NGT Contracting GmbHLiquidiert

45219 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 1319
Vorher
NGT Neue Gebäudetechnik GmbH
Eingetragen
20.6.1966
Branche
Erbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und ErdgasWärme- und KältehandelIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Die Vorbereitung und Durchführung von Energie-contracting-Projekten zur Planung, Finanzierung, zum Bau und zum Betreiben von Energieversorgungsanlagen zur Produktion und Lieferung von Wärme, Dampf, Strom, Kälte und Druckluft sowie alle damit verbundenen Dienstleistungen, einschließlich Dienstleistungen des Facility Managements.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Lipski
seit 11.7.2012
Prokura
Michael Mertens
seit 17.1.2011
Geschäftsführer
Jörn Heilemann
seit 6.8.2008
Geschäftsführer
Stefan Bolle
seit 6.8.2008
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

NGT Contracting GmbH

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

Inhaltsübersicht des Lageberichtes

1
GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN
1.1

Politische, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1.2

Organisatorische Rahmenbedingungen

1.3

Geschäftsentwicklung

2
UNTERNEHMENSSITUATION
2.1

Ertragslage

2.2

Vermögens- und Finanzlage

2.3

Gesamtaussage

3

NACHTRAGSBERICHT

4

RISIKOBERICHT

5

PROGNOSEBERICHT

1 GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN

1.1 Politische, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2011 ist geprägt durch den Beschluss der Bundesregierung, bis zum Jahr 2022 aus der Kernenergie auszusteigen und bis 2050 den Anteil erneuerbarer Energien zur Energieversorgung auf 80 bis 95 Prozent zu erhöhen. Themen wie Energieeffizienz, dezentrale Versorgungskonzepte oder Gebäudesanierung, die heute und zukünftig auch in Contractingmodellen abgebildet werden sollen, spielen künftig eine verstärkte Rolle. So wirken die Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit Blick auf den Einsatz von Biomethan in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen positiv und helfen beispielsweise der Wohnungswirtschaft, einen günstigen Primärenergiefaktor darzustellen, der vielfach Voraussetzung ist, besonders günstige Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen.

Gleichzeitig sind bestehende Hemmnisse für Contractinglösungen nicht ausgeräumt worden. So ist die im Koalitionsvertrag angekündigte Mietrechtsänderung zur Umlage von Contractingkosten bisher nicht erfolgt. Im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung werden Contractinglösungen im Vergleich zum Eigenbetrieb weiterhin schlechter gestellt, da auf den gelieferten Strom die EEG-Umlage durch den Contractor zu entrichten ist. Positiv wirkt, dass die Förderung nach Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) verlängert wurde, andererseits werden KWK-Anlagen, die zu einem virtuellen Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung über 2,0 MW zusammen geschaltet werden, von der Stromsteuerbefreiung ausgenommen.

Der Contractingmarkt wird auch zukünftig sehr stark durch den Gesetzgeber bestimmt.

1.2 Organisatorische Rahmenbedingungen

Die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, Berlin, nachfolgend GASAG genannt, ist Alleingesellschafterin der NGT Contracting GmbH, nachfolgend Gesellschaft genannt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GASAG einbezogen.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung und Durchführung von Energiecontractingprojekten einschließlich Planung, Finanzierung, Errichtung und Betrieb von Versorgungsanlagen zur Erzeugung und Lieferung von Wärme, Dampf, Kälte, Strom und anderen Energiemedien sowie alle damit verbundenen Dienstleistungen, einschließlich des Facility Management.

1.3 Geschäftsentwicklung

Der Absatz von Wärme, Kälte und Dampf reduziert sich in 2011 um 39,5 Millionen kWh (-27 Prozent) auf 104,7 Millionen kWh. Die Reduzierung der Absatzmenge liegt im Wegfall des Energielieferungs- und Betriebsführungsgeschäftes, aufgrund der Einschränkung des Steuerprivilegs für den Erdgas- und Strombezug auf das produzierende Gewerbe und Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, und einem Temperatureffekt aus einem sehr kalten Winter in 2010 gegenüber einem durchschnittlicheren Temperaturverlauf in 2011, begründet. Die Reduzierung wurde durch die Inbetriebnahme von weiteren Energieversorgungsanlagen mit einem jährlichen Absatz von rd. 25.000 MWh im Geschäftsjahr gemildert.

