Dome Events & Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Christoph Pallmann seit 20.2.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Maxim KrtschilJMYS Verwaltungs GmbH+1 | 76.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BonBas GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23BonBas GmbH, Bonn1. Grundlagen der Gesellschaft Die BonBas GmbH ist wirtschaftlicher Träger des Profi-Basketballteams Telekom Baskets Bonn, Nutzer der Bundesligalizenz des Telekom Baskets Bonn e.V. und Eigentümerin der Immobilie Telekom Dome mit Ausbildungszentrum. Die Gesellschaft fördert eine Kooperationsinitiative verschiedener Vereine im Nachwuchsbereich, eine ProB- und eine Regionalligamannschaft, um Perspektivspieler an das Bundesliganiveau heranzuführen. Damit erfüllt sie unter anderem die Nachwuchs-Förderrichtlinie der Basketball Bundesliga GmbH (BBL), eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lizenzierung. Das von der Gesellschaft betriebene Profiteam nimmt an nationalen (Meisterschaft, Pokal) und internationalen Wettbewerben (Europa) teil. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst den Spielbetrieb mit Ticketing für die Heimspiele, den Bereich Werbung und Sponsoring sowie den Betrieb und die Vermarktung der Veranstaltungsstätte Telekom Dome. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland erholte sich im Jahr 2022 trotz zum Teil andauernder Pandemie und weiter bestehender Lieferengpässe. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 um 1,4 % höher als im Vorjahr. Das Vorkrisenniveau konnte noch nicht wieder erreicht werden. Die Erholung der konjunkturellen Lage wurde dann zu Beginn des Jahres 2022 durch den russischen Einmarsch in der Ukraine gestoppt. In der Folge führte dieser Krieg zu einer Energiekrise in Form von stark steigenden Energiepreisen sowie einem deutlichen Anstieg der Inflation. Die Entwicklung der Telekom Baskets wird aber weniger durch die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst als vielmehr durch eine steigende Attraktivität des Basketballs in Deutschland und Europa. Basketball rangiert hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Bedeutung im Kanon der Profiteam-Sportarten ebenso wie Handball, Eishockey oder Volleyball weit hinter Fußball. Basketball gilt bundesweit als sogenannte Randsportart, hat jedoch seit Jahren eine zunehmend stärkere öffentliche Wahrnehmung erfahren können. In Städten ohne Erst- und Zweitliga-Fußball nimmt Basketball vereinzelt die Pole-Position als stärkste Publikumssportart ein. Dies ist auch in der Bundesstadt Bonn, Sitz des langjährigen Baskets-Hauptsponsors Deutsche Telekom AG, der Fall. Die Saison 2022/23 war nach der Pandemie die erste, die komplett ohne Corona-Beschränkungen stattfand. b. Geschäftsverlauf Die Entwicklung der Gesellschaft korreliert mit dem sportlichen Erfolg. Mit dem Erreichen des 1. Tabellenplatzes nach der BBL-Hauptrunde konnten die Telekom Baskets Bonn in der Saison 2022/2023 die Play-Offs und die Finalserie und damit ein weit überdurchschnittliches sportliches Ergebnis erzielen. Das nationale Ergebnis wurde noch durch den Gewinn der FIBA Championsleague (Europa) übertroffen, was den ersten Titel für die Telekom Baskets seit Erstligazugehörigkeit (1996/97) bedeutete. c. Lage i. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.504 bzw. rund 50 % gestiegen. Grund hierfür waren u.a. die Vielzahl von meist ausverkauften Heimspielen auf nationaler und europäischer Ebene infolge des sportlichen Erfolgs. Die Ticketerlöse verdoppelten sich, ebenso die Cateringerlöse, auch die Erlöse aus regionalem Sponsoring stiegen um mehr als 30 Prozent. Damit konnte eine Kürzung der Unterstützung des Hauptsponsors um TEUR 500 mehr als ausgeglichen werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 490 auf TEUR 415 im Berichtsjahr gesunken. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 1.634 erhöht. Gründe hierfür sind u.a. die Einstellung des Kurzarbeitergeldes, Nachverpflichtungen im Zuge langwieriger Verletzungen sowie stark gestiegene Spielerprämien aufgrund des sportlichen Erfolgs. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen liegen mit TEUR 593 auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um rd. TEUR 1.522. Dies ist u.a. auf höhere Kosten der Nachwuchsarbeit (TEUR +131), höhere Reisekosen und Kosten der Gästebetreuung (TEUR +155) sowie höhere Reinigungskosten (TEUR +100) aufgrund der höheren Anzahl an Heimspielen zurückzuführen ist. Der Zinsaufwand hat sich um TEUR 7 bzw. 15% verringert. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag im Geschäftsjahr 2022/2023 bei TEUR 105 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. ii. Vermögenslage Das Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 7.485 (Vj. TEUR 7.335) wird weiterhin im Wesentlichen durch den Immobilienbesitz (Telekom Dome) bestimmt. Der Anteil des langfristigen Anlagevermögens (TEUR 5.333) am Gesamtvermögen ist konstant und beträgt zum Bilanzstichtag 71,2% (Vj. 79,5%). Die Reduzierung des Sachanlagevermögens um TEUR 498 resultierte aus Investitionen in Höhe von TEUR 107 und Abschreibungen in Höhe von TEUR 593. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 699 erhöht, was im Wesentlichen auf erhöhte sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 1.037) zurückzuführen ist. Das Eigenkapital hat sich in Höhe des Jahresüberschusses auf insgesamt TEUR 745 erhöht, so dass die Eigenkapitalquote 10,0% (Vj. 9,5%) beträgt. Das Fremdkapital wird zum einen bestimmt durch die Bankverbindlichkeiten, die mit rd. TEUR 2.155 zum Vorjahr leicht gesunken sind und einen Anteil an der Bilanzsumme von 28,8% haben, und zum anderen durch bereits vereinnahmte Sponsorenmittel, die über die Vertragslaufzeit passiv abgegrenzt werden. Der Rechnungsabgrenzungsposten hat sich durch Auflösung um TEUR 488 auf TEUR 2.102 reduziert. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 28,1%. iii. Finanzlage Zur Erläuterung der Finanzlage werden die wesentlichen Bestandteile der Kapitalflussrechnung zusammengefasst.
Die Finanzlage ist ausgeglichen, die BonBas GmbH finanziert sich grundsätzlich aus dem laufenden Cashflow. Die liquiden Mittel betragen zum 30. Juni 2023 TEUR 529. Ergänzend konnte eine Kontokorrentlinie (TEUR 1.000) genutzt werden, die - wie in den Vorjahren - nicht in Anspruch genommen werden musste. Im Geschäftsjahr 2022/2023 war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a. Prognosebericht Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Gesellschaft sind unverändert. Die Kündigung des ds Vertrages des Hauptsponsors im November 2021 mit sukzessiver Kürzung der Mittel konnte durch die sportlich überdurchschnittlich erfolgreiche Saison 2022/23 abgewendet werden. Der Telekom-Sponsorenvertrag wurde bis zum 30.06.2026 verlängert. Die Sponsorenbeziehungen sind insgesamt stabil, und der Etat des Teams für die nächste Saison 2023/24 ist konkurrenzfähig. Damit dürfte die sportliche Leistungsfähigkeit der Telekom Baskets in der Bundesliga bei durchschnittlichem Verletzungsverlauf nicht gefährdet sein. Die Finanzplanung für den Lizenzantrag für die Saison 2023/24 fiel weiterhin vorsichtig aus, konnte durch die Qualifikation für die FIBA Championsleague jedoch von sicheren Zusatzerlösen (Tickets und Catering) ausgehen. Für die Saison 2023/24 planten wir mit Umsatzerlösen in Höhe von rd. 6,1 Mio. EUR und bei geringeren Kosten ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 70. Über die gewöhnliche Geschäftstätigkeit hinausgehende Investitionen, die Inanspruchnahme bestehender Kreditlinien oder die Neuaufnahme von Darlehen waren nicht geplant. Nach dem zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023/24 erstellten vorläufigen Jahresabschluss konnten die Umsatzerlöse deutlich, aber auch das Ergebnis vor Steuern übertroffen werden. b. Chancenbericht Grundsätzlich liegen die Chancen in der zentralen Vermarktung der Sportart durch die BBL sowie in sportlich überdurchschnittlich erfolgreichen Spielzeiten auf Clubebene. Die Chance liegt dann in einer Erhöhung der Zuschauerzahlen und folglich einer Steigerung der Ticketerlöse. Durch eine damit einhergehende erhöhte Präsenz in der Öffentlichkeit könnte sich auch die Attraktivität für Sponsoren erhöhen und somit zu einer Steigerung der Erlöse aus Sponsoring führen. Die Wahrscheinlichkeit für außerordentliche sportliche Erfolge der Telekom Baskets Bonn ist jedoch begrenzt. Die Etats einiger unmittelbarer BBL-Konkurrenten liegen erheblich höher, was wesentlich höhere Investitionen (Personalaufwand) in die sportliche Qualität des jeweiligen Teams erlaubt. Eine weitere Chance für die Gesellschaft liegt grundsätzlich in einer stärkeren Nutzung des Telekom Domes für Drittveranstaltungen. Bisher fanden bereits zahlreiche Veranstaltungen verschiedenster Art in der Halle statt. Durch eine bessere Vermarktung könnten sich die Erträge aus der Vermietung aber in der Zukunft positiv entwickeln. c. Risikobericht Die Entwicklung der Gesellschaft hängt maßgeblich vom sportlichen Erfolg des Profiteams ab. Sollten die sportlichen Erfolge langfristig ausbleiben, könnte dies zum Rückgang der Zuschauerzahlen und somit zu verminderten Ticket- und Sponsoringerlösen führen. Hauptsponsor der Gesellschaft und Namensgeber des Bundesligateams Telekom Baskets Bonn bleibt die Deutsche Telekom AG. Damit wird eine 30jährige Zusammenarbeit fortgesetzt. Die finanzielle Unterstützung des Hauptsponsors ist vertraglich bis zum 30.06.2026 sichergestellt. Eine Zusammenarbeit auch über diesen Zeitpunkt hinaus wird angestrebt und ist wahrscheinlich. Sollte eine Verlängerung des Sponsoringvertrags nicht zustande kommen, müsste für die Zeit danach die Zusammenarbeit mit bestehenden Sponsoren ausgebaut bzw. neue Sponsoren akquiriert werden, um die wegfallenden Sponsoringeinnahmen der Deutsche Telekom AG zu kompensieren. Es besteht insoweit das Risiko, dass wegfallende Sponsoringeinnahmen ab dem Geschäftsjahr 2026/27 nicht vollständig kompensiert werden können. In der Folge wären dann ggf. Kosteneinsparungen erforderlich, was zu Lasten des sportlichen Erfolgs gehen könnte. Ein Risiko liegt in der fortschreitenden Betriebszeit des Telekom Domes und dem damit steigenden Bedarf für Instandhaltungen und Erneuerungen. Das Gebäude befindet sich inzwischen im 15. Betriebsjahr seit der Eröffnung im Juni 2008. Die Vermarktungserlöse aus seinem Betrieb sind weiterhin limitiert durch Auflagen der Stadt Bonn. Weiterhin ist die Gesellschaft verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt. Zu den im Unternehmen bestehenden wesentlichen Finanzinstrumenten gehören die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurz- und langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen bestehen grundsätzlich im Bereich des Sponsorings, sofern Sponsoren ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen sollten. Zu wesentlichen Forderungsausfällen ist es in der Vergangenheit jedoch noch nicht gekommen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird monatlich ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Beim Abschluss von Bankdarlehen werden Zinssätze möglichst langfristig fest vereinbart, um ein Zinsänderungsrisiko möglichst auszuschließen.
Bonn, den 2. Juli 2025 Wolfgang Wiedlich, Geschäftsführer Simon Pallmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer zur Offenlegung bestimmte Anhang wurde aus dem vollständigen Jahresabschluss wegen Inanspruchnahme von Erleichterungen gemäß § 327 HGB abgeleitet. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die BonBas GmbH mit Sitz in Bonn wird beim Amtsgericht Bonn unter der Registernummer HRB 13187 geführt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff und 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265 ff. und 275 f. HGB gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die Wertansätze in der Bilanz der BonBas GmbH zum 30.06.2023 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 Euro wurden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Die Waren sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, berücksichtigt. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Sie werden in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage A). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Eigenkapital Der Gewinnvortrag zum 30.06.2023 hat sich wie folgt entwickelt:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen u.a. Ausstehende Rechnungen (TEUR 344), Sponsorenrückforderungen (TEUR 100), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 138) sowie Urlaub- und Überstunden (TEUR 40). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundschulden und Bürgschaften gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 95. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 11 auf Finanzanlagen vorgenommen. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Personalstand Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer lag im Geschäftsjahr 2022/23 bei 103 (Vj. 125,5) Mitarbeitern und setzt sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung - Herr Wolfgang Wiedlich, Bonn, Geschäftsführer - Herr Simon Pallmann, Düsseldorf, Geschäftsführer (seit 09.01.2025). Beide Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Bonn, den 2. Juli 2025 gez. Wolfgang Wiedlich, Geschäftsführer gez. Simon Pallmann, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.07.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BonBas GmbH, Bonn Wir haben den Jahresabschluss der BonBas GmbH, Bonn - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BonBas GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenhei ten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 3. Juli 2025 dhpg
Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Benedikt Owerdieck, Wirtschaftsprüfer Peter Winnen, Wirtschaftsprüfer |
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