Runners Point B.V. & Co. KG

Recklinghausen

Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRA 4971
Eingetragen
30.12.2015

Finanzübersicht

Historie

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Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Runners Point B.V. & Co. KG

Recklinghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 14.940 40.785
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 717.224 1.706.028
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 454.971 1.064.863
1.187.135 2.811.676
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 11.183.480 8.185.730
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.316.191 1.130.579
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 67.538.367 63.861.213
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.557.356 8.016.258
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.804.105 4.293.728
94.399.499 85.487.508
C. Rechnungsabgrenzungsposten 540.734 374.535
96.127.368 88.673.719

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
1. Kommanditeinlage 6.647.000 6.647.000
2. Kapitalrücklage 91.138.071 91.138.071
3. Verlustvortrag -89.380.880 -88.916.150
4. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 430.219 -464.730
8.834.410 8.404.191
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung mit Deckungsvermögen 457.510 409.630
2. Sonstige Rückstellungen 1.371.248 1.368.780
1.828.758 1.778.410
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.617.603 5.692.930
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76.080.072 71.660.732
3. Sonstige Verbindlichkeiten 766.525 1.137.456
85.464.200 78.491.118
96.127.368 88.673.719

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 49.661.382 40.342.898
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.505.619 8.309.579
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -40.906.621 -34.987.410
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.079.925 -2.463.016
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -839.040 -596.637
- davon für Altersversorgung EUR 194.169 (i. Vj. EUR 273.554) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.798.769 -1.482.736
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.433.142 -9.477.449
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.970.316 2.257.262
- davon von verbundenen Unternehmen EUR 1.937.601 (i. Vj. EUR 2.257.262) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.015.846 -2.367.221
- davon an verbundene Unternehmen EUR 970.800 (i. Vj. EUR 1.396.238) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -633.755 0
10. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 430.219 -464.730
11. Einstellung in die Kapitalrücklage 0 57.500.000
12. Vortrag nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile persönlich haftender Gesellschafter 0 -48.631.079
13. Vortrag Vermögenseinlagen der persönlich haftenden Gesellschafter 8.404.191 0
14. Vermögenseinlagen der persönlich haftenden Gesellschafter 8.834.410 8.404.191

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben

Die Runners Point B.V. & Co. KG mit Sitz in Recklinghausen ist unter der Nummer HRA 4971 im Handelsregister beim Amtsgericht Recklinghausen eingetragen.

Der Jahresabschluss der Runners Point B.V. & Co. KG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine Personenhandelsgesellschaft i. S. d. § 264a HGB. Entsprechend den Größenkriterien des § 267 HGB handelt es sich um eine große Gesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB haben wir vor dem Hintergrund der Ertrags- und Finanzsituation der Gesellschaft sowie eintretenden Liquiditätslücken zum Jahresende Risiken identifiziert, die eine geordnete Abwicklung der Gesellschaft außerhalb eines Insolvenzverfahrens gefährden. Wir verweisen insoweit auf die Ausführungen im Lagebericht im III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht unter 2. Chancen- und Risikobericht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert, soweit sich aus der Einstellung der Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 nicht etwas anderes ergeben hat.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um erworbene Software; sie wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauern richten sich nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer und betragen zwischen drei und fünf Jahren. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei den Mietereinbauten entsprechend der Nutzung linear vorgenommen. Die Abschreibungen beweglicher und unbeweglicher Vermögenswerte werden ebenfalls linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern richten sich nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der einzelnen Anlagengegenstände. Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren, Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zwischen zwei und zehn Jahre und Mietereinbauten werden über drei und zehn Jahre abgeschrieben. Im Fall voraussichtlich dauernder Wertminderungen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Soweit sich aus der Schließung der Filialen verkürzte Nutzungsdauern bei den immateriellen Vermögenswerten und den Sachanlagen ergeben haben, wurden diese bei der Bemessung der Abschreibungen berücksichtigt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Sofern sich die Wertminderung als nicht dauerhaft herausstellt, erfolgt später eine Zuschreibung, höchstens jedoch auf die historischen Anschaffungskosten. Bei Vorliegen einer nicht dauerhaften Wertminderung wird nicht vom Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB Gebrauch gemacht.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bewertet. Für die Bestände in den Filialen erfolgt die Ermittlung der Anschaffungskosten unter Verwendung der Retail-Inventory-Methode (RIM).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag angesetzt. Soweit Wertberichtigungsbedarf besteht, wird dieser sowohl pauschal als auch bei erkennbaren Einzelrisiken entsprechend vorgenommen.

