Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 1288
Vorher
Schick Verwaltungs GmbH
Eingetragen
6.3.1985
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
a) der Hoch- und Tiefbau, Betonfertigteilbau sowie die Übernahme von Generalunternehmer- und Generalübernehmerleistungen, b) der Erwerb, die Verwaltung und Vermietung von Betriebsvermögen an verbundene Unternehmen und c) das Halten und Verwalten von Beteiligungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Wegmann
seit 4.8.2025
Prokura
Andreas Wagner
seit 30.5.2023
Prokura
Ralf Kohlhepp
seit 30.5.2023
Prokura
Markus Schmitt
seit 30.5.2023
Geschäftsführer
Thomas Eger
seit 30.5.2023
Prokura
Anton Schick jun.
seit 13.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HABAU Hoch und Tiefbaugesellschaft m.b.H.AUT
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Anton Schick (sen.)
Am Collheimer 5, 97688 Bad Kissingen
7.150 €
Anton Schick (jun.)
Hangstr. 14, 97688 Bad Kissingen
20.350 €

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Anton Schick GmbH

Bad Kissingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.04.2023-31.03.2024

der Anton Schick GmbH, Bad Kissingen

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Anton Schick GmbH ist ein bundesweit tätiges mittelständisches Bauunternehmen, dessen Leistungsspektrum nahezu alle wichtigen Bereiche der Bautätigkeit abdeckt:

• Hochbau (Neubau): Wohnungsbau, öffentlicher Bau, Wirtschaftsbau

• Betonfertigteilbau (Neubau): Wirtschaftsbau

• Sanierungsmaßnahmen (Altbau): Umbauten

• Transportbeton

Dabei werden die Bauleistungen führungsmäßig und gewerblich mit eigenem, umfassend qualifiziertem Personal in Zusammenarbeit mit ausgesuchten Nachunternehmen aus überwiegend langjährigen Partnerschaften ausgeführt. Der Schwerpunkt liegt im Gebäudeneubau.

Die Anton Schick GmbH ist Teil der HABAU Group, Österreich und hält selbst sämtliche Anteile an der Burger Bau GmbH, Bad Kissingen und der Schick Industriebau GmbH; Hanau. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden sämtliche Anteile an der ebenfalls zum Konzernverbund gehörenden Gesellschaft Hans Holzner Baugesellschaft mbH, Rosenheim erworben. Herr Edgar Endres und Herr Stefan Falkenberg wurden neben der bisherigen Geschäftsführerin Frau Otilie Roosz zu Geschäftsführern von Hans Holzner bestellt.

Die europäische Konjunktur zeigt bislang nur eine verhaltene Dynamik, das Wirtschaftswachstum stagniert 2023 bei + 0,4 %. Für 2024 wird eine moderate Steigerung auf + 0,7 % prognostiziert. Die derzeit hohen Zinssätze belasten die Nachfrage nach Investitionsgütern und Bauinvestitionen erheblich.

Eine schwache europäische Wirtschaftslage, der Rückgang der Erdgaspreise auf ähnlichen Stand wie zuletzt Anfang 2023 oder Ende 2018 sowie Fortschritte bei der Senkung der Inflation in Richtung des 2,0 %-Zielwerts könnten der Europäischen Zentralbank (EZB) ermöglichen, ihre restriktive Zinspolitik schrittweise zu lockern. Dies würde eine wirtschaftliche Erholung im europäischen Wirtschaftsraum erwarten lassen. Diese Erholung dürfte insbesondere industriestarken Ländern wie Deutschland und Österreich zugutekommen, die derzeit stark unter dem Nachfragerückgang leiden. Ein erster Schritt wurde zuletzt mit dem Senken des Leitzinses auf 4,25 % gesetzt, wobei signifikante Effekte erst für 2025 erwartet werden, was einen Anstieg der Wachstumsrate auf + 1,7 % erwarten lässt.

Der weltweite Nachfragerückgang nach Investitionsgütern stellt eine erhebliche Belastung für die deutsche Wirtschaft dar. Die schwächelnde Industrie- und Investitionskonjunktur trifft vor allem die auf Investitionsgüter spezialisierten Länder und spiegelt sich im deutschen Wirtschaftswachstum wider. Hohe Material- und Energiepreise sowie gestiegene Finanzierungskosten dämpfen die Nachfrage deutlich. Während 2022 noch ein positives Wachstum von + 1,8 % verzeichnet wurde, registrierte die deutsche Volkswirtschaft 2023 einen Rückgang des gesamtwirtschaftlichen Wachstums von - 0,2 %, was deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von + 0,4% liegt.

Der industrielle Abschwung wirkt sich auf zahlreiche Branchen aus. Insbesondere das verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft verzeichneten einen deutlichen Verlust an Dynamik. Gegen Ende des Jahres erfasste diese Abkühlung auch einige Dienstleistungsbereiche, wodurch die Wertschöpfung im Handel, Verkehr und Gastgewerbe um - 1,0 % abgenommen hat.

Die Stimmung in der deutschen Bauwirtschaft leidet erheblich an dem anhaltenden Nachfragerückgang an Bauinvestitionen. Die Auftragslage hat sich zuletzt spürbar verschlechtert und die Auftragsbestände werden mehrheitlich als zu gering eingeschätzt. Die deutsche Bauwirtschaft hat 2023 eine Kontraktion der Bauinvestitionen von - 5,3 % erlebt.

Hauptverantwortlich für den Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, welcher mit - 12 % den stärksten Rückgang zu verzeichnen hat. Der Mix aus stark gestiegenen Material- und Energiekosten, des sprunghaften Anziehens der Zinsen und Finanzierungskosten, einer hohen Inflation bei gleichzeitigem Wegfallen stabiler politischer Rahmenbedingungen hat toxische Auswirkungen auf den Hochbau, insbesondere auf den Wohnungsbau. Während 2023 noch eine Fertigstellung von etwa 271.000 Wohneinheiten (WE) erwartet wurde, wird sich dies 2024 auf 235.000 WE reduzieren, womit das unstrittige Ziel der Ampelkoalition von 400.000 WE im Jahr in weitere Ferne rückt, bei den Genehmigungen ist ein ähnlicher Trend erkennbar.

Die Lage im Wirtschaftshochbau (gewerblich-/industrieller Hochbau) - mit einem Rückgang von - 6 % - ist ebenfalls angespannt. Die flaue Nachfrage an Investitionsgütern und hohe Finanzierungskosten zwingen Unternehmen dazu, ihre Investitionen zu verschieben.

Eine erfreuliche Entwicklung gibt es hingegen im Bereich des Wirtschaftstiefbaus zu verzeichnen. Hier wurden durch Projekte im Rahmen der Mobilitäts- und Energiewende bedeutende Impulse gesetzt. Auch die Deutsche Bahn investierte weiter in ihr Schienennetz. Zusätzlich wurden weitere Großprojekte im öffentlichen Nahverkehr und beim Ausbau von Stromtrassen initiiert. Mit einem nominalen Auftragseingang von + 26 % und einem realen Umsatzwachstum von + 4,6 % konnte der Wirtschaftstiefbau signifikante Fortschritte entgegen dem allgemeinen Trend verzeichnen. Der Wirtschaftsbau erreichte insgesamt damit gut 60 Mrd. EUR, was einen realen Umsatzrückgang von - 1,3 % entspricht.

Der öffentliche Bau zeigt ein ähnlich ambivalentes Bild: Während der Hochbau ein reales Wachstum von + 6 % verzeichnet, ging der Tiefbau - 3 % zurück. Insgesamt erreichte der öffentliche Bau 2023 damit einen Umsatz von gut 44 Mrd. EUR, was einen realen Rückgang von - 1 % bedeutet.

Frühindikatoren zeigen bislang keine Anzeichen für eine Trendwende. Für 2024 wird eine weitere Abkühlung der deutschen Baukonjunktur von real - 3,0 % prognostiziert. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben nicht ohne Auswirkungen für die Beschäftigten. Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungswachstums auf ca. 930.000 Beschäftigte 2023, wird derzeit von einem Rückgang, um 30.000 Beschäftigte im kommenden Jahr, bei weiterem Abwärtstrend gewarnt.

