Schoeller
Eitorf Aktiengesellschaft
Eitorf
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2024
EUR |
31.3.2023
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.683.677,20 |
2.832.583,07 |
| I.
Sachanlagen |
2.680.015,32 |
2.828.921,19 |
| II.
Finanzanlagen |
3.661,88 |
3.661,88 |
| B.
Umlaufvermögen |
50.974,61 |
39.280,54 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
49.584,51 |
38.483,30 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.390,10 |
797,24 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
6.495,45 |
6.371,25 |
| D.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
16.927.440,06 |
16.496.505,08 |
| Aktiva |
19.668.587,32 |
19.374.739,94 |
Passiva
|
|
31.3.2024
EUR |
31.3.2023
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
5.198.304,56 |
5.198.304,56 |
| II.
Bilanzverlust |
22.125.744,62 |
21.694.809,64 |
| davon
Verlustvortrag |
21.694.809,64 |
21.225.731,20 |
| III.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
16.927.440,06 |
16.496.505,08 |
| B.
Rückstellungen |
5.481.775,10 |
5.662.001,01 |
| C.
Verbindlichkeiten |
14.186.546,08 |
13.709.020,30 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
14.186.546,08 |
13.709.020,30 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
266,14 |
3.718,63 |
| Summe
Passiva |
19.668.587,32 |
19.374.739,94 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Schoeller Eitorf AG hat ihren Sitz in Eitorf. Sie
ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter
HRB 408 eingetragen.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Die Schoeller Eitorf AG weist zum Abschlussstichtag
die Größenmerkmale einer kleinen
Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB
auf.
Der Jahresabschluss wurde gemäß
§§ 242 ff. und §§ 264 HGB sowie den
einschlägigen Vorschriften des AktG und der
Satzung aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften der
§§ 266 ff. bzw. 275 Abs. 2 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB aufgestellt.
Der vorliegende Jahresabschluss ist
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten
Gliederungsgrundsätzen nach den für kleine
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265
Abs. 1 und Abs. 2, 266 ff. HGB).
III. Bilanzierungs‑ und
Bewertungsgrundsätze
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss
angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden
stetig angewendet.
Die Bewertung wurde - trotz der bestehenden
bilanziellen Überschuldung - weiterhin unter der
Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
(§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da die
durch die Albers & CoAG, Zürich, getroffenen
Maßnahmen zur Sicherung der Schoeller Eitorf AG zu
einer positiven Fortführungsprognose führen.
Die von uns angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den
im Vorjahr angewandten Methoden.
1.
Anlagevermögen
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen und sofern erforderlich
außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten
und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.
Die Anlagengegenstände werden entsprechend der
voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bewegliche
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
werden linear abgeschrieben.
Bei den geringwertigen Anlagegütern werden die
steuerlichen Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens
und zur Auflösung über fünf Jahre
(§ 6 Abs. 2a EStG) auch in der
Handelsbilanz angewendet, da diese Handhabung der
tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegensteht.
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
werden mit den Anschaffungskosten abzüglich
erforderlicher Abschreibungen bzw. zu fortgesetzten
Buchwerte angesetzt.
2.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden grundsätzlich
zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare
Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen
berücksichtigt.
Die flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert
angesetzt.
3.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben
vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine
bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.
4.
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen sind nach den
anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen
mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode)
errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die
"Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet.
In 2023/2024 wird der von der deutschen Bundesbank
vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von
1,83 % (Vorjahr 1,79 %) zugrunde gelegt. Gehalts-
und Rentenanpassungen wurden mit 2,15 % (Vorjahr
2,15 %) p.a. berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer
vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem
notwendigen Erfüllungsbetrag.
5.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
IV. Angaben zur Bilanz
1.
Anlagevermögen
Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten
Anlagegegenstände im Jahre 2023/2024 ist im
nachfolgenden Anlagenspiegel erfasst. Dort werden auch die
Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.
2.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen haben eine Restlaufzeit unter einem
Jahr.
3.
Eigenkapital
Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt
gemäß §§ 272 HGB und 152 AktG unter
Berücksichtigung der Satzung.
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt
lt. Satzung DM 10.167.000,00
(€ 5.198.304,56) bei einer Stückelung von
10.167 Aktien im Nennwert von je DM 800,00 und 10.167
Aktien im Nennwert von je DM 200,00. Sämtliche Aktien
lauten auf den Inhaber.
Bei Ermittlung des Bilanzverlustes ist ein
Verlustvortrag in Höhe von T€ 21.694,8
einbezogen worden.
