BLF Maschinen und Technik GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adam Geiß seit 12.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
N & B Holding GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DMS Technologie GmbHFürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der DMS Technologie GmbH, Fürth1. Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Lage Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine lastet weiterhin auf der globalen Wirtschaft. Das Wachstum des Welthandels ist auf historisch niedrigem Stand. Unser Kernmarkt Deutschland ist aufgrund der starken Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft hiervon besonders betroffen. Kaufkraftverluste durch hohe Inflation und geringe Investitionen wegen hoher Zinsen verstärken die Auswirkungen und führen darüber hinaus zu einer gestiegenen Sparquote und gesunkener Binnennachfrage. Die konjunkturelle Ausganslage in Deutschland im ersten Quartal 2024 spiegelt diese Situation wider. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem minimalen Wachstum von +0,2 % des BIP. Die Preissteigerungsrate wird mit 2,8 % prognostiziert. Zusammen mit einer erwarteten Steigerung der verfügbaren Einkommen von 3,8 % geht die Bundesregierung von steigenden Reallöhnen aus. Dadurch ist von einer allmählichen Erholung der Binnennachfrage auszugehen. Diese Erholung wird aber gebremst durch internationale Krisen und weiterhin hohe Zinsen. (Quellen: Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung 2024) 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und er Lage der Gesellschaft 2.1 Grundlagen des Unternehmens Die DMS Technologie GmbH, Fürth, (im Folgenden auch "DMS" genannt) ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der N&B Holding GmbH. Nach ihrer Gründung im Jahr 2010 kann die Gesellschaft mit ihrem einzigartigen Produktportfolio rund um die Effizienz des Einsatzes von Kompaktbaggern eine überdurchschnittliche Entwicklung auch in herausfordernden Zeiten vorweisen. Neben verschiedenen Greifern und Anbaugeräten für unterschiedliche Einsatzgebiete auf Basis des innenliegenden Plungerzylinders bilden Baggerumbauten zur Erweiterung der serienmäßigen Hydraulik der Kompaktbagger namhafter Hersteller sowie zur Ergänzung von Hybridantrieben die Grundlage der Gesellschaft. Neue Produkte wie die innovative Baggerschildsteuerung und das DMS Tilt ergänzen das Produktportfolio. 2.2 Entwicklung der Branche Die DMS Technologie GmbH ist als Hersteller von Anbaugeräten und Umbaulösungen für Kompaktbagger in der Baumaschinenbranche tätig. Mit den von der Berichtsgesellschaft angebotenen Produkten lässt sich die DMS Technologie GmbH in den Sektor "Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln" einordnen. Das Marktvolumen im Bereich "Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln" ist geprägt von einigen globalen Playern. Die Berichtsgesellschaft ist innerhalb dieser Branche sowohl regional als auch hinsichtlich der angebotenen Produkte sehr breit aufgestellt. Die angesprochenen Endkunden sind schwerpunktmäßig im Bereich "Garten- und Landschaftsbau" angesiedelt. Hier war im abgelaufenen Geschäftsjahr nach einem starken, von Nachholeffekten aufgrund der noch im Vorjahr gegebenen Lieferengpässe geprägten ersten Quartal im weiteren Jahresverlauf eine deutliche Zurückhaltung zu beobachten. Preissteigerungen und Bestandsanpassungen bei den von DMS belieferten Baumaschinenhändlern führten zu sehr zögerlichem Bestellverhalten. 2.3 Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 Ertragslage Die DMS Technologie GmbH konnte ihre in den Vorjahren erreichte Position als Marktführer für Greifer und Anbaugeräte mit Schwerpunkt im Segment bis 9 t Bagger-Dienstgewicht in Deutschland auch im Geschäftsjahr 2023 halten. Dennoch sind die Auswirkungen der anhaltend schwierigen Marktlage auch an der Berichtsgesellschaft nicht spurlos vorüber gegangen. Das Umsatzniveau der Vorjahre konnte nicht gehalten werden. Die Gesellschaft hat mit der Reduzierung der in den Vorjahren zum Abfedern der Lieferengpässe aufgebauten Materialbestände in der zweiten Jahreshälfte sowie mit weiteren Kosteneinsparmaßnahmen auf diese Entwicklung reagiert. Gleichzeitig wurden strategische Initiativen