pelion XII GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Hoppen-Sartiono seit 27.5.2019 | Prokura |
Gerrit, Dipl.-rec. Hoppen seit 28.2.2017 | Geschäftsführer |
Andreas Brandt seit 28.2.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SGH Service GmbHHildesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZAKTIVA
ANHANGSGH Service GmbH Hildesheim Registergericht: Amtsgericht Hildesheim HRB 205146 I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) in EUR aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft auf. Für den Anhang werden die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Going-concern Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zugrunde (going-concern-Prämisse). Dieser Annahme stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten entgegen. Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind nicht geändert worden. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Anschaffungsnebenkosten werden berücksichtigt. Die Herstellungskosten der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände umfassen die Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten. Bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommen folgende Abschreibungssätze zur Anwendung:
Die Abschreibungen für im Geschäftsjahr zugegangene Anlagegüter werden entsprechend ihres Zugangsdatums monatsgenau ermittelt. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Abgänge werden mit ihren auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten Restbuchwerten ausgebucht. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Soweit der Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, niedriger ist als die Anschaffungs- und Herstellungskosten (Niederstwertprinzip) wird dieser Wert angesetzt. Auf den Nettobetrag der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung von 2,0 % vorgenommen. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellt. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufes. Aktive Latente Steuern Auf die Bilanzierung eines aktiven Saldos aus latenten Steuern wird verzichtet. Rückstellungen Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung aller erkennbaren Risiken notwendig ist. Die Pensionsverpflichtungen ergeben sich aus einer Zusage aus dem Geschäftsjahr 1993. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Sollwert angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018 G mit einem Zinssatz von im 2,12 % (gemäß dem in der RückAbzinsV für Restlaufzeiten von 12 Jahren im Dezember 2020 veröffentlichten 10-Jahresdurchschnitt) bei einem vertraglichen Pensionsalter von 65 Jahren. Den Berechnungen liegt die Annahme ratierlicher Rentensteigerungen um 2,0 % p. a. ("Rententrend") zugrunde. Aufgrund der Inanspruchnahme des Verteilungswahlrechts des Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde der Pensionsrückstellung ein Betrag von EUR 18.876 zugeführt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 32.848. Dieser Betrag fällt unter die Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Die Auswirkung von Änderungen des Rechnungszinses wird im Zinsaufwand ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten, für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltungen, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufs. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel am Ende des Anhangs dargestellt. Auf den Ansatz der immateriellen Vermögensgegenstände wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Finanzanlagen In den Finanzanlagen sind Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 768.500,00 enthalten. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital wird in Euro geführt. Es beträgt unverändert EUR 301.200,00. Ausschüttungssperren Für die Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen in Höhe von EUR 14.352 (Vorjahr: EUR 21.529). Dieser Betrag entfällt ausschließlich auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Weitere EUR 32.848 (Vorjahr: EUR 59.813) unterliegen der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB (Minderaufwand aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Streckung des Zeitraums zur Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes bei der Bemessung der Pensionsrückstellung). Rückstellungen Die Steuerrückstellungen umfassen die Verpflichtungsüberhänge aus den Veranlagungszeiträumen 2021 und 2022. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft, für ausstehende Abrechnungen und für Jahresabschlusskosten sowie für verschiedene Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb gebildet worden. Für Details wird auf den nachstehend aufgeführten Rückstellungsspiegel verwiesen.
