Schwäbische Dämmstoffe GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jannik Cerkez seit 6.3.2024 | Geschäftsführer |
Emir Cerkez seit 21.2.2006 | Geschäftsführer |
Refat Cerkez seit 21.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REFA Dachbau GmbHFreiberg am NeckarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023REFA Dachbau GmbH, Freiberg am NeckarAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023REFA Dachbau GmbH, Freiberg am Neckar
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023REFA Dachbau GmbH, 71691 Freiberg am Neckar
Anhang für das Geschäftsjahr 2023REFA Dachbau GmbH, Freiberg am NeckarA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma der Gesellschaft lautet REFA Dachbau GmbH, ihr Sitz ist Freiberg am Neckar. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 206196 geführt. B. Rechnungslegungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§264ff HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB um den Posten "Gesamtleistung" ergänzt. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266ff, 275 HGB) aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bzw. bei Mietereinbauten über die Laufzeit des Mietvertrages. Sie werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang wird im Jahr des Zugangs unterstellt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. In geringem Umfang vorhandene, nicht mehr verwertbare Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden nicht bewertet. In geringem Umfang vorhandene Restposten wurden mit 50% angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Angemessene Teile der Verwaltungskosten werden nicht aktiviert. Die erhaltenen Anzahlungen sind netto ausgewiesen und werden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Der die unfertigen Leistungen übersteigende Betrag wird auf der Passivseite unter C. Verbindlichkeiten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Auf den um die Umsatzsteuer verminderten Forderungsbetrag wurde nach Berücksichtigung der einzelwertberichtigten Forderungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % (i.V. 3%) gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Wegen Geringfügigkeit wurde auf eine Abzinsung der Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und der Rückstellung für zukünftige Betriebsprüfungsaufwendungen verzichtet Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Grundsatz der Stetigkeit der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde beachtet. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 291.113,80 (i. V. EUR 470.175,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 487.596,47 (i. V. EUR 698.030,34). 3. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 38.699,81 (i. V. EUR 38.004,78) enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Bürgschaften, die für die Gesellschaft abgegeben wurden, betragen zum 31. Dezember 2023 EUR 4.763.206,57 (i. V. EUR 4.107.430,10). Das Risiko aus der Inanspruchnahme der Bürgschaften ist aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit sehr gering. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen:
3. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 56 (davon Angestellte 15, davon gewerbliche Arbeitnehmer 41). 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen die Geschäftsführer:
Die Forderung hat sich im Geschäftsjahr 2023 um EUR 210.391,03 vermindert Das Darlehen in Höhe von ursprünglich TEUR 900 wird mit 1,25 % jährlich verzinst und ist in vier gleichbleibenden Tilgungsraten von EUR 225.000,00 zurückzuzahlen. Sicherheiten sind nicht vereinbart. Die Verrechnungskonten werden mit 4,5 % verzinst. Sicherheiten sind nicht vereinbart. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.386.617,29 auf neue Rechnung vorzutragen.
