Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 16489
Eingetragen
18.2.1998
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Sportgeräten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Import, die Entwicklung und Herstellung sowie der Vertrieb von audio-und videotechnischen Produkten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas von Garnier
seit 28.8.2020
Prokura
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 5 angezeigt

Michael von Garnier
Hünstetten
23.400 €
90.00%

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hyperactive Audiotechnik GmbH

Hünstetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hyperactive Audiotechnik GmbH (im folgenden Hyperactive genannt) übt ihre Geschäftstätigkeit von ihrem Standort in Hünstetten aus.

Gegenstand der Hyperactive Audiotechnik GmbH ist der Import, die Entwicklung und Herstellung sowie der Vertrieb von audio- und videotechnischen Produkten aller Art.

Der Handel erfolgt über den Standort Hünstetten sowie über den Verkauf im Internet.

Absatzgebiete sind im Wesentlichen Deutschland, Österreich sowie die Benelux-Länder.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte BIP 2023 ist gegenüber 2022 um 0,3% gesunken. Der Einzelhandelsumsatz ging dabei um 3,3%, die Großhandelsverkaufspreise um 0,6% zurück. Im Außenhandel sanken die Importe um preisbereinigt 9,9 %.

Der Bereich Consumer Electronics ist in mehrere Segmente aufgeteilt. Unsere Produkte sind dem Segment Unterhaltungselektronik (Segment TV-, Radio- & Multimediageräte) zu zuordnen. Während der Gesamtbereich Consumer Electronics gegenüber 2022 um 4,9% auf 30,3 Milliarden Euro gefallen ist, musste das Segment Unterhaltungselektronik ein Minus von 0,6% auf 8,2 Milliarden Euro hinnehmen.

Umsatzentwicklung und Auftragslage

Der Rohertrag (Umsatz abzgl. Materialaufwand) stieg um 1.001 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Somit ist die Entwicklung der Hyperactive Audiotechnik im Geschäftsjahr gegenläufig zu dem sinkenden Deutschlandtrend im Bereich Unterhaltungselektronik.

Der Auftragsbestand am Jahresende 2023 lag wegen verbesserter Liefersituation und leichtem Umsatzrückgang bei ca. 2.700 TEUR (gegenüber 2022 mit 4.171 TEUR) unter Vorjahresniveau.

Beschaffungsbereich

Der Wareneinsatz bezogen auf den Umsatz ist im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr um 9,6%-Punkte gesunken. Nach unserer Einschätzung wird die stabile Entwicklung auf dem Beschaffungsmarkt auch weiterhin gegeben sein, da mit allen Lieferanten intensive Kontakte gepflegt und ständig im Bereich der Produktentwicklung, insbesondere im Bereich der Eigenmarken, zusammengearbeitet wird. Die Schwierigkeiten der internationalen Logistik der Pandemiejahre konnten im laufenden Jahr vollständig abgebaut und dadurch eine vorpandemische Situation erreicht werden.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 3.324 TEUR auf 15.231 TEUR gesunken. Dabei sank das Anlagevermögen um 130 TEUR und das Umlaufvermögens um 3.193 TEUR.

Die Entwicklung des Anlagevermögens beruht mit -123 TEUR im Wesentlichen auf der Abschreibung der Sachanlagen, während das übrige Anlagevermögen um 8 TEUR gesunken ist.

Die Senkung des Umlaufvermögens betrifft hauptsächlich die Vorräte (-1.507 TEUR) und Kundenforderungen (-1.541 TEUR), während die liquiden Mittel um 947 TEUR sanken. Die wesentlichen übrigen Positionen des Umlaufvermögens sind um 746 TEUR gestiegen.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um einen Teilbetrag des Jahresüberschuss des Geschäftsjahres um 740 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 58,9% auf nun 76,6% der Bilanzsumme gestiegen. Das Fremdkapital ist um 53,3% (4.064 TEUR) gesunken. Die Rückstellungen stiegen dabei um 74 TEUR und die Verbindlichkeiten sanken um 4.138 TEUR. Die Senkung der Verbindlichkeiten erfolgte aufgrund der Senkung der Lieferantenverbindlichkeiten (2.901 TEUR) und der sonstigen Verbindlichkeiten (1.006 TEUR).

Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist auf 1.004 TEUR (Vorjahr -571) gestiegen. Wesentlich dafür war die Senkung der Vorräte (1.507 TEUR) und Kundenforderungen (1.542 TEUR).

