Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH

Lanterstraße 20, 46539 Dinslaken, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 10286
Eingetragen
6.12.2002
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBau von Bahnverkehrsstrecken
Gegenstand
ist die Ausübung von Bautätigkeiten wie Ingenieur-, Tief- und Straßenbau, Wasserbau, Schlüsselfertigbau, Gleisbau, Bau von Lärmschutzanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Schuster
seit 28.8.2025
Prokura
Marta Balatkova
seit 24.11.2020
Prokura
Yildirim Bilgen
seit 28.4.2020
Prokura
Daniel Ferrari
seit 12.3.2019
Geschäftsführer
Marc Walter Hellmich
seit 12.3.2019
Geschäftsführer
Peter Buchwald
seit 26.11.2013
Prokura
Prokura
Stefan Rupert Reischl
seit 17.7.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Walter Hellmich Holding GmbH & Co. KG
Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH

Dinslaken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 10.576.737,08 11.795.562,08
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.862,00 69,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.862,00 69,00
II. Sachanlagen 10.532.275,08 11.764.893,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.835.362,28 6.025.286,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.312.238,00 4.166.145,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.674,80 1.573.461,80
III. Finanzanlagen 30.600,00 30.600,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.100,00 30.100,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 121.782.524,66 136.167.944,52
I. Vorräte 150.633,43 132.989,32
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 150.633,43 132.989,32
2. In Ausführung befindliche Bauaufträge 138.826.078,00 176.044.263,00
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -138.826.078,00 -176.044.263,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 65.171.719,15 43.018.684,40
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.765.355,80 6.717.111,10
2. Forderungen gegen sonstige Unternehmen der Hellmich Gruppe 59.411.623,78 32.157.704,60
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.425.843,44 2.699.536,71
4. Sonstige Vermögensgegenstände 568.896,13 1.444.331,99
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 56.460.172,08 93.016.270,80
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 102.507,47 189.923,21
132.461.769,21 148.153.429,81

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 68.040.154,70 44.745.023,06
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 5.000.000,00 5.000.000,00
III. Bilanzgewinn 62.040.154,70 38.745.023,06
B. RÜCKSTELLUNGEN 20.686.539,00 3.674.502,09
1. Steuerrückstellungen 10.556.986,00 994.502,09
2. Sonstige Rückstellungen 10.129.553,00 2.680.000,00
C. VERBINDLICHKEITEN 43.735.075,51 99.733.904,66
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 24.163.949,01 78.005.748,29
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.075.944,94 12.824.979,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Unternehmen der Hellmich Gruppe 0,00 349.911,11
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.798.438,01 951.516,88
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.696.743,55 7.601.749,05
- davon aus Steuern: EUR 2.394.284,25 (Vorjahr: EUR 6.421.208,44)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 14.944,00 (Vorjahr: EUR 80.637,29)
- davon gegenüber mittelbaren Gesellschaftern: EUR 1.483.700,19 (Vorjahr: EUR 289.051,45)
132.461.769,21 148.153.429,81

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 187.942.211,51 44.159.832,13
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands in Ausführung befindlicher Bauaufträge -37.218.185,00 112.177.034,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.305.626,49 495.338,68
4. Materialaufwand 104.558.651,55 133.002.919,83
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.284.358,77 20.642.115,58
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 93.274.292,78 112.360.804,25
5. Personalaufwand 6.321.458,76 6.604.167,46
a) Löhne und Gehälter 5.083.572,81 5.220.709,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.237.885,95 1.383.458,08
- davon für Altersversorgung: EUR 3.943,29 (Vorjahr: EUR 102,67)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.797.474,40 2.186.082,73
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.493.845,87 8.250.679,40
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.679.035,83 522.550,04
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 19.789,51 (Vorjahr: EUR 8.816,16)
- davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 18.100,00 (Vorjahr: EUR 600,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 294.591,36 394.552,40
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.841.398,31 2.678.288,07
11. Ergebnis nach Steuern 23.401.268,58 4.238.064,96
12. Sonstige Steuern 106.136,94 126,58
13. Jahresüberschuss 23.295.131,64 4.237.938,38
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 38.745.023,06 34.507.084,68
15. Bilanzgewinn 62.040.154,70 38.745.023,06

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 10286 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist 46539 Dinslaken.

