Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 33170
Eingetragen
4.8.2020
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Erwerb, die Verwaltung, Lenkung und Finanzierung von Beteiligungsgesellschaften, insbesondere der UST GmbH & Co. KG mit Sitz in Duisburg, sowie weiterer, in- oder ausländischer Beteiligungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Norman Sandrock
seit 9.12.2025
Geschäftsführer
Joachim Bauch
seit 4.8.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Joachim Bauch
Essen-Werden
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UST Holding GmbH

Duisburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht

1. Vorbemerkungen

Im Jahr 2023 nahmen die welt- und geopolitischen Unsicherheiten weiter zu. Die Hoffnung nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes auf eine friedlichere Welt, in der sich im globalen arbeitsteiligen Wettbewerb Fortschritt und Prosperität einstellt, erfüllt sich auf absehbare Zeit nicht. Stattdessen bauen sich neue Fronten auf, brechen alte Konflikte wieder aus und bilden sich neue politische Allianzen. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die russischen Drohungen gegen weitere Nachbarstaaten, der irangesteuerte Terror gegen Israel und die daraus resultierende Instabilität im ganzen Nahen Osten, die Behinderung der Seewege durch die Huthi-Rebellen, die ständige Bedrohung Chinas gegenüber Taiwan, der immer stärkere Auftritt unberechenbarer Diktatoren in den bevölkerungsreichsten Ländern der Erde und der Trend zum Nationalismus selbst in den klassischen Demokratien Europas und in Nordamerika, all das sind unverkennbare Zeichen, dass sich die Welt in kurzer Zeit drastisch verändert hat und mehr und mehr in ein nicht kalkulierbares Fahrwasser gerät.

Darüber hinaus birgt der immer offensichtlichere Klimawandel Stoff für neue Verteilungskämpfe weltweit und verändert die Standortbedingungen. Gleichzeitig kommt mit der nächsten digitalen Revolution durch die Künstliche Intelligenz (KI) eine neue geistig-technische Umwälzung auf uns zu, deren Konsequenzen noch niemand abschätzen kann.

Weltwirtschaftsentwicklung 2023

In diesem unruhigen Umfeld entwickelte sich die Weltwirtschaft 2023 mit einer erwarteten globalen Wachstumsrate von ca. 3% erstaunlich stabil, allerdings insgesamt mit der Tendenz zu einer stetigen Verlangsamung und zu einer Fragmentierung des globalen Wirtschaftens und Handelns aufgrund zunehmender Abschottung einzelner Märkte zum Schutze eigener Industrien oder als Folge von Sanktionen. Im Gegensatz zu den USA, die ein gutes Wachstum an Wirtschaftsleistung verzeichneten (+2,4%), war die Konjunktur in Europa schwach (EU +0,5%) und die Dynamik in China gegenüber den Vorjahren gebremst (+5,5%).

Spitzenreiter weltweit ist erneut Indien mit 6,9% gewesen.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 ins Stocken und sank sogar ins Negative (-0,2%). Damit setzte sich in Deutschland die Erholung nach dem Einbruch in der Pandemie nicht fort. 2023 war mit Ausnahme des Coronajahres 2020 sogar das schlechteste Wirtschaftsjahr in den letzten 15 Jahren! Vor allem die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes war rückläufig. Bedenklich für den deutschen Standort ist besonders, dass fast alle westeuropäischen Staaten besser abschnitten.

Internationaler Stahlmarkt 2023

Der internationale Stahlmarkt hat - global betrachtet - seit 2019 eine Wachstumspause eingelegt, allerdings mit einer weiteren Strukturverschiebung zu Lasten der alten Industrieländer. Nach den drei Ausnahmejahren 2020-2022 hat sich das Marktgeschehen im Jahr 2023 den aktuellen Umständen weitgehend angepasst.

