FRIGOSERVE GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Heinrich seit 8.1.2025 | Geschäftsführer |
Viktor Michel seit 9.2.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bernhard HeinrichFRIGOSPED GmbH Internationale Spedition | 25.07% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.07% | |
| 25.07% | |
| 24.80% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FRIGOSPED GmbH Internationale SpeditionRansbach-BaumbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Amtsgericht Montabaur, HRB 5258KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2022Angaben zum Konzernabschluss Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Beteiligungsbesitz und Konsolidierungskreis
Die FS Logistics GmbH, Ransbach-Baumbach, wird aufgrund des beherrschenden Einflusses der FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach, in den Konzernabschluss einbezogen. Die nachfolgenden Gesellschaften wurden aufgrund § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 einbezogen:
Die Nichteinbeziehung erfolgt aufgrund der untergeordneten Bedeutung dieser drei Gesellschaften bei einzelner und gemeinsamer Betrachtung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Gesellschaften weisen für 2022 die nachfolgenden Anteile an Umsatz, Eigenkapital und Bilanzsumme bezogen auf die entsprechenden Positionen im Konzernabschluss auf:
Für die Betrachtung ist bei in fremder Währung notierenden Gesellschaften der Devisenkassamittelkurs bzw. bei zeitraumbezogenen Größen der Jahresdurchschnittskurs zur Anwendung gekommen. Dieser lag für das Währungspaar EUR/GBP bei 0,88693 (Stichtag) bzw. 0,85276 (Jahresdurchschnitt). Die nachfolgende Gesellschaft wurde aufgrund § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB nicht in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 einbezogen:
Die Nichteinbeziehung erfolgt aufgrund der beeinträchtigten Möglichkeit, den beherrschenden Einfluss auf das Tochterunternehmen aufgrund des bestehenden Insolvenzverfahrens im Geschäftsjahr auszuüben. Die Aufhebung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Kaiser & Schmoll GmbH erfolgte mit Beschluss des Amtsgerichts Kassel am 5. Mai 2023. Abschlussstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. Wie bereits im Vorjahr wird die KWN Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, die steuerlich als Betriebsaufspaltung mit der FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition in Verbindung steht, nicht in den Konzern der Gesellschaft einbezogen. Die KWN Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG ist Eigentümerin von drei von der Gesellschaft angemieteten Speditionszentren. Diese Abgrenzung des Konsolidierungskreises bestätigt sich auch durch den bis einschließlich 2023 erfolgten sukzessiven Verkauf der Speditionszentren. Grund hierfür ist, dass die Chancen - wie insbesondere die Wertsteigerung der Immobilien - bei den Gesellschaftern der KWN Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG liegen, wenngleich auch Risiken aus der Bürgschaft für die bestehenden Bankdarlehen bei der FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition verbleiben (vgl. Abschnitt "Haftungsverhältnisse"). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeines Die Bewertung der einzelnen Konzerngesellschaften erfolgte gem. § 308 HGB nach einheitlichen Kriterien. Alle Gesellschaften bilanzieren und bewerten bereits auf Ebene des Jahresabschlusses nach einheitlichen Grundsätzen. Bilanzierungswahlrechte wurden - bis auf die Nichteinbeziehung einer Gesellschaft aufgrund § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB sowie von drei unwesentlichen Gesellschaften aufgrund § 296 Abs. 2 HGB - nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Kapitalkonsolidierung Für Zugänge wird die Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 HGB angewandt, indem der Buchwert der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital des neu einbezogenen Tochterunternehmens, bewertet zum Erwerbszeitpunkt bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung, verrechnet wird. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung gem. § 303 Abs. 1 HGB besteht in der gegenseitigen Aufrechnung von Forderungen und Schulden. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Für die Konsolidierung der Erfolgsrechnungen wurden die Lieferungen und sonstigen Verrechnungen (Warenverkehr, Pachtaufwendungen und -erträge, Beteiligungserträge, Zinsaufwendungen und -erträge, Umlagen etc.) bei den zu konsolidierenden Gesellschaften untereinander aufgerechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). Zwischengewinneliminierung Auf die Zwischengewinneliminierung wurde aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns verzichtet. Einzelne Bilanzposten Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden bis auf die Anteile an der FRIGOLOGISTICS Consulting Ltd., Dinnington/England, mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die Anteile der FRIGOLOGISTICS Consulting Ltd. wurden auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Trotz Anteilsmehrheit wird die Tochtergesellschaft Kaiser & Schmoll GmbH aufgrund des durch das laufende Insolvenzverfahren fehlenden beherrschenden Einflusses nicht konsolidiert. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen, die auf den um einzelwertberichtigte Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestand ermittelt wird. Daneben werden zweifelhafte Forderungen durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Der sich ergebende Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht aktiviert. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Steuern für das Geschäftsjahr für 2018, 2021 und 2022. Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende kurzfristige Bankguthaben mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr nach Abschlussstichtag, erfolgt die Bewertung mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 25.484,60 (Vorjahr: € 24.898,00). Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Verbindlichkeiten
* Bei den Pfandrechten handelt sich um
Sicherungsübereignung von Anlagevermögen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von € 176.227,43 (Vorjahr € 135.536,06). Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern gemäß § 274 HGB erfolgte aufgrund temporärer Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Im Einzelnen betrifft dies die Bewertung der sonstigen Rückstellungen. Nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurden die aktiven latenten Steuern in Höhe von € 25.563,07 nicht aktiviert. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30,45 %.