Der Jahresabschluss der Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH, Dinslaken, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB die Besonderheit, dass Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Unternehmen der Hellmich Gruppe gesondert ausgewiesen werden.

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € sind im Erwerbsjahr vollständig abgeschrieben worden, wobei aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten und die in Ausführung befindlichen Aufträge zu Herstellungskosten bzw. unter Beachtung des Prinzips der verlustfreien Bewertung ggf. mit dem niedrigeren Abrechnungswert zum Bilanzstichtag angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Gemeinkosten einbezogen. Die erhaltenen Nettoanzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 HGB bis zur Höhe des Werts der unfertigen Arbeiten offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem durch Wertberichtigung geminderten Wert angesetzt.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken gebildet. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen mit dem Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden gestaffelt in Höhe von 0,6 % des gewährleistungsbehafteten Umsatzes aus den letzten fünf Geschäftsjahren gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

II. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten, die Fortschreibung der kumulierten Abschreibungen und die Gegenüberstellung der Nettowerte zu den Bilanzstichtagen ergeben sich aus der Anlage 1 zum Anhang. Der Anteilsbesitz ist in der Anlage zum Anhang gesondert aufgestellt.

Der Zugang zu den kumulierten Abschreibungen bei dem Anlagevermögen entspricht den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Abschreibungen des Jahres 2023 auf das Anlagevermögen.

Die Forderungen gegen sonstige Unternehmen der Hellmich Gruppe betreffen Gesellschaften, die mit der Hellmich Gruppe über den Gesellschafter der Muttergesellschaft, Herrn Walter Hellmich, verbunden sind und betreffen die Geschäftsbereiche Bau sowie Leben und Gesundheit. Von den Forderungen in Höhe von 59.412 T€ (i.V. 32.158 T€) resultieren 26 T€ (i.V. 38 T€) aus Lieferungen und Leistungen und 59.385 T€ (i.V. 32.120 T€) betreffen sonstige Vermögensgegenstände.

Von den Forderungen gegen sonstige Unternehmen der Hellmich Gruppe haben 59.385.339,78 € (i.V. 32.120.167,04 €) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit 21 T€ auf sonstige Vermögensgegenstände und mit 1.404 T€ auf Lieferungen und Leistungen.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 38.745.023,06 € (i.V. 34.507.084,68 €) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen weitestgehend ausstehende Rechnungen aus noch nicht abgerechneten Subunternehmerleistungen (5.565 T€, i.V. 348 T€), pauschale Gewährleistungsverpflichtungen (1.812 T€, i.V. 930 T€), Personalverpflichtungen (468 T€, i.V. 342 T€) sowie Prozesskosten bzw. geltend gemachte Mängelansprüche (2.100 T€, i.V. 756 T€).

Es bestehen im Wesentlichen zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Form eines Firmenwerts und der Sachanlagen (aktive latente Steuern). Insgesamt ergeben sich aus den Differenzen aktive latente Steuern. Gemäß dem Wahlrecht des § 274 HGB erfolgte keine Aktivierung.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt wie im Vorjahr bis zu einem Jahr.

Eine Besicherung der Verbindlichkeiten besteht nicht.

Die Umsatzerlöse entfallen mit 182.718 T€ auf das Inland und mit 5.224 T€ auf das europäische Ausland.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen mit - 5 T€ auf Vorjahre.

C. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 68 Arbeitnehmer, davon 40 gewerbliche Mitarbeiter und 28 Angestellte.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Marc Hellmich und Daniel Ferrari.

