ELBVENTURES GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Jan Zymierski seit 6.7.2022 | Prokura |
Raffaele Scarcelli seit 19.10.2020 | Geschäftsführer |
Sebastian Bode seit 24.7.2018 | Prokura |
Dierk Behn seit 24.7.2018 | Geschäftsführer |
Nadim Massarwa seit 24.7.2018 | Prokura |
Sina Kashiri Dineki seit 27.10.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 16.67% | |
| 16.67% | |
| 16.67% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elbmatic GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens a. Geschäftsmodell Der Gegenstand der Elbmatic GmbH (im Folgenden Elbmatic) ist der Handel, der An- und Verkauf sowie der Im- und Export von IT-Produkten jeglicher Art (insbesondere Hardware) sowie Verbrauchsgütern, (Haushalts-, Spiel- und Bürowaren, Garten- und Dekoartikeln, Textilien, Industrie- und Elektronikprodukten) und Hygienegüter. Ferner erbringt die Gesellschaft insbesondere Vermittlungs- und Beratungsleistungen auf Kundenseite sowie sämtliche damit zusammenhängende und den Gesellschaftszweck fördernde Geschäfte. b. Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren Als steuerungsrelevanten finanziellen Key Performance Indikator (KPI) verwendet Elbmatic das Earnings before Interest, Tax, Depreciation, Amortization (EBITDA), welches das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wiedergibt und somit die Ertragskraft des Kerngeschäftes unseres Unternehmens zeigt. Das EBITDA setzt sich aus den Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen gemindert um den Materialaufwand, Personalaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zusammen. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die globale Gesamtwirtschaft sieht sich gegenwärtig mit verschiedenen, herausfordernden Einflüssen konfrontiert. Hierzu gehören neben einer Straffung der Geldpolitik in vielen Regionen, auch im Besonderen die geopolitischen Konflikte, ein schwaches Wirtschaftswachstum und eine steigende geo-ökonomische Fragmentierung. Vor diesem Hintergrund stellte der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem Bericht "World Economic Outlook" vom 03. April 2024 fest, dass das globale Wirtschaftswachstums in 2023 mit 3,2 Prozent auf dem niedrigen Vorjahresniveau (2022: 3,3 Prozent) liegt. Es zeigte sich, dass die globale Inflation in 2023 mit 6,88% zu 8,8 Prozent in 2022 rückläufig ist. Die vorstehenden Einflussfaktoren führten u.a. zu höheren Beschaffungspreisen, Lieferengpässen und Planungsunsicherheiten aufgrund von unvorhersehbaren Entwicklungen. Das Brutto-Inlandsprodukt in Deutschland ist gemäß der Veröffentlichung vom Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024 im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gesunken. Die privaten Konsumausgaben sind im gleichen Zeitraum um 0,8 Prozent reduziert und ist nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen. Auch die Exporte verringerten sich um 1,8 Prozent im Jahr 2023. In seiner Pressemitteilung vom 12. Dezember 2023 zeigte das Statistische Bundesamt, dass die Verkaufspreise im Großhandel im November 2023 um 3,6 Prozent niedriger waren als im November 2022. Als Ursache beschrieb das Statistische Bundesamt vor allem Basiseffekte durch die hohen Preissteigerungen im Jahr 2022 aufgrund des Kriegs in der Ukraine. Auch im Großhandel spielt der Online-Handel weiterhin eine wichtigere Rolle in Deutschland. Wie Statista auf Ihrer Homepage am 14. Mai 2024 (E-Commerce-Umsatz mit Waren in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2023) zeigte, lag der E-Commerce-Umsatz im Jahr 2023 mit 79,7 Milliarden Euro rund sechs Prozent unter dem Vorjahr. Die Geschäftsführung bewertet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung als herausfordernd. b. Analyse des Geschäftsverlaufs Die zentrale steuerungsrelevante KPI - das EBITDA - hat sich im Berichtszeitraum von EUR 2,71 Mio. auf EUR minus 0,37 Mio. reduziert. Dieser deutliche Rückgang liegt im Wesentlichen in einem deutlich rückläufigen Markt (globaler Konsumrückgang), Preisdruck durch Überbestände bei Herstellern und Distributoren sowie Kunden, die bestellte Ware nicht abgerufen haben, begründet. Die Entwicklung des EBITDA im Vergleich zum Vorjahr ist nachfolgend aufgeführt.
Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des EBITDA nicht zufrieden und hat Maßnahmen zur Kostenoptimierung ergriffen. c. Ertragslage: Die Umsatzerlöse reduzierten sich im Berichtsjahr von EUR 68,86 Mio. auf EUR 47,68 Mio. Dies liegt im Wesentlichen in einer rückläufigen Nachfrage durch einen deutlichen Konsumrückgang begründet. Der Personalaufwand hat sich von EUR 1,48 Mio. auf EUR 1,64 Mio. erhöht, da dem Wachstum Rechnung tragend sowohl die operativen Bereiche (Einkauf, Vertrieb, Lager/Logistik), als auch die Stabsbereiche (IT, People, Backoffice, Finance) ausgebaut wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich leicht von EUR 4,27 Mio. auf EUR 4,10 Mio. Die größten Kostenpositionen sind die Raumkosten für das Logistikzentrum und Büro in Hamburg und die Ausgangsfrachten. Zudem sind durch das Wachstum in den Vorjahren verschiedene betriebliche Kosten auf einem hohen Niveau. Im Berichtsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag von EUR 1,43 Mio. realisiert (Vorjahr: Jahresüberschuss nach Steuern: EUR 1,47 Mio.). Die Entwicklung der Ertragslage bewertet die Geschäftsführung als nicht zufriedenstellend und hat bereits umfangreiche Maßnahmen ergriffen. d. Vermögenslage: Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr von EUR 12,50 Mio. auf EUR 12,14 Mio. gesunken. Das Umlaufvermögen ist ebenfalls von EUR 11,88 Mio. auf EUR 11,59 Mio. gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf einen geringeren Warenbestand zurückzuführen. Der Warenbestand reduzierte sich von EUR 5,94 Mio. auf EUR 4,83 Mio. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen stieg von EUR 3,85 Mio. auf EUR 5,22 Mio. Das Umlaufvermögen entspricht 95 Prozent (Vorjahr: 95 Prozent) der Bilanzsumme. Die Entwicklung der Vermögenslage bewertet die Geschäftsführung als zufriedenstellend und erwartbar. e. Finanzlage: Die Gesamt-Verbindlichkeiten wurden zum Stichtag von EUR 6,98 Mio. auf EUR 8,39 Mio. erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von EUR 5,29 Mio. auf EUR 7,45 Mio. angewachsen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von EUR 0,72 Mio. auf EUR 0,69 Mio. Elbmatic verfügte zum Stichtag über Bankkreditlinien von EUR 12,50 Mio. (Vorjahr: EUR 12,50 Mio.), die im Wesentlichen als unbefristete Kontokorrentkreditlinien und Geldmarktkredite zur Verfügung stehen. Das gezeichnete Kapital lag im Berichtsjahr bei 0,6 Mio. EUR. Das Eigenkapital reduzierte sich von EUR 3,27 Mio. auf EUR 1,84 Mio., so dass die Eigenkapitalquote von 26,14 Prozent auf 15,15 Prozent gesunken ist. Die Finanzlage bewertet die Geschäftsführung als noch zufriedenstellend, die Entwicklung in 2023 als nicht zufriedenstellend. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage Ihre fälligen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. In der Gesamtschau beurteilt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanzlage als zufriedenstellend, die Ertragslage des Geschäftsjahres hingegen als nicht zufriedenstellend. Die Vermögens- und Finanzlage ist dennoch weiterhin robust und der Jahresfehlbetrag ist deutlich durch Eigenkapital gedeckt. Es wurden umfangreiche Maßnehmen zur Kostenoptimierung ergriffen, um die Rentabilität nachhaltig wieder herzustellen. 3. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsführung analysiert verschiedene Risikofaktoren. Hieraus resultieren für die Gesellschaft folgende Risiken: Beschaffungsmarkt: -Lieferengpässe aufgrund global gestörter Lieferketten, welche für uns als Handelsunternehmen von Bedeutung sind. Als Gegenmaßnahme forciert die Geschäftsführung für alle Produktkategorien einen Multi-Supplier-Ansatz (mehrere Lieferanten für dieselbe Produktkategorie), um bei Lieferengpässen oder Ausfall einzelner Lieferanten flexibel reagieren zu können. -Volle Läger bei Herstellern und Distributoren aufgrund eines rückläufigen Konsumverhaltens und hochgelaufenen Produktionsvolumina während der COVID-19-Pandemie. Als Maßnahme hat die Geschäftsführung von Elbmatic entschieden, den Lagerbestand deutlich zu reduzieren und den Fokus auf durchgehandelte Geschäfte zu setzen. Absatzrisiko durch rückläufige Nachfrage: Wir reagieren durch den Ausbau unseres Kundenstamms auf verschiedenen Kontinenten und in verschiedenen Absatzkanälen (online/offline; Retail/Wholesale). Kostensteigerungen haben folgende direkte Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell: a.) Steigende Frachtkosten: Frachtkosten sind in unserem Geschäftsmodell variable Kosten, die bei steigendem Umsatz wachsen. Um in Zeiten steigender Preise eine Kostenkontrolle in diesem Bereich zu erzielen, arbeitet Elbmatic mit verschiedenen Dienstleistern zusammen und hat in 2023 die Personalressource im Bereich Transport ausgebaut und kauft dadurch Frachten aktiv ein. In steigenden Frachtkosten sieht die Geschäftsführung ein niedriges Risiko. b.) Steigende Personalkosten: Auftretende Zweitrundeneffekte (Preiserhöhungen als Reaktion auf vorangegangene Kostensteigerungen) sind zu erwarten. Aufgrund der rückläufigen Geschäftsentwicklung in 2023 hat die Geschäftsführung von Elbmatic den Personalbestand reduziert. In weiter steigenden Personalkosten sieht die Geschäftsführung ein niedriges Risiko. c.) Steigende Zinskosten: Zinskosten sind in unserem Geschäftsmodell relevante variable Kosten, die sich mit steigendem Umsatz erhöhen. In signifikant steigenden Zinssätzen sieht die Geschäftsführung ein niedriges bis mittleres Risiko. Als Maßnahme überwacht die Geschäftsführung die Zinsentwicklung laufend. Sofern das Zinsniveau über ein kritisches Niveau hinausläuft, könnte die Gesellschaft Instrumente zur Zinssicherung heranziehen. d.) Steigende Standort-Kosten: Wartungsarbeiten am Firmensitz und Mietsteigerungen sind aufgrund der Größe des Objektes als relevant zu bezeichnen. Maßnahme der Geschäftsführung: Der Standort Peutestr. 18 wird verkleinert und ein Teil der Lager- und Bürofläche an einen neuen Hauptmieter abgegeben. Dadurch wird eine signifikante Kosteneinsparung realisiert. Die Geschäftsführung sieht folgende Chancen im Geschäftsjahr 2024 für die Gesellschaft: Beschaffung: Optimierung der Einkaufspreise und Erhöhung der Warenverfügbarkeit durch Abnahme von Überbeständen bei Herstellern und weiteren Lieferanten sowie das Ausnutzen von Preisniveauunterschieden. Absatz: Mit Kunden auf vier Kontinenten kann Elbmatic Preisniveauunterschiede und konjunkturelle Schwankungen sinnvoll ausgleichen und nutzen. Unser Vertriebsteam zeigt sich sowohl in der Neukundengewinnung, als auch in der Bestandskundendurchdringung als nachhaltig erfolgreich und die Geschäftsführung sieht im Ausbau unseres Kundenbestandes und der weiteren Durchdringung unserer Bestandskunden wesentliche Wachstumschancen. Automatisierung und Digitalisierung: Der konsequente Ausbau der Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen wird mit hoher Priorität vorangetrieben und ermöglicht zukünftig weitere Wettbewerbsvorteile, wie bspw. den Vertrieb über Online-Plattformen und den automatisierten Vertrieb durch digitale Verknüpfung unseres Warenbestandes mit den Einkaufsprogrammen unserer Kunden. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Risiken im Geschäftsjahr als beherrschbar und die Chancen als Möglichkeit zur nachhaltigen Stabilisierung des Umsatzes. Es wurden Maßnahmen zur Kostenoptimierung ergriffen und es liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. 4. Prognosebericht a. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Der Internationale Währungsfonds erwartet nach der Veröffentlichung vom 03. April 2024 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent in 2024. In den für uns besonders relevanten Advanced Economies (USA, EWG, UK, u.w.) geht der Internationale Währungsfonds von einem Wachstum von 1,7 Prozent in 2024 aus. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird ein Wachstum in 2023 auf Vorjahresniveau in Höhe von 4,2 Prozent erwartet. Es wird erwartet, dass sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone von 2023 0,4 Prozent in 2024 moderat auf 0,8 Prozent erholt. Für die globale Inflation geht der Internationale Währungsfonds für 2024 von einem Wert von 5,9 Prozent aus (Vorjahr: 6,8 Prozent) und erwartet für den Welthandel ein Wachstum von 3,0 Prozent in 2024 und 3,3 Prozent in 2025. Als wesentliche Risiken sieht der Internationale Währungsfonds neben neuen Rohstoffpreis-Spitzen, geopolitische Konflikte, eine hartnäckige Inflation, Misstrauen in Regierungen, disruptive, fiskalpolitische Anpassungen und weitere geo-ökonomische Fragmentierungen. Für die deutsche Wirtschaft erwartet das Deutsche Ifo-Institut laut seiner Veröffentlichung vom 6. März 2024 ein Wirtschafswachstum von nur 0,2 Prozent. Die privaten Konsumausgaben sollen um 0,4 Prozent steigen und die Exporte um 0,6 Prozentpunkte oberhalb des Vorjahreswertes liegen. b. Entwicklung Elbmatic Die Geschäftsführung sieht die zukünftige Entwicklung von Elbmatic als positiv und bewertet die Positionierung im Kunden- und Lieferantenumfeld als gut sowie die Breite und Diversität der Produktpalette als sinnvoll. Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes erwartet die Geschäftsführung in 2024 einen vergleichbaren Umsatz wie in 2023 und hat daher signifikante Maßnahmen zur Kostensenkung (Verkleinerung der angemieteten Fläche, Reduktion des Mitarbeiterbestandes, Abbau des Lagerbestandes und dadurch Reduzierung der Fremdkapital Inanspruchnahme und infolgedessen reduzierter FK-Zinsen) ergriffen, welche im Verlaufe des Jahres 2024 wirken. Die Geschäftsführung plant den Anteil der durchgehandelten Geschäfte gegenüber dem Abverkauf ab Lager weiter zu erhöhen, um noch flexibler auf etwaige externe Risikofaktoren in 2024 reagieren zu können und damit den allgemeinen makroökonomischen Einflüssen auf dem Beschaffungsmarkt entgegenzuwirken. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die zukünftige Entwicklung als erfolgsversprechend und forciert, die Kosteneinsparungen in 2024 in Wirkung zu bringen. Es wird erwartet die Kostenoptimierungsmaßnahmen im Jahr 2024 abzuschließen. Infolgedessen wird erwartet in den Jahren 2024 wieder ein positives EBITDA zu erzielen und die finanzielle Basis für ein stabiles Wachstum in 2025 zu festigen und so das Eigenkapital nachhaltig zu stärken. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangElbmatic GmbH, Hamburg- Inhaltsübersicht- I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss II. Angaben zur Generalnorm III. Ausweis und Gliederung IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsatze V. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung VI. Sonstige Angaben l. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 der Elbmatic GmbH, Hamburg wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264, 264a ff. HGB) erstellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 148671 (§ 264a Abs. 1a Satz 1 HGB). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB auf. Es wurde ein Anhang aufgestellt, für den die Größen abhängigen Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB gemäß § 288 Absatz 2 HGB in Anspruch genommen wurden. Seitens der Geschäftsführung wurde ein Lagebericht gem. § 289 HGB erstellt. ll. Angaben zur Generalnorm Der Jahresabschluss der Gesellschaft vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zusätzliche Angaben gemäß § 264 Absatz 2 Satz 2 HGB sind nicht erforderlich. lll. Ausweis und Gliederung Darstellungsstetigkeit Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinander folgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen wird beibehalten (§ 265 Absatz 1 Satz 1 HGB). Hinweise zu den Vorjahresbeträgen Die Vorjahresbeträge in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus dem Jahresabschluss zum 31.12.2022 entnommen und werden in Euro angegeben (§ 265 Absatz 2 HGB). Beziehungen zu Gesellschaftern Gemäß § 42 Absatz 3 GmbHG werden Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz angegeben. Untergliederung und Einfügung neuer Posten Gemäß § 265 Absatz 5 HGB werden die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nicht weiter unterteilt. Davon-Vermerke Die "Davon-Vermerke" in Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Absatz 4 und 5 HGB werden in der Bilanz gezeigt. lV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Gemäß § 284 Absatz 2 Nr. 1 HGB werden nachstehend die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben. Die Bilanz wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt (§ 268 Abs. 1 HGB). Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr verrechnet und der verbleibende Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfolgen linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden im Jahr der Anschaffung aufwandswirksam erfasst. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden bei einer dauerhaften Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Die Vorräte wurden mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt worden. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert. Das Guthaben gegenüber Kreditinstituten wurde zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Eine Abzinsung war aufgrund der Restlaufzeit nicht erforderlich. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten weisen vorausgezahlte Aufwendungen bzw. Erträge des Folgejahres aus. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Absatz 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Absatz 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten realisierte Währungskursdifferenzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Absatz 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. V. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Hinweis zur Darstellung des Anlagevermögens (Anlagengitter) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anhang dargestellt (§ 284 Absatz 3 HGB). Bei den Abschreibungen wurden zu den kumulierten Abschreibungen auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen. Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen Die Restlaufzeiten zu den sonstigen Vermögensgegenständen sind in der Bilanz angegeben. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit unter einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 600.000 Euro und ist voll eingezahlt. Steuerrückstellungen Bei den Steuerrückstellungen in Höhe von 1.349.413,19 Euro (Vj: 1.651.225,19 Euro) handelt es sich um die Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer für die Jahre 2022, 2021 und 2020. Für Gewerbesteuer 2022 wurden 369.489,00 Euro, für 2021 303.506,00 Euro und für 2020 183.449,40 Euro zurückgestellt. Für Körperschaftsteuer 2022 wurden 38.940,72 Euro (nach Verlustrücktrag aus dem Jahr 2023), für 2021 277.613,08 Euro und für 2020 176.414,99 Euro zurückgestellt. Die Veranlagungen für die Jahre 2020 und 2021 wurden im März 2024 durchgeführt. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Urheberrechtsabgaben II. Halbjahr 2023 in Höhe von 306.442,00 Euro (Vj: 235.000,00 Euro), Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 119.373,23 Euro (Vj: 172.268,16 Euro) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 30.000,00 Euro (Vj: 33.000,00 Euro) enthalten. Angaben zu Restlaufzeiten von Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten zu den Verbindlichkeiten sind in der Bilanz angegeben. Es bestehen keine Restlaufzeiten über fünf Jahre. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bis zu einem Jahr handelt es sich um Kontokorrent- bzw. Geldmarktkredite, die dauerhaft zur Verfügung stehen. Sämtliche Kontokorrent- und Geldmarktkreditlinien bei Kreditinstituten sind durch Forderungsabtretung und Warenbestandsübereignung besichert. Sonstige Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert (§ 285 Nr. 1b HGB): 100.000,00 Euro (Vj: 100.000,00 Euro). Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde in Höhe von 290.065,27 Euro (Vj: 5.154,70 Euro). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen periodenfremde in Höhe von 128.995,20 Euro (Vj: 118.512,13 Euro). Abschreibungen Die Abschreibungen erfolgten planmäßig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der zum 01.04.2021 mit der Hamburg Port Authority AoR, Hamburg, geschlossenen Mietvertrag (Laufzeit 7 Jahre / bis 31.03.2028) wurde im Jahr 2024 vorzeitig aufgelöst. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB aus diesem Vertrag betragen bis zur Auflösung des Mietvertrages zum 31.08.2024 insgesamt 386.665,30 Euro netto I 460.131,71 Euro brutto für die Mietzahlungen. Nach der letzten Anpassung der Nettokaltmiete aufgrund der Veränderung des vom Statistischen Bundesamt ermittelten Verbraucherpreisindexes beträgt die monatliche Miete für Büro- und Sozialflächen sowie Lager- und Technikflächen 47.199,80 Euro netto zzgl. Betriebskosten in Höhe von 3.638,63 Euro netto. Zum 01.09.2024 wurde mit der ID Logistics Hamburg GmbH, Griesheim, ein Untermietvertrag geschlossen. Die Laufzeit des Mietvertrages beträgt 12 Monate (bis zum 31.08.2025) mit Verlängerungsoption. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB aus diesem Vertrag betragen über die Laufzeit insgesamt 169.677,48 Euro netto I 201.916,20 Euro brutto für die Mietzahlungen. Ab dem 01.09.2024 beträgt die monatliche Miete für Lager- und Bürofläche 11.927,65 Euro netto zzgl. Betriebskosten in Höhe von 926,70 Euro netto und eines 10%-igen MarkUp-Zuschlags in Höhe von 1.285,44 Euro netto. Die quantitativen Auswirkungen auf die Berichtsgesellschaft sind als gering zu beurteilen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden in der Zukunft entsprechend als Betriebsausgabe und somit gewinnmindernd zu berücksichtigen seien. VI. Sonstige Angaben Abschlussprüferhonorar Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von 15.000,00 Euro (Vj: 42.329,00 Euro) für Abschlussprüferleistungen berechnet. Angaben zur Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich 28 Mitarbeiter (Vj: 23 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese entfallen auf die folgenden Gruppen:
Angaben über die Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von nachfolgend aufgeführten Geschäftsführern vertreten: Sinan Kashiri, Hamburg, Kaufmann, Geschäftsführer Dierk Behn, Seeth-Ekholt, Kaufmann, Geschäftsführer Raffaele Scarcelli, Hamburg, Kaufmann, Geschäftsführer Gemäß § 286 HGB Absatz 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9a Sätze 1-4 und Nr. 9b HGB verzichtet, da sich ansonsten aus den Gesamtbezügen die Einzelbezüge eines Organmitgliedes ableiten lassen würden.
Hamburg, 11.04.2024 gez. Sina Kashiri Dierk Behn und Raffaele Scarcelli Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Elbmatic GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elbmatic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elbmatic GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. November 2024 TRANSTREUHAND GmbH gez. Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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