Wie bereits im Vorjahr erläutert, ist seit einigen Jahren festzustellen, dass sich kein einheitliches internationales Stahlpreisniveau mehr herausbildet, sondern es zu immer stärkeren regionalen Differenzierungen kommt. Das europäische und ebenso das amerikanische Stahlpreisniveau haben sich zusehends vom chinesischen und südostasiatischen Stahlpreisniveau abgekoppelt. Möglich werden diese unterschiedlichen Preisniveaus durch protektionistische Maßnahmen zur Abschottung gegen billigere Importe und durch Sanktionen gegenüber Russland. Das dauerhaft höhere europäische Stahlpreisniveau führt zu einem Wettbewerbsnachteil unserer heimischen Industrieproduktion, die sich im Export mit Konkurrenten z.B. aus Asien messen muss. Als Folge ist zu erwarten, dass bei rein wirtschaftlichen Erwägungen weitere Teile unserer Industrieproduktion in die Länder abwandern werden, deren Einstandskosten niedriger sind als bei uns. Was zuvor im Wesentlichen ein Thema geringerer Lohnkosten war, wird nun zusätzlich auch ein Thema niedrigerer Rohstoff- und Energiekosten.

Der europäische Grobblechmarkt

Nach den starken Verwerfungen des europäischen Grobblechmarktes im Jahr 2022, die vor allem durch den kriegsbedingten Ausfall der ukrainischen Stahlindustrie und die Sanktionen gegenüber Russland verursacht worden waren, haben sich die Marktteilnehmer inzwischen weitgehend auf die neue Lage eingestellt. Rohstoffe und Vorprodukte wie Brammen werden nun verstärkt aus anderen Teilen der Welt bezogen, die Grobblechnachfrage hat insgesamt nachgelassen und die Preise haben sich weiter normalisiert. Um den Wettbewerbsnachteil im Vergleich zu den nicht mit CO 2 -Umlagen belasteten Importen auszugleichen, wird in der EU ein komplexes CO 2 -Grenzausgleichssystem (CBAM) eingeführt. Ziel ist es, die mit der Herstellung importierter Waren verbundenen CO 2 -Emissionen zu bepreisen und den Import entsprechend zu verteuern. Der Importeur ist für die Durchführung und Erfüllung der Regeln verantwortlich. Nach einer Übergangsphase soll das CBAM-System zum 01.01.2026 vollständig in Kraft treten.

Die Grobblechnachfrage im westeuropäischen Stahlhandel geht weiter zurück. Der durchschnittlicheLagerabsatz des deutschen Grobblechhandels verminderte sich mit 63.547 t pro Monat im Jahr 2023 auf einen erneuten Tiefstand und lag noch einmal knapp 8% unter dem Jahr 2022. Seit 2011 ist der durchschnittliche Lagerabsatz damit von ca. 120.000 t pro Monat auf fast die Hälfte geschrumpft, der Bedarf hat sich also halbiert!

Seit Jahren berichten wir übereinen schleichenden Prozess der Deindustrialisierung in Westeuropa und damit eine strukturelle langfristigeVerringerung des Grobblechbedarfes vom Lager in Westeuropa, die sich in diesen Zahlen mehr als deutlich niederschlägt. Diese Entwicklung bekommt nun weiteren Schub durch die Forcierung der Herstellung von sogenanntem "grünem Stahl" in Westeuropa im Rahmen verschärfter Klimaschutzanstrengungen, die die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Industrie auf den Weltmärkten weiter einschränken und die Abwanderungs- und Verlagerungstendenz in andere Märkte verstärken wird.

Wie schon in früheren Lageberichten ausgeführt, stellt sich in Deutschland bzw. in Westeuropa die Frage, welche Bedeutung der Grundstoffindustrie überhaupt noch eingeräumt wird. Wie wichtig ist sie mit ihrem präzisen, termingerechten und kundenorientiert technisch ausgeklügelten Leistungsspektrum für die hochentwickelten Industriezweige der Automobilindustrie, des Maschinenbaus, des Anlagenbaus oder des Transportsektors (Schiene, Schiff und Straße), um nur einige Branchen zu nennen, die auf eine perfekt abgestimmte Belieferung angewiesen sind. Die Coronakrise, die Energiekrise und der Ukrainekrieg sollten zudem den Blick wieder darauf gerichtet haben, dass zu große Abhängigkeiten auch bei den Grund- und Rohstoffen vermieden werden müssen.

2. Geschäftliche Entwicklung

Der Konzernumsatz (einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge) der UST-Gruppe lag im Jahr 2023 bei ca. 281 Mio. €. So wie im Vorjahr der starke Anstieg ist nun auch der deutliche Rückgang um ca. 14% ausschließlich marktpreisbedingt. Der Absatz erhöhte sich sogar leicht.