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 50 T€ und entfällt auf die Jahresabschlussprüfung (28 T€) sowie die Steuerberatung (22 T€).

 

Dinslaken, 30. August 2024

Marc Hellmich

Daniel Ferrari

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 30. September 2024.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.689,32 33.980,00 332,00 0,00 239.337,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.005.046,16 0,00 0,00 0,00 8.005.046,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.902.574,89 279.739,51 344.568,68 0,00 9.837.745,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.893.906,64 288.608,88 420.761,73 0,00 4.761.753,79
22.801.527,69 568.348,39 765.330,41 0,00 22.604.545,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.100,00 0,00 0,00 0,00 30.100,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
30.600,00 0,00 0,00 0,00 30.600,00
23.037.817,01 602.328,39 -765.662,41 0,00 22.874.482,99
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.620,32 20.187,00 332,00 0,00 225.475,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.979.759,88 189.924,00 0,00 0,00 2.169.683,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.736.429,89 1.132.496,51 343.418,68 0,00 6.525.507,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.320.444,84 454.866,88 398.232,73 0,00 3.377.078,99
11.036.634,61 1.777.287,39 741.651,41 0,00 12.072.270,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
11.242.254,93 1.797.474,39 -741.983,41 0,00 12.297.745,91
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.862,00 69,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.835.362,28 6.025.286,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.312.238,00 4.166.145,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.674,80 1.573.461,80
10.532.275,08 11.764.893,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.100,00 30.100,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
30.600,00 30.600,00
10.576.737,08 11.795.562,08

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft ist innerhalb der Firmengruppe Hellmich im Bereich Bau tätig. Tätigkeitsschwerpunkte der Gesellschaft sind insbesondere der Bau von Logistikimmobilien, Einkaufszentren sowie anderer Projektbauten in Deutschland und im europäischen Ausland. Die Gesellschaft wird sowohl für andere Unternehmen der Firmengruppe als auch für fremde Auftraggeber tätig.

B. Branchensituation

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich der Umsatz im Bauhauptgewerbe in 2023 insgesamt nominal um 1,3%, was einem realen Rückgang um 5,3% entspricht. Größere Unternehmen konnten im Durchschnitt höhere Umsatzzuwächse erzielen. Die Preissteigerung für Bauleistungen lag bei 7% und war damit weiter ein starker Treiber des Umsatzwachstums. Die in den Zahlen enthaltene Nachfrageschwäche im Bereich Wohnungsbau (nominaler Rückgang um 5,7%) ist für unsere Gesellschaft nicht so relevant wie die Bereiche Wirtschaftsbau (nominaler Zuwachs von 5,5%) und öffentlicher Bau (nominal + 4%).

Angesichts der schwachen Nachfrage hat ein deutlicher Preiswettbewerb um Aufträge eingesetzt, sodass für 2024 ein Preisrückgang für Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr von 2% erwartet wird. Ebenfalls wird mit einem Rückgang der Beschäftigungszahlen gerechnet.

Für 2024 rechnet der Zentralverband der deutschen Bauindustrie mit einem Umsatzrückgang von real 3%, der weiterhin durch die Schwäche im Wohnungsbau geprägt ist. Für die Sparten Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau, die für die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH eine größere Bedeutung haben, wird hingegen ein reales Wachstum von jeweils ca. 3% erwartet. (Quelle: Konjunkturprognose 2024 des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe)

C. Geschäftsverlauf

1. Umsatz und Ergebnisentwicklung

Auch in 2023 war der wesentliche Anteil an der Bautätigkeit der Gesellschaft in den Unternehmenssparten Projektentwicklung, Industrie- und Schlüsselfertigbau angesiedelt.

Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 war erneut sehr zufriedenstellend. Durch die Abrechnung von größeren Projekten wurde ein Umsatz von 187.942 T€ erzielt. Bei einer Bestandsverringerung der unfertigen Arbeiten von 37.218 T€ ergibt sich eine Betriebsleistung von 150.724 T€, die wie erwartet etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegt. Der Materialaufwand, der unverändert zum Großteil auf bezogene Leistungen entfällt, liegt mit 104.559 T€ deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Bei relativ konstanten Aufwendungen im Bereich des Personals, der Abschreibungen sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde ein Betriebsergebnis von 31.858 T€ erzielt.

