Original Stockerpoint GmbH

Stockerpoint 6, 84164 Moosthenning, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 5407
Eingetragen
9.2.2001
Branche
Herstellung von Arbeits- und BerufsbekleidungGroßhandel mit TextilienHerstellung von Strumpfwaren
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Modeartikeln aller Art unter dem eingetragenen Warenzeichen "Original by Stockerpoint No. 1"

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rudolf Brunner
seit 10.10.2025
Geschäftsführer
Nathalie Schmidt
seit 10.10.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stockerpoint Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Original Stockerpoint GmbH

Stockerpoint, Gemeinde Moosthenning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

1. Geschäftsmodell

Wir sind ein mittelständisches Großhandelsunternehmen mit Trachtenmode, spezialisiert auf den Vertrieb traditioneller und moderner Trachtenbekleidung. Das Sortiment umfasst Dirndl, Lederhosen, Blusen, Hemden und Accessoires. Der Vertrieb erfolgt sowohl über den stationären Handel, als auch über Online-Kanäle. Unsere Zielgruppe besteht aus Einzelhändlern und Boutiquen in Deutschland und Österreich, sowie Teilen der Europäischen Union und Drittländern.

Seit der Gründung im Jahr 2000 beschäftigt unser Unternehmen im Jahresdurchschnitt 20 Mitarbeiter. Der Firmensitz befindet sich in Ottering / Niederbayern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war durch Unsicherheiten auf den globalen Märkten, Lieferkettenprobleme, Inflation und schwankende Konsumlaune geprägt. Die Trachtenmodebranche profitierte jedoch von der Wiederbelebung traditioneller Feste wie dem Oktoberfest, was eine verstärkte Nachfrage nach Trachtenbekleidung zur Folge hatte.

Die Saisonabhängigkeit und wechselnde Modetrends boten sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Die steigenden Produktionskosten und Lieferengpässe belasteten das Geschäft, während die erhöhte Nachfrage nach Trachtenbekleidung durch die Wiederaufnahme von Veranstaltungen eine positive Entwicklung begünstigte.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein Rohergebnis von 12.044 T€, was einer Steigerung von 106 % im Vergleich zum Vorjahr (5.846 T€) entspricht. Diese Steigerung ist teilweise auf den Nachholeffekt nach der Pandemie zurückzuführen, sodass ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich ist.

Die Personalaufwendungen stiegen um 90 T€, was auf einen leicht erhöhten Personalbedarf sowie Lohnsteigerungen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 623 T€ auf 3.779 T€, was größtenteils den gestiegenen Logistik- und Rohstoffkosten geschuldet ist.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 4.849 T€, was einer signifikanten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (1.012 T€) entspricht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 5.017 T€ gegenüber 1.276 T€ im Vorjahr.

3.2 Finanzlage

Die Liquidität des Unternehmens war durchgehend gewährleistet. Ein Cashflow von 5.017 T€ aus der laufenden Geschäftstätigkeit und eine Kreditlinie von 6.000 T€ zur Vorfinanzierung des Warenbestandes stellten die notwendige finanzielle Flexibilität sicher. Die Eigenkapitalquote konnte um 18 % auf 48 % erhöht werden.

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg um 1.737 T€ auf 10.310 T€. Das Anlagevermögen verringerte sich um 149 T€ aufgrund betriebsgewöhnlicher Abschreibungen. Die Warenvorräte nahmen um 1.634 T€ auf 5.560 T€ zu, was auf eine erhöhte Lagerhaltung im Hinblick auf die gestiegene Nachfrage zurückzuführen ist.

4. Prognosebericht

4.1 Prognose für das Jahr 2024

Für das Jahr 2024 wird eine stabile Geschäftsentwicklung erwartet. Unterstützt durch den Ausbau des Online-Vertriebs und die Pflege bestehender Geschäftsbeziehungen. Die führende Position im Trachtenbereich soll durch moderate Expansion weiter gefestigt werden. Herausforderungen bestehen weiterhin in den Bereichen steigender Einkaufspreise und potenziell unsicherer globaler Lieferketten. Um diesen Risiken zu begegnen, plant das Unternehmen eine Optimierung der Beschaffungsprozesse, die Ausweitung der Lagerbestände sowie den Abschluss langfristiger Lieferverträge.

