Stadtwerke Witten Energielösungen GmbH
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Weick seit 28.8.2024 | Prokura |
Christian Potthoff seit 6.4.2016 | Prokura |
Markus Borgiel seit 26.1.2016 | Prokura |
Andreas Schumski seit 9.1.2015 | Geschäftsführer |
Rainer Dipl.-Ing. Altenberend seit 2.7.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Energie- und Wasser-versorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH EWMR | 99.00% |
Stadt Witten | 1.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stadtwerke Witten GmbHWittenJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GeschäftsmodellDie Stadtwerke Witten GmbH, welche 1988 gegründet wurde, ist ein vertikal integriertes Unternehmen im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG. Das Kommunalunternehmen versorgt Kund:innen hauptsächlich im Stadtgebiet von Witten mit Strom, Gas, Wasser und Wärme. Hinzu kommen die Sparten Bäder und Schifffahrt. Die Stadtwerke sind in ihrem Netzgebiet Grundversorger für Strom und Gas und erstellen gemäß § 6b EnWG Tätigkeitsabschlüsse und veröffentlichen diese auf dem Internetportal des elektronischen Bundesanzeigers. Allgemeine Entwicklung des MarktesNach ersten Berechnungen des Statistischen Bundeamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Durch ein krisengeprägtes Umfeld kam im Jahr 2023 die gesamt-wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ins Stocken. Gedämpft wurde die Konjunktur auf allen Wirtschaftsstufen durch nach wie vor hohes Preisniveau. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Der Klimawandel, der Krieg in der Ukraine, die begrenzten natürlichen Ressourcen und ein steigender Energiebedarf sind die großen Herausforderungen an die Energieversorgung unserer Zeit. Die Lösung hierfür liegt in Energieeffizienz und Innovation. Von der Stromerzeugung über die Heizung bis hin zur Mobilität, also überall dort, wo Energie verbraucht wird, wird die Kombination von effizienten Technologien und erneuerbaren Energien notwendig sein. Mit bezahlbaren Energiedienstleistungen, maßgeschneiderten Angeboten und wirkungsvollen Projekten sind die Stadtwerke in Witten ein wesentlicher Treiber der Energiewende. Allgemeiner ÜberblickIm Berichtsjahr konnten die Stadtwerke Witten die im Wirtschaftsplan gesetzten Ziele im Wesentlichen erreichen. Die kriegsbedingt massiv gestiegenen Beschaffungspreise an den Energiemärkten stellten bei der Lenkung eines Energieversorgungsunternehmens eine enorme Herausforderung dar. Das Jahresergebnis in Höhe von 10.737 TEUR hat mit 5.456 TEUR den Planwert (5.281 TEUR) deutlich überschritten. Das Geschäftsjahr war von milder Witterung bei gleichzeitigen Preiserhöhungen, die wegen der extremen Volatilität am Beschaffungsmarkt sehr kurzfristig umgesetzt werden mussten, geprägt. Bei einer guten Entwicklung des Rohergebnisses sind allerdings die entsprechenden Risiken, die wegen der Marktsituation deutlich zugenommen haben, im Rahmen des Jahresabschlusses zu berücksichtigen. Im Geschäftsjahr 2023 war der teilweise Verkauf der Anteile an der Beteiligungsgesellschaft Trianel GmbH mit einem Buchgewinn enthalten; im Wesentlichen führte der Verkauf zu einer Ergebnisverbesserung von rd. 7,5 Mio. EUR. Der Abschluss ist somit nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. GeschäftsverlaufUmsatzentwicklung Die Umsatzerlöse ohne Energiesteuern lagen mit 160.172 TEUR um 37.471 TEUR über denen des Vorjahres (122.701 TEUR).
