Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 413631
Eingetragen
4.3.1999
Branche
Wärme- und KältehandelHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Die Entwicklung und der Bau von Vakuumdestillationsanlagen und der Handel mit diesen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Ladenberger
seit 21.11.2017
Prokura
Prokura
Matthias Fickenscher
seit 19.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

66.67% identifiziert33.33% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Matthias FickenscherH2O Holding GmbH
66.67%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
H2O GmbHEigenbeteiligung
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Karl-Strübe-Weg 21, 79585 Steinen
175.000 €
33.33%
Frank Schlegel
Birkenweg 14, 79585 Steinen
175.000 €
33.33%

Beteiligungen

NameAnteil
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

H2O GmbH

Steinen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

H2O GMBH, STEINEN

A. Angaben zur Gesellschaft

Die H2O GmbH ist ein deutsches Technologieunternehmen, das den Wandel der Industrie zum nachhaltigen Wassermanagement beschleunigt. H2O produziert und vertreibt Anlagen und Systeme für die Reinigung und Kreislaufführung von Prozesswasser in Produktionsbetrieben zur Realisierung einer nachhaltigen abwasserfreien Produktion.

Mit mehr als 37 Jahren Erfahrung aus über 1.950 gelieferten Maschinen und Systemen bieten wir mit unserer Spitzentechnologie und hochwertigen VACUDEST Vakuumdestillationssystemen für viele industrielle Anwendungen die optimale Lösung und garantieren unseren Kunden eine sichere Investition und langfristige Rentabilität >Made in Germany<.

Der Klimawandel verschärft die zunehmende Wasserknappheit weltweit und führt zu einem steigenden Bedarf an Wasserrecyclingtechnologien in der Industrie. Damit immer mehr Kunden eine wirtschaftliche Kreislaufführung Ihrer Prozessabwässer realisieren können, investiert die H2O GmbH permanent in Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der Technologie.

Heute gehört die H2O als inhabergeführtes Unternehmen zu den weltweit erfahrensten Experten in der nachhaltigen industriellen Abwasserbehandlung. Neben unserem Hauptsitz im badischen Steinen zählen die Niederlassungen in China, Polen und der Schweiz zu den Wirkungsstätten der H2O Gruppe. Gemeinsam mit unseren insgesamt 18 internationalen Vertriebs- und Servicepartnern unterstützen wir unsere Kunden heute in mehr als 50 Ländern.

B. Wirtschaftsbericht

1. Weltwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der Wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit + 2,8 Prozent geringer. In den USA (+ 2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils + 0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit + 4,1 Prozent beibehalten. In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei + 5,2 Prozent.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt + 6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte + 0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real + 0,8 Prozent sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um - 1,3 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von + 2,7 Prozent, wobei China (+ 4,1 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+ 3,4 Prozent) überdurchschnittlich zulegten.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, November 2023

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 Prozent. Somit verzeichnet Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euro-Raum. Die Entwicklung im industriellen Sektor trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Für den Maschinenbau war das Jahr 2023 als robust zu bezeichnen, gekennzeichnet durch die Entspannung der Lieferketten und eine gute Füllung der Auftragsbücher.

2. Geschäftsverlauf sowie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die erhöhten Energiepreise, die geopolitischen Spannungen und die Geldpolitik sind auch an der H2O GmbH nicht spurlos vorbeigegangen. Nach einem getrübten Jahresauftakt wurde hierzu im März die Planung entsprechend der Lage reduziert. Erfreulicherweise fiel die Entwicklung im Verlauf des Jahres 2023 insbesondere im Geschäftsbereich After Sales Service positiver aus, als zu Beginn erwartet wurde. In Summe konnte die H2O GmbH nicht nur das reduzierte Planergebnis, sondern auch das ursprüngliche Planergebnis zum Jahresstart übertreffen.

2.1 Ertragslage

Während der Umsatz mit einem Wachstum von 22,6 Prozent deutlich zugelegt hat, fiel der Zuwachs beim Materialaufwand mit 16,0 Prozent moderater aus, wodurch die Rohertragsquote im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Das Rohergebnis der Gesellschaft ist dadurch im Vergleich zum Vorjahr um 27,1 Prozent, d.h. um TEUR 3.782 auf TEUR 17.760, deutlich angestiegen.

