Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 440124
Eingetragen
6.3.1978
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Der Bau und die Installation von Elektroanlagen aller Art sowie die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Steuerungen für Maschinen und Anlagen, ferner der Groß- und Einzelhandel von Elektrowerkzeugen, sonstigen Elektrogeräten und der Betrieb eines Küchenstudios.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Edgar Eisele
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Edgar Eisele
Lombacher Str. 61, 72293 Glatten
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hans Eisele GmbH

Glatten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die Hans Eisele GmbH ist ein seit Jahren stetig wachsendes, mittelständisches Unternehmen.

Der Name Hans Eisele GmbH steht seit mehr als 60 Jahren für hohe Qualität im Bereich Haus- und Elektrotechnik.

Unsere Leistungen umfassen die klassische Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik für industrielle Fertigungen, Lösungen für Kommunikations- und Informationstechnik, Anlagen für Wasser- und Abwassertechnik sowie regenerative Energien.

Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir in der Lage, auf jeden Kundenwunsch spezifisch einzugehen.

Wir sind mit unseren Angeboten sowohl bei industriellen Kunden, als auch im Kommunal- und Privatbereich tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist 2023 trotz der geopolitischen Entwicklungen im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 % gewachsen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger ausgefallen als im Vorjahr.

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie entwickelte sich im Jahr 2023 recht solide. Laut dem Branchenreport des ZVEI konnte die reale, um preisbereinigte Produktion im dritten Jahr in Folge um 0,5 % gesteigert werden.

Für die deutsche Wirtschaft war das vergangene Jahr ein herausforderndes Jahr. Die straffere Geldpolitik bremste die Konjunktur und die gestiegenen Finanzierungskosten dämpften die Investitionen, vor allem im Wohnungsbau. Dadurch wurde das Wachstumstempo gehemmt.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die betriebliche Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich von TEUR 27.373 im Vorjahr um 8,8 % auf TEUR 30.026 im Geschäftsjahr 2023 verbessert. Die Verbesserung ist im Wesentlichen auf die höheren Umsatzerlöse als im Vorjahr zurückzuführen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.121 (Vorjahr: TEUR 2.113) erwirtschaftet werden.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 zufrieden. Die im Lagebericht des Vorjahres formulierten Erwartungen an die Entwicklung der Gesamtleistung konnten durch die Auftragslage übertroffen werden.

Investitionen

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 135 getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 199 gegenüber. Bei den Investitionen in das Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen.

Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Finanzmitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.543 von TEUR 15.040 auf TEUR 17.583 erhöht (+ 14,5 %).

Die Vermögensstruktur kann als sehr konstant bezeichnet werden. Sie ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 9,1 % (Vorjahr: 11,1 %) gekennzeichnet. Dabei entfallen, unter Abzug der erhaltenen Anzahlungen, 22,4 % (Vorjahr: 29,1 %) der Bilanzsumme auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 27,8 % (Vorjahr: 30,9 %).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von TEUR 1.528 auf TEUR 3.888 erhöht (+ 60,7 %).

Die Kapitalstruktur ist durch eine Eigenkapitalquote von 72,7 % gekennzeichnet (Vorjahr: 77,5 %).

Finanzlage

Bankverbindlichkeiten bestehen unverändert keine.

Zum Stichtag haben sich die liquiden Mittel von TEUR 3.086 auf TEUR 5.650 erhöht.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Hans Eisele GmbH zeigen eine solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Personal- und Sozialbereich

Beschäftigt wurden im Jahresdurchschnitt 77 Personen, darunter 14 Teilzeitkräfte und 8 Auszubildende.

Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 5.096 (Vorjahr: TEUR 4.772).

Umweltschutz

Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität, so dass unser Handeln stets zum Ziel hat, dass alle gesetzlichen Vorschriften und Auflagen zum Schutz der Umwelt eingehalten werden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Laut den Prognosen des ZVEI vom August 2023 wurde ein Anstieg des deutschen Elektromarktes um 1 % für das Geschäftsjahr 2024 erwartet. Die aktualisierte Prognose vom Januar 2024 hingegen erwartet einen Rückgang von 2 % für das Geschäftsjahr 2024. Das ZVEI nennt als Grund das schwierige konjunkturelle Umfeld, geprägt von hoher Inflation, hohen Zinsen und hohen Energiepreisen.

Aufgrund der aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen prognostizieren wir für das Jahr 2024 einen Rückgang der Aufträge. Angesichts der des Zinsanstiegs sowie der erhöhten Baukosten für die Bauträger wird erwartet, dass das Auftragsvolumen rückläufig ist bzw. Bauprojekte zu Verzögerungen kommen.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 25.000.

Aufgrund einer umfassenden Kostenanalyse und -kontrolle im Unternehmen ist die Kostenentwicklung leicht steigend anzusehen, so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.200 erwartet wird.

Das Investitionsbudget für das Geschäftsjahr 2024 beträgt TEUR 300.