Die Stromabgabe im Geschäftsjahr 2023 betrug 217,9 Mio. kWh (- 3,46 %). Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf Verlusten von Gewerbekunden. Die Gasabgabe verminderte sich offenbar auch weiterhin auf Grund des umgesetzten Sparapells der Bundesregierung, wärmerer Witterung und auf Grund der Nachfrageelastizität des Preises um 2,78 % auf 546,2 Mio. kWh. Bei den Wärmelieferungen verlief die Entwicklung des Absatzes analog zur Gassparte. Hier war ein Rückgang um 2,73 % auf 17,8 Mio. kWh zu verzeichnen. Die Wasserabgabe verringerte sich mit 2,39 % nur leicht auf 5,32 Mio. m 3. Im Bereich der Haushalts-, Gewerbe- und Sondervertragskunden war ein Rückgang zu verzeichnen, der durch die Weiterverteiler lediglich zum Teil kompensiert werden konnte. Die vorgenannten Absatzmengen beziehen sich auf Lieferungen an Kund:innen und enthalten keine Mengen, die das Unternehmen selbst verbraucht hat. Unser Motorfahrgastschiff "MS Schwalbe II" beförderte in der vergangenen Fahrsaison 10.403 Fahrgäste, im Vorjahr waren es 11.855 Fahrgäste. Der Rückgang ist auf das zeitweilige Hochwasser im Juli und August 2023 zurückzuführen. Im Jahr 2023 waren 145.041 Besucher:innen in unseren Bädern zu verzeichnen, wohingegen im Vorjahr 127.341 Besucher:innen in den Bädern gezählt wurden. Der Anstieg der Gästezahlen ist zum Teil auf neu implementierten Veranstaltungen im Freibad Annen zurückzuführen. Die Netzsparte Strom transportierte insgesamt 171,9 Mio. kWh (- 3,37 %). Im Vorjahr waren es 177,9 Mio. kWh. Das Gasnetz transportierte 787,0 Mio. kWh (+ 0,11 %). Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände betrugen 305 (Vorjahr 319) TEUR. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen 9.376 (Vorjahr 6.687) TEUR. Auf die Stromnetzsparte entfielen 3.628 (Vorjahr 1.844) TEUR, davon 2.227 TEUR für die Ersatz- und Neuverlegung von Mittel- und Niederspannungskabeln und für die Herstellung neuer Hausanschlüsse oder Erdverkabelung von nicht mehr zeitgemäßen Freileitungshausanschlüssen. Auf die Gasnetzsparte entfielen 972 (Vorjahr 1.503) TEUR, davon 896 TEUR für die Ersatz- und Neuverlegung von Mittel- und Niederdruckleitungen und für die Herstellung neuer Hausanschlüsse sowie Anschlussverstärkungen. Auf das Wassernetz entfielen 2.947 (Vorjahr 2.039) TEUR, davon 2.573 TEUR für die Neuverlegung und Auswechselung von Hauptversorgungsleitungen und für die Herstellung neuer Hausanschlüsse sowie Anschlussverstärkungen. Auf die anderen Sparten entfielen 1.829 (Vorjahr 1.301) TEUR. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 174 Mitarbeitende konnten im Berichtsjahr auf eine Dienstzeit von mehr als 10 Jahren zurückblicken, davon 97 auf mehr als 25 Jahre und 46 auf mehr als 35 Jahre. Die Gehaltsempfänger:innen waren Ende 2023 im Durchschnitt 45 Jahre und die Lohnempfänger:innen durchschnittlich 43 Jahre alt. Lage des Unternehmens Vermögens- und Finanzlage In der folgenden Übersicht haben wir die Bilanz nach finanzwirtschaftlichen Grundsätzen zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.
Der Anstieg des langfristigen Vermögens begründet sich im Wesentlichen durch die Investition in Sachanlagen. Die Finanzanlagen verringerten sich, weil die Beteiligung an der Trianel GmbH, Aachen, zum größten Teil veräußert wurde. Die Strategie zur Vermeidung von Verwahrentgelten wurde in 2022 beendet, da diese nicht mehr von den Banken erhoben werden. Im Gegenteil: Die Beschaffung langfristigen Fremdkapitals wurde forciert. Die Gutschrift der Darlehensauszahlung erfolgte in 2023. Die Flüssigen Mittel mussten erhöht werden, um auf den volatilen Beschaffungsmärkten parieren zu können. Eingangs wurde bereits berichtet, welche Preissprünge auf den Energiebeschaffungsmärkten ausgelöst wurden. Der deutliche Anstieg der kurzfristigen Schulden ist im Wesentlichen primär durch Überzahlungen im Absatzgeschäft verursacht. Des Weiteren erhöhte ein Großteil unserer Kund:innen wegen der Unsicherheiten auf dem Energiemarkt vorsorglich die Vorauszahlungen. Zusätzlich wurden die Sparapelle der Bundesregierung zum sorgsamen Umgang mit Energie durch unsere Kund:innen umgesetzt. Daraus resultierende Guthaben spiegeln im Wesentlichen den Anstieg wider. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erklärt sich durch offene Steuer- und Gasbezugsverbindlichkeiten. Das Jahresergebnis wurde wie bereits im Vorjahr in die Gewinnrücklagen eingestellt und erklärt somit den Anstieg des Eigenkapitals. In der folgenden Kapitalflussrechnung werden die wesentlichen finanzwirtschaftlichen Vorgänge aufgegliedert. Dabei ist der Cashflow aus dem Jahresergebnis durch Bereinigung um die finanzunwirksamen Erträge- und Aufwendungen entwickelt worden.