Ebenfalls positiv ausgezahlt hat sich die gute Liquiditätssituation. Durch kurzfristige Geldanlagen konnte ein positives Finanzergebnis von 2.384 T€ erzielt werden.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 23.295 T€ nach 4.238 T€ im Vorjahr.

2. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden vergleichsweise geringe Investitionen von 602 T€ getätigt. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Modernisierung und bedarfsgerechte Erweiterung des Baugerätebestands und des Fuhrparks.

3. Personalbereich

Im Durchschnitt des Jahres 2023 wurden 68 Mitarbeiter (im Vorjahr 78) beschäftigt. Der Personalaufwand hat sich dabei um 283 T€ auf 6.321 T€ verringert. Die Fluktuation bewegt sich im üblichen Rahmen.

D. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Das Bilanzvolumen ist mit 132.462 T€ gegenüber dem Vorjahr (148.153 T€) um 15.691 T€ vermindert. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt damit 51,4% (i.V. 30,25%).

Die langfristigen Vermögenswerte in Form des Anlagevermögens haben sich aufgrund der Investitionen von 602 T€, Abschreibungen von 1.797 T€ und Buchwertabgängen von 24 T€ um 1.219 T€ vermindert und machen mit 10.577 T€ einen Anteil an der Bilanzsumme von 8% aus. Sie sind vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Die als Vorratsvermögen ausgewiesenen unfertigen Arbeiten von 138.826 T€ sind in voller Höhe durch Anzahlungen der Kunden finanziert. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen beträgt 151 T€.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 3.765 T€. Darin sind Wertberichtigungen von 619 T€ berücksichtigt. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie andere Unternehmen der Hellmich Gruppe haben sich um 25.981 T€ erhöht. Die Erhöhung entfällt im Wesentlichen auf Darlehen an Gruppenunternehmen.

Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss von 23.295 T€ erhöht.

Im Bereich der Rückstellungen haben sich aufgrund des erheblichen Ergebnisanstiegs die Steuerrückstellungen um 9.563 T€ erhöht. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um 7.450 T€ entfällt im Wesentlichen auf ausstehende Rechnungen von Subunternehmern (+ 5.217 T€), Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten (+ 1.344 T€) sowie pauschale und einzelfallbezogene Gewährleistungsrückstellungen (+ 882 T€).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Aufgrund der die unfertigen Leistungen übersteigenden Anzahlungen erfolgt ein passivischer Ausweis in Höhe von 24.164 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Umsatzsteuerverbindlichkeiten von 2.394 T€ sowie Verbindlichkeiten gegenüber mittelbaren Gesellschaftern von 1.484 T€.

2. Finanzlage/Liquiditätsstruktur

Die Liquidität der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 56.460 T€ (i.V. 93.016 T€). Die Liquidität übersteigt den passivischen Ausweis der erhaltenen Anzahlungen um 32.296 T€. Die Kreditlinien der Gesellschaft sind ausreichend bemessen. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen.

3. Ertragslage

In der um 5.613 T€ verringerten Betriebsleistung von 150.724 T€ sind Umsatzerlöse von 187.942 T€ sowie eine Bestandsverminderung der unfertigen Arbeiten von 37.218 T€ enthalten. Der Materialaufwand ist um 28.444 T€ zurückgegangen. In Bezug zur Betriebsleistung beträgt die Materialaufwandsquote 69,4% nach 85,1% im Vorjahr. Die Verringerung der Aufwandsquote ist der Gewinnrealisierung durch Abrechnung zum Teil mehrjähriger Projekte geschuldet. Die Betriebsleistung wird weiterhin im Wesentlichen durch Nachunternehmer erbracht.