4.2 Leistungsindikatoren

Durch ein permanentes Finanzcontrolling werden die Ergebnisse überwacht. Monatliche Soll-Ist-Vergleiche mit Analyse der Abweichungen gewährleisten eine zeitnahe Reaktion auf Veränderungen des Marktes. Sämtliche Auswertungen und Analysen werden dem Gesellschafter regelmäßig und zeitnah vorgelegt.

Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen mit Hilfe der finanziellen Indikatoren Rohergebnis, Deckungsbeiträge, Jahresergebnis und Liquiditätsstand.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Stabilisierung des Rohergebnisses auf einer Basis von 12.000 T€ und eine Steigerung des Jahresüberschusses auf 5.000 T€. Wesentliche Erfolgsfaktoren hierfür werden bestehende günstige Einkaufskonditionen und kurzfristige Lieferbereitschaft sein, die es uns ermöglichen, im zunehmend verschärften Marktumfeld weiterhin Aufträge zu generieren.

4.3 Chancen und Risiken

Die Chancen für unser Unternehmen liegen in der Erschließung neuer Märkte, der Erweiterung des Produktportfolios und der konsequenten Digitalisierung des Vertriebs. Kooperationen mit internationalen Händlern und die zunehmende Nachfrage nach regionalen Produkten bieten zusätzliche Wachstumspotenziale.

Auf der Risikoseite stehen die potenzielle Volatilität der Rohstoffpreise sowie mögliche erneute Störungen der globalen Lieferketten.

5. Risikobericht

Die Nachfrage nach Trachtenmode zeigte vor der Pandemie einen stetigen Anstieg. Es besteht jedoch das Risiko, dass dieser Trend nachlassen könnte.

Da unser Unternehmen ausschließlich in Euro fakturiert, sind wir keinen Währungsrisiken ausgesetzt. Zudem sehen wir aufgrund der stabilen Finanzlage keine Zinsänderungsrisiken. Steigende Rohstoffpreise auf den Weltmärkten könnten dazu führen, dass Preissteigerungen nicht vollständig an unsere Kunden weitergegeben werden können, was die Margen belasten würde.

6. Schlussbemerkung

Das Unternehmen blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück und ist zuversichtlich, auch im Jahr 2024 weiterhin positive Entwicklungen zu verzeichnen. Mit gezielten Investitionen und einer nachhaltigen Unternehmensstrategie sind wir gut positioniert, um zukünftige Chancen konsequent zu nutzen und unsere Markenpräsenz weiter zu stärken und auszubauen.

 

Stockerpoint, den 28.10.2024

Gerhard Brunner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 208.678,00 357.338,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 103.697,00 176.544,00
II. Sachanlagen 104.981,00 180.794,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.340,00 34.285,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 45,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.640,00 146.464,00
B. Umlaufvermögen 10.101.878,03 8.215.822,48
I. Vorräte 5.612.376,39 4.579.068,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.486.936,08 3.625.629,16
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 239.626,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 239.626,06
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.247.310,02 3.625.629,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -184.945,18 -184.945,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.565,56 11.125,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 421,82
Aktiva 10.310.977,85 8.573.160,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.916.215,06 2.566.787,04
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 4.891.215,06 2.541.787,04
davon Gewinnvortrag 2.541.787,04 3.029.498,70
B. Rückstellungen 2.388.285,66 502.144,20
C. Verbindlichkeiten 3.006.477,13 5.504.229,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 503.155,51 4.117.054,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 503.155,51 4.117.054,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 788.581,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 788.581,92
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.503.321,62 598.593,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.503.321,62 598.593,10
Passiva 10.310.977,85 8.573.160,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.044.433,05 5.846.108,50
2. Personalaufwand 1.198.939,18 1.107.876,79
a) Löhne und Gehälter 1.070.027,26 1.005.087,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 128.911,92 102.789,79
3. Abschreibungen 168.356,37 264.264,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 168.356,37 186.630,85
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 77.634,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.779.217,21 3.156.769,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 531,24 2.808,74
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 214.972,51 57.200,47
davon an verbundene Unternehmen 77.389,75 6.089,42
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.832.920,82 249.515,00
8. Ergebnis nach Steuern 4.850.558,20 1.013.290,34
9. sonstige Steuern 1.130,18 1.002,00
10. Jahresüberschuss 4.849.428,02 1.012.288,34
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.541.787,04 3.029.498,70
12. Ausschüttung 2.500.000,00 1.500.000,00
13. Bilanzgewinn 4.891.215,06 2.541.787,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der Original Stockerpoint GmbH mit Sitz in 84164 Moosthenning / Ottering (Registergericht Landshut, HRB 5407) für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) sowie der Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gliederung der Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB vorgenommen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB.