Die liquiden Mittel sowie das Eigenkapital werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag betreffen.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden versicherungsmathematisch ermittelt. Wertpapiere, die ausschließlich zur Deckung der Pensionsverpflichtungen dienen und an die Pensionäre verpfändet sind, werden nach § 246 Abs. 2 HGB zum Zeitwert bewertet und mit den Pensionsrückstellungen saldiert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen. Bei der Bemessung der Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und es wurde eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechend durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank, gemäß Rechtsordnung, monatlich ermittelt und bekannt gegeben wurden.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte zu einem Gesamtsteuersatz von 31,64 %. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, sodass ein Ansatz latenter Steuern, die sich im Wesentlichen aufgrund der Bewertungsunterschiede zwischen der Handels- und Steuerbilanz für die Pensionsrückstellungen ergeben, in der Bilanz unterbleibt.

Alle Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum Durchschnittskurs in Euro um-gerechnet. Die aus den Zahlungsein- und -ausgängen resultierenden Aufwendungen bzw. Erträge werden innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder sonstigen betriebli-chen Erträge ausgewiesen.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlich-keiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden gem. § 256a Satz 2 HGB das Imparitätsprinzip und das Realisationsprinzip nicht angewendet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2022 ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Es wurden aufgrund der durch die Filialschließungen bedingten verkürzten Nutzungsdauern bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen zusätzliche Abschreibungen von TEUR 803 (i. Vj. TEUR 566) vorgenommen.

Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB:

Anteile an verbundenen Unternehmen Anteil Eigenkapital 31.12.2022 Jahresergebnis 2022
in % TEUR TEUR
RPG.com GmbH, Recklinghausen 100 -2.493 313

Die Anteile an der RPG.com GmbH, Recklinghausen, wurden vollständig wertberichtigt.

Vorräte

Die Vorräte betreffen Warenbestände in den Läden und im Zentrallager der Gesellschaft in Heijen, Niederlande. Die im Zeitpunkt der Filialschließungen vorhandenen Restbestände wurden zu diesen Werten von Gesellschaften aus dem Unternehmensverbund übernommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Ganzen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Wesentlichen gegen die Foot Locker Europe B.V., Utrecht/Niederlande und haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen keine Forderungen gegen die Gesellschafterin Foot Locker Sports & Leisure B.V., Utrecht/Niederlande.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen befinden sich Mietkautionen in Höhe von TEUR 5.485 (i. Vj. TEUR 6.807)

Eigenkapital

Das im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Kommanditkapital von TEUR 6.647 (entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Haftkapital) wird von der Kommanditistin Foot Locker Sports & Leisure B.V., Utrecht/Niederlande, gehalten. Die Runners Point Holdings GP B.V., Utrecht/Niederlande, ist als Komplementärin nicht am Kapital beteiligt.

Der im Geschäftsjahr angefallene Jahresgewinn in Höhe von TEUR 430 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren („Projected Unit Credit“-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird von jährlichen Anpassungen von 2,0 % (i. Vj. 2,0 %) bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszinssatz für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,78 % (i. Vj. 1,87 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 16 (i. Vj. TEUR 26), basierend auf dem Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,44 % (i. Vj. 1,35 %), und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Anteile an Wertpapieren, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen Verpflichtungen verrechnet worden. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte betragen TEUR 173 (i. Vj. TEUR 178), der Zeitwert der Vermögenswerte beläuft sich auf TEUR 173 (i. Vj. TEUR 178) und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 542 (i. Vj. TEUR 534). Der Zeitwert wurde ermittelt anhand der Kurswerte der Wertpapiere zum Bilanzstichtag.