FinanzierungDie Investitionen des Geschäftsjahres 2023 wurden mit der Neuaufnahme eines Darlehens in Höhe von 10 Mio. EUR sowie durch Gewinnthesaurierung im Eigenkapital und Abschreibungen finanziert. Chancen und RisikenDie Lage der Stadtwerke Witten GmbH wird maßgeblich durch die vielen Vorgaben der Energiepolitik beherrscht. Der nach wie vor anhaltende Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine beeinflusst die Energiewelt und die daraus resultierende Energiepolitik. Sicher ist dabei, dass es weitere Änderungen für die Energiebranche und somit auch für die Stadtwerke Witten GmbH geben wird. Mit der Umsetzung des Kohleausstiegs, oder aber auch die weitere Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie sind nur zwei von vielen Themen genannt, die zukünftig die Branche vor große Herausforderungen stellen werden. Für das Geschäftsjahr 2024 sowie die Folgejahre stehen die Stadtwerke als kommunales Unternehmen im Fokus dieser energiepolitischen Rahmenbedingungen. Daher gilt es bei Entscheidungen eine Abwägung von Chancen und Risiken zu treffen, die wirtschaftlich, nachhaltig und im Sinne der Stadt Witten sind. Bei möglichen Abweichungen in der Unternehmensplanung nutzt die Stadtwerke Witten GmbH daher das Instrument des Risikomanagements. Dabei wird unter Risiko die Gefahr verstanden, die aus Ereignissen oder Handlungen resultiert, die die geplanten Ziele der Gesellschaft negativ beeinflussen. Die Stadtwerke Witten GmbH ist durch die verschiedenen Geschäftsfelder sowie Beteiligungsgesellschaften unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt. Für den Fortbestand der Gesellschaft werden daher gefährdende Entwicklungen mittels des Risikomanagementsystems früh erkannt und mit Maßnahmen zur Risikosteuerung begegnet. Die beiden Merkmalsausprägungen Risikohöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit werden im Risikobericht zu einem Risikopotenzial verdichtet. Dieses Risikopotenzial ermöglicht eine Skalierung und somit eine entsprechende Einordnung aller Risiken. Die Risikobetrachtung beschränkt sich nicht nur auf das laufende Jahr, sondern berücksichtigt auch den mittelfristigen Fortbestand der Gesellschaft. Das Risikomanagement ist durch die permanente Eingabemöglichkeit der Risikoverantwortlichen prozessual in die Arbeitsabläufe aller Bereiche integriert. Dadurch werden potenzielle Risiken der Stadtwerke Witten GmbH kontinuierlich identifiziert und aktiv gesteuert. Eine zeitnahe Information des Aufsichtsrats über mögliche Risiken wird mittels einer regelmäßigen Berichterstattung sichergestellt. Es ist entscheidend, dass wir als Stadtwerke Witten GmbH agil auf diese Entwicklung reagieren, um von den Chancen zu profitieren und mögliche Risiken zu mindern. Eine Vorausschau für Chancen und Risiken in der Energiewirtschaft für 2024 sieht wie folgt aus: Grundsätzlich können Risiken von unterschiedlicher Natur sein. Hierbei sind in der Energiebranche strategische Risiken, gesetzliche Risiken, Regulierungsrisiken, Preis- und Mengenrisiken, sonstige operative Risiken und finanzwirtschaftliche Risiken zu differenzieren. Zwar haben sich die Beschaffungsmärkte im Vergleich zum Vorjahr erholt, zeigen jedoch bei sinkenden Marktpreisen weiterhin Risiken für Preise und Mengen. Hier können durch witterungsbedingte Mengenveränderungen oder -rückgänge aufgrund von Insolvenzen positive, wie negative Ergebniseffekte entstehen. Wenn durch geringere Absatzmengen bei gleichzeitiger Marktpreissteigerung Verkäufe getätigt werden, wirkt sich dies positiv auf das Ergebnis aus. Andererseits besteht das Risiko durch Nachkäufe bei steigenden Marktpreisen, wodurch Verluste generiert würden. Selbige Problematik gilt bei fallenden Marktpreisen im Zuge von Ab- und Zukäufen. Branchenüblich bestehen bei der Stadtwerke Witten GmbH die größten Risiken, aber auch Chancen, bei der Beschaffung und dem Absatz von Strom und Gas. Die Bezugsmengen, die durch Absatzveränderungen bzw. Preisschwankungen über die Börse verkauft werden müssen, stellen dabei einen wesentlichen Einflussfaktor dar. Aufgrund der ungewissen Situation auf den Beschaffungsmärkten, im Zusammenhang mit dem -bereits erwähnten- Konflikt in der Ukraine, ist ein erhebliches Marktrisiko entstanden, welches uns nach wie vor begleitet. Die befürchteten Lieferengpässe bewahrheiteten sich zwar nicht, jedoch gilt es weiterhin ein Augenmerk auf die kritische Situation in Europa und in anderen Teilen der Welt zu richten. Eine weitere potenzielle Gefahr besteht darin, dass die Volatilität der Energiepreise die Rentabilität von Projekten beeinträchtigen könnte oder dass politische Veränderungen zu Unsicherheiten und Schwankungen in der Regulierung führen könnten. Die