Den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde der entsprechende Betrag des vorhergehenden Geschäftsjahres gemäß § 265 Absatz 2 HGB gegenübergestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 1 HGB. Von den handelsrechtlich vorgesehenen Erleichterungen macht die Gesellschaft Gebrauch.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten erfasst und um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände durchwegs in linearer Form vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von €uro 800,oo werden im Jahr des Zugangs aufwandswirksam voll abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu den am Bilanzstichtag niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalwerten angesetzt und bewertet. Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken werden nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen in Form von erforderlichen Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Ansatz der flüssigen Mittel erfolgt mit dem Nennwert.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, mit dem Nennbetrag unter den Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Dotierung sind die voraussichtlichen Verpflichtungen bzw. Kosten zugrunde gelegt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig sind.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten gemäß § 284 Absatz 2 Nr.2 HGB

Die Umrechnung von Fremdwährungsposten erfolgte mit den jeweiligen Kursen am Tage der Abwicklung des Geschäftsvorfalls. Die Erfassung der Geschäftsvorfälle im Rahmen der Buchführung erfolgte in €.

III. Angaben zur Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens ist einschließlich der im Geschäftsjahr 2023 vorgenommenen Abschreibungen in einem gesonderten Anlagenspiegel im Anschluss dieses Anhangs dargestellt.

2. Vorräte

Das Vorratsvermögen umfasst Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, fertige und unfertige zum Vertrieb bestimmte Erzeugnisse und Waren.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig (Vorjahr: Restlaufzeit kleiner 1 Jahr).

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt laut Gesellschaftsvertrag 25.000,00 € und ist in vollem Umfang geleistet.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag i. H. v. 2.541.787,04 € enthalten.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten die voraussichtlichen Kosten für Urlaubsrückstände der Mitarbeiter, Tantiemeverpflichtungen, Rechtsstreitigkeiten, Steuerrückstellungen, Abschlussarbeiten und Prüfung des Geschäftsjahres 2023, Gewährleistungsverpflichtungen und die gesetzlich normierte Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen.

6. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt weniger als 1 Jahr (Vorjahr: kleiner 1 Jahr).

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse, unbeschränkt haftender Gesellschafter

Es besteht ein Haftungsverhältnis der Berichtsfirma hinsichtlich ihrer Stellung als Komplementärin bei der Firma "Stockerpoint e-commerce GmbH und Co. KG", Stockerpoint. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine GmbH & Co. KG mit Sitz in Moosthenning. Zum 31.12.2023 besteht für o.g. Firma eine Unterbilanz von T€ 295. Aufgrund positiver Zukunftsaussichten und unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Situation im Geschäftsjahr 2024 bis zum 30.06.2024 ist mit einer Inanspruchnahme als Vollhafterin nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im betriebsüblichen Umfang für Miet-, Leasing- und Wartungsverträge.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht- und Mietverträgen beträgt für das Folgejahr 240 T€.

3. Mitglieder der Geschäftsführungsorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 oblag die Geschäftsführung Herrn Gerhard Brunner, Kaufmann in 84164 Moosthenning/Ottering.

Der vorgenannte Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4. Angaben zu Arbeitnehmerzahlen

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 19 Arbeitnehmer/-innen (15 Angestellte, 4 Verkäufer/innen) beschäftigt.

5. Weitere Angaben

Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Absatz 4 HGB nicht angegeben.

6. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Stockerpoint, den 28.10.2024

gez. Gerhard Brunner, Geschäftsführer

Bericht des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Original Stockerpoint GmbH, Stockerpoint

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Original Stockerpoint GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Original Stockerpoint GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern,, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden, sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, ErtragsFInanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Landshut, 29. Oktober 2024

Köhl GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Köhl, Wirtschaftsprüfer

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