Die gesamten betrieblichen Aufwendungen der UST-Gruppe sanken 2023 von 62 Mio. € auf 58,1 Mio. €. Die wesentlichen Aufwandsbereiche waren die Personalkosten mit 38,3 Mio. €, die Betriebsaufwendungen mit 11 Mio. €, die Verwaltungskosten mit 4 Mio. €, die Vertriebskosten mit 2,1 Mio. €, die Abschreibungen mit 1,6 Mio. € und die sonstigen Aufwendungen mit 1,1 Mio. €.

Die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) in der UST-Gruppe ist im Jahr 2023 auf 473 gestiegen.

Das Gesamtergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 2023 der UST-Gruppe betrug 18,0 Mio. €. Das Nachsteuerergebnis des UST-Konzerns belief sich 2023 auf 11,8 Mio. €. Das Eigenkapital des UST-Konzerns lag am 31.12.2023 bei 79,1 Mio. €. Die Eigenkapitalquote betrug 74%.

3. Risikomanagement, Digitalisierung, Nachhaltigkeit

Im Rahmen unserer Risikovorsorge beobachten wir die Marktentwicklungen täglich durch ein differenziertesBerichtssystem. Wir stehen zudem in engem Kontakt mit unseren wichtigsten Kunden und sind über deren Beschäftigungssituation ständig informiert. Durch unser breites Kundenportfolio - verteilt über eine Vielzahl von Branchen mit unterschiedlichsten Anwendungsbereichen - und das in Europa einzigartige Lagerprogramm mit den unterschiedlichsten Serviceangeboten im Bereich der Anarbeitung ist unser Risiko strukturell sehr stark gestreut und diversifiziert.

Die Digitalisierung wird auch in der UST-Gruppe an den unterschiedlichsten Stellen vorangetrieben. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir ein umfassend zukunftsorientiertes Handeln im Sinne des Unternehmens, unter Einbeziehung der Bedürfnisse unserer Kunden und unserer Mitarbeiter sowie dem Schutz von Natur und Umwelt.

4. Prognose

Das Jahr 2024 hat für die Unternehmen der UST-Gruppe erfreulich begonnen. Absatz und Ertrag in den ersten Monaten waren zufriedenstellend, während ein Teil unserer Konkurrenz bereits Kurzarbeit angemeldet hat oder sogar massiven Stellenabbau plant.

Zusammenfassend lässt sich zur Absatzprognose 2024 sagen, dass die Beschäftigung der für uns interessanten Kundschaft kurzfristig noch gesichert erscheint. Im weiteren Verlauf des Jahres ist jedoch mit einem Nachlassen der Nachfrage zu rechnen, so dass wir insgesamt mit einem rückläufigen Absatz für 2024 rechnen.

Bei der Preisentwicklung gehen wir von leicht sinkenden Beschaffungspreisen aus. Seit Februar 2024 sind die Rohstoffpreise stark unter Druck geraten. Eisenerz sank um ein Drittel von 150 USD/t auf unter 100 USD/t, Kokskohle von 360 USD/t auf 270 USD/t.

Unsere Marktstrategie hat sich nicht verändert und stellt sich auf eine weitere Reduzierung des Grobblechbedarfes in Westeuropa ein: Wir bleiben innovativ, erweitern unsere Servicebereiche und engagieren uns für neue Produkte, z.B. um den Anforderungen des Marktes nach CO 2 armen Produkten gerecht zu werden.

Eine Ergebnisprognose für 2024 zu diesem Zeitpunkt scheint angesichts der vielen Unwägbarkeiten verfrüht. Wenn sich allerdings unsere oben geschilderten Einschätzungen als richtig erweisen, wird die UST-Gruppe auch 2024 mit einem deutlich positiven Ergebnis abschließen.

