Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 4888 AH
Eingetragen
4.1.2006
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Gegnstand des Unternehmens ist der Im- und Export sowie der Handel mit Waren aller Art, ausgenommen erlaubnispflichtiger, insbesondere mit Guss- und Feingussprodukten wie unter anderem Getrieben, Zahnrädern, Ketten und Kettenrädern zur Kraftübertragung bei Maschinen, sowie das Halten und Verwalten eigenen Grundbesitzes sowie sämtliche mit vorgenannten Unternehmensgegenständen zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ailin Huang
seit 18.11.2022
Geschäftsführer
Ming Huang
seit 6.3.2008
Geschäftsführer
Junxiu Yang
seit 7.6.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Junxiu Yang
Hamburg
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MechTech GmbH

Bargteheide

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.293.361,15 3.418.924,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 497.299,00 545.374,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 181.143,00 128.193,00
3.971.803,15 4.092.491,15
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 750.000,00 750.000,00
4.721.803,15 4.842.491,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 7.135.699,21 4.947.996,33
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.773.321,70
7.135.699,21 7.721.318,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.239.197,35 4.162.048,75
2. Sonstige Vermögensgegenstände 127.007,25 92.190,49
3.366.204,60 4.254.239,24
III. Wertpapiere
1. Sonstige Wertpapiere 1.431.986,20 1.277.387,60
IV. Guthaben bei Kreditinstituten 5.849.183,13 2.015.112,53
17.783.073,14 15.268.057,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123,53 87,26
22.504.999,82 20.110.635,81

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnvortrag 16.997.418,35 14.897.691,88
III. Jahresüberschuss 1.618.564,47 2.235.726,47
18.915.982,82 17.433.418,35
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 819.290,07 436.435,00
2. Sonstige Rückstellungen 98.971,47 123.754,38
918.261,54 560.189,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 206.690,54 278.399,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.164.390,12 1.715.765,74
3. Sonstige Verbindlichkeiten 299.674,80 122.863,02
- davon aus Steuern EUR 190.906,92 (i. Vj. EUR 93.101,11)
2.670.755,46 2.117.028,08
22.504.999,82 20.110.635,81

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 6.219.253,47 6.500.258,62
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.516.966,65 -1.316.505,46
b) Soziale Abgaben -266.779,47 -243.001,43
-1.783.746,12 -1.559.506,89
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -200.410,57 -203.677,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.980.333,41 -1.500.749,92
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.754,03 3.563,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.002,54 -8.903,17
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -631.098,19 -994.599,75
8. Ergebnis nach Steuern 1.624.416,67 2.236.384,47
9. Sonstige Steuern -5.852,20 -658,00
10. Jahresüberschuss 1.618.564,47 2.235.726,47

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Bewertung des Vermögens und der Schulden entspricht den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252-256a HGB.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden in einem Sammelposten zusammengefasst, der über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Daneben werden geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens nach steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Eine von den Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist dargestellt.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich einer Pauschalwertberichtigung (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) angesetzt. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 50.000,00. Sämtliche übrigen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.

3. Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 300.000,00 und wurde zum Nennbetrag angesetzt.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Abschlusskosten (TEUR 50), Urlaubsansprüche (TEUR 30), für ausstehende Rechnungen (TEUR 16) sowie für Aufbewahrungsverpflichtungen (TEUR 2).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Es bestehen Verbindlichkeiten mit folgenden Restlaufzeiten:

Gesamt bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr davon von mehr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 206,7 72,7 134,0 0,0
Vorjahr 278,4 70,8 207,6 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.164,4 2.164,4 0,0 0,0
Vorjahr 1.715,8 1.715,8 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 299,7 299,7 0,0 0,0
Vorjahr 122,9 122,9 0,0 0,0
Gesamt 2.670,8 2.536,8 134,0 0,0
Vorjahr 2.117,0 1.909,4 207,6 0,0

Für das unter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesene Darlehen wurde als Sicherheit eine Grundschuld über TEUR 1.600 für das Betriebsgrundstück im Grundbuch von Bargteheide eingetragen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 486 (i.Vj. TEUR 243). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 283 (i.Vj. TEUR 127).

IV. Währungsumrechnung

Bilanzposten in Fremdwährungen werden grundsätzlich zu den amtlichen Umrechnungskursen angesetzt, bzw. soweit diese nicht festgestellt werden, zu dem gehandelten Tageskurs. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

V. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

VI. Sonstige Angaben

Der durchschnittliche Personalbestand betrug im Geschäftsjahr 30,8 (im Vorjahr 27,5) Angestellte.

