Großhandel mit Flachglas
Stöferle GmbH
Lindenmaierstraße 52, 88471 Laupheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Luca Battiloro seit 4.4.2025 | Geschäftsführer |
Katja Stöferle seit 4.4.2025 | Geschäftsführer |
Erich Stöferle seit 14.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stöferle GmbHLaupheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023STÖFERLE GMBH, LAUPHEIMI. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Berichtsjahr besser als zu Jahresbeginn erwartet und wuchs mit 2,7 % zwar etwas langsamer als im Vorjahr (3,0 %), jedoch nur leicht unter dem langfristigen Trend. Die wachstumsdämpfenden Effekte einer markanten und synchronen Straffung der Geldpolitik vieler Notenbanken wurden dabei durch positive Impulse vonseiten der Fiskalpolitik und niedrigere Energie- und Rohstoffpreise abgemildert. Allerdings gab es deutliche Unterschiede zwischen und teils auch innerhalb der einzelnen Regionen. Die unerwartete Widerstandskraft der US-Wirtschaft in Anbetracht der massiven geldpolitischen Straffung war der Hauptgrund für diese positive Entwicklung, aber auch einige große Schwellenländer wie Indien oder Brasilien konnten die Erwartungen übertreffen. Dagegen zeigten sich die Volkswirtschaften Europas und Chinas eher schwach. Die US-Wirtschaft trotzte im Berichtsjahr erfolgreich den Rezessionsrisiken. Obwohl die US-Zentralbank ihren Leitzins im Jahresverlauf um ein weiteres Prozent auf 5,5 % anhob, blieb das Wachstum robust. Vor allem der private Konsum expandierte dynamisch, unterstützt durch großzügige Fiskalprogramme und Ersparnisse aus Pandemiezeiten. Außerdem ging die Inflationsrate weiter zurück und lag mit durchschnittlich 4,1 % deutlich unter dem Vorjahr, wenn auch nach wie vor über dem Zielwert der Notenbank. Zusammen mit den kräftigen Lohnzuwächsen unterstützte diese Entwicklung die verfügbaren Einkommen. Im Gesamtjahr beschleunigte sich das Wachstum der US-Wirtschaft dank der robusten Inlandsnachfrage auf 2,5 %. In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaft deutlich verhaltener, obwohl die enormen Belastungen durch die hohen Energiepreise aus dem Vorjahr spürbar nachließen. Trotzdem blieb der Industriesektor massiv unter Druck und schrumpfte im Gesamtjahr deutlich. Der private Konsum stagnierte über weite Strecken angesichts weiterhin hoher, wenn auch rückläufiger Inflationsraten und steigender Zinsen. Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt mit 5,4 % nach wie vor deutlich über dem Notenbankziel von rund 2,0 %, so dass die Europäische Zentralbank an ihrem Kurs der geldpolitischen Straffung festhielt; der Leitzins stieg im Jahresverlauf um weitere 2,0 % auf 4,5 %. Nachdem die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr, auch dank Aufholeffekten nach der Pandemie und nachlassender Lieferkettenstörungen, noch ein kleines Wachstum verzeichnen konnte, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,5 %. Die chinesische Wirtschaft startete nach dem Ende der Corona-Maßnahmen mit einer kräftigen Erholung ins Jahr 2023, konnte diese Dynamik allerdings nicht aufrechterhalten. Vor allem die ausgeprägte Schwäche im Immobiliensektor und die damit verbundene Vertrauenskrise bei den Verbrauchern dämpften die Erholung. Dank staatlicher Stützungsmaßnahmen und geldpolitischer Lockerungen wurde das ausgerufene Wachstumsziel mit 5,2 % dennoch erreicht. Anders als in den USA und Europa sah sich die chinesische Wirtschaft eher mit leicht deflationären Tendenzen konfrontiert und die Verbraucherpreise legten im Gesamtjahr um nur 0,2 % zu. Die Preise für Öl und Gas gingen im Vergleich zu den Rekordniveaus des Vorjahres