DIAS
Infrared GmbH
Dresden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.10.2023
EUR |
31.10.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.252.769,94 |
1.315.060,37 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
33.814,00 |
463,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.217.362,82 |
1.313.004,25 |
| III.
Finanzanlagen |
1.593,12 |
1.593,12 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.443.202,44 |
3.739.504,75 |
| I.
Vorräte |
2.483.903,07 |
2.418.731,46 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
694.829,72 |
993.471,30 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
2.700,00 |
2.700,00 |
| III.
Wertpapiere |
46.280,60 |
46.280,60 |
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.218.189,05 |
281.021,39 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
35.195,00 |
24.017,50 |
| D.
Aktive latente Steuern |
114.100,00 |
123.700,00 |
| E.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
1.689,00 |
|
| Aktiva |
5.846.956,38 |
5.202.282,62 |
Passiva
|
|
31.10.2023
EUR |
31.10.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.153.628,95 |
2.549.889,55 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
103.200,00 |
103.200,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
100.329,84 |
100.329,84 |
| III.
Gewinnrücklagen |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| IV.
Gewinnvortrag |
1.251.359,71 |
871.287,24 |
| V.
Jahresüberschuss |
698.739,40 |
475.072,47 |
| B.
Einlagen stiller Gesellschafter |
300.000,00 |
300.000,00 |
| C.
Rückstellungen |
1.372.364,79 |
1.479.837,93 |
| D.
Verbindlichkeiten |
1.020.962,64 |
872.555,14 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
550.625,95 |
363.289,87 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
470.336,69 |
509.265,17 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
155.022,40 |
160.460,00 |
| Passiva |
5.846.956,38 |
5.202.282,62 |
Anhang
I.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die DIAS Infrared GmbH hat ihren Sitz in Dresden und
ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht
Dresden (HRB 5567).
Der Jahresabschluss zum 31. Oktober 2023 für das
Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis 31. Oktober
2023 ist nach den Vorschriften des deutschen
Handelsgesetzbuches gem. §§ 242 ff. und
§§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen
Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags
aufgestellt.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Sie wendet
jedoch freiwillig die Vorschriften für große
Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3
HGB teilweise an.
II.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss
angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden
stetig angewendet.
Die
entgeltlich erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände wurden zu
Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer,
bewertet.
Das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten
sowie bei selbst erstellten Anlagen (Technische Anlagen) zu
Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen angesetzt.
Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten
und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die
beweglichen Anlagegegenstände werden linear
entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer
abgeschrieben.
Die im Geschäftsjahr angeschafften
geringwertigen Vermögensgegenstände wurden
aus Gründen der Wesentlichkeit in Anlehnung an die
steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2
EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.
Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten
angesetzt.
Die Bewertung der
Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte
grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung
des strengen Niederstwertprinzips. Teil der
Bewertungsmethodik ist die unbewegte Lagerungsdauer.
Die Bewertung der
fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen
Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad
angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten
Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und
Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung,
ferner angemessene Teile der Material- und
Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs
des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung
veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten).
In die
Herstellungskosten von selbst erstellten Anlagen
wurden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch
anteilige Gemeinkosten (§ 255 Abs. 2 HGB) einbezogen.
Fremdkapitalzinsen sind nicht in den Herstellungskosten
enthalten. Der Ansatz der fertigen Erzeugnisse erfolgt
höchsten mit dem erwarteten Verkaufspreis.
Der Ansatz der geleisteten
Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne
Umsatzsteuer).
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden
grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.
Der Ansatz der
Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu
Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Börsen- oder
Marktpreis am Bilanzstichtag.
Die
flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Die aktiven
Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor
dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte
Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des
Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Aktive latente Steuern werden gebildet für
temporäre Bewertungsunterschiede von
Vermögensgegenständen zwischen Handels und
Steuerbilanz. Der Steuersatz der Be- oder Entlastung wird
mit 31,58 % angenommen.
