COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH

Parkstraße 1, 04758 Oschatz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 14016
Vorher
Kreiskrankenhaus Oschatz gGmbHCOLLM KLINIK OSCHATZ gGMBH
Eingetragen
19.12.1997
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenErbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
(1) Führung und der Betrieb der COLLM KLINIK OSCHATZ nach Maßgabe des im Krankenhausplan des Freistaates Sachsen und sonstiger einschlägiger Vorschriften festgelegten Versorgungsauftrages. Hierzu gehört insbesondere die Sicherstellung der Notfallrettung durch die Bereitstellung von Notarztdiensten. Des Weiteren ist eine Notfallaufnahme sicherzustellen. (2) Ziel der Gesellschaft ist es, in der genannten Betriebsstätte der Bevölkerung die bestmögliche Versorgung durch ein sparsam wirtschaftendes und leistungsfähiges Krankenhaus langfristig zu sichern. Die Gesellschaft verwirklicht damit an diesem Standort den Auftrag für den Landkreis Nordsachsen gem. § 1 Abs. 3 SächsKHG, wie er zuvor von dem abgebenden Krankenhausträger, nämlich dem Landkreis Torgau-Oschatz, wahrgenommen wurde. (3) Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens unter Berücksichtigung des § 3 unmittelbar dienen, insbesondere zur Durchführung ambulanter und stationärer Pflege, zur Kurzzeitpflege, zur Durchführung ambulanter Reha-Leistungen, zur Durchführung von Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge. (4) Errichtung, Übernahme und Beteiligung an anderen Unternehmen bedarf der Zustimmung des Landkreises Nordsachsen. Die Gesellschaft darf ein anderes Unternehmen nur unterhalten, übernehmen oder sich daran beteiligen, wenn den Bestimmungen des § 96 a Nummer 1 und 2 sowie 4 bis 13 SächsGemO entsprechende Regelungen im Gesellschaftsvertrag dieses Unternehmens enthalten sind, sofern die Gesellschaft allein oder zusammen mit anderen Gesellschaftern, für die ebenfalls diese Verpflichtung besteht, eine zur Änderung des Gesellschaftsvertrages berechtigende Mehrheit der Anteile hat.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Rico Röhr
seit 6.5.2025
Prokura
Clemens Leisegang
seit 6.5.2025
Prokura
Stefan Dirk Härtel
seit 23.7.2021
Geschäftsführer
Mario Dr. Günther
seit 8.7.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Landkreis Nordsachsen
75.00%
Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH
25.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Landkreis Nordsachsen
Germany
383.489 €
75.00%
Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH
Germany
127.823 €
25.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH

Oschatz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 471.912,70 472.279,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten 14.925.055,61 15.600.220,91
2. Technische Anlagen 1.709.409,10 1.769.282,40
3. Einrichtungen und Ausstattungen 2.238.958,64 2.500.380,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
18.873.423,35 19.869.884,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 850,00 850,00
25.850,00 25.850,00
19.371.186,05 20.368.013,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 126.249,04 159.443,02
2. Unfertige Leistungen 457.758,22 405.013,58
584.007,26 564.456,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.581.263,58 5.063.401,69
2. Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 404.401,95 323.600,54
- davon nach dem KHEntgG EUR 404.401,95 (31.12.2022: EUR 323.600,54) -
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 14.144,26
4. Sonstige Vermögensgegenstände 71.595,47 126.668,92
5.057.261,00 5.527.815,41
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.844.175,36 7.701.450,27
10.485.443,62 13.793.722,28
C. Ausgleichsposten nach dem KHG
Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung 2.581.873,33 2.541.063,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Andere Abgrenzungsposten 164.931,11 67.646,57
32.603.434,11 36.770.446,43

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
2. Kapitalrücklagen 3.064.524,23 3.064.524,23
3. Gewinnrücklagen 10.240.651,46 12.163.739,86
4. Jahresfehlbetrag -2.921.363,21 -1.923.088,40
10.895.104,36 13.816.467,57
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens
1. Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG 15.416.276,27 15.938.652,33
2. Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand 47.631,40 75.646,40
15.463.907,67 16.014.298,73
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.136.607,57 2.386.969,25
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 664.674,91 912.363,92
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 664.674,91 (31.12.2022: EUR 912.363,92) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.865.029,42 1.463.973,71
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.865.029,42 (31.12.2022: EUR 1.463.973,71) -
3. Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 595.274,44 1.415.308,76
- davon nach dem KHEntgG EUR 363.418,09 (31.12.2022: EUR 1.407.132,31) -
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 595.274,44 (31.12.2022: EUR 1.415.308,76) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 683.814,92 761.064,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 679.458,65 (31.12.2022: EUR 757.889,93) -
- davon aus Steuern EUR 310.594,26 (31.12.2022: EUR 339.261,20) -
3.808.793,69 4.552.710,88
E. Rechnungsabgrenzungsposten 299.020,82 0,00
32.603.434,11 36.770.446,43

Gewinn - und Verlustrechnung

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Erlöse aus Krankenhausleistungen 32.523.442,33 33.119.119,85
2. Erlöse aus Wahlleistungen 23.236,00 12.988,00
3. Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 1.042.937,83 1.043.489,86
4. Nutzungsentgelte der Ärzte 173.713,24 186.835,70
5. Erträge aus Kurzzeitpflege 519.062,75 429.344,75
5a. Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB, soweit nicht in den Nummern 1 bis 5 enthalten 1.026.137,42 1.123.772,52
- davon aus Ausgleichsbeträgen für frühere Geschäftsjahre EUR 184.966,64 (2022: EUR 377.519,40) -
6. Erhöhung/ Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 52.744,64 -389.208,44
7. Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand 1.298.012,80 542.577,74
8. Sonstige betriebliche Erträge 502.311,64 467.390,84
37.161.598,65
9. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.558.169,27 21.570.229,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.394.396,22 4.067.772,72
- davon für Altersversorgung EUR 370.722,02 (2022: EUR 349.143,3) -
10. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.736.045,66 5.370.568,82
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.413.234,95 2.358.274,58
35.101.846,10
Zwischenergebnis 2.059.752,55 3.169.465,70
11. Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen 728.858,00 648.711,02
- davon Fördermittel nach dem KHG EUR 728.858,00 (2022: EUR 533.854,00) -
12. Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung 40.809,50 40.809,50
13. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten nach dem KHG 1.291.780,84 1.234.725,42
14. Aufwendungen aus der Zuführung zu Verbindlichkeiten nach dem KHG 733.358,00 653.361,02
1.328.090,34
15. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.968.900,40 1.971.842,39
16. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.356.841,09 4.383.882,34
- davon aus Ausgleichsbeträgen für frühere Geschäftsjahre EUR 8.899,23 (2022: EUR 41.474,17)
6.325.741,49
Zwischenergebnis -2.937.898,60 -1.915.374,11
17. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.935,29 14.048,55
18. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 924,18 20.481,96
42.011,11 -6.433,41
19. Steuern 25.475,72 1.280,88
- davon vom Einkommen und vom Ertrag EUR 25.000,00 (2022: EUR 0,00) -
20. Jahresfehlbetrag -2.921.363,21 -1.923.088,40

Anhang

Die COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 15. Dezember 1997 im Wege der Bargründung errichtet und am 19. Dezember 1997 in das Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig (HRB 14016) eingetragen. Sie hat am 1. Januar 1998 den Betrieb des ehemaligen Kreiskrankenhauses Oschatz übernommen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB), der Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Von dem Wahlrecht gemäß § 1 Abs. 3 KHBV wird Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagennachweises entspricht den Vorgaben der KHBV. Gemäß § 4 Abs. 3 KHBV sind bestimmte Vorschriften des Dritten Buches des HGB anzuwenden. In Ergänzung der Gliederung nach KHBV wurde in die Gewinn- und Verlustrechnung die Position "Erträge aus Kurzzeitpflege" eingefügt.

Die COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet.

I. Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, gegliedert nach Anschaffungswerten, Abschreibungen und Restbuchwerten, ist dem diesem Anhang beigefügten Anlagennachweis zu entnehmen.