Latente Steuern aus § 306 HGB sind nicht zu identifizieren. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnunq Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Dieses Gliederungsschema ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen (§ 285 Nr. 4 HGB) entfallen 53 % (Vorjahr: 62 %) auf das Ausland und 47 % (Vorjahr: 38 %) auf das Inland. Es handelt sich im Wesentlichen um Erlöse für Transport- und Logistikleistungen. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 3.582,42 (Vorjahr: € 33.152,02) enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Erträge), wie folgt enthalten:
Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 182,26 (Vorjahr: € 12.842,29) enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Aufwendungen), wie folgt enthalten:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Nutzung der benötigten technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebsausstattung wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Deren Laufzeiten betragen noch bis zu drei Jahre. Die damit in Verbindung stehenden gesamten finanziellen Verbindlichkeiten betragen € 485.396, davon € 325.383 mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr und € 160.013 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Laufzeit von bis zu 66 Monaten in Höhe von insgesamt € 13.709.801. Davon entfällt ein Betrag von € 5.175.234 auf eine Restlaufzeit unter einem Jahr, ein Betrag von € 8.534.567 auf eine Restlaufzeit über einem Jahr und ein Betrag von € 31.851 auf eine Restlaufzeit über fünf Jahren. Die vertragsartübergreifenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen aller Art, die nicht in der Bilanz enthalten sind, umfassen damit am Abschlussstichtag € 14.195.197. Zielsetzung der eingegangenen Miet- und Leasinggeschäfte ist insbesondere die Verringerung der Kapitalbindung und Verbesserung der Eigenkapitalquote. Sie führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten Fahrzeuge, Betriebsausstattungen und Gebäude. Haftungsverhältnisse Aus übernommenen Bürgschaften zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von € 6.820.200,00. Die Bürgschaften wurden zum einen als zusätzliche Sicherheiten neben Grundschulden und Bürgschaften der Gesellschafter für Immobilienerwerbe der KWN Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG im Umfang von € 6.499.200,00 zur Verfügung gestellt, zum anderen als Mietsicherheit gegenüber Dritten im Umfang von € 321.000,00. Die mit den Bürgschaften besicherten Darlehen valutieren zum Stichtag mit € 7.717.800,00. Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten der KWN Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein. Diese Ansicht wird durch die Rückführung der Darlehen für die Immobilien nach Abschluss ihres Verkaufs in 2023 bestärkt. Arbeitnehmer:innen im Durchschnitt des Geschäftsjahres Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer:innen beträgt damit468 (Vorjahr: 421) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind
Angabe gemäß § 314 Nr. 9 HGB
Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses des MutterunternehmensDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Befreiender Konzernabschluss Der vorliegende Konzernabschluss dient als befreiender Konzernabschluss im Sinne von § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB für nachfolgendes Tochterunternehmen:
Mitglieder der Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Die FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Die Gesellschaft stellt zugleich den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Ransbach-Baumbach, 2. Februar 2024 gez. Bernhard Heinrich, Geschäftsführer gez. Marcus Hoffmann-Rothe, Geschäftsführer gez. Dr. Boris Wernig, Geschäftsführer Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die FRIGOSPED GmbH ist ein internationaler Speditions- und Logistikdienstleister, spezialisiert auf den Transport, die Lagerung und den Umschlag von temperaturgeführten Gütern sowie auf Logistikaufträge mit individuellen und digitalen Anforderungen. Das Unternehmen wurde 1981 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Ransbach-Baumbach. Wir beschäftigen zum Stichtag des