 

Duisburg, 29. Februar 2024

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.895.915,98 4.994.569,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 291.421,95 255.632,09
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 195.112,62 216.188,09
2. geleistete Anzahlungen 96.309,33 39.444,00
II. Sachanlagen 5.604.494,03 4.738.936,92
1. technische Anlagen und Maschinen 3.553.168,35 2.729.217,45
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.962.447,84 1.875.212,03
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 88.877,84 134.507,44
B. Umlaufvermögen 96.479.401,37 101.316.938,82
I. Vorräte 67.713.498,86 71.430.287,15
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 936.694,49 784.683,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 472.025,04 171.588,79
3. fertige Erzeugnisse und Waren 67.804.190,95 71.102.466,62
4. geleistete Anzahlungen 95.322,14 34.674,50
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 1.594.733,76 663.125,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 26.757.128,87 28.327.423,77
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.217.256,60 24.265.914,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 166.631,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.539.872,27 4.061.509,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 68.477,88 260.465,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.008.773,64 1.559.227,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.303.516,69 3.739.472,83
Bilanzsumme, Summe Aktiva 106.678.834,04 110.050.980,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 79.078.170,07 72.605.089,66
I. gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 762.339,94 762.339,94
III. Gewinnrücklagen 8.425.940,00 8.425.940,00
1. andere Gewinnrücklagen 8.425.940,00 8.425.940,00
IV. Bilanzgewinn 42.127.503,59 37.982.988,37
V. Nicht beherrschende Anteile 25.762.386,54 23.433.821,35
B. Rückstellungen 12.186.917,77 16.529.425,20
1. Steuerrückstellungen 7.379.163,58 8.889.893,54
2. sonstige Rückstellungen 4.807.754,19 7.639.531,66
C. Verbindlichkeiten 15.413.746,20 20.916.465,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.078.608,01 9.474.871,17
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.515.834,12 6.879.280,05
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.819.304,07 4.562.314,58
davon aus Steuern 1.331.508,92 4.443.669,24
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 15.612,77 24.110,64
Bilanzsumme, Summe Passiva 106.678.834,04 110.050.980,66

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 279.172.956,29 325.718.733,78
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.219.597,34 1.023.786,04
3. sonstige betriebliche Erträge 1.836.491,33 1.431.347,11
davon Erträge aus Währungsumrechnung 14.589,95 87.589,84
4. Materialaufwand 203.482.954,47 220.181.400,47
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 185.999.269,85 203.550.209,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.483.684,62 16.631.190,60
5. Personalaufwand 38.264.021,36 41.892.493,22
a) Löhne und Gehälter 32.864.805,54 36.665.022,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.399.215,82 5.227.470,34
davon für Altersversorgung 211.851,98 230.699,34
6. Abschreibungen 1.585.974,78 1.250.639,51
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.585.974,78 1.250.639,51
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 18.268.693,30 18.816.508,67
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 14.276,39 35.370,83
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.402,46 24.574,90
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 177.076,46 264.231,43
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 6.136.882,27 19.163.185,48
11. Ergebnis nach Steuern 11.900.650,10 26.629.983,05
12. sonstige Steuern 96.088,73 99.344,86
Jahresüberschuss 11.804.561,37 26.530.638,19
davon anderen Gesellschaftern zustehende Gewinne 3.810.046,15 8.124.308,67

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 11.804.561,37 26.530.638,19
2. Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -3.810.046,15 -8.124.308,67
3. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 37.982.988,37 24.126.658,85
4. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 3.850.000,00 4.550.000,00
5. Bilanzgewinn 42.127.503,59 37.982.988,37

Konzernkapitalflussrechnung

UST Holding GmbH, Duisburg

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode erstellt.

Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Zahlungsmittel und Bankguthaben.

2023
T€
Jahresüberschuss 11.805
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.586
Sonstige nicht zahlungswirksame Veränderungen 0
Jahres-Cash-Flow 13.391
Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen -4.842
Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 4.777
Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -167
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (Saldo) 22
Zinsaufwendungen/Zinserträge 150
Ertragsteueraufwand/-ertrag 6.137
Ertragsteuerzahlungen -5.622
Cash-Flow aus der laufender Geschäftstätigkeit 13.846
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -320
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 10
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.200
Erhaltene Zinsen 20
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -2.490
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 2.828
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -8.225
Gezahlte Zinsen -177
Auszahlung Gewinnausschüttung Gesellschafter Mutterunternehmen -3.850
Auszahlung Gewinnausschüttung andere Gesellschafter -1.482
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -10.906
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 450
Wechselkurs-, konsolidierungskreis-, und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0
Veränderung des Finanzmittelfonds 450
Finanzmittelfonds am 01.01.2023 1.559
Finanzmittelfonds am 31.12.2023 2.009

Konzerneigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Stammkapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Gewinnrücklagen
T€
Ergebnisvortrag
T€
Konzernergebnis
T€
Gesamt
T€
Stand am 01.01.2022 2.000 762 8.426 24.126 35.314
Verkauf Anteile Tochtergesellschaften
Gewinnausschüttungen -4.550 -4.550
Konzernjahresüberschuss 2022 18.407 18.407
Stand am 31.12.2022 2.000 762 8.426 19.576 18.407 49.171
Stand am 01.01.2023 2.000 762 8.426 37.983 49.171
Gewinnausschüttungen -3.850 -3.850
Konzernjahresüberschuss 2023 7.995 7.995
Stand am 31.12.2023 2.000 762 8.426 34.133 7.995 53.316
Minderheitsgesellschafter Gesamt
Minderheitenkapital
T€
Gewinnrücklagen
T€
Ergebnisvortrag
T€
Ergebnisanteil
T€
Gesamt
T€
Konzern-Eigenkapital
T€
Stand am 01.01.2022 1.155 4.474 12.107 17.736 53.050
Verkauf Anteile Tochtergesellschaften 7 89 96 96
Gewinnausschüttungen -2.522 -2.522 -7.072
Konzernjahresüberschuss 2022 8.124 8.124 26.531
Stand am 31.12.2022 1.162 4.474 9.674 8.124 23.434 72.605
Stand am 01.01.2023 1.162 4.474 17.798 23.434 72.605
Gewinnausschüttungen -1.482 -1.482 -5.332
Konzernjahresüberschuss 2023 3.810 3.810 11.805
Stand am 31.12.2023 1.162 4.474 16.316 3.810 25.762 79.078

Die Gewinnrücklagen betreffen den durch Abspaltung auf den Konzern entfallenden Anteil an Rücklagen, der bei den Tochtergesellschaften UnionStahl GmbH für die Erhöhung des Stammkapitals aus Gesellschaftsmitteln in 2007, bei der Autogena Stahl GmbH in 2010 und bei der UnionStahl Nord GmbH in 2013 verwandt wurde. Im Konzernabschluss sind diese Rücklagen weiterhin als solche auszuweisen. Sie stehen nicht für Gewinnausschüttungen zur Verfügung.

Konzernanhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: UST Holding GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Duisburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Duisburg
Register-Nr.: HRB 33170

II. Allgemeine Angaben zum Konzernjahresabschluss

Konzernrechnungslegung

Die UST Holding GmbH, Duisburg, ist beherrschend an Tochtergesellschaften im Inland beteiligt. Sie ist daher gemäß §§ 290 ff. HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss, bestehend aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel aufzustellen. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

Angabe zur Gliederung des Konzernabschlusses

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Soweit in der Konzernbilanz oder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Darstellungswahlrechte bestehen, erfolgen die entsprechenden Angaben weitgehend im Konzernanhang.

Befreiung Tochterunternehmen nach § 264 Abs. 3 HGB und Hinweis § 291 HGB

Alle Gesellschafter der Tochterunternehmen haben der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB von den Offenlegungsverpflichtungen gem. §§ 325-329 HGB für das Geschäftsjahr 2023 zugestimmt.

Das Mutterunternehmen, die UST Holding GmbH, hat sich bereit erklärt, für die von den Tochtergesellschaften bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr 2024 einzustehen.

Die UST GmbH & Co. KG nimmt die Befreiung von der Verpflichtung einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht aufzustellen gemäß § 291 HGB in Anspruch.

III. Konsolidierungskreis

Zum Konsolidierungskreis gehören gemäß §§ 294 - 296 HGB zum 31. Dezember 2023

UST Holding GmbH, Duisburg,

als Muttergesellschaft und die

Stammkapital Kapitalanteil unmittelbar/mittelbar
in Prozent
UST GmbH & Co. KG, Duisburg EUR 10.000,00 100,00
UST Verwaltungs GmbH, Duisburg EUR 25.000,00 100,00
UnionStahl GmbH, Duisburg EUR 10.000.000,00 69,15
Autogena Stahl GmbH, Hannover EUR 2.000.000,00 75,82
UnionStahl Nord GmbH, Bremen EUR 2.500.000,00 60,51
OTTOSTAHL GmbH, Magdeburg EUR 1.500.000,00 66,12
4Crane GmbH. Duisburg EUR 100.000,00 35,27

als Tochtergesellschaften.