Die Liquiditätslage hat sich unter Berücksichtigung von Investitionen, Tilgung von Darlehen und einer Ausschüttung aufgrund des negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit um 990 TEUR verschlechtert.

Die Liquidität 2. Grades ((Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten) liegt bei 151,2%

Die finanziellen Verpflichtungen wurden stets, und soweit möglich, unter Inanspruchnahme von Skonto-Erträgen erfüllt.

Ertragslage

Trotz gestiegenem Rohergebnis führten gestiegene Personalkosten (345 TEUR) und sonstige betriebliche Aufwendungen (438 TEUR), sowie eine deutliche Senkung der sonstigen betrieblichen Erlöse -im Wesentlichen aus Währungsumrechnung- um 1.050 TEUR zu einem im Vergleich zum Vorjahr gesunkenem Jahresüberschuss von 2.390 TEUR. Die Personalkosten sind im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und aktivierten Eigenleistungen) überproportional um 12,7% (345 TEUR) auf 9,9% (3.062 TEUR) gestiegen. Dies resultiert hauptsächlich aus der erhöhten Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer von 43 auf 44 bei gestiegenen Löhnen- und Gehältern durch die Einstellung von höher qualifizierten Mitarbeitern.

Der sonstige Aufwand hat sich um 10,9% auf 4.460 TEUR (4.022 TEUR) erhöht. Ursache hierfür sind insbesondere gestiegene Ausgaben für Werbekosten und höherer Einkauf von IT-Dienstleistungen, wie Beratung, Programmierung, Monitoring und Maintenance.

Die vorgenannten Gründe führen zu einem von 4.387 TEUR auf 3.542 TEUR gesunkenen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT).

Das Finanzergebnis beträgt -8 TEUR.

3. Chancen- und Risikobericht

Die Consumer Electronics- und die Musikinstrumentenbranche sind sehr dynamische Märkte, in denen die Hyperactive für Ihre Vertriebsregionen Deutschland, Österreich und die Benelux-Länder, trotz des harten Preiskampfes der Wettbewerber, ein stabiler Faktor ist. Den Risiken von Nachfrageänderungen begegnet die Gesellschaft durch permanente Beobachtung der Märkte und angemessene Reaktion in der Unternehmensstrategie, welches gleichzeitig eine Chance ist.

Es besteht für das Erkennen wesentlicher Risiken ein einfaches, aber wirkungsvolles Kontroll- und Risiko-Management. Die hauptsächlichen Risiken des Marktumfeldes werden dabei permanent durch die Geschäftsführung beobachtet, um frühzeitig reagieren zu können.

Auch wenn ein erhöhtes Preisänderungsrisiko im Bereich Beschaffung trotz steigender Warenflusskosten nicht erkennbar ist, besteht jedoch eine Abhängigkeit von der Entwicklung des US-Dollar Kurses. Diesen Währungsrisiken begegnen wir durch entsprechende Sicherungsgeschäfte. Die Einflüsse durch Wechselkursänderungen lassen sich jedoch nicht immer völlig kompensieren. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung sind zudem Zinsänderungsrisiken sowie Kreditrisiken momentan nicht vorhanden.

Grundsätzliche Ertragsrisiken können in der bedingten Abhängigkeit von der Entwicklung in der Branche direkt oder indirekt bestehen. Wir begegnen diesen Risiken durch unser Portfolio aus verschiedenen Bereichen und für unterschiedliche Zielgruppen.

Aufgrund der hohen Bedeutung des Internets haben sich die Risiken durch Cyberattacken etc. deutlich erhöht. Um die Sicherung des IT-Systems, insbesondere der Warenwirtschaft, zu gewährleisten, ist eine externe IT-Sicherheitsfirma beauftragt.

Zu unserem internen Überwachungssystem gehören u.a.:

• die Auswahl der Schulung qualifizierten Personals,

• Abweichungsanalysen,

• Überwachung und Nachkontrolle der Angebotskalkulation

Die aus den Forderungen gegenüber Kunden möglichen Ausfallrisiken sind aufgrund der Vielzahl der einzelnen Kunden, also der Diversifikation, äußerst gering. Das Forderungsmanagement wird systematisch weiterentwickelt und erfolgt in permanenter und enger Abstimmung zwischen unserem Rechnungswesen sowie den kundennahen und auftragsverantwortlichen Mitarbeitern.

Insgesamt ist die Hyperactive durch die starke Eigenkapitalquote von 76,6% finanzkräftig aufgestellt.