deutlich zurück, waren aber nach wie vor sehr volatil. Auch die Preise für industrielle Rohstoffe gaben im Jahresverlauf tendenziell nach und lagen zuletzt knapp 3,0 % niedriger als am Vorjahresende. Automobilbranche Die oben beschriebenen Rahmenbedingungen prägten auch die Entwicklung des weltweiten Automobilmarktes im zurückliegenden Jahr. Allerdings konnten sich die Absatzmärkte ein Stück weit von der gesamtwirtschaftlichen Verlangsamung abkoppeln. Denn vor allem die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion sowie die teilweise noch vorhandenen Auftragspolster aus Pandemiezeiten förderten die Absatzentwicklung im letzten Jahr. Dagegen zeichnete sich vielerorts im Jahresverlauf eine schwächer werdende Marktnachfrage von Kundenseite ab. Insgesamt bewegte sich der weltweite Pkw-Markt in diesem Umfeld deutlich über dem Vorjahresniveau. Dieser weltweite Anstieg wurde von einer breiten regionalen Basis getragen. Der europäische Markt erholte sich spürbar und verzeichnete im Vergleich zum geringen Vorjahresvolumen ein deutliches Wachstum von 14 %. Der US-amerikanische Markt für Pkw und als leichte Nutzfahrzeuge zugelassene SUVs sowie Vans lag mit einem Anstieg von 12 % ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau. Ein Zuwachs von rund 6 % war im chinesischen Markt zu verzeichnen. Die Pkw-Produktion in Deutschland profitierte im vergangenen Jahr von einer deutlichen Entspannung der Lieferketten. In den Vorjahren wurde der Mangel an Vorprodukten von den Unternehmen noch als der maßgebliche Bremsklotz für die Produktion beschrieben. Nun haben andere Faktoren, etwa die Verfügbarkeit von Fachkräften, an Bedeutung gewonnen. Dennoch stieg die Pkw-Inlandsproduktion 2023 kräftig um 18 % auf rund 4,1 Mio. Fahrzeuge. Damit liegt die heimische Fertigung jedoch immer noch 12 % oder über 0,5 Mio. Fahrzeuge unterhalb des Niveaus vom Vorkrisenjahr 2019. Lieferengpässe insbesondere im Halbleiterbereich verhinderten ein noch besseres Ergebnis. Die starke Ausrichtung hin zu Premiumprodukten mit überdurchschnittlich vielen Chips bremsten das Wachstum. Der Premiumanteil stieg in 2023 gegenüber 2019 von 62 % auf 71 %. Wie schon in den Vorjahren konnte die an ausländischen Standorten erfolgende Pkw-Fertigung der deutschen Hersteller sich weiter stabilisieren. Mit 10,0 Mio. Pkw wurde das Vorjahresergebnis um 4 % übertroffen. Damit liegt das Produktionslevel jedoch immer noch deutlich unter dem des Vorkrisenjahres mit 11,4 Mio. Pkw. Neben der Transformation zum klimaneutralen Antrieb war ein zweites wichtiges Thema die Inflation, die verhinderte, dass es zu einer noch merklicheren Erholung kam. Weiterhin spielte auch hier die Halbleiterknappheit eine limitierende Rolle, war aber nicht mehr ganz so bestimmend wie in den Vorjahren. 2023 trugen weltweit 18 % aller Neuwagen das Firmenlogo einer deutschen Konzernmarke. 2023 hat sich der weltweite Vormarsch der Elektromobilität bei den Pkw-Neuzulassungen fortgesetzt. Mit rund 12,6 Mio. global neu zugelassenen Pkw mit einem elektrischen Antrieb (BEV, PHEV oder FCEV) wurde der Vorjahresrekord von 9,4 Mio. Einheiten deutlich übertroffen. Inzwischen wird bereits jeder sechste global verkaufte Pkw elektrisch angetrieben Hiervon sind mit 8,7 Mio. Einheiten 69 % rein elektrische BEV-Fahrzeuge. Die Transformation der deutschen Automobilindustrie ist im vollen Gange. Der Umbau der Automobilwerke erfolgt in einer hohen Geschwindigkeit, um die Produktion von immer stärker elektrifizerten Plug-in-Hybriden und von vollelektrischen Fahrzeugen sowie der hierfür erforderlichen Komponenten Bauteile zu skalieren. Dies führt auch in der Zulieferindustrie zu