Der Geschäftsführung gehörten während des Geschäftsjahres an:

Herr Xudong Huang, Dipl.-Ing., Hamburg (bis 3. August 2023).

Herr Ming Huang, Ingenieurkaufmann, Hamburg.

Frau Ailin Huang, Kauffrau, Berlin (seit 18. November 2022).

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

12. Juni 2024

MechTech GmbH, Bargteheide

Ailin Huang

Ming Huang

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4.847.180,36 0,00 0,00 4.847.180,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 866.592,86 9.982,56 0,00 876.575,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.901,60 69.743,01 3.983,31 296.661,30
5.944.674,82 79.725,57 3.983,31 6.020.417,08
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 750.000,00 0,00 0,00 750.000,00
6.694.674,82 79.725,57 3.983,31 6.770.417,08
Abschreibungen
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.428.256,21 125.563,00 0,00 1.553.819,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 321.218,86 58.057,56 0,00 379.276,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.708,60 16.790,01 3.980,31 115.518,30
1.852.183,67 200.410,57 3.980,31 2.048.613,93
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.852.183,67 200.410,57 3.980,31 2.048.613,93
Nettobuchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.293.361,15 3.418.924,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 497.299,00 545.374,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 181.143,00 128.193,00
3.971.803,15 4.092.491,15
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 750.000,00 750.000,00
4.721.803,15 4.842.491,15

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

A. Grundlagen des Unternehmens und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Grundlagen des Unternehmens

Die MechTech GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck unter HRB 4888 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist der Im- und Export sowie der Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Guss- und Feingussprodukten wie unter anderem Getrieben, Zahn- und Kettenrädern zur Kraftübertragung bei Maschinen. Sie unterhält ihren Firmensitz in Bargteheide. Dort befindet sich auch die Geschäftsführung und Verwaltung sowie der überwiegende Teil der Lagerhaltung. Das Unternehmen besteht seit rd. 25 Jahren und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich rd. 31 Mitarbeiter beschäftigt.

Die MechTech GmbH ist Zulieferer von Eisen- und Stahlgussteilen für führende Maschinenbauer im deutschen und internationalen Markt. Wir beliefern größtenteils die Getriebebau- und Baumaschinenindustrie, aber auch die Agrarmaschinen- und Automobilindustrie. Unsere Kunden betreiben B2B (Business-to-Business) Geschäft. Wir haben uns in der Vergangenheit als wettbewerbsfähiges Handels- und Dienstleistungsunternehmen am Markt positioniert. Wir genießen bei unseren Kunden einen hohen Vertrauensstatus verbunden mit einer starken und langjährigen Kundenbindung. Unser Dienstleistungsspektrum reicht vom Lieferantenrisikomanagement, über die Abwicklung von Transport und Logistik bis hin zur Qualitätskontrolle und Lagerhaltung. Es ist attraktiv für unsere Kunden und ermöglicht es uns, bei einigen Kunden direkt in die Produktion zu liefern. Fast alle unserer Kunden produzieren für den Weltmarkt.

Auf der Lieferantenseite unterhalten wir ein großes Netzwerk an Gießereien in China, über das wir unterschiedliche Gussteile (Grauguss, Sphäroguss, Feinguss) zu hohen Qualitätsstandards beziehen. Unterstützt werden diese durch Techniker vor Ort, die Qualitätskontrollen durchführen und die Logistik koordinieren.

Es werden etwa 60% unseres Einkaufs auf US $ - Basis abgewickelt; 40% entfallen auf CNY-Basis. Der Verkauf erfolgt in EUR.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach einem weltweiten Konjunktureinbruch, bedingt durch die in 2020 ausgebrochene und bis ins Geschäftsjahr andauernde COVID-19-Pandemie sowie durch den seit Ende Februar des Geschäftsjahresbeginns andauernden Krieg in der Ukraine, blieb die Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft (preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt) im Jahr 2022, bedingt durch Lieferketteneinbrüche, stark steigende Energiepreise und hohe Inflation, etwa auf Vorjahresniveau (Anstieg um 0,25 Prozent).

