Aalberts Surface Technologies GmbH
Lutherstraße 18, 08297 Zwönitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Galvanotechnik Baum GmbHZwönitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtBeurteilung des Geschäftsverlaufes Die konjunkturelle Lage hat bei Galvanotechnik Baum im Jahr 2013 zu einer Stagnation geführt. Der Umsatz wurde auf beinahe gleichem Niveau gehalten. Dennoch konnte die interne Produktion ausgebaut und damit der eigenproduzierte Umsatz gesteigert werden (Steigerung 11 %). Auf die nahezu unveränderten Rahmenbedingungen durch den noch vorhandenen Preisdruck auf unsere Produkte und Leistungen einerseits und durch steigende Preise auf dem Rohmaterialsektor andererseits, konnte durch die in 2012 und 2013 getroffenen Maßnahmen entsprechend reagiert werden. Ebenso konnte der Ablehnung der Begrenzung der EEG-Umlage durch die positive Entwicklung der internen Umsätze entgegengewirkt werden und die erreichte Marktposition beibehalten werden. Der weiteren Entwicklung der Automobilbranche sehen wir positiv entgegen. Die hohe Qualität unserer Produkte und die schnelle Erfüllung von Aufträgen just-in-time sorgen für Attraktivität von Galvanotechnik Baum mittlerweile auf den Märkten in ganz Europa. Wir zählen uns weiterhin zu den fünf größten Lohnbeschichtungswerken Deutschlands. Darstellung der wirtschaftlichen Lage Trotz diverser Preiszugeständnisse um Kundenbeziehungen aufrecht zu erhalten und daraus resultierender Umsatzverluste konnten wir die Planzahlen fast erreichen. Möglich machten dies mehrere Neuprojekte sowie die Auslastungssteigerung unserer neuen Trommelanlage. Unser Materialkostenanteil ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Das Investitionsvolumen betrug T€ 3.428. Diese Investitionen sind vorrangig am Standort Zwönitz für unsere neue Logistikhalle getätigt worden. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich auf T€ 3.156 (VJ: T€ 4.264). Der Jahresüberschuss betrug T€ 2.533 (VJ: T€ 3.479). Außerordentliche Erträge sind in diesem Jahr nicht enthalten. Die Bilanzsumme beträgt T€ 27.956 (VJ:T€ 26.900). Unsere Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 63 % (VJ: 56 %). Berücksichtigt man den Sonderposten für Investitionszuschüsse zu 70 % als Eigenkapital, beträgt die Eigenkapitalquote 70 % (VJ: 63 %). Der vorhandene Cash Flow erlaubt uns weiterhin, den Kapitaldienst und unsere finanziellen Verpflichtungen reibungslos zu erbringen. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Aufgrund unserer getätigten Investitionen in 2013 - vorranging der Erweiterung unserer Lagerkapazitäten, Inbetriebnahme der neuen Zink-Nickel-Trommelanlage und der Anschaffung einer Sortieranlage - planen wir in den kommenden Geschäftsjahren einen Zugewinn von Kunden und damit verbunden einen weiteren Anstieg der Umsatzerlöse. Mit dieser Planung einher geht die Steigerung der Ertragskraft, was uns weiterhin erlaubt, zukunftsorientierte Investitionen zu tätigen. Darstellung der Risiken und Chancen Unsere bisherige Kundenstruktur konnte stabil gehalten und durch neue Kontakte erweitert werden. Kein Kunde hält mehr als 20 % Anteil an unserem Gesamtumsatz inne. Wir besitzen ein ausgezeichnetes Informationssystem, das uns ermöglicht, auf die wirtschaftliche Entwicklung rechtzeitig zu reagieren und negative Auswirkungen zu begrenzen. Die Zertifizierungen der Managementsysteme im Qualitätsbereich sind mittlerweile zur Selbstverständlichkeit und zwingenden Notwendigkeit geworden. Die aktuelle Wirkung und die kontinuierliche Verbesserung der beiden Systeme werden durch die Geschäftsführung weiter mit Nachdruck vorangetrieben. Die Geschäftsführung bewertet sie daher sehr positiv und steht hinter ihrer Fortführung. Die erreichten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2013 und unsere finanzielle Stärke stehen für die Stabilität des Unternehmens und erlauben uns, das Umsatzvolumen in 2014 und in den späteren Jahren weiter auszubauen. Für 2015 werden keine Sondereinflüsse erwartet. Unsere Planungen für das Geschäftsjahr 2014 werden im Wesentlichen durch den Ausbau der internen Umsätze (Steigerung um 5 %) und Auslastung der Kapazitäten positiv bestimmt. Unsere bisher durchgeführten Investitionen erlauben uns auch unsere Angebotsmöglichkeiten weiter zu verbessern. Wir werden uns zukünftig als Full-Service Partner am Markt präsentieren und unser Spektrum von der Projektierung, über die Beschichtung bis hin zur Sortierung und Verpackung weiter ausbauen. Damit stehen unsere Investitionen als Garant für eine gute Positionierung des Unternehmens am Markt. Unsere Risikopolitik entspricht unserem Bestreben, nachhaltig marktgerecht zu bestehen. Unangemessene Risiken werden wir weitestgehend