erheblichen Veränderungen. Die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie hat sich in 2023 konsolidiert. Nach vier Jahren in Folge mit einer rückläufigen Beschäftigung stieg diese im vergangenen Jahr wieder leicht und erreichte im Mittel ein Niveau von 780.000 Personen (+1 %). Etwa jeder dritte Beschäftigte arbeitet bei einem Zulieferer für die OEMs. Diese hatten in 2023 eine Beschäftigtung, die sich mit 273.400 Personen auf dem Niveau von 2022 bewegte. Dabei macht sich bemerkbar, dass diese Herstellergruppe besonders stark von den gegenwärtigen Transformationsherausforderungen betroffen ist. 2. Entwicklung bei der Stöferle GmbH Die Stöferle GmbH ist ein mittelständisches Industrieunternehmen, das sich als Zuliefererfirma in der Automobilindustrie etabliert hat. Am Firmenstandort in Untersulmetingen werden auf rund 6.000 qm Produktionsfläche Serien- und Musterteile für die Automobilindustrie hergestellt. Daneben erfolgt im Geschäftsbereich Maschinenbau im Wesentlichen die Planung und Herstellung von Sondermaschinen sowie mehrspindeligen Rundtaktzentren. Bei den Umsatzerlösen ergab sich in 2023 ein Plus von 6 %. Im Bereich der Teilefertigung konnte gegenüber 2022 ein geringfügiges Umsatzwachstum von 1 % erzielt werden, während es im Bereich Maschinenbau auslieferungsbedingt zu einem planmäßigen deutlichen Anstieg der Erlöse (+222 %) kam. In diesem Bereich ergeben sich regelmäßig in Abhängigkeit von Auftragslage und Auslieferungen erhebliche Schwankungen. Die übrigen Erlöse reduzierten sich demgegenüber um 34 %. Das Wirtschaftsjahr konnte vor allem dank des höheren Umsatzvolumens, insbesondere bei den Maschinenverkäufen, mit einem Jahresüberschuss von TEUR 4.223 (VJ. TEUR 2.713) abgeschlossen werden. Die Geschäftsentwicklung ist daher weiterhin als positiv anzusehen. Diese positive Geschäftsentwicklung wäre ohne qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter nicht denkbar. Unseren hohen Standard fördern wir durch laufende Aus- und Weiterbildung in allen Betriebsbereichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 74 Mitarbeiter beschäftigt. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist um 26 % auf TEUR 12.746 (VJ. TEUR 17.334) zurückgegangen. In den einzelnen Bilanzpositionen ergaben sich dabei nachfolgende wesentlichen Veränderungen: Bei den Sachanlagen ergab sich ein weiterer Rückgang um 35 % auf TEUR 2.736 (VJ. TEUR 4.209). Investitionen von TEUR 301 (VJ. TEUR 894) standen Abschreibungen von TEUR 1.191 (VJ. TEUR 1.458) sowie Anlagenabgänge zu Buchwerten von TEUR 583 (VJ. TEUR 0) gegenüber. Bei den Finanzanlagen ergab sich aufgrund von laufenden Erträgen sowie Zuschreibungen insgesamt ein Anstieg von 2 %. Der Vorratsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 551 (VJ. TEUR 1.128) deutlich reduziert. Dies ist vor allem auf einen zyklisch bedingten Rückgang der in Bau befindlichen Maschinen (TEUR 171; VJ. TEUR 858) zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 7 % auf TEUR 1.261 (VJ. TEUR 1.353) verringert. Dies ist im Wesentlichen stichtagsbedingt. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 72 % verringert. Im Vorjahr waren unter dieser Position noch größere Steuererstattungsansprüche ausgewiesen. Die kurzfristig verfügbaren liquiden Mittel (Wertpapiere und Bankguthaben) haben sich gegenüber dem Vorjahr reduziert (TEUR 5.471, VJ. TEUR 7.463). Sie betragen damit unverändert 43 % der insgesamt verringerten der Bilanzsumme. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die im Berichtszeitraum vorgenommenen Ausschüttungen zurückzuführen. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag TEUR 10.723 (VJ. TEUR 14.500). Die Eigenkapitalquote betrug damit unverändert komfortable 84 %. Bei den Rückstellungen ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg auf 980 (VJ. TEUR 899). Bei den Pensionsrückstellungen ergab sich nach Saldierung von Vermögenswerten mit den gebildeten Pensionsrückstellungen ein Rückgang auf TEUR 58 (VJ. TEUR 109). Die Steuerrückstellungen für das laufende Jahr betragen TEUR 582 (VJ. TEUR 159). Bei den sonstigen Rückstellungen (TEUR 340; VJ. TEUR 631) ergab sich ein Rückgang bei der Abgrenzung von erhaltenen Werkzeugkostenzuschüssen sowie der Personalkostenrückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich reduziert (TEUR 427; VJ. 1.770). Dies korrespondiert u.a. mit den niedrigeren Vorratsbeständen zum Jahresende. Die übrigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 450 (TEUR 615, VJ. TEUR 165). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern sowie Löhnen und Gehältern. Die Investitionen betrugen in 2023 insgesamt TEUR 348 und entfielen zu einem wesentlichen Teil auf Sachanlagen. 2. Ertragslage Beim Umsatz ergab sich in 2023 ein Anstieg um 6 %. Während die Erlöse im Geschäftsbereich Teilefertigung geringfügig um 1 % anstiegen, ergab sich im Bereich Sondermaschinenbau auftrags- und auslieferungsbedingt planmäßig ein deutlicher Anstieg (+222 %). In diesem Bereich gibt es aufgrund der geringen Anzahl an gleichzeitig bearbeiteten Aufträgen sowie der schwankenden Maschinenfertigung für die eigene Teilebearbeitung regelmäßig erhebliche Umsatzschwankungen. Bei der Gesamtleistung ergab sich ein Rückgang um 2 %. Hier spiegeln sich neben den Umsatzerlösen aus Teilefertigung und Maschinenbau auch die Bestandsveränderungen bei den in Bau befindlichen Maschinen wider. Der Materialaufwand betrug TEUR 3.965 und reduzierte sich damit um 8 % gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang ist ebenfalls auf den Bereich Maschinenbau zurückzuführen. Hier ergab sich korrespondierend zur Bestandsveränderung ebenfalls ein deutlicher Rückgang. Das Rohergebnis erhöhte sich um 7 % auf TEUR 14.155 (VJ. TEUR 13.234). Die Personalaufwendungen gingen gegenüber dem Vorjahr um 8 % zurück. Im Gegenzug erhöhten sich allerdings die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen für Fremdpersonal. Die im Materialaufwand ausgewiesenen bezogenen Leistungen waren gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Bedingt durch die gesunkenen Investitionen in 2022 und 2023 reduzierten sich auch die Abschreibungen weiter auf TEUR 1.211 (VJ. TEUR 1.476). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 4 % (TEUR 4.042 VJ. TEUR 4.206). Hier wirkten sich vor allem die gegenüber dem Vorjahr wieder gesunkenen Kosten für Gas, Strom und Wasser aus (-43 %). Das Finanzergebnis hat sich in 2023 um TEUR 402 (TEUR 193; VJ. TEUR -209) verbessert. Im Vorjahr waren hier Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (TEUR -246) aufgrund der Zinsentwicklung in 2022 enthalten. Die Steueraufwendungen entfallen mit TEUR 1.483 auf laufende Steueraufwendungen sowie mit TEUR 82 auf einen Aufwand aus dem Rückgang der aktivierten latenten Steuern. Der Jahresüberschuss betrug TEUR 4.223 (VJ. TEUR 2.713). Damit ist es uns gelungen, ein aus unserer Sicht sehr respektables Unternehmensergebnis zu erreichen. 3. Finanzlage Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Bankguthaben und Wertpapiere des Umlaufvermögens) betrug im abgelaufenen Berichtszeitraum TEUR -1.992. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum TEUR +4.915 (VJ. TEUR +4.334). Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit betrug TEUR 1.103 und entfiel im Wesentlichen auf Investitionen in Sachanlagen (TEUR -301) sowie Finanzanlagen (TEUR -42). Die Erlöse aus Anlageabgängen betrugen TEUR +1.248. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit betrug TEUR -8.010 und entfällt auf die in 2023 erfolgte Ausschüttungen für 2022 (TEUR 8.000) sowie auf Zinsaufwendungen (TEUR 10). Im Berichtszeitraum war aufgrund der unverändert positiven Liquiditätslage keine Neuaufnahme von Darlehen erforderlich. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT). Das EBIT hat sich im Berichtszeitraum 2023 von TEUR 3.962 auf TEUR 5.596 erhöht. Damit wurden unsere Erwartungen übertroffen. III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Gesamtwirtschaft Für das Jahr 2024 gehen wir davon aus, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft weiter verlangsamen wird. Getrieben wird diese Verlangsamung vor allem durch die großen Industrieländer, deren wirtschaftliche Entwicklung mindestens in der ersten Jahreshälfte durch anhaltend hohe Zinsen geprägt sein dürfte. Dagegen wurde in zahlreichen Schwellenländern der Zinssenkungszyklus schon im Jahr 2023 eingeleitet, was die dortige Konjunktur unterstützen sollte. In der Eurozone ist vor dem Hintergrund fehlender geld- und fiskalpolitischer Impulse besonders in der ersten Jahreshälfte eine nach wie vor schwache konjunkturelle Entwicklung zu erwarten. Vor allem für die Industrie ist angesichts der unzureichenden Auftragslage und anhaltend hoher Zinsen keine nennenswerte Erholung absehbar. Im Gesamtjahr sollte die Wirtschaftsleistung ähnlich wie im Vorjahr nur geringfügig zulegen. In den USA dürften die zurückliegenden Zinserhöhungen ihre dämpfende Wirkung zunehmend entfalten, da sie anders als im Vorjahr nicht mehr durch unterstützende Fiskalmaßnahmen abgefedert werden. Insgesamt wird daher für die US-Wirtschaft ein entsprechend geringeres Wachstum als im Vorjahr erwartet. Die chinesische Volkswirtschaft dürfte auch im Jahr 2024 durch die fortgesetzte Konsolidierung des Immobiliensektors und eine zurückhaltende Nachfrage aus dem Ausland gebremst werden und damit insgesamt weniger wachsen als im Vorjahr. In Anbetracht dieser Entwicklungen dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft in 2024 mit 2 bis 2,5 % deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt bleiben. Dies gilt insbesondere, da in diesem Jahr keine nennenswerten positiven Impulse durch staatliche Konjunkturstimuli oder einen weiteren Rückgang bei Energie- und Rohstoffpreisen zu erwarten sind. Automobilbranche Diese verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürften das Wachstum der weltweiten Automobilmärkte zunehmend belasten. Nachdem im vergangenen Jahr die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion und die während der Corona-Pandemie aufgebauten Auftragsbestände die Absatzentwicklung auf den Märkten noch stützten, dürfte nun die schwächere Nachfrage von Kundenseite mehr und mehr zum Tragen kommen. Vor diesem Hintergrund ist für den weltweiten Pkw-Markt im Vergleich zum Vorjahr nur mit einem leichten Zuwachs zu rechnen. Nach dem zweistelligen Anstieg des Vorjahres ist für Europa für das laufende Jahr lediglich mit einem Marktvolumen leicht über dem Vorjahresniveau auszugehen. Der US-amerikanische Markt für Pkw und als leichte Nutzfahrzeuge zugelassene Vans und SUVs dürfte sich ebenfalls leicht über dem Vorjahr bewegen. Auch in China ist mit einem leichten Marktzuwachs zu rechnen. Prognose der Leistungsindikatoren Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass sich der Absatz im Jahr 2024 zumindest auf dem Niveau des Vorjahres bewegen wird. Unser Ziel wird es sein, das Ergebnis aus 2023 wieder zu erreichen. Die sehr solide finanzielle Ausstattung unserer Gesellschaft macht uns zu einem verlässlichen Partner und wir gehen davon aus, dass wir aufgrund dieser finanziellen Stärke gemeinsam mit unseren Kunden alles in allem optimistisch in die Zukunft blicken können. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Um den Geschäftsrisiken zu begegnen, unterliegen die wesentlichen Geschäftsprozesse unserer Gesellschaft einem internen Kontrollsystem. Dieses Instrumentarium zur Überwachung dient dazu, Risiken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Die Identifikation von Risiken stellt sich uns aufgrund der ständig ändernden Verhältnisse und Anforderungen als kontinuierliche Aufgabe dar. Die Risiken und Chancen der einzelnen Geschäftsbereiche werden in einem Planungs-, Informations- und Kontrollprozess erfasst, analysiert und bewertet. Zur Begrenzung der identifizierten Risiken entwickeln wir entsprechende Handlungsalternativen. Für die Stöferle GmbH bestehen aus unserer Sicht derzeit folgende geschäftliche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf unseren Unternehmenserfolg nehmen können. Absatzmarkt Die Gesellschaft beliefert wenige große Kunden und ist nur in wenigen Branchen tätig. Wichtigster Absatzmarkt ist die Automobilindustrie, weshalb die Entwicklung der Stöferle GmbH eng mit dem wirtschaftlichen Verlauf dieser Branche verknüpft ist. Wie erläutert ist die Entwicklung im Automobilbereich derzeit mit vielen Fragezeichen behaftet, weshalb wir die Entwicklung weiterhin sorgfältig beobachten. Es ist uns immer bewusst, dass es wichtig ist, neue Kontakte aufzubauen um weitere mögliche Abnehmer für unsere Produkte zu akquirieren und so das Risiko zu diversifizieren. Potenziellen Risiken aus dem Forderungsbestand begegnen wir durch ein straffes Forderungsmanagement. Kredit-/Finanzierungsrisiken Um einer möglichen Abhängigkeit vorzubeugen, haben wir Geschäftsbeziehungen zu verschiedenen Banken, welche uns mit Kreditrahmen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben wir vorausschauend ein erhebliches Liquiditätspolster aufgebaut, welches es uns ermöglicht, auch in gesamtwirtschaftlich schwierigeren Zeiten für unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter ein zuverlässiger Partner zu sein. Personalrisiken Unsere Wettbewerbsfähigkeit hängt in hohem Maße von gut ausgebildeten, flexiblen Mitarbeitern ab. Eine ständige Personalweiterentwicklung verbunden mit einem attraktiven Vergütungssystem unterstützen uns dabei, dies zu ermöglichen. Investitionsrisiken Für das Genehmigen von Investitionen und sonstigen Ausgaben besteht im Unternehmen eine ausführliche Richtlinie. In der Richtlinie werden Obergrenzen und Personenkreise für Ausgaben definiert. Größere Investitionen werden von den Gesellschaftern genehmigt. Sämtliche operative Risiken werden permanent analysiert und diskutiert und soweit notwendig die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Zusammenfassende Beurteilung der Risiken Das größte Risiko besteht für uns weiterhin in der relativen Abhängigkeit vom Automobilmarkt und dessen Schwankungen. Auf Grund unserer jedoch gut ausgeprägten Kundenkontakte und unserer soliden Finanzstruktur sind wir davon überzeugt, dass wir dazu in der Lage sind, dies zu bewältigen. Insgesamt sind wir uns dessen bewusst, dass wir die oben genannten Risiken durch unsere implementierten Verfahren beobachten müssen, um risikobehafteten Situationen frühzeitig begegnen zu können und so unser Wachstum langfristig zu sichern. Bestandsgefährdende Risiken gab es im Geschäftsjahr 2023 nicht und sie sind auch für die überschaubare Zukunft nicht ersichtlich.