Ausweitung und Qualitätszunahme von Cyberangriffen sorgen für potentielle Gefährdungen in der Betriebskontinuität und der Sicherheit der Energieinfrastruktur. Der Klimawandel und die daraus resultierenden Wetterveränderungen, wie bspw. andauender Starkregen oder anhaltende Dürreperioden, dürfen bei energiepolitischen Entscheidungen nicht vernachlässigt werden. Chancen der Stadtwerke Witten GmbH bestehen in der Ausweitung neuer Geschäftsfelder durch Fortschritte in Speichertechnologien, intelligenten Netzwerken und erneuerbaren Energien. Das wachsende Interesse an umweltfreundlichen Lösungen könnte Unternehmen dazu anspornen, auf erneuerbare Energien umzusteigen und nachhaltige Praktiken zu integrieren. Die Regierung könnte verstärkte Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien und emissionsarme Technologien schaffen. Der Ausbau von Kooperationen mit der ewmr und der evu zählwerk bietet die Möglichkeit, Potenziale zu heben und Synergien weiter auszuschöpfen. Das Geschäftsfeld Energiedienstleistungen bietet, u. a. aufgrund der Ausweitung der Elektromobilität, die Chance positive Ergebnisauswirkungen zu generieren. Allerdings gilt es hier die rechtliche Situation des §7c EnWG genau zu beobachten und unternehmenspolitisch sinnvoll einzuordnen. Das Projekt zur Umstellung auf SAP/4Hana ist eine weitreichende Unternehmensaufgabe mit einer anspruchsvollen Implementierungs- und Umstellungsphase. Durch das Projekt werden u.a. prozessuale Erleichterungen für interne Abläufe erwartet. Das Thema Digitalisierung bietet darüber hinaus die Möglichkeit sich effizienter aufzustellen. Dies kann, wie bereits angedeutet, in den Bereichen der Erzeugungsanlagen, der Strom- und Gasnetze sowie den Speichern erfolgen. Zum anderen findet die Digitalisierung Anwendung als Schnittstelle zu den Kund:innen. Hier kann erstmals in größerem Umfang die Angebots- bzw. Nachfrageflexibilität weiterentwickelt werden, wodurch die digitale Kundenbindung zu der Stadtwerke Witten GmbH verbessert werden kann. Die Risikolage der Stadtwerke Witten GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr merklich entspannt, sodass unter Berücksichtigung aller Risiken nach derzeitiger Einschätzung eine Bestandsgefährdung der Stadtwerke Witten GmbH nicht zu erkennen ist. AusblickLaut Erfolgsplan erwarten wir für das laufende Jahr 2024 ein Jahresergebnis vor Rücklagendotierung von 4,5 Mio. EUR. Durch die tiefgreifenden Transformationsprozesse in der Energiewirtschaft rund um die Themen Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung, Demografischer Wandel und Diversifizierung stehen die Stadtwerke Witten vor großen Herausforderungen. Neben den dadurch entstehenden Risiken gilt es, die Themen als Chance für die Zukunft zu nutzen. Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette, der Erhalt der Leistungsfähigkeit des Unternehmens trotz drohender Kompetenzverluste im Zuge des Fachkräftemangels sowie die in der Konsequenz umzusetzende Diversifizierung der Geschäftsmodelle hin zu einem lokalen, nachhaltigen und multifunktionellen Energiedienstleister sind dabei zu nennende Beispiele. Die aktuell angespannte volkswirtschaftliche Lage, u. a. aufgrund der noch immer anhaltenden Situation im Ukraine-Krieg, führt zu schwer messbaren Risiken. Es ist jedoch mit erhöhten Forderungsausfällen auf der Absatzseite zu rechnen. Zudem ist zu befürchten, dass aufgrund von ausbleibenden Abnahmemengen - durch Insolvenzen und Kurzarbeit - bei der Beschaffung ein enormes Risiko entsteht, welches sich auf geringere Netzmengen auswirkt. Die Netzerlöse für das Geschäftsjahr 2024 würden somit geringer ausfallen. Weitere Herausforderungen bestehen in der weitreichenden Umstellung des kaufmännischen Systems sowie in der Projektierung und Umsetzung eines Hallenbadneubaus für die Wittener Bevölkerung. Durch die weitreichende Sensibilisierung, bezüglich des Umganges zum Thema Compliance optimieren die Stadtwerke Witten das Chancen-/Risikoverhältnis für die Zukunft. Festzuhalten ist, dass die aktuellen Rahmenbedingungen zu vielen Unsicherheiten in der Energiewirtschaft führen. Für die Stadtwerke Witten gilt es daher, sich diesen Veränderungen zu stellen und sich organisatorisch, prozessual und kulturell auf diese einzustellen sowie zu optimieren. Bericht über die Einhaltung der öffentlichen ZwecksetzungDie Stadt Witten hat durch die Festlegung des Unternehmensgegenstandes im Gesellschaftsvertrag der Stadtwerke Witten GmbH die öffentliche Zwecksetzung vorgeschrieben. Nach § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand des Unternehmens die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme, die Personenschifffahrt auf der Ruhr, der Betrieb von