Die deutschen Maschinenbauer haben im vergangenen Jahr ihre Exporte dem Branchenverband VDMA zufolge auf einen Rekordwert gesteigert. Die Ausfuhren seien 2022 laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) aufgrund von Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes um nominal 6,1 Prozent auf 192,4 Milliarden Euro gestiegen. Preisbereinigt verbuchten die Unternehmen einen Rückgang von real 1,3 Prozent. Der von vielen gefürchtete starke Rückgang ist 2022 laut VDMA ausgeblieben. Insbesondere das vierte Quartal ist danach gut gelaufen. Neben zahlreichen Indikatoren wie gesunkenen Frachtraten belegen die jüngsten Exportdaten, dass sich Störungen der globalen Lieferketten weiter aufgelöst haben. Auch die Exporterwartungen der Hersteller seien zuletzt gestiegen.

B. Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage

1. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2022 ist für unsere Gesellschaft positiv verlaufen. Nach dem Corona-bedingten Umsatzeinbruch, ist das Unternehmen wieder auf dem Wachstumspfad. Ein allgemeiner Anstieg an Infrastrukturprojekten in den letzten Jahren führte zu erhöhten Nachfragen nach Baumaschinen.

Umsatz- und Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2022 war geprägt durch eine signifikante Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um ca. 43 %. Diese war bedingt durch die gute Geschäftslage unserer Kunden sowie der gesamten Branche der Getriebebau- und Baumaschinenindustrie und den daraus resultierenden Anstieg der Bestellungen. Bedingt durch überproportional gestiegene Materialaufwendungen verminderte sich das Rohergebnis um 4,3 %.

Durch die Erhöhung von Personal- und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderte sich das Jahresergebnis unter Berücksichtigung der Ertragsteuern insgesamt um 27,6 %.

Personalbereich

Die Personalausstattung ist angemessen, neue Mitarbeiter werden dennoch gesucht. Die Mitarbeiter sind dem Organisationsbereich der IG Metall zuzuordnen. Die Mitarbeiter in der Logistik und im Werkstattbereich sind ausgelastet. Gegenüber dem Vorjahr wurden durchschnittlich rd. drei Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Beschaffung

Unsere Lieferanten in China waren auch mit Lockdown Einschränkungen konfrontiert. Diese hatten jedoch keine Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit. Grund hierfür waren ergriffene Maßnahmen aufgrund des Supply Chain Risk Managements durch vorrausschauende Produktionsplanung und Sicherheitsbestände. Trotz der Corona-bedingten leicht abgeschwächten Konjunktur steigen die Lohnkosten kontinuierlich, da weiterhin eine große Nachfrage für die benötigten Fachkräfte besteht.

Die Lieferkettenthematik wird von uns mit einem zunehmend breiteren Lieferantenportfolio adressiert, welches auch international differenziert werden soll. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Lieferantennetzwerkes ist in Arbeit.

Transport

Die weltweiten Überkapazitäten auf den Meeren wurden durch Containerengpässe und Hafensperrungen konterkariert. So sind die Transportkosten von China nach Europa pro Container teilweise von T€ 1,5 bis 2 zu Beginn der Pandemie auf T€ 10 und mehr gestiegen, um gegen Ende 2022 wieder Richtung T€ 2 zu tendieren.

Unsere Transporte erfolgen durch mehrere, langjährig kontrahierte Speditionen. Die Zuverlässigkeit der Speditionen hat einen großen Einfluss auf das Erscheinungsbild von MechTech bei unseren Kunden.

2. Darstellung der wirtschaftlichen Lage

a) Vermögenslage

AKTIVA

Das Anlagevermögen verringerte sich im angelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 121, was überwiegend mit Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 200 begründet ist, denen lediglich Zugänge in Höhe von TEUR 80 gegenüberstanden. Das Umlaufvermögen vergrößerte sich gegenüber dem Vorjahr vor allem durch die Zunahme an Bankguthaben in Höhe von TEUR 3.834. Die Vorräte verminderten sich um TEUR 586 im Wesentlichen durch das stichtagsbedingte Eintreffen von Lieferungen aus China. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Vorjahr um TEUR 923, was mit dem insgesamt geringeren Geschäftsvolumen im Q4 2022 sowie stichtagsbedingten Einflüssen zusammenhängt. Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 22.505 um TEUR 2.934 höher als im Vorjahr.