2 UNTERNEHMENSSITUATION

2.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 10.471 Tausend Euro und haben sich erwartungsgemäß gegenüber dem Vorjahr (16.660 Tausend Euro) um rd. 37 Prozent vermindert. Die Umsatzentwicklung wird maßgeblich beeinflusst durch den Wegfall des Geschäftsmodells der Energielieferung und Betriebsführung und teilweise kompensiert durch die in den Jahren 2010 und 2011 akquirierten Neuprojekte.

Korrespondierend hierzu ist der Materialaufwand, der im Wesentlichen durch den Erdgasbezug bestimmt wird, von 13.421 Tausend Euro um rd. 51 Prozent auf 6.608 Tausend Euro im Geschäftsjahr gesunken.

Die Gesellschaft hat im Durchschnitt 16 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 14 Mitarbeiter). Der Personalaufwand hat sich von 1.004 Tausend Euro im Vorjahr um rd. 24 Prozent auf 1.248 Tausend Euro erhöht. Drei Mitarbeiter sind in Teilzeit beschäftigt.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist gut. Der Gewinn vor Steuern beträgt 540 Tausend Euro (Vorjahr: 898 Tausend Euro) und liegt damit um rd. 40 Prozent unter dem des Vorjahres.

2.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
Veränderung
T€
Anlagevermögen 12.128 9.666 2.462
Umlaufvermögen 893 1.202 -309
Rechnungsabgrenzungsposten 381 431 -50
Summe Vermögenswerte 13.402 11.299 2.103
Eigenkapital 3.001 2.659 342
Rückstellungen 2.273 2.648 -375
Verbindlichkeiten 8.095 5.751 2.344
Rechnungsabgrenzungsposten 33 241 -208
Summe Eigen- und Fremdkapital 13.402 11.299 2.103

Im Berichtsjahr 2011 hat die Gesellschaft Investitionen in Höhe von 3.608 Tausend Euro in technische Anlagen getätigt. Es wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von 1.094 Tausend Euro vorgenommen.

Die Verringerung des Umlaufvermögens im Vergleich zu 2010 resultiert unter anderem aus der bereits im Laufe des Geschäftsjahres anteilig erstatteten Energiesteuer.

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit der Gesellschaft wurde mit der GASAG ein Kreditrahmen vereinbart. Der Darlehensrahmen wurde in 2011 um 4.000 Tausend Euro auf 12.000 Tausend Euro erhöht. Zum 31.12.2011 wurden aus dem bestehenden Kreditrahmen in Summe 7.620 Tausend Euro mit einer Restlaufzeit bis längstens 2018 in einzelnen Tranchen in Anspruch genommen.

Zur Deckung des kurzfristigen Finanzbedarfs der Gesellschaft wurde durch die GASAG ein Kontenclearingrahmen in Höhe von 2.000 Tausend Euro zur Verfügung gestellt und anteilig in Anspruch genommen.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1.540 Tausend Euro. Das bilanzielle Eigenkapital liegt mit 3.001 Tausend Euro über dem Vorjahresniveau von 2.659 Tausend Euro. Die Eigenkapitalquote sank auf rd. 22 Prozent gegenüber rd. 24 Prozent im Vorjahr.

Die Rückstellungen betreffen - wie auch schon im Vorjahr - überwiegend Rückstellungen für den Brennstoffbezug.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 139 Tausend Euro.

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2011 um 2.103 Tausend Euro auf 13.402 Tausend Euro erhöht.

Die Liquiditäts- und Kapitalausstattung setzt sich wie folgt zusammen:

2011
T€
2010
T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.193 1.548
Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.454 -3.032
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 2.591 1.329
Veränderung des Finanzmittelbestandes 330 -155
Finanzmittelbestand 01.01. 7 162
Finanzmittelbestand 31.12. 337 7

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert fast ausschließlich aus höheren Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich aus der Aufnahme und Tilgung von Gesellschafterdarlehen sowie aus der Tilgung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten im Rahmen der Clearingvereinbarung.