Der Zinsaufwand aus den Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 12 (i. Vj. TEUR 12). Der Ertrag aus dem Pensionsvermögen beläuft sich auf TEUR 18 (i. Vj. TEUR -1). Daraus ergibt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Gewinn in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR -13). Darüber hinaus wird der reguläre Zuführungsbetrag zu den Pensionsrückstellungen im Personalaufwand ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für ausstehende Bezugsrechnungen sowie Verpflichtungen im Personalbereich wie Resturlaub, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Prozesskosten, Tantiemen und Einmalzahlungen, hier im Besonderen die Rückstellungen für die Restrukturierung des Unternehmens in Höhe von TEUR 1.379 (i. Vj. TEUR 1.369).

Die Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit den Filialschließungen zum 30. Juni 2023 verbundenen Verpflichtungen aus der Erfüllung und Abfindung laufender Verträge und weiterer Schließungsaufwendungen von TEUR 3.584 (i.Vj. TEUR 3.584).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der RP Logistic GmbH, i. H. v. TEUR 18.850 (i. Vj. TEUR 18.781), der Runners Point Administration GmbH, i. H. v. TEUR 49.068 (i. Vj. TEUR 48.862), sowie der Runners Point Switzerland LLC i. H. v. TEUR 2.313 (i. Vj. Forderung von TEUR 2.406) und der Sidestep GmbH i. H. v. TEUR 4.361 (i. Vj. Forderung von TEUR 3.703).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 2.247) und betreffen abzuführende Umsatzsteuern.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen entfallen in Höhe von TEUR 19.606 (i. Vj. TEUR 11.796) auf Einzelhandelsumsätze. Weitere Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren (Großhandelsumsätze) entfallen in Höhe von TEUR 30.055 (i. Vj. TEUR 28.547) auf die verbundenen Unternehmen Sidestep GmbH, Recklinghausen, und RPG.com GmbH, Recklinghausen. Aus den Warenlieferungen an ihre verbundenen Unternehmen erzielt die Gesellschaft keine Marge.

Vom Gesamtumsatz entfielen auf die einzelnen Warengruppen:

Warengruppen 2022 2021 2022 2021
TEUR TEUR %-Anteil %-Anteil
Schuhsortiment 19.182 11.454 39 28
Sportbekleidung 424 342 1 1
Warenlieferungen an verbundene Unternehmen 30.055 28.547 60 71
49.661 40.343 100 100

Nach Regionen ergibt sich folgende Aufteilung:

Einzelhandelsumsatz nach Regionen 2022 2021 2022 2021
TEUR TEUR %-Anteil %-Anteil
Deutschland 38.028 33.271 77 82
Niederlande 11.633 7.072 23 18
49.661 40.343 100 100

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten den außergewöhnlichen Erlös in Höhe von TEUR 2.506 aus Durchbelastungen auf Basis des Servicevertrages mit der Foot Locker Europe B.V. (i. Vj. TEUR 7.604). Weiterhin enthalten sie keine periodenfremde Erträge aus Auflösungen (i. Vj. TEUR 706). Es werden Währungskursgewinne von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine (i. Vj. TEUR 0) periodenfremde Aufwendungen. Die ausgewiesenen Währungskursverluste belaufen sich auf TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0).

Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 13) enthalten. Hierbei handelt es sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Vermögenserträge in Höhe von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 1) mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 12) verrechnet. Des Weiteren befinden sich im Zinsergebnis Einkommen aus Darlehen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 734 (i. Vj. TEUR 160).

V. Sonstige Angaben

Finanzielle Verpflichtungen

Am 31. Dezember 2022 bestanden Verpflichtungen aus Mietverträgen mit folgenden Fälligkeiten. Miet-/Pacht- und Leasingverträge wurden aus wirtschaftlichen Gründen abgeschlossen. Risiken liegen in den tatsächlichen oder potenziellen Abflüssen liquider Mittel, Vorteile in der (Weiter-)Nutzung der Vertragsgegenstände.