Die Bundesregierung ist daher angehalten, angesichts der Haushaltsplanung zeitnah Planungssicherheit zu schaffen. Dies erfordert eine durchdachte Budgetierung und Investitionen in den Wohnungsbau, die Infrastruktur sowie die Klima- und Energiewende sowie wirtschaftspolitisch für vernünftige und verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen.

B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Nach dem Rumpfgeschäftsgeschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.03.2023, ist der Berichtszeitraum 01.04.2023 bis 31.03.2024 erstmals ein volles Geschäftsjahr. Die Vergleichswerte für eine Analyse der Ertragslage anhand von Vorjahreszahlen wären nicht aussagefähig. Für die Analyse wurden daher die Zahlen aus dem Zeitraum 01.01.2022 bis 31.12.2022 aus der gesellschaftsrechtlich angewachsenen Anton Schick GmbH + Co. KG herangezogen.

Mit Blick auf das Geschäftsumfeld verzeichnete die Anton Schick GmbH im Geschäftsjahr April 2023 bis März 2024 eine handelsrechtliche Gesamtleistung von 82,8 Mio.€. Die Planwerte für das Geschäftsjahr 23/24 wurden aufgrund von verschiedenen Verschiebungen der Baustellenstarttermine nicht erfüllt. Positiv auf die Gesamtleistung hat sich die Angleichung der Bewertungen für in Ausführung befindliche Bauleistungen ausgewirkt, die eine Erhöhung von ca. 950 T€ bedingte.

Die Umsatzerlöse aus Bauleistungen entfallen zu rd. 140 Mio.€ auf zwei im Berichtsjahr abgeschlossene Bauprojekte.

Nach Abzug der Summe der Aufwendungen für RHB-Stoffe, bezogene Leistungen (Subunternehmer) und Personalkosten beträgt der Rohgewinn II (Gesamtleistung abzüglich Material- und Personalaufwand) 18,3% der Gesamtleistung oder 15.123 T€.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt bei 70 T€ und damit 98,5% unter dem Wert Januar bis Dezember 2022. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 373 T€, was 0,5 % der Gesamtleistung entspricht. Damit wurde der Planwert für das Geschäftsjahr nicht erreicht.

Das Jahresergebnis liegt bei positiven 270 T€ nach 3.881 T€ im Vergleichszeitraum. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt für das Geschäftsjahr bei 954 T€. Im vorigen Geschäftsjahresabschluss zum 31.03.2023 wurde auf die Kapitalflussrechnung und Cashflow verzichtet.

Das IFRS-Jahresergebnis für das Geschäftsjahr, das nach den Bilanzierungsrichtlinien der HABAU-Group ermittelt wurde, liegt bei -2.098 T€.

Die negative Ergebnisentwicklung sowohl nach Handelsrecht wie auch nach IFRS resultiert vor allem aus den Ergebnisbelastungen durch Abschreibungen. Diese haben ihre Begründung in den Fortführungseffekten aus dem Erwerb der Schick-Gruppe durch HABAU. Das handelsrechtliche Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) liegt im Berichtsjahr bei 7.387 T€ nach 10.893 T€ im Vergleichszeitraum. Das EBITDA gemäß IFRS liegt bei 4.921 T€.

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr April 2023 bis März 2024 lag bei ca. 66 Mio.€, der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum 31.03.2024 lag bei ca. 77 Mio.€ (Vorjahr 64,5 Mio. €). Dieser gewährt uns eine rechnerischen Grundauslastung über 10 Monate unserer Geschäftsbereiche.

In Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung lassen sich keine besonderen Einflüsse bzw. Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf erkennen. Wir sehen daher unseren bisherigen Geschäftsverlauf insgesamt als günstig und sehr robust an.

Die Investitionstätigkeit in Sachanlagen und immat. Vermögensgegenstände führte im Berichtsjahr per Saldo zu einem Mittelabfluss von 2.580 T€. Die Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 2.775 T€ im Geschäftsjahr liegen dabei planmäßig unter dem Werteverzehr des Anlagevermögens von 7.318 T€ (Abschreibungen). Die Abschreibungen wurden aufgrund von Fortführungseffekten durch die Neubewertung des Anlagevermögens beeinflusst. Die Abschreibungen erfolgten ausschließlich mit der linearen Methode. Im November 2023 wurden die 100% Geschäftsanteile der Hans Holzner Baugesellschaft mbH, Rosenheim von der Habau GmbH, Perg erworben.

Die bilanzanalytische Eigenkapitalquote (bei vollständiger Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen) vor Gewinn- bzw. Verlustverwendung hat sich von 68,1% auf 68,0% marginal reduziert. In absoluten Zahlen hat sich das bilanzielle Eigenkapital von 49.468 T€ auf 49.739 T€ leicht erhöht.

Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen.

Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Die bestehenden Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen, auch nicht, wenn Bauherren ihre Zahlungsziele überschritten.

Im Geschäftsjahr 01.04.2023-31.03.2024 wurden für die Investitionen Darlehen in Höhe von 135 T€ aufgenommen. Somit wurden die Investitionen weitgehend aus Eigenmitteln finanziert.

Insgesamt sehen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als geordnet an.

C. Prognosebericht

Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren und CO 2 -Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal; hinzu kommen die anstehenden Tarifverhandlungen. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 %.

Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf 154 Mrd. € (nominal -5 %; unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3 %). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real -13 % zu der schlechten Entwicklung beiträgt.

Die Unterauslastung im Wohnungsbau lässt den jahrelangen Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte ins Stocken geraten: Zum ersten Mal seit 2008 werden 2024 Beschäftigte abgebaut werden, voraussichtlich etwa 30.000 (= 900.000 Beschäftigte). Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht.

Nachdem die deutsche Wirtschaft 2023 um real 0,2 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2024 auch nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,3 %.

Für 2024 erwarten die Bauverbände bei weiterhin unveränderten Investitionsbedingungen die Fertigstellung von 235.000 WE. Das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 400.000 WE ist damit in weite Ferne gerückt. Die mit dem Wachstumschancengesetz gesetzten Impulse (eine degressive Afa von 5% für den Mietwohnungsbau und eine bessere steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen) bleibt es abzuwarten, welche Wirkung diese Maßnahmen erzielen. Wie schnell die Impulse greifen, lässt auch schwer einschätzen. Den Umsatz im Wohnungsbau erwarten die Bauverbände daher 2024 nur noch bei 49 Mrd. € (nominal -15%, real -13%).

Im Wirtschaftsbau rechnet die Branche 2024 mit einem Umsatz von gut 60 Mrd. Euro (nominal knapp +1%, real knapp +3%). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 29 Mrd. Euro erreicht (real +7%). Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. Euro umgesetzt werden (real -1%).

Unter der Voraussetzung, dass es bei der für 2024 geplanten Investitionslinie in Höhe von 10 Mrd. € für die Infrastruktur (Straße und Wasserstraße) bleibt, gehen die Bauverbände für 2024 im öffentlichen Tiefbau von einem Umsatz in gleicher Höhe aus wie 2023 (35 Mrd. €, real +2%), im öffentlichen Hochbau dagegen von einem leichten Zuwachs auf 9,7 Mrd. € (real +5%). Die anhaltend prekäre Finanzsituation vieler Kommunen lässt Mehrausgaben zum Abbau des Investitionsstaus nicht zu. Insgesamt rechnen die Bauverbände mit einem Umsatz von 44,9 Mrd. € im öffentlichen Bau (nominal +1%, real +3%).