Der Bewertungsunterschied der
Pensionsrückstellungen und vergleichbaren langfristige
Verpflichtungen zwischen Handels- und Steuerbilanz
führt in kommenden Geschäftsjahren zu einer
geringeren Steuerbelastung.
Aktive Unterschiedsbeträge aus der
Vermögensverrechnung werden gebildet aus der
Verrechnung von langfristigen, sicherungshalber
abgetretenen Ansprüche aus Wertguthaben für die
Insolvenzabsicherung von
Altersteilzeitarbeitsverhältnissen, welche
entsprechend § 246 Abs. 2 HGB mit der
Rückstellung für Verpflichtung aus
Altersteilzeitvereinbarungen saldiert werden. Das
Deckungskapital wird mit dem beizulegenden Zeitwert, die
Rückstellung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.
Das
gezeichnete Kapital wird unter Berücksichtigung
der gesetzlichen und satzungsmäßigen
Vorschriften ausgewiesen.
Die
Kapitalrücklagen enthalten vertragliche
Einzahlungen der Gesellschafter sowie das aus einer
Verschmelzung zur Aufnahme übernommene Eigenkapital,
soweit es nicht der Durchführung einer
Kapitalerhöhung diente.
Die
Gewinnrücklage wurde gebildet entsprechend den
Gesellschafterbeschlüssen.
Die
Einlagen Stiller Gesellschafter werden aufgrund
ihres eigenkapitalähnlichen Charakters als
Mezzaninekapital zwischen Eigen- und Fremdkapital
ausgewiesen. Der Vertrag sieht sowohl eine erfolgsab-, als
auch eine erfolgsunabhängige Vergütung vor. Eine
Beteiligung an Verlusten der Gesellschaft erfolgt nicht.
Der Beteiligungsgeber hat einen vertraglichen
Rangrücktritt so lang und soweit erklärt, als er
notwendig ist, um eine insolvenzrechtliche
Überschuldung zu vermeiden (§ 39 Abs. 2 InsO) und
auf ein ordentliches Kündigungsrecht verzichtet. Mit
Vertrag vom 23. März 2017 wurde der
Beteiligungsvertrag bis zum 8. Juli 2027 verlängert.
Im Geschäftsjahr erfolgte eine
Teilkündigung im Umfang von TEUR 200 mit Wirkung zum
31. August 2024.
Rückstellungen für Pensionen werden
entsprechend den erteilten Versorgungszusagen gebildet und
mit dem voraussichtlich notwendigem Erfüllungsbetrag
bewertet.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf
der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen
Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Zur
Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass
die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden
zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen
Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Die
Folgebewertung der Vermögensgegenstände und
Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit
größer als ein Jahr erfolgt zum
Abschlussstichtag unter Beachtung des
Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste
aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt
werden.
III.
Angaben zur Bilanz
In den
Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 9.972)
sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von EUR 9.972 enthalten
.
Die
Wertpapiere des Umlaufvermögens dienen der
Absicherung eines Kontokorrentkredites und sind nicht frei
verfügbar.
Über
liquide Mittel im Umfang von EUR 25.729 kann
aufgrund von Verpfändungserklärungen zur
Absicherung betrieblicher Darlehen nicht frei verfügt
werden.
Für langfristige Ansprüche aus
Altersteilzeitvereinbarungen wurde im Geschäftsjahr an
die Berechtigten verpfändetes Deckungsvermögen in
Form von Wertguthaben für Zwecke der
Insolvenzabsicherung (EUR 123.229) gebildet. Es bestehen
daneben Rückstellungen für
Altersteilzeitvereinbarungen (EUR 121.540),
bewertet auf Basis eines versicherungsmathematischen
Gutachtens der Longial GmbH, Düsseldorf. Es ergibt
sich im Geschäftsjahr 2022/2023 ein
aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung.
Die Darstellung des
Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter
Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags.