Nach zwei von der Pandemie geprägten Jahre 2020 und 2021 sowie einer daraus resultierenden außergewöhnlich großen Nachfrage nach den von der Hyperactive vertriebenen Warengruppen, zeigte der Markt bereits im Jahr 2022 eine stark rückläufige Entwicklung. 2023 war hingegen von einer auf diesem Niveau stabilen Umsatzlage geprägt, die das 2022er Niveau in etwa erreichte.

Die Pandemie-Jahre hatten der Branche eine unerwartete Sonderkonjunktur beschert, da die Menschen ihr Zuhause stärker in den persönlichen Fokus gestellt haben. Diese Ausrichtung besteht seit 2022 nicht mehr. Die Kunden hatten und haben nun wieder eine größere Auswahl an Möglichkeiten ihr Geld auszugeben, beispielsweise für Urlaube, Kultur und Restaurantbesuche. Zudem schränken steigende Energiekosten und höhere Lebensmittelpreise das für andere Ausgaben zur Verfügung stehende Budget ein.

Die uns bekannten Risiken haben wir nach derzeitigem Erkenntnisstand durch Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende, wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Insbesondere in der Consumer Electronic Branche bestehen weiterhin Chancen, die zunehmend mit neuen Technologien neue Interessenten anzieht.

Prognosebericht

In vorherigen Prognosen wurde von einem leichten Rückgang des Marktvolumens von knapp 0,11% bis 2025 in der Consumer Electronic Branche ausgegangen. In 2024 liegt der Rückgang in den ersten drei Quartalen bei 4,9%. Für den für uns relevanten Teilbereich Unterhaltungselektronik wurde in 2024 ein Minus von 8,0% berechnet.

Für 2023 haben wir in unserer Prognose für die Hyperactive Audiotechnik mit einer Umsatzlage auf dem Niveau von 2022 gerechnet. Mit dem leichten Umsatzrückgang von 3,6 % konnten wir unsere Prognose nicht ganz erreichen. Für 2024 gehen wir grundsätzlich ebenso von einer auf diesem Niveau stabilen Umsatzlage aus, jedoch wird die Hyperactive die kommissarische Betreuung eines Großkunden in 2024 an einen Hauptlieferanten zurückgeben. Insofern planen wir einen deutlichen Umsatzrückgang zwischen 20 und 30 % ein, der allerdings gleichermaßen deutliche Kosteneinsparungen mit sich bringt.

Der Warenbestand wurde entsprechend des Umsatzes 2021 aufgebaut und erreichte durch Umsatzrückgang im Laufe des Jahres 2022 Spitzenwerte mit deutlichem Überbestand. Dieser konnte bereits zum großen Teil in 2022 abgebaut werden. Zum Jahresende 2023 konnten wir den Warenbestand nochmals um knapp 14% senken. Wir rechnen weiterhin mit einem benötigten Lagerbestand von etwa drei Monatsumsätzen. Dies auch bedingt durch die längeren Seefrachtlaufzeiten aus Australien und China.

Die für einen hohen Warenbestand bei gleichzeitig nicht steigenden Umsätzen notwendige Liquidität ist durch die hohe Eigenkapitalquote der Hyperactive Audiotechnik gesichert. Wir gehen davon aus, sinkende Umsätze durch entsprechende anteilige Kosteneinsparung kompensieren zu können.

Für 2024 gehen wir von einem dem Umsatz entsprechenden deutlich sinkendem Ergebnis vor Steuern (EBT) aus.

 

Hünstetten, 22.11.2024

Michael von Garnier, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.101.879,94 2.232.286,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.255,00 10.769,00
II. Sachanlagen 2.092.272,94 2.215.165,07
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.349.105,35 1.400.890,35
2. technische Anlagen und Maschinen 158.221,00 166.891,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 418.569,00 523.889,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.377,59 123.494,72
III. Finanzanlagen 6.352,00 6.352,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.250,00 6.250,00
2. Beteiligungen 2,00 2,00
3. Sonstige Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 13.088.190,13 16.309.379,10
I. Vorräte 9.193.831,93 10.700.786,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.606.391,48 4.374.224,94
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.005,51 4.503,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 61,77 44,06
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.602.385,97 4.369.721,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 131.705,17 93.732,89
davon gegen Gesellschafter 18.654,38 41.332,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 287.966,72 1.234.367,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.350,17 13.604,33
Aktiva 15.231.420,24 18.555.269,50