2022 2021
TEUR TEUR
2023 (i. Vj. 2022) 2.553 2.392
2024 bis 2027 (i. Vj. 2023 bis 2026) 2.926 4.774
2028+ (i. Vj. 2027+) 0 0
5.479 7.166

Sonstige Angaben Mitarbeiter

Im Durchschnitt des Berichtsjahres beschäftigten wir 217 Mitarbeiter (i. Vj. 178 Mitarbeiter). Diese gliedern sich wie folgt auf:

männlich 107 Mitarbeiter (i. Vj. 85 Mitarbeiter)
weiblich 110 Mitarbeiter (i. Vj. 93 Mitarbeiter)

Mitglieder der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft übt die Komplementärin Runners Point Holdings GP B.V., Utrecht/Niederlande, aus. Geschäftsführer der Komplementärin waren:

Jacobus Albertus Maria van der Staak, De Meern/Niederlande, VP Real Estate & Construction (bis 13. November 2023)

Erik Jan Amperse, Doordrecht/Niederlande, Senior Director Risk Management

Gözde Șen Lönell, Wassenaar/Niederlande, VP - Chief Financial Officer EMEA (seit 04. September 2023)

Tomas Conny Petersson, Laren/Niederlande, SVP - GM EMEA (seit 10. August 2023)

Kein Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr 2022 von der Gesellschaft Bezüge erhalten.

Abschlussprüferhonorar

Durch den Abschlussprüfer wurden Honorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von insgesamt TEUR 42 berechnet.

Konzernzugehörigkeit

Die Foot Locker, Inc., New York/USA, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss kann bei dieser Gesellschaft angefordert oder unter www.footlocker-inc.com eingesehen werden.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Im Januar 2023 wurde offiziell die Schließung aller Sidestep Filialen durch den Mutterkonzern bekannt gegeben. Die Schließung der Filialen soll bis zum 30.Juli 2023 abgeschlossen sein. Diese Entscheidung ist ein Teil einer Neupositionierung des weltweiten Gesamtunternehmens im Markt.

Weiterhin ergaben sich Änderungen in der Geschäftsführung. Daneben haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ereignet.

 

Recklinghausen, den 8. August 2025

Runners Point Holdings GP B.V.

Gözde Șen Lönell

Tomas Conny Petersson

Erik Amperse

Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)

Anschaffungskosten
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 546.137 0 0 546.137
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 3.281.307 88.934 0 3.370.241
2. Betriebs- und Geschäftssausstattung 5.240.009 119.648 55.267 5.304.390
8.521.316 208.582 55.267 8.674.631
9.067.453 208.582 55.267 9.220.768
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 505.351 25.845 0 531.196
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 1.575.280 1.077.738 0 2.653.018
2. Betriebs- und Geschäftssausstattung 4.175.145 695.186 20.914 4.849.417
5.750.425 1.772.924 20.914 7.502.435
6.255.776 1.798.769 20.914 8.033.631
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 14.940 40.785
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 717.224 1.706.028
2. Betriebs- und Geschäftssausstattung 454.971 1.064.863
1.172.195 2.770.891
1.187.135 2.811.676

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft liegt im Wesentlichen im Bereich des Einzelhandels mit Sportartikeln. Das hauptsächlich in Deutschland und den Niederlanden betriebene Filialgeschäft ist schwerpunktmäßig auf den Bereich der modischen Sportschuhe und -kleidung ausgerichtet.

Im Jahr 2022 betrieben wir Shops unter dem Namen SIDESTEP, welche vorrangig auf Mode und Freizeit ausgerichtete Sortimente anbieten. Diese verfügen durchschnittlich über eine Verkaufsfläche von rd. 110 qm. Zum Jahresende 2022 wurden elf Filialen in Deutschland und zehn Filialen in den Niederlanden mit dem Vertriebskonzept SIDESTEP in der Gesellschaft geführt.