Die sinkenden Finanzierungskosten dürften sich nur mit einiger Verzögerung im Wohnungsbau bemerkbar machen, sodass die Bauinvestitionen zunächst wohl weiter zurückgehen werden. Erst zum Jahresende 2024 ist mit einer Stabilisierung zu rechnen. Dann dürften auch die von Ihren Rekordwerten der der vergangenen Jahre leicht sinkenden Baupreise die Nachfrage etwas anschieben. Der Nichtwohnungsbau wird weiterhin wohl vor allem von Investitionen in den Tiefbau, allen voran in den Schienen- und Straßenbau, profitieren und einen noch stärkeren Einbruch der Bauinvestitionen verhindern. Auch im kommenden Jahr dürfte der Nichtwohnungsbau die Bauinvestitionen stützen.

Wir verzeichnen einen verstärkten Wettbewerb bei den Ausschreibungen. Wir hoffen, dass die neu aufgelegten Fördermittel wieder Schwung in den Markt bringen; insbesondere von der steuerlichen Förderung versprechen wir uns eine Belebung.

Es gilt weiterhin verstärkt das gesamtwirtschaftliche Umfeld genauestens zu beobachten. Die unsicheren wirtschaftlichen Erwartungen in den verschiedenen Bausparten lässt eine Geschäftsentwicklung schwer abwägen. Bei Schick sehen wir trotzdem für das Geschäftsjahr 2024/2025 eine stabile Geschäftsentwicklung. Unsere Strategie ist die Stellung in den Kernmärkten weiter zu stärken und Marktwachstumschancen zu verfolgen. Gleichzeitig setzen wir auf die Verbesserung der cashgestützten Profitabilität und konsequentes Risikomanagement. Unsere Geschäftsbereiche sind flexibel, sodass sich die Unternehmensführung schnell auf veränderte Marktbedingungen einstellen kann. Daher werden wir weiterhin den Fokus unserer Bautätigkeit in die bewährten Bereiche Forschung, Hochschulen, Infrastrukturprojekte, Schulen, Kliniken, größerer Wohnbau, Stadtentwicklung sowie Produktions- und Industriebauten legen. Wir werden, wie bisher nach Nischen oder neuen Produkten suchen. Die politische Entwicklung wird weiterhin intensiv verfolgt, auch welche Wirtschaftsprogramme zukünftig vorgenommen werden. Danach werden wir unsere Strategie ausrichten bzw. anpassen. Wir gehen wie bisher von einem positiven Erfolg unserer Geschäftsfelder Hochbau und Betonfertigteilbau aus. Außerdem sind durch die weitere Integration in die HABAU Group sowie durch den Erwerb der Hans Holzner Baugesellschaft mbH durch die Schick-Gruppe Synergieeffekte sowohl am Absatz- wie auch am Beschaffungsmarkt zu erwarten.

Die Vorschau auf die handelsrechtliche Gesamtleistung und das handelsrechtliche Jahresergebnis ist mit dem hohen Unsicherheitsfaktor, der sich aus dem Realisationsprinzip ergibt, verbunden, da die Fertigstellung von z.T. noch nicht kontrahierten Projekten zum kommenden Bilanzstichtag naturgemäß nicht exakt vorhersagt werden kann.

Gleichwohl erwarten wir eine deutlich höhere Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2024 / 2025. Die Fortführungseffekte haben noch Auswirkungen auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Trotzdem erwarten wir eine leichte Verbesserung des positiven Ergebnisses vor Steuern und Zinsen.

Der Investitionsplan sieht für das Geschäftsjahr 2024/25 Ersatzanschaffungen für technische und kaufmännische Ausstattung in Höhe von ca. 4.100 T€ vor. Die Finanzierung erfolgt erstrangig aus dem Cash-Flow. Weiterer Fremdkapitalbedarf werden wir über unseren Kreditgebern abdecken.

Das Thema nachhaltiges Unternehmen werden wir im Jahr 2024 weiterverfolgen. Wir werden verstärkt unser Augenmerk auf das Thema nachhaltiges Bauen im Zusammenhang mit Recyceln von Betonmaterial sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien an unseren Betriebsstätten setzen.

Wir sehen unser Unternehmen personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und die Projektentwicklungen bei unseren Stammkunden veranlassen uns daher, trotz unsicherer Konjunkturaussichten weiterhin von einer positiven Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2024 / 2025 auszugehen.

D. Chancen- und Risikobericht

In unserem Unternehmen unterscheiden sich die Geschäftsfelder und Projekte hinsichtlich Ihrer Art, Volumen, Dauer, der Komplexität sowie des technischen Anspruchs. Vor diesen Hintergrund ist es von besonderer Bedeutung für unser Unternehmen, dass das Chancen- und Risikomanagement auf die Geschäftstätigkeit zugeschnitten ist und das operative Geschehen individueller Projekte in den Fokus nimmt.

Das von uns etablierte Risikomanagement bezieht alle Ebenen der Organisation mit ein und definiert Richtlinien, Verantwortlichkeiten und Prozesse. Chancen und Risiken werden frühzeitig bewertet und daraus geeignete Maßnahmen abgeleitet, um Risiken effektiv zu nutzen bzw. zu reduzieren. Dabei behandeln wir finanzielle sowie nicht finanzielle Aspekte.

Wir verfolgen kontinuierlich die Entwicklung unserer Märkte und Regionen und berücksichtigen dies in unseren entsprechenden Planungen.

Wir beobachten auch intensiv aktuelle Megatrends wie Themen Energiewende, Mobilitätskonzepte, Hightech-Infrastruktur, Rechenzentren, Biopharmabereich und Gesundheitswesen. In diesen wachstumsstarken Branchen sehen wie Chancen für unser eigenes Wachstum.

Schick sieht sich in Bezug auf die Vermeidung und Bewältigung langfristiger Risiken sehr gut aufgestellt. Den Begriff Risiko definieren wir als ein Ereignis mit möglicher negativer Auswirkung auf die qualitativen und quantitativen Unternehmensziele, insbesondere die sich auf das Ergebnis und die Liquidität auswirken können. Auch Chancen werden hinsichtlich ihrer Auswirkung auf das Ergebnis und der Liquidität betrachtet.

Das Risikomanagement soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem ist ein internes Überwachungs- und Controllingsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Controlling-Instrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind Risikosteuerung, /-controlling und /-reporting.

Zu einem Überwachungssystem gehören:

• Die Anwendung einheitlicher Richtlinien

• Der Einsatz zuverlässiger Software

• Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

• Arbeitsanweisungen

• Regelungen zu Vertretungsvollmachten

Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Wir verfolgen die kontinuierliche Verbesserung als ein zentrales strategisches Ziel. Dies hat Priorität für alle Mitarbeiter.

Das Gesamtrisiko wird durch die Summierung der Erwartungswerte der Einzelrisiken ermittelt. Chancen werden insbesondere durch die genaue Beobachtung des Marktumfeldes unserer Geschäftsbereiche definiert.

Das bei Schick identifizierte Gesamtrisiko besteht hauptsächlich aus den im Folgenden erläuterten Risikokategorien:

- Marktrisiken

Wir beobachten die weltwirtschaftliche und geopolitische Entwicklung mit Ihren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Veränderungen der geopolitischen Lage können möglicherweise langfristige Auswirkungen auf die globale Weltwirtschaft haben und insbesondere das öffentliche Investitionsvolumen reduzieren. Daher beobachten wir die wirtschaftliche und politische Entwicklung intensiv. Wir beobachten stetig die konjunkturellen Entwicklungen der Bauinvestitionen in unseren Geschäftsaktivitäten Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau.

Anhaltende politische Spannungen können potenziell Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben und Verwerfungen an den Finanzmärkten auslösen. Zwar hat unser Unternehmen kein operatives Geschäft in den betroffenen Regionen, doch könnten diese Konflikte indirekte Auswirkungen auf das Unternehmen nach sich ziehen, etwa durch steigende Rohstoffpreise und somit potenziell steigende Energie- und Angebotspreise. Ebenso könnten höhere Zinssätze die finanzielle Realisierbarkeit von Bauinvestitionen unserer Kunden beeinträchtigen.

Die Risiken im Zusammenhang mit Marktrisiken stufen wir als gering ein.

