Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus, geb. Jegler Engelmann seit 9.7.2018 | Prokura |
Nicolai Konrad seit 9.7.2018 | Prokura |
Lilian Maria Falvay seit 9.7.2018 | Prokura |
Michael Konrad seit 2.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 56.05% | |
M***** E******** | 9.53% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Konrad GmbHRadolfzell am BodenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht zum Jahresabschluss per 31.12.2021der Firma Konrad GmbH, RadolfzellI. Geschäftsverlauf 2021 Nahezu alle Unternehmen der deutschen Elektro- und Digitalindustrie sind mit Materialknappheiten und Lieferengpässen konfrontiert. Schwierigkeiten gibt es bei der Lieferung von Vorprodukten. Aber auch eigene zu liefernden Produkten sind betroffen. Die Branche ist stark in die internationalen Wertschöpfungsnetzwerke eingebunden. Ihr wirtschaftlicher Erfolg ist nicht zuletzt von einem reibungslosen internationalen Warenverkehr abhängig. Die Unternehmen könnten deutlich mehr produzieren, wenn die gravierenden Versorgungsengpässe nicht drücken würden. Der Umsatz hätte im Jahr 2021 ohne die Knappheiten und Logistikprobleme um bis zu zehn Prozent höher ausfallen können. Um sich für künftige Engpässe besser zu wappnen, setzen die Firmen vor allem auf eine Diversifizierung der Lieferketten, mehr Lagerhaltung und langfristigere Lieferverträge. Die Auslieferungen der Konrad GmbH wurden in 2021 durch die Materialknappheit ausgebremst. Die Materialversorgung für die eigene Produktion konnte durch Bevorratung wichtiger Teile entschärft werden. Eine wesentlich größere Auswirkung der Materialknappheit und Covid spiegelte sich in den verschobenen Kundenbestellungen wider. Viele Kunden verschoben ihre Investitionen für die auf Grund von fehlendem Material runtergefahrenen Produktion um bis zu 1 Jahr. Dadurch waren die Auftragseingänge besonders im ersten Halbjahr mit 9,7 Mio. € weit unter den Erwartungen. In der zweiten Jahreshälfte war mit 18,5 Mio. € dafür ein deutlicher Anstieg gegenüber dem ersten Halbjahr zu verzeichnen. Der Gesamtauftragseingang war mit 28,2 Mio. € (im Vorjahr: 22,7 Mio.) um 25% höher als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse der Konrad GmbH stiegen 2021 deutlich auf 31,1 Mio. € (im Vorjahr: 26,8 Mio.). Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen gingen um 5,7 Mio. € zurück (im Vorjahr Anstieg von: 3,1 Mio.€), da sämtliche Großprojekte mit langen Laufzeiten fertiggestellt wurden. Die im ersten Halbjahr vorhandenen Überkapazitäten wurden genutzt, um die Fertigstellung des neuen Gebäudes zu beschleunigen. Es wurden die dafür verwendeten Eigenleistungen mit T€ 96,6 aktiviert. Das Geschäftsjahr 2021 schloss die Konrad GmbH mit einem Gewinn vor Ertragsteuern in Höhe von T€ 190,0 (Vorjahr: T€ -962,3) ab. Der Materialaufwand sank auf 48% (im Vorjahr 63%) der Gesamtleistung bedingt durch viele Consultingprojekte. Die 2019 gegründete mechanische Fertigung führte zu einer weiteren Senkung des Fremdleistungsanteils von 18% in 2020 auf 16% in 2021. Der starke US-Dollar führte zu einem Währungsgewinn in Höhe von T€ 73. Der Währungsgewinn wurde in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 163 (Vorjahr: T€ 77) verbucht. Die Währungsverluste, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind, betrugen T€ 73 (Vorjahr: T€ 120). