auswirkungen des Ende Februar 2022 ausgebrochenen Kriegs zwischen der Ukraine und Russland sowie die weiterhin hohen Energiepreise belasteten die globale Wirtschaft erheblich. Die Abhängigkeit Europas, insbesondere Deutschlands, von fossilen Brennstoffen aus Russland machte die Region weiterhin anfällig für Entwicklungen an den Energiemärkten (Bundesregierung, 2023).

Das globale Wirtschaftswachstum verlangsamte sich laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,0 % im Jahr 2023. Für 2024 wird einweiteres Abflachen auf 2,9 % prognostiziert (IWF, 2023). In Deutschland sank das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, nach einem Anstieg von 1,8 % im Jahr 2022 (BVR, 2023).

Der deutsche Markt für Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) wuchs 2023 um 2,1 % auf 213,2 Milliarden Euro. Für 2024 wird ein Wachstum von 4,7 % auf 223,2 Milliarden Euro erwartet (Bitkom, 2023). Während der Bereich Consumer Electronics einen Rückgang verzeichnete, trug das Wachstum im ITK-Sektor maßgeblich zum Anstieg bei.

Die gestiegene Inflation und die Zinserhöhungen der Zentralbanken prägten 2023 die globale Wirtschaft. Höhere Finanzierungskosten dämpften Investitionen und belasteten insbesondere kreditabhängige Branchen. In Deutschland wirkte sich dies zusätzlich negativ auf die Bauwirtschaft und den privaten Konsum aus, während Unternehmen mit starker Liquidität von höheren Kapitalrenditen profitieren konnten (EZB, 2023).

b. Geschäftsverlauf und Lage

Für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir uns drei strategische Ziele gesetzt: Digitale Weiterentwicklung der Vertriebssoftware/ERP System, Gewinnung von strategischen Kunden im stationären Handel (Deutschland und Schweiz) und gezielte Portfolio- und Markenerweiterung im Bereich IT und ITK, sowie eine geänderte Vorgehensweise in der Warenbeschaffung in Zeiten mangelnder Verfügbarkeit.

Die Weiterentwicklung unserer Vertriebssoftware/ERP-System wurde erfolgreich durchgeführt, wenngleich dies als fortlaufender Prozess zu verstehen ist und weitere Innovationen bereits geplant sind.

Die getroffenen Maßnahmen resultieren in einer Verminderung der Umsatzerlöse um 4,4% zum Vorjahr. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Aufwendungen für bezogene Waren) verminderte sich um 39,2% zum Vorjahr.

Ertragslage

Geschäftsjahr Geschäftsjahr
(in TEUR)
Vorjahr
(in TEUR)
Veränderung
(in TEUR)
Veränderung
(in %)
Rohergebnis 5.617 9.251 -3.634 -39%
Betriebsergebnis (EBIT) 522 1.400 -878 -62%
Jahresüberschuss 231 920 -689 -75%

Das Rohergebnis sank im Jahresvergleich deutlich um TEUR 3.634, was auf die um 4,8 Mio. gesunkenen Umsätze und deutlich geringerer Marge und höheren Transportkosten zurückzuführen ist. Weiterhin erhöhten sich die Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 340, insbesondere aufgrund von gestiegenen Mitarbeiterzahlen und Gehältern. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken, vor allem aufgrund der Reduktion der Importe und damit verbundenen Kosten, um TEUR 3.014 gegenüber dem Vorjahr.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr hat sich entsprechend von TEUR 920 im Vorjahr auf TEUR 231 vermindert, aufgrund des deutlich höheren Materialaufwandes.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Bilanzsumme und einer leichten Erhöhung des Eigenkapitals auf 13% (Vorjahr: 10%) gestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden verdoppelt, hingegen wurden die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um 45% gesenkt.

Der Gesellschaft stehen bei verschiedenen Banken Kredite und Kontokorrentlinien zur Verfügung, die bei Bedarf als Working Capital Finanzierung in Anspruch genommen werden können.