- Beschaffungsrisiken

Das Beschaffungsmanagement stellt sicher, dass nur solche Geschäftspartner - Nachunternehmer und Lieferanten - ausgewählt werden, die Leistungsfähig sind und unseren Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Ständige Marktbeobachtungen und enge Kontakte zu Nachunternehmern und Lieferanten sowie Institutionen garantieren, dass wir Veränderungen im Beschaffungsmarkt zeitnah erkennen und entsprechen auf sie reagieren können.

Im Berichtsjahr wurde die Bauindustrie weiterhin mit überwiegend steigenden Preisen konfrontiert. Die hohen Preise aus dem vergangenen Jahr haben sich auf einem hohen Preisniveau stabilisiert. Vorwiegend der Betonpreis ist aufgrund der treibenden Energiekosten sowie der erhöhten Preise für Betonzuschlägen wie Baukies, Bausand und insbesondere Zement gestiegen. Wir erwarten, dass der Betonpreis auch in Jahr 2024 auf diesem hohen Niveau stagnieren wird. Während Bauholz in den Vorjahren noch zu den Baustoffen mit den größten Preissteigerungen zählte, stagnierten die Preise im Jahr 2023 auf dem Vorjahresniveau.

Die sinkenden Preise gleichen dennoch nicht die überinflationären Preise aus dem Jahr 2022 aus. Diese Verteuerung der für unser Geschäft wesentlichen Materialien und der damit einhergehenden derzeitigen Inflation begegnen wir mit einem vorausschauenden Einkaufsmanagement. Wir steuern diesen Entwicklungen gemeinsam mit Kunden und Partnern aktiv entgegen und begegnen ihnen mit unserer langjährigen und starken Aufstellung in den lokalen Märkten sowie durch die Anwendung risikominimierter Vertragsmodelle. Unsere Projektteams melden Materialbedarfe früh, damit benötigte Kontingente rechtzeitig sichergestellt werden können. An unserem Standort wurde die Bevorratung bei gängigen Materialien erhöht.

Wir generieren mit einzelnen Geschäftspartnern zum Teil hohe Umsätze. Bestimmte Leistungen werden nur von wenigen Geschäftspartnern erbracht. Insgesamt bestehen hieraus jedoch keine wesentlichen geschäftskritischen Abhängigkeiten.

Mit einer detaillierten Präqualifikation unserer Geschäftspartner im Vorfeld, sowie Bewertungen sowohl während der Ausführungsphase als auch nach Abschluss der Projekte erhalten wir aus technischer wie auch aus kaufmännischer Sicht eine fundierte Übersicht der Leistungsfähigkeit unserer Geschäftspartner. So werden Ausfallrisiken minimiert und Handlungsalternativen geschaffen, um die an uns gestellten Anforderungen unserer Kunden bestmöglich erfüllen zu können.

Auf Grundlage der aktuellen weltwirtschaftlichen Lage stufen wir die Beschaffungsrisiken insgesamt als gering ein.

- Finanzrisiken

Das Finanzmanagement zielt darauf ab, den Finanzbedarf innerhalb der Schick-Gruppe zu koordinieren und die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens jederzeit langfristig sicherzustellen. Die Sicherstellung jederzeitiger Liquidität ist oberstes Ziel des Finanzrisikomanagements. Liquidität bedeutet nicht nur Zahlungsfähigkeit im engeren Sinne, sondern auch die langfristige Verfügbarkeit des notwendigen finanziellen Spielraums für das Grundgeschäft (z.B. Sicherheiten / Avale).

Ausfallrisiken ergeben sich aus dem operativen Geschäft. Das Risikomanagement erfolgt im operativen Geschäft durch die laufende Überwachung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei Feststellung eines konkreten Ausfallrisikos wird diesem Risiko durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen im notwendigen Umfang Rechnung getragen.

Durch vorhandene Liquidität und fest zugesagte Bankkreditlinien stehen uns ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung. Weiter stehen uns für die Abwicklung des Projektgeschäftes ausreichend Avallinien seitens unserer Hausbanken und Kreditversicherer zur Verfügung, die bei Weitem nicht voll ausgeschöpft sind. Der Auslastungsgrad der Avallinien wird regelmäßig überprüft. Somit ließe sich kurzfristig ein Bedarf für weitere Avallinien erkennen.

Durch wöchentliche Liquiditätsplanungen innerhalb der Schick-Gruppe werden Liquiditätsengpässe innerhalb der Unternehmen der Schick-Gruppe frühzeitig erkannt.

Laufende Projekte sichern wir weitgehend mit fest vereinbarten Zahlungsplänen in Anlehnung an den Leistungsstand ab. Bei den Baustellen, die nach Leistungsstand abgerechnet werden, werden stets Abrechnungsintervalle bzw. Rechnungstermine mit den Kunden festgelegt. Diese werden auf kaufmännischer Ebene regelmäßig überwacht. Weiter werden auf kaufmännischer Ebene die Prüfungen der gestellten Rechnungen überwacht, damit eine fristgerechte Zahlung der Forderungen erfolgt. Bei schlussgerechneten Baumaßnahmen wird eine zeitnahe Verhandlung der Schlussrechnungssumme mit dem Auftraggeber angestrebt. Dadurch wird für das Unternehmen eine ausreichende Liquidität sichergestellt.

Bedingt durch die positive Finanz- und Avalsituation, in Verbindung mit unseren guten Wirtschaftsauskünften bestehen gute Chancen weitere neue Aufträge bzw. größere Auftragssummen mit entsprechender Bonität zu generieren.

Bei langfristigen Finanzierungen von Anlagevermögen werden durch feste Zins- und Tilgungsraten die Liquiditätsabflüsse steuerbar gemacht. Mit den getätigten und künftigen Investitionen wird für die Zukunft gewährleistet, dass ein wirtschaftliches Arbeiten möglich ist und die Ertragskraft gesichert wird. Das regelmäßige Berichtswesen sorgt für die Überwachung möglicher Finanzrisiken.

Darüber hinaus werden keine weiteren Finanzinstrumente von Bedeutung zur Absicherung von Preissteigerung-, Ausfall und Liquiditätsrisiken verwendet.

Dank unseres effizienten Finanzmanagements schätzen wir unsere Finanzrisiken insgesamt als gering ein.

- Personalrisiken

Alle Mitarbeiter tragen entscheidend zum Geschäftserfolg unseres Unternehmens bei. In diesem Zusammenhang leistet unsere Personalstrategie dabei einen wertvollen Beitrag zur Unternehmensstrategie. Obwohl die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterhin angespannt ist, gelingt es uns, den Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern überwiegend zu decken. Vorrangig bleibt es, ein positives Image zu vermitteln und die Attraktivität als Arbeitgeber für die unterschiedlichen Zielgruppen und Qualifikationen weiterhin auszubauen. Zudem möchten wir die Potenziale unserer Mitarbeiter bestmöglich weiterentwickeln und optimal einsetzen.

Weiterbildungsmöglichkeiten werden durch die unternehmenseigene Academy an den Standorten Hanau und Rosenheim durchgeführt. Hier bieten wir eine Vielzahl an Qualifikations- und Fortbildungsangeboten für unsere technischen sowie kaufmännischen Führungs- und Nachwuchskräfte mit erfahrenen Dozenten an. Diese Veranstaltungen wurden erfolgreich digital oder in Präsenz durchgeführt. Zudem fördern wir unsere Auszubildenden mit unserer unternehmensgruppeneigenen Nachwuchsschmiede am Sitz Bad Kissingen. Hier erhalten unsere Auszubildenden ergänzend zu der standardisierten schulischen Ausbildung in Berufsschule und Bauinnung zusätzliche praktische Lehreinheiten von unseren Fachkräften, um die berufsspezifischen Kenntnisse unserer Nachwuchskräfte zu intensivieren und eine allumfassende Ausbildung zu gewährleisten. Außerhalb dieser Angebote unterstützen wir Mitarbeiter aus den gewerblichen, technischen und kaufmännischen Berufen zum Erlangen von anerkannten Abschlüssen in Aus- und Weiterbildung.