Zur Abwendung der Überschuldung trat die Albers
& CoAG, Zürich, gemäß
Rangrücktrittsvereinbarung aus Oktober 2009 mit
ihren Forderungen hinter die Forderungen aller anderen
Gläubiger in der Weise zurück, dass ihre
Forderung nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem
Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen
Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigenden
Vermögen bedient zu werden braucht.
Im März 2024 wurde eine Patronatserklärung
bis zum 31. März 2025 prolongiert. In dieser
Erklärung wird eine Kredit- und Darlehenslinie im
Rahmen des Cash Management Systems (ACMS-Cash Pool) der
Commerzbank AG garantiert.
Der einer Ausschüttungssperre unterliegende
Unterschiedsbetrag gemäß
§ 253 Abs. 6 HGB zwischen dem
Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des
siebenjährigen und des zehnjährigen
Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf
€ 15.825.
4.
Rückstellungen
Der sich aus der Umstellung zum 31. März 2011
auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergebende
Erhöhungsbetrag beläuft sich auf
T€ 1.432,1 und wird in der Gewinn- und
Verlustrechnung im laufenden Geschäftsjahr mit
T€ 95,5 innerhalb der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen erfasst (ein Fünfzehntel).
Die nicht passivierten Rückstellungsbeträge
für Anwartschaften und laufende Pensionen betragen zum
31. März 2024 T€ 95,5 (Vorjahr
T€ 191,0).
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten
hauptsächlich ausstehende Eingangsrechnungen,
Jahresabschluss-, Rechts- und Beratungskosten,
Jubiläumsgelder und weitere Personalaufwendungen.
5.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten
T€ 14.186,6 (Vorjahr T€ 13.709,0) sind
innerhalb eines Jahres fällig. Die durch
Grundpfandrechte gesicherten Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten wurden in voller
Höhe getilgt.
In den Verbindlichkeiten sind solche gegenüber
verbundenen Unternehmen in Höhe von
T€ 14.061,9 (Vorjahr T€ 13.613,2)
enthalten. Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus dem
Finanzverkehr.
Die Verbindlichkeiten aus Steuern belaufen sich auf
T€ 18,8 (Vorjahr T€ 2,7) und die im
Rahmen der sozialen Sicherheit auf T€ 2,6
(Vorjahr T€ 2,6).
6.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Unsere Gesellschaft hat einen Besserungsschein
über eine erlassene Forderung in Höhe von
T€ 31.339,8 unterschrieben, nach dem die
erlassene Forderung nur zu Lasten von Bilanzgewinnen,
aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die
sonstigen Verbindlichkeiten übersteigenden
Vermögen bedient zu werden braucht.
Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen
finanzielle Verpflichtungen nach dem Bilanzstichtag in
Höhe von T€ 20,6 (Vorjahr T€ 36,9).
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufwand für Altersversorgung
Der Aufwand für Altersversorgung setzt sich aus
der Zinskomponente T€ 98,5 (Vorjahr
T€ 101,6), die unter den Zinsen und
ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen wird, und dem
Dienstzeitaufwand T€ 467,8 (Vorjahr
T€ 245,5), der unter dem Personalaufwand
ausgewiesen wird, zusammen.
VI. Sonstige Angaben
1.
Beschäftigte Arbeitnehmer
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden
durchschnittlich 4,0 Arbeitnehmer beschäftigt.
2.
Organe
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|
Mitglieder des
Vorstands:
|
Gerhard Hübinger,
Dipl.-Kaufmann
|
Mitglieder des
Aufsichtsrats:
|
Franz Albers -
Vorsitzender - Dipl. Ing.
|
|
Vincent Albers -
stellvertretender Vorsitzender - Dipl.-Ing.
|
|
Beat Lüthi -
Finanzchef Gruppe
|
3.
Konzernverhältnis
Gemäß § 293 Abs. 1 HGB ist die
Gesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses
befreit.
4.
Mitteilung gemäß § 20 AktG
Mit Schreiben vom 12. April 1989 hat uns die SIMPLEX
Beteiligungs AG, Zürich/Schweiz, vormals FREITO AG,
Baar/Schweiz, - deren Anteile zu 100 % von der Albers &
CoAG, Zürich, gehalten werden - gemäß
§ 20 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als die
Hälfte der Aktien unserer Gesellschaft gehören.
Die Schoeller Eitorf AG ist demnach ein abhängiges
Unternehmen im Sinne des § 17 AktG.
5.
Schlusserklärung des Vorstands
Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über
die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen
nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt
waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die
Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei
jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung
erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen
oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.
Eitorf, den 7. August 2024
Der Vorstand
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024
festgestellt.
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