Ekelhoff Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Heinrich Ekelhof seit 27.9.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ekelhoff Küchen GmbHNordhornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023Ekelhoff Küchen GmbHA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Ekelhoff Küchen GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen, das sich durch seine lange Tradition auszeichnet. Es wird heute in vierter Generation geführt. Seit den Anfängen im Jahr 1901 hat sich das Unternehmen von einer kleinen Tischlerwerkstatt über ein lokal bzw. regional eingeführtes Möbel- und Küchenhaus hin zu einem Spezialanbieter für hochwertige Küchenlösungen vorwiegend im privaten Endkundengeschäft (B2C) entwickelt. Die Geschäftstätigkeit der Ekelhoff Küchen GmbH umfasst insbesondere die Planung, den Verkauf und die Montage von maßgeschneiderten Küchenlösungen im Rahmen eines ganzheitlichen Konzepts. Das Unternehmen bietet eine breite Auswahl an hochwertigen Küchenmarken. Neben klassischen Küchenlösungen bietet das Unternehmen auch individuelle Beratung, um Kunden bei der Auswahl der richtigen Ausstattung und der Gestaltung ihres Küchenraums zu unterstützen. Hohen Stellenwert genießt die Qualitätssicherung, durch die eine präzise Fertigung und eine professionelle Montage gewährleistet werden. Das Unternehmen setzt zudem auf langfristige Kundenbindung und betreut seine Kunden auch nach der Installation mit einem umfassenden Service?. Mit über 170 Mitarbeitern, darunter 80 Monteuren, betreibt das Unternehmen neben dem Stammhaus in der Hauptstraße von Nordhorn ("Küchenhaus") eine Filiale in verkehrsgünstiger Lage ("Küchenland" an der Bentheimer Straße in Nordhorn) mit einer Ausstellungsfläche von zusammen rd. 10.000 m 2. Hauptabsatzmarkt des Unternehmens sind neben Deutschland aufgrund der unmittelbaren Grenznähe insbesondere die Niederlande. Im Berichtsjahr erfolgte die Änderung der Rechtsform von der eines eingetragenen Kaufmanns hin zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Diese Umstrukturierung trägt der erreichten Größe des Unternehmens Rechnung und bietet zugleich den geeigneten rechtlichen Rahmen für eine auch zukünftig erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Abkühlung der Weltwirtschaft setzte sich auch 2023 fort. Trotz der Verwerfungen durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine auf den weltweiten Nahrungsmittel- und Energiemärkten sowie der Verschärfung der Geldpolitik als Reaktion auf die hohen Inflationsraten in vielen Ländern kam die weltweite Konjunktur nicht komplett zum Erliegen. Die Verlangsamung der Wachstumsdynamik verlief dabei heterogen. Insgesamt kalkuliert der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner jüngsten Studie für das Gesamtjahr 2023 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 % (2022: 3,5 %). In der Eurozone blieb die Konsumnachfrage angesichts ungünstiger Reallohnentwicklungen in vielen Mitgliedsländern infolge der hohen Inflation verhalten. Die Nachwirkungen des Energiepreisschocks des Jahres 2022 resultierend aus dem Krieg in der Ukraine belasteten die Konjunktur, vor allem in den industriestarken Regionen Mitteleuropas. Die Entwicklung innerhalb der Euroländer verlief dabei unterschiedlich und reichte von rezessiven Tendenzen in Deutschland bis zu moderatem Wachstum in Frankreich aufgrund von Nachholeffekten in der Industrieproduktion und der Außennachfrage. Der IWF errechnete für den Euroraum für das Jahr 2023 eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums auf nur noch 0,5 % (2022: 3,4 %). Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wurde 2023 durch die im historischen Vergleich stark erhöhte Inflation sowie die auch aus den geldpolitischen Gegenmaßnahmen resultierende Abkühlung der Konjunktur geprägt. Trotz steigender Lohneinkommen blieb eine Erholung des privaten Konsums aus, zumal ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Auch vom Welthandel kamen kaum Impulse. Das verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft verzeichneten angesichts gesunkener Neuaufträge sowie teilweiser Auftragsstornierungen ein Abschmelzen der bis dato hohen Auftragspolster. Die Entwicklung der Aufträge wirkte sich auch auf die Auslastung aus, da die Produktionskapazitäten unter anderem aufgrund der inzwischen wieder guten Verfügbarkeit von Vorprodukten trotz eines demografisch bedingten Arbeitskräftemangels zunahmen. Der