Im Jahresdurchschnitt ist die Zahl der Mitarbeiter um fünf von 98 auf 103 Vollzeitäquivalente zuzüglich sechs Auszubildender (arithmetisches Mittel) angestiegen. Der absolute Personalaufwand ist zum Vorjahreswert um 16,1 Prozent, d.h. um TEUR 1.302, gestiegen. Ursache für die erhöhten Aufwendungen sind neben dem Wachstum der Gesellschaft und die damit verbundene gestiegene Mitarbeiterzahl die allgemeinen Lohnsteigerungen. Der Pro-Kopf-Personalaufwand ist um 10 Prozent gestiegen, auch weil die Rückstellungen für Erfolgsboni im Jahr 2023 höher ausgefallen sind.

Die allgemeine Kostenstruktur hat sich verbessert. Bei steigender Roherlösquote haben sich die Personalaufwandsquote sowie die Quote der sonstigen Aufwendungen verringert, was zu einer steigenden Ergebnisquote führte. Insgesamt konnten wir das geplante Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 2.795 mit TEUR 4.469 (Vorjahr: TEUR 2.179) deutlich übertreffen. Die Umsatzrendite (bezogen auf das EBIT) liegt bei über 10 Prozent. Nach Zinsen und sonstigen Steuern und vor Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft bleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 4.386 (Vorjahr: TEUR 1.958) mit einer Umsatzrendite (bezogen auf das EBT) von über 10 Prozent. Die Eigenkapitalrendite (wirtschaftliches Eigenkapital) betrug 84,2 Prozent bzw. bereinigt um einen theoretischen Steueraufwand 58,9 Prozent (Vorjahr: 26,3 Prozent).

2.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Jahr 2023 um 34,8 Prozent bzw. TEUR 3.661 gestiegen. Auf der Aktivseite haben sich innerhalb des Working Capital die Vorräte um TEUR 1.497 erhöht. Ausschlaggebend war hier ein Anstieg der Bestände an Halbfabrikaten sowie Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffen als auch der Rückgang an erhaltenen Anzahlungen, die von den Vorräten offen abgesetzt werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 727 erhöht. Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel und Wertpapiere) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.552 deutlich erhöht. Damit stehen der Gesellschaft ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

Auf der Passivseite ist das wirtschaftliche Eigenkapital (inkl. stille Beteiligung) der H2O GmbH mit TEUR 5.211 stabil geblieben. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote hält mit 36,7 Prozent weiterhin einen sehr guten Wert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind in Summe gestiegen. Im Detail haben sich die Bankverbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr durch planmäßige Rückführungen um TEUR 362 vermindert. Im Gegensatz dazu sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.424 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags deutlich angestiegen. Auch die die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund der Zunahme des Geschäftsvolumens um TEUR 126 erhöht.

2.3 Investitionen

Für den operativen Teil der H2O GmbH wurde mit TEUR 152 deutlich weniger investiert als ursprünglich geplant. Der Großteil der Investitionen wurde in die Ersatzbedarfe und Modernisierung der Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Im kommenden Geschäftsjahr sind für die weitere Modernisierung der Ausstattung Investitionen in Höhe von TEUR 650 geplant.

Die Investitionen in Innovationen sind 2023 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 157 auf TEUR 1.096 leicht gestiegen. Die Investitionen gingen hauptsächlich in die Entwicklung neuer Produkte inklusive der VACUTOUCH Softwareentwicklung und dem Ausbau der H2O 4.0 Cloud myVACUDEST (40 Prozent), Optimierungen der Produkt-Baureihen (36 Prozent) sowie Änderungen zur Baureihenpflege (18 Prozent).

Im kommenden Jahr 2024 werden weitere TEUR 1.260 für Innovationsprojekte zur Verfügung gestellt. Diese Investitionen sind hauptsächlich für Innovationen, Digitalisierungsprojekte und Projekte zur Integration generativer KI vorgesehen. Hierbei liegt das Ziel im Fokus, den technologischen Vorsprung der H2O GmbH weiter auszubauen.