Bädern, die Entsorgung, die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen sowie die Beteiligung an Gesellschaften der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Zudem ist die Gesellschaft nur zu Maßnahmen und Geschäften berechtigt, die den Gesellschaftszweck fördern. Mit der Beschränkung auf die vorgenannten Tätigkeitsbereiche ist somit die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung gem. § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW gegeben. Im Rahmen der Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats bedarf die Geschäftsführung in zahlreichen Angelegenheiten der Gesellschaft der Zustimmung des Aufsichtsrats (Vorbehaltsaufgaben des Aufsichtsrats gemäß § 10 des Gesellschaftsvertrages). Darüber hinaus hat die Geschäftsführung den Prüfungsauftrag an den Abschlussprüfer (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) um die Prüfung der Einhaltung der Grundsätze gemäß § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz zu erweitern; der Abschlussprüfer hat im Prüfungsbericht über die Ergebnisse der Prüfung gemäß § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz besonders zu berichten.
Witten, 29. April 2024 Stadtwerke Witten GmbH Andreas Schumski Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung in der Zeit vom 01.01.23 bis zum 31.12.23
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Firma: Stadtwerke Witten GmbH Sitz: Witten Registergericht: Amtsgericht Bochum Handelsregisternummer: HRB 8706 I. Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn und VerlustrechnungDer Jahresabschluss der Stadtwerke Witten GmbH wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetztes und des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt. Um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Stadtwerke Witten GmbH ist ein Tochterunternehmen der Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (ewmr) mit Sitz in Bochum und Mutterunternehmen der Stadtwerke Witten Mittelspannungsnetz GmbH, Witten, (SWWMS) (vormals: VGW Vermögensgesellschaft Witten mbH, Witten, (VGW)). Sie hat keinen Konzernabschluss aufgestellt, da die ewmr einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung gemäß § 291 HGB für die Stadtwerke Witten GmbH aufstellt. Der Konzernabschluss wird beim Amtsgericht Bochum, HRB 6191, einsehbar sein, sowie nach Einreichung gemäß § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers, in dessen Unternehmensregister. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen und werden über die Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen umfassen Einzelkosten sowie zurechenbare Material- und Lohngemeinkosten einschließlich angemessener Verwaltungskosten. Erhaltene Zuschüsse werden bei den fertigen Anlagen von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen im Sachanlagevermögen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten. Die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Das gesamte Vorratsvermögen wird unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Berücksichtigung von Wertminderungen in begründeten Einzelfällen angesetzt. Für den Verbrauchszeitraum zwischen Ablesung und Bilanzstichtag wird anhand anerkannter mathematischer Methoden der Verbrauch auf den Bilanzstichtag hochgerechnet und entsprechend verwertet. Die daraus resultierenden Forderungen werden mit den entsprechenden erhaltenen Anzahlungen verrechnet. Mögliche daraus resultierende Überzahlungen werden passivisch ausgewiesen. Die Flüssigen Mittel werden mit Nennwerten angesetzt. Die ab dem 1. Januar 2003 empfangenen Baukostenzuschüsse werden aktivisch von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt (Behandlung als Investitionszuschüsse). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Die Rückstellungen werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie erwartete künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Für unterlassene Instandhaltungsaufwendungen werden Rückstellungen gebildet, wenn sie in den ersten drei Monaten des folgenden Geschäftsjahres nachgeholt werden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederungen der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem Anlagespiegel. Die Anteile am Besitz zum Bilanzstichtag ergeben sich wie folgt:
** Ergebnis 2022, die Angaben für 2023
lagen zum Erstellungszeitpunkt noch nicht vor
**** Geschäftsjahr vom 1.Oktober 2022 bis
30. September 2023
***** Ergebnis 2021, die Angaben für 2022
bzw. 2023 lagen zum Erstellungszeitpunkt noch nicht vor
(2) Vorräte