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 2,5 Mio. € auf 3,2 Mio. €. Es entstanden Mehrkosten für Beratungstätigkeiten für Qualitätssicherung, Patentanmeldungen und Prozessoptimierung, sowie Kosten für die Erweiterung der Softwarekapazitäten in Indien und den Ausbau der Vertriebsaktivitäten in Asien. Die Gesamtinvestitionen der Gesellschaft beliefen sich insgesamt auf 5,4 Mio. €. Davon wurden 0,5 Mio. € für die betrieblichen Tätigkeiten eingesetzt. Die restlichen 4,9 Mio. € resultieren aus der Teilaktivierung des Neubaus mit einem Bürogebäude und eine Produktionshalle. Das zweite Bürogebäude wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2022 fertiggestellt werden. Die Abschreibungen stiegen dementsprechend von T€ 269 im Vorjahr auf T€ 512 im Geschäftsjahr 2021. Ein weiterer Anstieg der Abschreibungen wird im Geschäftsjahr 2022 erwartet durch die Aktivierung des zweiten Bürogebäudes. Neue selbst geschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter wurden nicht aktiviert. Das Geschäftsjahr 2021 verlief zwar insgesamt finanziell erfolgreicher als das Vorjahr, allerdings schlechter als ursprünglich prognostiziert. Der starke Auftragsrückgang führte im ersten Halbjahr zu einer Unterauslastung der Produktion, zu Einschränkungen bei der Inbetriebnahme sowie zu verlängerten Projektzeiten. Der Verlust aus Unterauslastung konnte teilweise mit Kurzarbeit kompensiert werden. Der starke Auftragszugang in der zweiten Jahreshälfte konnte die Verluste des ersten Halbjahres nur teilweise kompensieren. Damit war die Gesamtleistung um 2,3 Mio. € und das Ergebnis um 1 Mio. € weniger, als im Lagebericht 2020 für 2021 prognostiziert. Im Rahmen unserer Personalpolitik bauten wir die Möglichkeit an Homeoffice weiter aus. Auch nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht bieten wir unseren Mitarbeitern weiterhin die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Wir bieten weiterhin unseren Mitarbeitern Betriebliche Altersvorsorge sowie die Möglichkeit, über Firmenleasing ein Fahrrad zu nutzen. In 2021 wurden die Radar Test-Systeme sowie die Kamera Produktions- und Testlinien weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit im Bereich Entwicklung mit namhaften Unternehmen aus der Automotive Branche wurde weitergeführt. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Radolfzell hat Zweigniederlassungen in Dresden (Forschung und Entwicklung), München (Vertrieb), Reutlingen (Labor für Produkterprobung) sowie als Neugründung in Villingen-Schwenningen (mechanische Fertigung) und in Südkorea (Service). Die Mitarbeiteranzahl in den Zweigniederlassungen hat sich auf 36 erhöht (Vorjahr 27). II. Darstellung der Lage Das Vorratsvermögen ist 2021 stark zurückgegangen von 20,3 Mio. € im Vorjahr auf 8,6 Mio. € zum 31. Dezember 2021. Es wurden zahlreiche langfristige Großprojekte fertiggestellt. Der Anteil an Projekten im ADAS- und Automotiv-Bereich ist weiterhin sehr hoch. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf Grund der erhöhten Umsatzerlöse im letzten Quartal im Vorjahresvergleich von T€ 3.828 auf T€ 5.844 gestiegen. Unsere amerikanische Tochtergesellschaft hat das Jahr 2021 auf Grund des Wiederaufschwungs nach der Corona-Rezession mit einem sehr guten positiven Ergebnis abgeschlossen. Die chinesische Tochtergesellschaft konnte ihre Jahresziele wegen eines verlorenen Großauftrags mit einem in finanzielle Schwierigkeiten geratenen chinesischen Großkonzern nicht erreichen. Die coronabedingten Einschränkungen haben die Vertriebsaktivitäten stark erschwert. Die konzerninternen Entwicklungstätigkeiten im Bereich ADAS wurden auch im Jahr 2021 erfolgreich fortgesetzt. Die kurz- und langfristigen Ausleihungen sowie sonstigen Forderungen gegenüber sämtlichen Tochtergesellschaften belaufen sich auf T€ 6.825 (Vorjahr: T€ 8.338). Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Betrag in Höhe von T $ 2.444 durch Umwandlung eines Darlehens der Konrad GmbH in die Kapitalrücklage der Konrad Technologies Inc., USA eingestellt. Insoweit ergibt sich eine Verminderung der Ausleihungen an verbundene Unternehmen bzw. eine Erhöhung der Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.158. Wir gehen davon aus, dass die Tochtergesellschaft USA im kommenden Jahr T-USD 300, die Gesellschaft in China T€ 521,5 tilgt und die Darlehen mittel- bis langfristig an uns zurückzahlen wird. Das Anlagevermögen von Bauten erhöhte sich auf T€ 5.172 (Vorjahr: T€ 384) wegen der Aktivierung des neuen Produktions- und Bürogebäudes. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen die Erstellung des zweiten Bürogebäudes und liegen bei T€ 2.733 (Vorjahr: T€ 6.984). Die sonstigen Rückstellungen sind mit T€ 928 nahezu gleichgeblieben (Vorjahr T€ 1.000). Die bestehenden Bankdarlehen konnten im Rahmen der Vereinbarungen planmäßig bedient werden. Von dem im Geschäftsjahr 2020 aufgenommenen 8 Mio. € KfW-Darlehen wurden die ersten Raten in Höhe von T€ 500 getilgt. Insgesamt verminderten sich die Bankdarlehensverbindlichkeiten von T€ 21.144 auf T€ 18.978. Die Finanzierung der Großprojekte erfolgt weiterhin teilweise durch vertragliche Vereinbarungen von Abschlagszahlungen. Diese verminderten sich durch die Fertigstellung sämtlicher Großprojekte von T€ 12.538 auf T€ 5.925. Im Geschäftsjahr 2021 wurden erstmalig die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten abgesetzt, um ein einheitliches Reporting mit unserem neuen Mitgesellschafter leisten zu können. Insoweit ergibt sich eine Bilanzverkürzung im Vergleich zum Vorjahr. Die Liquiditätslage im Geschäftsjahr war gesichert, den kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten standen ausreichend liquide Mittel und kurzfristig realisierbare Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gegenüber. In der Folge der Beteiligung eines langjährigen Partners erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr deutlich von 5 Mio. € zum 31. Dezember 2020 auf 13,1 Mio. € zum 31. Dezember 2021. Dementsprechend sank die Fremdkapitalquote stark auf 66% (Vorjahr 89%). Der neue Gesellschafter beteiligte sich an der Konrad GmbH im Februar 2021 mit einer Minderheitsbeteiligung in Höhe von 24,9%. Es startete eine enge Zusammenarbeit mit dem neuen Mitgesellschafter auf dem ADAS-Markt und führte zu gemeinsamen Entwicklungsprojekten, um unseren Marktanteil in diesem stark wachsenden Markt weiter zu erhöhen. Das eingebrachte Kapital wird für die Deckung der Entwicklungskosten sowie für die Finanzierung des weltweiten Wachstums verwendet. Die Bilanzsumme ist insbesondere aufgrund der erstmaligen offenen Absetzung der erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte vom Vorratsvermögen gegenüber dem Vorjahr gesunken. III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Chancen- und Risikobericht Marktrisiken- und Chancen Die Konrad GmbH ist den allgemeinen konjunkturellen, wirtschaftlichen und politischen Risiken und Chancen sowie den branchenspezifischen Entwicklungen insbesondere im Maschinenbau, der Elektroindustrie und der Automobilindustrie ausgesetzt. Ein wesentliches Risiko stellt dabei die Entwicklung auf den weltweiten Hauptabsatzmärkten dar. Neben der Erhaltung der bestehenden Kunden ist es für die Konrad GmbH sehr wichtig, partnerschaftliche Beziehungen und gemeinsame Entwicklungsprojekte mit ihren Kunden aufzubauen. Durch die Innnovationsfähigkeit der Konrad GmbH bietet sich die Chance, den Marktanteil auf dem schnell wachsenden ADAS-Markt weiterhin zu erhöhen. Die Nachfrage auf dem deutschen ADAS-Markt ist auch im Jahr 2021 weiterhin gestiegen. Die positive wirtschaftliche Entwicklung in den USA bietet eine gute Grundlage für weiteres Wachstum außerhalb Europas. Dennoch dämpfen einige Gefahren, wie der Ukraine-Krieg, gerissene Lieferketten, neue Corona-Wellen, steigende Energie- und Rohstoffpreise und Engpässe auf dem Arbeitsmarkt die wirtschaftlichen Prognosen. Die Konrad GmbH hat weder Kunden noch direkte Lieferanten aus Russland und der Ukraine und ist dadurch von den Sanktionen nicht unmittelbar betroffen. Um der Materialknappheit und den steigenden Rohstoffpreisen entgegenzuwirken, deckte die Gesellschaft den Materialbedarf durch Ausweichkomponenten und Bevorratung. Durch den Ausbau der Betriebsstätte in Schwenningen und der daraus resultierenden Erhöhung des Eigenfertigungsanteils, wirkte sich die Materialknappheit in 2021 nur begrenzt aus. Da