2.4 Steuerung der Gesellschaft

Die wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind die Auftragseingänge, die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis.

C. Nachhaltigkeit als nichtfinanzieller Leistungsindikator

Als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen verfolgt die H2O GmbH seit dem Jahr 2015 eine aus den Unternehmenswerten abgeleitete Nachhaltigkeitsstrategie, um der unternehmerischen Verantwortung für Menschen, Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gerecht zu werden. Bei der Führung des Unternehmens wird deshalb den Werten Nachhaltigkeit, Qualität und Sicherheit eine besondere Bedeutung zugeteilt und darauf aufbauend der Maßstab für verantwortungsvolles Handeln gesetzt.

Was wir tun, was wir erreicht haben und welche Ziele wir verfolgen, veröffentlichen wir seit 2018 in unserem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht in Anlehnung an die Basis GRI-Standards des Global Sustainability Standards Board (GSSB) für den deutschen Standort und stellen diesen auf der H2O Webpage () öffentlich zur Verfügung. Im Bericht 2023 wird über nachfolgende Themen berichtet:

Ökonomie (GRI 200):

Wirtschaftliche Leistung (GRI 201)

Marktpräsenz (GRI 202)

Indirekte Ökonomische Auswirkungen (GRI 203)

Beschaffungspraktiken (GRI 204)

Ökologie (GRI 300):

Energie (GRI 302)

Wasser und Abwasser (GRI 303)

Emissionen (GRI 305)

Abwasser und Abfall (GRI 306)

Soziales (GRI 400):

Beschäftigung (GRI 401)

Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis (GRI 402)

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (GRI 403)

Aus- und Weiterbildung (GRI 404)

Diversität und Chancengleichheit (GRI 405)

Hervorheben lässt sich im Jahr 2023 die Beschaffung und Installation des Batteriespeichers für die eigene Photovoltaikanlage sowie der Hypercharger Schnellladestation für elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge. Durch den Batteriespeicher konnte der Eigenstromverbrauch um 17 Prozent auf 149 MWh erhöht werden. Ergänzt durch den Hypercharger konnte der H2O Ladepark 48 MWh grünen Fahrstrom für 240.000 km emissionsfreie Mobilität abgeben.

Auch die Nachhaltigkeitsziele zur CO 2 Reduktion konnten erreicht werden. Durch Einsparungen und erhöhter Wärmerückgewinnung in der Produktion konnte der Gasverbrauch im Werk Steinen und damit der CO 2 -Austoß im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent verringert werden.

Als Mitglied im Bündnis für Familien fördert die H2O GmbH zudem die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit mit entsprechend positivem Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit.

D. Risiko- und Chancenbericht sowie Ausblick

1. Risikobericht

Die Risiken werden permanent vom Management durch Plan-Ist-Abgleiche der Key-Performance-Indikatoren und qualifizierte monatliche Abschlüsse überwacht. Bei Bedarf kann jederzeit ein eingeübtes Krisenmanagement mit der Überwachung weiterer bestandsgefährdender Kennzahlen aktiviert werden, um frühzeitig Korrekturmaßnahmen einleiten zu können.

Aufgrund der sehr guten Kapitalausstattung der Gesellschaft sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Das Forderungsmanagement verzeichnet gegenüber dem Vorjahr keine Steigerung bei den Ausfällen, die sich auf einem gleichbleibend niedrigeren Niveau befinden.

Die Umsatzverteilung nach Kunden ist nach wie vor sehr ausgeglichen, wodurch sich im Falle eines unerwarteten Ausfalls kein besonderes Risiko ergeben würde. Aufgrund der global immer strengeren, durch die Behörden festgelegten Grenzwerte, können Preis-, Absatz- und Technologierisiken weitestgehend ausgeschlossen werden.

Die H2O GmbH hat ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 eingeführt und wendet dieses konsequent an. Der Verantwortungsbereich "Qualitätsmanagement" überwacht die Regelungen des Regelwerks sowie technische und ökologische Risiken und bearbeitet das zugehörige Berichtswerk. Der Bereich führt zudem interne und externe Audits durch und begleitet die Zertifizierungen durch die Prüforganisationen.

