Reutter Group GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Schulze seit 19.1.2024 | Geschäftsführer |
Patrick Günther Göttling seit 19.1.2024 | Prokura |
Andreas Winkler seit 14.8.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PCS3 R-G S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reutter GmbHLeutenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015Reutter GmbH, LeutenbachI. Allgemeine Angaben Die Reutter GmbH, Leutenbach, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Bilanz wurde nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die Aufstellung des Anhangs erfolgt unter teilweiser Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr grundsätzlich unverändert. Im Einzelnen sind dies folgende Grundsätze und Methoden: 1. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet, sofern sie der Abnutzung unterliegen. Die Festlegung der zugrunde zulegenden Nutzungsdauern erfolgt anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünf Jahren. 2. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Netto-Wert von 410,00 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für in den Vorjahren zugegangene bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert ab 150,00 € bis zu 1.000,00 € wurde ein Sammelposten gebildet, dieser wurde über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 50 Jahren. 3. Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. 4. Die Vorräte sind zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich angemessener Teile der Gemeinkosten. Sofern jedoch die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerungsdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. 6. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert angesetzt. 7. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. 8. Die Pensionsrückstellung ist nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (Barwert-Methode) errechnet. 9. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. 10. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Aktivseite 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 einschließlich der kumulierten Abschreibungen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bis auf den längerfristigen Teil des aktivierten Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG in Höhe von 25 T€ (Vj.: 24 T€) haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Restlaufzeiten von unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Steuererstattungsbeträge in Höhe von insgesamt 0 T€ (Vj.: 391 T€) enthalten. 3. Mitzugehörigkeitsvermerk zu anderen Bilanzpositionen Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 1.878 T€ (Vj.: 158 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Passivseite 1. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 411 T€ (Vj.: 417 T€) betreffen die Pensionszusage an einen ehemaligen Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Pensionsverpflichtungen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projeted-Unit-Credit-Methode (Barwert-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszins beträgt 3,94% p.a., Rentenanpassungen des alleinigen begünstigten Pensionisten waren laut Gutachten nicht zu berücksichtigen. 2. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt (Beträge in T€).
1) Die Sicherheiten bestehen in Form einer Verpfändung der Geschäftsanteile an der Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach. 3. Mitzugehörigkeitsvermerk zu anderen Bilanzposten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 545 T€ (Vj.: 66 T€) und beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 24 T€ (Vj.: 24 T€). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Gemäß § 288 Abs. 2 HGB unterbleibt die Angabe. 2. Abschreibungen Die Abschreibungen sind aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 647 T€ (Vj.: 602 T€). Diese bestehen aus Verpflichtungen aus PKW- und Maschinenleasing gegenüber diversen Leasingunternehmen in Höhe von 176 T€ (Vj.: 163 T€) und Mietverpflichtungen in Höhe von 471 TC (Vj.: 439 TC). Die außerbilanziellen Verpflichtungen dienen insbesondere dem Zweck von Liquiditätsvorteilen. Hinsichtlich ihrer Art wird auf vorhergehende Ausführungen verwiesen. 2. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum Kurswert aus dem Zeitpunkt der Erstverbuchung umgerechnet. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet, sofern die Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. 3. Haftungsverhältnisse
4. Arbeitnehmerzahlen
5. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt diese Angabe. 6. Organ der Gesellschaft
Herr Johannes Wienands ist der Vorsitzende der Geschäftsführung. 7. Beteiligung Die Reutter GmbH, Leutenbach, hält 100% der Anteile des Stammkapitals der Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach, in Höhe von 25.564,59 €. Das Eigenkapital der Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach, zum 31. Dezember 2015 beträgt 2.093 T€ (Vj.: 1.518 T€) und der Jahresüberschuss 574 T€ (Vj.: 577 T€). 8. Mutterunternehmen der Gesellschaft und Einbeziehung in den Konzernabschluss Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Fortas AG, Rösrath. Der Jahresabschluss der Reutter GmbH, Leutenbach, wird in den Konzernabschluss der Fortas AG, Rösrath, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der offengelegte Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 9. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsleitung der Gesellschaft schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 10. Inanspruchnahme von Erleichterungen im Rahmen der Offenlegung Im Rahmen der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde gemäß § 327 Satz 1 Nr. 2 HGB auf Angaben zu § 285 Nr. 12 HGB verzichtet. Ferner wurde bei der Veröffentlichung die Erleichterung gemäß § 276 Satz 1 HGB in Anspruch genommen Weiterhin wurde die Bilanz nur in der für kleine Kapitalgesellschaften nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB vorgeschriebenen Form veröffentlicht soweit nicht nach § 327 Satz 1 Nr. 1 HGB weitere verpflichtende Angaben zu machen waren.
