Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 2900
Eingetragen
29.10.1984
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
ist die Fertigung und. der Vertrieb von Filtern und. Dichtungen jedweder Art sowie aller damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft; kann Zweigniederlassungen errichten, sich an anderen Unternehmen des Inlandes und Auslandes beteiligen, sie erwerben oder gründen. Sie ist berechtigt, alle sonstigen Geschäfte vorzunehmen oder Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, den Gegenstand des Unternehmens zu fördern.

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Roosen
seit 10.3.2023
Geschäftsführer
Kerstin Schwab
seit 2.5.2018
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
52.200 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

EMW Filtertechnik GmbH

Diez

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

BILANZ zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.526,55 4.072,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.315,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 217.510,78 103.194,78
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.980,73 47.066,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 143.717,17
534.523,68 226.729,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 46.274,98 46.274,98
2. sonstige Finanzanlagen 355.446,76
401.721,74 401.721,74
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.076.967,87 765.860,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.014.380,10 2.004.254,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 236.883,41 201.451,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.431,54 17.349,91
5.293.434,89 3.621.440,15

PASSIVA

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.200,00 52.200,00
II. Gewinnrücklagen 9.121,32 9.121,32
III. Gewinnvortrag 1.100.364,90 815.258,93
IV. Jahresüberschuss 389.023,38 285.105,97
1.550.709,60 1.161.686,22
B. Einlage stiller Gesellschafter 90.652,25 38.134,07
C. Rückstellungen 1.384.218,00 1.326.849,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.262.908,28 412.348,36
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 39.452,06 39.319,79
3. übrige Verbindlichkeiten 965.494,70 643.102,71
2.267.855,04 1.094.770,86
5.293.434,89 3.621.440,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006

Geschäftsjahr
Vorjahr
1. Rohergebnis 6.932.492,09 6.274.195,65
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.136.879,62 1.984.523,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 510.543,48 461.669,75
2.647.423,10 2.446.193,18
- davon für Altersversorgung € 120.318,44 (€ 89.287,44)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 159.987,43 101.849,23
4, sonstige betriebliche Aufwendungen 3.471.250,30 3.199.141,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.406,43 20.385,30
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 50.462,85 22.696,89
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 645.774,84 524.700,56
8. außerordentliche Erträge 218.180,00 0,00
9. außerordentliche Aufwendungen 144.000,00 0,00
10. außerordentliches Ergebnis 74.180,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 252.676,53 181.049,91
12. sonstige Steuern 6.922,93 6.749,68
259.599,46 187.799,59
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 71.332,00 51.795,00
14. Jahresüberschuss 389.023,38 285.105,97

ANHANG für das Geschäftsjahr 2006

A. Angaben zum Jahresabschluss

I. Allgemein

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt im Rahmen der Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Buchführung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze unter Zugrundelegung der linearen oder degressiven Methode ermittelt werden.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 410,00 nicht übersteigen, hat die Gesellschaft die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG durch Sofortabzug in Anspruch genommen.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgte zu Anschaffungskosten. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet; der Grundsatz verlustfreier Bewertung wurde beachtet.

Forderungen sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Abwertungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalabwertung von 1 % auf die nach Abzug der einzelabgewerteten Forderungen sowie der Umsatzsteuer verbleibenden Netto-Forderungen gebildet. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs der Erstverbuchung oder dem niedrigeren Kurs zum Stichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsguthaben erfolgte unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 3 HGB.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben für zukünftige Geschäftsjahre.

Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs der Erstverbuchung oder dem höheren Kurs zum Stichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesamten Anschaffungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus nachstehendem Anlagespiegel auf Blatt 4.

2. Forderungen

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. Kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamtbetrag
€ Vorjahr
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
€ Vorjahr
2-5 Jahre
€ Vorjahr
mehr als 5 Jahre
€ Vorjahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.262.908,28 12.908,28 807.376,00 442.624,00
(412.348,36) (412.348,36) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 39.452,06 39.452,06 0,00 0,00
(39.319,79) (39.319,79) (0,00) (0,00)
Übrige Verbindlichkeiten 965.494,70 965.494,70 0,00 0,00
(643.102,71) (643.102,71) (0,00) (0,00)
2.267.855,04 1.017.855,04 807.376,00 442.624,00
(1.094.770,86) (1.094.770,86) (0,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten sind unbesichert.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2006