angestoßen, um die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft voranzutreiben. Dieser Spagat zwischen Einsparmaßnahmen einerseits und Investitionen in zukünftige Produkte und Märkte andererseits war nur aufgrund der gesunden Kapitaldecke der Gesellschaft möglich. Im Geschäftsjahr 2023 war der Jahresumsatz mit TEUR 12.172 um 21,8 % niedriger als im Vorjahr (TEUR 15.564). Der Umsatzrückgang ist auf eine gesunkene Absatzmenge zurückzuführen. Der Rückgang der Absatzmenge spiegelt den wirtschaftlichen Abschwung in Europa und die allgemein gesunkene Kaufkraft wider. Die Gesamtleistung ist von TEUR 16.008 um 21,7 % auf TEUR 12.531 zurückgegangen. Entsprechend ist der Rohertrag (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung ./. Materialaufwand) der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 7.210 um 11,8 % auf TEUR 6.360 rückläufig. Die Rohertragsmarge (Rohertrag / Gesamtleistung) jedoch konnte von 45,0 % im Vorjahr auf 50,8 % im Geschäftsjahr 2023 verbessert werden. Ursächlich hierfür sind niedrigere Warenbezugs- und Herstellungskosten bei gleichbleibenden Verkaufspreisen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 129 (i. V. TEUR 71) beinhalten insbesondere Erträge aus verrechneten Sachbezügen in Höhe von TEUR 57 (i. V. TEUR 44) sowie periodenfremde Erträge aus Gewährung einer Forschungszulage für Vorjahre in Höhe von TEUR 59 (i. V. TEUR 0). Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr absolut um TEUR 423 bzw. um 20,1 %, was im Wesentlichen damit zusammenhängt, dass im Geschäftsjahr 2023 Neueinstellungen im Hinblick auf die strategische Entwicklung der Gesellschaft getätigt wurden. Die Quote des Personalaufwands im Verhältnis zur Gesamtleistung erhöhte sich dadurch von 13,2 % im Vorjahr auf 20,2 % im Geschäftsjahr 2023. Die Vorbereitung auf den strategischen Ausbau des Produkt- und Marktportfolios wird auch in den kommenden Jahren einen moderaten Aufbau der Fachpersonaldecke erfordern. Die Abschreibungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 293 (i. V. TEUR 392) und sind somit deutlich geringer als im Vorjahr. Im Wesentlichen ist dieser Rückgang der Abschreibungen in den im Vorjahr vorgenommenen Abschreibungen von Geringwertigen Wirtschaftsgütern begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen insgesamt um TEUR 33 leicht zurück (von TEUR 1.986 auf TEUR 1.953 im Jahr 2023) und liegen bezogen auf die Gesamtleistung mit 15,6 % (i. V. 12,4 %) über dem Vorjahresniveau. Während im Wesentlichen die Mietkosten, die erstmals nach dem Umzug der Geschäftsräume im Laufe des Jahres 2022 im Geschäftsjahr 2023 für ein gesamtes Geschäftsjahr zu Buche schlagen, die Fahrzeugkosten - aufgrund zusätzlicher Fahrzeuge - und die Management Fees für von der Muttergesellschaft erbrachte Leistungen gegenüber Vorjahr gestiegen sind, sind die Messekosten sowie - umsatzabhängig - die Ausgangsfrachten deutlich niedriger. Im Vorjahr wurde eine Spendenzahlung in Höhe von TEUR 212 geleistet. Das Finanzergebnis (TEUR -59; i. V. TEUR -34) resultiert überwiegend aus der Verzinsung von Verbindlichkeiten zur Finanzierung von Anlagevermögen sowie von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Das EBIT des Geschäftsjahres 2023 betrug TEUR 1.713 (i. V. TEUR 2.797). Insbesondere die geringere Gesamtleistung aber auch die für das strategische Wachstum getätigten Vorleistungen haben zu diesem Rückgang beigetragen. Die EBITDA-Marge bezogen auf die Gesamtleistung reduzierte sich von 17,5 % im Vorjahr auf 13,7 % im Geschäftsjahr 2023. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 1.654 (i. V. TEUR 2.762). Auf Gesellschaftsebene ist aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin im Geschäftsjahr 2023 kein Steueraufwand angefallen. Es ist der Gesellschaft jedoch gelungen, durch Verlässlichkeit und gute Kommunikation die Kundenbindung zu stärken und dadurch trotz des schwierigen Marktumfelds der Branche auch im Geschäftsjahr 2023 eine stabile Entwicklung des Unternehmens zu generieren. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Hinblick auf die Aufteilung nach Bilanzposten im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Vorräte sind mit TEUR 5.631 (i. V. TEUR 5.473) um TEUR 158 leicht gestiegen, davon entfallen TEUR 1.089 auf fertige Erzeugnisse und Waren. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich aufgrund von Körperschaft- und Gewerbesteuerrückforderungen im Vorjahr, die in der ertragsteuerlichen Organschaft der Gesellschaft mit der N&B Holding GmbH begründet waren, von TEUR 1.365 im Vorjahr auf TEUR 115 sehr deutlich reduziert. Das Anlagevermögen ist im Rahmen der planmäßigen Abschreibungen und nur geringer Investitionen um TEUR 191 von TEUR 1.598 im Jahr 2022 auf TEUR 1.407 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 zurückgegangen. Die liquiden Mittel sind im gleichen Zuge von TEUR 1.197 auf TEUR 1.238 leicht gestiegen. Wir verweisen auf die Ausführungen in Abschnitt "Finanzlage". Die Bilanzsumme beträgt TEUR 9.336 (i. V. TEUR 10.177). Die immateriellen Vermögensgegenstände sind aufgrund der planmäßigen Abschreibungen von TEUR 262 im Vorjahr auf TEUR 222 zum 31. Dezember 2023 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit TEUR 168 deutlich niedriger als zum vorangegangenen Bilanzstichtag (TEUR 486). Das Trade Working Capital (Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ./. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) erhöhte sich insbesondere aufgrund der höheren Bestände von TEUR 5.364 im Vorjahr auf TEUR 5.534 zum 31. Dezember 2023. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 735 (i. V. TEUR 0) und stammen aus im Geschäftsjahr 2023 geleisteten Überzahlungen auf geplante die Ergebnisabführungen. Vor dem Hintergrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages weist die Gesellschaft unverändert ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 6.695 aus. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) verbesserte sich bedingt durch die Reduzierung der Bilanzsumme von 65,8 % im Vorjahr auf nun 71,7 % zum 31. Dezember 2023. Die Rückstellungen liegen mit TEUR 137 um TEUR 20 über dem Vorjahreswert. Die "Sonstigen Rückstellungen" betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von TEUR 48 (i. V. TEUR 55) und Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 37 (i. V. TEUR 49). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.741 (i. V. TEUR 2.002) resultieren im Wesentlichen aus der Finanzierung der im Vorjahr getätigten Sachinvestitionen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 430 (i. V. TEUR 616) und sind auf Zahlungsverpflichtungen für erbrachte Managementleistungen (TEUR 180) sowie einem von der N&B Holding GmbH im Vorjahr ausgereichten Kredit (TEUR 250) begründet. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 68 (i. V. TEUR 152) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten für Lohn- und Kirchensteuer sowie für Umsatzsteuervorauszahlungen. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die DMS Technologie GmbH einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 404 (i. V. TEUR -136). Maßgeblich hierfür waren die zahlungswirksam vereinnahmten Steuerforderungen in Höhe von TEUR 1.149. Dementgegen stehen gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 331. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -102 (i. V. TEUR -976). Im Hinblick auf die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage wurden die Investitionen weitgehend auf Ersatzbeschaffungen beschränkt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2023 beträgt TEUR -261 (i. V. TEUR -761). Die Veränderung im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert überwiegend aus der im Vorjahr erfolgten Kreditaufnahme zur Finanzierung von Investitionen. Der Saldo der verschiedenen Cashflow-Ströme über das Geschäftsjahr 2023 führt zu einem um TEUR 41 geänderten Bestand des Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 1.238 am Ende des Geschäftsjahres. 