Leutenbach, den 10. Februar 2016 Johannes Wienands Alexander Schuckmann Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 07. Juni 2016 festgestellt. Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
Lagebericht zum Jahresabschluss 2015Reutter GmbH, LeutenbachA. Darstellung des Geschäftsverlaufs Konjunkturelle Rahmenbedingungen Das Automobiljahr 2015 brachte für die USA und China jeweils neue Höchststände, Westeuropa legte ebenfalls kräftig zu und erreichte das beste Niveau seit fünf Jahren. Zweistellige Rückgänge waren in Russland und Brasilien zu verzeichnen, Japan war schwach. In Westeuropa wuchsen die Neuzulassungen im Dezember um 15 Prozent auf 1,1 Mio. Pkw. Alle fünf großen Märkte waren im Plus: In Spanien (+21 Prozent), Italien (+19 Prozent) und Frankreich (+12 Prozent) erhöhte sich der Absatz erneut zweistellig, Deutschland und Großbritannien erreichten ein Plus von jeweils 8 Prozent. Auch die kleineren westeuropäischen Pkw-Märkte zeigten sich zum Jahresende sehr lebhaft: In den Niederlanden verdoppelten sich die Neuzulassungen nahezu (+91 Prozent), da sich steuerliche Anreize für Firmenwagen in diesem Jahr reduzieren. Zuwächse von einem Fünftel oder mehr erreichten Schweden (+24 Prozent), Belgien (+21 Prozent) und Dänemark (+20 Prozent). In Portugal erhöhte sich das Absatzvolumen im Dezember um 10 Prozent. Im Gesamtjahr 2015 erzielte der westeuropäische Markt mit 13,2 Mio. neu zugelassenen Pkw ein Wachstum von 9 Prozent. FAZIT: Bisher zeigen sich die Automobilmärkte stabil. Es gibt keine Tendenzen, dass sich die Nachfrage abschwächt. Hier zeigt sich wie wichtig es ist, auf allen relevanten Automobilmärkten vertreten zu sein. Auch die VW-Krise hat bisher keine negativen Auswirkungen gezeigt. Anforderungen an die Lieferanten, die Kosten zu senken, werden mit Sicherheit aber noch kommen. Im Gegenteil hat sich die Nachfrage nach Ad Blue Systemen weiter verstärkt. Es sieht so aus als würde der Wachstumstrend anhalten aber die Margen weiter unter Druck geraten. Konsequenzen für REUTTER:
Unternehmensentwicklung Im Geschäftsjahr 2015 stiegen die erwirtschafteten Umsätze der REUTTER Gruppe von € 42 Mio. im Vorjahr um rund 4,8 % auf nun € 44 Mio. und liegen damit über den geplanten Werten. Das in 2015 erwirtschaftete EBIT liegt bei € 3,8 Mio. (Vj. € 3,3 Mio.), das entspricht einer Steigerung von 14,7 %. Diese positive Entwicklung spiegelt die Wachstumsperspektiven und damit die Basis für eine Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung der REUTTER Gruppe wider. Bei der Reutter GmbH, Leutenbach, befinden sich unverändert die Bereiche: Vertrieb, Entwicklung, Finanzen, strategischer Einkauf, Muster- und Prototypenbau, hier hat keine Änderung stattgefunden. Die Reutter GmbH, Leutenbach, als wichtiger Teil der Gruppe steigerte ihren Umsatz von T€ 20.090 um 7,8% auf T€ 21.667. Das erwirtschaftete EBIT liegt bei T€ 991 (Vj. T€ 988). Damit liegen EBIT und Umsatz über den Vorjahreswerten und über den geplanten Werten. Mit einer Eigenkapitalquote von 43,2 % zum 31.12.2015 (Vj. 41,5 %) zählt die Reutter GmbH, Leutenbach, zu den substanzstarken Unternehmen der Branche. Die Reutter GmbH, Leutenbach, beschäftigte in 2015 im Durchschnitt 33 Mitarbeiter (Vj. 31). Als Geschäftsführer waren Herr Johannes Wienands und Herr Alexander Schuckmann das gesamte Jahr 2015 bestellt. B. Darstellung der Lage Vermögenslage
