Grimm Grundbesitz Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Stuber seit 26.1.2021 | Geschäftsführer |
Elke, geb. Bauer Grimm seit 14.2.2019 | Prokura |
Sven Winfried Grimm seit 4.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Grimm's GmbHHochdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023für die Grimm's GmbHA. Branche/Produkte Die Grimm's GmbH ist ein national und international bedeutender Hersteller für pädagogisches Holzspielzeug. Die Marke Grimm's erfreut sich weltweiter Beliebtheit bei Kindern, Eltern, Großeltern, Kindergärtner*innen und Vertriebspartner*innen. Vertrieben werden die Produkte Stand heute ausschließlich über Wiederverkäufer wie Spielzeug Läden (stationärer Handel), Online Shops, Katalog Händler etc und es erfolgt kein direkter Verkauf an Endkunden. B. Märkte Die Umsätze verteilten sich nach wie vor gleichermaßen auf die verschiedenen Hauptregionen Deutschland, Rest von Europa, USA und Kanada, Australien und Neuseeland sowie Asien inklusive China. Wobei es zu kleinen Verschiebungen innerhalb der spezifischen Länder/Regionen kam. So hat z.B. Australien überproportional an Umsatz verloren. Der Inlandsumsatz betrug dabei ca. 38%. Insgesamt ist zu beobachten, dass der Umsatz über den Online Handel deutlich gegenüber dem stationären Handel zunahm. C. Wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 Das Ende der Sonderkonjunktur in der Spielzeugbranche (Ende der Pandemie) sowie die deutlich spürbaren Auswirkungen des Ukrainekonflikts führten zu einem extrem starken Nachfragerückgang "nicht-essentieller" Wirtschaftsgüter wie Spielzeug und somit auch in unserer Absatztätigkeit. So musste im Geschäftsjahr 2022/2023 ein Umsatzrückgang von 4.152 Tsd. Euro oder 30,8% gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden. Der Rohertrag ging dem gegenüber überproportional um 32,8% oder 2.704 Tsd. Euro zurück, was zu einer Rohertragsquote von 59,5% gegenüber 61,3% im Vorjahr führte. Zurückzuführen ist das auf den Abbau von Sondereffekten in der Materialbeschaffung aus dem Vorjahr. Gleichzeitig konnten die betrieblichen Kosten gegenüber dem Vorjahr um 303 Tsd. Euro oder 6,0% gesenkt werden. Hauptsächlich ist hier ein deutlicher Rückgang der Personalkosten um 210 Tsd. Euro oder 6,5%, der Vertriebskosten um 87 Tsd. Euro oder 11,1% und der Allgemeinen Geschäftskosten um 212 Tsd. Euro oder 45,7% zu nennen. Angestiegen sind die Abschreibungen um 29 Tsd. Euro oder 22,1%, die Grundstücks- und Raumkosten um 8 Tsd. Euro oder 2,3%, die Reparaturkosten um 22 Tsd. Euro oder 22,0% und die sonstigen Aufwendungen um 153 Tsd. Euro. Das Betriebsergebnis lag 809 Tsd. Euro um 74,8% unter dem Vorjahr. Die Finanzierungskosten stiegen gegenüber dem Vorjahr an. Deutlich zurückgegangen ist das neutrale Ergebnis insbesondere aufgrund von geringeren Kursgewinnen gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt ergab sich nach Ertragsteuern Jahresüberschuss von 611 Tsd. Euro, welcher um 77,7% unter dem Vorjahreswert liegt. Die Bilanzsumme ging vor allem durch den Abbau beim Umlaufvermögen um 789 Tsd. Euro oder 5,1% zurück. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt bei gesunkenem Gesamtkapital 90,0% gegenüber 89,4% im Vorjahr. Die Bilanz- und Liquiditätskennzahlen bewegen sich in einem positiven Bereich. Im Berichtsjahr wurde hauptsächlich in die Anschaffung von immateriellen Vermögensgegenständen und Maschinen investiert. Die für den Geschäftsbetrieb benötigten Finanzmittel konnten auch in diesem Jahr wieder überwiegend durch Innenfinanzierung gewonnen werden. Die nachfolgende Kapitalflussrechnung soll einen weiteren Überblick über die Finanzierungs- und Investitionstätigkeit geben:
Das Geschäftsjahr war geprägt durch eine stark fallende Nachfrage und damit verbundenen großen wirtschaftlichen Herausforderungen, die nur durch immense Anstrengungen aller Beteiligten im Betrieb kompensiert und zu einem positiven Ergebnis geführt werden konnte. D. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2022/23 war geprägt durch die Folgen des Ukraine-Krieges und das Ende der Corona Pandemie (Ende der Sonderkonjunktur in der Spielzeugbranche). Angst, Energieengpässe, sprunghafte Inflation, Zinssteigerungen und die damit verbundene Unsicherheit hat sichtlichen Einfluss auf das frei verfügbare Einkommen von Familien auf der ganzen Welt genommen und das Konsumklima zum Erliegen gebracht. Da keines der o.g. Probleme bisher gelöst wurde rechnen wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer Fortsetzung dieses Trends und großen Herausforderungen auf der Absatz- und Kostenseite. Durch unsere starke Marke, das breite Produktsortiment, und