Damit waren zum Jahresende 2022 insgesamt 21 (i. Vj. 17) Filialen der Gesellschaft aktiv.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die privaten Konsumausgaben für Bekleidung und Schuhe sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2022 um rund 3,4 % gegenüber dem Vorjahr auf EUR 77,7 Mrd leicht angestiegen Damit zeigte sich ein leichter Aufwärtstrend nach dem Einbruch im Corona-Jahr.1 Der Konsumklimaindex lag im Jahr 2022 zwischen - 6,9 % und - 42,8 %.2 In 2023 bewegte sich der Index zwischen - 6,9 % und - 42,8 %. Zum Jahresende 2023 lag der Wert bei -27,6%. In 2024 bewegte sich der Index zwischen -18.4% und -29,6% und stand am Jahresende auf -23,1%. In 2025 ist wieder ein leichter Abwärtstrend zu verzeichnen.3

1 Statista (2025): Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland für Bekleidung und Schuhe in den Jahren 1991 bis 2024; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161570/umfrage/konsumausgaben-privater-haushalte-in-deutschland-fuer-bekleidung-zeitreihe/, letzter Abruf 09.04.2025.

2 Statista (2025): Corona-Krise: Entwicklung des GfK-Konsumklima-Index von Januar 2020 bis Dezember 2021; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1290072/umfrage/corona-krise-gfk-konsumklima-index/, letzter Abruf 09.04.2025.

3 Statista (2025): GfK-Konsumklima-Index von März 2023 bis März 2025 und Prognose für April 2025; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2425/umfrage/gfk-konsumklima-index/, letzter Abruf 09.04.2025.

Dies hat sich weniger auf die Umsätze der Runners Point-Gruppe ausgewirkt und der Marktanteil ist im Berichtsjahr unverändert geblieben (i. Vj. 1,3%).

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Steuerung der Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern).

Die im Abschluss für das Geschäftsjahr 2021 prognostizierten Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von EUR 49,7 Mio wurden erreicht und die für das Jahr 2022 prognostizierte leichte Verbesserung des EBIT ist eingetroffen.

3. Ertragslage/Geschäftsverlauf

In einem sehr kompetitiven Marktumfeld hat die Gesellschaft im Jahr 2022 Umsatzerlöse von EUR 49,7 Mio (i. Vj. EUR 40,3 Mio) erzielt. Dabei steigerte sich insbesondere der klassische Einzelhandelsumsatz (vor Erlösschmälerungen) auf EUR 19,6 Mio (i. Vj. EUR 11,8 Mio). Die Warenlieferungen im Verbundbereich lagen mit EUR 30,1 Mio über dem Niveau des Vorjahres (EUR 25,8 Mio). Im Vergleich zum Vorjahr war das Berichtsjahr im Geschäftsverlauf nicht mehr durch auferlegte Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie beeinflusst.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 8,3 Mio um EUR 5,8 Mio auf EUR 2,5 Mio gesunken, dies steht im Zusammenhang mit dem zum 1. Januar 2021 abgeschlossenen Vertriebs- und Servicevertrag.

Die Materialaufwendungen haben sich, im Vergleich zur Steigerung der Umsätze (+23,1 %), um 16,9 % gesteigert. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlösen) ist auf 82,4 % gesunken (i. Vj. 86,7 %). Während der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) absolut von EUR 5,4 Mio auf EUR 8,8 Mio anstieg, ist auch die Rohertragsmarge (Rohertrag dividiert durch Umsatzerlöse) um 4,3 % auf 17,6 % (i. Vj. 13,3 %) gestiegen.

Der Personalaufwand stieg von EUR 3,1 Mio auf EUR 3,9 Mio. Die Personalaufwandsquote ist von 7,6 % auf 7,9 % leicht gestiegen. Dieses ist hauptsächlich auf den Anstieg der Umsätze zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von EUR 9,5 Mio auf EUR 5,4 Mio, im Vorjahr wurden höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit den angekündigten Filialschliessungen erfasst

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist von EUR -0.4 Mio auf EUR 0,1 Mio gestiegen. Die Hintergründe dafür sind vorrangig ebenfalls der Anstieg der Umsätze sowie schon im Vorjahr der Abschluß des Vertriebs- und Servicevertrages, der dem Unternehmen eine Marge zusichert.

4. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg um EUR 7,5 Mio auf EUR 96,1 Mio.

Das Anlagevermögen verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,6 Mio. Die Investitionen in Sachanlagen und Software von EUR 0,2 Mio lagen unter den entsprechenden Abschreibungen von EUR 1,8 Mio.