Das langfristig gebundene Vermögen hat sich zum 31. Dezember 2015 im Stichtagsvergleich um T€ 137 auf T€ 4.866 (Vj. T€ 4.729) erhöht. Hierbei sind insbesondere die immaterielle Vermögensgegenstände um T€ 127 angestiegen. Es handelt sich im Wesentlichen um Investitionen in die EDV-Software Axapta in 2015. Das langfristig gebundene Vermögen wird zu 113,6 % (Vj. 104,8 %) durch Eigenkapital finanziert. Das kurzfristig gebundenen Vermögen hat sich um T€ 711 auf T€ 7.918 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf der Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und insbesondere gegenüber der Reutter SK s.r.o., Myjava, Slowakei, um T€ 1.704 zum Vorjahr und Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 274 sowie Abnahme der Bestände der im Bau befindlichen Werkzeuge für Kunden um T€ 153 zurückzuführen. Die Vorratsbestände beliefen sich zum 31. Dezember 2015 auf T€ 796. Da in Leutenbach keine Produktion und kein Lager mehr vorhanden ist, handelt es sich um Bestände bei Kunden (Konsignationsläger) und Fertigprodukte bei Lieferanten die direkt versendet werden (Stutzen) sowie im Bau befindliche Werkzeuge für Kunden. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 beträgt T€ 5.529. Damit erhöhte sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft auf 43,2 % (Vj. 41,5 %). Der Rückgang beim langfristigen Fremdkapital ist vornehmlich auf die planmäßige Tilgung der langfristigen Darlehen zurückzuführen. Das kurzfristige Fremdkapital hat sich um T€ 2.357 erhöht. Die Veränderung zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus der deutlichen Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (um T€ 2.106) sowie der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (um T€ 479). bei einem gleichzeitigen Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 69) und der sonstigen Verbindlichkeiten (um TEUR 223). Die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ergibt sich im Wesentlichen aus den vereinbarten Darlehenslaufzeiten. Das Working Capital (kurzfristiges Umlaufvermögen minus kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen) der Gesellschaft beträgt T€.1.180 und hat sich im Vorjahresvergleich um T€ 1.639 verschlechtert. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund kurzfristig anstehender planmäßiger Tilgung der Darlehen zurückzuführen. Finanzlage Kapitalflussrechnung
Der im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.061 deutlich angestiegene Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen auf eine Abnahme der Vorratsbestände sowie der sonstigen Vermögensgegenstände und eine Zunahme der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen am Bilanzstichtag zurückzuführen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2015 resultiert überwiegend aus den Investitionen in das EDV-Software Axapta sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist gekennzeichnet durch der Zuführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Finanzmittelbestand betrug am Ende des Geschäftsjahres T€ 189. Die Liquidität ist jederzeit vollumfänglich gesichert. Lieferantenrechnungen wurden, wie in den Vorjahren, im Rahmen der getroffenen Zahlungsvereinbarungen unter Skontoausnutzung bezahlt. Ertragslage
* Mit Berücksichtigung der Beteiligungserträge aus der Ausschüttung von Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach, in 2014 in Höhe von T€ 734. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit hat die Reutter GmbH, Leutenbach, einen Rohertrag von T€ 7.611 (Vj. T€ 6.821) erwirtschaftet. Diese positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 % ist im Wesentlichen auf die Umsatzsteigerung um 7,8 % zurückzuführen. Die Materialquote (Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) ist mit 76,7 % (Vj. 76,3 %) leicht gestiegen. Die Personalkosten sind aufgrund des intensiven Personalaufbaus im Bereich Entwicklung für Neuprodukte um T€ 382 angestiegen. Somit ist die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, um 0,9 % Punkte leicht angestiegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei T€ 820 