die Kundenprojekte längere Durchlaufzeiten haben, ergibt sich die Möglichkeit, auf fehlendes Material mit Ersatzkomponenten reagieren zu können. Die Corona Beschränkungen erschweren die Installation und Inbetriebnahme der gelieferten Maschinen. Um hier entgegenzuwirken wurden sowohl in China als auch in Indien und Südkorea neue Fachmitarbeiter eingestellt, die die Installationen mit Remote Hilfe aus Deutschland durchführen können. Die steigende Energie- und Rohstoffpreise werden in den neuen Angebotskalkulationen berücksichtigt. In Indien werden zukünftig gut ausgebildete Softwareentwickler eingestellt. Damit reagiert die Gesellschaft auf den Fachkräftemangel in Deutschland sowie auf die steigenden Personalkosten. Die Geschäftsführung rechnet für die Berichtsgesellschaft in der ersten Hälfte des Jahres 2022 mit steigenden Auftragseingängen. Die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte ist wegen der Energiekrise, wiederkehrenden Lockdowns in China und der Materialknappheit durch den Ukraine-Krieg sehr unsicher und schwer planbar. Unsere Risikominimierungsstrategie basiert auf den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unserer Testlösungen in den unterschiedlichsten Branchen sowie das Nutzen der weltweiten Absatzmärkte auf Grund der weltweiten Präsenz durch die Tochtergesellschaften. Wesentliche strategische Risiken, aber auch enorme Chancen entstehen durch die Fokussierung auf die ADAS-Technologien. Der Markt hierfür entwickelt sich weiterhin sehr stark, wobei es gleichzeitig auch zu steigender Konkurrenz in diesem Bereich kommt. Neben den ADAS-Technologien setzen wir weiterhin auf die Technologien Halbleitertest, Funktionstest, In-Circuit Test, IN-System Programming, Boundary Scan, Vision Test, RF Test, Mechanik, Fine Pitch Kontaktierung, Haptic Test, optische und akustische Testlösungen, um unsere bewährten Testlösungen unabhängiger von einzelnen Branchen-, Markt- und Kundenentwicklungen aufzustellen. Operative Risiken ergeben sich insbesondere durch steigende Energiepreise, fehlende Materialien, steigende Inflation, fehlende Fachkräfte, anhaltende Corona-Pandemie und die nicht vorhersehbaren Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Um diese Risiken zu reduzieren erzeugen wir ein Teil unseres Stromes aus der Solaranlage und haben unseren Fuhrpark mit Elektroautos ausgerüstet. Um der Materialknappheit entgegenzuwirken nutzen wir bei vielen Teilen Alternativkomponenten, bevorraten wichtige Komponenten und beschleunigen den Beschaffungsprozess durch frühzeitige Identifizierung der kritischen Komponenten. Es werden sämtliche Komponenten durch unsere chinesische Tochtergesellschaft direkt vor Ort bezogen. Die Erhöhung der Fertigungstiefe reduziert unsere Engpässe bei wichtigen Bauteilen, die wir künftig selbst mit ausreichenden eigenen Kapazitäten überbrücken können. Wir rekrutieren Fachkräfte weltweit und arbeiten mit den Tochtergesellschaften eng zusammen. Um pandemiebedingte Produktionsausfälle zu vermeiden, bieten wir weiterhin Home Office an, halten Meetings Online ab und tragen Masken, wenn die Ansteckungsgefahr höher ist. Um die Produktivität zu erhöhen, haben wir unsere Firma in Business Units aufgeteilt. In den Business Units arbeiten produktspezifische Fachkräfte zusammen. Durch die enge Zusammenarbeit, kleinere Teams und Fokussierung auf spezielle Technologien erhoffen wir uns eine Erhöhung der Effizienz und der Mitarbeitermotivation. Personalpolitik Mittel- bis langfristig zählen die Personalgewinnung und das Binden von Personal weiterhin zu den großen Herausforderungen. Zusätzlich ist die Herausforderung, die Mitarbeiter auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten im Unternehmen halten zu können. Dazu werden die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeit und Home Office genutzt. Wir gleichen die Überkapazitäten und Kapazitätsengpässe in den einzelnen Gesellschaften