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.955.057 (Vorjahr: EUR 694.795) haben Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben Laufzeiten von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.949.516 (Vorjahr EUR 2.288.051) sind durch Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum wurden in Höhe von EUR 7.765.720,95 im Inland und in Höhe von EUR 45.044,67 im EU-Ausland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich im Wesentlichen aus Erträgen aus der Vermietung betrieblicher Immobilien (EUR 59.502), aus Weiterbelastungen an Unternehmen im Verbund (EUR 50.376), aus Sachbezügen (EUR 27.321) zusammen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen EDV- und Leasingkosten (EUR 257.778) Rechts- und Beratungskosten (EUR 235.177), Raumkosten (EUR 209.773), Reisekosten (EUR 174.597), Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen (EUR 114.020)), Kommunikationskosten (EUR 95.216), Lizenzkosten (EUR 88.429), sowie Versicherungen und Beiträge (EUR 76.752). V. Sonstige Angaben Der Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzt sich vorrangig zusammen aus jährlichen Mietverpflichtungen für Immobilien (rd. EUR 83.000), für die Mieten für Mobilien (rd. EUR 166.000) sowie laufende Wartungskosten (rd. EUR 101.000). Kredit und Vorschüsse Kredite und Vorschüsse, über die nach § 285 Satz 1 Nr. 9c HGB zu berichten ist, liegen nicht vor. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 60 (Vorjahr 62) Arbeitnehmer (ohne Ge, Geschäftsführung, Auszubildende und Beschäftigte in Elternzeit) in der Gesellschaft beschäftigt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach § 285 Nr. 33 HGB ist als berichtspflichtiger "Vorgang von besonderer Bedeutung" auf die für die Gesamtwirtschaft und damit unter Umständen auch für das Unternehmen negativen wirtschaftlichen Konsequenzen in Zusammenhang mit der derzeit bestehenden "Corona-Pandemie" hinzuweisen. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist derzeit nicht von einer negativen Entwicklung bzw. negativen Auswirkungen für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auszugehen.
Hildesheim, den 31. März 2025 Gerrit Hoppen Lagebericht der SGH Service GmbH zum 31.12.2022I. Grundlagen des Unternehmens Als Spezialist für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen optimiert das SGH-Service-Team die kaufmännischen Abläufe entlang der Supply-Chain. Zum Leistungsportfolio der Experten aus Hildesheim gehört neben Beratung, Full-Service-Outsourcing und Business Process Outsourcing auch Kreditoren- und Debitoren-Management. Im Fokus der SGH Service stehen dabei kostenoptimierte dokumenten- und datenbasierte Sachbearbeitungsprozesse. Hierfür greift die SGH Service auf das umfangreiche gruppeninterne Know-how in puncto E-Invoicing und digitalem Dokumentenmanagement zurück. Das Resultat: schnelle, effiziente und kostenoptimale kaufmännische Prozesse. Mit durchschnittlich mehr als 30 Jahren Erfahrung hat sich das Team der SGH auf die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Optimierung von Cashflow und Zentralregulierung auf Basis moderner, integrierter und automatisierter Technologieplattformen spezialisiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7% höher. 2. Geschäftsverlauf 2.1. Geschäftsergebnis Der Rohertrag der Gesellschaft ist von EUR 5.000.642 im Jahr 2021 auf EUR 5.406.453 im Jahr 2022 und damit um 8,1% gestiegen. Das Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen und Steuern betrug im Jahr 2022 EUR 837.432 gegenüber EUR 604.039 im Vorjahr (+38,6%). Das positive Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen und Steuern deckte die übrigen Aufwandspositionen, so dass das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 207.838 (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 90.706) abgeschlossen wird. 2.2. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse konnten im Berichtszeitraum von EUR 7.329.050 (2021) um 6,6% auf EUR 7.810.765 (2022) gesteigert werden, was einerseits auf die stabile Entwicklung der Kundenbasis der Gesellschaft zurückzuführen ist, andererseits auf erfolgreiche Vertriebsaktivitäten der Gesellschaft. 2.3. Beschaffung Die Beschaffung der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen den Bezug von technischen Dienstleistungen, die teilweise durch inländische Anbieter sowie überwiegend durch die 100%ige Tochtergesellschaft, der SGH Asia Ltd. in Vietnam bereitgestellt werden. Im Vergleich zum Umsatzwachstum stiegen die Kosten für Waren und bezogene Dienstleistungen nur um 3,3% von EUR 2.328.407 auf EUR 2.404.311. 