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (ohne Berücksichtigung der Beteiligungserträge aus der Ausschüttung von Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach, in 2014) um T€ 101 verbessert. Die Zunahme von EBIT sowie EBT (ohne Berücksichtigung der Beteiligungserträge aus der Ausschüttung von Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach, in 2014) spiegelt absoluter Umsatz- und Rohertragssteigerung wieder. C. Chancen und Risiken Chancen der REUTTER Gruppe Globalisierung, Innovation: Dank ihrer strategischen Ausrichtung hat die REUTTER Gruppe gute Chancen schnell von positiven externen Faktoren zu profitieren, die Marktposition auszubauen und die Ertragskraft zu steigern. Durch die weitere Globalisierung kann die REUTTER Gruppe die Chancen der internationalen Märkte besser nutzen und so die Internationalisierung vorantreiben. Der Ausbau der Innovationskraft eröffnet die Möglichkeit, unsere Marktposition einerseits durch neue Produkte und Lösungen sowie andererseits durch kontinuierliche Optimierung der Prozesse zu verbessern. Konjunktur: Es besteht für die REUTTER Gruppe immer die Möglichkeit, durch eine bessere Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds und eine entsprechende Nachfrage in den bearbeiteten Märkten höhere Umsätze zu erzielen, als erwartet. Sollten beispielsweise die Automobilmärkte eine bessere Entwicklung aufweisen, so profitiert die REUTTER Gruppe durch direkte Lieferungen in diese Märkte sowie indirekt über steigende Verkäufe über Exporte aus Europa. Entwicklung der Rohstoffpreise: Eine günstigere Entwicklung der Rohstoffpreise würde sich positiv auf die Materialkostenquote und damit auf die Margen der REUTTER Gruppe auswirken. Operative Chancen: Zu den operativen Stärken der REUTTER Gruppe zählen die in vielen Märkten führende Position, globale Vertriebs-, Entwicklungs- und Produktionspräsens sowie das internationale Kundenportfolio. Diese Faktoren ermöglichen es uns, an positiven globalen Entwicklungen zu profitieren. Zudem fokussieren wir uns auf bestimmte Märkte und dort benötigte Kernprodukte, verfügen über durchgehende technologische Kompetenz entlang unserer Wertschöpfungskette und wir decken ein breites Technologieportfolio ab. Risiken der REUTTER Gruppe Konjunktureinbruch, Preissenkungsdruck, Materialkostenschwankungen: 90 % der Lieferungen der REUTTER Gruppe gehen in die Automobilindustrie, daher haben negative Entwicklungen direkte negative Auswirkungen auf das Geschäftsvolumen und das Unternehmensergebnis. Maßnahme: Stärkerer Kunden- und Branchenmix. Der in der Automobilindustrie weiterhin steigende Kostendruck und die zunehmende Beteiligung der Zulieferer an den Entwicklungskosten trifft auch die REUTTER Gruppe. Maßnahme: Erhöhte Kostendisziplin. Steigende Materialpreise haben direkten Einfluss auf unsere Marge. Maßnahme: Internationales Sourcing von Lieferanten. Anlauf und Projektkosten: In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Neuanläufen erfolgreich umgesetzt. Sollte es jedoch einmal nicht gelingen einen Anlauf für unseren Kunden termin- und kostengerecht abzuwickeln, kann das gravierende Folgen für unser Unternehmen haben. Maßnahmen: Ausbau des Projektmanagements und laufende Überwachung der Prozesse. IT Management: Ein weltweit operierendes Unternehmen kann nur mit Hilfe komplexer IT-Systeme gesteuert werden. Sollten diese einmal ausfallen, kann dadurch unsere Lieferfähigkeit gefährdet werden. Maßnahme: Permanente Optimierung des IT-Umfeldes, zum Teil mit externer Hilfe. Produkthaftung/Rückruf: REUTTER Produkte sind für anspruchsvolle Anwendungen in Fahrzeugen vorgesehen. Ein Ausfall kann zu weitreichenden Konsequenzen wie: Stillstandszeiten, Strafzahlungen und Personenschäden führen. Maßnahmen: Die damit verbundenen Produkthaftungsrisiken minimieren wir durch wirksame Maßnahmen in der Prozesssicherheit und des Qualitätsmanagements. Verlust eines Kunden: Der Verlust eines Großkunden kann zu Gewinn- und Deckungsbeitrags Einbrüchen sowie Kapazitätsanpassungskosten führen. Maßnahmen: Durch eine internationale Kundenbasis und langfristige Vertragsvereinbarungen haben wir dieses Risiko vermindert. Liquidität: Der Ausfall des Forderungsbestandes eines großen Kunden kann die Liquidität der gesamten Gruppe negativ beeinflussen. Maßnahmen: Bonitätsprüfung aller Kunden. Zur Absicherung des geplanten Wachstums setzten wir ausreichend lang- und kurzfristige Darlehen unsere Bankpartner ein. D. Sonstige Angaben Nachtragsbericht In einem Nachtragsbericht sind Vorgänge von besonderer Bedeutung zu nennen, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. Derartige Vorgänge haben nach dem 31.12.2015 nicht stattgefunden. Zukunftsbezogene Aussagen Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen von REUTTER und des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Aus diesem Grund können die tatsächlich eintretenden Ergebnisse von den hier formulierten Aussagen abweichen. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsabteilung der REUTTER Gruppe befindet sich bei der Reutter GmbH, Leutenbach. Dort werden alle bestehenden Produkte betreut und neue Produkte für die REUTTER Gruppe entwickelt. Durch eigene Forschung und Entwicklung minimiert die REUTTER Gruppe Produktrisiken und stellt gleichzeitig durch Produktneuentwicklung die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft sicher. Im Geschäftsjahr 2015 beschäftigte die Abteilung Forschung und Entwicklung im Durchschnitt 17 Mitarbeiter und gab für Forschung und Entwicklung insgesamt T€ 1.900 aus. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassung. E. Prognosebericht Die REUTTER Gruppe rechnet - basierend auf den aktuellen Marktzahlen und den Gesprächen mit den Kunden - für 2016 mit einem weiteren Anstieg des Umsatzes bei den bestehenden Produkten und Kunden. Bei einem stagnierenden europäischen Automobilmarkt wird von einem Wachstum in Asien und Nordamerika ausgegangen. Weiterhin profitieren wir von unseren Neuprojekten die auch in 2016 ff nach und nach anlaufen werden. Die aus diesen Neuprojekten entstehenden Neuprodukte erschließen für die REUTTER Gruppe neue Anwendungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das Jahr 2016 für die REUTTER-Gruppe mit einem Umsatz von bis zu € 44 Mio. bei einem deutlichen Anstieg des EBIT im Vergleich zum aktuellen Geschäftsjahr. Für die Reutter GmbH, Leutenbach, planen wir für das nächste Jahr einen Umsatz von ca. € 20 Mio. und einen EBIT von ca. T€ 345. Die REUTTER Gruppe, sowie die Reutter GmbH, Leutenbach, gehen weiterhin von einer positiven Entwicklung des operativen Cash-Flows aus. Der Markt bietet auch im neuen Jahr unternehmerische Perspektiven. Infolgedessen erwarten wir Investitionen auf weiterhin hohem Niveau. Aufgrund der weiter verbesserten Eigenkapitalausstattung erwartet die REUTTER Gruppe auch zukünftig eine positive Entwicklung der Finanzlage, basierend auf der Innovationskraft der Reutter GmbH, Leutenbach. Für die Jahre 2017 - 2018 erwarten wir steigende Umsätze und positive Ergebnisse.
Leutenbach, 10. Februar 2016 Johannes Wienands Alexander Schuckmann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Reutter GmbH, Leutenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (lDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 19. Februar 2016 LOHR
+ COMPANY GmbH
Prof. Dr. Jörg-Andreas Lohr - Wirtschaftsprüfer - Walter Fabisch - Wirtschaftsprüfer - Bilanz zum 31.12.2015Aktivseite
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