Zum Abschlussstichtag bestehen
ausschüttungsgesperrte Beträge von EUR 125.851,
die auf folgenden Sachverhalten beruhen:
· Gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB
i.d.F. des Gesetzes zur Umsetzung der
Wohnimmobilienkreditrichtlinie EUR 11.751
· Aktivierung latenter
Steuern EUR 114.100
Die Bewertung der
Pensionsrückstellungen erfolgte auf Grundlage
eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Longial
GmbH, Düsseldorf, individuell nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren unter Annahme eines
Rechnungszinses von 1,82 % (Durchschnittsszinsatz der
letzten 10 Jahre) basierend auf den "Richttafeln 2018 G"
von Klaus Heubeck. Es wird ein Gehaltstrend von 0,0% und
ein Rententrend von 1,5% unterstellt. Eine
Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde nicht
berücksichtigt.
In den
sonstigen Rückstellungen sind
Gewährleistungsrückstellungen(EUR 152.216)
enthalten. Bei der Ermittlungwurden Erfahrungswerte der
Vergangenheit beachtet und zu erwartende Nacharbeiten und
Nachbesserungen berücksichtigt.
Sonstige Rückstellungen enthalten außerdem
Rückstellungen für Personalkosten (EUR 192.261),
welche sich im Wesentlichen aus Mitarbeiterprämien,
erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen der
Geschäftsführung und ausstehenden
Urlaubsansprüchen der Mitarbeiter (zeitanteilig
ermittelt) zusammensetzen.
Zur Verbesserung der Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang
mit den Verbindlichkeiten in einem
Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst
dargestellt:
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamt
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
31.10.2023
|
|
kleiner 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
Sicherheit
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
118,3
|
38,9
|
79,3
|
0,0
|
Globalzession der
Debitoren M-Z, Grundpfandrecht TEUR 865,
Verpfändung Bankguthaben TEUR 25
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
176,7
|
176,7
|
0,0
|
0,0
|
Eigentumsvorbehalte
|
Einlage stille
Beteiligung
|
300,0
|
200,0
|
100,0
|
0,0
|
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
155,0
|
5,0
|
150,0
|
0,0
|
|
sonstige Darlehen
|
236,0
|
0,0
|
236,0
|
0,0
|
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
335,0
|
335,0
|
0,0
|
0,0
|
|
Summe
|
1.321,0
|
755,6
|
565,3
|
0,0
|
|
Die Kündigungsfristen der Gesellschafterdarlehen
und der sonstigen Darlehen betragen 1 - 3 Monate. Aufgrund
der Erfahrungen in der Vergangenheit ist hier von einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auszugehen. Bis zum
Tag der Erstellung der Bilanz sind keine Kündigungen
erfolgt.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen wie
folgt:
· Mietverträge mit unbestimmter
Dauer (fällige Verpflichtungen binnen eines Jahres
TEUR 29),
· Mietverträge mit Laufzeit bis
mindestens Januar 2024 (Verpflichtung insgesamt TEUR 33,
davon fällig binnen eines Jahres TEUR 27),
· Leasingverpflichtungen für
Technische Anlagen und PKW mit einer Grundmietzeit bis
längstens März 2028 (insgesamt ausstehende
Verpflichtung TEUR 361, davon fällig binnen eines
Jahres TEUR 121)
· Verpflichtung gegenüber einem
Kreditinstitut aus einem Rahmenaval über TEUR 4
IV.
Sonstige Angaben
Geschäftsführer der Gesellschaft im
Geschäftsjahr sind:
Dr. Frank Nagel, Diplom-Ingenieur
Dr. Uwe Hoffmann, Diplom-Ingenieur
Die Gesellschaft wird durch zwei
Geschäftsführer oder einen
Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen
vertreten. Die Geschäftsführer haben die
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
Gesamtprokura gemeinsam mit einem
Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen
besteht für:
Dr. Reinhard Köhler
Dieter Franke
Kristin Hofmann
Christian Hanke seit 14. August 2023
Claus-Peter Tzschaschel bis 14. August 2023
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr
durchschnittlich 61 Mitarbeiter (berechnet entsprechend
§ 267 HGB, ohne Geschäftsführung)
beschäftigt.
Dresden, 15. Mai 2024
Dr. Frank Nagel Dr. Uwe Hoffmann
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024
festgestellt.
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