Zum Bilanzstichtag 31.12.2011 setzt sich der Finanzmittelbestand aus 327 Tausend Euro Guthaben bei der GASAG im Rahmen der Clearingvereinbarung und aus Barbeständen in Höhe von 10 Tausend Euro zusammen.

2.3 GESAMTAUSSAGE

Durch den Wegfall des Geschäftsmodells der Energielieferung und Betriebsführung, begründet in der Einschränkung des Steuerprivilegs für den Erdgas- und Strombezug auf das produzierende Gewerbe und Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, reduziert sich der Jahresüberschuss 2011 gegenüber dem des Vorjahres. Das im Geschäftsjahr 2011 erzielte EBIT liegt auf dem im Vorjahr prognostizierten Niveau.

Auf Grund der vertrieblichen Erfolge konnten in 2011 fünf Anlagencontracting-Projekte mit einer Laufzeit von bis zu 17,5 Jahren und einem kumulierten Gesamtumsatz von 17,3 Millionen Euro sowie einem Investitionsvolumen von zusammen 1,8 Millionen Euro akquiriert werden. Somit ist die Auftragsbasis weiter gestärkt und der Bestand der Gesellschaft weiterhin gesichert.

Zurzeit befinden sich 20 weitere Projekte für ein Anlagencontracting in der Akquisition.

Gemeinsam mit der GASAG und der GASAG WärmeService GmbH, Berlin, nachfolgend GWS genannt, wurde in 2011 das Projekt "OneRoof" durchgeführt. Ziel des Projektes war es, für die Contractinggesellschaften im GASAG-Konzern die strategischen Rahmenbedingungen zu analysieren, die Kundensegmente zu definieren und die Bedienbarkeit der Kundenanforderungen zu prüfen. Die zur Leistungserbringung notwendigen Kompetenzen sind identifiziert und zwischen der Gesellschaft und der GWS ausgetauscht oder durch zusätzlichen Kompetenz- und Kapazitätsaufbau etabliert worden. Neben der Konkretisierung und Schärfung des Leistungsangebotes wurden die Ergebnisse in einem Strategiepapier, in dem das Selbstverständnis der Gesellschaften und seiner Mitarbeiter spezifiziert ist, zusammengefasst.

Die sichere Basis aus der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und die gute Platzierung im Markt sichern die Entwicklung der Gesellschaft im Rahmen der stetig wachsenden Herausforderungen des Marktes.

Um diesen Herausforderungen noch näher begegnen zu können und die Erwartung in die positive Entwicklung unserer Gesellschaft zu untermauern, wurde in 2011 ein Büro in Frankfurt am Main eröffnet.

3 NACHTRAGSBERICHT

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

4 RISIKOBERICHT

Als Unternehmerin ist die Gesellschaft Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Da unternehmerisches Handeln von der Übernahme angemessener Risiken nicht zu trennen ist, steht der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Risiken im Vordergrund des Risikomanagements.

Die Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der GASAG und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Die in dieser Gesellschaft aufgebauten Überwachungssysteme orientieren sich an den Anforderungen der Gesellschafterin und berücksichtigen die spezifische Situation der Gesellschaft. Auf Konzernebene werden die Risiken über das einheitlich verwendete Gliederungsschema zusammengeführt, analysiert und aufbereitet. Die unterjährige Berichterstattung erfolgt standardisiert vierteljährlich und im Schadensfall unverzüglich. Durch die prozessbegleitende Kommunikation der Beteiligten werden Maßnahmen der Risikosteuerung aufgezeigt und eine unternehmensweite Risikokultur gefördert.

Für die Gesellschaft setzen insbesondere nachfolgend aufgeführte Gesetzgebungen den Rahmen für die Geschäftsentwicklung

Energiesteuergesetz (EnergieStG) und Stromsteuergesetz (StromStG)

Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG)

Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG)

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Energieeinsparverordnung (EnEV).

Die Risiken des Contractinggeschäfts lassen sich in technische sowie allgemeine Risiken unterteilen.

