Community4you GmbHLiquidiert

Händelstraße 9, 09120 Chemnitz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 18550
Eingetragen
2.2.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Entwicklung, die industrielle Herstellung, der Verkauf, der Vertrieb sowie der Handel von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Informations- und Medientechnologie, insbesondere im Bereich von Inhalten und Inhaltsdiensten. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand.

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Bauch
seit 18.5.2007
Geschäftsführer
Janko Nebel
seit 3.9.2003
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Community4you GmbH

Chemnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 556.010,50 609.301,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.373,00 10.449,00
II. Sachanlagen 545.637,50 536.749,00
III. Finanzanlagen 0,00 62.103,65
B. Umlaufvermögen 798.245,26 765.655,44
I. Vorräte 125.312,31 17.056,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 342.995,51 367.799,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 329.937,44 380.799,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.898,60 13.811,63
D. Abgrenzungsposten für latente Steuern 1.214,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.366.368,36 1.388.768,72

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 354.086,23 364.176,76
I. gezeichnetes Kapital 25.800,00 25.800,00
II. Gewinnrücklagen 4.370,00 0,00
III. Gewinnvortrag 338.376,76 265.171,48
IV. Jahresfehlbetrag 14.460,53 -73.205,28
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 149.949,16
C. Rückstellungen 185.860,80 278.810,49
D. Verbindlichkeiten 684.134,67 595.832,31
E. Rechnungsabgrenzungsposten 142.286,66 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.366.368,36 1.388.768,72

Anhang


1. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der vorliegende Jahresabschluss ist - grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungs­grundsätzen - nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Dennoch wurden bei Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften angewandt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (Going-Concern-Prinzip).

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechts­moderni­sie­rungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 S. 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst. Zum 01.01.2010 wurde aufgrund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG eine Einstellung in die Gewinnrücklagen in Höhe von 4.370,00 € vorgenommen.


2. Angaben zu den Posten der Bilanz

2.1  AKTIVA

Anlagevermögen


Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1 sowie Abs.3 HGB). Sowohl bei den immateriellen Vermögensgegenständen als auch bei den beweglichen Wirtschaftsgütern erfolgt die Abschreibung linear.

Die in den Jahren 2003 bis 2009 - aus steuerlichen Gründen - vorgenommenen Sonderabschreibungen und erhöhten Abschreibungen sowie weitere steuerlichen Absetzungen (degressive Abschreibungen, Investitionsabzugsbeträge etc.) wurden im Zuge des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten nicht wieder zugeschrieben. Damit wurdedas Beibehaltungswahlrecht gemäß Art 67. Abs. 3 und 4 EGHGB in Anspruch genommen.

Die in der Position " andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" enthaltenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 150 € bis 1.000 € mit 20% abgeschrieben.

Vorratsvermögen

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen weniger als ein Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von 8.760,07 € (Vorjahr: 7,6 T€). Sie werden banküblich verzinst.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume wurden zeitanteilig abgegrenzt und sind unter der Position Aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. In dieser Position sind mehrere Aufgelder in Höhe von 4.857,17 € enthalten, die zeitanteilig über die Laufzeit der Darlehen abgegrenzt wurden.

Aktive latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,58 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 450%.

2.2  PASSIVA

Eigenkapital

Im Rahmen des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG in die Gewinnrücklagen wurden folgende Beträge in die Gewinnrücklagen eingestellt:
-  Umstellung Pensionsrückstellung:            6.386,00 €
-  Latente Steuern zum 1. Januar 2010:  2.016,00 €
 

Zum 31.12.2010 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 1.214,00 €; dieser entfällt vollständig auf den Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern.


Rückstellungen

  Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2  HGB). Sie werden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
  

durchschnittlicher Marktzinsvon 5,15%für eine Laufzeit von15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2% nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005".


Der Wert der Pensionsrückstellungen (ohne Saldierung mit Rückdeckungsvermögen) entwickelte sich im Jahr 2010  sich wie folgt:
  

Stand 01.01.2010: 
26.593,00 €
+ Zuführung 2010:
4.598,00 €
= Stand 31.12.2010:       
31.191,00 €



Der Wert der Rückdeckungsversicherung, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsrückstellung dient, wurde mit dem Zeitwert gemäß Auskunft der Versicherungsgesellschaft angesetzt und beträgt zum Bilanzstichtag 28.393,35 €.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Restlaufzeit < 1 Jahr:   188.848,67 Euro
Restlaufzeit > 5 Jahre: 420.000,00 Euro

3. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch die Herren

Janko Nebel und Uwe Bauch.

Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Sonstige Angabe

Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a, 276, 288 HGB wurde bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger Gebrauch gemacht.


Chemnitz, den 13. Februar 2012


  

Uwe Bauch
 
Janko Nebel
Geschäftsführer
 
Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.02.2012 festgestellt.

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