Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 74492
Vorher
Himbert Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
17.12.2003
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnEinzelhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Der Import, Export und Großhandel mit Obst, Gemüse und Südfrüchten sowie der Lebensmitteleinzelhandel, ferner der grenzüberschreitende gewerbliche Güterkraftverkehr

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Himbert
seit 14.7.2022
Geschäftsführer
Prokura
Alexa Himbert
seit 17.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Auguste Elisabeth Himbert
66740 Saarlouis
26.00%
O****** N******* H******
6.57%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Himbert GmbH

Völklingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch den Ukraine Krieg und steigende Energiepreise stark geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Jahr 2022 (auch kalenderbereinigt).

Im Jahr 2023 stiegen die Verbraucherpreise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke um rund 4,2 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Reallöhne stiegen im Jahr 2023 um 0,1 % gegenüber 2022, nachdem sie sich bereits in den Vorjahren rückläufig entwickelt hatten.

Das Konsumentenverhalten im Lebensmittelbereich wird stark durch die Werbung beeinflusst. Wir sehen einen deutlichen Trend des Käufers hin zu Sonderangeboten.

2. Entwicklung der Gesellschaft

Unsere unternehmerische Tätigkeit hat sich weiterhin verschoben vom Großhandel hin zum Dienstleister. Die Hauptprodukte sind Bananen, die wir in unserer eigenen Bananenreiferei reifen, zudem Äpfel und Trauben, welche auf eigenen Anlagen verpackt werden.

Unsere Rolle als Dienstleister im Bereich Logistik, Qualität und Verpacken nimmt einen immer größer werdenden Teil unseres Umsatzes ein, der Dienstleistungsumsatz ist deutlich höher als der Handelsumsatz.

Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, lediglich 1 Produkt (Ananas) wird noch direkt mit Aldi gehandelt.

3. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Im Geschäftsjahr 2023 waren die einzig nennenswerten Investitionen in Fuhrpark (185 TEUR) und Maschinen (174 TEUR), welche durch Eigenmittel finanziert wurden.

Für das Jahr 2024 sind Investitionen im Bereich IT und Neuanschaffung von Apfelpackmaschinen und Zitruspackmaschinen geplant.

B. Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage wird von uns weiterhin als sehr gut beurteilt. Das Eigenkapital ist unter Einschluss der eigenkapitalähnlichen Mittel von TEUR 13.211 im Vorjahr auf TEUR 13.325 am Ende des Geschäftsjahres gestiegen. Dies entspricht einer Eigenmittelquote von ca. 95 %.

Die flüssigen Mittel sind auf TEUR 1.578 gesunken und betragen nunmehr rund 11 % der Bilanzsumme.

2. Ertragssituation

Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 215 auf TEUR 361 gestiegen.

Die Ertragssituation konnte verbessert werden, ist aber im Vergleich zu vor Corona Zeiten nicht zufriedenstellend.

3. Liquiditätssituation

Die Liquiditätssituation am Geschäftsjahresende ist nach wie vor als gut zu bezeichnen.

C. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Obst und Gemüse werden als gesundes Grundnahrungsmittel grundsätzlich an Bedeutung gewinnen.

Medien und Politik weisen zunehmend auf den Nutzen einer gesunden Ernährung mit viel Obst und Gemüse hin. Es ist davon auszugehen, dass der allgemeine Gesundheitstrend weiter anhält. Dies lässt hoffen, dass der Konsum von Obst und Gemüse zukünftig noch zunimmt. Das Risiko liegt allerdings in den steigenden Lohnkosten der Produktionsländer und den wachsenden Logistikkosten.

Unsere Chancen gegenüber anderen Mitbewerbern sehen wir im Service und unserer Dienstleistung durch eigene Packstation und eigenen Fuhrpark.

Risiken liegen weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Energiepreisen und immer neuen Anforderungen von Seiten unserer Kunden im Hinblick auf Qualitätssicherheitsbestimmungen. Es wurde eine Partnerschaft mit dem auch für Aldi zuständigen Qualitätsbeauftragen eingegangen.

Wir sehen uns in diesem Umfeld für die Zukunft gut aufgestellt.

D. Sonstige Angaben

Qualitätsrisiken wird durch ein zertifiziertes Qualitätssicherungssystem begegnet.

Der Betrieb ist nach diversen Branchen-Standards zertifiziert.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Da das gesamte wesentliche Geschäft in Euro abgewickelt wird, kann auf Maßnahmen zur Währungskursabsicherung verzichtet werden.

Forschung und Entwicklung werden branchenbedingt nicht betrieben.

 

Völklingen-Fenne, den 19.Juni 2024

gez. Johannes Himbert, Geschäftsführer

gez. Christof Seidel, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.916.317,68 8.865.936,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.769,00 37.184,00
II. Sachanlagen 1.310.419,00 1.227.623,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.086,00 56.816,00
2. technische Anlagen und Maschinen 445.259,00 354.844,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.074,00 815.963,00
III. Finanzanlagen 7.601.129,68 7.601.129,68
1. Beteiligungen 1.801.129,68 1.801.129,68
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.800.000,00 5.800.000,00
B. Umlaufvermögen 5.180.969,23 4.947.141,08
I. Vorräte 174.152,66 127.099,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.429.196,98 2.685.690,22
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.192.441,00 690.853,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.236.755,98 1.994.837,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.577.619,59 2.134.351,69
Summe Aktiva 14.097.286,91 13.813.077,76

