Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 13008
Vorher
Dienstleistung Groß Strömkendorf GmbH
Eingetragen
27.9.2002
Branche
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die Tierhaltung
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung landwirtschaftlicher Dienstleistungen, Handel und Transport von landwirtschaftlichen Produkten und Vorleistungen, die Übernahme der Geschäftsführung und Verwaltung sowie der persönlichen Haftung bei anderen Gesellschaften, insbesondere bei der Hohen Luckow Solar GmbH & Co KG mit Sitz in Satow, deren Gegenstand des Unternehmers der Erwerb, der Bau und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Erzeugung elektrischer Energie für eigene Zwecke oder zur Veräußerung an Dritte ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Walther
seit 28.2.2017
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
35.97%
26.96%
8.99%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Zuckervertriebsgesellschaft der Baltischen Rübenzuckerfabriken GmbH
Germany
26.970 €
89.90%
Gut Hohen Luckow Milch GmbH & Co KG
Germany
3.030 €
10.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DGS GmbH

Satow

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Kalenderjahr 2023

DGS GmbH, Satow OT Hohen Luckow

1 Grundlagen des Unternehmens

Die DGS GmbH ist ein landwirtschaftliches Dienstleistungsunternehmen mit einem umfassenden Angebot in den Bereichen Ackerbau, Futterbau und Milchviehhaltung. Darüber hinaus bietet sie Pflegemaßnahmen von Gräben, Drainagen und Hecken, Milchtransport und die Betreuung von Biogasanlagen. Das Portfolio wird abgerundet durch die Funktion als Einkaufs- und Vertriebsgesellschaft.

Zum festen Kundenstamm zählen landwirtschaftliche Betriebe mit Viehbetrieb, Ackerbau und Biogasanlagen, mit jeweils einem Rahmenvertrag über die gesamten auf den Betrieben erforderlichen Dienstleistungen. Daneben hat die DGS GmbH auch Kunden, die nur Teilleistungen des angebotenen Leistungsportfolios in Anspruch nehmen.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

Die Entwicklung der Branche der landwirtschaftlichen Lohnunternehmer ist eng mit der Entwicklung der Landwirtschaft verknüpft. Das Konjunkturbarometer Agrar das die Stimmungslage der deutschen Landwirte misst, ist dabei im Dezember 2023 mit einem Wert von 9,2 ggü. dem Vorjahr gesunken (Dezember 2022: 14,9). Die deutschen Landwirte hatten Anfang bis Mitte des Jahres die wirtschaftliche Lage als stabil bis gut angesehen, in der zweiten Jahreshälfte war die Stimmung deutlich getrübt. Insgesamt wird die Marktlage kritisch unter dem Aspekt der gestiegenen Kosten angesehen. Die Verkaufspreise für landwirtschaftliche Produkte sind ggü. dem Vorjahr deutlich gesunken. In der Hochphase wurden laut BMEL im Jahr 2022 bis zu 60 Cent/Liter Milch bezahlt, in 2023 ist der Auszahlungspreis deutlich gesunken (Ø 45,34 Cent/Liter). Die Auftragslage der landwirtschaftlichen Dienstleister war dennoch im Kalenderjahr 2023 weiterhin als stabil zu bezeichnen.

Die Maschinen- und Geräte Verfügbarkeit hat sich ggü. dem Vorjahr deutlich verbessert. Seitens der Hersteller wurden kleinere Preissteigerungen durchgeführt, trotz dessen ist das Preisniveau deutlich höher als in den Jahren vor der Krise. In 2023 investierten die in Deutschland ansässigen Lohnunternehmen weiter in neue Technik, wobei viele Auslieferungen durch Bestellungen im Jahr 2022 erzeugt worden sind. Die Investitionsbereitschaft ist im Jahr 2023 aufgrund steigender Zinskosten etwas gesunken. Endkunden müssen mit höheren Verrechnungspreisen für Lohndienstleistungen aufgrund der geänderten Kostenstruktur rechnen.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte für das Kalenderjahr 2023 einen Gewinn erzielen, der positive Trend des Vorjahres konnte somit fortgeführt werden. Das Jahresergebnis beträgt TEUR 400, somit ist die Entwicklung im Geschäftsjahr als positiv zu bewerten. Insbesondere wurden durch die Kunden mehr Dienstleistungen im Bereich der Ernte, Pflegearbeiten und Aussaat angefordert.

Die Umsatzerlöse im Kalenderjahr 2023 stiegen im Vergleich zum Jahr 2022 absolut um 2.959 TEUR. Ein großer Umsatztreiber ist hierbei insbesondere Dünger, der aufgrund gestiegener Einkaufspreise entsprechend teurer verkauft werden musste. Weiterhin sind die Umsätze durch landwirtschaftliche Lohndienstleistungen leicht gestiegen (+5%). Die Instandhaltungskosten sind 1783349203347343190im Vergleich zum Vorjahr um 16 TEUR gestiegen. Der Reparaturaufwand ist somit konstant geblieben1783349203SLLatteyer StefanWelche Kosten?347343190KMKarsten MüllerDie Kosten für Reparaturen und Instandhaltung von Maschinen und Geräten, wobei eine weitere Reduktion der Kosten forciert wird.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Die Umsätze werden fast ausschließlich in Mecklenburg-Vorpommern erwirtschaftet. Die Umsatz- und Auftragsentwicklungen haben sich entsprechend der Erwartungen aus dem Vorjahr entwickelt und sind entsprechend gestiegen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres entspricht der Prognose. Die Geschäftsführung bewertet die Entwicklung im Geschäftsjahr als günstig.

Das EBITDA stellt sich mit TEUR 2.560 (Vorjahr TEUR 2.627) positiv dar.

Die Materialaufwandsquote ist im Geschäftsjahr von 55,0 % auf 60,0 % gestiegen, während die Personalaufwandsquote mit 17,8 % leicht gesunken ist (Vorperiode: 18,4%).

2.3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der DGS GmbH, Satow OT Hohen Luckow belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 18.032 (Vorperiode: TEUR 19.919). Das Anlagevermögen hat hierbei einen wesentlichen Anteil an der Bilanzsumme von 77 % (Vorperiode: 68 % bei höherer Bilanzsumme). Der absolute Anteil des Anlagevermögens ist um TEUR 362 gestiegen. Der Zuwachs des Anlagevermögens ist durch die weitere Investition in Maschinen und Geräte zu erklären.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind auf TEUR 490 gestiegen. (Vorperiode: TEUR 366).

Das Eigenkapital beträgt TEUR 11.181. Die Eigenkapitalquote kann mit 62 % beziffert werden (Vorperiode 54 %).

Das Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) ist mit TEUR 6.850 gegenüber der Vorperiode mit TEUR 9.138 deutlich um TEUR - 2.288 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind dabei von TEUR 2.429 auf TEUR 5.534 durch die Übernahme von Darlehen der Gut Hohen Luckow Milch GmbH & Co KG gestiegen. Die Darlehen dienen der Finanzierung von Investitionen in den Maschinenpark und werden kontinuierlich zurückgeführt. Der Saldo der Darlehen bei Übernahme wurde per Bankgutschrift vom bisherigen Darlehensnehmer erhalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ebenfalls von TEUR 20 auf TEUR 126 angestiegen.

Weiterhin sind die sonstigen Verbindlichkeiten durch eine Neustrukturierung der Darlehen von TEUR 909 auf TEUR 268 gesunken.

2.3.3 Finanzlage

Die liquiden Mittel sind im Kalenderjahr um TEUR 661 von TEUR 254 auf TEUR 916 gestiegen. Zum Jahresende wurde seitens der Getreidehändler offene Lieferungen von Weizen beglichen.

Das Unternehmen hat eine stabile Finanzlage, die Zahlungsziele werden eingehalten, Skonto wird gezogen, die Vertragspartner zahlen in der Regel pünktlich.

Das Unternehmen war jederzeit in der Lage seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

3 Chancen und Risiken

3.1 Branchenspezifische Risiken und Chancen

Die Lohnunternehmerbranche ist eine hart umkämpfte und serviceorientierte Branche, in der sich zuverlässige und schlagkräftige Lohnunternehmen durchsetzen. Für das kommende Jahr wird, wie in den Vorjahren, mit einem leicht steigendem Branchenumsatz gerechnet. Da sich die Landwirtschaft auch zukünftig dem zunehmenden Kostendruck, dem wachsenden Fachkräftemangel, der weiter fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung sowie immer restriktiveren Vorgaben durch Düngeverordnung und Pflanzschutzpolitik stellen muss, wird sie auch zukünftig weiterhin professionelle Dienstleister beauftragen.

Zur Sicherstellung einer guten Arbeitsqualität sind Fachkräfte unabdinglich. Durch die intensive Ausbildung junger Menschen können Nachwuchskräfte für das Unternehmen gewonnen werden. Weiterhin werden regelmäßig Beiträge in den sozialen Netzwerken genutzt, um potenzielle Arbeitskräfte für unseren Betrieb aufmerksam zu machen.

Lieferengpässe, welche in der Vorperiode durchaus regelmäßig auftraten sind in der Zukunft nicht mehr zu erwarten. Unsere Lieferanten sind in der Lage Neumaschinen und Ersatzteile zeitgerecht zu liefern. Der Wartungszustand des Gesamtfuhrparks wird kontinuierlich überwacht, um termintreu Ersatzteile zu bestellen.

Alle IT-Systeme werden regelmäßig durch Fachkräfte geprüft bzw. besondere Dienstleistungen wie z.B. das Hosting der Infrastruktur für die Finanzbuchhaltung sind ausgelagert, sodass die Gefährdung durch Angriffe auf die EDV-Systeme stark eingeschränkt ist.

3.2 Ertragsorientierte Risiken und Chancen

Durch die Bindung fester Kunden ist die zukünftige Ertragslage stabil. Die zunehmende Komplexität der Aufgaben im Bereich der Komplettbewirtschaftung sowie die zukünftige Auslastung der erworbenen Maschinen und Mitarbeiter werden zu einer Steigerung der Ertragskraft beitragen. Es wird damit gerechnet, dass Preissteigerungen im Bereich der Energie- und Rohstoffkosten im vollen Umfang weitergegeben werden können. Verrechnungspreise werden bei Bedarf unterjährlich angepasst, sodass mit einem stabilen Umsatz im Bereich der Lohndienstleitungen zu rechnen ist. Allgemeine Ertragsrisiken bestehen aufgrund der Fokussierung der Gesellschaft auf wenige Stammkunden.

3.3 Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen

Rechnungen werden pünktlich bezahlt, Außenstände bzw. Forderungsausfälle sind nicht zu erwarten.

3.4 Gesamtaussage

Die möglichen Risiken sind als gering einzuschätzen. Preissteigerungen für Maschinen, Geräte und Personal sowie Preissteigerungen bei Waren werden konsequent weitergegeben. Zur Absicherung von Einkaufspreisen nutzt das Unternehmen kurz- und mittelfristige Kontrakte. Das Unternehmen ist sehr flexibel. Bestandsgefährdende Risiken liegen aus unserer Sicht nicht vor, sodass uneingeschränkt von einer Fortführung des Unternehmens in den nächsten Jahren auszugehen ist. Die von der DGS GmbH getroffenen Maßnahmen zum Umgang mit den identifizierten Risiken sind ausreichend. Gleiches gilt für die Maßnahmen zur Nutzung der berichteten Chancen.

4 Prognosebericht

Das Unternehmen wird die Dienstleistungspreise laufend überprüfen und den Markverhältnissen anpassen. Damit insbesondere die Instandhaltungskosten sinken, wird der Fuhrpark sukzessive erneuert werden. Die Auslastung der Ressourcen ist durch feste Verträge mit Stammkunden gesichert. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr ein leichtes Umsatzplus und ein positives Geschäftsergebnis, jedoch deutlich unter dem Ergebnis des Jahres 2023.

 

Hohen Luckow, den 14.06.2024

DGS GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 13.929.065,19 13.564.746,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.586,00 9.912,00
II. Sachanlagen 13.922.479,19 13.554.834,62
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 797.412,50 981.874,50
2. technische Anlagen und Maschinen 9.211.899,00 12.176.255,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.664,12 396.705,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.539.503,57 0,00
B. Umlaufvermögen 4.061.748,48 6.269.236,93
I. Vorräte 1.988.909,73 3.854.941,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.157.320,00 2.159.854,68
1. Forderungen gegen Gesellschafter 252.664,53 267.902,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 237.407,17 339.630,04
3. sonstige Vermögensgegenstände 667.248,30 1.552.321,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 915.518,75 254.440,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.971,39 85.976,60
Aktiva 18.043.785,06 19.919.960,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.193.375,77 10.781.128,47
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 9.735.222,13 9.735.222,13
III. Gewinnvortrag 1.015.906,34 539.498,10
IV. Jahresüberschuss 412.247,30 476.408,24
B. Rückstellungen 432.161,73 376.802,93
C. Verbindlichkeiten 6.418.247,56 8.762.028,75
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.533.858,50 2.429.085,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 30.356,45 5.130.144,97
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 30.356,45 2.655,69
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.127.489,28
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 125.923,35 20.521,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 125.923,35 20.521,47
4. sonstige Verbindlichkeiten 728.109,26 1.182.277,31
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 690.001,15 491.862,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 38.108,11 690.414,66
Passiva 18.043.785,06 19.919.960,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.309.420,43 9.907.618,95
2. Personalaufwand 4.319.184,07 3.922.200,94
a) Löhne und Gehälter 3.604.582,48 3.308.336,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 714.601,59 613.864,45
davon für Altersversorgung 8.863,72 4.449,64
3. Abschreibungen 2.465.338,84 2.485.055,51
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.465.338,84 2.485.055,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.962.106,99 2.871.192,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.447,43 162,41
davon aus verbundenen Unternehmen 35.360,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 148.115,97 114.643,77
7. Ergebnis nach Steuern 450.121,99 514.688,93
8. sonstige Steuern 37.874,69 38.280,69
9. Jahresüberschuss 412.247,30 476.408,24

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Satow und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Rostock unter HRB 13008.

Der Jahresabschluss 2023 der DGS GmbH, Satow, wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH - Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 2 HGB, da die dort genannten Größenmerkmale nicht überschritten werden.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Vorschriften der §§ 265, 266, 275 und 277 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Hinsichtlich der planmäßigen Abschreibungen kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung, wobei sich die Abschreibungssätze nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer richten.

Hinsichtlich der sogenannten "geringwertigen Wirtschaftsgüter" im Sinne des Steuerrechts wird von der Möglichkeit einer Sofortabschreibung entsprechend § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten die abzugrenzenden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag.

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital wird zum Nennbetrag bewertet.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Latente Steuern gemäß § 274 HGB werden nicht gebildet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
EUR
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Vorjahr
EUR
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 389.181,22 0,00 366.298,54 0,00
Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen 237.407,17 0,00 339.630,04 0,00
Forderungen gegenüber Gesellschaftern 252.664,53 0,00 267.902,94 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 278.067,08 0,00 1.186.023,16 0,00

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von EUR 237.407,17 um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Stammkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 30.000,00 Zudem wird eine Kapitalrücklage in Höhe von EUR 9.735.222,13 sowie ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.015.906,34 € ausgewiesen.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 432.161,73 setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Erfüllung der Aufbewahrungspflichten 500,00
Personalrückstellungen 390.161,73
Rückstellung Berufsgenossenschaft 14.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten 27.500,00

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr
EUR
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit 1-5 Jahren
EUR
davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.533.858,50 834.872,88 2.037.385,00 2.661.785,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 459.791,40 459.791,40 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 125.923,35 125.923,35 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern 30.365,45 30.365,45 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 268.317,86 268.317,86 0,00 0,00

Von den bestehenden Verbindlichkeiten sind EUR 700.000,00 durch Pfandrechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen resultieren vollumfänglich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich mit EUR 32.672,07 (Vorjahr: EUR 33.727,69) um Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von EUR 10.391,01 (Vorjahr: EUR 7.230,09) um Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit.

Vorjahr
EUR
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit 1- 5 Jahren
EUR
davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.429.085,00 548.360,00 1.693.440,00 187.285,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 272.807,13 272.807,13 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.521,47 20.521,47 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern 5.130.144,97 5.130.144,97 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 909.470,18 909.470,18 0,00 0,00

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 und 3a HGB betragen für das Geschäftsjahr 2023 EUR 92.008,00.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Außergewöhnliche Erträge oder Aufwendungen

Es sind keine weiteren Einzelbeträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung zu verzeichnen.

2. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Es sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen worden.

V. Sonstige Angaben

1. Angaben über die Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Joachim Walther, Satow geführt.

2. Arbeitnehmer

Die Berechnung der durchschnittlichen Arbeitnehmer erfolgt gemäß § 285 Nr. 7 HGB. Danach beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 98,25 Arbeitnehmer. Diese teilen sich wie folgt auf die einzelnen Gruppen auf:

Gewerblich 85,00
Angestellte 8,50
Aushilfen 2,25

Daneben hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 2,5 Auszubildene beschäftigt.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung und Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine nennenswerten Vorgänge, die Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung und auf die Bilanz hätten, zu verzeichnen.

4. Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Gewinnverwendung aufgestellt.

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 412.247,30 wird auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresabschluss wurde entsprechend dem Vorschlag aufgestellt.

 

Hohen Luckow, den 30. Juli 2024

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Joachim Walther, Hohen Luckow Milch GmbH & Co KG, in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Komplementärin, Zuckervertriebsgesellschaft der Baltischen Rübenzuckerfabrike GmbH

gez. Joachim Walther, Zuckervertriebsgesellschaft der Baltischen Rübenzuckerfabriken GmbH, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DGS GmbH, Satow OT Hohen Luckow

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DGS GmbH, Satow OT Hohen Luckow, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DGS GmbH, Satow OT Hohen Luckow, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 21. Juni 2024

DR. KLEEBERG & PARTNER GMBH
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ppa. Schmid, Wirtschaftsprüfer

Latteyer, Wirtschaftsprüfer

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