minimieren oder gar vermeiden. Unser Geschäftsumfeld wird durch die regionalen wie auch die weltweiten konjunkturellen Bedingungen beeinflusst. Die Märkte für unsere Angebote sind wettbewerbsintensiv hinsichtlich Preisbildung, Produkt- und Servicequalität, Entwicklungs- und Einführungszeiten, Kundenservice und Finanzierungsbedingungen. Durch gezielte Überwachung und Steuerung in diesen Bereichen können diese Risikofaktoren zeitnah positiv beeinflusst werden. Unsere Gesellschaft wird weiterhin ihre Qualität an die steigenden Kundenerwartungen anpassen. Zur Minimierung dieses Risikos führen wir eine durchgängige Qualitätskontrolle der auszuliefernden Produkte, inklusive einer vollständigen Dokumentation durch. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag entwickelten sich die geschäftlichen Aktivitäten weiter positiv. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Zurzeit sind keine erkennbaren Risikosituationen für die Gesellschaft festzustellen. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2013 wurden keine nennenswerten Forschungsprojekte durchgeführt.
Zwönitz, 21. März 2014 Nicolai A. J. Baum, Geschäftsführer Bernd Schwarzer, Geschäftsführer Oliver Jäger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt, wobei die Vorschriften nach dem HGB Anwendung finden. Auf die Gesellschaft finden die Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246‑251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 268‑274a, 276‑278 HGB, erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn‑ und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn‑ und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren angewendet wurde. 2. Bilanzierungs‑ und Bewertungsgrundsätze 2.1 Anlagevermögen 2.1.1 Sachanlagevermögen Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten sowie Herstellungskosten bei der Aktivierung von Eigenleistungen, vermindert um die Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis. Die neue Logistikhalle wird entsprechend der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem 1. Januar 2014 über einen Zeitraum von 40 Jahren abgeschrieben. Der nach steuerlichen Vorschriften bilanzierte Sammelposten wurde in der Handelsbilanz fortgeführt und für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 im Geschäftsjahr neu gebildet, da die Sammelposten für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung sind. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 150,00 wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung im Anschaffungsjahr grundsätzlich in voller Höhe als Aufwand verbucht. 2.1.2 Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen wurden wie folgt bewertet und angesetzt:
Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden die Rückdeckungsversicherungen, die ausschließlich der Erfüllung von Altersverpflichtungen dienen und dem Zugriff Dritter entzogen sind, mit den entsprechenden Rückstellungen verrechnet und saldiert ausgewiesen. 2.2 Umlaufvermögen 2.2.1 Vorräte Die Vorräte werden zu den Anschaffungskosten und Herstellungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Im Gegensatz zum Vorjahr wurden aus Gründen der Klarheit die in Reaktionswannen gelösten nicht verbrauchten Chemikalien und Anoden als Rohstoffe ausgewiesen (T€ 371). Im Vorjahr wurden gelöste Chemikalien und Anoden im Materialaufwand als Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ausgewiesen. Insoweit ist der Vergleich mit den Vorjahreszahlen nicht möglich. 2.2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Nettoforderungen gebildet. Die Ansprüche aus der Investitionszulage werden als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen. 2.2.3 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. 2.3. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten für Investitionszuschüsse nach § 264 Abs. 2 i.V.m. § 265 Abs. 5 S. 2 HGB enthält SAB‑Zuschüsse für die in der Betriebsstätte Zwönitz getätigten Investitionen und erhöht sich entsprechend den bewilligten Mitteln für die geförderten Investitionen. Diese bewilligten Mittel wurden zum 31.12.2013 in voller Höhe ausgeschöpft. Die Auflösung und Wertanpassungen erfolgen entsprechend der Abschreibungen der geförderten Gegenstände. 2.4 Rückstellungen 2.4.1 Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des Teilwertverfahrens und der Projected‑Unit‑Credit‑Methode (PUC‑Methode) zum 31. Dezember 2013 errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Für die Berechnung wurde ein von der Deutschen Bundesbank im Dezember 2013 vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 4,89 % zugrunde gelegt. Soweit es sich um Festzusagen handelt, wurde kein Rententrend angenommen. Ansonsten wurden der Berechnung 1,75 % Rententrend zugrunde gelegt. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen dienen auschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Es erfolgte eine Verrechnung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. 2.4.2 Steuerrückstellungen Zum 31. Dezember 2013 waren keine Rückstellungen für Steuernachzahlungen des laufenden Veranlagungszeitraumes zu bilden, da entsprechende Vorauszahlungen geleistet wurden. 2.4.3 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis‑ und Kostensteigerungen einbezogen sowie eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag, entsprechend dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz, vorgenommen. 2.5 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.6 Passive latente Steuern Aufgrund unterschiedlicher Bilanzansätze in Handels‑ und Steuerbilanz mussten passive latente Steuern in Höhe von € 1.113.200,00 gebildet werden. Die aktiven latenten Steuern wurden mit den passiven latenten Steuern saldiert. Hierbei wurde ein pauschaler Steuersatz von 30% zugrunde gelegt. 3. Erläuterung zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf das Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von € 8.188,36 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Körperschaftsteuerguthaben ist in jährlich gleichbleibenden Beträgen bis zum Jahr 2017 fällig. Es bestehen weiterhin Forderungen gegenüber dem ehemaligen Gesellschafter Hannes Baum in Höhe von € 2.107,41. 3.3 Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagio in Höhe von € 67.221,00 einbezogen. 3.4 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beinhaltet den die entsprechenden Altersversorgungsverpflichtungen übersteigenden Betrag des zum Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB. Das Deckungsvermögen resultiert aus einer bestehenden Rückdeckungsversicherung bei der HDI Gerling und wird zum Zeitwert gemäß der Mitteilung des Versicherers angesetzt. Die Werte zum 31. Dezember 2013 stellen sich wie folgt dar:
3.5 Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 51.200,00. Der Jahresabschluss wird nicht unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. 3.6 Sonderposten für Investitionszuschüsse Die Entwicklung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse stellt sich wie folgt dar:
3.7 Rückstellungen 3.7.1 Pensionsrückstellungen Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den Bestimmungen des HGB im Berichtszeitraum mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen in Höhe von € 68.499,00, welche in Höhe von € 40.928,00 mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (€ 421.094,00) saldiert wurden. Ein Betrag in Höhe von € 27.571,00 ist als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen, da dieser die Pensionsrückstellung des Anspruchsberechtigten übersteigt. Die Pensionsrückstellung von € 380.166,00 betrifft Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung. Laufende Pensionszahlungen im Geschäftsjahr betragen T€ 51. Gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurden im Berichtsjahr lediglich 1/15 des aus der Neubewertung zum 1. Januar 2010 entspringenden Unterschiedsbetrages der Pensionsrückstellung zugeführt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung des HGB i.d.F. des BilMoG in Höhe von € 8.250,00 (11/15) wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums bis zum 31. Dezember 2024 den Pensionsrückstellungen zugeführt. 3.7.2 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
Daneben bestehen Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge, für Kosten der Abraumbeseitigung, für Abschlusskosten, für die Erfüllung der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht und für die Abwicklungskosten der Hans Ringle GmbH. 3. 8 Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der in § 285 Nr. 1 und 2 HGB geforderten Anlagen ergibt sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitsspiegel:
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 56.927,66 (Vorjahr: € 54.138,53) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 37.142,72 € (Vorjahr: € 13.571,45). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch die Sicherungsübereignung von automatischer Anlage zur Galvanisierung von Trommelware abgesichert. Weitere Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen nicht. In 2011 wurde die Galvanotechnik Baum GmbH in den "Cash‑Pool" des Konzerns bei der Deutschen Bank mit aufgenommen. Diese Vereinbarung gilt auch während des Kalenderjahres 2013. Hieraus resultieren die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. 4. Erläuterungen zur Gewinn‑ und Verlustrechnung 4.1 Aufwendungen für Altersversorgung Im Personalaufwand sind € 182.402,90 (Vorjahr: € 220.817,57) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. 