Gegen Entgelt erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt.

Die Anlagegüter werden mit folgender Nutzungsdauer abgeschrieben:

- Immaterielle Vermögensgegenstände 4 bis 5 Jahre
- Betriebsbauten 8 bis 50 Jahre
- Technische Anlagen 5 bis 27 Jahre
- Einrichtungen und Ausstattungen 3 bis 13 Jahre

Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,00 netto bis EUR 800,00 netto (geringwertige Anlagegüter) betragen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen umfassen die Geschäftsanteile an der Collmed GmbH. Die Anschaffungskosten der Anteile einschließlich weitere Kapitalerhöhungsmaßnahmen (TEUR 300) wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 25 aufgrund einer dauernden Wertminderung abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Vorräte wurden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Durchschnitts- bzw. letzten Einstandspreisen oder zu Herstellungskosten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Überliegerpatienten (unfertige Leistungen) (TEUR 458) erfolgte unter Berücksichtigung von Vollkosten. Die Wertansätze wurden retrograd aus den DRG-Entgelten ermittelt. Darüber hinaus wird eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 40) für die Fälle gebildet, bei denen eine Abwertung des vorhandenen positiven Überliegerbestands nicht ausreichend ist, um die noch im Jahr 2024 anfallenden Aufwendungen abzudecken.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, alle erkennbaren Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Wertberichtigungen wurden nach vernünftigem kaufmännischem Ermessen vorgenommen, nicht realisierbare Forderungen abgeschrieben. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag nicht.

Im Geschäftsjahr 2023 wird eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos in Höhe von 1 % des Bestandes an Forderungen aus Lieferungen gegen die Sozialleistungsträger und Pflegekassen gebildet (TEUR 48).

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen gegen die Collmed GmbH Oschatz, in Höhe von TEUR 0 (31. Dezember 2022: TEUR 14) ausgewiesen. Forderungen gegen die Collmed GmbH wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 131 einer Wertberichtigung unterzogen. Die Forderungen resultierten wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Der auf der Aktivseite ausgewiesene Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung hat den Charakter einer Bilanzierungshilfe und stellt gegenwärtig keinen Vermögenswert dar. Die Bildung des Ausgleichspostens für Eigenmittelförderung richtet sich nach § 5 Abs. 5 KHBV.

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von TEUR 511 ist vollständig eingezahlt.

Die Entwicklung des Eigenkapitals setzt sich wie folgt zusammen:

Stand 1.1.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
1. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 0,00 0,00 511.291,88
2. Kapitalrücklagen 3.064.524,23 0,00 0,00 3.064.524,23
3. Gewinnrücklagen 12.163.739,86 -1.923.088,40 0,00 10.240.651,46
4. Jahresfehlbetrag -1.923.088,40 -2.921.363,21 -1.923.088,40 -2.921.363,21
13.816.467,57 -4.844.451,61 -1.923.088,40 10.895.104,36

Sonderposten

In die Sonderposten wurden die für Investitionen in das Anlagevermögen zweckentsprechend verwendeten Zuschüsse eingestellt. Sie stellen den Finanzierungsgegenwert zu dem unter dem Anlagevermögen ausgewiesenen Buchwert jener Anlagegüter dar, die mit Investitionszuschüssen beschafft wurden. Die Sonderposten werden jährlich ertragswirksam in der Höhe, die dem Betrag der Abschreibungen auf die mit den Zuschüssen finanzierten Anlagegüter entspricht, aufgelöst.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in ausreichendem Maße berücksichtigt. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages bewertet.

Für die in den Vorjahren gebildeten Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen (TEUR 128) i. S. d. § 249 Abs. 1 Satz 3 HGB a. F. wurde das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB in Anspruch genommen. Die Rückstellungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 108 weiter fort.

In den sonstigen Rückstellungen (TEUR 2.137) sind insbesondere Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen (TEUR 108), für Jubiläen und Einmal- bzw. Sonderzahlungen (TEUR 173), für Abrechnungsrisiken (TEUR 437), für Resturlaubsansprüche (TEUR 358), für Archivierungskosten (TEUR 177), für Bereitstellung von Notärzten (TEUR 43), für Gehaltszahlungen (TEUR 77) und für Überstunden (TEUR 565) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht umfassen vom Freistaat Sachsen bewilligte, für Investitionen zweckgebundene Fördermittel und Verpflichtungen aus Ausgleichen. Die Verbindlichkeiten für Investitionen zweckgebundene Fördermittel führen grundsätzlich nicht zu künftigen Auszahlungen, sondern werden bei zweckentsprechender Verwendung in den Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG umgegliedert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe TEUR 1.865 (31. Dezember 2022: TEUR 1.464) sind, wie im Vorjahr, solche aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zugunsten der Collmed GmbH als Medizinisches Versorgungszentrum auf Verlangen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen gemäß § 95 Abs. 2 Satz 6 SGB V eine unbegrenzte selbstschuldnerische Bürgschaft abgegeben. Die Gesellschaft geht aufgrund der Stabilität und Bestandsdauer der Gesundheitsbranche sowie der engen Kooperation mit der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH von keiner Inanspruchnahme aus.

Der Landkreis Nordsachsen hat zugunsten der Gesellschaft mit notariell beurkundetem Erbbaurechtsvertrag (Urkundenrolle Nr. 3016/97 vom 15. Dezember 1997 und Urkundenrolle Nr. 1271/98 vom 19. Juni 1998) zwecks Weiterbetrieb des Krankenhauses ein Erbbaurecht an verschiedenen Grundstücken für einen Zeitraum von 33 Jahren bestellt. Der Erbbauzins beläuft sich gemäß Nachtrag vom 25. Juli 2006 sowie Anpassung vom 23. November 2016 auf jährlich TEUR 13.

Zwischen der Gesellschaft und der Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH, Königstein im Taunus (jetzt: Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Hamburg), wurde am 27. Februar 1998 ein Vertrag über die Unterstützung bei der Betriebsführung durch Asklepios geschlossen, der für die Dauer der Beteiligung der Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH (jetzt: Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Hamburg) an der Gesellschaft abgeschlossen wurde. Die Vergütung beläuft sich auf 1 % des Jahresumsatzes des Vorjahres.

Aus abgeschlossenen Wartungsverträgen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr entstehen der Gesellschaft Aufwendungen in Höhe von TEUR 72. Aus der Versorgung mit Laborleistungen entstehen der Gesellschaft Aufwendungen in Höhe von TEUR 739.

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele im Sinne der Abgabenordnung (AO). Sie erfüllt mit Ausnahme vorliegender wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe die Voraussetzungen des § 67 AO. Sie ist gemeinnützig gemäß § 52 AO und von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Aufgrund der unwesentlichen Unterschiede zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Wertansatz von Vermögensgegenständen und Schulden in den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben wurde auf den Ansatz von latenten Steuern verzichtet.

I. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach Anlage II der KHBV dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 wurden im Inland erzielt und gliedern sich wie folgt:

2023 2022
TEUR TEUR
Erlöse aus Krankenhausleistungen 32.523 33.119
Erlöse aus Wahlleistungen 23 13
Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 1.043 1.043
Nutzungsentgelte der Ärzte 174 187
Erträge aus Kurzzeitpflege 519 429
Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB, soweit nicht in den Nummern 1 bis 5 enthalten 1.026 1.124
35.308 35.915

Periodenfremde und außergewöhnliche Posten

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen aus der Wertberichtigung von Forderungen an das verbundene Unternehmen Collmed GmbH in Höhe von TEUR 131 ausgewiesen.

Im periodenfremden Ergebnis wirken sich innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen Erträge aus der Rückerstattung von Versicherungen (TEUR 5), Rückflüsse aus Bonus von vergangenen Geschäftsjahren (TEUR 133), Erträge aus MD-Prüfung (TEUR 94), Rückerstattung von Gerichts- und Anwaltskosten (TEUR 23) und Auflösungen von Rückstellungen (TEUR 125). Ferner werden innerhalb der Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB, soweit nicht in den Nummern 1 bis 5 enthalten periodenfremder Erträge aus Einspeisungsvergütungen für Energie (TEUR 36) ausgewiesen.