Im Wesentlichen handelt es sich bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um die typischen Stoffe und Materialien zur Unterhaltung und Erweiterung von Strom-, Gas- und Wassernetzen, Immobilien, CO 2 -Zertifikate und um Arbeitskleidung. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen die Stadt Witten und die dazugehörigen Betriebe und Anstalten. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind hauptsächlich abgegrenzte Verkehrssteuern und Gutschriften der Amprion enthalten. (4) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital von 18.407 TEUR ist voll eingezahlt. (5) Rückstellungen
Der § 253 Abs. 2 HGB verpflichtet bei den Altersversorgungsverpflichtungen mit dem 10-jährig geglätteten Zinssatz bei 15 Jahren Bindung abzuzinsen (bis 2015 wurde der 7-jährige geglättete Zinssatz angewendet). Der hieraus resultierende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 33 TEUR. Den Rückstellungen für Pensionen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Die Bewertung erfolgte zum versicherungsmathematischen Barwert mittels Anwartschaftsbarwertverfahren. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. K. Heubeck, Köln, verwendet. Die Abzinsung erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 und Abs. 6 HGB mit dem laufzeitadäquaten Marktzinssatz in Höhe von 1,82 %. Der Berechnung wurde ein Gehalts- und Rententrend von 2 % zugrunde gelegt. Die Gesellschaft ist Mitglied der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) und hat auf Grund tarifvertraglicher Pflichten ihre Belegschaft entsprechend der Satzung bei dieser umlagenfinanzierten Zusatzversorgungskasse zu versichern. Es handelt sich um eine nur mittelbare Pensionsverpflichtung. Unter Zugrundelegung eines theoretischen Entpflichtungsszenarios wäre für den durchschnittlichen Versicherten noch ein Entpflichtungsbetrag von rund 76 TEUR anzusetzen. Bei der VBL sind derzeit 495 bis 505 Mitglieder versichert. Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Altersteilzeitverpflichtungen und energiewirtschaftliche Marktrisiken sowie Archivierungsverpflichtungen gebildet. (6) Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der in der Bilanz dargestellten Verbindlichkeitenposten und ihre Entwicklung im Jahre 2023 ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf Grund planmäßiger Tilgung gesunken, die Fristigkeitenzuordnung erfolgt auf Basis der vereinbarten Zinsbindungen. Im Vorjahr stellten sich die Bankverbindlichkeiten wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zu 11.569 TEUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr 4.473 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen enthalten zu 1.688 TEUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr 1.778 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen die Stadt Witten mit ihren Betrieben und Anstalten und bestehen im Wesentlichen aus Überzahlungen die das Verkaufsgeschäft betreffen und aus Sonstigen Verbindlichkeiten. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Überzahlungen aus dem Verkaufsgeschäft und zur Abbuchung vorgemerkte abzuführende Steuern. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Es bestehen die in der Versorgung üblichen Blankodarlehen und Verbürgungen durch den kommunalen Gesellschafter. Es bestehen keine Pfandrechte Dritter. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen die in der Energiewirtschaft üblichen langfristigen Verträge auf der Beschaffungsseite. Hieraus resultierende Verpflichtungen ohne Gegenleistungen liegen nicht vor und sind damit nicht für die Beurteilung der Vermögens- und Finanzlage relevant. Soweit erkennbare Missverhältnisse zwischen Leistung und Gegenleistung vorliegen, wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(7) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse beziehen sich mit 157 Mio. EUR auf die Bereitstellung für Strom, Gas, Wasser und Wärme. Dies macht einen Anteil von 97,94 % des Gesamtumsatzes. Die anderen Betriebserlöse bestehen aus der Schifffahrt, den Bädern und Erlösen aus anderen Leistungen, von insgesamt 3 Mio. EUR (2,06 %). Diverse Veranstaltungen in den Bädern tragen hier zum Anstieg der Erlöse bei. Bei der Personenschifffahrt ist der Rückgang der Erlöse auf die zeitweilige Hochwasserlage im Juli und August 2023 zurückzuführen. (8) Sonstige betriebliche Erträge Im Wesentlichen sind hier Erträge von 7.525 TEUR aus Anlagenabgängen und Zuschreibungen, 747 TEUR aus der Auflösung von Rückstellungen sowie 758 TEUR periodenfremde Erträge enthalten. (9) Materialaufwand
(10) Personalaufwand
(11) Abschreibungen
(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 106 TEUR enthalten. Außerdem verteilen sich die betrieblichen Aufwendungen u. a. auf andere Dienst- und Fremdleistungen von verbundenen Unternehmen, EDV-Kosten, Versicherungsbeiträge, sonstige Aufwendungen und Prüfungs- und Beratungskosten.