Geschäftsjahres 511 Mitarbeiter, darunter 22 Auszubildende, an insgesamt 11 Standorten in Deutschland. In 2020 haben wir unsere Tochtergesellschaft FS Logistics GmbH mit Hauptsitz in Ransbach-Baumbach und einer Niederlassung in Verden gegründet. Gegenstand der Gesellschaft sind individuelle Logistiklösungen mit dem Schwerpunkt auf Warehousing, Value Added Services und Transport. Im Ausland bestehen in Spanien in Tavernes de la Valldigna (Valencia) sowie in England in Rotherham Tochtergesellschaften. Die Gesellschaft in England ist seit dem Geschäftsjahr 2020 ruhend gestellt und wird im Geschäftsjahr 2023 liquidiert. Der Liquidations-Abschluss der Gesellschaft wird zum Stichtag 31.12.2022 aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2022 haben wir die Sonnenschein Logistik GmbH, Ransbach-Baumbach, gegründet sowie 89,99 % der Anteile an der in Insolvenz befindlichen Kaiser & Schmoll GmbH, Kassel, erworben. Die Insolvenz ist zum 5. Mai 2023 aufgehoben worden. Die für die Logistikaufgaben erforderlichen Immobilien werden zum einen von dem nahestehenden Unternehmen KWN Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG gehalten und zum anderen sind die Immobilien von Dritten angemietet. In 2022 haben wir unsere in 2020 begonnenen Investitionen in unsere IT-Hard- und Software sowie in unsere Warehouse-Ausstattung fortgesetzt. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Jahr 2021, kalenderbereinigt um 2,0 %. Die konjunkturelle Entwicklung war allerdings im Jahr 2022 stark abhängig von mehreren Faktoren:
Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt um 0,7 % höher. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %). Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe profitierten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen. Diese beiden Bereiche sorgten für ein kräftiges Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %). Die Bruttowertschöpfung im Handel ging dagegen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Der Bereich Information und Kommunikation knüpfte an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an und verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Zuwachs (+3,6 %). Deutschland exportierte im Jahr 2022 zwar preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2021 (plus 9,7 % ggb. 2020), die Importe legten aber gleichzeitig viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu, so dass der Außenbeitrag das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts gedämpft hat. Allerdings sind alle Steigerungen, auch die des Bruttoinlandsproduktes, vor dem Hintergrund des starken Einbruchs in 2020 nach wie vor nicht überzubewerten. Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr haben wir einen um 17,1 % (= Mio. € 27,2) höheren Umsatz (Mio. € 186,6) erzielt, im Wesentlichen bedingt durch ein stärkeres Inlandsgeschäft, sowohl bei Transport- als auch bei Lagerdienstleistungen. Das Rohergebnis ist um 27,5 % auf Mio. € 46 gestiegen. Der Personalaufwand ist um T€ 3.106 gestiegen, das entspricht 15,9 %. Die Mehraufwendungen gehen einher mit der weiteren Ausweitung der Lagerlogistik sowie dem generellen Einstellungs- und Gehaltstrend. Durch weitere Investitionen in unsere IT-Systeme sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung sind die Abschreibungen - bereinigt um die außergewöhnliche Abschreibung auf Vermögensgenstände des Umlaufvermögens im Vorjahr - mit einem Anstieg in Höhe von T€ 348 um 18,3 % höher als im Vorjahr. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist mit 22,7 % im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 %-Punkte gestiegen. Einer Erhöhung der Bilanzsumme um Mio. € 9,1 verglichen zum Vorjahr steht eine Erhöhung des Konzerneigenkapitals um Mio. € 2,8 gegenüber. Aufgrund des in 2021 aufgedeckten Compliance-Falls wurde zwecks Kompensation der hieraus anfallenden Aufwendungen seitens eines Teils der Gesellschafter eine Einlage in Höhe von Mio. € 1,8 geleistet, welche vertraglich bedingt im aktuellen Geschäftsjahr zunächst als Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen ist, bevor in 2023 eine Umgliederung in die Kapitalrücklage vorgenommen wird. Im Geschäftsjahr 2022 