Periodenfremde Aufwendungen, ausgewiesen innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sind durch Ausbuchung von Ausgleichsverpflichtungen früherer Geschäftsjahre (TEUR 9) entstanden.

III. Ergänzende Angaben

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter

Die Anzahl der im Durchschnitt des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:

Anzahl
Ärztlicher Dienst 64
Pflegedienst 206
Medizinisch-technischer Dienst 30
Funktionsdienst 52
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 36
Technischer Dienst 7
Klinisches Personal 0
Verwaltungsdienst 30
Zwischensumme 425
davon Auszubildende 24
Gesamt 401

Gesellschafter

Stammeinlagen
(EUR)
Landkreis Nordsachsen 383.468,91
Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Hamburg 127.822,97
511.291,88

Mitglieder des Aufsichtsrats

Herr Kai Emanuel, Delitzsch, Landrat, Landkreis Nordsachsen, Aufsichtsratsvorsitzender

Herr Andreas Kretschmar, Oschatz, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender, Oberbürgermeister a. D. Stadt Oschatz

Herr Patrick Hilbrenner, Quedlinburg, Regionalgeschäftsführer Asklepios Region Sachsen/ Sachsen -Anhalt, ab 01.01.2023

Frau Dr. med. Ines Braunseis, Oschatz, Ärztin, selbstständig

Herr Jens Köhler, Leipzig, Vorstand, Volksbank Pirna eG, Pirna

Herr David Pfennig, Oschatz, Geschäftsführer Pfennig Bau GmbH & Co. KG, Oschatz

Herr Roland Neumann, Wermsdorf,Rentner, Büroleiter, AfD Wahlkreisbüro

Frau Hannah Gilles, Würzburg, Geschäftsführerin Asklepios Klinik Weißenfels GmbH.

Der Aufsichtsrat ist ehrenamtlich tätig. Die Aufwandsentschädigung belief sich auf TEUR 1.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der Collmed GmbH, Oschatz, beteiligt. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 30.689,93. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 137.810,90.

Angaben Abschlussprüferhonorar

Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar erfolgen gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Anhang des Konzernabschlusses.

Geschäftsführung

Herr Stefan Härtel, Dresden, und Herr Dr. med. Mario Günther, Oschatz, (Medizinischer Geschäftsführer) waren im Geschäftsjahr 2023 zu Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Von den Vorschriften des § 286 Abs. 4 HGB über die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft stellt einen Konzernabschluss auf, in den das verbundene Unternehmen Collmed GmbH, Oschatz, einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.921.363,21 mit den Gewinnrücklagen zu verrechnen.

 

Oschatz, 8. November 2024

Stefan Härtel, Geschäftsführer

Dr. med. Mario Günther, Medizinischer Geschäftsführer

Anlagennachweis

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsstand Zugang Abgang Endstand
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.425.750,84 194.824,24 0,00 2.620.575,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten 34.099.238,26 0,00 0,00 34.099.238,26
2. Technische Anlagen 14.084.882,94 214.149,38 0,00 14.299.032,32
3. Einrichtungen und Ausstattungen 18.713.114,31 563.099,08 391.399,21 18.884.814,18
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
66.897.235,51 777.248,46 391.399,21 67.283.084,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 300.000,00 0,00 0,00 300.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 850,00 0,00 0,00 850,00
300.850,00 0,00 0,00 300.850,00
69.623.836,35 972.072,70 391.399,21 70.204.509,84
Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.953.471,34 195.191,04 0,00 2.148.662,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten 18.499.017,35 675.165,30 0,00 19.174.182,65
2. Technische Anlagen 12.315.600,54 274.022,68 0,00 12.589.623,22
3. Einrichtungen und Ausstattungen 16.212.733,37 824.521,38 391.399,21 16.645.855,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
47.027.351,26 1.773.709,36 391.399,21 48.409.661,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 275.000,00 0,00 0,00 275.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
275.000,00 0,00 0,00 275.000,00
49.255.822,60 1.968.900,40 391.399,21 50.833.323,79
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 471.912,70 472.279,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten 14.925.055,61 15.600.220,91
2. Technische Anlagen 1.709.409,10 1.769.282,40
3. Einrichtungen und Ausstattungen 2.238.958,64 2.500.380,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
18.873.423,35 19.869.884,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 850,00 850,00
25.850,00 25.850,00
19.371.186,05 20.368.013,75

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die COLLM KLINIK OSCHATZ wurde im Jahr 1895 als städtisches Krankenhaus mit 40 Betten für die Stadt Oschatz erbaut. Durch die gestiegene Nachfrage und ein größeres Versorgungsgebiet (Altkreis Oschatz) wurden im Verlauf der knapp 129 zurückliegenden Jahre zahlreiche Erweiterungen und Anbauten realisiert.

Seit dem 1. Januar 1998 - Gesellschaftsvertrag vom 15. Dezember 1997 - firmiert das Krankenhaus als gemeinnützige GmbH. Gesellschafter der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH sind der Landkreis Nordsachsen mit einem Gesellschaftsanteil von 75 % sowie die Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH (jetzt: Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA) mit einem Gesellschaftsanteil von 25 % bei einem Stammkapital von TEUR 511. Mit dem Landkreis Nordsachsen besteht ein Erbbaupachtvertrag und mit der Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH (jetzt: Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA) existiert ein Vertrag zur Unterstützung der Betriebsführung.

Gegenstand des Unternehmens ist die Führung und der Betrieb der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH nach Maßgabe des im Krankenhausplan des Freistaates Sachsen und sonstigen einschlägigen Vorschriften festgelegten Versorgungsauftrags. Hierzu gehört auch die Sicherstellung der Notfalldienste durch die Ärzte der Klinik. Des Weiteren hält die Klinik eine Notfallambulanz vor, welche rund um die Uhr besetzt ist.

Das Ziel der Klinik ist es, unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und des effektiven Einsatzes innovativer Medizin ein entsprechendes Leistungsspektrum für die Bevölkerung vorzuhalten. Die Gesellschaft ist zur Durchführung ambulanter und stationärer Krankenversorgung sowie zur Kurzzeitpflege berechtigt.

Die Erbringung der Leistungen erfolgt derzeit auf der Grundlage des Krankenhausplanes des Freistaates Sachsen mit Bescheid vom 4. September 2018 mit Wirkung vom 1. September 2018. Darin ist die COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH mit 210 Betten ausgewiesen. Dazu gehören 190 Betten somatische Fachgebiete und 20 Betten psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie acht tagesklinische Plätze Schmerztherapie. Die Psychosomatik mit 20 Betten konnte seither nicht belegt werden, da weder Ärzte noch Pflegepersonal gewonnen werden konnten.

Die Kurzzeitpflege war auch im Jahr 2023 mit 20 Bewohnerplätzen aufgestellt.

Seit dem Jahr 2007 gehört die Collmed GmbH, Oschatz, (im Folgenden auch Medizinisches Versorgungszentrum bzw. kurz "MVZ" genannt), als 100%ige Tochtergesellschaft zum Konzern. Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Das MVZ betreibt am Standort Oschatz einen Kassenarztsitz im Fachgebiet Orthopädie sowie seit 1. Juli 2021 einen Kassenarztsitz für Psychologie. Darüber hinaus wird ein Kassenarztsitz im Fachgebiet Orthopädie als Zweigpraxis am Standort Nossen durch das gleiche MVZ betrieben.

I. Wirtschaftsbericht

1. Überblick

Die wirtschaftliche Entwicklung der stationären Krankenversorgung ist durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung begrenzt und zeigt in den letzten Jahren, dass das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Leistungs- und Kostenentwicklung und deren Finanzierung durch die gesetzliche Krankenversicherung immer stärker differiert.