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2006
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2006
Stand 01.01.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 73.143,07 12.960,00 0,00 0,00 86.103,07 69.070,52
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 73.143,07 12.960,00 0,00 0,00 86.103,07 69.070,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 28.485,14 0,00 0,00 28.485,14 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.421.521,84 190.101,00 0,00 0,00 1.611.622,84 1.318.327,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 477.402,09 125.637,77 10.111,87 51.000,00 643.927,99 430.335,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 76.468,00 118.249,17 0,00 - 51.000,00 143.717,17 0,00
Summe Sachanlagen 1.975.391,93 462.473,08 10.111,87 0,00 2.427.753,14 1.748.662,53
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 46.274,98 0,00 0,00 0,00 46.274,98 0,00
2. sonstige Finanzanlagen 355.446,76 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 401.721,74 0,00 0,00 0,00 401.721,74 0,00
Summe Anlagevermögen 2.450.256,74 475.433,08 10.111,87 0,00 2.915.577,95 1.817.733,05
Abschreibungen Zuschreibung Geschäftsj
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.506,00 0,00 0,00 74.576,52 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.506,00 0,00 0,00 74.576,52 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 170,14 0,00 0,00 170,14 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 75.785,00 0,00 0,00 1.394.112,06 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.526,29 9.914,50 0,00 498.947,26 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 154.481,43 9.914,50 0,00 1.893.229,46 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 159.987,43 9.914,50 0,00 1.967.805,98 0,00
Buchwerte
Stand 31.12.2006
Stand 31.12.2005
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.526,55 4.072,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 11.526,55 4.072,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.315,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 217.510,78 103.194,78
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.980,73 47.066,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 143.717,17 76.468,00
Summe Sachanlagen 534.523,68 226.729,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 46.274,98 46.274,98
2. sonstige Finanzanlagen 355.446,76 355.446,76
Summe Finanzanlagen 401.721,74 401.721,74
Summe Anlagevermögen 947.771,97 632.523,69

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von T€125 (Vorjahr: T€ 119) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen von T€ 20 (Vorjahr: T€ 0) ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten erwartete Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von T€ 82 (Vorjahr: T€ 0).

Der außerordentliche Ertrag betrifft in voller Höhe die Auswirkungen aus den getroffenen Feststellungen der Betriebsprüfung.

Der außerordentliche Aufwand betrifft die unentgeltliche Lieferverpflichtung einer selbsterstellten Maschine der Gesellschaft.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit T€ 171 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.

B. Sonstige Angaben

I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im folgenden Umfang:

2007
T€
2008-2012ff gesamt
T€
Miet- und Leasingverpflichtungen 1.232 1.603

II. Organe, Organkredite und Aufwendungen für Organe

Geschäftsführer:

Frau MGM (FH) Gerlinde Weyl-Drache,

Herr Dipl.-Betriebswirt (FH) Frank Drache (bis 31. März 2006)

Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge in Anspruch genommen.

III. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2006 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) 73,5 (Vorjahr: 70) Arbeitnehmer beschäftigt.

Davon entfallen auf:

2006 Anzahl
Kaufmännische und Technische Angestellte 20,5
Gewerbliche Arbeitnehmer 53,0
73,5

IV. Sonstiges

Es liegen nicht bilanzierte Altzusagen der EMW Emmerling & Weyl GmbH aus Pensionsverpflichtungen (Art. 28 EGHGB) zum 31. Dezember 2006 in Höhe von T€ 685 vor, die im Rahmen der Verschmelzung der EMW-Betriebe Emmerling und Weyl GmbH & Co. Schaumstoff KG übergingen.

Die Gesellschaft ist Alleingesellschafter der Chemotec GmbH, Diez/Lahn. Das Eigenkapital der Chemotec GmbH zum 31. Dezember 2006 beträgt T€ 45; das Jahresergebnis 2006 T€ 1.

 