PASSIVA

Das Eigenkapital erhöht sich aufgrund des Jahresüberschusses unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung von TEUR 17.433 auf TEUR 18.916. Die Eigenkapitalquote verringert sich bei einer abermals gestiegenen Bilanzsumme auf 84,1 %.

Die Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer stiegen durch Zuführung für die Steuernachzahlungen 2022 um TEUR 383. Im Bereich Sonstige Rückstellungen verminderten sich v.a. die Rückstellungen für Personal um TEUR 41. Insgesamt verminderten sich die sonstigen Rückstellungen um TEUR 25. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich insgesamt um TEUR 554. Die Steigerung entfällt überwiegend auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ TEUR 449) sowie auf Sonstige Verbindlichkeiten (+ TEUR 177), während sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund planmäßiger Tilgungen verminderten (- TEUR 72). Die Erhöhungen resultieren vorwiegend aus dem Anstieg des Geschäftsvolumens.

b) Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR - 2.599 auf TEUR 4.176. Die Hauptgründe dafür sind Veränderungen in den Bereichen der Bestände an Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Bestandserhöhungen im Vorjahr trotz einem höheren Jahresergebnis zu einem negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit geführt haben.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Anstieg um TEUR 787) ist auf TEUR - 80 gestiegen. Grund hierfür ist eine gegenüber dem Vorjahr geringere Investitionstätigkeit. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Anstieg um TEUR 1.086) liegt deutlich über Vorjahresniveau. Dies resultiert aus im Vorjahr in größerem Umfang getätigten Investitionen in Wertpapiere des Umlaufvermögens. Die Finanzmittel am Ende der Periode sind auf TEUR 5.849, kommend von TEUR 2.015, gestiegen.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets durch schnelle Zahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Bestehende Kreditlinien bei den Hausbanken wurden zu keinem Zeitpunkt in Anspruch genommen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend aus Gesellschaftsmitteln.

c) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 erhöhten sich um TEUR 15.225 (43,3 %). Diese Entwicklung resultiert überwiegend aus der Ausweitung des Handelsvolumens infolge gestiegener Kundenbestellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Wesentlichen infolge des Anstiegs der Erträge aus Währungsumrechnung und verbesserten die Ertragslage.

Entsprechend zu den gestiegenen Umsatzerlösen erhöhte sich der Aufwand für Material und bezogene Leistungen überproportional um TEUR 15.754. Die Erhöhung der Materialaufwandsquote resultiert überwiegend aus gestiegenen Beschaffungskosten einschließlich der Nebenkosten.

Die Personalaufwendungen stiegen vorwiegend als Folge der größeren Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter verglichen mit dem Geschäftsjahr 2021. Daneben gab es übliche Gehaltssteigerungen.

Die Abschreibungen und Finanzerträge sowie der Finanzaufwand bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahres. Der sonstige betriebliche Aufwand steigerte sich auf TEUR 1.980 (+ TEUR 480). Hier waren vor allem gestiegene Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (+ TEUR 156), Verkaufsprovisionen (+ TEUR 138), Buchführungs-, Abschluss- und Prüfungskosten (+ TEUR 56), Betriebsbedarf (+ TEUR 44) sowie Versicherungsbeiträge (+ TEUR 31) ausschlaggebend.

Die Ertragsteuern verringern sich infolge des verminderten Vorsteuerergebnisses um TEUR 364. Das Ergebnis nach Steuern fiel aufgrund der oben genannten Zahlen und Einflüsse gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.619.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist weiterhin als positiv zu bewerten. Bei deutlich gestiegenen Umsatzerlösen konnte allerdings aufgrund von Kostensteigerungen in den Bereichen Material- und Personalaufwand sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen unter Berücksichtigung von Ertragsteuern nur ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 617 vermindertes Jahresergebnis erwirtschaftet werden. Der Cashflow des Geschäftsjahres 2022 war mit TEUR 3.834 positiv und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich. Die Eigenkapitalquote liegt mit 86,7 % nachhaltig auf hohem Niveau.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