Die technischen Risiken beziehen sich auf eine Verschlechterung des Wirkungsgrades sowie einen kurzfristigen Ausfall der Energieerzeugungsanlagen. Durch die hohe Redundanzauslegung der Anlagen, Instandhaltungskonzepte und Reparaturen nur durch zugelassene Fachkräfte wird diesen Risiken Rechnung getragen. Damit wird sichergestellt, dass Qualität und Funktionalität der Energieerzeugungsanlagen Über die gesamte Nutzungsdauer erhalten bleiben.

Zu den allgemeinen Risiken gehören Marktrisiken, politische Risiken und Betriebs- und Organisationsrisiken.

Rohstoffpreisrisiken bestehen bei der Gesellschaft nicht, da Rohstoffpreisänderungen durch vertraglich fixierte Preisgleitformeln an den Kunden weitergegeben werden.

Einzelrisiken mit bestandsgefährdendem Charakter wurden für die Gesellschaft nicht identifiziert.

Risikomanagementziele und -methoden in Bezug auf Finanzinstrumente

Die frühzeitige Erkennung von Liquiditätsrisiken erfolgt durch eine rollierende 12-Monats-Liquiditätsplanung. Die Liquidität ist durch den Einbezug in das konzernweite Kontenclearing und die Gewährung eines angemessenen Kontokorrentrahmens durch die Gesellschafterin jederzeit gesichert.

Wichtige Finanzinstrumente sind Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Kontenclearing bzw. Lieferungen und Leistungen, die im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entstehen, Darlehensverbindlichkeiten mit der Alleingesellschafterin sowie flüssige Mittel.

Ein Währungsrisiko besteht auf Grund der ausschließlichen Tätigkeit im eigenen Währungsraum nicht. Finanzderivate kommen bei der Gesellschaft nicht zum Einsatz.

Forderungsausfallrisiko

Die Forderungen der Gesellschaft sind zum Teil über Bürgschaften und Grundschulden besichert. Die Gesellschaft ist bezüglich der unbesicherten Beträge dem Risiko ausgesetzt, dass diese Beträge uneinbringlich werden können. Durch die Kundenstruktur mit dem Schwerpunkt Gesundheitswesen ist das Forderungsausfallrisiko für die Gesellschaft gering. Mit Hilfe des systemintegrierten Forderungsmanagements ist eine frühzeitige Erkennung von Ausfallrisiken gewährleistet.

5 PROGNOSEBERICHT

Bedingt durch die vertrieblichen Erfolge in 2011, die wirtschaftliche Wirkung in 2012 entfalten, wird in 2012 eine Umsatzsteigerung um 921 Tausend Euro auf 11.392 Tausend Euro erwartet. Das EBIT wird mit ca. 1.189 Tausend Euro rd. 330 Tausend Euro bzw. rund 38 % über dem von 2011 prognostiziert.

Für das Jahr 2012 sind Investitionen in Höhe von 2.755 Tausend Euro geplant. Diese Investitionen betreffen den Neubau von Energieerzeugungsanlagen und werden voraussichtlich durch den Abruf langfristiger Gesellschafterdarlehenstranchen finanziert.

Für die Geschäftsentwicklung in den Folgejahren geht die Geschäftsführung von einer weiterhin anhaltenden Nachfrage nach Energiedienstleistungen aus. Der hieraus für die Gesellschaft abgeleitete Wachstumspfad im Bereich Anlagencontracting wird fortgesetzt und soll in den nächsten Jahren zu anhaltenden Umsatz- und Ergebnissteigerungen führen.

Die Gesellschaft geht für die folgenden Jahre davon aus, trotz eines zunehmend belastenden Finanzergebnisses, stabile Jahresüberschüsse zu erzielen.

Um das angestrebte Unternehmenswachstum realisieren zu können, werden die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur kontinuierlichen Aufstockung geeigneter Mitarbeiterkapazitäten fortgesetzt. Darüber hinaus wird die Gesellschaft ihre Akquisitionsanstrengungen auf weitere energieintensive Kundensegmente, ergänzende Produkte und neue regionale Schwerpunkte ausdehnen.