IV. Konsolidierungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften sind durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Aktiva und Passiva aus den Einzelabschlüssen der GmbH und der Tochtergesellschaften werden mit den Einzelbilanzwerten in die Konzernbilanz übernommen. An die Stelle der Beteiligung der Obergesellschaft an der jeweiligen Tochtergesellschaft treten gemäß § 301 Abs. 1 HGB die Vermögensgegenstände und Schulden mit den Werten, mit denen sie in der Einzelbilanz der Tochtergesellschaft angesetzt sind. Da der Konzern im wesentlichen durch Abspaltung eines Teilkonzerns entstanden ist, erfolgte die Fortführung der Werte der UnionStahl GmbH, der Autogena Stahl GmbH und der UnionStahl Nord GmbH aus dem abgespaltenen Konzern; es erfolgte insbesondere keine Bewertung wie bei einer Erstkonsolidierung. Die Erstkonsolidierung der in 2020 neu gegründeten Gesellschaften, der UST GmbH & Co. KG, der UST Verwaltungs GmbH und der OTTOSTAHL GmbH sowie der in 2021 neu gegründeten 4Crane GmbH erfolgte mit den Anschaffungskosten bei Gründung.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen der Obergesellschaft und ihren Töchtern sowie der Töchter untereinander werden gem. § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet.

Die Anteile der Mitarbeiter-Gesellschafter (Minderheiten-Gesellschafter) werden innerhalb des Eigenkapitals unter der Position "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden nur die mit nicht in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen getätigten Umsätze ausgewiesen (Außenumsatzerlöse). Umsätze zwischen Unternehmen des Konsolidierungskreises wurden, wie die konzerninternen Aufwendungen und Erträge, nach § 305 Abs. 1 HGB verrechnet.

Konzerninterne Zwischengewinne sind nicht angefallen.

Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert.

V. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Konzern wurden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren, bewertet. Bei den ausgewiesenen Beträgen handelt es sich im Wesentlichen um EDV-Software.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bei betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren, bewertet.

Die Vorräte (Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren) wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen und die fertigen Erzeugnisse retrograd unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert bewertet, soweit nicht Einzelwertberichtigungen erforderlich waren. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine pauschale Wertberichtigung aktivisch abgesetzt.

Die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Sie wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet. Soweit Rückstellungen bestehen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, erfolgt eine Abzinsung auf den Barwert.

Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Währungsumrechnung werden Fremdwährungspositionen in den Einzel- abschlüssen der Konzerngesellschaften zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet, soweit deren Restlaufzeit bis zu einem Jahr oder weniger betragen. Aus der Bewertung von Fremdwährungspositionen resultierende Kursdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst.

VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Bruttoanlagespiegel hervor.

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.046.120,95 69.501,45 5.594,27
2. geleistete Anzahlungen 39.444,00 251.126,49 0,00
II. Sachanlagevermögen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.033.974,11 1.296.751,05 70.291,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.325.535,91 721.224,27 238.744,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 134.507,44 180.785,69 0,00
13.579.582,41 2.519.388,95 314.630,81
Umbuchungen
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.261,16 1.304.289,29
2. geleistete Anzahlungen -194.261,16 96.309,33
II. Sachanlagevermögen
1. Technische Anlagen und Maschinen 160.693,34 7.421.126,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.721,95 6.873.737,15
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -226.415,29 88.877,84
0,00 15.784.340,55
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 829.932,86 281.904,11 2.660,30 1.109.176,67
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagevermögen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.304.756,66 613.483,49 50.281,56 3.867.958,59
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.450.323,88 690.611,18 229.645,75 4.911.289,31
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.585.013,40 1.585.998,78 282.587,61 9.888.424,57
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 195.112,62 216.188,09
2. geleistete Anzahlungen 96.309,33 39.444,00
II. Sachanlagevermögen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.553.168,35 2.729.217,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.962.447,84 1.875.212,03
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 88.877,84 134.507,44
5.895.915,98 4.994.569,01

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit T€ 68 (Vj. T€ 463) ausgewiesen. Ansonsten haben die Forderungen alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Das Stammkapital (gezeichnete Kapital) der UST Holding GmbH, Duisburg, beträgt zum Bilanzstichtag unverändert € 2.000.000,00.

Die Kapitalrücklage betrifft Zuzahlungen des Gesellschafters (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB).