Die Altersstruktur im Unternehmen ist ausgewogen, direkte Abhängigkeit vom Fachwissen einzelner Mitarbeiter besteht nicht. Im Jahr 2023 konnten alle offenen Stellen - auch aufgrund der leicht verbesserten Situation auf dem Arbeitsmarkt - gut besetzt werden. Dennoch ist der Wettbewerb in der Region um qualifiziertes technisches Personal weiterhin hoch.

Obwohl die geopolitischen Spannungen, die erhöhten Energiepreise und die Geldpolitik nach wie vor Risiken für die Wirtschaft darstellen, werden die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß der Auswirkungen zum Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht mehr akut und wesentlich bewertet.

Da sich eine Entspannung bei den Erzeugerpreisen abzeichnet, bestehen insgesamt betrachtet keine wesentlichen Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage.

Nach heutiger Kenntnis liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

2. Chancenbericht

Insbesondere der weltweit voranschreitende Trend zum nachhaltigen Wassermanagement, auch verbunden mit der teilweise in weiten Teilen Europas auftretenden Wasserknappheit, sowie die Notwendigkeit der Transformation der Industrie zur "grünen" Produktion treiben die Nachfrage weiter an.

Die zentralen Erfolgsfaktoren sind nach wie vor nach wie vor die langjährig gewachsenen branchenübergreifenden Kundenbeziehungen, die durch gezielte Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut werden.

Stetige Investitionen in Forschung und Entwicklung setzen nicht nur technologische Trends, sondern erweitern auch das stets wachsenden Produktportfolio. Dieses Angebot ermöglicht es immer mehr Kunden die Vision einer abwasserfreien Produktion zu realisieren.

3. Prognosebericht

Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute, und der Maschinenbau ist als reiner Investitionsgüterlieferant ein Spätzykliker. Zwar gibt es erste, noch sehr zaghafte Signale, dass ein Tiefpunkt der Bestellungen bald erreicht ist. Das ifo-Geschäftsklima für den Maschinenbau hat sich zuletzt stabilisiert, und der Orderrückgang hat sich zum Jahresende 2023 etwas abgeschwächt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine mögliche Bodenbildung bei der Auslandsnachfrage noch nicht als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen. Aufgrund der trüben Aussichten haben viele Unternehmen ihre Einstellungsabsichten derzeit zwar zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen.

Quelle: VDMA-Konjunkturbericht vom 07. Februar 2024

Im Ausblick auf das Jahr 2024 erwarten wir eine anhaltende Stabilisierung der Erzeugerpreise und der Geldpolitik. Während man in Deutschland nur mit einem sehr schwachen Wachstum rechnet, wird für die gesamte Weltwirtschaft ein moderates Wachstum prognostiziert. Dem Wachstumskurs der Weltwirtschaft steht grundsätzlich nichts im Wege, allerdings sind vor dem Hintergrund der Präsidentschaftswahlen in den USA die Auswirkungen des Wahlausgangs auf die Weltwirtschaft offen. Sicher ist, dass der Trend zur Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit anhält und die Industrie antreibt, in nachhaltige Technologien zu investieren.

Die H2O GmbH bietet durch ihre konsequente Innovationsentwicklung immer mehr effiziente Lösungen an, die für die Realisierung einer abwasserfreien und damit nachhaltigeren Produktion notwendig sind. Aufgrund dieser guten Ausgangslage sind wir davon überzeugt, dass wir von der anziehenden Nachfrage überproportional profitieren werden und unseren Marktanteil in unseren Stamm-Märkten weiter ausbauen können. Dabei rechnen wir aufgrund des hohen Auftragsbestands und der erwarteten Nachfragesteigerung mit einem Umsatzwachstum im Bereich von 6 bis 8 Prozent und einem Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023.