Die Gesellschaft konnte ihren finanziellen Verpflichtungen jeder Zeit nachkommen.

Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
(in TEUR)
Vorjahr
(in TEUR)
Veränderung
(in TEUR)
Veränderung
(in %)
Aktiva
Anlagevermögen 424 467 -43 -9%
Warenbestand 6.881 9.362 -2.482 -27%
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 7.640 7.947 -307 -4%
Liquide Mittel 1.156 79 1.077 1.350%
Passiva
Eigenkapital 2.125 1.894 231 12%
Rückstellungen 186 340 -154 -45%
Verbindlichkeiten 13.825 15.622 -1.797 -12%
Bilanzsumme 16.136 17.857 -1.721 -10%

Der Warenbestand hat sich aufgrund des Rückgangs im klassischen Distributionsgeschäft im Jahresvergleich deutlich verringert. Dies geht einher mit der Reduktion der Verbindlichkeiten.

c. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und Jahresüberschuss, wie oben dargestellt. Ferner werden der Warenbestand, sowie das Working Capital und die Liquidität zur Steuerung des Unternehmens laufend überwacht.

d. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir unverändert als solide ein. Die Ertragslage (Umsatz- und Ertragsentwicklung) war sehr stark von den deutlich höheren Materialkosten beeinflusst, was in erster Linie zu einem geringeren Jahresergebnis führte. Die Bedingungen sind im Allgemeinen als deutlich erschwert und ungünstiger als in Vorjahren zu bewerten. Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung zufrieden.

I. Prognosebericht

a. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine belastet auch 2024 die europäischen Märkte erheblich. Die Europäische Kommission rechnet mit einem BIP-Wachstum von lediglich 0,8 % im Euroraum (Reuters, 2024). Gestörte Lieferketten, Produktionsprobleme und Reallohnverluste beeinträchtigen die Konsumstimmung und dämpfen die wirtschaftliche Aktivität.

Zwar wird ein Rückgang der Inflation erwartet, doch bleibt die Energiekrise, besonders in Deutschland, ein zentrales Thema. Energieintensive Branchen stehen weiterhin unter Kostendruck, während viele Unternehmen auf Digitalisierung und Energieeffizienz setzen, um langfristig wettbewerbsfähiger zu werden.

Für den deutschen Handel bleibt die gedämpfte Konsumstimmung ein Unsicherheitsfaktor. Während der Onlinehandel weiter an Bedeutung gewinnt, könnten eine Stabilisierung des Arbeitsmarkts und steigende Reallöhne zu einer moderaten Erholung beitragen.

b. Entwicklung des ITK- und CE-Marktes: Ausblick 2024

Der Branchenverband Bitkom prognostiziert für das Jahr 2024 ein Wachstum des deutschen Marktes für Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) um 4,3 % auf 224,8 Milliarden Euro (Bitkom, 2024). Dieses Wachstum wird maßgeblich durch die Bereiche Software und IT-Dienstleistungen getragen, während Segmente wie die Unterhaltungselektronik einen Rückgang von 7,5 % verzeichnen (Bitkom, 2024).

Im Hardware-Sektor wird ein moderates Wachstum erwartet. Während der Absatz von Desktop-PCs um 1,5 % zurückgeht, zeigen sich positive Entwicklungen bei Notebooks und Tablets (Bitkom, 2024). Der weltweite PC-Absatz erholt sich langsam; im dritten Quartal 2024 wurden rund 63 Millionen Einheiten verkauft (Statista, 2024).