Das Umlaufvermögen stieg um EUR 8,9 Mio. Dabei stiegen die Vorräte im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,0 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um EUR 0,2 Mio auf EUR 1,3 Mio. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um EUR 3,7 Mio auf EUR 67,5 Mio gestiegen. Die größten Forderungen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Foot Locker Europe B.V., Utrecht, Niederland, aus bislang nicht beglichenen Liefer- und Leistungsforderungen.

Die liquiden Mittel stiegen um EUR 2,5 Mio auf EUR 6,8 Mio. Es werden ausschließlich Geschäftsbeziehungen mit namhaften in- und ausländischen Kreditinstituten unterhalten.

Die Eigenkapitalquote hat sich durch das positive Jahresergebnis auf 9,2% entwickelt.

Die Rückstellungen stiegen leicht um EUR 0,05 Mio.

Die Verbindlichkeiten stiegen um EUR 7,0 Mio. Dabei vermehrten sich insbesondere die Verbindlichkeiten im Verbundbereich um EUR 4,4 Mio und die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten stiegen um EUR 2,9 Mio.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über nicht ausgeglichene Lieferantenverbindlichkeiten im Verbundbereich, das Cash-Pooling mit der Foot Locker Europe B.V., Utrecht/Niederlande, sowie über Kapitaleinzahlungen der Gesellschafterinnen. Es wurden keine externen Bankdarlehen in Anspruch genommen.

5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2022 hat die Erwartungen unter Berücksichtigung in 2020 eingesetzten Restrukturierung erfüllt. Wir konnten nach der Pandemie in den verbliebenen Filialen wieder einen Umsatzanstieg verzeichnen und unter Berücksichtigung des abgeschlossenen Vertriebs- und Servicevertrages ein positives Ergebnis verzeichnen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Zum Jahresende 2023 verzeichnen wir einen (ungeprüften) Umsatz von EUR 14,0 Mio welches ein Rückgang im Vergleich zu 2022 ist und auf die Schließung der Filialen bis zum 30. Juli 2023 zurückzuführen ist. Die Entscheidung zur Schließung ist Teil einer Neupositionierung des weltweiten Gesamtunternehmens im Markt und wurde im Januar 2023 offiziell bekannt gegeben. Auf Grund des abgeschlossenen Vertriebs- und Servicevertrages verzeichnen wir in 2023 einen (ungeprüften) Jahresgewinn von EUR 1,0 Mio.

Für die Geschäftsjahre 2024/2025 erwarten wir auf Grund der beschriebenen Filialschließungen keine Umsatzerlöse sowie ausgeglichene Jahresergebnisse.

2. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das Berichtswesen zur europäischen und amerikanischen Führungsebene integriert. Monatlich werden in einem Konzernreporting die Ergebnisse und wichtige Kennzahlen aufbereitet und analysiert. Hierin werden auch die wesentlichen operativen und strategischen Risikofaktoren nach einem einheitlichen System identifiziert, analysiert, bewertet und den getroffenen bzw. geplanten Maßnahmen zur Risikosteuerung und -limitierung gegenübergestellt. Die detaillierten prozessimmanenten Berichts- und Controlling-Systeme sorgen für kontinuierliche Risiko- und Chancentransparenz.

Die Ziele dieses etablierten Risikomanagementsystems der Gesellschaft liegen darin, eventuelle Risiken, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben, frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, um ggf. angemessen agieren bzw. frühzeitig reagieren zu können.

Chancen

Vor dem Hintergrund der im Jahr 2020 umgesetzten Umstrukturierung, die die Einstellung der Marke RUNNERS POINT sowie die Schließung des Großteils der Filialen der Gesellschaft zur Folge hatte, sieht die Gesellschaft ihre wesentlichen Chancen im profitablen Betrieb der verbleibenden Filialen der Gesellschaft sowie der signifikanten Reduktion von Gemeinkosten.