IWF und das Statistische Bundesamt weisen für die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2023 einen Rückgang von 0,3 % aus (2022: + 1,8 %). (Quellennachweis: Internationaler Währungsfonds (1/2024): World Economic Outlook Update; ifo Konjunkturprognose Winter 2023; Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Jahresgutachten 2023/24; Weltbank (1/2024): Global Economic Prospects; Statistisches Bundesamt, Januar 2024) Im Jahresdurchschnitt 2023 waren in Deutschland durchschnittlich rund 2,61 Millionen Personen arbeitslos gemeldet. Dies stellt einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr dar, bei dem die Arbeitslosenzahl bei rund 2,42 Millionen Menschen lag. Die Arbeitslosenquote im Jahr 2023 betrug damit durchschnittlich rund 5,7 %, nach 5,3 % im Vorjahr 2022. Entwicklung der Branche Nach Angaben des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie verzeichnete die Küchenmöbelindustrie im Jahr 2023 einen leichten Umsatzrückgang von 0,3 % auf 6,2 Milliarden EUR. Dieser Abwärtstrend zeigte sich sowohl im Inland (-0,04 %) als auch im Ausland (-0,56 %). Die Branche war in besonderem Maße von der Zurückhaltung der Konsumenten betroffen, die durch mehrere Faktoren beeinflusst wurde: die anhaltend hohe Inflationsrate, die schwache Baukonjunktur, politische Unsicherheiten sowie die fortdauernden geopolitischen Krisen. Nach den Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) verzeichnete der Küchenfachhandel im Jahr 2023 einen Rückgang der Verkaufsmenge um 18,9 % und einen Umsatzrückgang von 19,2 %. Besonders stark betroffen war das Segment der Premium-Küchen, deren Preise bei mehr als 20.000 EUR liegen. Dieses Segment, das in den vergangenen Jahren stetig gewachsen war, erlebte im Berichtsjahr einen überdurchschnittlich starken Umsatzrückgang von 26,0 %. Küchen im Preissegment zwischen 5.000 und 20.000 Euro verloren im Jahr 2023 zwischen 15,6 % und 18,8 % an Umsatz. Die durchschnittlichen Ausgaben für eine neue Kücheneinrichtung stabilisierten sich bei etwa 11.325 EUR, was einen Rückgang von rund 0,5 % im Vergleich zum Jahr 2022 darstellt. Die allgemeine Marktentwicklung im Bausektor, insbesondere in Deutschland, zeigte eine moderate Erholung, jedoch bleibt die Branche von Fachkräftemangel betroffen. (Quellennachweis: Arbeitskreis Mittelstand der Küchenmöbelindustrie - AMK - Wirtschaftspressekonferenz vom 29.04.2024) Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Ekelhoff Küchen GmbH war sehr gut und entsprach nach einem bereits guten Vorjahr den Erwartungen. Zwar lag der Auftragseingang im beginnenden Jahr 2023 zunächst unter dem Niveau des Rekordjahres 2022. Diese Entwicklung war teilweise auf die Vorverlagerung von Aufträgen in das Jahr 2022 zurückzuführen und entsprach den Erwartungen der Gesellschaft. Zudem wirkte die durch Unsicherheiten geprägte Lage im Wohnungsbau dämpfend auf die Auftragslage. Ab Herbst 2023 setzte jedoch eine Erholung ein, die insbesondere durch eine steigende Nachfrage aus den Niederlanden unterstützt wurde und sich voraussichtlich auch im Jahr 2024 fortsetzen wird. Wesentliche Sachinvestitionen wurden im Berichtsjahr im Bereich der Ausstellungsküchen getätigt. Zudem wurde Betriebs- und Geschäftsausstattung neu angeschafft; Schwerpunkte lagen dabei im Fuhrpark und beim Werkzeugbestand. Das Investitionsvolumen fiel dabei zu etwa gleichen Teilen auf Erweiterungs- und auf Ersatzinvestitionen. Der Personalbestand wies im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Stärke von durchschnittlich 178 Mitarbeitern auf. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Vorbemerkung: Soweit in Folgendem auf Vorjahres- bzw. Vergangenheitswerte verwiesen wird, beziehen sich diese auf das Einzelunternehmen in Firma Möbel- und Küchenspezialhaus Heinrich Ekelhoff Inh. Hans Ekelhof e.K. Das Einzelunternehmen ist nach den Bestimmungen des UmwG und des UmwStG mit Rückwirkung auf den Ablauf des 31.12.2022 auf die Ekelhoff Küchen GmbH ausgegliedert worden. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Ekelhoff Küchen GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. 1. Ertragslage
Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 38.646,1 TEUR. Damit konnte der Umsatz im Jahresvergleich entgegen dem Branchentrend um 4.824,7 TEUR signifikant gesteigert werden. Diese Entwicklung ist unter anderem auf eine erhöhte Nachfrage aus dem europäischen Ausland zurückzuführen. (Quellennachweis: German Rade and Invest - GTAI - Länderbericht vom 16.07.2024) Die Handelsspanne des Unternehmens hat sich positiv entwickelt und gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Preiserhöhungen auf der Bezugsseite konnten im Wesentlichen weitergegeben werden. Sich ergebende Preisspielräume auf der Abgabeseite konnten vielfach genutzt werden. Maßgeblichen Einfluss auf das Rohergebnis und damit die Handelsspanne haben zudem branchenübliche Bonifikationsansprüche gegen in der Lieferkette vorgelagerte Leistungserbringer. Die Umsatzrendite erreichte ein als gut zu bewertendes Niveau. Durch den zu Beginn des Berichtsjahres vollzogenen Rechtsformwechsel konnte die Steuerquote der Gesellschaft erheblich reduziert werden. 2. Finanzlage Die Finanzlage ist insgesamt als gut zu beurteilen. Überblick:
Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr stets geordnet. Die Fähigkeit der Gesellschaft zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Ekelhoff Küchen GmbH stellt sich wie folgt dar: Überblick Vermögensstruktur:
Überblick Kapitalstruktur:
Die Vermögensstruktur zeichnet sich durch einen vergleichsweise hohen Anteil an flüssigen Mitteln von 43,3 % aus. Das bilanzierte Sachanlagevermögen, bestehend zum größeren Teil aus den Betriebsimmobilien, macht 31,8 % der Bilanzsumme aus. Aufgrund ihrer Kapitalausstattung war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, den kapitalintensiven Bestand an wechselnden Ausstellungsküchen sowie den Lagerbestand und die laufenden Außenstände zu finanzieren. Die Eigenkapitalausstattung in Höhe von 11.428,24 TEUR ist als sehr gut zu beurteilen. Die Eigenkapitalquote beträgt 45,88 %. Die Gesellschaft legt Wert auf eine solide Innenfinanzierung. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind langfristig angelegt und stehen ausschließlich in Zusammenhang mit der Finanzierung von Betriebsimmobilien. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die gesamte Entwicklung und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist als sehr gut zu beurteilen. Die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen haben sich erneut verbessert und sorgen für eine gesicherte Geschäftsgrundlage der Gesellschaft. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage war insgesamt sehr gut. C. Risikobericht 1. Risikomanagementziele und -methoden Das Risikomanagement der Gesellschaft ist ein integrales Element der Unternehmensstrategie und trägt dazu bei, die Geschäftsziele abzusichern. Ein wesentlicher Bestandteil ist die die rechtzeitige Identifizierung von Risiken. Hierfür sind geeignete Verfahren und Strukturen geschaffen worden, um sicherzustellen, dass Risiken rechtzeitig identifiziert, bewertet und gemeldet werden. Die Risiken werden unter Verwendung quantitativer und qualitativer Methoden analysiert, um ihre Wahrscheinlichkeit und Schwere abzuschätzen. Die Ergebnisse dieser Analysen dienen der Gesellschaft dazu, angemessene Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen. Die Gesellschaft verfügt über angemessene Planungs- und Kontroll- bzw. Überwachungsinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Hierzu gehören: - der Einsatz zuverlässiger Software, - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, - die wiederkehrende Durchführung von Abweichungsanalysen, - das Vorhalten und die stetige Aktualisierung von Arbeitsanweisungen, - Regelungen zur Vertretungsvollmacht. 2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Als Unternehmen des lagerhaltenden Handels unterliegt die Gesellschaft wesentlichen Preisänderungsrisiken. Um diese Risiken zu minimieren, überwacht die Gesellschaft kontinuierlich Markttrends, um sich auf mögliche Preisänderungen vorzubereiten. Das Ausfallrisiko ist in der Regel gering, da die Käufer überwiegend aus dem Segment der privaten Konsumenten (Verbraucher) stammen und der Küchenkauf in der Regel durch im Voraus geleistete Kundenanzahlungen teilfinanziert wird. Die Altersstruktur unserer Forderungen gegenüber Dritten wird regelmäßig analysiert und erkennbaren Risiken bei Zahlungsverzug durch Bildung entsprechender Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Liquiditätsrisiken sind als gering anzusehen. Die Gesellschaft stellt sicher, dass ausreichend Liquidität zur Verfügung steht, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und finanzielle Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Dazu gehört eine regelmäßige Überprüfung der Cashflow-Prognosen und die Anpassung der Finanzstrategie an die aktuellen Marktbedingungen. 3. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Ekelhoff Küchen GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Insgesamt hat sich die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr durch eine Eintrübung des Verbrauchervertrauens potenziell erhöht. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Personalrisiken Die Ekelhoff Küchen GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Im Wettbewerb um leistungsfähige und leistungsbereite Fach- und Führungskräfte setzt das Unternehmen auf ein Bündel an Maßnahmen. Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen haben einen hohen Stellenwert und sichern die fachliche und soziale Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. D. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die IWF-Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft im Jahr 2024 liegt aktuell (Stand 7/2024) bei 3,2 %. Das BIP Deutschlands soll demzufolge um 0,2 % wachsen. Die Weltwirtschaft leidet trotz der leicht verbesserten Prognose nach wie vor unter der Erhöhung der Leitzinsen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation. Die IWF-Experten erwarten, dass die weltweite Inflation von 6,9 % im Jahr 2023 auf 5,8 % im Jahr 2024 sinkt. Die Volkswirte der Großbanken blicken in ihren Kapitalmarktausblicken für 2024 verhalten optimistisch auf das laufende Jahr 2024. Die Inflation wird zwar unter anderem aufgrund der Energiepreise voraussichtlich zunächst hoch bleiben; die Leitzinsen sollten jedoch im Sommer ihren Höchststand erreichen. Russland-Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation, selten zuvor gab es so viele Risikofaktoren an den Märkten wie in den vergangenen zwei Jahren. Ein Konjunktureinbruch wie während der Corona-Pandemie wird jedoch nicht erwartet. Für die USA erwarten die Volkswirte im laufenden Jahr 2024 ein Wachstum von 2,1 % nach 2,5 % im Jahr 2023. Die Eurozone dürfte mit einem Wachstum von bis zu einem Prozent aufwarten, nach einem Wachstum von 0,5 % im laufenden Jahr 2023. Der Deutschland-Prognose der Bundesbank zufolge wächst in den Jahren 2025 und 2026 die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Bundesbank um 1,1 % beziehungsweise 1,4 %. Der Auftragseingang im Jahr 2023 lag unter dem Niveau des Rekordjahres 2022, was teilweise auf die Vorverlagerung von Aufträgen ins Vorjahr sowie auf eine schwächere Baukonjunktur zurückzuführen ist. Ab Herbst 2023 zeichnete sich jedoch eine Erholung ab, die sich voraussichtlich auch 2024 fortsetzen wird. Für das kommende Jahr wird ein Anstieg des Auftragseingangs um 15 % im Vergleich zu 2023 prognostiziert. Für 2024 wird eine stabile Entwicklung erwartet, jedoch dürfte der Umsatz aufgrund der Abhängigkeit von Vorjahresaufträgen voraussichtlich leicht unter dem Niveau von 2023 liegen. Für das Jahr 2025 wird mit einem Umsatzvolumen auf dem Niveau von 2024 gerechnet. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in der weiteren Effizienzsteigerung der internen Abläufe durch die fortschreitende Implementierung digitaler Prozesse. Risiken für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in - einem deutlichen Rückgang an Genehmigungen von Wohnungsneubauten, - allgemein nachlassender, wirtschaftlicher Tätigkeit und einer damit verbundenen Bonitätsverschlechterung auf der Abnehmerseite, - anhaltenden Unsicherheiten in Verbindung mit internationalen Krisen und den wirtschaftlichen Folgen einer Beeinträchtigung des internationalen Handels durch protektionistische Maßnahmen. Die Gesellschaft plant zur Sicherung des erreichten Qualitätsniveaus in der Montageabteilung Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in den Fuhrpark und in den Werkzeugbestand. Zur Steigerung der Aufmaßpräzision wird ein computergestütztes Laseraufmaßsystem eingeführt, wovon sich das Unternehmen auch Kostenvorteile auf Prozessebene verspricht. In den Ausstellungen wird weiterhin in neue Musterküchen und Mustermöbel investiert, um den Kunden eine vielfältige Auswahl an funktionalen und aktuellen Designansprüchen genügenden Küchen in einer angenehmen Präsentationsatmosphäre bieten zu können. Zudem sind Investitionen in die Optimierung der Lagerbestandsführung geplant. Im Service- und Logistikzentrum sollen auf einer Fläche von rund 170 m 2 moderne Büros für zwölf Mitarbeiter entstehen. Die Planungsarbeiten begannen im zweiten Quartal 2024, die Fertigstellung ist für Ende des zweiten Quartals 2025 vorgesehen. Im Bereich Nachhaltigkeit wurden in den letzten Jahren bedeutende Investitionen in eine Photovoltaikanlage (402 kWp) und Ladepunkte für Elektrofahrzeuge getätigt. Für 2024 sind zunächst keine weiteren Investitionen in diesem Bereich geplant. E. Forschung und Entwicklung Als Handelshaus beschränkt sich die Gesellschaft im Wesentlichen auf den Ein- und Verkauf seiner Produkte und die Erbringung der damit verbundenen Dienstleistungen. Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne wird daher nicht betrieben. F. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Ekelhoff Küchen GmbHI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I.1 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert I.2 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
I.3 Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage I.3 Angaben zur Vermittlung eines besseren -ZU-Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage Vorjahreswerte sind nicht angegeben, da die Gesellschaft im Geschäftsjahr durch Ausgliederung der Gesamtheit des von dem Einzelkaufmann Hans Heinrich Ekelhof, Nordhorn, unter der Firma Möbel- und Küchenspezialhaus Heinrich Ekelhoff Inh. Hans Heinrich Ekelhof e. K. in Nordhorn betriebenen Unternehmens entstanden ist. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer und degressiver Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichen Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von bis zu 250,00 Euro wurden in voller Höhe als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Anlagegut über 250,00 EUR, aber nicht über 800,00 EUR lagen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Die erkennbaren Risiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen gedeckt. Für die latenten Risiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Eine Abzinsung der Rückstellungen wurde nicht vorgenommen, da keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorhanden sind. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz III.1 Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
III.2 Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Erlöse erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:
III.3 Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
III.4 Eigenkapital Die Kapitalrücklage entfällt in voller Höhe auf den Nennbetrag des das Stammkapital übersteigenden Werts des übernommenen Vermögens im Rahmen der Einbringung der Gesamtheit des von dem Einzelkaufmann Ekelhof, Hans Heinrich, Nordhorn, unter der Firma Möbel- und Küchenspezialhaus Heinrich Ekelhoff Inh. Hans Heinrich Ekelhof e. K. in Nordhorn betriebenen Unternehmens (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB). III.5 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte besichert. III.6 Verbindlichkeitenspiegel
III.7 Latente Steuern Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt wurde. Die passiven Steuerlatenzen resultieren aus temporären Differenzen bei der Bewertung des Sachanlagenvermögens, während die aktiven latenten Steuern aus temporären Differenzen bei den Resturlaubsrückstellungen entstehen. Bei der Ermittlung wurde ein kombinierter Ertragsteuersatz von rd. 33 % zugrunde gelegt. Verlustvorträge waren nicht zu berücksichtigen. III.8 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen nicht. III.9 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus am Bilanzstichtag bestehenden Leasing- sowie Mietverträgen bestehen restliche Ratenverpflichtungen in Höhe von 2.872.705,87 Euro. IV. Sonstige Angaben IV.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer IV.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
IV.2 Geschäftsführung Zum allein vertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer war im Berichtsjahr bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. IV.3 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Nordhorn, den 19. Dezember 2024 Ekelhoff Küchen GmbH Hans Heinrich Ekelhof Geschäftsführung Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Ekelhoff Küchen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ekelhoff Küchen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ekelhoff Küchen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nordhorn, den 19. Dezember 2024 NorCon
Revision GmbH
Anja Gaubitz, Wirtschaftsprüferin Sebastian Derr, Wirtschaftsprüfer |
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