Trotz der Fortschritte bei der Digitalisierung in Deutschland und Europa bleiben wirtschaftliche und politische Unsicherheiten bestehen, die den Handel mit ITK- und CE-Produkten beeinflussen könnten. Unternehmen sollten daher flexibel auf Marktveränderungen reagieren und ihre Strategien entsprechend anpassen.

c. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung

Die Neobution GmbH setzt weiterhin auf ein ausgewogenes Portfolio nachgefragter Produkte aus den Segmenten ITK und CE. Der Fokus liegt auf der Optimierung bestehender Marken und Segmente, um in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Allerdings zeigt sich, dass unser Geschäftsmodell unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich an Skalierbarkeit verliert. Die stark sinkende Nachfrage und die allgemeine wirtschaftliche Schwäche stellen erhebliche Herausforderungen dar. Neue Kundensegmente zu gewinnen oder bestehende Absatzkanäle auszubauen, gestaltet sich unter diesen Bedingungen als äußerst schwierig.

Die Verkaufsmargen und Umsatzerlöse sind im Vergleich zu 2023 stark rückläufig. Dies ist auf ein weiterhin verändertes Konsumverhalten, den anhaltenden Preisdruck und eine insgesamt schwache Kaufkraft zurückzuführen. Der Deckungsbeitrag wird infolge dieser Entwicklungen ebenfalls deutlich geringer ausfallen, was die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens weiter belastet.

Die Aufbauorganisation wird in 2024 leicht angepasst, was zu einer geringen Reduktion der Personalkosten führen wird. Effizienzsteigerungen und Kostenoptimierungen sind wesentliche Bestandteile unserer Maßnahmen, um die negativen Effekte der Marktlage abzufedern.

Das hohe Zinsniveau erschwert Investitionen und belastet die Kaufkraft unserer Zielgruppen, was die Nachfrage weiter schwächt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, fokussieren wir uns auf Liquiditätssicherung, effiziente Ressourcennutzung und eine strategische Anpassung unseres Geschäftsmodells.

Die Belastungen durch hohe Frachtkosten und die weitere Erhöhung der Co2-Steuer werden auch in 2024 spürbar sein. Hinzu kommen weiterhin hohe Energiekosten, die nur bedingt an den Markt weitergegeben werden können, was die Margen zusätzlich schmälert.

Zusammenfassend rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit stark sinkenden Umsatzerlösen und einem entsprechend deutlich geringeren Jahresüberschuss im Vergleich zu 2023. Diese wirtschaftlichen Herausforderungen erfordern von uns eine strikte Kostenkontrolle und strategische Anpassungen, um die langfristige Stabilität des Unternehmens weiterhin zu sichern.

II. Chancen- und Risikobericht

a. Chancen

Der technologische Wandel bietet kontinuierlich Chancen, da regelmäßig neue und innovative Produkte auf den Markt kommen, die eine Grundnachfrage erzeugen.

Dieser Produktlebenszyklus sorgt dafür, dass durch die Einführung neuer Technologien stetig neue Marktpotenziale entstehen. Die Neobution GmbH ist aufgrund ihrer schlanken Unternehmensstruktur besonders gut aufgestellt, um flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren, das Geschäft dynamisch anzupassen und effizient zu skalieren. Diese Agilität ermöglicht es, auch in herausfordernden Zeiten Wachstumschancen zu nutzen und Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Darüber hinaus sehen wir weiteres Wachstumspotenzial in der Erschließung neuer Märkte im europäischen Umland, der Erweiterung unseres Produkt- und Markenportfolios, sowie der Übernahme von Marktanteilen alt eingessener Distributionen.

Nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie hat sich unser Geschäft zunehmend normalisiert. Trotz gestiegener Risiken bleibt die Entwicklung des Unternehmens eine ambitionierte Aufgabe, die wir aktiv und vorausschauend angehen. Die genannten Herausforderungen erfordern eine konsequente Anpassung und Weiterentwicklung unserer Strategien, bieten jedoch gleichzeitig die Chance, unsere wirtschaftliche Stabilität langfristig zu sichern und neue Potenziale für den Unternehmenserfolg zu erschließen.

b. Risiken

Ein nennenswertes Risiko könnte in der immer weiter nachlassenden Nachfrage liegen, die zu einer rückläufigen Marge führen könnte. Durch drastische und anhaltende Preiserhöhungen der Industrie wären ebenfalls keine Einkaufspreisvorteile zu erwarten, die eine Stabilisierung der Marge ermöglichen würden. Zusätzlich bestünde insbesondere bei Dollar-Geschäften ein gewisses Währungsrisiko.

