Erbringung von Logistikdienstleistungen
ProNovum GmbHLiquidiert
64807 Dieburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Verein für Behindertenhilfe Dieburg und Umgebung e.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ProNovum GmbHDieburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Bilanz zum 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der ProNovum GmbH wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 Satz 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Die Aufstellung erfolgte nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften, da die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften aufgrund mehrheitlicher Beteiligung der öffentlichen Hand nach § 122 Abs. 1 Nr. 4 HGO nicht anwendbar sind. Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgen nach den für alle Kaufleute geltenden Grundsätzen der §§ 238 - 256 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 - 288 HGB. Im Geschäftsjahr 2008 wurden Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebes gemäß § 269 HGB in Höhe von EUR 10.669,42 aktiviert. Der Ausweis der Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebes betrifft den Aufbau des Unternehmens ProNovum. Sie werden ab 2009 mit mindestens 25 % gemäß § 282 HGB abgeschrieben. Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten (Rechnungspreise zuzüglich Nebenkosten abzüglich Skonti), vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig nach Maßgabe der steuerlich vorgesehenen Abschreibungstabellen ermittelt. Die Nutzungsdauer bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen drei und dreizehn Jahren. Für abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % der Nettoforderungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind somit mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). II. ERGÄNZENDE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mit dem Magistrat der Stadt Dieburg einen Pachtvertrag über Räume und Freiflächen des Schlosses Fechenbach geschlossen. Die monatliche finanzielle Verpflichtung beträgt EUR 952,00 (brutto). Das zum 1. April 2008 begonnene Pachtverhältnis hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn nicht einer der beiden Parteien mindestens drei Monate vor Ablauf der Jahresfrist eine ordentliche Kündigung ausspricht. Personalstand Bei der Gesellschaft waren im Berichtsjahr 3,5 Mitarbeiter sowie 4 Aushilfen beschäftigt. Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind Frau Andrea Bartels und Herr Michael Knoll bestellt. Die Angabe der Vergütung für die Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören an: Herr Dr. Werner Thomas, Dieburg, Bürgermeister der Stadt Dieburg (1. Vorsitzender) Frau Margit Herbst, Modautal, Dipl.-Verwaltungswirtin (2. stellv. Vorsitzende) Herr Manfred Nessler, Groß-Umstadt, Sparkassendirektor. Eine Vergütung wurde den Aufsichtsratsmitgliedern nicht gewährt. Alleiniger Gesellschafter ist die Behindertenhilfe Dieburg und Umgebung e. V., Dieburg. Der Jahresverlust i.H.v. EUR 32.610,02 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Dieburg, 7. September 2011
Der Jahresabschluss wurde zum 22.11.2011 festgestellt. |
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