 

Essen, den 13. Februar 2012

NGT Contracting GmbH

Die Geschäftsführung

Jörn Heilemann

Michael Mertens

Bilanz zum 31.12.2011

der NGT Contracting GmbH, Essen

Aktiva

31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8 15
II. Sachanlagen 12.120 9.651
12.128 9.666
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 23 24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 860 1.171
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 10 7
893 1.202
C. Rechnungsabgrenzungsposten 381 431
13.402 11.299

Passiva

31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.540 1.540
II. Gewinnrücklage 250 250
III. Gewinnvortrag 869 266
IV. Jahresüberschuss 342 603
3.001 2.659
B. Rückstellungen 2.273 2.648
C. Verbindlichkeiten 8.095 5.751
D. Rechnungsabgrenzungsposten 33 241
13.402 11.299

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01. - 31.12.2011

der NGT Contracting GmbH, Essen

01.01. - 31.12.2011
T€
01.01. - 31.12.2010
T€
1. Umsatzerlöse 10.471 16.660
2. Bestandsveränderung 0 -689
3. Sonstige betriebliche Erträge 328 1.142
4. Materialaufwand 6.608 13.421
5. Personalaufwand 1.248 1.004
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.094 807
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 990 816
8. Finanzergebnis -319 -167
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 540 898
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 193 293
11. Sonstige Steuern 5 2
12. Jahresüberschuss 342 603

Anlagenspiegel für die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.12.2011

der NGT Contracting GmbH, Essen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Posten des Anlagevermögens Anfangsstand Zugänge Abgänge Umbuchungen Endstand
T€ T€ T€ T€ T€
I. 2 3 4 5 6
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 43 0 0 0 43
43 0 0 + 0 43
./. 0
II. Sachanlagen
1. Erzeugungs- und Bezugsanlagen 11.149 3.386 451 + 1.871 15.955
2. Verteilungsanlagen 57 65 3 + 87 206
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 206 45 5 0 246
4. Geleistete Anzahlungen 1.959 157 0 1.958 158
13.371 3.653 459 + 1.958 16.565
./. 1.958
13.414 3.653 459 + 1.958 16.608
./. 1.958
Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Anfangsstand Abschreibungen im Geschäftsjahr angesammelte Abschreibungen auf Abgänge der Spalte 4 Umbuchungen Endstand
T€ T€ T€ T€ T€
I. 7 8 9 10 11
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 28 7 0 0 35
28 7 0 + 0 35
./. 0
II. Sachanlagen
1. Erzeugungs- und Bezugsanlagen 3.599 1.031 357 0 4.273
2. Verteilungsanlagen 20 27 2 0 45
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 101 29 3 0 127
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
3.720 1.087 362 + 0 4.445
./. 0
3.748 1.094 362 + 0 4.480
./. 0
Restbuchwerte am 31.12.2011 Restbuchwerte am Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres
Posten des Anlagevermögens
T€ T€
I. 12 13
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 8 15
8 15
II. Sachanlagen
1. Erzeugungs- und Bezugsanlagen 11.682 7.550
2. Verteilungsanlagen 161 37
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 119 106
4. Geleistete Anzahlungen 158 1.959
12.120 9.651
12.128 9.666

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen hinsichtlich der Gliederung den §§ 266 und 275 HGB. Die für die einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben haben wir in den Anhang übernommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden alle mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz sowie die Unterposten der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Sie werden im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer bzw. über die Laufzeit der Wärmelieferverträge abgeschrieben. Für Anlagenzugänge bis zum 31. Dezember 2007 wurden sowohl degressive als auch lineare Abschreibungsmethoden bei der Berechnung der Abschreibungen angewendet. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Methode zu höheren Abschreibungen führt. Beginnend ab dem 1. Januar 2008 werden die Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen linear und zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 150 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. direkt als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150 Euro bis 1.000 Euro wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird jeweils mit 20 Prozent im Jahr des Zugangs und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Die Forderungsermittlung erfolgte auf der Grundlage der DV-gestützten Abgrenzung zum Bilanzstichtag unter Einbeziehung der bereits gelieferten, jedoch noch nicht abgerechneten Energiemengen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten bewertet. Den Berechnungen der Rückstellungen für Pensionen wurden keine zu erwartenden Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen sowie die Sterbetafeln Heubeck (2005) und ein Zinssatz von 5,12 Prozent (Vorjahr: 5,16 Prozent) zu Grunde gelegt. Aus der Anpassung der Zinssätze ergibt sich nur eine unwesentliche Erhöhung der Verpflichtungen.