Die Talente von morgen werden heute ausgebildet. Wir pflegen enge Verbindungen zu Hochschulen, um frühzeitig junge Menschen für eine Tätigkeit in unserem Unternehmen zu begeistern. Zu talentierten, interessierten Studierenden halten wir intensiv Kontakt über unser Praktikantenbindungsprogramm oder über längerfristige Werkstudententätigkeit. Dies ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, junge Talente zu fördern und für unser Unternehmen zu begeistern.

Durch unsere Aktivität in den sozialen Medien beabsichtigen wir die Bewerberzahlen nachhaltig zu steigern. Der Schwerpunkt der Stellenbesetzung lag wieder im Tätigkeitsfeld Techniker und Bauingenieure.

Im Tätigkeitsfeld Bauingenieurwesen bieten wir ein duales Studium - Ausbildung und Studium - an. So werden Theorie und Praxis ideal miteinander verknüpft. Wir sind offizieller Praxispartner der internationale Hochschule IU. Während dem Studium unterstützen wir die Studierenden beim Vorpraktikum, Praxissemester und der Abschlussarbeit.

Traditionell sind die meisten Stellen in der Bauindustrie mit Männern besetzt, doch der Anteil von Frauen steigt erfreulich an. Unser Anliegen ist es, den Anteil an Frauen, die in den technischen Berufen beschäftigt sind, zu erhöhen, indem wir zukünftig anstreben, mehr junge Expertinnen einzustellen.

Unabhängig davon gilt es, die Qualifikations-, Motivations-, Fluktuations- und Nachfolgerisiken so gering wie möglich zu halten.

Die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter haben für uns höchste Priorität, da jeder Unfall auch menschliches Leid bedeutet. Darüber hinaus beugt ein wirksamer Arbeitsschutz Projektrisiken vor, denn Arbeitsunfälle wirken sich negativ auf eine wirtschaftliche Projektentwicklung aus. Defizite im Bereich des Arbeitsschutzes können auch dem Ruf des Unternehmens schaden.

Die Personalrisiken für unser Unternehmen stufen wir insgesamt als gering ein.

- Partnerrisiken

Wir stehen im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit mit einer großen Anzahl an Partnern in vielfältigen vertraglichen Beziehungen. Dies sind im wesentlichen Kunden, Arbeitsgemeinschaften, Subunternehmer, Lieferanten und Dienstleister. Kommen diese Vertragspartner ihren Leistungs- bzw. Zahlungsverpflichtungen nicht nach, indem sie schlecht, verspätet oder gar keine Leistungen erbringen, können daraus Schwierigkeiten für unsere eigene Leistungsfähigkeit und finanzielle Einbußen entstehen.

Wir begegnen diesen Risiken durch eine sorgfältige Auswahl unserer Partner hinsichtlich Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit und - wenn erforderlich - erfolgt eine Besicherung ihrer vertraglichen Verpflichtungen. Durch fristgerechte Zahlungen an unsere Vertragspartner stellen wir sicher, dass diese nicht in finanziellen Schwierigkeiten geraten.

Die Partnerrisiken für unser Unternehmen stufen wir insgesamt als gering ein.

- IT-Risiken

Unsere Mitarbeiter stehen im engen Kontakt mit den IT-Verantwortlichen der HABAU bezüglich Systemanwendungen sowie Firewallsysteme. Somit können wir verstärkt IT-Risiken entgegenwirken. Im Bereich der geschäftskritischen Systeme werden Maßnahmen zur Erreichung entsprechend hohen Schutzzielen umgesetzt. Der Einsatz moderner Hard- und Softwaretechnik sowie Zugangs- und Zutrittskontrollen gewährleisten den Schutz der Daten vor unerlaubten Zugriff. In regelmäßigen Test wird die Zuverlässigkeit unserer Firewallsysteme gegen Angriffe aus dem Internet überprüft. Für vertrauliche Daten und Vorgänge werden zum Beispiel Verschlüsselungssysteme angewendet. Auch Verfolgen wir das Thema Cyberkriminalität aufmerksam und passen unsere Maßnahmen kontinuierlich der geänderten Bedrohungslage an. Innerhalb dieser Strukturen greifen wir auch auf kompetente Dienstleister zu.

Wir nehmen dem Schutz personenbezogener Daten unserer Mitarbeiter, Kunden und Vertragspartner sehr ernst. Unser Augenmerk liegt daher auf die Gewährleistung eines hohen Datenschutzniveaus bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Hierzu wurde ein Dienstleistungsvertrag mit einem externen Datenschutzbeauftragten abgeschlossen. Unsere eigenen Datenschutzbeauftragen im Haus arbeiten eng mit diesem zusammen. Somit wird sichergestellt, dass die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eingehalten wird.

Mitarbeiter werden intern durch SoSafe Cyber-Security-Awareness-Training gegen die Bedrohung aus dem Internet, sowie mit Blick auf Datenschutzrichtlinien, regelmäßig Online zur Schulung aufgefordert. Dadurch werden unsere Mitarbeiter mit dem Umgang von Daten und Datensicherheit sensibilisiert.

Bisher gab es keine nennenswerten Schadenfälle im IT- und Datenschutzbereich. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Sicherheitsvorfalles aufgrund der ergriffenen Maßnahmen trotz der generellen Risikolage insgesamt als gering ein.

- Projekt- und Vertragsrisiken

In unserem klassischen Baugeschäft bilden Projekt- und Vertragsrisiken eine wesentliche Kategorie unseres Risikomanagements. So zählen technische Risiken, die etwa aus komplexen Gegebenheiten bei Bauprojekten resultieren, zu den Herausforderungen unseres Geschäfts. Diesen Risiken begegnen wir mit der technischen Kompetenz und langjährigen Projekterfahrung unserer spezialisierten Mitarbeiter. Allen Projekten sind Kalkulationsrisiken immanent, und auch Bewertung von projektspezifischen Nachträgen birgt Risiken, die kontinuierlich überprüft werden.

Im Rahmen des Projektcontrollings werden alle wesentlichen Verträge einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung unterzogen und technische Aspekte von Fachleuten separat analysiert. Projekte ab einem bestimmten Volumen oder mit einem hohen Schwierigkeitsgrad werden in jeder Phase des Geschäfts zusätzlich überwacht, um gegebenenfalls rechtzeitig erforderliche Maßnahmen einzuleiten. Bei allen laufenden Projekten sind keine gefährdenden Kalkulationsrisiken bekannt.

Als Bauunternehmen wird man mit einer Vielzahl von rechtlichen Risiken konfrontiert. Im Rahmen unserer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind wir in Einzelfällen Risiken im Zusammenhang mit Gerichtsverfahren, Ansprüchen und behördlichen Verfahren ausgesetzt, auch wenn es unser Ziel ist, gerichtliche Auseinandersetzungen so weit wie möglich zu vermeiden. Der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten und behördlichen Verfahren lässt sich meist nur schwer vorhersagen. Durch die frühzeitige Mandatierung erfahrener Kanzleien im Vorfeld gerichtlicher Auseinandersetzungen, den Einsatz unserer Inhouse-Teams und Geschäftsleitung, stellen wir sicher, dass die Prozessrisiken so weit wie möglich reduziert werden. Neben den Kosten und Aufwendungen für die Verfahren selbst können wir nicht ausschließen, dass in einzelnen dieser Verfahren negative Entscheidungen ergehen. Für laufende Verfahren werden auf Basis des geschätzten Risikos Rückstellungen gebildet. Wir gehen davon aus, dass diese getroffene bilanzielle Vorsorge ausreichend ist.

Das Risiko aus Projekten und Rechtsstreitigkeiten stufen wir insgesamt als gering bis mittelhoch ein.