Untersulmetingen, den 13. September 2024 STÖFERLE GMBH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023STÖFERLE GMBH, LAUPHEIMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023STÖFERLE GMBH, LAUPHEIMI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Allgemeine Hinweise Die Stöferle GmbH hat ihren Sitz in Laupheim und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Ulm unter Nr. HRB 640987 eingetragen. Die Bilanz wird aufgestellt vor Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses; die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und fünf Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundsätzlich wird die lineare Methode angewandt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen zwei und 20 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben. Bei Wertaufholungen erfolgt eine entsprechende Zuschreibung. Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Wertaufholungen erfolgt eine entsprechende Zuschreibung. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellkosten bewertet. In die Herstellkosten werden neben den Materialkosten die Fertigungskosten und Teile der Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. Sofern der nach Abzug der weiteren mit der Veräußerung in Zusammenhang stehenden Kosten vom erwarteten Verkaufserlös verbleibende Betrag unter den Herstellkosten liegt erfolgt in der Bilanz ein Ansatz zu diesem niedrigeren Wert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB gebildet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages durchgeführt. Die Abzinsung erfolgte pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Latente Steuern Für zukünftige Steueraufwendungen und -erträge aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen für Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen wurden von der Gesellschaft latente Steuern gebildet. Von der Möglichkeit einen Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. Der Steuersatz für die Bildung latenter Steuern beträgt derzeit rund 28 %. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, wurde dieser angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden § 253 Absatz 1 Satz 1 HGB und § 252 Absatz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss an den Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.600,00. Rückstellungen für Pensionen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen und der Ausweis der Erträge (Verluste) aus der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 3 HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "Projected Unit Credit Method" angewandt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (TEUR 558) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (TEUR 563) beträgt TEUR 5. Gewinne dürfen gemäß § 253 Abs. 6 HGB nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. Die Anschaffungskosten der als Sicherheit für die Pensionszusagen gehaltenen Vermögensgegenstände betrugen TEUR 500. Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 499. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Werkzeugkostenzuschüsse, mögliche Gewährleistungsrisiken, Urlaubs- und Überstundenansprüche, Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie Prüfungs- und Abschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 514 (VJ. TEUR 66), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. TEUR 1 (VJ. TEUR 2) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 96 (VJ. TEUR 90) enthalten. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen nahezu ausschließlich auf das Inland. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus Sachanlageverkäufen (TEUR 665), dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens (TEUR 367) sowie der anteiligen Realisierung von Werkzeugkostenzuschüssen (TEUR 262). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung in Höhe von TEUR 5 (VJ. TEUR 2) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten enthalten. Aperiodische Aufwendungen und Erträge Die periodenfremden Erträge betrugen im Berichtszeitraum TEUR 17 (VJ. TEUR 4). Periodenfremde Aufwendungen ergaben sich in Höhe von TEUR 1 (VJ. TEUR 2). Finanzergebnis Aus der Aufzinsung von Rückstellungen ergaben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (VJ. TEUR 11). III. ERGÄNZENDE ANGABEN Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Gebäudemieten betragen derzeit rund TEUR 365 p.a.. Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 74 Mitarbeiter (VJ. 80) beschäftigt. Geschäftsführer Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr: Herr Erich Stöferle, Industriemeister, Laupheim Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. Abschlussprüferhonorar Die Angabe zum Abschlussprüferhonorar unterbleibt, da von der größenabhängigen Erleichterung nach § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB Gebrauch gemacht wird. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt beträgt TEUR 13. Er entfällt auf die Aktivierung latenter Steuern (TEUR 8) sowie auf den Unterschiedsbetrag bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (TEUR 5). GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.223.332,05 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.974.233,37, insgesamt EUR 10.197.565,32 auf neue Rechnung vorzutragen.
Laupheim, den 13.09.2024 Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde am 30. Oktober 2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stöferle GmbH, Laupheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stöferle GmbH, Laupheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stöferle GmbH, Laupheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Friedrichshafen, 28. Oktober 2024 Fessler, Wirtschaftsprüfer Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Architekturbüros für Hochbau
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen