HK-Engineering Handels GmbH

Kirchplatz 1, 82398 Polling, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 192106
Eingetragen
13.5.2011
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Handel mit Kraftfahrzeugen, insbesondere alle Varianten des Mercedes Benz W 198 (300 SL Flügeltürer und Roadster) und W 111 3,5 Cabriolet, sowie Handel mit Fahrzeugteiten und Zubehör für diese Fahrzeugtypen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Kurt Kleißl
seit 13.5.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
11.30%
8.10%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

4 von 5 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Hans Kleißl Besitzunternehmung GmbH & Co. KG
Germany
64.30%
Schulz Group GmbH
Germany
13.50%
J******* K*****
11.30%
B******* H****
8.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HK-Engineering Handels GmbH

Polling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der HK-Engineering Handels GmbH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Unternehmensgrundlagen

Die HK-Engineering Handels GmbH ist im Bereich des Oldtimerhandels und der Restaurierung klassischer Fahrzeuge spezialisiert. Standort des Unternehmens ist Polling, Bayern. Daneben unterhält die Gesellschaft eine Betriebsstätte in Berlin.

Das Unternehmen agiert weltweit. Die Hauptabsatzmärkte sind Deutschland, England, Frankreich, Italien und die USA. Der Handel konzentriert sich derzeit insbesondere auf Modelle der Marke Mercedes-Benz, insbesondere die Modelle 300 SL Coupé, 300 SL Roadster, 280 SE 3.5 Cabriolet sowie 280 SE 3.5 Coupé und Pagode.

1.2 Wirtschaftsbericht

Der durchschnittliche Wert von historischen Kraftfahrzeugen ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahresniveau gesunken. Dies zeigen die Erkenntnisse der HAGI Research. Die Historic Automobile Group International (HAGI) ist ein unabhängiges Research-Unternehmen und Think Tank für den Markt und Investments von seltenen und klassischen Automobilen. Das Unternehmen hat Maßstäbe entwickelt, mit denen dieses alternative Asset erstmals genau gemessen werden kann. Dabei werden die strengen Methoden der Finanzanalyse verwendet, die zuvor nur bei traditionellen Investments eingesetzt wurden.

Quelle: HAGI Top Summary Report December 2023, Seite 2

Die Preise der Top-Fahrzeuge (HAGI Top), denen der Mercedes-Benz 300 SL mit der in Summe höchsten Indexgewichtung (Roadster und Coupé) zugeordnet ist, sind im vergangenen Jahr um 2,41 % gesunken. Der durchschnittliche Mercedes-Klassiker weist einen relativen Rückgang des Indexpreises um -2,36 % gegenüber dem Vorjahr 2022 (HAGI MBC) auf. Im HAGI-MBC-Index sind der 300 SL Roadster (15,9 %) und der 300 SL Coupé (12,1 %) die in Summe am stärksten gewichteten Fahrzeuge.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Ertragslage

Der Rohgewinn des Unternehmens ist um TEUR 179 von TEUR 8.192 auf TEUR 8.013 (-2,18 %) gesunken.

Die Materialaufwendungen betragen im Jahr 2023 TEUR 41.689 und haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 35.388) um TEUR 6.301 erhöht.

Die Personalaufwendungen wurden von TEUR 3.579 im Vorjahr 2022 auf TEUR 3.318 verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.849 um TEUR 18 auf TEUR 2.867 gestiegen.

In der Folge ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um TEUR 46 von TEUR 1.590 auf TEUR 1.636 gestiegen.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR -139 um TEUR -223 auf TEUR -362 verringert.

Es ergeben sich Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 363 (Vorjahr: TEUR 398).

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 898. Dies bedeutet einen Rückgang um TEUR 149 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.047).

2.2 Finanzlage

Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gewährleistet.

2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von TEUR 15.592 auf TEUR 19.643 gestiegen.

Weiterhin größter Posten auf der Aktivseite der Bilanz ist das Vorratsvermögen. Der Bestand an Fahrzeugen beträgt insgesamt TEUR 11.171 (Vj. TEUR 22.635) und ist gegenüber dem Jahr 2022 um TEUR 11.463 gesunken. Der Ersatzteilbestand verzeichnet einen Rückgang um 44 TEUR (TEUR 3.513 im Jahr 2023 gegenüber TEUR 3.556 im Vorjahr 2022). Unter Berücksichtigung des Bestands an halbfertigen Arbeiten (TEUR 2.408; Vorjahr: TEUR 3.407) sowie der geleisteten Anzahlungen (TEUR 1.817; Vorjahr: 116) ist der Wert des Vorratsvermögens vor Absetzung der erhaltenen Anzahlungen gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 10.806 gesunken.

Die offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen von Kunden sind von TEUR 22.895 um TEUR 17.670 auf TEUR 5.225 gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände stellen mit TEUR 4.645 den zweitgrößten Posten der Aktivseite dar und sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 7.483) um TEUR 2.838 gesunken.

Die liquiden Mittel betragen TEUR 69 (Vj. TEUR 136) und haben sich um TEUR 67 reduziert.

Die Eigenkapitalquote beträgt 25,91 % (Vj. 26,88 %) und ist gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres 2022 um 0,97 %-Punkte gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 5.931 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.261 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 1.023 und sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.095) um TEUR 72 gesunken.

Sonstige Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 4.792 auf TEUR 6.596 (TEUR 1.804) erhöht.

In der Gesamtsicht kann unsere wirtschaftliche Lage insgesamt weiterhin als gut bezeichnet werden.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraums eingetreten sind und erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, liegen gegenwärtig nicht vor.

4. Prognosebericht

Die Nachfrage nach hochwertigen Oldtimern besteht weiterhin, allerdings werden die Marktteilnehmer aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten voraussichtlich vorsichtiger und zurückhaltender agieren. Die wichtigsten Handelsobjekte der HK-Engineering Handels GmbH, der Mercedes-Benz 300 SL Roadster und das Mercedes-Benz 300 SL Coupé, erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit und sind international gefragt.

Auch das erweiterte Handelsgeschäft mit seltenen, sowie limitierten Sportwägen und hochwertigen Oldtimern ermöglicht zusätzliches Umsatzpotenzial.

Insgesamt ist aber davon auszugehen, dass aufgrund der allgemeinen Konjunktur sowohl Umsatz wie auch der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr stagnierend bzw. nur leicht steigend sind.

5. Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken zu erkennen und auf diese entsprechend zu reagieren, ist ein zentrales Ziel des Unternehmens. Die Unternehmensleitung arbeitet ständig daran, die Prozesse im Unternehmen effizienter zu gestalten, um auch in schwierigeren Zeiten profitabel arbeiten zu können. Im Folgenden stellen wir primär Chancen und Risiken dar, die sich aus unserer Sicht das Unternehmen im Jahr 2024 positiv sowie negativ beeinflussen könnten.

Fahrzeugankauf

Der Fahrzeugankauf stellt auch für das Jahr 2024 ein Risiko dar. Die angebotenen Fahrzeuge befinden sich oft in einem mäßigen Zustand mit mittleren bis großen Investitionsbedarf. Durch den zusätzlichen Investitions- bzw. Personalbedarf und der stetig ansteigenden Kapitalzinsen beeinflusst dies die Marge negativ. Zudem machen die Währungsschwankungen, insbesondere der schwache EUR zum USD, den Ankauf im sehr wichtigen Markt USA unattraktiver.

Aufgrund der sehr guten Vernetzung der Geschäftsleitung und der Verkaufsmitarbeiter unseres Unternehmens auf dem internationalen Markt, gehen wir aber davon aus, dass wir auch im kommenden Jahr hochwertige/besondere Fahrzeuge für unseren Fahrzeughandel ausfindig machen können.

Die gesamtwirtschaftlichen Umstände infolge des Ukraine-Krieges könnten je nach weiterem Verlauf zu einer höheren Bereitschaft von Fahrzeugbesitzern führen, ihre Fahrzeuge zu verkaufen.

Fahrzeugverkauf

Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage sowie einem weiterhin hohen Zinsniveau ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage weiter zurückhaltend bleibt und Anleger ihr investiertes Kapital teilweise in andere Anlageklassen verschieben.

Chancen bestehen weiterhin im Auffinden und Erwerb absoluter Spitzen- und Ausnahmefahrzeuge, die mit entsprechendem Erlös veräußert werden können. Auch gilt es zukünftig neue Märkte ausfindig zu machen, in denen eine höhere Nachfrage besteht und einen Erwerb aufgrund Währungsschwankungen attraktiver macht.

Inflationsrisiko

Die Inflationsrate in Deutschland gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im Mai 2024 bei +2,4 % (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemittei lungen/2024/06/PD24_227_611.html; letzter Abruf am 24.06.2024). Trotz der gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Inflationsrate (Mai 2023: 6,1 %) hält sich diese weiterhin über dem von der Europäischen Zentralbank gesetzten Ziel einer Inflationsrate in Höhe von 2 %.

Preissteigerungen im Einkauf könnten sich negativ auf die Ertragskraft auswirken. Die Geschäftsleitung beobachtet die Preisentwicklung fortlaufend und berücksichtigt diese bei der Gestaltung von Angebotspreisen und Auftragsbedingungen.

 

Polling, den 23.05.2024

Johannes Kleißl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 805.488,00 723.055,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 117.918,00 177.722,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 110.000,00 150.000,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.918,00 27.722,00
II. Sachanlagen 685.570,00 543.333,94
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.009,00 15.625,00
2. technische Anlagen und Maschinen 360.993,00 42.298,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.568,00 351.348,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 134.062,94
III. Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen 18.809.322,04 14.806.011,18
I. Vorräte 13.683.775,50 6.818.598,22
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.225.065,26 22.895.291,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.056.799,97 7.851.650,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 68.746,57 135.762,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.674,76 63.350,12
Summe Aktiva 19.643.484,80 15.592.417,24

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.088.645,39 4.190.545,80
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 5.063.645,39 4.165.545,80
B. Rückstellungen 1.004.932,08 844.913,63
C. Verbindlichkeiten 13.549.907,33 10.556.957,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.930.904,53 4.670.308,71
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.619.002,80 5.886.649,10
Summe Passiva 19.643.484,80 15.592.417,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.013.181,12 8.191.968,04
2. Personalaufwand 3.317.697,77 3.579.415,61
a) Löhne und Gehälter 2.734.521,90 3.015.418,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 583.175,87 563.997,16
davon für Altersversorgung 2.270,50 2.231,00
3. Abschreibungen 192.163,29 173.500,14
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 192.163,29 173.500,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.866.984,97 2.849.519,99
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 17.122,89 1.701,97
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 29,45 29,45
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 230.488,25 208.233,64
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 592.346,88 346.735,57
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 363.066,01 398.204,37
9. Ergebnis nach Steuern 911.439,90 1.052.855,45
10. sonstige Steuern 13.340,31 5.656,52
11. Jahresüberschuss 898.099,59 1.047.198,93
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.165.545,80 3.118.346,87
13. Bilanzgewinn 5.063.645,39 4.165.545,80

Anhang

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: HK-Engineering Handels GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Polling
Registereintrag: 13.05.2011
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB192106

Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der HK-Engineering Handels GmbH, Polling wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist das Unternehmen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle EUR auf- bzw. abgerundet.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt.

Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzip nach § 253 Absatz 4 HGB mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Notwendige Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrads mit anteiligen Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB bewertet. Bestandsrisiken aus Lagerdauer und Gängigkeit der Erzeugnisse wurden angemessen berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und gewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR

Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, die auf fremde Währung lauten, so wurden diese ohne Beachtung der Restriktionen des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB und § 253 Abs. 1 S. 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Angaben zur Bilanz

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweise Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 4.165.545,80 einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 10).

Es bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter und ihm nahestehende Unternehmen in Höhe von TEUR 4.512 (Vj. TEUR 6.307).

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag zum 31.12.2023
EUR
RLZ < 1 Jahr
EUR
RLZ 1 - 5 Jahre
EUR
RLZ > 5 Jahre (Gesamtbetrag)
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.930.904,53 5.280.904,53 650.000,00 0,00
(Vorjahr) (4.670.308,71) (3.520.308,71) (1.150.000,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.023.254,76 1.023.254,76 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.094.888,24) (1.094.888,24) (0,00) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 6.595.748,04 6.595.748,04 0,00 0,00
(Vorjahr) (4.791.760,86) (4.791.760,86) (0,00) (0,00)
Gesamt 13.549.907,33 12.899.907,33 650.000,00 0,00
(Gesamt Vorjahr) (10.556.957,81) (9.406.957,81) (1.150.000,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 11.283 (Vj. TEUR 9.060) besichert.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG bzw. § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
EUR
Forderungen (Vj.) 637.419,78
(2.254.069,42)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen < 1 Jahr
in T€
1 - 5 Jahre
in T€
aus Miet- und Leasingverträgen 511 1.904
Summe 511 1.904

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft haftet mit allen Ansprüchen aus gegenwärtigen und zukünftigen Projekten, die durch das Darlehen der Oberbank finanziert werden, in jeweiliger Höhe für Verbindlichkeiten der HK-Engineering GmbH. Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit nicht gerechnet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 69 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 19.06.2024 festgestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ort, Datum

Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HK-Engineering Handels GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HK-Engineering Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HK-Engineering Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Haigerloch, 10. September 2024

WTH Wirtschaftstreuhand Haigerloch GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dietmar Eger, Wirtschaftsprüfer

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