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.246.646,97 9.885.572,25
I. Gezeichnetes Kapital 110.000,00 110.000,00
II. Gewinnrücklagen 127.822,97 127.822,97
III. Gewinnvortrag 9.647.749,28 9.432.829,04
IV. Jahresüberschuss 361.074,72 214.920,24
B. Rückstellungen 3.155.630,00 3.315.121,00
C. Verbindlichkeiten 695.009,94 612.384,51
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 266.526,00 333.427,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 266.526,00 333.427,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 428.483,94 278.957,51
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 428.483,94 278.957,51
Summe Passiva 14.097.286,91 13.813.077,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.965.866,23 8.695.969,62
2. Personalaufwand 3.921.748,26 3.921.151,72
a) Löhne und Gehälter 3.297.033,97 3.500.486,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 624.714,29 420.665,07
davon für Altersversorgung -162.826,00
3. Abschreibungen 407.662,10 403.904,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 407.662,10 403.904,79
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.166.741,09 4.125.638,61
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 32,35 35,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 230.122,00 222.471,04
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.252,75 102.989,27
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 245.624,52 109.626,67
9. Ergebnis nach Steuern 401.991,86 255.164,60
10. sonstige Steuern 40.917,14 40.244,36
11. Jahresüberschuss 361.074,72 214.920,24

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Himbert GmbH hat ihren Sitz in Völklingen-Fenne. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Saarbrücken unter HRB 74492 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Das Unternehmen gehört zu einem Konzern im Sinne des HGB. Ein Konzernabschluss muss mangels Erreichens der Größenmerkmale i. S. d. § 293 HGB jedoch nicht erstellt werden.

2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Ausweis-, Ansatz- und Bewertungsvorschriften

Ausweisvorschriften

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach den §§ 266, 275 HGB vorgenommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten ist unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erfolgt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten, soweit dies im Anhang nicht anders vermerkt ist.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den einzelnen Posten des Abschlusses sind im nachfolgenden Abschnitt dargelegt.

b) Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die gemäß § 268 Abs. 2 Satz 1 HGB erforderlichen Angaben zur Entwicklung des Anlagevermögens sind auf Seite 6 dargestellt.

Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und technischen Nutzungsdauer bewertet. Die Abschreibungen auf den Bestand wurden sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf die Zugänge erfolgten degressiv und linear. Im Zeitpunkt der Anschaffung eines Vermögensgegenstandes bereits geplante Wechsel von der degressiven zur linearen Abschreibung, wurden im Geschäftsjahr durchgeführt.

Software wird auf drei Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Maschinen und der Betriebsausstattung erfolgt auf vier bis dreizehn Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in den steuerlichen Sammelposten eingestellt und auf fünf Jahre verteilt.

Die Finanzanlagen wurden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalwert angesetzt, soweit nicht für bekannte Ausfallrisiken Einzelwertberichtigungen gebildet wurden. Für unbekannte Risiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die anderen Gegenstände des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Fruchtvertrieb Fenne GmbH) von TEUR 1.192 (Vorjahr TEUR 691) enthalten.

Aktive latente Steuern

Sich ergebende aktive latente Steuern wurden entsprechend dem Wahlrecht in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital lautet unverändert auf EUR 110.000,00.

Rückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das ratierliche degressive Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz zum 01.01.2023 1,78 %
Zinssatz zum 31.12.2023 1,82 %
Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 % (Vorjahr 0,00 %)
zugrunde gelegte Sterbetafel 'Richttafeln 2018 G' von Klaus Heubeck

Der Betrag der Pensionsrückstellungen betrifft laufende Pensionen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene.

Bei den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 21.815.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken und Sachverhalte berücksichtigt worden. Der Wertansatz erfolgte zum Kostenniveau des voraussichtlichen Erfüllungszeitpunkts. Sie beinhalten die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten: Urlaub (TEUR 97), Gleitzeitüberhänge (TEUR 56) und Einmalzahlungen (TEUR 23). Wesentliche langfristige sonstige Rückstellungen liegen nicht vor.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie sind mit Ausnahme üblicher Eigentumsvorbehalte im Rahmen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nicht besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 267 (Vorjahr TEUR 333); Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 28) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 1) enthalten.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.

c) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellten Gewinn- und Verlustrechnung sind keine periodenfremden Erträge oder Aufwendungen enthalten.

Es wurde von dem Wahlrecht nach § 276 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht und die Posten nach § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst.

In den Abschreibungen auf das immaterielle und Sachanlagevermögen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen für die Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 84) enthalten.

3. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Mietverträgen. Die Verpflichtungen haben eine Fälligkeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 258.

Weitere für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsame Verpflichtungen, die weder bilanziert noch als Haftungsverhältnis gemäß § 251 HGB in der Bilanz vermerkt sind, bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Die Gesellschaft besaß am Bilanzstichtag folgende Beteiligung von mindestens 20 %:

Name, Sitz der Beteiligungs- Eigen- Ergebnis des Beteiligungsgesellschaft quote kapital Geschäftsjahres

% TEUR TEUR Jahr
Fruchtvertrieb Fenne GmbH, Völklingen-Fenne 100,0 2.466 - 289 2023

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht gegeben.

Die Zahl der Arbeitnehmer betrug durchschnittlich:

Geschäftsjahr Vorjahr
Angestellte 10,50 12,50
Arbeiter 75,75 60,00
Gesamt 86,25 72,50

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:

- Christof Seidel, Saarbrücken, Kaufmann

- Johannes Himbert, Wallerfangen, Kaufmann.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 10.008.824,00 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Völklingen-Fenne, den 19. Juni 2024

gez. Johannes Himbert, Geschäftsführer

gez. Christof Seidel, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Himbert GmbH, Völklingen-Fenne - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Himbert GmbH, Völklingen-Fenne für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarlouis, den 26. Juni 2024

WICORA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hilmar Benne, Wirtschaftsprüfer

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