1. Zukünftige Entwicklung und Prognosebericht

Die Kunden aus der Baumaschinenindustrie blicken verhalten positiv in die Zukunft. Dem zinsbedingten Einbruch im Miet- und Gewerbebau steht wahrscheinlich ein deutlicher Anstieg von Infrastrukturprojekten gegenüber (z.B.: Bahn, Brücken, Oberleitungen, Energieinfrastruktur etc.), so dass die Baumaschinenindustrie von einer guten, diversifizierten Auftragslage jetzt und in Zukunft ausgeht.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse leicht unterhalb des Niveaus des Jahres 2022 bei einem verbesserten Roh- und Jahresergebnis. Dies resultiert aus unserer Sicht aus dem Abbau unserer erhöhten Lagerbestände, um Produktionssicherheiten und die langen Seefrachtzeiten zu Pandemiezeiten zu überbrücken. Effektiv gesehen, ist dies eine verspätete Gewinnrealisierung von Wareneinsätzen aus Vorjahren. Die zum Jahresende 2022 bestehenden Beziehungen mit unseren Kunden weisen auf einen grundsätzlich erfolgreichen Geschäftsverlauf in 2023 hin.

Die im vergangenen Jahr getroffenen Einschätzungen der Geschäftsführung zur zukünftigen Entwicklung unserer Gesellschaft sind in Bezug auf die Umsatzerlöse deutlich übertroffen worden. Die Rohertragsmarge entwickelte sich in 2022 demgegenüber schlechter als erwartet.

2. Chancen

Chancen für unsere Gesellschaft sehen wir in dem Dienstleistungsspektrum, das wir gegenüber unseren Kunden über die Belieferung hinaus erbringen können. Dieses umfasst das Lieferantenrisikomanagement, die Abwicklung von Transport und Logistik, die Qualitätskontrolle sowie die Vornahme der Lagerhaltung.

Unser diesbezügliches Geschäftsmodell hat sich bewährt. Wir planen im Allgemeinen, den Lagerbestand unter dem Aspekt der Lieferfähigkeit kontinuierlich auszubauen. Dies umfasst mittelfristig auch den Ausbau der Lagerfläche. Des Weiteren planen wir die Erweiterung unseres Dienstleistungsportfolios.

Eine Priorität der Geschäftsführung ist zudem eine stärkere Positionierung in der Agrarmaschinenindustrie, welche als potenzieller Wachstumsmarkt identifiziert wurde. So können die Stärken von MechTech GmbH in der Belieferung von Guss- und Schmiedeteilen in Bezug auf die dort verbauten krafttragenden Teile erfolgversprechend sein. Insbesondere Termin- und Qualitätstreue sowie wettbewerbsfähige Preise eröffnen Chancen zum Ausbau unseres Kundenportfolios.

Weitere Anstrengungen im Bereich "Digitalisierung", "Personalentwicklung" und "Kostenreduzierung" können unsere Ertragssituation auch in Zukunft verbessern.

3. Risiken

Die allgemein bekannten Risiken der (Welt-)Konjunktur, durch Pandemien und Devisenkursentwicklungen gelten auch für uns und treffen alle vergleichbaren Markteilnehmer auf dem Weltmarkt gleichermaßen.

Es werden etwa 60% unseres Einkaufs auf US $ - Basis abgewickelt; 40% entfallen auf CNY-Basis. Der Verkauf erfolgt in EUR. Die Volatilität des US $ zum EUR konnten wir zu einem wesentlichen Teil durch Währungsklauseln in den Lieferverträgen mit allen Großkunden absichern. Derartige Anpassungen werden quartalsweise vorgenommen. Für den Fall deutlicher, nicht vorhersehbarer und nicht abgesicherter Währungskursschwankungen verbleibt ein nicht bezifferbares Risiko bei unserer Gesellschaft.

Mehrere unserer Kunden produzieren für den Weltmarkt. Wir beziehen den überwiegenden Teil unserer Waren aus China. Mögliche Risiken aus den Auswirkungen von Handelskriegen zwischen Europa/China und den USA und damit einhergehenden Zollerhöhungen können wir derzeit nicht abschätzen. Dies gilt auch für signifikant steigende Frachtraten, die ggf. nicht an unsere Kunden weitergegeben werden können.

Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden Sanktionen der EU und der USA haben bisher keinen Einfluss auf unser Geschäft. Es sind diesbezüglich bisher auch keine zukünftigen Risiken erkennbar.

 

Bargteheide, 12. Juni 2024

Ailin Huang

Ming Huang

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den vollständigen Bestätigungsvermerk erteilt:

An die MechTech GmbH, Bargteheide

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MechTech GmbH, Bargteheide, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MechTech GmbH, Bargteheide, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

Dr. Schreiber & Partner Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl-Heinz Klinner, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 wurde am 9. August 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

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