Diez a. d. Lahn, den 22. März 2007

Gez. MGM (FH) Gerlinde Weyl-Drache

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2006

I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Seit zwei Jahren wächst die Weltwirtschaft stetig. Bei fortgesetztem Aufschwung hat die konjunkturelle Dynamik im vierten Quartal des Geschäftsjahres in den USA, der Eurozone und in Deutschland sogar noch zugelegt. In Deutschland entwickelte sich das Bruttoinlandsprodukt 2006 erstmals seit mehreren Jahren nach der Schwäche wieder deutlich positiv und erreichte ein Wachstum von 2,7 %, verglichen zum Vorjahr. Wesentliche Impulse für den Aufschwung im Euroraum und in Deutschland kamen von der Binnennachfrage. Auch der Außenbeitrag erhöhte sich, da die Exporte stärker als die Einfuhren stiegen. Positiv auf die Konjunktur wirkten sich die nach wie vor im langjährigen Vergleich auf günstigem Niveau liegenden mittel- und langfristigen Zinsen aus. Die jungen Volkswirtschaften Osteuropas verzeichneten ein durchschnittliches Wachstum von 5,5 %, Russland von 6,1 %. In den Schwellenländern blieb der Produktionsanstieg kräftig, China (+ 10,7 %) und Indien (+ 8,5 %) hielten ihr hohes Wachstumstempo. Die Vereinigten Staaten von Amerika verzeichneten entgegen den Erwartungen ein Wachstum ihres BIP von 3,4 %, die Weltwirtschaft wuchs um 3,6 %.

Wie in den Vorjahren fokussierte sich das Berichtsunternehmen auf drei Kernsegmente: Offenporige Filterschäume für Luft- und Wasserfiltration, hoch belastbare Spezialfilter im Bereich der Zuluftfiltration von Kraftwerken sowie im cash Segment Filter für Klima-/Lüftung allgemein.

Die konjunkturelle Belebung wirkte sich auch auf das Berichtsunternehmen positiv aus. Das Jahr 2006 verlief mit einer Steigerung der Gesamtleistung um 9,6 %, verglichen zum Vorjahr, zufriedenstellend. Der Mehrumsatz wurde aufgrund erhöhter Nachfrage mehrheitlich im Inland erzielt, die Exportquote sank von 52,3 % auf 50,6 % im Berichtsjahr. Die stärksten absoluten Zuwächse waren neben dem Binnenmarkt in Nordamerika und Russland zu verzeichnen, während in Belgien und Italien volatile Bedarfszyklen im Bereich der Kraftwerksfilter bei ansonsten stabilen Umsätzen in der Eurozone zu Minderumsätzen führten.

Die Umsatzerlöse unseres größten Exportmarktes Indien sind im Geschäftsjahr gleichfalls weiter gestiegen. Auch in den asiatischen Ländern gelang eine Umsatzausweitung, wobei volatile Bedarfszyklen in den einzelnen Märkten zum Teil stärkere Schwankungen verursachten. Das Geschäft mit Kraftwerksfiltern in China, abgewickelt über australische Kooperationspartner, brach ein. Grund hierfür sind gesetzliche Vorgaben, die eine überwiegende Herstellung im Land vorschreiben. Vor dem Hintergrund des mit einer Fertigung in China üblicherweise einhergehenden Know-how Transfers, welcher im innovativen und qualitativ hochwertigen highend Bereich der Kraftwerksfilter unerwünscht ist, setzte das Unternehmen bewusst auf andere Wachstums- und ertragsstarke Märkte.

Wie in den Vorjahren bestimmte auch in 2006 verstärkter Wettbewerbsdruck aufgrund fortschreitender Globalisierung mit in den Markt drängenden Anbietern aus Billiglohnländern die Rahmenbedingungen, wobei sich der starke Euro überall dort, wo auf Dollarbasiert agiert wird, erschwerend auswirkte.

Kunden- und Abnehmerstrukturen blieben konstant. Beliefert wurden 50 Länder weltweit. Durch die bewusste Ausrichtung auf Kerngeschäft und Schlüsselkunden wuchs das Unternehmen mit seinen bedeutenden Abnehmern. Erneut trug das Inland mit über 60 % zum Gesamtdeckungsbeitrag (DB 2) bei.

Über die Jahre war von einer Gewichtung 50 / 30 / 20 für die Segmente offenporige Filterschäume / Kraftwerksfilter / Klima-Lüftung allgemein inkl. Sonderprodukte auszugehen. Die aktuelle Entwicklung zeigt einen Wert von 47 / 33 / 20. Die einzelnen Sparten entwickelten sich uneinheitlich. Während Filterschäume für industrielle Anwendungen, getrieben vom Konjunkturverlauf, um 9,6 % zulegten, wuchs das Aquaristiksegment moderat um 4,6 %. In beiden Bereichen waren rohstoffbasierte Preiserhöhungen nur eingeschränkt durchsetzbar. Der Bereich Kraftwerksfilter erfuhr durch eine intensivierte Akquisition einen Zuwachs von 10,7 %, während das cash Segment Luftfilter allgemein eine um 5,5 % erhöhte Nachfrage verbuchen konnte.