2.4 Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Das Jahr 2024 wird nach Einschätzung der Gesellschaft geprägt sein von einer anhaltenden Kaufzurückhaltung im weiterhin krisenbelasteten Bausektor und noch immer hohen Beständen bei unseren Kunden. Die entsprechenden Auswirkungen werden in der Prognose für das Jahr 2024 berücksichtigt, soweit sie für die Gesellschaft relevant sind. Der darüber hinaus gehende Ausblick unterliegt einer Vielzahl von gesamtwirtschaftlichen und operativen Risiken und Unbekannten, welche nachfolgend unter Chancen und Risiken dargestellt werden. Aufgrund der unsicheren Entwicklung ist eine abschließende Prognose derzeit weiterhin nicht möglich. In den Prognoseerwartungen plant die DMS Technologie GmbH aufgrund des anhaltend schwierigen Umfelds mit einem erneuten Umsatzrückgang, wodurch ein Umsatz von ca. EUR 11 bis 13 Mio. im Jahr 2024 erzielt werden soll. Aufgrund eingeleiteter und zum großen Teil auch bereits umgesetzter Kosteneinsparmaßnahmen geht die Gesellschaft für 2024 trotz der starken Umsatzrückgänge von einem noch leicht positiven EBIT (bis TEUR 1.000) aus. 2.5 Entwicklung der Mitarbeiterzahlen Die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Personen reduzierte sich aufgrund der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen von 80 im Vorjahr auf 68 im Berichtsjahr. Die Gesellschaft bildete zum 31. Dezember 2023 durchschnittlich 3 (Vorjahr: 6) Auszubildende aus. 3. Leistungsindikatoren 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die DMS verwendet verschiedene finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des operativen Geschäftes. Zentrale Kriterien zur Beurteilung der operativen Geschäftsentwicklung sind der Umsatz und das EBIT. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt 2. 3.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren unterstützen das Management bei der Führung und der langfristigen strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren dienen jedoch nicht vorrangig zur Steuerung des Unternehmens. Vielmehr ermöglichen sie erweiterte Erkenntnisse über die Situation im Unternehmen und lassen darauf aufbauende Entscheidungen zu. Demnach sind in der Gesellschaft keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren vorhanden, die für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind. 4. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Aus derzeitiger Sicht lassen sich folgende wesentlichen interne und externe Chancen und Risiken, denen die Berichtsgesellschaft ausgesetzt ist, erkennen: Externe Risiken U.a. das schnell gestiegene Zinsniveau führte zu einem Einbruch der Bautätigkeit, was wiederum zu einem nachlassenden Geschäftsvolumen beim Garten- und Landschaftsbau und somit bei einem wesentlichen Kundensegment der DMS Technologie GmbH führte. Die Auswirkungen dieser Entwicklung werden voraussichtlich auch 2024 anhalten und zu weiterhin geringem Marktvolumen mit stärker werdendem Verdrängungstendenzen führen. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit neuen Produktideen sowie mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf die Nachbarländer. Betriebliche Risiken Ein Risiko stellt die Abhängigkeit des Leistungsprozesses der Gesellschaft von einigen wenigen Schlüssellieferanten dar. Eine Beendigung der Lieferantenbeziehungen durch Neuausrichtung oder Wegfall des Lieferanten würde die Gesellschaft vor eine fachliche und zeitliche Herausforderung stellen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko dadurch, dass sie für Schlüsselkomponenten, soweit dies wirtschaftlich abbildbar ist, Zweitlieferanten aufbaut oder die eigene Fertigungstiefe erhöht. Ein weiteres Risiko stellt die technische Substitution sowie Produkte von Anbietern aus Fern-Ost. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch die hohen Qualitätsstandards ihrer Produkte. Die Marktsättigung aufgrund von hohen Investitionen in der Baubranche in den Vorjahren stellt ein weiteres betriebliches Risiko für die Gesellschaft dar. Zur Umsetzung der strategischen Initiativen sind Investitionen in Entwicklungskapazitäten und zusätzliche Vertriebsstrukturen notwendig. Aufgrund der anhaltenden Krise im Bausektor gilt es, dies mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der aktuellen Ergebnissituation anzugehen. Dem begegnet die Gesellschaft durch eine vorausschauende, ausgewogene Personalplanung und striktem Kostenmanagement. Finanzwirtschaftliche und sonstige Risiken Die Gesellschaft unterliegt im normalen Umfang einem Forderungsausfallrisiko. Aufgrund der langjährigen Kundenbeziehungen und der Fokussierung auf renommierte, ertragsstarke Unternehmen ist dieses jedoch auch ohne Absicherungsmechanismen für die Unternehmung akzeptabel. Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft führen darüber hinaus zu einem wesentlich gesunkenen Risiko von Forderungsausfällen bei Neukunden. Die Gesellschaft unterliegt mangels Fremdwährungsgeschäftsvorfällen keinen Währungskursrisiken. Ebenfalls liegen aufgrund der vorliegenden vertraglichen Bindungen keine wesentlichen Zinsänderungs- wie auch Preisänderungsrisiken vor. Auch vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Muttergesellschaft unter Einbezug des zwischen der Muttergesellschaft und der Gesellschaft abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages sieht die Gesellschaft keine Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen oder deren Bestand gefährden. Chancen Die wesentliche Chance der Gesellschaft liegt darin, permanent neue marktgerechte Problemlösungen für die Zielbranche zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Des Weiteren werden dem bestehendem Produktportfolio gute Absatzchancen in den europäischen Nachbarländern und darüber hinaus zugeschrieben, was durch eine entsprechende Internationalisierungsstrategie genutzt werden soll. Dadurch soll das zukünftige Umsatzpotential der Gesellschaft gehoben werden.
Fürth, 10. Juli 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang der DMS Technologie GmbH, Fürth für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der DMS Technologie GmbH, Fürth, (Amtsgericht Darmstadt,HRB 93846) die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde dabei nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages erstellt. Von größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs ist gem. § 288 Abs. 2 HGB (Verzicht verschiedener Anhangsangaben) Gebrauch gemacht worden. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gesellschaft schloss als Organgesellschaft am 18. März 2022 mit der N&B Holding GmbH, Rimbach (AG Darmstadt, HRB 93787) einen Gewinnabführungsvertrag. Der Vertrag wurde am 22. August 2022 in das Handelsregister eingetragen. Der Anhang ist teilweise in TEUR aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen für immaterielle Vermögensgegenstände zwischen 3 und 8 Jahren und bei Sachanlagen zwischen 3 und 25 Jahren. Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Geschäftsjahr 2023 analog der steuerlichen Regelungen des § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG vollständig abgeschrieben. Gleichzeitig wird im Jahr des Zugangs deren Abgang unterstellt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten auf Basis der handelsrechtlichen Wertuntergrenzen unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % der Nettoforderungssumme Rechnung getragen. Die Bildung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen war nicht erforderlich. Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet worden. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Der Ansatz der Höhe nach erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenständen beinhalten mit TEUR 36 Umsatzsteuerforderungen. Im Vorjahr beinhalteten die sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 1.173 Umsatzsteuerforderungen und Ansprüche aus Steuervorauszahlungen, die aufgrund der in 2022 wirksam gewordenen Organschaft zurückgefordert wurden. Ferner beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen gegen Mitarbeiter in Höhe von TEUR 1 (i.V. TEUR 150). Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin (Muttergesellschaft) N&B Holding GmbH, Rimbach in Höhe von TEUR 735 (i.V. TEUR 0,00). 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und das Guthaben bei dem Kreditinstitut. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Zahlungen, die Aufwendungen für das Folgejahr darstellen. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für den IHK-Beitrag (TEUR 10, i. V. TEUR 0), die Schwerbehindertenabgabe (TEUR 2, i. V. TEUR 1), Resturlaubsansprüche (TEUR 36, i. V. TEUR 46), Überstunden (TEUR 1, i. V. TEUR 3), Gewährleistungen (TEUR 20, i. V. TEUR 5), ausstehende Rechnungen (TEUR 15, i. V. TEUR 0), Aufwendungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 48, i. V. TEUR 55) und Beträge hinsichtlich der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 6, i. V. TEUR 6). 6. Verbindlichkeiten: Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel:
Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Für die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstigen Verbindlichkeiten wurde durch die Berichtsgesellschaft keine gesonderten Sicherheiten gestellt. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin N&B Holding GmbH, Rimbach in Höhe von TEUR 430 (i.V. TEUR 616). II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten Die Berichtsgesellschaft ist auf verschiedenen geographischen Märkten innerhalb und außerhalb Europas tätig. Da eine Umsatzaufgliederung der Umsatzerlöse nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet ist, der Kapitalgesellschaft einen erheblichen Nachteil zuzufügen, unterbleibt gem. § 286 Abs. 2 HGB die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2023 waren periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 67 (i.V. TEUR 9) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 38 (i.V. TEUR 30) zu erfassen. Die periodenfremden Erträge entfallen mit TEUR 59 (i. V. TEUR 0) im Wesentlichen auf die Erstattung der Forschungszulage für die Jahre 2020 bis 2022. 3. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten mit TEUR 13 (i.V. TEUR 21) Zinsen an verbundene Unternehmen. 4. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne Der auf Grund des vorliegenden Ergebnisabführungsvertrages an die N&B Holding GmbH abzuführende Gewinn des Berichtsjahres beträgt TEUR 1.654 (i.V. TEUR 2.762). 5. Außergewöhnliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich keine Erträge und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung. C. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanziellen Verpflichtungen: Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
2. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Adam Geiß Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Entsprechend § 286 Abs. 4 HGB wurden die in § 285 Nr. 9a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane unterlassen, da anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds dieses Organs festgestellt werden könnten. Vorschüsse oder Kredite nach § 285 Nr. 9c HGB bestehen nicht. 3. Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 68 (i.V. 80) Arbeitnehmer beschäftigt, aufzugliedern in Aushilfen 35 (i.V. 48) und 33 (i.V. 32) Festangestellte. 4. Mutterunternehmen Das Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 Satz 1 HGB der Gesellschaft ist die N&B Holding GmbH, Rimbach (HRB 93878, Amtsgericht Darmstadt). Die N&B Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf. Für die N&B Holding GmbH wird ein Konzernabschluss aufgestellt, in welchen die Berichtsgesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird von der N&B Holding GmbH unter www.unternehmensregister.de dauerhaft veröffentlicht. Durch den Konzernabschluss nimmt die Gesellschaft die Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. 5. Organschaft Die Gesellschaft ist Organgesellschaft einer körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft, deren Organträger die Muttergesellschaft ist. Zwischen der N&B Holding GmbH und der Gesellschaft liegt ein seit 2022 wirksamer Ergebnisabführungsvertrag vor. 6. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagAufgrund des zwischen der Berichtsgesellschaft und der N&B Holding GmbH vorliegenden und handelsrechtlich durchzuführenden Ergebnisabführungsvertrags wird das Ergebnis nach Steuern und sonstigen Steuern des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von Euro TEUR 1.673 vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt damit unter Berücksichtigung der Ergebnisabführung TEUR 0. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Fürth, 10. Juli 2024 sonstige Berichtsbestandteile
gez. Adam Geiß Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die DMS Technologie GmbH, Fürth Odw. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DMS Technologie GmbH, Fürth Odw., - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DMS Technologie GmbH, Fürth Odw., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 10. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Torsten Janßen, Wirtschaftsprüfer Tobias Schmelter, Wirtschaftsprüfer |
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