- Chancen

Als technisch ausgerichtetes Bauunternehmen in unserer Kernaktivität Bau wollen wir weiter unsere Stellung in unseren Kerngeschäften stärken und unsere Marktwachstumschancen verfolgen. Gleichzeitig setzen wir auf cashgestützte Profitabilität und konsequentes Risikomanagement. Unsere Geschäftsbereiche sind flexibel, sodass sich unser Unternehmen schnell auf veränderte Marktbedingungen einstellen kann. Eine aktive und disziplinierte Kapitalverwendung hat für uns hohe Priorität und wir richten unsere Investitionen für strategische Wachstumschancen aus. Wir setzen unsere Strategien fort, um ein mittelständisches Bauunternehmen mit nachhaltigem profitablem Wachstum zu sein. Mit der konsequenten Vereinbarung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem in der gesamten Geschäftstätigkeit verfolgen wir das Ziel, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Dafür richten wir den Blick ganzheitlich auf unsere Geschäftsfelder und operativen Tätigkeiten.

Unsere Strategien umfassen die folgenden Elemente:

• Fokus auf Aktivitäten und Märkten mit starker Wettbewerbsposition

• Fokus auf nachhaltige und cash gestützte Profitabilität

• Nutzung von Potenzialen aufgrund von Megatrends

• Kontinuierlicher Fokus auf Risikomanagement

• Optimierung der Finanzierungsinstrumente

• Beschleunigung von Innovationsprozessen durch digitale Entwicklungen

• Ausbau als attraktiver Arbeitgeber

• Aktiver Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung

Wir entwickeln diese Elemente kontinuierlich weiter und wollen sowohl aktuelle als zukünftige Chancen nutzen, um zusätzliche positive Effekte auf die Geschäftstätigkeit zu erzielen. Unser aktives Management zielt darauf, die Marktpotenziale zu nutzen und Risiken zu verringern.

Da der Faktor Mensch ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges ist, setzen wir ein großes Augenmerk darauf, ein besonders attraktiver überregionaler Arbeitgeber zu sein. Dies sehen wir als Chance für die Fachkräftesicherung. Wir unterstützen dies mit umfangreichen Fortbildungsmaßnahmen und Schaffen von beruflichen Perspektiven. Wichtig ist uns dabei eine Bindung der Mitarbeiter an unser Unternehmen. Um bei den Mitarbeitern das Unfallrisiko zu minimieren, wird auf umfangreiche Arbeitssicherheit wert gelegt.

- Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Das Unternehmen hat im Berichtsjahr 2023/2024 daran gearbeitet, die Gesamtrisikosituation weiter zu verbessern. Dazu werden die Risiken kontinuierlich überprüft und bedarfsweise die Maßnahmen angepasst bzw. optimiert.

Die konsequente Umsetzung unserer Strategien hilft uns, die sich ergebenen Chancen zu realisieren. Wir gehen davon aus, möglichen Risiken positiv entgegenzuwirken und so die negativen Auswirkungen auf das unternehmerische Handeln vermeiden oder mildern zu können.

Aus derzeitiger Sicht stellen die im vorangegangenen Bericht beschriebenen Risiken aufgrund Ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer potenziellen Auswirkung für uns keine Risiken dar, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden.

Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen.

Aufgrund unserer Analysen sowie der guten Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 01.04.2023-31.03.2024 schätzen wir die Risikotragfähigkeit der Anton Schick GmbH weiterhin als robust ein.

E. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Anton Schick GmbH verfügt neben dem Standort in Bad Kissingen noch über Produktionsstandorte im Betonfertigteilbau in Meiningen und Hanau.

Zur strategischen Unternehmensentwicklung, einem Mehr an Kundennähe und einer optimalen Betreuung unserer Projekte betreiben wir im Technologiepark Freiham in München ein Büro. Hier konnten wir die Büroflächen im Dezember 2023 erfolgreich erweitern.

Mit dem Erwerb der Hans Holzner Baugesellschaft mbH in Rosenheim, ergeben sich weitere strategische Unternehmensentwicklungen für den südbayerischen Raum beispielsweise für den Geschäftsbereich Asphaltbau.

Unsere Projekte im Rhein-Main Gebiet steuern wir vom Standort der Schick Industriebau in Hanau mit den uns dort zur Verfügung stehenden Strukturen und umfangreich modernisierten Liegenschaften. Von diesem Standort aus betreiben wir ein Betonfertigteilwerk mit Betonmischanlage für Sonderbetone.

Im Gewerbegebiet Reith betreiben wir eine weitere Transportbetonmischanlage zur Versorgung unserer regionalen Betonkunden und Betonprojekten. Diese wurde zur Ergänzung unserer bestehenden Transportmischanlage am Standort Bad Kissingen installiert, um hier die Kapazitäten zu erweitern.

F. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Name Schick steht damals, wie heute für Kundenzufriedenheit, Terminsicherheit, optimale Kundenbetreuung und Know-How am Bau.

Durch die Integration der Hans Holzner Baugesellschaft mbH in die Schick-Gruppe sind weitere Synergieeffekte entstanden, die auch bereits unserseits mit der Integration in die HABAU Group entstanden sind. Die gegenseitigen Synergien sind vor allen in den Bereichen Bauabwicklung, Logistik und der voranschreitenden Digitalisierung zu sehen.

Im Hause Schick laufen seit dem Sommer 2023 diverse Projekte bezüglich Systemumstellung auf die Programmstruktur der HABAU. Im ersten Schritt wurden die Systeme Materialwirtschaft, Geräteverwaltung und Finanzbuchhaltung implementiert. Seit dem 01.04.2024 wenden die Firmen Schick, Burger Bau und Schick Industriebau die Software BDS analog der HABAU an. Es entstehen somit sukzessiv einheitliche Systemanwendungen. Da die Hans Holzner Baugesellschaft mbH schon bereits teilweise auf dieser Ebene arbeitet, ist dies bei der Integration von Vorteil. Die Betonabrechnungen unserer Mischanlagen wurden ebenfalls in diesen Prozessen mit integriert. Bei diesem vielseitigen Umstellungsprozess wurden wir aktiv von den Mitarbeitern der HABAU unterstützt.

Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war im Berichtsjahr wiederum die Ausbildung bzw. Gewinnung junger Mitarbeiter. Hier gilt es die lukrativen Ausbildungsvergütungen sowie die Möglichkeiten des Dualen Studiums den Bewerbern nahe zu bringen. Auch die ganzheitliche Betreuung während der Ausbildung bzw. des Studiums durch Fachkräfte unseres Unternehmens steht im Fokus. Intensiviert wird dieser Fokus zusätzlich durch die Einführung unserer Nachwuchsschmiede, in der wir ergänzend zur schulischen Ausbildung fachspezifische Kenntnisse übermitteln und weiter vertiefen.

Neben den klassischen Ausbildungsberufen Stahlbetonbauer, Maurer, Betonfertigteilbauer, Straßenbauer, Baumaschinenführer, Bauzeichner, Kaufmann für Büromanagement und Land- und Baumaschinenmechatroniker bilden wir nun auch zum Berufskraftfahrer aus. In diesen genannten Bereichen befinden sich zurzeit 45 Auszubildende und Duale Studenten innerhalb der Schick Gruppe in Ausbildung.

Schick bleibt Schick. Wir sind Teil der HABAU Group und damit "part oft he family". Nicht nur organisatorisch, sondern jetzt auch optisch. Dadurch haben sich die Farben auf Gelb und Blau geändert. Egal in welcher Farbe: WIR BAUEN. Die neuen Farben und Logos schaffen langfristig einen hohen Wiedererkennungswert, der dazu beiträgt, die Präsenz der SCHICK Unternehmensgruppe am Markt zu stärken. Die Verbindung zur HABAU Group sowie Hans Holzner Baugesellschaft mbH wird durch das gemeinsame Farbkonzept nicht nur organisatorisch, sondern auch visuell gestärkt. Durch das ReDesign mit den neuen Farben Gelb und Blau schafft die Schick Unternehmensgruppe ein einheitliches, wiedererkennbares und zukunftsorientiertes Erscheinungsbild.