V. SONSTIGE ANGABEN(21) Mitglieder des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung Aufsichtsrat Lars König, Bürgermeister, Witten, Vorsitzender Sven Schmidt, Elektromonteur, Witten, 1. stv. Vorsitzender Dr. Uwe Rath, Diplom-Geograph, Witten, 2. stv. Vorsitzender Emina Alibasic, Betriebswirtin, Bochum Frank Bartsch, Technischer Angestellter, Bergkamen Stefan Borggraefe, Software-Entwickler, Witten, bis 10.02.2023 Sören Braun, Energiewirtschaftsmanager, Witten Regina Fiedler, Handelsbetriebswirtin, Witten Michael Hasenkamp, Kaufmann, Witten Siegfried Hillert, Technischer Postamtmann, Witten Claus Humbert, Pfarrer, Witten, bis 17.12.2023 Oliver Krieg, Elektromeister, Witten Birgit Legel-Wood, Gesamtschulrektorin, Witten Carina Neumann, Kaufmännische Angestellte, Bochum Ute Niederhagemann, Postangestellte, Witten, ab 05.02.2023 Jan Pohl, Ökonom, Witten Volker Pompetzki, Geschäftsführer, Witten Detlef Steinert, Busfahrer, Witten, ab 28.03.2023 Martin Strautz, Handelsvertreter, Witten Christian Walker, Angestellter, Witten Geschäftsführung Andreas Schumski (22) Gesamtbezüge des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung Die Vergütungen an den Aufsichtsrat belaufen sich auf EUR 46.500. Der Vorsitzende erhält davon EUR 4.680,00, die zwei Stellvertreter je EUR 3.510,00 und die anderen Mitglieder EUR 2.340,00. Für frühere Werkleiter/Geschäftsführer und ihre Hinterbliebenen wurden 99 TEUR aufgewendet; für diesen Personenkreis existieren Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.999 TEUR. Die Bezüge der Geschäftsführung setzen sich wie folgt zusammen:
(23) Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar der Abschlussprüfungsgesellschaft entfällt mit 53 TEUR auf die Abschlussprüfungsleistungen sowie mit 11 TEUR auf sonstige Leistungen. (24) Periodenfremdes Ergebnis Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 wurde außerhalb der Umsatzerlöse durch ein positives Periodenfremdes Ergebnis von 1.424 TEUR beeinflusst. (25) Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (ewmr), mit Sitz in Bochum, liefert die wesentlichen Mengen an Strom und Gas und hat als Mutterunternehmen der Stadtwerke Witten GmbH einen befreienden Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt. (26) Angaben über bestimmte Geschäfte nach § 6b Abs. 2 EnWG Geschäfte mit verbundenen Unternehmen, die außerhalb der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit anfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage der Stadtwerke Witten GmbH nicht lediglich von untergeordneter Bedeutung sind, liegen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor. Es bestehen übliche Leistungsbeziehungen zu Dienstleistungsunternehmen, mit denen ein mittel- oder unmittelbares Beteili-gungsverhältnis besteht. Im Wesentlichen sind dies rku.it und evu zählwerk; dabei sind Aufwendungen in Höhe von 4.523 TEUR angefallen.