Mit dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz - EWPBG mit Veröffentlichung am 23. Dezember 2022 im BGBl. erfolgte die Einführung des § 26f KHG. Dieser regelt die krankenhausindividuellen Ausgleichszahlungen zum pauschalen Ausgleich von mittelbar durch den Anstieg der Energiepreise verursachten Kostensteigerungen sowie krankenhausindividuelle Erstattungsbeträge zum Ausgleich ihrer gestiegenen Kosten für den Bezug von leitungsgebundenem Erdgas, leitungsgebundener Fernwärme und leitungsgebundenem Strom. Für das Jahr 2023 konnten keine individuellen Erstattungsbeträge für gestiegene Energiekosten generiert werden, da langfristige Verträge für stabile Preise sorgten und der Wegfall der EEG-Umlage ab 01. Juli 2022 sowie eine geringere Umsatzsteuer auf Gaslieferungen in Höhe von 7 % anstelle von 19 % zu keinen immensen Mehrkosten in Gesamtsumme beider Energieformen führte.

Die pauschalen Ausgleichszahlungen dagegen erfolgten verbrauchs- bzw. kostennachweisunabhängig und ohne Antragstellung für die Monate Oktober 2022 bis April 2024. Grundlage der Berechnungen bildete die Anzahl aufgestellter Betten aus der Meldung ans Landesstatistikamt, die mit einem vom Bundesamt für Soziale Sicherung berechneten Geldwert multipliziert wurde. Die Auszahlungen erfolgten über das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesundheit (SMS) und betrugen EUR 496 in der ersten und TEUR 925 in der zweiten Auszahlung. Die zweite Auszahlung erfolgt in zwei Teilbeträgen. Zwei Drittel wurden im Dezember 2023 ausgezahlt und die Auszahlung des zweiten Teilbetrages sollte gem. Bescheid des SMS nach dem 31. Mai 2024 erfolgen. Gezahlt wurde der letzte Teilbetrag am 14. Juni 2024.

Die Verteilung der Planbetten blieb gegenüber dem Jahr 2022 unverändert.

Der Ausbau des klinischen Risiko- und Qualitätsmanagements wurde weiter fortgeführt und durch Qualitätssicherungsmaßnahmen verbessert.

Das Meldesystem CIRS zur Verbesserung der Patientensicherheit bewährt sich weiterhin. Im Jahr 2023 gab es 17 Meldungen (17 Meldungen im Jahr 2022), davon abgeleitet wurden 17 Maßnahmen und 14 Maßnahmen umgesetzt.

Aufrechterhalten wurde die Qualitätssicherung im Rahmen der Risikoabwendung durch monatliche Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen (MoMo-Konferenzen) im ärztlichen Dienst und im Pflegedienst. Im Rahmen der MoMo-Konferenzen werden Komplikationen und Risiken durchgeführter Therapien fortlaufend analysiert und diskutiert, um das Behandlungsregime zukünftig im Sinne unserer Patienten fortlaufend zu verbessern und therapeutische Risiken weiter zu senken. Das Vertragsmanagementsystem kommt seit dem Jahr 2016 zur vollen Anwendung und wird unterjährig aktualisiert.

Seit 2022 gilt das gestufte quartalsbezogene Prüfquotensystem. Dieses sieht Prüfquoten zwischen 5 % und 15 % vor, in Abhängigkeit von der Abrechnungsqualität eines Krankenhauses. Diese wird am Anteil der unbeanstandeten Rechnungen des jeweiligen Quartals gemessen. Die Klinik lag im Jahr 2023 in allen Quartalen über 40 % unbeanstandeter Rechnungen. Somit durften die Krankenkassen maximal 10 % der Rechnungen prüfen. Im vierten Quartal lag der Anteil unbeanstandeter Schlussrechnungen über 60 % aller abgerechneten stationären Behandlungsfälle im genannten Zeitraum, sodass die Prüfquote im übernächsten Quartal - II/2024 bei 5% lag. Der ebenfalls neu eingeführte Aufschlag für verlorene MD-Prüfungen wurde im Jahr 2022 von den Krankenkassen nur sehr moderat berechnet. Vor Ablauf von Fristen stellten die Kassen recht unerwartet die Strafaufschläge rückwirkend für die von Beginn an umstrittenen 2021er-Fälle und den Großteil der 2022er- Fälle sowie der 2023-Fälle in Rechnung. Bezüglich der 2021er-Behandlungsfälle trug ein Gerichtsurteil des Bundessozialgerichtes vom 19. Oktober 2023 zur Klärung bei, indem das Datum der Einleitung der Rechnungsprüfung durch Beauftragung des MDK als relevanter Zeitpunkt manifestiert wurde. In der Gesamtbetrachtung lag die Anzahl angefragter Fälle unter dem Vorjahresniveau (538 in 2023 vs. 634 in 2022). Prüfungsschwerpunkte waren vor allem die Verweildauer und die primäre Fehlbelegung von Fällen, die als ambulantes Potential eingestuft wurden, vornehmlich der Orthopädie. Zum 31. Dezember 2023 steht die COLLM KLINIK OSCHATZ in 277 Fällen, die bis zum Jahr 2015 zurückreichen, in Rechtsstreitigkeit mit den Kostenträgern. Die Rechtsstreitigkeiten beziehen sich auf ein Volumen in Höhe von TEUR 626.

Aufgrund des bundesweit stagnierenden Fallzahlrückgangs aus den Jahren der Corona-Pandemie und den nach wie vor hohen Personalausfällen konnten die geplanten Relativgewichte nicht erreicht werden.

Der im Geschäftsjahr 2019 erfolgte Hackerangriff auf das Klinikinformationssystem, hat auch im Jahr 2023 zu einer hohen Sensibilität im Umgang mit dem Thema Cybersicherheit geführt.

2. Leistungsdaten

2.1. Kennzahlenübersicht der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH

Kennzahlen Berechnung 2019 2020 2021 2022 2023 Δ 2022 zu 2023
1. Vermögenssituation
Investitionsdeckung in % Abschreibungen * 100 / Neuinvestitionen 112,84 118,14 130,75 141,04 202,55 61,51
Vermögensstruktur in % Anlagevermögen * 100 / Gesamtkapital 58,55 56,61 54,61 55,39 59,41 4,02
Fremdkapitalquote in % Fremdkapital * 100 / Gesamtkapital 58,67 58,79 58,96 62,43 66,58 4,15
2. Kapitalstruktur
Eigenkapitalquote in % Eigenkapital * 100 / Gesamtkapital 41,33 41,21 41,04 37,57 33,42 -4,15
3. Rentabilität
Eigenkapitalrendite in % Gewinn (vor Steuern) * 100 / Eigenkapital negativ 2,01 1,12 negativ negativ -
Gesamtkapitalrendite in % (Gewinn + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital negativ 0,70 0,52 negativ negativ -
4. Geschäftserfolg
Arbeitsproduktivität Umsatz / Personalkosten 1,45 1,45 1,45 1,40 1,31 -0,09
Pro-Kopf-Umsatz in EUR Umsatz / Vollkräfte 94.031,70 102.759,44 105.081,90 103.503,03 99.908,12 -3.594,91

2.2. Leistungsentwicklung

2020 2021 2022 2023
DRG-Fälle 6.182 5.639 6.015 6.074
Case-Mix 5.644 5.307 5.607 5.419,00
Case-Mix-Index 0,91 0,94 0,93 0,89
Pflegetage 41.034 38.832 42.333 41.080,00
BWR Pflege 35.662,00 34.773,51 38.115,33 34.728,93

Das Jahr 2023 ist nicht mit den Jahren vor der Covid-19-Pandemie bzw. vor 2020 vergleichbar, da die Folgen des pandemischen Ausmaßes von Covid-19 weiterhin zu spüren sind und die Fallzahlen stagnieren. Bundesweit wurden 13,6 % weniger somatische Fälle behandelt als im Vergleichsjahr 2019 1 1 , die sich auch in der Summe der Fallzahlen 2023 der Klinik widerspiegeln. Dennoch ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Fallzahlanstieg, jedoch kein Anstieg der Relativgewichte erkennbar, dass Niveau aus dem Jahr 2019 welches das letzte Jahr vor Pandemiebeginn war, konnte noch nicht wieder erreicht werden.