 

Steinen, 12. Februar 2024

Die Geschäftsleitung

Matthias Fickenscher

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

H2O GMBH, STEINEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.685.174,74 3.017.042,74
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 229.021,00 370.005,00
II. Sachanlagen 2.207.780,00 2.398.664,00
III. Finanzanlagen 248.373,74 248.373,74
B. UMLAUFVERMÖGEN 11.411.733,73 7.447.633,69
I. Vorräte 1.557.659,73 60.674,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.356.947,75 3.442.166,74
- davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 997.046,25 (Vorjahr: EUR 707.751,92)
III. Wertpapiere 953.237,20 868.665,60
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.543.889,05 3.076.127,31
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 93.826,56 64.660,21
14.190.735,03 10.529.336,64

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.666.013,86 4.666.013,86
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
- davon eigene Anteile: EUR 175.000,00 (Vorjahr: EUR 175.000,00)
II. Gewinnvortrag 4.316.013,86 4.316.013,86
B. STILLE BETEILIGUNGEN 545.000,00 545.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 1.910.973,25 1.443.145,67
D. VERBINDLICHKEITEN 7.068.747,92 3.875.177,11
14.190.735,03 10.529.336,64

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 17.759.669,18 13.977.249,50
2. Personalaufwand -9.365.916,62 -8.064.200,87
a) Löhne und Gehälter -7.897.019,96 -6.738.047,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.468.896,66 -1.326.153,42
- davon für Altersversorgung: EUR 87.956,69 (Vorjahr: EUR 38.059,42)
3. Abschreibungen -480.265,32 -446.072,23
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.444.677,42 -3.288.271,40
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 566,07 (Vorjahr: EUR 680,93)
5. Betriebsergebnis 4.468.809,82 2.178.705,00
6. Erträge aus Beteiligungen 0,00 5.959,60
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.349,98 47,00
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -129.793,12
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -103.263,32 -93.439,81
10. Finanzergebnis -80.913,34 -217.226,33
11. Ergebnis nach Steuern 4.387.896,48 1.961.478,67
12. Sonstige Steuern -2.379,90 -3.868,00
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -4.385.516,58 -1.957.610,67
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

H2O GMBH, STEINEN

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der H2O GmbH (Amtsgericht Freiburg i. Br., HRB 413631) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 242 ff. und 264 ff. HGB) sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfolgt. Abschreibungen werden überwiegend linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauer betrug dabei zwischen drei und 20 Jahren.

Die Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind wie folgt bewertet:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren mit den Anschaffungskosten; bei der Bewertung wurde das strenge Niederstwertprinzip eingehalten. Posten mit geringer Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Fertige und unfertige Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen bewertet. Diese beinhalten neben dem Material und den Fertigungslöhnen gemäß § 255 Abs. 2 HGB ansetzbare Material- und Fertigungsgemeinkosten; zusätzlich wurden Sonderkosten der Fertigung und Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten), berücksichtigt. Weiterhin sind die notwendigen allgemeinen Verwaltungsgemeinkosten berücksichtigt. Bestehenden Verwertbarkeitsrisiken sind durch Abschläge Rechnung getragen worden.

Vom Vorratsbestand werden die erhaltenen Anzahlungen offen abgesetzt (268 Abs. 5 Satz 2 HGB).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Einzelrisiken in Ansatz gebracht. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtung ausreichend Rechnung getragen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Es handelte sich um kurzfristige Mittelanlagen.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,5 % (Vorjahr: 1,5 %) berücksichtigt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherung erfolgte wie im Vorjahr entsprechend dem IDW Rechnungslegungshinweis FAB 1.021 nach dem Deckungskapitalverfahren in Verbindung mit dem Passivprimat.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden, sofern vorhanden, grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche der hier ausgewiesenen Posten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Eigenkapital

Gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 16. Dezember 2016 wurde das Jahresergebnis 2023 an die Muttergesellschaft abgeführt.

Pensionsrückstellungen

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

EUR
Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023 -267.148,00
Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (IDW RH FAB 1.021) 240.893,00
Saldo -26.255,00

Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 170. Im Personalaufwand sind aus der Vermögensverrechnung verrechnete Aufwendungen in Höhe von TEUR 11 und verrechnete Erträge in Höhe von TEUR 17 enthalten.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 4.

Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Die Struktur der Verbindlichkeiten zeigt folgende Übersicht (in TEUR):

31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.350 233 1.117
Vorjahr 1.712 362 1.350
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 986 986 0
Vorjahr 823 823 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.380 4.380 0
Vorjahr 956 956 0
sonstige Verbindlichkeiten 353 353 0
Vorjahr 385 385 0
Summe 2023 7.069 5.952 1.117
Vorjahr 3.876 2.526 1.350

Es bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 183 mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren (Vorjahr TEUR 417). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 4.380 (Vorjahr: TEUR 956).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen diverse Leasingverträge über Kraftfahrzeuge. Die Verpflichtungen hieraus am Bilanzstichtag betragen rund TEUR 303 (nominal); davon sind rund TEUR 125 innerhalb eines Jahres fällig.

Weiterhin besteht ein Mietvertrag für das Industriegebäude mit einem nahestehenden Unternehmen mit einer Jahresmiete von TEUR 499. Über die Mietlaufzeit beträgt die Miete TEUR 1.347.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Der Zinsanteil aus der Veränderung der Pensionsrückstellung beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr EUR 5.071 (Vorjahr: EUR 4.662).

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 103 Arbeitnehmer nach Vollzeitäquivalent und 6 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr 98 plus 8). Insgesamt beträgt die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 117, welche sich prozentual in 29% gewerbliche Mitarbeiter, 66% Angestellte und 5% Azubis aufteilt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 gehörte der Geschäftsführung an:

Matthias Fickenscher, Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau, Steinen

Die Berufsbezeichnung des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung.

Über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht berichtet.

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligung
in %
Eigenkapital 31.12.2023
in TEUR
Ergebnis 2023
in TEUR
H2O (Kunshan) Water Treatment Equipment Co. Ltd., Kunshan, Jiangsu CHINA 100,0 967 169
H2O Swiss GmbH, Muttenz/ SCHWEIZ 100,0 129 30
H2O Polska Sp.z o.o., Poznan, Polen - Gesellschaft ruht - 100,0 18 - 1,7

Abschlussprüferhonorar

Die Angaben für das Honorar des Abschlussprüfers wurden gemäß § 288 Abs. 2 S. 3 HGB nicht gemacht.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Steinen, 12. Februar 2024

Die Geschäftsleitung

Matthias Fickenscher

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 900.316,23 0,00 15.910,20 884.406,03
900.316,23 0,00 15.910,20 884.406,03
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.214.992,25 22.984,28 0,00 1.237.976,53
Technische Anlagen und Maschinen 722.466,78 4.320,84 0,00 726.787,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.507.128,37 125.613,83 45.123,27 1.587.618,93
3.444.587,40 152.918,95 45.123,27 3.552.383,08
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 261.252,70 0,00 0,00 261.252,70
261.252,70 0,00 0,00 261.252,70
4.606.156,33 152.918,95 61.033,47 4.698.041,81
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 530.311,23 136.780,08 11.706,28 655.385,03
530.311,23 136.780,08 11.706,28 655.385,03
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 199.861,25 64.923,28 0,00 264.784,53
Technische Anlagen und Maschinen 188.495,78 40.854,84 0,00 229.350,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 657.566,37 237.707,12 44.805,56 850.467,93
1.045.923,40 343.485,24 44.805,56 1.344.603,08
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.878,96 0,00 0,00 12.878,96
12.878,96 0,00 0,00 12.878,96
1.589.113,59 480.265,32 56.511,84 2.012.867,07
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 229.021,00 370.005,00
229.021,00 370.005,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 973.192,00 1.015.131,00
Technische Anlagen und Maschinen 497.437,00 533.971,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 737.151,00 849.562,00
2.207.780,00 2.398.664,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 248.373,74 248.373,74
248.373,74 248.373,74
2.685.174,74 3.017.042,74

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

"An die H2O GmbH, Steinen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der H2O GmbH, Steinen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H2O GmbH, Steinen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lörrach, den 19. Februar 2024

LOEBA Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

ppa. Benedikt Walter, vereidigter Buchprüfer

Thomas Graw, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 9. März 2024 festgestellt.

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