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.674.767,29 10.934.636,82
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 9.258.636,82 7.835.197,04
III. Jahresüberschuss 2.390.130,47 3.073.439,78
B. Rückstellungen 795.102,68 720.946,32
C. Verbindlichkeiten 2.761.550,27 6.899.686,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 781.018,76 1.012.851,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 375.426,26 419.922,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 272.366,34 441.605,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 13,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 13,09
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.980.531,51 5.886.821,29
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 427,47 3.812,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.980.531,51 5.886.821,29
Passiva 15.231.420,24 18.555.269,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.270.422,47 11.319.636,10
2. Personalaufwand 3.062.220,78 2.717.531,07
a) Löhne und Gehälter 2.569.186,67 2.267.686,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 493.034,11 449.844,79
davon für Altersversorgung 58.000,81 54.039,78
3. Abschreibungen 199.576,86 193.515,01
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 199.576,86 193.515,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.459.957,34 4.022.060,33
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 426.113,04 707.590,22
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,00 6.177,95
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.561,28 28.209,58
davon aus verbundenen Unternehmen 18.794,37 25.361,40
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.411,90 76.605,15
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.144.267,14 1.264.633,03
9. Ergebnis nach Steuern 2.396.552,73 3.079.679,04
10. sonstige Steuern 6.422,26 6.239,26
11. Jahresüberschuss 2.390.130,47 3.073.439,78

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Hyperactive Audiotechnik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hünstetten
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wiesbaden
Register-Nr.: 16489

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Hyperactive Audiotechnik GmbH auf den 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB und somit nach § 316 Abs. 1 HGB prüfungspflichtig.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge aufgenommen worden.

Soweit zulässig, wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 286, 288 HGB Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem jeweiligen Nominalwert angesetzt. Das Ausfallrisiko wurde durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Umrechnung von Forderungen, die auf fremde Währung lauten, erfolgt grundsätzlich zum Wechselkurs im Erstverbuchungszeitpunkt. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB. Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr können daher unrealisierte Gewinne aus Währungsumrechnung enthalten. Bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird entsprechend dem Niederstwertprinzip der jeweils niedrigere Wert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Höhe der Rückstellungen entspricht den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit einem Kostensteigerungseffekt bewertet und gemäß dem seitens der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre entsprechend ihrer Restlaufzeit auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, erfolgt grundsätzlich zum Wechselkurs im Erstverbuchungszeitpunkt. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB.

Ungeachtet des Anschaffungswert- und Imparitätsprinzips wird bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr der Stichtagswert angesetzt. Bei Verbindlichkeiten von mehr als einem Jahr wird der sich ergebende höhere der beiden Werte angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Zu- und Abgänge sowie die Abschreibung für Abnutzung je Posten des Anlagevermögens ist aus dem in der Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Anteilen an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft hält 50 % der Anteile an der 2Box Distribution GmbH mit Sitz in Hünstetten. Das Eigenkapital in dem letzten vorliegenden Jahresabschluss vom 31.12.2023 wies einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 392 sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 20 aus.

Angaben zu Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Gesellschaft hält 31 % der Anteile an der 2box AB mit Sitz in Räkenskapsaret, Schweden. Das Eigenkapital in dem letzten vorliegenden Jahresabschluss vom 31.12.2023 wies ein Eigenkapital von TSKR 17 (TEUR 14) sowie einen Jahresfehlbetrag von TSKR 798 (TEUR -72) aus.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4).

Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 482 enthalten Personalkosten (TEUR 228), Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 154), Rückstellungen für Boni- und Zuschüsse (TEUR 40) und Sonstiges (TEUR 60).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 18.654,38 EUR (Vorjahr: 41.332,62 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 427,47 EUR (Vorjahr: 3.812,53 EUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 410 (Vorjahr: TEUR 420). Für Bankverbindlichkeiten mit einem Saldo von TEUR 355 bestehen Sicherheiten in Form von Grundschulden in Höhe von TEUR 4.900, Sicherungsübereignungen von technischen Anlagen und Maschinen sowie der Globalabtretung der Ansprüche aus Einspeisevergütung einer Photovoltaikanlage.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 1.836 (Vorjahr: TEUR 4.737).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 1.149) und Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 1.061) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0).

Derivative Finanzinstrumente

Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine offene Devisentermin- bzw. optionsgeschäfte mit einem negativen Barwert.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:

In 2024-2027
TEUR
Miete 375
Leasing 88
Summe 463

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 690 (Vorjahr: TEUR 1.725).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 426 (Vorjahr: TEUR 708). Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 6 und beinhalten Leistungen, die die Gesellschaft in Vorjahren bezogen hat.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 44 Mitarbeiter, davon ein leitender Angestellter bei der Gesellschaft beschäftigt.

Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 war Herr Michael von Garnier als Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt.

Ausgeübter Beruf war: Geschäftsführer für alle Funktionsbereiche.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis, bestehend aus dem Jahresüberschuss von EUR 2.390.130,47 und dem Gewinnvortrag von EUR 9.258.636,82, auf neue Rechnung vorzutragen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.370,62 114.115,62
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 117.370,62 114.115,62
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Unbebaute Grundstücke 265.459,85 0,00
Bauten auf eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten
nicht zuordenbar 58.308,65 41.660,65
Gebäude-Anteil 1.391.019,45 574.209,45
nicht zuordenbar 250.187,50 0,00
technische Anlagen und Maschinen 173.394,00 15.173,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
PKW 276.067,88 102.403,88
sonstige Transportmittel 3.024,37 2.880,37
andere Anlagen 5.369,00 959,00
Geschäftsausstattung 87.627,46 3.636,88 73.523,34
GWG 58.154,40 15.302,70 68.256,39
-5.200,71
nicht zuordenbar 426.780,51 7.350,28 209.359,80
-2.160,99
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.494,72 42.882,87 0,00
Summe Sachanlagen 3.118.887,79 69.172,73 1.088.425,88
-7.361,70
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
nach Rechtsform nicht zuordenbar 6.250,00 0,00
Beteiligungen
sonstige Beteiligungen, nach Rechtsform nicht zuordenbar 65.065,64 65.063,64
Sonstige Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 0,00
Summe Finanzanlagen 71.415,64 65.063,64
Summe Anlagevermögen 3.307.674,05 69.172,73 1.267.605,14
-7.361,70
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.370,62 7.514,00 3.255,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 117.370,62 7.514,00 3.255,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Unbebaute Grundstücke 265.459,85 265.459,85
Bauten auf eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten
nicht zuordenbar 58.308,65 4.095,00 16.648,00
Gebäude-Anteil 1.391.019,45 47.690,00 816.810,00
nicht zuordenbar 250.187,50 250.187,50
technische Anlagen und Maschinen 173.394,00 8.670,00 158.221,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
PKW 276.067,88 49.201,00 173.664,00
sonstige Transportmittel 3.024,37 432,00 144,00
andere Anlagen 5.369,00 537,00 4.410,00
Geschäftsausstattung 87.627,46 24.868,88 17.741,00
GWG 58.154,40 15.302,70 0,00
nicht zuordenbar 426.780,51 41.266,28 222.610,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.494,72 166.377,59
Summe Sachanlagen 3.118.887,79 192.062,86 2.092.272,94
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
nach Rechtsform nicht zuordenbar 6.250,00 6.250,00
Beteiligungen
sonstige Beteiligungen, nach Rechtsform nicht zuordenbar 65.065,64 2,00
Sonstige Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
Summe Finanzanlagen 71.415,64 6.352,00
Summe Anlagevermögen 3.307.674,05 199.576,86 2.101.879,94
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.370,62 10.769,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 117.370,62 10.769,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Unbebaute Grundstücke 265.459,85 265.459,85
Bauten auf eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten
nicht zuordenbar 58.308,65 20.743,00
Gebäude-Anteil 1.391.019,45 864.500,00
nicht zuordenbar 250.187,50 250.187,50
technische Anlagen und Maschinen 173.394,00 166.891,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
PKW 276.067,88 222.865,00
sonstige Transportmittel 3.024,37 576,00
andere Anlagen 5.369,00 4.947,00
Geschäftsausstattung 87.627,46 38.973,00
GWG 58.154,40 0,00
nicht zuordenbar 426.780,51 256.528,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.494,72 123.494,72
Summe Sachanlagen 3.118.887,79 2.215.165,07
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
nach Rechtsform nicht zuordenbar 6.250,00 6.250,00
Beteiligungen
sonstige Beteiligungen, nach Rechtsform nicht zuordenbar 65.065,64 2,00
Sonstige Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
Summe Finanzanlagen 71.415,64 6.352,00
Summe Anlagevermögen 3.307.674,05 2.232.286,07

Bericht des Aufsichtsrats

Keine Angabe notwendig.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Michael von Garnier, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hyperactive Audiotechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hyperactive Audiotechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hyperactive Audiotechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund doloser Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wiesbaden, den 22. November 2024

B+G Revisions- und Beratungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Gastl, Wirtschaftsprüfer

gez. von Rosenberg, Wirtschaftsprüfer

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