Weitere Ursachen liegen in der zunehmenden Ambulantisierung bisher stationär behandelter Fälle.

1 AOK Fachportal für Leistungserbringer; Fallzahl-Rückgang erhöht wirtschaftlichen Druck auf Kliniken; 05. September 2024

2.3. Belegungsdaten und Auslastung

2019 2020 2021
Fachabteilung Betten Auslastung Betten 1 Auslastung Betten 1 Auslastung
Innere Medizin 65 72,3 % 65 55,9 % 65 50,3 %
Chirurgie 32 56,6 % 28 48,0 % 28 46,9 %
Orthopädie 78 79,5 % 82 66,0 % 82 63,5 %
Gynäkologie/ Geburtshilfe 6 19,2 % 6 18,9 % 6 16,3 %
Intensivmedizin 9 76,8 % 9 73,8 % 9 83,5 %
Gesamt 190 71,4 % 190 58,8 % 190 56,0 %
2022 2023
Fachabteilung Betten Auslastung Betten 1 Auslastung
Innere Medizin 65 57,9 % 65 60,0 %
Chirurgie 28 48,4 % 28 49,4 %
Orthopädie 82 69,4 % 82 62,5 %
Gynäkologie/ Geburtshilfe 6 17,9 % 6 20,5 %
Intensivmedizin 9 75,6 % 9 75,0 %
Gesamt 190 61,0 % 190 59,0 %

1 Die Fortschreibung des Krankenhausplanes des Freistaates Sachsen genehmigte mit Wirkung zum 1. September 2019 zusätzlich 20 psychosomatische Betten und acht tagesklinische Betten. Die Betten wurden im Geschäftsjahr 2022 pandemiebedingt nicht belegt.

Mit durchschnittlich 59,0 % (2022: 61,0 %) war die Auslastung geringer als im Vorjahr, aber etwas höher als im Jahr 2021. Die mittlere Verweildauer lag mit 6,7 Tagen leicht unter der des Jahres 2022 (7,0 Tage) und insgesamt über der Katalogverweildauer.

Eine Entgeltverhandlung für das Geschäftsjahr 2023 fand am 21. Juni 2023 statt. Die Entgeltvereinbarung für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 21. September 2023 geschlossen. Es konnte eine Einigung der Leistungsdaten auf dem Niveau des Jahres 2022 erzielt werden. Der Landesbasisfallwert mit Ausgleichen wurde für das Jahr 2023 auf EUR 3.994,28 festgelegt. Der vorläufig gültige Pflegeentgeltwert betrug ab dem 1. Januar 2023 EUR 214,97. Zahlbetragsänderungen gab es ab 1. November 2023 (Inkrafttreten der Vereinbarung 2023). Dabei sank der Pflegentgeltwert auf EUR 25,85, um zu viel erlöste Einnahmen durch die Überlieger 2022/2023 und aus dem Vorjahr auszugleichen. Der durchschnittlich ermittelte Pflegeentgeltwert für 2023 betrug EUR 223,43.

3. Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2023 wurden auf Basis einer aktualisierten Hochrechnung mit Stand vom 2.Mai 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 37,5 Mio. geplant (finanzieller Leistungsindikator). Diese wurden um EUR 2,2 Mio. unterschritten.

Die Umsatzerlöse liegen leicht unter dem Vorjahr und setzen sich wie folgt zusammen:

Angaben in TEUR 2019 2020 2021 2022 2023
Erlöse aus Krankenhausleistungen 28.778 31.792 32.624 33.119 32.523
Erlöse aus Wahlleistungen 24 16 9 13 23
Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 865 822 950 1.043 1.043
Nutzungsentgelte der Ärzte 171 172 159 187 174
Erträge aus Kurzzeitpflege 539 451 435 429 519
Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB, soweit nicht in den Nummern 1 bis 5 enthalten 647 876 802 1.124 1.026
Gesamt 31.024 34.129 34.980 35.915 35.308

Im Geschäftsjahr 2023 sind die Erlöse aus Krankenhausleistungen um TEUR 596 auf TEUR 32.523 gesunken. Die stationären Behandlungsleistungen lagen mit einer Fallzahl von 6.074 um 59 Fälle über dem Vorjahr. Die erbrachten Bewertungsrelationen haben sich um 187,915 Bewertungsrelationen verringert. Der zur Abrechnung kommende Landesbasisfallwertes von EUR 3.825,10 im Jahr 2022 hat sich um EUR +169,18 auf EUR 3.994,28 im Geschäftsjahr 2023 erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft keine Mittel zum Ausgleich der pandemiebedingten Fallzahlenrückgangs i. S. des § 21 Abs. 1, 2 und 5 KHG und § 21a KHG realisiert. Im Vorjahr wurden Mittel in Höhe von TEUR 1.858 realisiert.

Die Kurzzeitpflege mit 20 Betten hatte eine durchschnittliche Auslastung von 81,7 % zu verzeichnen. Es wurden 339 Bewohner auch überregional betreut. Die Kurzzeitpflege erzielte TEUR 519 Erlöse im Vorjahr TEUR 429.

Die erfolgswirksame Realisierung von Zuschüssen zum Ausgleich für Steigerungen der Kosten für den Bezug von Erdgas, Wärme und Strom gemäß § 26f KHG in Höhe von TEUR 1.043 hat sich im Geschäftsjahr 2023 positiv auf die Ertragslage der Gesellschaft ausgewirkt.

Die Anzahl der Vollkräfte entwickelte sich wie folgt (nichtfinanzieller Leistungsindikator):

Anzahl in VK 2019 2020 2021 2022 2023
Angestellte 328,16 330,21 330,92 343,57 350,89
Krankenpflegeschüler (1:9,5) 1,77 1,92 1,96 2,43 2,52
Gesamt 329,93 332,13 332,88 346,00 353,41

Im Jahresdurchschnitt waren 425 Mitarbeiter (353,41 Vollkräfte) gegenüber 413 Mitarbeitern (346,0 Vollkräfte) im Vorjahr beschäftigt.

Seit 1. Januar 2015 wird für alle Beschäftigten des nichtärztlichen Dienstes ein Haustarifvertrag angewendet. Im Jahr 2023 erfolgte zum 1. April eine Tarifsteigerung von 4,0 % und ab 1. April 2024 eine weitere Steigerung um 5%. Für den Geltungsbereich des Haustarifvertrages gelten ab den 1. September 2023 eine 39 Stunden Woche und ab 1. Juli 2024 eine 38 Stunden Woche. Weitere Zuzahlungen zum Gehalt wurden im Jahr 2023 durchgeführt:

Einmalzahlung "Holiday Flex" für 3 Monate jeweils EUR 52,00 pro Mitarbeiter des Haustarifs ("Holiday Flex" wird ebenso an die Mitarbeiter*innen der Küche sowie MVZ gezahlt)

Kindergarten und Hortbeiträge werden zu 100 % für alle Mitarbeiter des Haustarifs sowie DEHOGA übernommen

Zahlung einer Präsenzprämie für Nicht-Krank von EUR 50,00 je Monat

Die Laufzeit des Haustarifvertrages - Tarifsteigerung wird bis zum 31. März 2025 vereinbart.

Für die Ärzte gilt weiterhin der dynamische Tarifvertrag-Ärzte des Marburger Bundes.

Der Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verständigen sich im Rahmen der Tarifrunde 2023 / 2024 für die Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern auf folgende Eckpunkte:

ab dem 1. Juli 2023 eine Steigerung um 4,8 Prozent

ab dem 1. April 2024 eine Steigerung um 4,0 Prozent.

Ebenso erfolgt eine Erhöhung der monatlichen Bereitschaftsdienstentgelte für den Vorder- und Hintergrunddienst, gem. dem Punkt 1 und 2.

Weiterhin erhalten die Ärzte und Ärztinnen, welche nach dem Tarifvertrag TV-Ärzte/VKA vergütet werden und das gesamte Kalenderjahr 2023 in der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH beschäftigt sind, eine steuerfreie Einmalzahlung - Inflationsausgleich in Höhe von EUR 2.500,0.