Risiken

Wesentliche Risiken der Gesellschaft sind bestandsgefährdende/finanzielle Risiken, Konjunktur- und Beschaffungsrisiken, Forderungsausfall- sowie branchenbezogene Risiken, die in absteigender Bedeutungsreihenfolge vor Risikobegrenzungsmaßnahmen nachfolgend dargestellt sind:

Geordnete Abwicklung der Gesellschaft außerhalb eines Insolvenzverfahrens

Ausweislich der Liquiditätsplanung erwartet die Gesellschaft zudem für den Prognosezeitraum den Eintritt von Liquiditätslücken. Die im Prognosezeitraum entstehenden Liquiditätslücken müssen durch den Foot Locker-Konzern zumindest für die Dauer des Prognosezeitraums geschlossen werden. Daher wurde der Gesellschaft seitens der Foot Locker Europe B.V. eine Patronatserklärung erteilt, die eine Laufzeit von zwölf Monaten ab dem Zeitpunkt der Erteilung des Bestätigungsvermerks für den Jahresabschluss und Lagebericht für das zum 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr hat. Die Foot Locker Europe B.V. hat ihrerseits eine laufzeitkongruente Patronatserklärung der Konzernobergesellschaft Foot Locker Inc. erhalten. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft an einer geordneten Abwicklung außerhalb eines Insolvenzverfahrens aufwirft.

Finanzielle Risiken

Ein finanzielles Risiko ist der Abschluss langfristiger Mietverträge, in die wir zudem unsere Mietereinbauten einbringen. Ein entsprechend großes Augenmerk haben wir auf die für uns entscheidende Standortwahl.

Konjunktur- und Beschaffungsrisiken

Das Geschäft ist signifikant abhängig von der Fähigkeit, Zugriff auf Marken-Produkte der Haupt-Lieferanten zu bekommen. Durch Zugehörigkeit zur Foot Locker-Gruppe ist das Risiko der Verwehrung durch die Lieferanten limitiert.

Wir können jedoch auch von Störungen im globalen Transportnetz betroffen sein, die durch Ereignisse wie Verzögerungen aufgrund von Hafenstreiks, Wetterbedingungen, Arbeitsunterbrechungen oder andere Arbeitsunruhen verursacht werden. Diese Faktoren können sich nachteilig auf die Fähigkeit von Runners Point auswirken, Waren rechtzeitig zu liefern. Für den Versand von Waren sind wir auf Drittanbieter angewiesen. Jede Betriebsunterbrechung bei den Spediteuren aus jeglichem Grund kann zu Betriebsstörungen, Umsatz- und Gewinneinbußen und anderen wesentlichen nachteiligen Auswirkungen führen. Wir kommunizieren weiterhin mit unseren Lieferanten über den Produktfluss und mögliche (vorübergehende) Auswirkungen auf unsere Lieferkette.

Wie bei allen Unternehmen, die Modeartikel vertreiben, hängt der Erfolg von der Innovationsfähigkeit der Lieferanten und der richtigen Auswahl des Sortiments durch das Unternehmen ab. Als Premiumanbieter im Sportbereich erhebt Runners Point B.V. & Co. KG, Recklinghausen, für sich den Anspruch, die Bedürfnisse der Kunden zu erkennen und ihnen die gewünschten Produkte auf dem Markt anzubieten. Die Vertragsgestaltungen in Hinblick auf die Einbindung in den Foot Locker-Konzern sowie unsere Verwertungsmöglichkeiten in unserem eigenen Outlet-Store begrenzen diese Risiken.

Für bereits auf dem Markt angebotene Produkte ergeben sich außerdem Risiken aus Qualitätsschwächen. Mangelhafte Qualität und nicht zufriedenstellender Service können zu Kosten führen, und langfristig zu Verlusten von Marktanteilen. Die Identifizierung und Eingrenzung dieser Risiken beginnt bei RUNNERS POINT daher bereits in der Produktauswahl und im Umgang mit den Kunden sowie einem erfolgreichen Retouren-Management.

Konjunkturelle Risiken

Die Gesellschaft ist weitgehend abhängig von den allgemeinen konjunkturellen Rahmenbedingungen und der daraus resultierenden Konsumneigung der Verbraucher. Die anhaltende Unsicherheit über die wirtschaftlichen Bedingungen, einschließlich der hohen Inflationsrate, stellt ein Risiko für die Verbraucher dar und kann die Ausgaben aufgrund engerer Kredite, Arbeitslosigkeit oder negativer Finanznachrichten verschieben, was sich erheblich negativ auf die Nachfrage nach unseren Produkten auswirken könnte.