Witten, 29. April 2024 Stadtwerke Witten GmbH Andreas Schumski Entwicklung des Anlagevermögens
Erläuterungen gemäß § 6b Absatz 3 Satz 7 EnWG zu den Tätigkeitenabschlüssen der Stadtwerke Witten GmbHGemäß der Klassifizierung nach § 6b Absatz 3 EnWG liegen bei der Stadtwerke Witten GmbH die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung, Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme (kurz: Moderner MSB), andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors sowie die Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile (kurz: LIS) und Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors vor. Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors betreibt die Gesellschaft mit den definierten Sektoren Wasser, Wärme, Schifffahrt und Bäder. Die Tätigkeitenbilanzen und deren Gewinn- und Verlustrechnungen sind maschinell erstellt und können daher auch Posten enthalten deren Wert lediglich 0,00 Euro beträgt. Grundsätze, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die ausgewiesenen Aufwendungen und Erträge den einzelnen Unternehmensaktivitäten zugeordnet werdenAuf Basis von Einzelkonten werden die wesentlichen Aktiv- und Passivposten sowie Aufwendungen und Erträge den Unternehmensaktivitäten direkt zugeordnet. In den Fällen, wo dies nicht möglich ist oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich nach Verteilungsschlüsseln, die eine sachgerechte Zuordnung zu den einzelnen Aktivitäten ermöglichen. Hiervon sind insbesondere Verwaltungskosten sowie allgemeine Netz- und Vertriebskosten betroffen. Die Berechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erfolgt unter der Fiktion, dass die einzelnen Unternehmensaktivitäten selbst Steuerschuldner sind. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen bzw. gegenüber Dritte werden an die Finanzierungssparte abgetreten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden anhand eines Finanzbedarfsschlüssels in die einzelnen Unternehmensaktivitäten verteilt. Die Verteilung des Eigenkapitals erfolgt anhand des Buchrestwertschlüssels des Sachanlagevermögens. Aus betrieblichen Gründen wurde im Berichtsjahr auf die Abtretung der VBL-Rückstellung an die interne Finanzierungsparte verzichtet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß §253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Zinseffekte teilen sich wie folgt auf die jeweiligen Tätigkeiten auf: Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen
Grundsätze innerbetrieblicher LeistungsverrechnungLeistungsbeziehungen zwischen den einzelnen Unternehmenstätigkeiten werden ausschließlich zu Marktpreisen bewertet. Über die "Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnung" ist das Ausmaß der innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen ersichtlich. Tätigkeitsabschluss ElektrizitätsverteilungBilanz der Stadtwerke Witten GmbH zum 31. Dezember 2023ElektrizitätsverteilungAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung in der Zeit vom 01.01.23 bis zum 31.12.23Elektrizitätsverteilung
Tätigkeitsabschluss GasverteilungBilanz der Stadtwerke Witten GmbH zum 31. Dezember 2023GasverteilungAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung in der Zeit vom 01.01.23 bis zum 31.12.23Gasverteilung
Tätigkeitsabschluss moderner MessstellenbetriebBilanz der Stadtwerke Witten GmbH zum 31. Dezember 2023moderner MessstellenbetriebAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung in der Zeit vom 01.01.23 bis zum 31.12.23Moderner MSB
Tätigkeitsabschluss Öffentliche LadeinfrastrukturBilanz der Stadtwerke Witten GmbH zum 31. Dezember 2023Öffentliche LadeinfrastrukturAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung in der Zeit vom 01.01.23 bis zum 31.12.23Öffentliche Ladeinfrastruktur
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stadtwerke Witten GmbH, Witten Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Witten GmbH, Witten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Witten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "Gasverteilung", "Moderner Messstellenbetrieb" und "Öffentliche Ladeinfrastruktur" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage der Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Düsseldorf, den 6. Mai 2024 EversheimStuible
Treuberater GmbH
Semelka, Wirtschaftsprüfer Fuchs, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDie Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat regelmäßig über die Lage des Unternehmens und die Geschäftsentwicklung. Der Aufsichtsrat behandelte alle wichtigen Themen und Vorgänge und fasste die erforderlichen Beschlüsse. Die ES EversheimStuible Treuberater GmbH, Düsseldorf, prüfte den Jahresabschluss 2023 und versah ihn mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag zur Ergebnisverwendung geprüft und empfiehlt der Gesellschafterversammlung die Feststellung.
Witten, im Juni 2024 Der Aufsichtsrat Lars König, Vorsitzender Auszug aus der Niederschrift über die Sitzung der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Witten GmbH am 25.09.2024[...] TOP 3 Feststellung des Jahresabschlusses 2023Per Umlaufbeschluss beschließt die Gesellschafterversammlung am 25.09.2024: Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss der Stadtwerke Witten GmbH für das Geschäftsjahr 2023 (bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) fest. Der Jahresüberschuss in Höhe von 10.736.627,01 € wird vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der Lagebericht wird zur Kenntnis genommen.
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Witten, 25.09.2024 |
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