Die Zahlung des Inflationsausgleiches erfolgt folgendermaßen:

- im Juli 2023 1.250,00 Euro
- im Januar 2024 1.250,00 Euro.

Die Beschäftigten, welche nach dem Entgelttarifvertrag für Hotel- und Gaststättengewerbe Sachsen eingruppiert sind, wurde ein Entgelttarifvertrag mit folgenden Eckpunkten beschlossen:

Die Löhne für die unterste Lohngruppe steigen zum 1. Januar 2023 auf 12,61 Euro sowie zum 1. Juni 2023 auf 12,99 Euro.

Die Löhne für Fachkräfte steigen zum 1. Januar 2023 auf 13,27 Euro sowie zum 1. Juni2023 auf 13,67 Euro.

Die Steigerung der Personalkosten von TEUR 1.315 liegt insgesamt begründet in der Steigerung der Tarife insbesondere im Zusammenhang mit Zahlung des Inflationsausgleiches im Ärztlichen Dienst sowie der Personalerweiterung um 7,41 VK.

Die Personalaufwendungen entwickelten sich wie folgt:

Angaben in TEUR 2019 2020 2021 2022 2023
Löhne und Gehälter 18.161 19.936 20.424 21.570 22.558
Soziale Abgaben 3.284 3.620 3.777 4.068 4.394
darunter für Altersversorgung 299 305 347 349 34
Gesamt 21.445 23.556 24.201 25.638 26.952

Die seit Jahren ungenügende Fördermittelbereitstellung und damit der seit 1998 mit der Inbetriebnahme des Neubaus ununterbrochene Betrieb der technischen Anlagen und der Medizintechnik findet seinen Ausdruck in den Aufwendungen der Instandhaltung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 27 auf TEUR 4.357 verringert. Der Rückgang ist überwiegend auf die Verringerung der Instandhaltungsaufwendungen für Medizintechnik und Außenanlagen und Gebäuden, der Repräsentationsaufwendungen, der Personalbeschaffungskosten und der Büromaterialaufwendungen zurückzuführen.

Die Ergebnisentwicklung stellt sich wie folgt dar:

Angaben in TEUR 2019 2020 2021 2022 2023
Summe Erträge 33.528 37.022 38.460 38.475 39.266
Summe Aufwendungen 34.275 36.759 38.283 40.398 42.187
Jahresergebnis -747 263 177 -1.923 -2.921

Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich bei Gesamterträgen in Höhe von TEUR 39.266 und einem Gesamtaufwand in Höhe von TEUR 42.187 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 2.921 (finanzieller Leistungsindikator).

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde, auf Basis einer aktualisierten Hochrechnung mit Stand vom 2. Mai 2023, ein Jahresfehlbetrag von ca. EUR 1,9 Mio. und Umsatzerlöse von EUR 37,5 Mio. geplant. Das Jahresergebnis mit einem Verlust von EUR 2,9 Mio. liegt um EUR 1,0 Mio. unter dem Plan für 2023 und um TEUR 1.022 unter dem negativen Jahresergebnis 2022. Die Ursache für die Abweichung des Jahresfehlbetrages zum Vorjahr sowie zum Planergebnis für das Geschäftsjahr 2023 resultieren vorrangig aus einer unter den Erwartungen liegenden Leistungsentwicklung.

4. Vermögenslage

Angaben in TEUR 2019 2020 2021 2022 2023
Bilanzsumme 37.016 37.762 38.349 36.771 32.603
davon entfallen auf die Aktivseite
- Anlagevermögen 21.674 21.377 20.942 20.368 19.371
- Umlaufvermögen 12.896 13.889 14.879 13.794 10.485
- Ausgleichsposten nach KHG 2.419 2.459 2.500 2.541 2.582
- Rechnungsabgrenzungsposten 27 37 28 68 165
davon entfallen auf die Passivseite
- Eigenkapital 15.300 15.563 15.740 13.816 10.895
- Sonderposten 17.226 17.116 16.508 16.014 15.464
- Rückstellungen 2.434 2.518 2.448 2.387 2.136
- Verbindlichkeiten 2.056 2.565 3.653 4.553 3.809
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 0 299

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 4.167 verringert. Dem durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.969 sinkenden Anlagevermögen stehen Investitionen in Höhe von TEUR 972 gegenüber. Trotz der gesetzlichen Verpflichtung des Landes zur Investitionsförderung wurde die Förderquote im Freistaat Sachsen verringert. Für 2023 erhielt die COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH Pauschalfördermittel und Förderung nach RL eHealthSax insgesamt in Höhe von TEUR 729. Einzelfördermittel wurden für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 209 für das KHZF abgefordert. Auch künftig ist durch die Haushaltskonsolidierung des Landes nicht mit wesentlich höheren Mitteln des Freistaats Sachsen zu rechnen. Deshalb ist der Einsatz von Eigenmitteln die einzige Variante, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und den medizinischen Fortschritt zu sichern. Im Jahr 2023 wurden neben den Pauschalfördermitteln (TEUR 729) und Einzelfördermitteln (TEUR 209) zusätzlich Eigenmittel in Höhe von TEUR 231 ausgegeben. Eigenmittel wurden in Höhe von TEUR 105 für Sachanlagen, für geringwertige Anlagegüter TEUR 49 und immaterielle Anlagegüter TEUR 77 verwendet.

Die Investitionen der Geschäftsjahre 2019 bis 2023 setzen sich wie folgt zusammen:

Angaben in TEUR 2019 2020 2021 2022 2023
Immaterielle Vermögensgegenstände 214 224 122 208 195
Grundstücke mit Betriebsbauten 0 0 144 56 0
Technische Anlagen 241 515 319 328 214
Einrichtungen und Ausstattungen 865 795 916 805 563
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 242 0 38 0 0
sonstige Ausleihungen - - - 1 0
Gesamt 1.562 1.534 1.539 1.398 972

5. Finanzlage

Der Gesellschaft stand im Geschäftsjahr 2023 jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung. Zum 31. Dezember 2023 standen liquide Mittel (einschließlich Kassenbestand) in Höhe von TEUR 4.844 zur Verfügung (31. Dezember 2022: TEUR 7.701). Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus der operativen Geschäftstätigkeit.

Die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war insgesamt nicht zufriedenstellend.

II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Chancen und Risiken haben sich wie auch schon 2022 gegenüber den Vorjahren verändert.

1. Risiken

In der aktuellen Situation können Krankenhäuser verschiedenen Risiken gegenüberstehen, die ihre betriebliche Stabilität und finanzielle Gesundheit beeinträchtigen können.

Die COVID-19-Pandemie hat in Ihrer Folge hat zu erheblichen finanziellen Belastungen für Krankenhäuser geführt. Einerseits mussten sie zusätzliche Ressourcen für die Behandlung von COVID- 19-Patienten bereitstellen, einschließlich Personal, Ausrüstung und Einrichtungen. Andererseits haben viele Krankenhäuser Einnahmeverluste verzeichnet, da planbare Eingriffe und Behandlungen verschoben oder abgesagt wurden, um Kapazitäten für die Behandlung von COVID-19-Fällen freizugeben. Diese Einnahmeverluste führten auch in der COLLM KLINIK OSCHATZ im Geschäftsjahr 2023 zu gesunkenen Kapital- und Finanzreserven. Ferner hat die inflationäre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 zu erheblichen Preissteigerungen geführt und somit zu sinken der Kapital- und Finanzreserven beigetragen.

Die Kliniken sind durch die Erlösbudgetierung und die sich daraus ggf. ergebenden Veränderungen finanziellen Risiken ausgesetzt. Für Risiken aus der MD-Prüfung hat die Klinik - wie in den Vorjahren - Rückstellungen gebildet. Darüber hinaus hat die COLLM KLINIK OSCHATZ eine detaillierte Liquiditätsplanung für die nächsten 2 Jahre erstellt, um mögliche finanzielle Risiken zu erkennen. Wie in den Vorjahren ist aufgrund der vorhandenen Liquidität die Aufnahme eines Kassenkredites nicht vorgesehen. Ein wesentliches Risiko besteht daher weiterhin in der unzureichenden Finanzierung der Leistungen durch die Kostenträger. Insbesondere in Abhängigkeit von der politischen Entwicklung besteht die Gefahr, dass sich das Eigenkapital der Klinik weiter verringert. Dieser Trend ist bundesweit zu beobachten.