Nachdem im Bereich der Produktion durch die räumliche Expansion der kürzeren Vergangenheit zunächst der Produktionsfluss entscheidend verbessert werden konnte, liegt der Schwerpunkt für Investitionen momentan im Bereich Minipleat. Durch Einsatz neuester Technologien gilt es Optimierungen und Rohstoffeinsparungen durchzuführen und dabei das hohe Qualitätsniveau der Filter in der Endstufe als Sicherheitselement uneingeschränkt zu erhalten.

Nach erfolgreicher Abarbeitung des Projektes. Sicherheitsplanung Netzwerk' wurden mit Einführung und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Arbeitsplattform Sharepoint die ersten Schritte hin zu einer zukunftsorientierten ERP Lösung genommen, die alle Bereiche des Unternehmens abdecken soll. Nach Erarbeitung eines Pflichtenhefts wurde der Auswahlprozess abgeschlossen. Für die sukzessive Umsetzung ist ein Zeitraum von 1 1/2 bis 2 Jahren vorgesehen.

Verstärkt investiert das Unternehmen in Personal und in die Fähigkeitsentwicklung seiner Mitarbeiter auf allen Ebenen. Neben der durchgeführten Schnittstellenoptimierung der kompletten Organisation werden zum Beispiel monatliche Inhouse Seminare für Führungszirkel und ausgewählte Mitarbeiter zu unterschiedlichsten Managementthemen durchgeführt, um deren Zukunftsfähigkeit zu stärken. Hochkarätige Berater begleiten das Unternehmen zudem in verschiedenen Fachbereichen.

II. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Die Zuwächse gegenüber dem Vorjahr wurden durch kontinuierlichen Ausbau, Weiterentwicklung und Optimierung der Produktpalette, ein verbreitertes Serviceangebot und verstärkte Vertriebsanstrengungen erreicht, was mit Erhöhungen im Anlagevermögen (+ T€ 315) und der Vorräte (+311 T€) einherging, denen erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ 391 T€) entgegenstanden.

Das gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.672 oder 46,2 % auf T€ 5.293 erhöhte Gesamtvermögen und das um T€ 389 auf T€ 1.551 (29,3 %) gestiegene Eigenkapital dokumentieren eine ausgeglichene Vermögens- und Finanzlage.

Nicht zuletzt hat sich die Ertragslage verbessert: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 121 T€ auf 646 T€ im Berichtsjahr. Im 5-Jahres-Vergleich zeigt sich ein deutlich positiver Trend im Betriebsergebnis.

Der Vergleich für das Jahresergebnis für die gleiche Zeitspanne ist aufgrund von Sondereinflüssen nur eingeschränkt möglich. Es wuchs im Zeitraum 2005 - 2006 um 104 T€ auf 389 T€. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 3,1 % (Vorjahr: 2,5 %).

III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die zufrieden stellende Auftragslage sorgt dafür, dass die Auftragsreichweite im Vergleich zum Vorjahr weiter zugelegt hat. Umsatz und Ertrag haben sich in den ersten Monaten des laufenden Jahres deutlich erhöht.

Eine ausgereifte, abgerundete Produktfamilie der Kraftwerksfilter, die je nach Anforderung auf niedrige Initialkosten, geringe Druckverluste zur Energieeinsparung bis hin zu langen Standzeiten bei eklatantem Einsparungspotenzial von Wartungs- und Reinigungskosten auf der Betreiberseite ausgelegt ist, verbunden mit anerkannter Flexibilität, auf Kundenwünsche einzugehen, gewährleisten eine hohe Akzeptanz und Kundenbindung.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der strategischen Allianzen erfolgt auch mit Hinblick auf die Verbesserung der eigenen Lieferkette. Joint Ventures bzw. Lizenzvereinbarungen mit Argentinien, Indien und Thailand konnten erfolgreich etabliert werden, um die Märkte vor Ort mit preisgünstigeren Alternativprodukten zu bedienen bzw. einfache Komponenten dort zuzuliefern, wo dies preislich mit deutschen Produkten nicht darstellbar ist.

Im Aquaristiksegment werden A-Kunden gezielt weiter ausgebaut. Die Marktreife des biologisch wirksamen Filtersystems zur Beschleunigung der Abbauprozesse von Schadstoffen ist erreicht. Mit diesem Filtersystem wird ausgewählten bestehenden Kunden ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmalen anhand gegeben, welches hoch interessante Umsatzpotenziale birgt. Die Markteinführung findet im 2. Halbjahr 2007 statt, so dass ab 2008 mit profitablen Umsätzen zu rechnen ist.