Ein weiteres Risiko könnte sich bei der Entwicklung der Transport- und Verpackungskosten zeigen, die, bedingt durch die Energiekrise und eine erhöhte CO 2 -Besteuerung, zu erhöhten Frachtkostenraten und Preissteigerungen von Verpackungsmaterial führen könnten.

Es wäre mit punktuellen Ausfall- und Liquiditätsrisiken zu rechnen. Durch die geringe Nachfrage im Markt könnte eine Zunahme von Kundeninsolvenzen als durchaus realistisch angesehen werden. Ausfallrisiken könnten durch ein adäquates Debitorenmanagement und die bestehende Kreditversicherung, die eine Bonitätsprüfung vor Auftragsannahme durchführt, minimiert werden. Es wäre daher wahrscheinlich, dass Forderungsabsicherungen sowie Limitvergaben durch die Warenkreditversicherer weiter nach unten korrigiert würden.

Diesen Risiken könnte mit einem Risikomanagement begegnet werden. Insbesondere der ständige Kontakt zu den Kunden könnte das Risiko eines Forderungsausfalls verringern. Des Weiteren könnten die Forderungen durch die Warenkreditversicherung abgesichert und Limits ständig überwacht werden. Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken könnten wirksame Prozesse eingesetzt werden. Die erforderlichen Daten würden von der Finanzbuchhaltung, den Versicherern und dem Warenwirtschaftssystem bereitgestellt.

 

Dortmund, 19.12.2024

Geschäftsführer

Timo Link

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 424.179,64 467.432,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 140.300,00 140.000,00
II. Sachanlagen 143.418,00 141.521,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.737,00 5.398,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.945,00 6.964,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.736,00 129.159,00
III. Finanzanlagen 140.461,64 185.911,64
B. Umlaufvermögen 15.679.376,76 17.389.636,49
I. Vorräte 6.881.153,67 9.362.852,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.641.471,95 7.947.025,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.156.751,14 79.758,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.195,35
Summe Aktiva 16.136.751,75 17.857.069,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.125.016,65 1.894.348,29
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.869.348,29 948.809,65
III. Jahresüberschuss 230.668,36 920.538,64
B. Rückstellungen 185.695,00 340.202,91
C. Verbindlichkeiten 13.826.040,10 15.622.517,93
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.645.656,97 2.975.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.180.383,13 12.647.517,93
Summe Passiva 16.136.751,75 17.857.069,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.617.461,40 9.251.470,27
2. Personalaufwand 1.557.265,29 1.217.215,64
a) Löhne und Gehälter 1.364.309,23 1.074.854,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 192.956,06 142.361,13
3. Abschreibungen 35.240,94 116.463,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 35.240,94 24.989,10
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 91.474,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.502.685,05 6.516.995,46
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 119.187,15 152.740,55
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 49.327,02 38.090,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 221.561,40 67.751,91
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 118.207,38 449.891,03
8. Ergebnis nach Steuern 231.828,36 921.242,64
9. sonstige Steuern 1.160,00 704,00
10. Jahresüberschuss 230.668,36 920.538,64

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Neobution GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dortmund
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dortmund
Register-Nr.: 29974

Die Betragsangaben erfolgen, sofern nichts anderes angegeben ist, grundsätzlich in Euro.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt und bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei Ware, die über 6 Monate nicht umgeschlagen wurde, ist ein angemessener Abschlag vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Liquide Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Bankguthaben werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet (Stichtagskurs 31.12.2023 1 Euro = 1,105 US-Dollar).