Die betrieblichen Aufwendungen sind ebenfalls rückläufig. Sowohl im Bereich des Personalaufwands (- 283 T€), der Abschreibungen (- 389 T€) als auch der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (- 756 T€) sind die Aufwendungen gesunken. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist dabei auch auf eine geänderte Zuordnung von Baustellennebenkosten in den Bereich des Materialaufwands zurückzuführen.

Wie bereits zuvor erwähnt, hat die gute Liquiditätssituation vor dem Hintergrund des geänderten Zinsniveaus zu einem positiven Finanzergebnis von 2.384 T€ geführt und damit einen erfreulichen Ergebnisbeitrag geleistet.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt 23.295 T€.

E. Risikomanagement

Die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH verfügt über ein der Größe des Unternehmens entsprechendes Risikomanagementsystem zur frühzeitigen Erkennung unternehmensgefährdender Risiken. Um die Erreichung der Unternehmensziele nicht zu gefährden, werden integrierte Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt und permanent weiterentwickelt. Dabei baut die Organisation des Risikomanagementsystems auf ein projektbezogenes Baustellencontrolling auf, dass durch eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensbestands unterstützt wird. Über ein ausgeprägtes Berichtsystem, ergänzt durch regelmäßige Besprechungen, verschafft sich die Leitungsebene des Unternehmens einen zeitnahen Überblick über die aktuelle Entwicklung.

Es bestehen sichere Verbindungen zu langjährigen Geschäftspartnern. Die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH ist bestrebt, das fundierte Know-how ihrer Mitarbeiter beizubehalten und zu vertiefen.

F. Chancen und Risiken

Es bestehen unverändert Preisänderungsrisiken vor allem auf den Beschaffungsmärkten für die Baustoffe sowie bei Nachunternehmern, sofern während der Bauphase eintretende Preissteigerungen durch die Vertragsgestaltung nicht an die Auftraggeber weitergegeben werden können.

Die eingeleitete Zinswende hat die Finanzierungsbedingungen für Bauvorhaben deutlich verschlechtert.

Risiken ergeben sich im Baubereich insbesondere auch aus den zum Teil langwierigen Bauabnahmeverfahren und möglichen Rechtsstreitigkeiten. Mögliche sowie geltend gemachte Ansprüche werden gemeinsam mit den Rechtsberatern der Gesellschaft analysiert und im Jahresabschluss nach dem Vorsichtsprinzip durch Rückstellungen berücksichtigt.

Weitere über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehende Risiken in der Geschäftstätigkeit liegen nicht vor, da insbesondere im Zusammenhang mit den unfertigen Arbeiten zeitnah entsprechende Anzahlungen zur Sicherstellung der Abrechnung der zu erbringenden Leistungen angefordert werden. Ebenso widmen wir dem Forderungsmanagement unsere volle Aufmerksamkeit.

Chancen sehen wir in den teilweise langjährigen Kundenbeziehungen, sodass wir entgegen der allgemeinen Branchenentwicklung positiv in die nähere Zukunft blicken. Aufgrund der guten Liquidiatätssituation und der Ressourcen in der Unternehmensgruppe können wir flexibel auf sich ergebende Veränderungen reagieren.

G. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2024 ist bisher positiv. Aktuell sind keine Risiken aus der Durchführung einzelner Projekte erkennbar.

Aufgrund der guten Auftragslage und der erwarteten Projektabrechnungen wird für 2024 bei vergleichbarem Umsatz und vergleichbarer Gesamtleistung mit einem Ergebnis vor Steuern von ca. 15 Mio. € gerechnet.

 

Dinslaken, 30. August 2024

Marc Hellmich

Daniel Ferrari

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH, Dinslaken

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH, Dinslaken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH, Dinslaken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, den 30. August 2024

VINKEN • GÖRTZ • LANGE • UND PARTNER
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Jörg Zimmermann, Wirtschaftsprüfer

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