IV. Forschung und Entwicklung

Innovation ist die treibende Kraft des Unternehmens. Daraus resultieren effiziente Produkte und Systeme mit einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis, die im Zusammenspiel mit einem ergänzenden Dienstleistungsspektrum entscheidenden Mehrwert für die Kunden schaffen. Auf diese Weise sichert sich das Unternehmen den Vorsprung, der in einem sich verschärfenden globalen Wettbewerb unerlässlich für den nachhaltigen Erfolg ist.

Die begonnenen Entwicklungsprojekte wurden planmäßig fortgeführt und, soweit abgeschlossen, in die bestehende Produktpalette integriert.

Aktuell liegt der Schwerpunkt neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Minipleatpalette auf der Weiterentwicklung offenporiger Filterschäume für den Bereich biologischer Reinigung unterschiedlich belasteter Abwässer. Offenporige Filterschäume haben sich als exzellentes Trägermaterial zur Besiedlung mit modifizierten Bakterienkulturen beim Abbau unterschiedlichster Schadstoffe erwiesen. Nachdem die hohe Wirksamkeit bereits im Bereich der Aquaristik nachgewiesen werden konnte beteiligt sich EMW an zwei Forschungsprojekten, welche sich mit global drängenden Problemen der Gewässerbelastung, bspw. industrielle Schadstoffe oder Krankenhausabwässer mit Arzneimittelrückständen, befassen. In den letzten Jahren rückten Spurenstoffe und hier insbesondere Arzneimittelrückstände mit ihren Auswirkungen auf Ökosysteme und die Lebewesen, die spurenstoffbelastetes Wasser aufnehmen, immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Eine gezielte Behandlung der Abwässer unter Einbeziehung von angepassten Komponenten aus der Spezialfilterpalette des Berichtsunternehmens ist Forschungsgegenstand. Erste Testreihen zeigen hoffnungsvolle Ergebnisse.

V. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Den konjunkturellen Risiken der Abnehmerbranchen sowie Preisrisiken begegnet das Unternehmen mit dem ständigen Bestreben, die Leistungsfähigkeit gegenüber den Kunden durch innovative und qualitativ hochwertige Produkte sowie Serviceleistungen rund um das Produkt beständig zu steigern. Darüber hinaus trägt die Diversifikation in branchenbezogener und regionaler Hinsicht zu einer Risikostreuung bei.

Hierdurch bietet sich einerseits die Möglichkeit eines Risikoausgleichs, andererseits können durch Aufbau und Ausweitung der Geschäftsfelder und durch die Erschließung von Märkten in Regionen mit hohen Wachstumsraten Chancen für die Entwicklung des Unternehmens geschaffen werden.

Negativ wirken sich die weiterhin hohen Rohstoffpreise aus. Der Ölpreis wird aller Voraussicht nach auf hohem Niveau verharren, die finanziellen Belastungen durch politische Maßnahmen zum Klimaschutz sind derzeit noch nicht abschätzbar.

Darüber hinaus besteht für die Gesellschaft das generelle Bonitäts- und Forderungsausfallrisiko.

Bestärkt durch die Wirksamkeit der eingeleiteten Strategien und die intensiven Anstrengungen in den Bereichen Innovation, profitables Wachstum und Verbesserung der Lieferkette sieht das Unternehmen eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Die Ergebnisse der ersten Monate des laufenden Jahres unterstützen den vorsichtigen Optimismus.

VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Als Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ist die durchgeführte Betriebsprüfung durch das Finanzamt für die Jahre 2001 bis 2005 zu nennen. Die Auswirkungen aus der Betriebsprüfung wurden im Jahresabschluss 2006 berücksichtigt.

Mit Wirkung zum 31. März 2006 ist der Gesellschafter-Geschäftsführer Frank Drache aus dem Unternehmen ausgeschieden. Er ist heute als freier Berater für das Berichtsunternehmen tätig.

 

Diez a.d. Lahn, im Juni 2007

gez. MGM (FH) Gerlinde Weyl-Drache

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EMW Filtertechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Limburg a. d. Lahn, den 9. Juli 2007

MNT Revision und Treuhand GmbH
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gez. Leonhard Wagner, Wirtschaftsprüfer

gez. Andre Schäfer, Wirtschaftsprüfer

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