2. Chancenbericht

Aufgrund der schlanken Betriebsstruktur kann flexibel und schnell auf Aufträge und geänderte Marktsituationen reagiert werden.

Chancen der künftigen Entwicklung sehen wir nach wie vor in der Kooperation mit Mitbewerbern und Generalunternehmern, der Erschließung neuer Absatzmärkte, der damit einhergehenden deutlichen Verbesserung des Deckungsbeitrags und einer hohen Produktqualität mit einem zuverlässigen Service.

3. Risikobericht

Die nachfolgenden Risiken werden anhand ihrer relativen Bedeutung für die Hans Eisele GmbH in eine Rangfolge gebracht.

Risiken für die zukünftige Entwicklung bestehen weiterhin durch die Verzögerung von Aufträgen durch Wartezeiten auf andere Gewerke. Dies führt dazu, dass Kapazitäten im Unternehmen gebunden werden. Zudem besteht das Risiko von Preisänderungen auf der Beschaffungsseite, die in der Regel zu Lasten des Unternehmens gehen und meist nicht an die Kunden weitergegeben werden können.

Unsicherheiten entstehen verstärkt, da nicht absehbar ist, wie sich das Zinsniveau und die Konjunktur weiter entwickeln werden. Bei steigendem Zinsniveau steigen die Finanzierungskosten für die eigenen Kunden. Dies kann zu einem Rückgang der Auftragslage aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten seitens der Kunden führen. Durch die eigene finanzielle Lage der Hans Eisele GmbH und durch die Kundenstruktur ist dies jedoch nicht zu befürchten. Wir verfügen außerdem über einen ausreichenden Kreditrahmen bei den Kreditinstituten.

Unter den über 500 Lieferanten befinden sich rund 25 Hauptlieferanten, die jeweils einen Nettoeinkaufswert von über TEUR 100 übersteigen. Zusammen wickeln wir rund 70 % unseres Einkaufsvolumens über diese 25 Lieferanten ab. Eine wesentliche Abhängigkeit von einem dieser Lieferanten ist nicht erkennbar.

Ein zusätzliches Risiko ergibt sich aus der weiteren Geschäftstätigkeit der Hans Eisele GmbH. Obwohl Investitionen in kurz-, mittel- bzw. langfristige Wertpapieranlagen ein wirksames Instrument zur Vermögensverwaltung darstellen können, bringen sie ein Volatilitätsrisiko mit sich. Die Bewertung dieser Wertpapiere ist von der Kursentwicklung abhängig.

Der Ausblick in das Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus, bleibt aufgrund der sich überlagernden Krisen in Folge anhaltend hoher Inflationsraten, einem hohen Zinsniveau als auch geopolitischer Umstände in Europa und dem Nahen Osten sehr schwierig.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung blickt auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung ist die Geschäftsführung optimistisch.

Erwartet wird daher für das Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 25.000 und ein Jahresüberschuss auf einem vergleichbaren Niveau wie im Geschäftsjahr 2023, wobei dies auch maßgeblich von der Entwicklung gesamt- und branchenbezogenen Rahmenbedingungen abhängen wird.

 

Glatten, den 10. Juni 2024

Hans Eisele GmbH

gez. Edgar Eisele, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.598.506,00 1.661.637,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 1.693,00
II. Sachanlagen 812.204,00 873.644,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 254.143,00 276.653,00
2. technische Anlagen und Maschinen 153.802,00 173.964,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 404.259,00 423.027,00
III. Finanzanlagen 786.300,00 786.300,00
B. Umlaufvermögen 15.936.380,73 13.365.746,66
I. Vorräte 3.934.070,62 4.385.160,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.886.884,97 4.654.958,30
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 802.684,72 2.629.161,35
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.084.200,25 2.025.796,95
III. Wertpapiere 1.465.752,31 1.239.500,49
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.649.672,83 3.086.127,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.921,75 12.394,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.582.808,48 15.039.777,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.777.961,29 11.657.326,23
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 12.752.396,70 11.631.761,64
B. Rückstellungen 1.634.172,66 1.239.391,00
C. Verbindlichkeiten 3.074.629,53 1.837.849,43
D. Passive latente Steuern 96.045,00 305.211,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.582.808,48 15.039.777,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.123.526,42 9.673.781,13
2. Personalaufwand 5.096.456,25 4.772.493,18
a) Löhne und Gehälter 4.255.867,70 3.956.703,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 840.588,55 815.790,03
3. Abschreibungen 198.825,70 200.608,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.201.083,19 1.224.959,16
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.000,00 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.435,79 9.730,36
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.955,28 68.133,21
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 472.028,21 1.290.464,39
9. Ergebnis nach Steuern 3.140.613,58 2.126.853,41
10. sonstige Steuern 19.978,52 14.264,32
Jahresüberschuss 3.120.635,06 2.112.589,09

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 3.120.635,06 2.112.589,09
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 11.631.761,64 9.519.172,55
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 2.000.000,00 0,00
4. Bilanzgewinn 12.752.396,70 11.631.761,64

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Hans Eisele GmbH, Lombacher Str. 67, 72293 Glatten

Handelsregistergericht Stuttgart

HRB 440124

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Hans Eisele GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a) Erläuterungen zur Bilanz

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden, nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, linear vorgenommen.