unsere weltweite Vertriebsaktivitäten sowie einer extrem starken Liquiditätslage sehen wir uns gut gewappnet für diese Herausforderungen und sehen einem positiven Jahresergebnis entgegen. E. Risikobericht Als Ereignis von besonderer Bedeutung und dessen Auswirkungen, Inflation, Zinsanstieg, Energieengpässe, Lohn-Preis-Spirale, ist der Krieg in der Ukraine zu sehen. Mit allen Punkten haben wir direkt zu kämpfen, sei es bedingt durch steigende Kosten (Erhöhung Mindestlohn, steigende Rohstoffpreise und Energie) oder Nachfragerückgang aufgrund weniger liquider Mittel innerhalb der Familien. Aufgrund unserer sicheren Bezugsquelle für unsere Rohstoffe und Halbfabrikate haben die allgemeinen Lieferengpässe aufgrund des Ukraine-Krieges keine negativen Auswirkungen auf unseren Beschaffungsbereich. Allerdings werden auch wir mit einem deutlichen Anstieg der Beschaffungskosten rechnen müssen, welche wir wohl nicht vollständig an unsere Kunden weitergeben können. Besondere Risiken, die über das allgemeine Unternehmerrisiko hinausgehen, waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden und sind auch heute nicht erkennbar. Unsere Gesellschaft benötigt keine finanziellen Mittel von Kreditinstituten, wäre aber jederzeit in der Lage, Liquiditätsreserven zu marktüblichen Bedingungen zu erhalten.
Hochdorf, den 16. Februar 2024 gez. Sven Grimm, Geschäftsführer gez. Marco Stuber, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Grimm's GmbH für das Wirtschaftsjahr 2022/2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear sowie auch degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Es wird unterstellt, dass im Jahr des Zugangs der Abgang erfolgte. Die Vorräte an Waren wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und mit dem Nominalwert angesetzt. Die Risiken im Forderungsbestand sind durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Forderungsbestandes berücksichtigt worden. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag angesetzt. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und weitere ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerrechtlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 sind im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Das Stammkapital von € 25.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 822. Im Berichtsjahr ist eine Bewertung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre erfolgt. Unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre ergibt sich eine Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 854. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 32 unterliegt der Ausschüttungssperre. Die Berechnung des Unterschiedsbetrages bezieht sich auf die Differenz zwischen der Bewertung der Pensionsverpflichtung nach § 253 Abs. 2 HGB und der Bewertung nach § 253 Abs. 6 HGB jeweils ohne Verrechnung mit dem Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, welche verpfändet wurde. Der Aktivwert bzw. Zeitwert der Rückdeckungsversicherung zum 30.06.2023 beträgt T€ 361. Aufgrund der Verpfändungen der Rückdeckungsversicherungen erfolgt gemäß § 246 HGB ein saldierter Ausweis mit den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 460. Im Berichtsjahr erfolgt der erstmalige Ansatz gemäß der IDW RH FAB 1.021 und der Wahl zur Passivprimat-Vorgehensweise. Die Berechnung der Pensionsrückstellung gemäß versicherungsmathematischen Gutachten zum Bilanzstichtag weist eine planmäßige Zuführung zu den Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von T€ 59 aus und basieren auf folgenden Parametern:
Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantiemen, Weihnachtsgratifikationen, Urlaube, Personalkosten, Aufbewahrungsverpflichtungen und sonstige Risiken gebildet. Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 285 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs waren als Geschäftsführer bestellt: Herr Sven Grimm Herr Marco Stuber Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 10.680,7 auf neue Rechnung vorzutragen. Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2022/2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Anlagenspiegel zum 30.06.2023
sonstige Berichtsbestandteile
Stuttgart, den 13. Februar 2024 gez. Herr Sven Grimm Herr Marco Stuber Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Grimm's GmbH, 73269 Hochdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Grimm's GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Grimm's GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gärtringen, den 27. Februar 2024 HESS
TREUHAND GmbH
Thomas Hess, Wirtschaftsprüfer |
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