Zahlungen, die Aufwand der folgenden Geschäftsjahre darstellen, werden als Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht der Eintragung im Handelsregister und ist in voller Höhe eingezahlt worden.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB wird auf den nachfolgenden Anlagenspiegel verwiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 140.000,00 300,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 140.000,00 300,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.610,25 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 8.154,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.168,22 36.698,94 0,00
Summe Sachanlagen 199.932,47 36.698,94 0,00
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 185.911,64 4.550,00 50.000,00
Summe Finanzanlagen 185.911,64 4.550,00 50.000,00
Summe Anlagevermögen 525.844,11 41.548,94 50.000,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 140.300,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 140.300,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.610,25
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 8.154,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 439,00 222.306,16
Summe Sachanlagen 439,00 237.070,41
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 140.461,64
Summe Finanzanlagen 0,00 140.461,64
Summe Anlagevermögen 439,00 517.832,05
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.212,25 661,00 0,00 0,00 1.873,25
2. technische Anlagen und Maschinen 1.190,00 1.019,00 0,00 0,00 2.209,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.009,22 33.560,94 0,00 0,00 89.570,16
Summe Sachanlagen 58.411,47 35.240,94 0,00 0,00 93.652,41
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 58.411,47 35.240,94 0,00 0,00 93.652,41
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 140.300,00 140.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 140.300,00 140.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.737,00 5.398,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.945,00 6.964,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 132.736,00 129.159,00
Summe Sachanlagen 0,00 143.418,00 141.521,00
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 140.461,64 185.911,64
Summe Finanzanlagen 0,00 140.461,64 185.911,64
Summe Anlagevermögen 0,00 424.179,64 467.432,64

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit über 1 Jahr
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
- sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
0,00 0,00
Forderungen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen (antizipative Forderungen)
- sonstige Vermögensgegenstände
(Steuerforderungen KSt, SolZ, GwSt lfd. Jahr) 0,00 0,00

3. Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rechts-Beratungskosten 10.000,00 Euro
für Abschluss und Prüfung 36.000,00 Euro
für Zollprüfung 25.000,00 Euro

4. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit bis 1 Jahr 31.12.2023 31.12.2022
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.470.656,97 1.800.000,00
- Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.124.976,53 10.864.684,65
- sonstige Verbindlichkeiten 1.055.406,60 1.548.926,88
11.651.040,10 14.213.611,53
Restlaufzeit über 1 Jahr und über 5 Jahre
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.175.000,00 1.175.000,00
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 233.906,40
- sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
2.175.000,00 1.408.906,40
Gliederung nach Sicherheiten
- Besicherung durch ähnliche Rechte
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(i.d.R. Eigentumsvorbehalt) 6.124.976,53 11.098.591,05
- Besicherung durch Pfandrechte (Globalzession) 3.675.000,00 2.975.000,00
Aufteilung der sonstigen Verbindlichkeiten
- aus Steuern 401.943,63 306.950,06
- im Rahmen der sozialen Sicherheit 24.936,72 10.203,62
- übrige 628.526,25 1.231.773,20
1.055.406,60 1.548.926,88

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige, nicht passivierungsfähige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen durch Miet-/Pachtverträge für Grundstücke sowie Miet- und Leasingverträge für Kfz mit einem Aufwand von jährlich rd. 245.000,00 € (Vorjahr: 138.200,00 €).

IV. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer gem. § 267 Abs. 5 HGB

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 11 1
Kaufmännische Arbeitnehmer 18 27
Leitende Angestellte 1 1
insgesamt 30 29

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Timo Link (Geschäftsführer)

Nachtragsbericht

Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt zur Ergebnisverwendung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Vergütungen der Geschäftsführung

Nach § 286 Absatz 4 HGB, werden Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB nicht gemacht.

 

Dortmund, den 19.12.2024

gez. Timo Link

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Neobution GmbH, Dortmund:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Neobution GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Neobution GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Osnabrück, den 24.02.2025

Johannes Baller, Wirtschaftsprüfer

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