Mit der Bildung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach § 249 Abs. 1 HGB abgedeckt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die angewandten Zinssätze basieren auf den Abzinsungszinssätzen der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat hinsichtlich der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen von dem Bilanzierungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Der Betrag der Überdeckung beläuft sich auf 1 Tausend Euro (Vorjahr 1 Tausend Euro).

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Mit der Ausübung des Wahlrechts nach § 288 Abs. 2 HGB wird auf die Angabe der latenten Steuern im Anhang verzichtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Vorräte

In den Vorräten werden Heizölreserven ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:

31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 101 376
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 366 20
Sonstige Vermögensgegenstände 393 775
860 1.171

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Energielieferungen. Hierin enthalten sind noch nicht abgerechnete Forderungen in Höhe von 9.055 Tausend Euro (Vorjahr: 15.465 Tausend Euro), die mit den erhaltenen aber noch nicht abgerechneten Abschlagszahlungen in Höhe von 9.022 Tausend Euro (Vorjahr: 15.233 Tausend Euro) saldiert wurden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 366 Tausend Euro (Vorjahr: 20 Tausend Euro) betreffen die Gesellschafterin GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, Berlin, nachfolgend GASAG genannt. Sie resultieren im Wesentlichen aus dem Kontenclearing (327 Tausend Euro, Vorjahr: 0 Euro) und aus sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 35 Tausend Euro (Vorjahr: 3 Tausend Euro).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuerforderungen in Höhe von 351 Tausend Euro (Vorjahr: 711 Tausend Euro). Die Steuererstattungsansprüche aus Energiesteuer in Höhe von 245 Tausend Euro entstehen rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzung beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf insgesamt 381 Tausend Euro (Vorjahr 431 Tausend Euro).

Unter der aktiven Rechnungsabgrenzung wird als wesentlicher Posten die im Voraus gezahlte Nutzungsgebühr für energietechnische Anlagen an die SKM StiftungsKlinikum Mittelrhein gGmbH, Koblenz, in Höhe von ursprünglich 690 Tausend Euro gezeigt. Die Auflösung erfolgt linear über eine Laufzeit von 15 Jahren des zugrunde liegenden Vertrages.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag 1.540 Tausend Euro. Die Gesellschaftsanteile hält zu 100 Prozent die GASAG. Im Geschäftsjahr 2011 wurde keine Dividende ausgeschüttet.

Rückstellungen

31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
Pensionsrückstellungen 47 46
Steuerrückstellungen 16 112
Sonstige Rückstellungen 2.210 2.490
2.273 2.648

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die im Rahmen der Verbrauchsabgrenzung ermittelten Erdgasbezugskosten (1.382 Tausend Euro; Vorjahr: 1.441 Tausend Euro). Des Weiteren wurden sonstige Rückstellungen für Aufwendungen aus ausstehenden Rechnungen (717 Tausend Euro; Vorjahr: 980 Tausend Euro) sowie Tantiemen, Leistungszulagen und Urlaubsansprüche (87 Tausend Euro; Vorjahr: 44 Tausend Euro) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2011
Insgesamt
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
31.12.2010
Insgesamt
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 139 70 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21 21 0 434 434
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.903 1.723 250 5.196 2.026
Sonstige Verbindlichkeiten 32 32 0 121 121
(davon aus Steuern) (27) (27) (0) (117) (117)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (5) (5) (0) (1) (1)
8.095 1.846 250 5.751 2.581