4.2 Außerordentliche Aufwendungen/Erträge Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von € 750,00 resultieren aus der Ausübung des Wahlrechtes gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB. Es wurde im Berichtsjahr 1/15 des aus der Neubewertung zum 1. Januar 2010 entspringenden Unterschiedsbetrages der Pensionsrückstellung in 2013 zugeführt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung des HGB i.d.F. des BilMoG in Höhe von € 8.250,00 (11/15) wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums bis zum 31. Dezember 2024 den Pensionsrückstellungen zugeführt. 4.3 Periodenfremde Aufwendungen/Erträge Die periodenfremden Aufwendungen und Erträge sind betragsmäßig von untergeordneter Bedeutung, sodass auf eine detaillierte Erläuterung verzichtet wird. 4.4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind € 65.872,62 Zinsen an verbundene Unternehmen enthalten. Die aus dem Deckungsvermögen resultierenden Zinserträge betragen € 1.454,00 und wurden mit den aus der Verzinsung der Pensionsrückstellungen resultierenden Zinsaufwendungen von € 20.209,00 verrechnet. 4.5 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von ca. T€ 46. 6. Sonstige Angaben 6.1. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum: Herr Nicolai Baum, Galvaniseurmeister, Herr Bernd Schwarzer, Galvaniseurmeister, Herr Oliver Jäger, Dipl.‑Ingenieur. Herr Nicolai Baum und Herr Oliver Jäger sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Bernd Schwarzer vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 6.2 Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2013 waren durchschnittlich 231 Arbeitnehmer in Vollzeit, 3 Arbeitnehmer in Teilzeit und 23 Auszubildende beschäftigt . 6.3 Derivative Finanzinstrumente Ein zum beizulegenden Zeitwert nicht bilanziertes derivatives Finanzinstrument betrifft ein Zinssatz-Swap mit einem Bezugsbetrag von T€ 5.000. Dessen negativer beizulegender Zeitwert beträgt zum 31.12.2013 T€ 13 und wurde nach der Barwertmethode unter Zugrundelegung der relevanten Zinssätze ermittelt. 6.4 Angaben zur Konzernzugehörigkeit Die Galvanotechnik Baum GmbH ist alleinige Gesellschafterin der Hans Ringle GmbH, Zwönitz. Das Eigenkapital beträgt € 37.230,82. Die Gesellschaft hat ihre aktive Tätigkeit im Jahr 2001 eingestellt. Mit Vertrag vom 14. Dezember 2001 hat die Galvanotechnik Baum GmbH einen Beherrschung‑ und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen und verpflichtete sich damit, den Gewinn oder Verlust der Hans Ringle GmbH zu übernehmen. Durch die unterjährige Übernahme sämtlicher Aufwendungen und Erträge wurde der Jahresfehlbetrag der Hans Ringle GmbH in Höhe von T€ 3 übernommen. Die Galvanotechnik Baum GmbH ist ein Konzernunternehmen der General Material Technology GmbH, Kerpen, die 90% der Anteile an der Gesellschaft hält. Die General Material Technology GmbH ist wiederum ein Konzernunternehmen der Aalberts Industries (Deutschland) GmbH, Gelsenkirchen. Der Jahresabschluss der Galvanotechnik Baum GmbH wird in den Konzernabschluss der Aalberts Industries (Deutschland) GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Unternehmen, die in den Konzernabschluss der Aalberts Industries (Deutschland) GmbH, Gelsenkirchen, einbezogen sind, werden gleichzeitig auch in den übergeordneten Konzernabschluss der Aalberts Industries N.V., Langbroek, Niederlande, einbezogen, die sämtliche Anteile an der Aalberts Industries (Deutschland) GmbH hält. 6.5 Förmliches Prüfverfahren zum EEG Im Falle einer negativen Entscheidung der EU-Kommission bezüglich des förmlichen Prüfverfahrens zum EEG in der Fassung ab 1. Januar 2012 und zu den Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen besteht ein Risiko der Nachzahlung der für das Vorjahr aufgrund der besonderen Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen geringer gezahlten EEG-Umlage in Höhe von ca. 0,4 Mio. €. Ein möglicher Ausgang des Verfahrens kann zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch nicht abgeschätzt werden, so dass keine Rückstellungsbildung erfolgte.
Zwönitz, 21. März 2014 Nicolai A. J. Baum, Geschäftsführer Bernd Schwarzer, Geschäftsführer Oliver Jäger, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gesetzlich zulässigen Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Galvanotechnik Baum GmbH, Zwönitz, den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Galvanotechnik Baum GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hof, 27. März 2014 C.P.A.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH
Josef Hauke, Wirtschaftsprüfer Wolfgang Latendin, Wirtschaftsprüfer |
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