Dieses einheitliche Erscheinungsbild, ist auch wichtig für die Mitarbeitergewinnung, allen voran in den sozialen Medien.

Die Zufriedenheit unserer Kunden spielt eine bedeutende Rolle für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Hier gilt es aktiv mit den Kunden den Kontakt zu halten, auch im Hinblick auf Rückmeldung bezüglich der Zufriedenheit im Rahmen der Bauabwicklung. Aus den Rückmeldungen werden aktiv Verbesserungen mit den operativen Einheiten eingeleitet. Hier findet ein aktiver Austausch zwischen den einzelnen Bauleiterteams im Rahmen von regelmäßigen Bauleiterbesprechungen statt. Dies ist auch wichtig mit Blick auf die Qualität unserer Leistungen.

Mit unserer Kernaktivität Bauen wirken wir auf die Umwelt ein. Dabei wollen wir Böden, Wasser, Luft, Klima und die biologische Vielfalt bewahren. Vor diesem Hintergrund steht aktiver Umweltschutz im gesamten Unternehmen im Fokus.

Unser Unternehmen hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen in Umweltschutz und Sicherheit verpflichtet. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Wir versuchen grundsätzlich nicht vermeidbaren Abfall zu reduzieren oder zu recyceln. Auf den Baustellen hat der Umwelt- und Wasserschutz höchste Priorität.

 

Bad Kissingen, im Juni 2024

Edgar Endres Stefan, Geschäftsführer

Falkenberg, Geschäftsführer

Markus Schmitt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 48.121.313,61 48.275.436,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 740.246,00 1.918.883,00
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 740.246,00 1.918.883,00
II. Sachanlagen 33.422.411,31 36.882.540,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.224.857,31 13.615.727,31
2. technische Anlagen und Maschinen 12.282.793,00 14.452.213,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.914.761,00 8.814.600,00
III. Finanzanlagen 13.958.656,30 9.474.013,32
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.949.258,06 9.456.955,56
2. Beteiligungen 2.050,00 2.209,52
3. sonstige Ausleihungen 7.348,24 14.848,24
B. Umlaufvermögen 24.779.157,58 24.051.872,42
I. Vorräte 14.368.763,25 1.515.925,83
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.791.647,76 1.515.925,83
2. in Auführung befindliche Bauleistungen 45.247.859,58 140.966.733,65
3. geleistete Anzahlungen 372.000,00 0,00
4. erhaltene Anzahlungen auf in Ausführung befindliche Bauleistungen 33.042.744,09 140.966.733,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.806.435,76 12.885.806,58
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.806.489,03 6.405.077,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.806.742,34 6.000.000,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.193.204,39 480.729,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.603.958,57 9.650.140,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 254.700,00 309.700,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 73.155.171,19 72.637.009,05

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 49.738.540,40 49.468.138,49
I. gezeichnetes Kapital 27.500,00 27.500,00
II. Kapitalrücklage 51.342.000,00 51.342.000,00
III. Verlustvortrag 1.901.361,51 -1.636,59
IV. Jahresüberschuss 270.401,91 -1.902.998,10
B. Rückstellungen 13.594.140,54 7.508.622,29
1. Steuerrückstellungen 422,99 583.757,00
2. sonstige Rückstellungen 13.593.717,55 6.924.865,29
C. Verbindlichkeiten 9.822.490,25 15.660.248,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.398.611,80 4.300.783,18
2. erhaltene Anzahlungen auf in Ausführung befindliche Bauleistungen 0,00 4.534.776,41
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.406.531,27 3.356.667,10
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 228.313,41 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.789.033,77 3.468.021,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 73.155.171,19 72.637.009,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.1.2023 - 31.3.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 178.553.024,25 10.099.586,64
2. Verminderung des Bestands in Ausführung befindlicher Bauleistungen -95.718.874,07 5.502.853,09
3. sonstige betriebliche Erträge 1.846.827,06 197.857,58
4. Materialaufwand 50.215.579,33 8.685.809,35
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 21.446.146,76 3.144.599,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.769.432,57 5.541.210,05
5. Personalaufwand 17.495.272,98 3.911.377,67
a) Löhne und Gehälter 13.235.063,46 2.928.788,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.260.209,52 982.589,50
6. Abschreibungen 7.317.516,72 1.776.629,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 7.317.516,72 1.776.629,98
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.583.002,64 3.351.120,35
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 342.146,47 41.409,16
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 38.574,54 11.339,69
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 22.659,00 -1,85
11. sonstige Steuern 80.116,59 8.429,38
Jahresüberschuss 270.401,91 -1.902.998,10

Anhang

der Anton Schick GmbH, Bad Kissingen

Amtsgericht Schweinfurt HRB 1288 für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis 31.03.2024

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss auf den 31.03.2024 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31.03.2024 die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf.

Hinsichtlich der Größenklasse ist auf folgendes hinzuweisen:

Mit Wirkung zum 01.01.2023 ist die Anton Schick GmbH + Co. KG auf die Anton Schick GmbH als letzten verbleibenden Gesellschafter angewachsen. Dies führte im Rumpf-Geschäftsjahr 01.01.-31.03.2023 zur erstmaligen Überschreitung der Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft. Nach § 267 Abs 4 S. 2 HGB treten bei Umwandlungen und Neugründungen die Rechtsfolgen der §§ 267 Abs. 1 - 3 HGB bereits am ersten Abschlussstichtag nach der Umwandlung oder Neugründung ein. Nach herrschender Meinung gilt dies auch für den Fall der Anwachsung. Aufgrund des letztjährigen Rumpf-Geschäftsjahres waren für die für ein volles Kalenderjahr fehlenden Zeiträume entsprechenden Zahlen der Anton Schick GmbH + Co. KG heranzuziehen. Dies betraf die Ermittlung der Umsatzerlöse und des Jahresdurchschnitts der Arbeitnehmer. Auch im ersten kompletten Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis 31.03.2024 sind die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft erfüllt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist mit Ausnahme der Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauleistungen unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt.

Für die Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungsrichtlinien erfolgte im Geschäftsjahr die Anpassung der Bewertungsmethode für in Ausführung befindliche Bauleistungen. Seit dem Berichtsjahr kommen in Anwendung des Wahlrechts gem. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB auch Verwaltungsgemeinkosten bei der Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauleistungen zum Ansatz.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268-274, 277 HGB) erstellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist um bauspezifische Posten - in Ausführung befindliche Bauleistungen, erhaltene Anzahlungen auf in Ausführung befindliche Bauleistungen, Bestandsveränderungen an in Ausführung befindlicher Bauleistungen - erweitert.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der GuV oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Einzelnen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der im Rahmen der Anwachsung von der Anton Schick GmbH + Co. KG erworbene Auftragsbestand wird über eine Nutzungsdauer von zwei Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die abnutzbaren Gegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Genossenschaftsanteile und die sonstigen Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag abgeschrieben.

Die in Ausführung befindlichen Bauleistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet. Im Vorjahr entstanden im Rahmen der Anwachsung der Bauleistungen der Anton Schick GmbH + Co. KG zum 01.01.2023 auch Anschaffungskosten, die im Berichtsjahr fortzuführen waren. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten und den durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens. Verwaltungsgemeinkosten kommen in Anwendung des Wahlrechts gem. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB erstmals in diesem Geschäftsjahr zum Ansatz. Soweit die Anschaffungs- und Herstellungskosten durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Die erhaltenen Nettoanzahlungen werden entsprechend dem Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB aktivisch ausgewiesen, somit offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungsbeiträge.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Dabei kommt - soweit einschlägig - die Nettomethode zum Ansatz.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen:

Gesellschaft % Anteil vom Kapital
Euro
Höhe des Eigenkapitals
Euro
Jahresergebnis des Geschäftsjahres
Euro
Schick Industriebau GmbH, Hanau 100 % 25.000,00 2.988.715,74 108.865,04
Burger Bau GmbH, Bad Kissingen 100 % 25.000,00 4.317.583,60 -744.032,00
Hans Holzner Baugesellschaft mbH, Rosenheim 100 % 750.000,00 1.061.066,71 -2.736.668,28

Die genannten Gesellschaften Stellen handelsrechtliche Jahresabschlüsse zum 31.03.2024 auf. Zum Aufstellungszeitpunkt sind die genannten Werte für Eigenkapital und handelsrechtliches Jahresergebnis des zum 31.03.2024 endenden Geschäftsjahres noch nicht festgestellt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt.