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen vollständig (Vorjahr: 5.196 Tausend Euro) gegenüber der GASAG und resultieren im Wesentlichen aus Gesellschafterdarlehen (einschließlich Zinsabgrenzung) in Höhe von 7.686 Tausend Euro (Vorjahr: 3.599 Tausend Euro) sowie aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten im Rahmen der Organschaft in Höhe von 93 Tausend Euro (Vorjahr: 38 Tausend Euro).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden im Inland erwirtschaftet und resultieren im Wesentlichen aus der Lieferung von Wärme, Dampf, Kälte und Strom sowie aus der Geschäftsbesorgung für Planungs- und Projektleistungen. Der Umsatzrückgang liegt im Wesentlichen im Wegfall des Energielieferungs- und Betriebsführungsgeschäftes, aufgrund der Einschränkung des Steuerprivilegs für den Erdgas- und Strombezug auf das produzierende Gewerbe und Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft und einem Temperatureffekt aus einem sehr kalten Winter in 2010 gegenüber einem durchschnittlicheren Temperaturverlauf in 2011 begründet. Darin enthalten sind periodenfremde Umsatzerlöse in Höhe von 205 Tausend Euro (Vorjahr: 73 Tausend Euro).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 102 Tausend Euro (Vorjahr: 152 Tausend Euro) sowie aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 103 Tausend Euro (Vorjahr: 80 Tausend Euro).

Materialaufwand

2011
T€
2010
T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.920 12.655
Aufwendungen für bezogene Leistungen 688 766
6.608 13.421

Die geringeren Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe resultieren aus dem bereits erwähnten Wegfall des Geschäftes der Energielieferung- und Betriebsführung sowie dem Temperatureffekt aus dem sehr kalten Winter 2010 gegenüber einem durchschnittlichen Temperaturverlauf in 2011 und den somit geringeren Erdgas- und Strombezugskosten.

Der Materialaufwand beinhaltet periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 152 Tausend Euro (Vorjahr: 179 Tausend Euro).

Personalaufwand

2011
T€
2010
T€
Löhne und Gehälter 1.045 829
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersunterstützung 203 175
(davon für Altersversorgung) (39) (36)
1.248 1.004

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen unter anderem Aufwendungen für die Geschäftsbesorgung der GASAG in Höhe von 134 Tausend Euro (Vorjahr: 148 Tausend Euro), Grundstücks- und Gebäudemieten in Höhe von 210 Tausend Euro (Vorjahr: 145 Tausend Euro) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 99 Tausend Euro. Davon betreffen 79 Tausend Euro im Wesentlichen Buchverluste aus Anlagenabgängen.

Finanzergebnis

2011
T€
2010
T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 0
(davon aus verbundenen Unternehmen) (5) (0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 326 167
(davon an verbundene Unternehmen) (324) (158)
-319 -167

Sonstige Angaben

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende und Geschäftsführer)

2011
Anzahl
2010
Anzahl
Frauen 4 3
Männer 12 11
16 14
davon geringfügig Beschäftigte 3 3

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus der Abspaltung der "Technischen Dienstleistungen" zum 1. Januar 2008 in Höhe von 96 Tausend Euro. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der stabilen Finanzsituation des betreffenden verbundenen Unternehmens als gering eingeschätzt.

Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für das Bestellobligo sowie für Mietverpflichtungen belaufen sich auf 628 Tausend Euro. Für die Leasingverträge zur Überlassung von Kraftfahrzeugen sowie von Hard- und Softwareausstattungen bestehen bis zum Ende der voraussichtlichen Laufzeiten der Leasingverträge finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 42 Tausend Euro. Hiervon entfallen 18 Tausend Euro auf verbundene Unternehmen des GASAG-Konzerns.

Finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Übrigen aus Dienstleistungs- und Nießbrauchverträgen mit der GASAG (32 Tausend Euro).

Konzernverhältnisse

Die NGT Contracting wird im Rahmen des von der GASAG aufgestellten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2011 als verbundenes Unternehmen vollkonsolidiert. Der Konzernabschluss ist am Sitz der GASAG erhältlich.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Die Angaben für das im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernabschluss angegeben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Nach Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von 342 Tausend Euro beträgt der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2011 1.211 Tausend Euro. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

 

Carsten Beier (bis zum 18. März 2011)

Bereich: Kaufmännisches und Personal

 

Jörn Heilemann

Bereich: Vertrieb und Technik

 

Michael Mertens

Bereich: Kaufmännisches und Personal

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 288 Abs. 4 HGB unterlassen.

 

Essen, den 13. Februar 2012

NGT Contracting GmbH

Die Geschäftsführung

Jörn Heilemann

Michael Mertens

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NGT Contracting GmbH, Essen, für das Geschäftsjahrvom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 13. Februar 2012

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