Krieg in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine stellt ein mittelbares Risiko dar. Direkte Geschäftsbeziehungen zu ukrainischen oder russischen Unternehmen bestehen nicht. Inwieweit Lieferketten betroffen sind und Preissteigerungen oder Lieferengpässe sich bemerkbar machen werden, ist zurzeit sehr schwer abzuschätzen. Von einer unmittelbaren Bedrohung wird nicht ausgegangen.

Forderungsausfallrisiken

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch ein Debitorenmanagement verwaltet und es werden angemessene und ausreichende Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand vorgenommen. Die Wertpapiere des Unternehmens, die im Wesentlichen zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen dienen, unterliegen einer regelmäßigen Überwachung des aktuellen Marktwertes durch die Geschäftsführung. Bedingt durch das Geschäftsmodell des Einzelhandels, sehen wir keine besondere Risikosituation. Die Gesellschaft hat wesentliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere gegen ihr Tochterunternehmen RPG.com GmbH. Trotz der finanziell schlechten Lage der RPG.com GmbH gehen wir davon aus, dass die Forderungen einbringlich sind, da die RPG.com GmbH ebenfalls finanziell durch den Foot Locker-Konzern unterstützt wird.

Unsere Tochtergesellschaft RPG.com GmbH fungiert nunmehr für die SIDESTEP als Dienstleister im E-Commerce, und zwar durch die Vernetzung der Online-Vertriebsaktivitäten mit dem Vertrieb in den Filialen, z. B. durch den Betrieb von Terminals mit Bestellfunktion in den Filialen für die Bestellung aus dem Online-Sortiment.

 

Recklinghausen, den 8. August 2025

Runners Point Holdings GP B.V.

Gözde Șen Lönell

Tomas Conny Petersson

Erik Amperse

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Runners Point B.V. & Co. KG, Recklinghausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Runners Point B.V. & Co. KG, Recklinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Runners Point B.V. & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit bezüglich einer geordneten Abwicklung der Gesellschaft

Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt II. „Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ im Anhang und auf die Angaben in Abschnitt III. „Prognose-, Chancen- und Risikobericht“, Unterabschnitt 2. „Chancen- und Risikobericht“ des Lageberichts. Dort beschreiben die gesetzlichen Vertreter, dass im Januar 2023 im Zuge einer weltweiten Neupositionierung des Gesamtunternehmens von der Konzernleitung die Schließung sämtlicher Filialen in Deutschland zum 30. Juli 2023 bekannt gegeben wurde. Ausweislich der Liquiditätsplanung erwartet die Gesellschaft zudem für den Prognosezeitraum den Eintritt von Liquiditätslücken. Die im Prognosezeitraum entstehenden Liquiditätslücken müssen durch den Foot Locker-Konzern zumindest für die Dauer des Prognosezeitraums geschlossen werden. Daher wurde der Gesellschaft seitens der Foot Locker Europe B.V. eine Patronatserklärung erteilt, die eine Laufzeit von zwölf Monaten ab dem Zeitpunkt der Erteilung des Bestätigungsvermerks für den Jahresabschluss und Lagebericht für das zu 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr hat. Die Foot Locker Europe B.V. hat ihrerseits eine laufzeitkongruente Patronatserklärung der Konzernobergesellschaft Foot Locker Inc. erhalten. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft an einer geordneten Abwicklung außerhalb eines Insolvenzverfahrens aufwirft. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Abwicklung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der geordneten Abwicklung, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen darüber, ob die Aufstellung des Jahresabschlusses durch die gesetzlichen Vertreter unter der Abkehr von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angemessen ist, sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Abwicklung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft die geordnete Abwicklung ihrer Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 8. August 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Obergarz, Wirtschaftsprüfer

Claßen, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben: Der Jahresabschluss wurde am 08.08.2025 festgestellt.

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