Zugänge geringwertiger, beweglicher und selbständig nutzbarer Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800 wurden analog der steuerrechtlichen Vereinfachungsregelung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Darstellung der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich im Einzelnen aus dem beigefügten Anlagespiegel.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu den Herstellungskosten. Dies umfasst die Material- und Fertigungseinzelkosten. Ein evtl. Abwertungsbedarf wurde durch eine - vom Verkaufspreis ausgehende - retrograde Bewertung ermittelt.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden entsprechend dem gesetzlichen Wahlrecht des § 268 Abs. 5 HGB von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigung Rechnung getragen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 803 (Vorjahr: TEUR 2.629) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 197).

Die Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Vom Bilanzgewinn von TEUR 12.752 (Vorjahr: TEUR 11.632) entfallen TEUR 9.632 (Vorjahr: TEUR 9.519) auf den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,78 %
ohne Berücksichtigung von Gehalts- und Rentensteigerungen
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 4. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Der Erfüllungsbetrag der Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen beträgt TEUR 448 (Vorjahr: TEUR 464).

In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die Bewertung erfolgte nach § 253 Abs.1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten mit TEUR 557 Rückstellungen für Personalaufwand, mit TEUR 141 Rückstellungen für Gewährleistungen, mit TEUR 36 Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung und mit TEUR 13 für Archivierungskosten.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Fristigkeit bis ein Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.186 (Vorjahr: TEUR 552) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: 1 TEUR) enthalten. Verbindlichkeiten aus Steuern sind zum Bilanzstichtag rechtlich entstandene Verpflichtungen mit Fälligkeit im Folgejahr.

Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen marktübliche Eigentumsvorbehalte.

Im Geschäftsjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 305) zugeführt, dieser Betrag wird zum 31. Dezember 2023 in dieser Höhe in der Bilanz ausgewiesen. Die Höhe des Ertragssteuersatzes wurde für die Bewertung der passiven latenten Steuer pauschal mit 30 % geschätzt.

b) Erläuterungen zu Gewinn - und Verlustrechnung

In den sozialen Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 20) enthalten.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 9).

IV. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Pachtverhältnissen, der Aufwand beläuft sich auf TEUR 455 (Vorjahr: TEUR 433) p.a.

b) Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr übte Herr Edgar Eisele, Glatten, die Geschäftsführung der Gesellschaft hauptberuflich, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit aus.

Über die Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht berichtet.

c) Beschäftigte

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 55 57
Teilzeit 14 13
davon Aushilfen (7) (6)
Auszubildende 8 9
77 79

V. Ergebnisverwendung

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 2.000 vorgenommen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.121 wie auch den Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 9.632 und damit den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 12.752 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Glatten, den 10. Juni 2024

Hans Eisele GmbH

gez. Edgar Eisele, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 46.650,25 0,00 0,00 0,00 46.650,25
46.650,25 0,00 0,00 0,00 46.650,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 376.367,41 0,00 0,00 0,00 376.367,41
2. technische Anlagen und Maschinen 751.399,62 0,00 0,00 0,00 751.399,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.727.149,13 135.698,70 129.079,77 0,00 2.733.768,06
3.854.916,16 135.698,70 129.079,77 0,00 3.861.535,09
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 786.050,00 0,00 0,00 0,00 786.050,00
2. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00 0,00 250,00
786.300,00 0,00 0,00 0,00 786.300,00
4.687.866,41 135.698,70 129.079,77 0,00 4.694.485,34
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 44.957,25 1.691,00 0,00 46.648,25
44.957,25 1.691,00 0,00 46.648,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 99.714,41 22.510,00 0,00 122.224,41
2. technische Anlagen und Maschinen 577.435,62 20.162,00 0,00 597.597,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.304.122,13 154.462,70 129.075,77 2.329.509,06
2.981.272,16 197.134,70 129.075,77 3.049.331,09
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.026.229,41 198.825,70 129.075,77 3.095.979,34
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 1.693,00
2,00 1.693,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 254.143,00 276.653,00
2. technische Anlagen und Maschinen 153.802,00 173.964,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 404.259,00 423.027,00
812.204,00 873.644,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 786.050,00 786.050,00
2. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00
786.300,00 786.300,00
1.598.506,00 1.661.637,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung und Ergebnisverwendung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt.

Aus dem Jahresüberschuss wird in Höhe von 1.700.000,00 EUR eine Dividende ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hans Eisele GmbH, Glatten

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hans Eisele GmbH, Glatten - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hans Eisele GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg im Breisgau, 17. Juni 2024

KAISER & SOZIEN GmbH
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