2.5. Investitionen Neben den routinemäßigen Wartungsinvestitionen wurden im Jahre 2022 Investitionen in Höhe von ca. EUR 39.160 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert sowie EUR 223.000 in sonstige Ausleihungen im Unternehmensverbund. 2.6. Personal Die Mitarbeiterzahl betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr im Mittelwert 60 Personen. Eine Rückstellung für den Verpflichtungsüberhang aus noch nicht in Anspruch genommenen Überstunden und Urlaubstagen wurde in 2024 in Höhe von EUR 47.787 gebildet. 3. Darstellung der Lage Die Gesellschaft konnte sich im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschen deutlich positiver entwickeln. Die Nachfrage der von der Gesellschaft angebotenen Dienstleistungen ist ungebrochen und entwickelt sich auf einem stabilen Niveau einerseits entlang der Geschäftsmodelle der Kunden, als auch durch vertriebliche Akquisitionen. 3.1. Ertragslage Die Rohertragsmarge stieg um 8,2% und zwar von 68,2% in 2021 auf 69,2% in 2022und ist sehr auskömmlich, um alle weiteren fixen und variablen Kosten abzudecken. Bei leicht niedrigeren Personal- und leicht gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) mit EUR 837.432 deutlich positiv und reicht mehr als aus, die gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Abschreibungen und das im Vergleich zum Vorjahr annähernd unveränderte Finanzergebnis zu decken. Das Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 207.838 (nach einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 90.706 im Geschäftsjahr 2021) ab. 3.2. Finanzlage Aufgrund des wiederum positiven Jahresergebnisses und den nicht zahlungswirksamen Abschreibungen, denen ein Aufbau der Rückstellungen (= verhinderter Zahlungsmittelabfluss) sowie ein deutlicher Aufbaus des Umlaufvermögens (= verhinderter Zahlungszufluss) und einem hohen Abbau der nicht zinstragenden Verbindlichkeiten (= Zahlungsmittelabfluss) gegenüberstehen, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr mit rd. TEUR 277.244 ein positiver Cash Flow aus operativer Tätigkeit erzielt. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeiten war mit EUR 262.158 negativ, ebenso der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit (EUR 395.086). Der Bestand an liquiden Mitteln ist von EUR 978.287 zum Ende des Vorjahres auf EUR 565.319 zum Ende des Berichtszeitraums gefallen. Der Gesellschaft standen Kreditlinien in Höhe von EUR 250.000 zur Verfügung. Im Ergebnis war die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten frist- und betragsgerecht nachzukommen. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 57.765 leicht gefallen (EUR 6.626.754). Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen - im Ergebnis abschreibungsbedingt - um rd. EUR 147.573 gesunken. Das Vorratsvermögen ist durch Aufbau von Lizenzcontainers um EUR 27.890 gestiegen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferung und Leistung ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 430.121. Aufgrund der hohen Tilgung von Kreditverbindlichkeiten sanken die liquiden Mittel von EUR 978.287 um EUR 412.967 auf EUR 565.319. Aufgrund der Thesaurierung der Ergebnisse ist das Eigenkapital im Berichtszeitraum um EUR 207.838 gestiegen. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital in Höhe von EUR 1.666.188 auf, was einer handelsrechtlichen Eigenkapitalquote im Verhältnis zur Bilanzsumme von 25,1% entspricht. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um EUR 91.501 gestiegen. Des Weiteren konnten die Verbindlichkeiten per Saldo um EUR 347.404 reduziert werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Management der GBF zieht für die interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen der Umsatzentwicklung, der Rohertragsmarge sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und heran. Die Kennzahlen sind gegenüber dem Vorjahr auf einem normalen Niveau. Die Gesellschaft verfügt über eine in Bezug auf Mengen- und Preisgerüste tief gegliederte sowie interdependent verknüpfte Unternehmensplanung (Bilanz-, GuV- sowie Cash Flow-Planung), die über PLAN-/IST-Vergleiche zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung ist. Bezüglich der Analyse der Entwicklung der Kennzahlen wird auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Feststellung der Kundeneinschätzungen werden im Rahmen der regelmäßigen Kundenkontakte der Vertriebsmitarbeiter sowie durch Key-Account Betreuer in regelmäßigen Abständen erhoben und ausgewertet. Die Belange der Arbeitnehmer werden durch ein Beurteilungs- und Förderungssystem berücksichtigt. Jährliche Beurteilungsgespräche zeigen den Mitarbeitern Stärken und Verbesserungspotenziale auf und münden in einer Zielvereinbarung für das kommende Jahr. 6. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung verlief im Geschäftsjahr 2022 insgesamt sehr zufriedenstellend. Trotz der verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung konnten die prognostizierten finanziellen Unternehmensziele (Umsatz, Rohertragsmarge, EBIT) und Erwartungen erreicht werden. Bezüglich konkreter Ausführungen zum Geschäftsverlauf verweisen wir auf die Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. III. Prognosebericht Sofern und soweit sich die Gesamtwirtschaft in den bisherigen Rahmenparametern weiterentwickelt, sind für die Geschäftsführung keine signifikanten Risiken der künftigen Entwicklung erkennbar. Im Gegenteil, aufgrund der weiterhin fortschreitenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse sowie die gesetzliche Einführung der e-Rechnung ist eine steigende Nachfrage nach Dienstleistungen der Gesellschaft ableitbar, so dass die Geschäftsführung von einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft ausgeht. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Aufgrund der Ausrichtung als IT-Dienstleister für zentrale Geschäftsprozesse der Kunden kommt dem Zugriff auf die IT-Systeme sowie deren Stabilität und Sicherheit eine hohe Bedeutung zu. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist hierauf entsprechende ausgerichtet und die Mitarbeiter der IT-Abteilung werden in dieser Hinsicht laufend geschult. Ertragsorientierte Risiken: Aufgrund des Umstands, dass bestimmte Umsatzparameter der Gesellschaft wesentlich von der Performance der Kunden selbst abhängig sind und das Kundenportfolio der Gesellschaft wiederum über eine Vielzahl von Branchen gestreut, erachtet die Geschäftsführung Risiken für die Ertragsentwicklung der Gesellschaft für beherrschbar. Durch enge Kundenkontakte und die detaillierte Unternehmensplanung mit monatlichen PLAN-/IST-Vergleichen werden Aufwands- und Ertragsparameter eng gemonitored und gegenüber der Geschäftsführung berichtet. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aus heutiger Sicht ist die Gesellschaft nicht in ihrem Bestand gefährdet. Der Betrieb wird aus eigener Liquidität und einer Kontokorrentlinie finanziert. Aufgrund einer positiven Going Concern-Betrachtung sowie ausreichender liquider Mittel mit denen die fälligen Verbindlichkeiten ausgeglichen und die Rechnungen der Lieferanten beglichen werden können, geht die Geschäftsführungen von einer positiven und ertragreichen Weiterentwicklung des operativen Geschäft aus. 2. Chancenbericht Mit dem Wachstumschancengesetz sind die Regelungen zur Ausstellung von Rechnungen nach § 14 UStG für nach dem 31. Dezember 2024 ausgeführte Umsätze neu gefasst worden. Seit dem 1. Januar 2025 ist bei Umsätzen zwischen inländischen Unternehmern regelmäßig eine elektronische Rechnung (E-Rechnung) zu verwenden. Bei der Einführung dieser obligatorischen (verpflichtenden) E-Rechnung gelten Übergangsregelungen. Die Gesellschaft bietet maßgeschneiderte Dienstleistungen zur Einführung und Bearbeitung von e-Rechnungen bei ihren Kunden und deren Verbundnetzwerken an und verspricht sich hiervon in den kommenden Jahren eine positive Ausweitung der Umsatzerlöse. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Wesentliche Finanzinstrumente sind Forderungen aus Lieferung und Leistung, Finanzschulden sowie Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Die Werthaltigkeit wird laufend überwacht. Ausfallrisiken bei Forderungen wurden durch ein Debitorenmanagement überwacht, das regelmäßig Mahnläufe beinhaltet. Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken kommen nicht zur Anwendung.
Hildesheim, den 31. März 2025 Gerrit Hoppen GuV
Hildesheim, den 31. März 2025 gez. G.Hoppen Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 31. März 2025 |
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