Freiberg am Neckar, 17. Mai 2024 REFA Dachbau GmbH gez. Emir Cerkez gez. Refat Cerkez gez. Jannik Cerkez Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023REFA Dachbau GmbH, Freiberg am NeckarI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell und Leistungsspektrum Unsere Gesellschaft hat sich im Bereich der Abdichtung von Flachdächern, Bauwerken und Parkdecks mit Bitumen- und Foliensystemen einen Namen gemacht. Wurden diese Arbeiten 2000 bis 2006 noch als Lohnleister ausgeführt, so hat sich die REFA Dachbau GmbH heute zu einem führenden Komplettanbieter dieses Bereichs im Süddeutschen Raum entwickelt. Unser wichtigster Auftraggeber ist die öffentliche Hand; wir arbeiten aber auch für Generalunternehmer, Bauträger und in Einzelfällen für die Industrie. 2. Ziele und Strategien In einer Branche mit großem Nachwuchsmangel, insbesondere im gewerblichen Bereich und in der Bauleitung aber auch im kaufmännischen Bereich, können wir kurzfristig kein weiteres Wachstum anstreben. Wir haben eine Größe gefunden, in der mit den vorhandenen Ressourcen produktiv gearbeitet und die Abläufe gut kontrolliert werden können. Mittel- und langfristig streben wir ein stetiges moderates Wachstum an. Ziel ist es, die Rendite durch gute Leistung und die Vermeidung von Schäden und Forderungsausfällen stetig zu verbessern und das Verhältnis zu unseren langjährigen externen Partnern (Lieferanten und Nachunternehmer, Architekten, Auftraggeber, Finanzierungspartner) auf dem derzeitigen guten partnerschaftlichen Niveau zu halten Wir wollen kontinuierlich neues Personal gewinnen und langfristig halten. Hierzu trägt u.a. bei, dass wir seit Juli 2021 eine Immobilie mit Garten in Mittelstetten Ortsteil Tegernbach anmieten, so dass unsere gewerblichen Mitarbeiter und unsere Bauleiter, die im Raum Augsburg/München eingesetzt sind, eine gute Lebensqualität am Feierabend haben. Im Oktober 2023 ist eine weitere Immobilie im gleichen Ort hinzugekommen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Die trotz der Rückgänge im letzten Quartal nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechten Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 mit einem Finanzierungsdefizit von rund 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Für Zwecke der internen Steuerung erstellen wir monatlich eine betriebswirtschaftliche Auswertung, in der wir betriebsfremde, nicht regelmäßig wiederkehrende und nicht dem laufenden Geschäftsjahr zuzurechnende Ergebnisanteile separieren und im sog. neutralen Ergebnis ausweisen. Bei einzelnen Posten kann es somit Abweichungen zur handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung geben.
Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 844 zurückgegangen, aufgrund der laufenden Baustellen hat sich die Gesamtleistung jedoch um EUR 4,6 Mio. (28,0 %) erhöht. Wir konnten uns also deutlich besser als die Branche entwickeln. Unsere Materialaufwandsquote hat sich um 7,0 Prozentpunkte erhöht. Dabei hat sich die Quote für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozentpunkte vermindert, die Quote für Lohn- und Fremdleister hat sich um 9,9 Prozentpunkte erhöht. Dies hängt damit zusammen, dass die Auftraggeber tendenziell größere Aufträge als Gesamtpaket vergeben. Dies bedeutet für den Auftragnehmer und somit REFA, dass auch andere Gewerke abgedeckt werden müssen, die wir von Fremdleistern ausführen lassen. Unser Koordinationsaufwand steigt dadurch. Absolut gesehen hat sich der Personalaufwand um TEUR 512 erhöht. Im Jahresdurchschnitt wurden drei gewerbliche Mitarbeiter und ein Angestellter mehr beschäftigt. Auch gab es Lohn- und Gehaltserhöhungen. Bezogen auf die Gesamtleistung hat sich die Personalaufwandsquote jedoch um 2,5 Prozentpunkte vermindert. Der übrige Betriebsaufwand hat sich absolut gesehen um TEUR 197 erhöht. Bezogen auf die Gesamtleistung ist er um 1,4 Prozentpunkte zurückgegangen. Die Raumkosten haben sich um TEUR 30 erhöht, im Wesentlichen aufgrund der Anmietung einer weiteren Mitarbeiterunterkunft in Mittelstetten Ortsteil Tegernbach und deren Renovierung. Die Werbekosten, insbesondere Sponsoring, haben sich um TEUR 67 erhöht. Die Verwaltungskosten, insbesondere Aufwendungen für Unternehmensberatung und Abschlusskosten haben sich um TEUR 43 erhöht. Beim Betriebsbedarf sind insbesondere die Aufwendungen für Arbeitskleidung gestiegen. Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 14 vermindert. Es beinhaltet vorwiegend Avalzinsen. Das neutrale Ergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 145 verbessert. Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und einer geringeren Zuführung zu Einzelwertberichtigungen. Die Ertragsteuern sind nahezu gleich hoch wie im Vorjahr. b) Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich deutlich erhöht um EUR 1,6 Mio. bzw. 23,6 %. Die Eigenkapitalquote hat sich von 40,0 % im Vorjahr auf 29,4 % vermindert. Die Vorabgewinn-Ausschüttung in Höhe von EUR 1,4 Mio. war höher als der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1,2 Mio.. Im Geschäftsjahr 2023 hatten wir keinerlei Liquiditätsengpässe. Außer Avalen nehmen wir keine Bankkredite in Anspruch. Den laufenden Geschäftsbetrieb finanzieren wir über Kundenanzahlungen. Bei den im Jahr 2023 vorgenommenen Investitionen in Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 69 handelt es sich um Ersatzbeschaffungen. Des Weiteren haben wir aufgrund gesetzlicher Anforderungen eine Zeiterfassungssoftware und ein elektronisches Leistungsverzeichnis "Dach" installiert für insgesamt TEUR 9. Sämtliche Investitionen konnten aus dem Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bezahlt werden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung des Unternehmens erfolgt mittels der monatlich zu erstellenden betriebswirtschaftlichen Auswertung mit Vergleich zu den Planzahlen. Dabei werden insbesondere folgende Parameter betrachtet:
Darüber hinaus sind der Auftragsbestand sowie die Deckungsbeiträge/Nachkalkulationen der einzelnen Baustellen wichtige Indikatoren. Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Die Deckungsbeiträge der einzelnen Baustellen auf Basis der Zahlungseingänge bewegen sich auf dem Niveau von 2022 und sind daher sehr zufriedenstellend. Unser Auftragsbestand zum 30. April 2024 ist mit EUR 31,1 Mio. sehr hoch. III. Prognosebericht Die wirtschaftliche Lage hat sich zur Mitte des ersten Quartals stabilisiert. Die Bauproduktion legte kräftig zu. Mit beigetragen haben günstige Witterungsverhältnisse und eine Normalisierung des Krankenstands. In der aktuellen Frühjahrsprojektion rechnet die Bundesregierung im Jahr 2024 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,2 % im Jahr 2024 und von 1,0 % im Jahr 2025. Die Aussagen zur Bauwirtschaft sind uneinheitlich, insbesondere weil sich Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau sehr unterschiedlich entwickeln. Die Bundesregierung rechnet mit einem preisbereinigten Rückgang der Bauinvestitionen im Jahr 2024 um 2,2 % und einem leichten preisbereinigten Anstieg für 2025 um 0,7 %. Wir wollen uns von diesen Prognosen nicht beeindrucken lassen, da wir uns auch im Jahr 2023 besser entwickelt haben als die Branche. Unser Auftragsbestand beträgt zum 30. April 2024 EUR 31,1 Mio.. Darüber hinaus haben wir erste Plätze in Höhe von EUR 1,3 Mio. gewonnen. Die Aufträge reichen teilweise auch in die Jahre 2025 und 2026 und erfahrungsgemäß verschieben sich manche Aufträge. Bis Ende März 2024 haben wir eine Gesamtleistung in Höhe von EUR 4,1 Mio. realisieren können. Für 2024 gehen wir von einer Gesamtleistung in Höhe von EUR 21,0 Mio. aus, was in etwa der Gesamtleistung von 2023 entspricht. Damit können wir ein Jahresergebnis vor Ertragsteuern von EUR 1,2 Mio. erreichen. Auch in der Zukunft werden wir regelmäßige Ersatzbeschaffungen für unsere technischen Anlagen vornehmen, so dass wir technisch immer auf dem neuesten Stand sind. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken Auf dem von uns bearbeiteten Markt sind starke Mitbewerber tätig, die ebenfalls um die besten Aufträge kämpfen. Wir sind jedoch durch unsere fast 25-jährige Präsenz im Markt der Flachdachabdichtung gut positioniert. Die gesamte Branche ist von den Witterungsverhältnissen abhängig, die sich sofort auf Jahresergebnis und Liquidität auswirken. So stellt die Klimaveränderung (Hitze, Starkregen) ein ernstzunehmendes Risiko dar. Ein Problem stellen oftmals die von uns nicht zu verantwortenden Bauzeitverzögerungen durch fehlende Vorleistungen dar, da dies bei uns regelmäßig zu Mehrkosten führt. Wir versuchen, diese Mehrkosten an die Auftraggeber weiterzugeben. Wie in der Baubranche üblich, nehmen unsere Kunden mitunter lange Zeiten für die Prüfung von Rechnungen in Anspruch und begleichen diese dann nur teilweise