Ein Risiko stellen fehlende oder unzureichende Investitionsmittel dar. Wenn nicht ausreichend Förder- und Eigenmittel zur Verfügung stehen, kann dies dazu führen, dass Leistungen nicht bzw. nicht in geforderter Qualität erbracht werden. Das Land Sachsen hat hier - wie oben erwähnt - eine geringe Förderquote. Die COLLM KLINIK OSCHATZ hat in der Vergangenheit durch den Einsatz von Eigenmitteln nötige Anschaffungen finanziert. In Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage der Klinik können ggf. weniger oder keine Eigenmittel mehr bereitgestellt werden.

Die im Rahmen des KHZG beantragten Fördermittel werden in infrastrukturelle Projekte eingesetzt.

Ein Mangel an Ressourcen - insbesondere qualifiziertem medizinischem Personal - beeinträchtigt die Fähigkeit des Krankenhauses beeinträchtigen, angemessene Gesundheitsversorgung anzubieten. Dies kann zu einer Überlastung der vorhandenen Infrastruktur führen und die Qualität der Versorgung beeinträchtigen. Insbesondere im Bereich Anästhesie und Pflegedienst ist die Gewinnung von geeignetem Personal weiterhin schwierig.

Ein weiteres wesentliches Risiko liegt in den steigenden Personalkosten. Zu den Tarifsteigerungen kommen die gesetzlichen Strukturvorgaben im Rahmen der Personalmindestbesetzungen (Personaluntergrenzen). Sofern eine vollständige Refinanzierung durch die Kostenträger erfolgt, stellt dies kein Risiko dar. Die Personalbesetzungen sind ebenso wie die entsprechenden Zusatzausbildungen vom Gesetzgeber vorgegeben. Die Realisierung der Besetzung der zu schaffenden Personalstellen ist mit Blick auf die Zukunft ein großer Unsicherheitsfaktor, der im Gegenzug zu Sanktionen führt. Die Ausweitung der pflegesensitiven Bereiche auf die Innere Medizin und die Chirurgie bindet zusätzliches Personal. Bisher ist es gelungen, Stellen nachzubesetzen. So bildet die Klinik verstärkt Pflegekräfte aus, um das altersbedingte Ausscheiden geburtenstarker Jahrgänge auszugleichen. Das Klinikum bietet weiterhin auch Zweitausbildungen an.

Fehler und die nicht konsequente Einhaltung von Hygienestandards und -richtlinien können zu Patientenschäden, Rufschädigung und damit zu erheblichen Umsatzeinbußen führen. Hygienepläne und -standards sind vorhanden und werden durch das Qualitätsmanagement aktualisiert. Geschultes Fachpersonal schult und kontrolliert die Umsetzung. Insgesamt können Verstöße gegen geltendes Recht zu rechtlichen Risiken wie Bußgeldern, Klagen, Reputationsschäden bis hin zu behördlichen Sanktionen führen. Compliance ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements von Krankenhäusern.

Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden die Geldaus- und -eingänge überwacht. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesellschaft verfügt über ein Debitorenmanagement und ein Mahnwesen.

2. Chancen

Im Fokus der Klinik steht weiterhin der Erhalt einer gleichbleibenden Qualität der medizinischen Versorgung und damit die Gewährleistung der Zufriedenheit der Patienten und die Sicherstellung der Liquidität des Krankenhauses mit zukunftsorientierter Entwicklung. Der Erhalt der Regelversorgung, zu der die Innere Medizin mit ihren Fachbereichen der Kardiologie und Gastroenterologie, die Allgemeine Chirurgie mit Gefäß- und Viszeralchirurgie sowie die spezialisierte Orthopädie und sekundäre Unfallchirurgie gehören, stellt aufgrund der ländlichen Bevölkerungsentwicklung weiterhin die Basis der regionalen Gesundheitsversorgung dar. Gleichzeitig wird verstärkt das Augenmerk auf eine Vergrößerung des originären Einzugsbereiches der Klinik gelegt. Wachsende Kommunikation über die sozialen Medien mit häufigen Veröffentlichungen führen zu einer verstärkten Wahrnehmung der Klinik.

Die Abteilung Orthopädie/Unfallchirurgie wird ihren Qualitätsnachweis und Standard als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung weiter erbringen.

Chancen ergeben sich aus dem umfangreichen Wechsel der IT-Systeme, welcher im Jahr 2024 vorbereitet wird. Hier kann es gelingen, in der Zukunft Einsparungen durch effizientere Prozesse zu generieren. Erste Ansätze, bspw. in der Finanzbuchhaltung zeigen, dass dies möglich ist und einzelne Effekte auch sehr spürbar sein können.

Die chemotherapeutische Behandlung wird weiterhin vorgehalten. Die Kooperation mit dem radiologischen MVZ am Klinikum stärkt den Fachbereich Gynäkologie im Rahmen der Betreuung aller Fälle in der Mammachirurgie.

Die Allgemein- und Viszeralchirurgie pflegt den fachlichen Austausch mit niedergelassenen Ärzten. Das gefäßchirurgische Angebot im Rahmen der Angiographien in kooperativer Zusammenarbeit mit der Radiologie bietet auch zukünftig eine stabile Entwicklungschance. Die Abteilung Chirurgie ist Mitglied des Deutschen Schilddrüsenzentrums und will dies auch entsprechend transportieren, um Patienten zu gewinnen.

Insgesamt können Krankenhäuser, die sich an die sich ändernden Bedingungen der aktuellen Gesundheitspolitik anpassen, Chancen identifizieren und auf sie reagieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten oder sogar zu stärken. Eine proaktive Herangehensweise an die betriebswirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen kann entscheidend sein, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten.

Der Klinik ist es gelungen, als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig anerkannt zu werden. Damit bieten sich eine Reihe von Chancen:

Forschung und Lehre können direkt in die klinische Praxis integriert werden.

Die Attraktivität für Fachkräfte steigt. In einem akademischen Umfeld zu arbeiten und an der Ausbildung von medizinischem Nachwuchs teilzuhaben, kann für Ärzte und Pflegekräfte attraktiv sein. Dies kann dazu beitragen, hochqualifizierte Fachkräfte anzuziehen und zu binden, was wiederum die Qualität der Patientenversorgung verbessern kann.

Ein akademischer Lehrauftrag kann dazu beitragen, das Ansehen und den Ruf eines Krankenhauses zu steigern.

Durch Partnerschaften mit akademischen Institutionen kann ein Zugang zu Ressourcen wie Forschungsgeldern, technologischer Infrastruktur und Expertise erhalten werden.

Integration von Lehre und Forschung in die klinische Praxis kann zu einer verbesserten Patientenversorgung führen. Durch die Ausbildung von medizinischem Personal in evidenzbasierter Medizin und innovativen Behandlungsmethoden kann eine höhere Qualität der Versorgung und bessere Behandlungsergebnisse für die Patienten erreicht werden.

Die Attraktivität des Krankenhauses für Patienten und Fachkräfte kann steigen und zu einer erhöhten Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen führen.

Indem die Klinik Maßnahmen zur Mitarbeiteridentifikation (bspw. Flexibilität, Förderung von Gemeinschaft, Entwicklungsmöglichkeiten für das Personal, Einbindung in Entscheidungsprozesse) umsetzt und sicherstellt, dass die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter erfüllt werden, können sie eine starke Mitarbeiteridentifikation mit dem Unternehmen fördern. Dies trägt nicht nur zur Mitarbeiterbindung bei, sondern auch zur Steigerung der Produktivität, Motivation und Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Im Ergebnis einer Gesamtbeurteilung bestehen gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Gesellschaft ist aber aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 sowie der geplanten Entwicklung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 in ihrer zukünftigen Entwicklung beeinträchtigt.