konzernintern aus. Zins- und Finanzwirtschaftliche Risiken Es ergibt sich kein Liquiditätsrisiko für die Konrad GmbH. Durch die Beteiligung eines neuen Gesellschafters Anfang 2021 ist unsere Liquidität ausreichend gesichert. Die Tochtergesellschaften werden die gewährten Darlehen zunächst für die Sicherstellung ausreichender Liquidität, das eigene Wachstum und die Marktentwicklung benötigen, so dass die Darlehensgewährungen der Konrad GmbH bestehen bleiben werden. Für die mittel- bis langfristig erwartete Rückzahlung ist Voraussetzung, dass sich die Tochtergesellschaften wie auch deren Absatzmärkte wie prognostiziert positiv entwickeln, keine weiteren Finanzierungsbedarfe benötigt und positive operative Cash-Flows erwirtschaftet werden. Ausfallrisiken Die Ausfallrisiken der Forderungen sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Unvorhergesehene Insolvenzen der Kunden durch die Corona-Krise ergaben sich nicht. Diese Risiken versuchen wir weiterhin durch Anzahlungsvereinbarungen zu minimieren. Die Forderungen in US-Dollar sind von T€ 2.133 auf T€ 1.940 weiter gesunken. Aufgrund der bisherigen Entwicklung des US-Dollarkurses zum Euro sind für das Geschäftsjahr 2022 keine bedeutenden Währungsverluste zu erwarten. 2. Prognosebericht Schon im vergangenen Jahr hatte das Institut für Weltwirtschaft seine Prognose gedämpft. Unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine werden diese Prognosen allerdings nochmals weiter nach unten korrigiert: Für 2022 halbiert sich nun die Wachstumsprognose. Bereits im Dezember 2021 hatte das Institut schon seine Erwartungen angesichts der anhaltenden Coronapandemie und der hartnäckigen Lieferengpässe von 5,1 auf 4 Prozent gesenkt. Vor dem Hintergrund der seit Kriegsausbruch noch stärker steigenden Energiepreise rechnen die Ökonomen zudem mit einer Inflationsrate von 5,8 Prozent, dem höchsten Wert seit der deutschen Einheit vor mehr als 30 Jahren. Die Berichtsgesellschaft erwartet für die erste Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2022 steigende Auftragseingänge. In der zweiten Jahreshälfte prognostiziert sie weiterhin einen starken Auftragseingang mit Vollauslastung, teilweise sogar Überauslastung der Produktion. Insgesamt planen wir für das Geschäftsjahr 2022 40 Mio. € Gesamtleistung mit 2 Mio. € Gewinn. Dazu ist aber Voraussetzung, dass die oben genannten Risiken die deutsche Wirtschaft nicht zu stark ausbremsen und die Investitionen weiterhin getätigt werden können. Das Wachstum in dem Marktsegment "Autonomes Fahren" (ADAS) steigt weiter. Die Kunden aus der Automobilindustrie investieren immer mehr in diese, für die Zukunft sehr bedeutende Technologie. Neben Lieferung von Produkten beteiligen wir uns auch an gemeinsamen Entwicklungsprojekten mit namhaften Automobilherstellern und - zulieferern. In Deutschland wird die Fertigungstiefe weiter hochgehalten. Damit machen wir uns von den weiterhin begrenzten Kapazitäten unsere Lieferanten unabhängiger, mildern die Auswirkungen der erwarteten Preiserhöhungen, sichern uns eine schnelle Reaktionsfähigkeit auf kurzfristige Anfragen unserer Kunden und erzielen damit Wettbewerbsvorteile gegenüber unseren Mitbewerbern. Durch die Beteiligung des neuen Gesellschafters erwarten wir große Synergieeffekte in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung, die zu einer starken Ausweitung der Marktanteile der Berichtsgesellschaft führen sollen. IV. Risikomanagementziele und -methoden: Sicherungsgeschäfte werden nicht durchgeführt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Wichtige Transaktionen in fremder Währung werden bisher nicht abgesichert, da bei den bisherigen Projektgeschäften Ein- und Verkauf in den wesentlichen Bereichen in gleicher Währung stattgefunden haben. Es verbleibt dennoch das natürliche Risiko von Währungsschwankungen, welches sowohl positive als auch negative Ertrags- und Finanzrisiken mit sich bringen kann. Sollte dies in der Zukunft bei neuen Projekten aufgrund rückläufiger US-Dollar Umsätze nicht mehr zusammenfallen, wird die Geschäftsleitung angemessene Risikomanagementziele und -methoden installieren und anwenden. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken werden im Projektgeschäft individuell an die jeweilige Kunden- und Vertragssituation angepasst, behandelt und abgesichert. Wir begegnen diesen Risiken durch eine sorgfältige Beurteilung bei der Auftragsannahme und durch die vertragliche Vereinbarung von laufenden Abschlagszahlungen.