mit Hinweis auf Nachbesserungsbedarf. Wir jedoch müssen unsere Wareneinkäufe, unsere Nachunternehmer und unsere Mitarbeiter fristgerecht bezahlen, so dass wir immer einen Vorfinanzierungsbedarf haben. Dem begegnen wir durch kontinuierliche Rechnungsstellung und die Anforderung von Abschlagszahlungen nach Baufortschritt. Mängel und Schäden sind in unserer Branche auch bei hoher Kompetenz, guter Organisation der Baustellenabwicklung und regelmäßiger Kontrolle, auch im Hinblick auf das Zusammenwirken mit anderen Gewerken, nie ganz zu vermeiden. Die Folge davon können Forderungsausfälle sein. Wir führen einige Gerichtsprozesse, die teilweise schon längere Zeit laufen. Die Risiken hieraus sind im Jahresabschluss als Rückstellungen bzw. Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dies gilt auch für einzelne Mängel, die manchmal innerhalb der Gewährleistungsfrist angezeigt werden. Eine große Herausforderung für die gesamte Branche stellt der Mangel an gewerblichen Mitarbeitern und Bauleitern dar. Dadurch wird unser ansonsten vielleicht mögliches Wachstum gehemmt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, erhaltene Anzahlungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Risikosteuerung wird durch das Mahnwesen und regelmäßige Auswertungen zur kurz- und mittelfristigen Liquiditätslage des Unternehmens betrieben. Zur Überwälzung betrieblicher Risiken wird der Versicherungsschutz regelmäßig überprüft. Es ist denkbar, dass die öffentliche Hand durch Coronakrise, Ukrainekrieg, Energiewende, Inflation und Zinsanstieg mittelfristig weniger finanzielle Mittel für die Ausgaben für Sanierungen und Neubauten zur Verfügung hat oder diese schwerer finanzieren kann. Aufgrund der stabilen Liquiditäts und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Es sind keine Risiken ersichtlich, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten. Chancen Chancen bestehen in der langjährigen praktischen Erfahrung der Geschäftsführer in der Dachabdichtungsbranche, insbesondere auch bei der Lösung technisch anspruchsvoller Probleme. In der Vergangenheit wurde ein Netzwerk aufgebaut, auf das nun jederzeit zurückgegriffen werden kann. Wir haben uns im Wettbewerb gut positioniert. 2013 haben wir die Präqualifizierung erhalten, die regelmäßig erneuert wird. Die Präqualifizierung ist ein bundesweit einheitliches System für den auftragsunabhängigen Nachweis von Fachkunde und Leistungsfähigkeit. Sie wird von den öffentlichen Auftraggebern und immer häufiger von den privaten Auftraggebern gewünscht. Sollte sich die Auftragslage tatsächlich verschlechtern, haben wir die Möglichkeit bislang teilweise fremd vergebene Teilleistungen, wie Abbrucharbeiten und Absturzsicherung, selbst zu übernehmen, und so zusätzlichen Ertrag zu erwirtschaften, da wir über die entsprechenden Zertifizierungen verfügen. Die Beschaffung von Materialien ist in der Hand von mehreren starken Lieferanten im Raum Süddeutschland, unser Unternehmen hat zu allen Lieferanten gute Verbindungen. Die Kernlieferanten gehören in ihren Segmenten zu den Marktführern, unsere Gesellschaft ist auf Grund des für unsere Branche hohen Bedarfs ein wichtiger Kunde. Bei den meisten Lieferanten sind wir zwischenzeitlich als Premiumkunde gelistet.
Freiberg am Neckar, 17. Mai 2024 REFA Dachbau GmbH Geschäftsführung gez. Emir Cerkez gez. Refat Cerkez gez. Jannik Cerkez Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersVorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "An die REFA Dachbau GmbH, Freiberg am Neckar: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REFA Dachbau GmbH, Freiberg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REFA Dachbau GmbH, Freiberg am Neckar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Waiblingen, 17. Mai 2024 FRITZ
Mittelstandsberatung GmbH
gez. Karin Fritz, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses der REFA Dachbau GmbH, Freiberg am NeckarDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Mai 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Darüber hinaus wurde folgendes beschlossen: "Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.386.617,29, der sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.235.676,47 und dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.150.940,82 zusammensetzt, wird auf neue Rechnung vorgetragen." |
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