3. Prognose

Eine Prognose für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens ist aktuell sehr schwierig. Die neuen Anforderungen und Erweiterungen im Bereich des ambulanten Operierens mit den sich ständig verändernden Vorgaben der Bundes- und Landesgesetzgebung.

Unsere Region wird weiterhin von der demografischen Entwicklung gekennzeichnet und aufgrund der höheren Zahl der älteren Bevölkerung durch eine höhere Inanspruchnahme medizinischer Leistungen geprägt sein. Die gleiche Entwicklung ist bereits auch in der Altersstruktur der Beschäftigten der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH deutlich zu erkennen. Bisher ist es uns gelungen freiwerdende Stellen nachzubesetzen, und insbesondere in den spezialisierten Pflegebereiche, wie OP und Anästhesie, durch gezielte Personalentwicklung Mitarbeiter auszubilden. Die Gewinnung von Ärzten (zunehmend auch in Teilzeitmodellen) für Kliniken, die von Großstädten weiter entfernt sind, wird problematisch und scheint aktuell nicht mehr nur finanziell regelbar zu sein. Zur Sicherstellung der zukünftigen Versorgung und in Anbetracht dessen, dass auch Pflegepersonal in den nächsten Jahren gehäuft in den Ruhestand geht, wird die Nachfolgeregelung über die betriebliche Ausbildung geplant. Dabei werden nunmehr auch Ausbildungen im zweiten Bildungsweg über eine ortsansässige Krankenpflegeschule zusätzlich angeboten, und auch entsprechend wahrgenommen.

Die neue Fachabteilung Plastische Chirurgie ist mit attraktiven Angeboten ab September 2024 an der COLLM KLINIK OSCHATZ etabliert wurden. Insbesondere die hier zu erwartenden Privatleistungen werden zu einer Konsolidierung der Einnahmen führen. Sie wird ein Alleinstellungsmerkmal der Klinik in der Region darstellen.

Die Gesellschaft plant auf Basis einer aktualisierten Hochrechnung mit Stand September 2024 für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresfehlbetrag von bis zu EUR 2,2 Mio. sowie mit Umsatzerlösen in Höhe von ca. EUR 37,3 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Jahresfehlbetrag von ca. EUR 1,1 Mio. sowie mit Umsatzerlösen in Höhe von ca. EUR 41.0 Mio. geplant. Die Planungen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 beruht auf der Annahme, dass ganzjährig ein normaler Klinikalltag möglich sein wird bei steigenden Zuweisungen neben dem Aufbau der neuen Abteilung Plastische und rekonstruktive Chirurgie.

Bestandsgefährdende Risiken werden für das Geschäftsjahr 2024 sowie für das Geschäftsjahr 2025 nicht erwartet. Aufgrund der geplanten Jahresfehlbeträge in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 wird ein weiterer Rückgang der Liquidität der Gesellschaft einhergehen.

Die Digitalisierung verspricht eine Entlastung des Personals. Die Einführung bspw. des neuen Krankenhausinformationssystems zum 1. Januar 2025 gestaltet sich aufwendig. Letztlich kommt es darauf an, hier Effekte zu generieren, welche zu effizienteren Prozessen wie der Entlastung insbesondere des medizinischen Personals führen. Erste Effekte zeigen sich derzeit nach der Etablierung einer neuen Finanzbuchhaltungssoftware. Die Einbeziehung aller Mitarbeiter in diesen Prozess wird hier essentiell sein, um die damit notwendigen Effekte zu generieren.

Eine langfristige Einschätzung ist unter den gegenwärtigen gesamtpolitischen Rahmenbedingungen nur beschränkt möglich

Wesentlich in diesem Zusammenhang ist die zu erwartende Neuausrichtung im Rahmen der Sächsischen Landeskrankenhausplanung ab dem 1. Januar 2024. Die Auswirkungen der zunehmenden Ambulantisierung von stationären Leistungen haben wir organisatorisch Rechnung getragen. Die aktuelle Vergütungssituation derartiger Leistungen ist extrem mangelhaft und in den bisherigen Strukturen der Klinik herausfordernd. Dazu kommt das teileweise mangelnde Verständnis der Patienten für ambulante Eingriffe. Kooperationen mit in der Region niedergelassenen Ärzten werden fortgeführt und weiter ausgebaut.

III. Organe der Gesellschaft

1. Geschäftsführung

Herr Stefan Härtel

Herr Dr. med. Mario Günther (Medizinischer Geschäftsführer)

2. Gesellschafterversammlung

Für den Landkreis Nordsachsen: Herr Kai Emanuel, Landrat

Für die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA: Herr Kai Hankeln, Konzerngeschäftsführer

3. Aufsichtsrat

Herr Kai Emanuel, Delitzsch, Landrat, Landkreis Nordsachsen, Aufsichtsratsvorsitzender,

Herr Andreas Kretschmar, Oschatz, 1. stellv. Aufsichtsratsvorsitzender, Oberbürgermeister Stadt Oschatz,

Herr Patrick Hilbrenner, Quedlingburg, Regionalgeschäftsführer Asklepios Region Sachsen/Sachsen-Anhalt, ab 01.01.2023

Frau Dr. med. Ines Braunseis, Oschatz, Ärztin, selbstständig,

Herr Jens Köhler, Leipzig, Vorstand Volksbank Pirna eG,

Herr David Pfennig, Oschatz, Geschäftsführer Pfennig Bau GmbH & Co. KG,

Herr Roland Neumann, Wermsdorf, Kreistagsabgeordneter, Rentner,

Frau Hannah Gilles, Würzburg, Geschäftsführerin Asklepios Klinik Weißenfels GmbH.

 

Oschatz, 8. November 2024

Stefan Härtel, Geschäftsführer

Dr. med. Mario Günther, Medizinischer Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH, Oschatz

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH, Oschatz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie jeweils deren Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen können.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, 8. November 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Penter, Wirtschaftsprüfer

Hinz, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Verwendung des Jahresfehlbetrages für das Geschäftsjahr 2023

der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH, Oschatz

Die Gesellschafterversammlung beschloss am 11. Dezember 2024 den Verlust in Höhe von EUR 2.921.363,21 auf neue Rechnung vorzutragen.

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023

der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH, Oschatz

Die Gesellschafterversammlung beschloss am 11. Dezember 2024 den von der Geschäftsführung vorgelegten und von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH festzustellen.

Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden

Der Aufsichtsratsvorsitzende beabsichtigt, gegenüber dem Gesellschafter über die Tätigkeit des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zu berichten:

Der Aufsichtsrat der COLLM KLINIK OSCHATZ, der die COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH und die Collmed GmbH umfasst, hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung auf der Grundlage mündlicher und schriftlicher Berichterstattung überwacht. Er hat sich über die grundsätzliche Geschäftspolitik informiert und mit der Geschäftsführung über die Entwicklung der Gesellschaften beraten. Zudem hat er sich von der Geschäftsführung regelmäßig und umfassend über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaften einschließlich der Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage sowie die Investitionstätigkeit und weitere wesentliche Geschäftsvorfälle und Maßnahmen unterrichten lassen.

Alle bedeutsamen Entwicklungen und Entscheidungen, insbesondere solche, die nach Gesetz und Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, wurden von der Geschäftsführung zur Beschlussfassung vorgelegt und in den vier Aufsichtsratssitzungen des Geschäftsjahres 2023 ausführlich behandelt.

Die Jahresabschlüsse und die Lageberichte der Gesellschaften sowie die Vorschläge zur Ergebnisverwendung zum 31.12.2023 wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt und gemeinsam mit der Geschäftsführung und den Wirtschaftsprüfern beraten.

Der Abschlussprüfer, die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Leipzig, hat die Jahresabschlüsse und auch die Lageberichte der Gesellschaften geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat stellt fest, dass nach Abschluss seiner Prüfungen keine Einwände bestehen und die Jahresabschlüsse 2023, die die COLLM KLINIK OSCHATZ GmbH, die Collmed GmbH und den Konzernabschluss umfassen, uneingeschränkt von ihm gebilligt werden.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Kai Emanuel, Aufsichtsratsvorsitzender

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.