2. In Ausführung befindliche Bauleistungen

Die Herstellungskosten in Ausführung befindlicher Bauleistungen werden seit dem Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 unter Anwendung des Wahlrechts nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB inklusive der Verwaltungsgemeinkosten bewertet. Aus der Änderung der Bewertungsmethode resultiert ein Anstieg der "in Ausführung befindlichen Bauleistungen" in der Bilanz und korrespondierend der "Verminderung des Bestands in Ausführung befindlicher und fertiger, nicht abgenommener Bauleistungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Aus der Änderung der Bewertungsmethode folgt im Berichtsjahr eine Bestandserhöhung um ca. TEuro 950. Eine Änderung der Vorjahreszahlen erfolgte gem. IDW RS HFA 38 Rz. 17 nicht.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 1.532.044,13 (Vj.: Euro 691.254,23) enthalten, davon betreffen Euro 13.049,92 Gesellschafter.

In der Position Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 0,00 (Vj.: Euro 5.000.000) ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenständen entfallen in Höhe von Euro 70.000,00 auf verbundene Unternehmen (Vj.: Euro 0,00).

Forderungen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von Euro 0,00 (Vj.: Euro 35.382,24) enthalten (noch nicht abzugsfähige Vorsteuer).

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Subunternehmerleistungen, ausstehende Lieferantenrechnungen, Gewährleistungsverpflichtungen, Personalkosten, Kosten für Nacharbeiten sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.03.2024

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr
(Vorjahr) Euro Euro davon: Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Euro
Gesamtbetrag
Euro
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
Euro
Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.206.774,32 1.191.837,48 0,00 2.398.611,80 2.398.611,80 Sicherungsübereignung
(2.001.062,69) (2.299.720,49) (0,00) (4.300.783,18) (4.300.783,18)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(4.534.776,41) (0,00) (0,00) (4.534.776,41) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.406.531,27 0,00 0,00 5.406.531,27 0,00 ---
(3.356.667,10) (0,00) (0,00) (3.356.667,10) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 228.313,41 0,00 0,00 228.313,41 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.789.033,77 0,00 0,00 1.789.033,77 0,00 ---
(3.468.021,58) (0,00) (0,00) (3.468.021,58) (0,00)
Gesamtsumme 8.630.652,77 1.191.837,48 0,00 9.822.490,25 2.398.611,80
(13.360.527,78) (2.299.720,49) (0,00) (15.660.248,27) (4.300.783,18)

Neben den ausgewiesenen Sicherheiten bestehen Eigentumsvorbehalte im branchenüblichen Umfang.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 647.383,28 (Vj.: Euro 311.129,20) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 491.426,98 (Vj.: Euro 1.461.988,26) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 330.258,05 (Vj.: Euro 365.390,27) enthalten.

C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen

2024
TEuro
Bauleistungen 156.648 87,7%
Fertigteile 9.878 5,5%
Regiearbeiten 294 0,2%
sonstige Leistungen 11.733 6,6%
178.553 100,0%

Die Umsatzerlöse aus Bauleistungen entfallen zu rund Euro 140 Mio. auf zwei im Berichtsjahr abgeschlossene Bauprojekte.

Geographische Aufgliederung

Es bestehen keine Auslandsumsätze, daher wird auf die geographische Aufgliederung der Umsatzerlöse verzichtet.

2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

In der Position sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 18.894,36 (Vj.: Euro 5.290,91) enthalten.

3. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Aus der zum 01.01.2023 erfolgten Anwachsung und damit verbundenen erfolgsneutralen Aufstockung des Anlagevermögens um stille Reserven resultieren im Berichtsjahr laufende Abschreibungen in Höhe von TEuro 3.822. Davon entfallen TEuro 963 auf identifizierte immaterielle Vermögensgegenstände.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Das von den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von TEuro 35 verteilt sich auf folgende Leistungen:

Abschlussprüfungsleistungen TEuro 35.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Es bestehen von Kreditinstituten und von Kreditversicherern übernommene branchenübliche Vorauszahlungs-, Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften, die sich zum Teil auch auf Tochtergesellschaften erstrecken. Unsere Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen:

Verpflichtungen aus Pachtverträgen (p.a.) TEuro 188
Verpflichtungen aus Mietverträgen (p.a.) TEuro 499
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEuro 115

2. Geschäftsführung

Edgar Endres, Hochbautechniker

Stefan Falkenberg, Hochbautechniker

Markus Schmitt, Bilanzbuchhalter

Auf die Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 280 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 112 Angestellte (inkl. Teilzeitbeschäftigte) und 168 gewerbliche Arbeitnehmer.

4. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit, da das Mutterunternehmen HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., Perg, Österreich, einen befreienden Konzernabschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt (§ 315e HGB). Der Konzernabschluss ist unter www.firmenbuchgrundbuch.at erhältlich.

Anlagespiegel

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS vom 01.04.2023 bis 31.03.2024

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 01.04.2023
Euro
Zugang
Euro
Abgang
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.03.2024
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.212.851,00 3.106,80 0,00 0,00 2.215.957,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 13.713.450,00 0,00 0,00 0,00 13.713.450,00
2. technische Anlagen und Maschinen 15.031.271,02 117.588,53 0,00 0,00 15.148.859,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.615.529,27 2.661.048,33 140.102,63 0,00 12.136.474,97
38.360.250,29 2.778.636,86 140.102,63 0,00 40.998.784,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.456.955,56 4.519.302,50 27.000,00 0,00 13.949.258,06
2. Genossenschaftsanteile 2.209,52 0,00 159,52 0,00 2.050,00
3. sonstige Ausleihungen 14.848,24 -7.500,00 0,00 0,00 7.348,24
9.474.013,32 4.511.802,50 27.159,52 0,00 13.958.656,30
50.047.114,61 7.293.546,16 167.262,15 0,00 57.173.398,62
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS vom kumulierte Abschreibungen
Stand 01.04.2023
Euro
Zugang
Euro
Abgang/ Zuschreibung
Euro
Stand 31.03.2024
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 293.968,00 1.181.743,80 0,00 1.475.711,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 97.722,69 390.870,00 0,00 488.592,69
2. technische Anlagen und Maschinen 579.058,02 2.287.008,53 0,00 2.866.066,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 800.929,27 3.457.894,39 37.109,69 4.221.713,97
1.477.709,98 6.135.772,92 37.109,69 7.576.373,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.771.677,98 7.317.516,72 37.109,69 9.052.085,01
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS vom Buchwert 31.03.2024
Euro
Buchwert 31.03.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 740.246,00 1.918.883,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 13.224.857,31 13.615.727,31
2. technische Anlagen und Maschinen 12.282.793,00 14.452.213,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.914.761,00 8.814.600,00
33.422.411,31 36.882.540,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.949.258,06 9.456.955,56
2. Genossenschaftsanteile 2.050,00 2.209,52
3. sonstige Ausleihungen 7.348,24 14.848,24
13.958.656,30 9.474.013,32
48.121.313,61 48.275.436,63

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bad Kissingen, den 30.06.2024

gez. Edgar Endres

gez. Stefan Falkenberg

gez. Markus Schmitt

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Anton Schick GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Anton Schick GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Anton Schick GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Neustadt a. d. Saale, den 12.07.2024

Ossig Main-Rhön-Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heiko Werner, Wirtschaftsprüfer

Andreas Kaufmann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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