Die Gewinnrücklagen betreffen den durch Abspaltung auf den Konzern entfallenden Anteil an Rücklagen, der bei den Tochtergesellschaften UnionStahl GmbH für die Erhöhung des Stammkapitals aus Gesellschaftsmitteln in 2007, bei der Autogena Stahl GmbH in 2010 und bei der UnionStahl Nord GmbH in 2013 verwandt wurden. Im Konzernabschluss sind diese Rücklagen weiterhin als solche auszuweisen. Sie stehen nicht für Gewinnausschüttungen zur Verfügung.

Unter den sonstigen Rückstellungen sind u.a. die Aufwendungen für ausstehende Rechnungen, Personalaufwendungen, Gewährleistungen sowie die Abschluss- und Prüfungskosten und alle anderen Verpflichtungen, Verluste und Risiken ausgewiesen, die das Geschäftsjahr 2023 betreffen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Sie sind hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten zum 31. Dezember 2023 wie folgt strukturiert:

Restlaufzeiten
Gesamt
T€
bis zu 1 Jahr
T€
zwischen 1 und 5 Jahren
T€
über 5 Jahren
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.078.608,01 2.838.507,49 1.129.207,09 110.893,43
Vorjahr 9.474.871,17 8.449.215,43 730.017,86 295.637,88
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.515.834,12 9.515.834,12 0,00 0,00
Vorjahr 6.879.280,05 6.879.280,05 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.819.304,07 1.818.453,07 851,00 0,00
Vorjahr 4.562.314,58 4.560.994,58 1.320,00 0,00
Gesamt 15.413.746,20 14.172.794,68 1.130.058,09 110.893,43
Gesamt Vorjahr 20.916.465,80 19.889.490,06 731.337,86 295.637,88

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Ansonsten sind sämtliche Verbindlichkeiten nicht besichert.

Latente Steuern

Auf Ebene der Einzelabschlüsse ergab sich jeweils ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern. Das Aktivierungswahlrecht wurde nicht ausgeübt. Latente Steuern auf der Basis von § 306 HGB sind nicht angefallen.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen aus der Mithaft für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 9.320 (Vj. T€ 9.923). Die Verbindlichkeiten betreffen Bankkredite für Investitionen. Mit einer Inanspruchnahme des Konzerns ist zum Abschlussstichtag auf Grund der Bonität der Gesellschaft und der Absicherung durch Grundschulden nicht zu rechnen. Eigene Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten wurden nicht gewährt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) Mietverträge

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag aus den Hallen- und Verwaltungsgebäude-Mietverträgen. Die jährliche Verpflichtung daraus beträgt T€ 2.302.

b) Leasingverträge

Es bestehen Mobilienleasingverträge mit einer Gesamtbelastung von T€ 8.923 (undiskontiert) bei Restlaufzeiten von bis zu 104 Monaten.

Ferner bestehen Verpflichtungen aus Immobilien-Leasingverträgen von T€ 1.458 (undiskontiert) mit Restlaufzeiten bis längstens zum 31.03.2026.

VII. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Absatzgebieten wie folgt:

2023
T€
2022
T€
Inland 210.294 256.592
EU-Länder 50.168 57.799
Übrige Länder 18.711 11.328
279.173 325.719

VIII. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte der Konzern durchschnittlich 473 Mitarbeiter.

2023 2022
Verkauf und Verwaltung 220 217
Betrieb 253 241
Gesamt 473 458

Daneben beschäftigte der Konzern im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 21 (Vj. 17) Auszubildende.

Angabe zu Organmitgliedern

Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Obergesellschaft war im Berichtszeitraum Herr:

Joachim Bauch, Kaufmann

Hinsichtlich der Angaben der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB analog Gebrauch gemacht.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar für Abschlussprüfungen beträgt T€ 95 für Steuerberatungsleistungen T€ 22 und für sonstige Leistungen T€ 8.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Über die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns werden Ausführungen im Konzernlagebericht gemacht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens soll, nach erfolgten Vorab-Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr 2023, auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Duisburg, 29. Februar 2024

UST Holding GmbH

Joachim Bauch

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.06.2024 festgestellt/genehmigt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die UST Holding GmbH, Duisburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der UST Holding GmbH, Duisburg und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der UST Holding GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unsvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit auferfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 28. Mai 2024

Concentra Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Thomas Reisig, Wirtschaftsprüfer

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