wurden weitere Bankdarlehen in Höhe von Mio. € 2,0 sowie Darlehen für Mietkäufe in Höhe von Mio. € 2,3 aufgenommen, welche zum einen für den Erwerb der Anteile an der Kaiser & Schmoll GmbH, Kassel, als auch für den Erwerb von Sattelzugmaschinen verwendet wurden. Im kommenden Jahr gehen wir weiter von einer positiven Geschäftsentwicklung und von einer Verbesserung der Finanzlage aus. Unser vereinfachter Cash-Flow aus Konzernjahresüberschuss und Abschreibungen beträgt T€ 5.018 (Vorjahr: T€ 2.487). Vermögenslage Die Bilanzsumme erfuhr gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um T€ 9.057, im Wesentlichen bedingt durch weitere Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (Nettoveränderung + T€ 2.399, darin sind Investitionen von T€ 3.274 enthalten sowie Abgängen und Abschreibungen von einer Veränderung von insgesamt T€ 875) sowie in Finanzanlagen (+ T€ 2.344). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um rd. Mio. € 5,5 bzw. 21,9 % angestiegen. Die Entwicklung korrespondiert im Wesentlichen mit der Entwicklung der Umsätze, wenngleich diese mit 17,1 % weniger stark zugenommen haben. Das Stammkapital ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Das Konzerneigenkapital erhöht sich um den Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 2.770 auf Mio. € 12,5. Ausschüttungen sind im Geschäftsjahr nicht getätigt worden. Zudem wurden Bankkredite sowie Mietkaufverträge zur Finanzierung von Anteilserwerben und dem Erwerb von Sattelzugmaschinen in Höhe von insgesamt Mio. € 4,3 abgeschlossen. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen des internen Berichtswesens liegt unser Schwerpunkt auf den nachfolgenden finanziellen Leistungs- und Steuerungsindikatoren:
Der Umsatz verzeichnet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 17,1 % (Vorjahr: + 6,6 %). Die Eigenkapitalrendite ist von 6 % auf 22,2 % angestiegen. Somit haben sich beide finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr gut entwickelt. Die Vorjahresprognose sah einen leicht gestiegenen Umsatz und einen moderaten Anstieg der Eigenkapitalrendite vor. Die beiden finanziellen Leistungsindikatoren sind somit stärker als erwartet angestiegen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere Mitarbeiter:innen Wir sind stolz auf unsere engagierten und loyalen Teammitglieder. Sie identifizieren sich stets mit der Erfüllung unseres Unternehmenszwecks und den daraus abgeleiteten Zielen sowie Maßnahmen. Unser Umweltmanagement Nachhaltiger Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Alle Standorte unseres Unternehmens werden kontinuierlich auf Energieeinsparung und Ressourcenschonung geprüft. Jede/r einzelne Mitarbeiter:in trägt tagtäglich durch ihr/sein Verhalten zum Umweltschutz bei. Wir arbeiten stets an der Optimierung unserer Prozesse. Auch im Hinblick auf zukünftige Investitionen zählen die Merkmale Qualität und Umweltverträglichkeit für uns neben der Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit zu den wichtigsten Entscheidungskriterien. Unsere Lieferanten Die sorgfältige Lieferantenauswahl und -pflege dient der Qualitätssicherung und erfolgt deshalb nicht allein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Mit unseren Lieferanten:innen verbindet uns meist eine schon seit vielen Jahren gefestigte, partnerschaftliche Zusammenarbeit, die dem Unternehmen und damit auch unserer Kundschaft dient. Die auf langfristige Zusammenarbeit ausgelegten Beziehungen sind respektvoll, vertrauensvoll und verbindlich. Unsere Ziele Unser primäres Unternehmensziel ist es, FRIGOSPED entsprechend zukünftiger Markt- und Kundenanforderungen weiterzuentwickeln, um den Unternehmensfortbestand und die Sicherheit der Arbeitsplätze zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, pflegen und bauen wir unsere bestehenden Kundenbeziehungen aus, ebenso erschließen wir neue Geschäftszweige und Kundengruppen im In- und Ausland. Wir streben ein nachhaltiges Wachstum unseres Unternehmens an, um uns wettbewerbsfähig zu halten und unsere Dienstleistungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Es ist außerdem unser Ziel, den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu erhöhen. Der Name FRIGOSPED soll auch weiterhin dabei mit höchster Qualität und bestem Service verbunden werden. Gesamtaussage Das Ergebnis des Betriebsjahres erfüllt unsere selbst gesteckten Ziele. Während im Vorjahr zwei Neukundenaufträge mit Anlaufverlusten behaftet waren, so konnten wir diese im Berichtsjahr operativ zu unserer Zufriedenheit justieren. Ebenso hat sich die im Vorjahr am Markt entstandene Laderaumverknappung nicht in gleichem Maße wiederholt, so dass wir mit den Ganzjahrespreisen auf der Kundenseite weitestgehend positive Deckungsbeiträge schreiben konnten. Die Auslastung in den Lagerbetrieben ist weiterhin hoch geblieben. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023 eine unter den besonderen Marktbedingungen ausgewogene Ergebnisentwicklung leicht über dem aktuellen Geschäftsjahr. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb bestehender Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir haben im Berichtsjahr unsere Verbindlichkeiten nach jeweils vereinbartem Skontoabzug gezahlt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Kundenforderungen gedeckt. III. Zweigstellenbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Ransbach-Baumbach über 10 weitere inländische Niederlassungen in:
Insgesamt beschäftigen wir im Jahresdurchschnitt 491 Mitarbeiter darunter 23 Auszubildende, und per 31.12.2022 511 Mitarbeiter darunter 22 Auszubildende, an 11 Standorten in Deutschland. IV. Prognosebericht Wirtschaftliche Entwicklung Bei unserer Planung gehen wir davon aus, dass der Geschäftsverlauf bei FRIGOSPED im Wesentlichen von der Entwicklung der Binnenkonjunktur und deren Auswirkung auf unsere Branche abhängt. Folgt man der Meinung der 5 Wirtschaftsweisen, so wird man insbesondere wegen der Energiekrise einen Rückgang der Wirtschaftslistung in Deutschland erwarten müssen. Entsprechend könnte das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 % schrumpfen und die hohe Inflation fortbestehen. Die Wirtschaftsweisen sehen Deutschland in 2023 in einer Rezession. Seit der Jahresmitte 2022 haben die hohen Preise für Energie und Lebensmittel die Kaufkraft geschwächt und den privaten Konsum gedämpft. Zugleich lastet die Energiekrise schwer auf der Industrieproduktion und die globale Konjunkturabkühlung führt zu einer sinkenden Nachfrage nach deutschen Exporten. Im zweiten Quartal 2023 ist dieser Trend spürbar. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage verändern wird und ob die Prognosen der Wirtschaftsinstitute sich bewahrheiten. Derzeit ist die Nebelwand noch sehr dicht, die Prognosen werden kontinuierlich korrigiert. Erst nach Bewertung der Wirkung der politischen Maßnahmen im Laufe des Jahres 2023 können Prognosen angepasst werden. Dies gilt auch für den Logistik-Bereich. Ein Blick auf die den Gesamtindikator des BVL zeigt: noch nie lagen die drei Indikatoren Geschäftslage, Geschäftserwartungen und Geschäftsklima weiter auseinander. Eine genaue Prognose ist nahezu unmöglich. Wir gehen für unser Unternehmen in dem Jahr 2023 von einem leicht gestiegenen Umsatz über dem Geschäftsjahr 2022 aus. Durch eine positive Entwicklung des Rohertrages erwarten wir für das Jahr 2023 eine moderate Steigerung der Eigenkapitalrendite. V. Chancen und Risikobericht Im Jahreswirtschaftsbericht geht die Bundesregierung von einem leichten Wachstum und einer steigenden Erwerbstätigkeit aus. Das Bruttoinlandsprodukt soll in 2023 um 0,2 %, in 2024 sogar um 1,8 % steigen. Der Fachkräftemangel bleibt ein Problem. Mit ihrer Fachkräftestrategie will die Bundesregierung Unternehmen und Verwaltungen dabei unterstützen, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Sie setzt das Maßnahmenpaket jetzt nach und nach um: Aktuell mit den zwei Gesetzesvorhaben zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz und dem Weiterbildungsgesetz. Die Anpassungsfähigkeit eines Unternehmens innerhalb einer Branche wird ausschlaggebend dafür sein, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit stehen oben auf der Agenda. Aber auch mit der Übernahme eines Logistikunternehmens mit eigenem Fuhrpark hat sich die Unternehmensgruppe breiter aufgestellt. Mit Kunden und Partner wird eine enge Zusammenarbeit gepflegt. FRIGOSPED konzentriert sich weiter auf den Ausbau der sich positiv entwickelnden Geschäftsfelder, die bisher durch die Pandemie im Wesentlichen nicht negativ beeinflusst wurden. Geschäftsleitung und leitende Mitarbeiter:innen beobachten, erfassen und bewerten ständig die mit dem Geschäft von FRIGOSPED sich ergebenden Risiken und Chancen. FRIGOSPED geht nur dann Risiken ein, wenn die gebotenen Chancen überwiegen und die Risiken in sich begrenzt und nicht existenziell gefährdend sind. Grundlage des Risikomanagements ist das detaillierte und aussagefähige Berichtswesen. Schwerpunkt der Entwicklung ist stets die Sicherung und Verbesserung der Beziehungen zu Kunden und Lieferanten und die Optimierung des operativen Geschäfts sowie die Bereitstellung und Sicherung der finanziellen Ressourcen. Bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit liegen nicht vor. Finanzwirtschaft Durch die positive Geschäftsentwicklung der letzten Jahre hat unser Unternehmen im Berichtsjahr den Finanzspielraum auf gutem Niveau erhalten können. Wir sind in der Lage, den Ausbau des Geschäftes in unserer Gesellschaft mit eigenen Mitteln zu finanzieren. Teilweise werden die Investitionen der Tochtergesellschaft durch konzerninterne Darlehen des Mutterunternehmens finanziert. Mit der Erwirtschaftung eines angemessenen Cash-Flows und der ständigen Bildung von Rücklagen bilden wir auch künftig die Grundsicherung der finanziellen Ausstattung der FRIGOSPED. Durch Vereinbarungen mit Kreditgebern, Kunden und Lieferanten werden die Finanzströme abgestimmt und geplant. Aufgrund der Ergebnisse des Berichtswesens unseres Unternehmens werden diese ständig überprüft und neu bewertet. Forderungsrisiken begegnen wir durch ständige Kontrolle der Positionen und durch die Versicherung von Risiken. Aufgrund der Beschränkung unseres Geschäftes auf Europa sind Währungsrisiken begrenzt. Zinsänderungs- und anderen Preisrisiken sind wir mit langfristigen Verträgen begegnet. Beschaffung Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Transport- und Speditionsunternehmen zusammen, um die Risiken der nicht ausreichenden Zurverfügungstellung von Lager- und Transportmöglichkeiten auszuschließen. Dennoch sehen wir ein mittelfristiges Risiko bei der Beschaffung des Laderaumes und den damit verbundenen höheren Transportpreisen. Absatz Eine langfristige und faire Zusammenarbeit mit unseren branchenübergreifenden Kunden ist für FRIGOSPED essenziell. Nur so können wir unsere Logistikerfahrung und -kompetenz nachhaltig unseren Kunden zur Verfügung stellen. Absatzrisiken sind nicht zu erkennen und auch nicht zu erwarten. Die Veränderungen am Markt sowie die Beziehungen zu unseren Kunden beobachten wir ständig. Die hieraus resultierenden Risiken werden von uns beherrscht. Sie belegen das Know-how und die Flexibilität des Unternehmens und sie eröffnen uns auch Chancen. Anpassungen, in welche Richtung auch immer, begegnen wir angemessen. Grundsätzlich besteht für uns das Risiko der mangelnden Auslastung unserer Speditionsbetriebe, wovon dann auch die Deckungsbeiträge für andere Geschäftsbereiche tangiert wären. Die Marktsituation sorgt für Entwicklungsmöglichkeiten. Notwendige Versicherungen zur Absicherung gegen wesentliche Risiken (z. B. Feuer-, Speditions-, Haftpflichtversicherungen) haben wir abgeschlossen. Die hohe Kompetenz unserer Mitarbeiter:innen sowie kundenspezifische IT-Lösungen ermöglichen uns die sichere Abwicklung der uns übertragenen Logistikaufgaben. Darüber hinaus führen wir ständig Qualitätskontrollen durch, um den reibungslosen operativen Ablauf zu gewährleisten. Für 2023 und 2024 sind weitere Investitionen in die IT geplant. Die Investitionen werden zum Teil aus eigenen Mitteln erbracht.
Ransbach-Baumbach, 2. Februar 2024 gez. Bernhard Heinrich, Geschäftsführer gez. Marcus Hoffmann-Rothe, Geschäftsführer gez. Dr. Boris Wernig, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 25. März 2024 DORNBACH
GmbH
Schenkel, Wirtschaftsprüfer Koch, Wirtschaftsprüfer Datum der Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 26. März 2024 gebilligt. |
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