Radolfzell, den 25. April 2022 gez. Michael Konrad, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Konrad GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. mit der Firma Konrad GmbH und mit Sitz in Radolfzell unter der Nummer HRB 550593 eingetragen. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk überwiegend im Anhang gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses wurde das Gliederungsschema der Bilanz um die Position "Verbindlichkeiten gegenüber MBG (nachrangig)" ergänzt. Weitere Angaben hierzu werden im Folgenden bei den Angaben zur Bilanz gemacht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden konnten, gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten werden, mit Ausnahme des Ausweises der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden im Geschäftsjahr erstmals von den Vorräten offen abgesetzt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt und um Abschreibungen gemindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Darüber hinaus erfolgten Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Es handelt sich dabei um Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, die nach § 246 Absatz 1 HGB zu aktivieren sind. Die Maschinen können jederzeit am Markt veräußert werden. Die Bewertung erfolgt dabei nach der retrograden Methode. Ausgehend vom voraussichtlich erzielbaren Verkaufspreis unter Berücksichtigung eines angemessenen Gewinnabschlags werden die Demogeräte im Umlaufvermögen bewertet. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern werden unter der Position C.1 "Verbindlichkeiten gegenüber MBG (nachrangig) ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Während des Geschäftsjahres wurden die Forderungen in fremder Währung zum Brief-Kurs und die Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Geld-Kurs bewertet. Zum Bilanzstichtag wurde die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Devisenkassamittelkurs vorgenommen. Das langfristige Darlehen in fremder Währung wurde zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet, da der Wert der Forderung dadurch niedriger war, als mit den Anschaffungskosten (Vorsichtsprinzip). Angaben zur Bilanz Entwicklung des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden in Vorjahren aktiviert. Seit Ende 2014 ist der diesbezügliche Buchwert nur noch bei einem Erinnerungswert von € 1,00. Im Berichtsjahr 2021 wurden keine Forschungs- und Entwicklungskosten aktiviert. Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB
* Die Umrechnung in EUR erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. ** Die dargestellten Werte betreffen den letzten verfügbaren Jahresabschluss 2020 Angaben zu Restlaufzeitvermerken und Sicherheiten Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von € 1.363.726,62 (Vorjahr: T€ 1.254) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 12.237.919,23 (Vorjahr: T€ 24.886). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1-5 Jahre beträgt € 6.839.141,22 (Vorjahr: T€ 9.113) und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren € 4.581.145,22 (Vorjahr: T€ 4.264) und betrifft jeweils die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie mit € 1.000.000,00 bei den Restlaufzeiten von mehr als 5 Jahren bzw. mit € 500.000,00 bei den Restlaufzeiten bis zu einem 1 Jahr die stille Beteiligung der MBG. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch das verpfändete Termingeldkonto, Buchgrundschulden, abgetretene Lebensversicherungen, Bürgschaften, Eigentumsvorbehalte und Warenabtretungen vollumfänglich besichert. Angaben zu Mitzugehörigkeitsvermerken Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit € 67.222,51 (Vorjahr: T€ 174) aus Lieferungen und Leistungen, mit € 1.363.726,62 (Vorjahr: T€ 1.254) aus Darlehensforderungen und mit € 642.369,77 (Vorjahr: T€ 414) aus sonstigen Forderungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von € 124.533,12 (Vorjahr: T€ 464) gegenüber Gesellschaftern enthalten, davon betreffen € 10.000,00 (Vorjahr: T€ 10) Ausleihungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Angaben zu Rückstellungen
Angaben zu Verbindlichkeiten Bei der zum Gliederungsschema der Bilanz zusätzlich aufgenommenen Position "Verbindlichkeiten gegenüber MBG (nachrangig) handelt es sich um eine Einlage, die die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH (MBG) als typisch stille Gesellschafterin erbracht hat. Die Einlage wird jährlich mit einem Festzins sowie einer Gewinnbeteiligung vergütet und läuft in Höhe von T€ 500 bis November 2024 sowie in Höhe von T€ 1.000 bis November 2027. Im Insolvenzfall ist die Einlage über T€ 1.500 erst nach allen nicht nachrangigen Gläubigern zu befriedigen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen sind Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 229 (Vorjahr T€ 205) enthalten. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Aufgrund der Art der zugrundliegenden Aufträge bzw. Geschäftsvorfälle wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften als gering eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.350 gegenüber verbundenen Unternehmen. Des Weiteren bestehen aus Leasingverträgen für Autos, technische Geräte, Hard- und Software Verpflichtungen von jährlich ca. T€ 373 und für angemietete Räumlichkeiten von jährlich ca. T€ 472. Unter Berücksichtigung der Mindestrestlaufzeiten der Miet- und Leasingverträge zwischen 1 und 14 Jahre ergibt sich somit ein Gesamtbetrag an sonstigen finanziellen Verpflichtungen über T€ 3.291. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer An den Geschäftsführer wurden folgende Kredite vergeben:
Für das Darlehen sowie die Verrechnungskonten sind Zinssätze zwischen 1,0% und 2,0% vereinbart. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 4 HGB Auf die Angabe der Höhe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie haben die Auftragsabwicklung der Gesellschaft auch im Jahr 2022 teilweise verzögert. Für die Auswirkungen auf die Prognose für das Gesamtjahr verweist die Geschäftsführung auf die Ausführungen im Lagebericht. Im Februar 2022 hat Russland einen Angriff auf das Staatsgebiet der Ukraine begonnen. Diese Kriegshandlungen lösen eine humanitäre Katastrophe mitten in Europa aus. Damit verbunden sind auch negative Folgen für die Gesamtwirtschaft, unter anderem infolge der durch den Krieg ausgelösten Unsicherheiten sowie die gegen Russland erlassenen Sanktionen. Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft werden nicht erwartet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 125.430,90. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von € 4.686.632,57, der zu verwenden ist. Dieser Betrag soll als neuer Gewinnvortrag nach dem Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Radolfzell, den 25. April 2022 Michael Konrad sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.07.2022 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüferAn die Konrad GmbH, Radolfzell Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Konrad GmbH, Radolfzell, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Konrad GmbH, Radolfzell, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Singen, 25. April 2022 Michael Schmid, Wirtschaftsprüfer |
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