Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 5567
Eingetragen
14.5.1992
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Forschung und Entwicklung sowie Herstellung und Vertrieb von Erzeugnissen, Verfahren und Systemlösungen der angewandten Sensorik, insbesondere auf dem Gebiet der Infrarottechnik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Hanke
seit 14.8.2023
Prokura
Kristin Hofmann
seit 31.1.2019
Prokura
Frank Dr. Nagel
seit 6.11.2017
Geschäftsführer
Uwe Dr. Hoffmann
seit 6.11.2017
Geschäftsführer
Dieter Franke
seit 13.2.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Sonnenleite 1 A, 01705 Freital OT Pesterwitz
18.900 €
37.80%
Sonnenleite 16, 01705 Freital OT Pesterwitz
18.700 €
37.40%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DIAS Infrared GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

Bilanz

Aktiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.252.769,94 1.315.060,37
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.814,00 463,00
II. Sachanlagen 1.217.362,82 1.313.004,25
III. Finanzanlagen 1.593,12 1.593,12
B. Umlaufvermögen 4.443.202,44 3.739.504,75
I. Vorräte 2.483.903,07 2.418.731,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 694.829,72 993.471,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.700,00 2.700,00
III. Wertpapiere 46.280,60 46.280,60
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.218.189,05 281.021,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.195,00 24.017,50
D. Aktive latente Steuern 114.100,00 123.700,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.689,00  
Aktiva 5.846.956,38 5.202.282,62

Passiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.153.628,95 2.549.889,55
I. Gezeichnetes Kapital 103.200,00 103.200,00
II. Kapitalrücklage 100.329,84 100.329,84
III. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 1.251.359,71 871.287,24
V. Jahresüberschuss 698.739,40 475.072,47
B. Einlagen stiller Gesellschafter 300.000,00 300.000,00
C. Rückstellungen 1.372.364,79 1.479.837,93
D. Verbindlichkeiten 1.020.962,64 872.555,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 550.625,95 363.289,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 470.336,69 509.265,17
davon gegenüber Gesellschaftern 155.022,40 160.460,00
Passiva 5.846.956,38 5.202.282,62

Anhang

I.  Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die DIAS Infrared GmbH hat ihren Sitz in Dresden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden (HRB 5567).

Der Jahresabschluss zum 31. Oktober 2023 für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023 ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Sie wendet jedoch freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB teilweise an.

II.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten sowie bei selbst erstellten Anlagen (Technische Anlagen) zu Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände wurden aus Gründen der Wesentlichkeit in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Teil der Bewertungsmethodik ist die unbewegte Lagerungsdauer.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten).

In die Herstellungskosten von selbst erstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten (§ 255 Abs. 2 HGB) einbezogen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in den Herstellungskosten enthalten. Der Ansatz der fertigen Erzeugnisse erfolgt höchsten mit dem erwarteten Verkaufspreis.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Aktive latente Steuern werden gebildet für temporäre Bewertungsunterschiede von Vermögensgegenständen zwischen Handels und Steuerbilanz. Der Steuersatz der Be- oder Entlastung wird mit 31,58 % angenommen.

Der Bewertungsunterschied der Pensionsrückstellungen und vergleichbaren langfristige Verpflichtungen zwischen Handels- und Steuerbilanz führt in kommenden Geschäftsjahren zu einer geringeren Steuerbelastung.

Aktive Unterschiedsbeträge aus der Vermögensverrechnung werden gebildet aus der Verrechnung von langfristigen, sicherungshalber abgetretenen Ansprüche aus Wertguthaben für die Insolvenzabsicherung von Altersteilzeitarbeitsverhältnissen, welche entsprechend § 246 Abs. 2 HGB mit der Rückstellung für Verpflichtung aus Altersteilzeitvereinbarungen saldiert werden. Das Deckungskapital wird mit dem beizulegenden Zeitwert, die Rückstellung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen.

Die Kapitalrücklagen enthalten vertragliche Einzahlungen der Gesellschafter sowie das aus einer Verschmelzung zur Aufnahme übernommene Eigenkapital, soweit es nicht der Durchführung einer Kapitalerhöhung diente.

Die Gewinnrücklage wurde gebildet entsprechend den Gesellschafterbeschlüssen.

Die Einlagen Stiller Gesellschafter werden aufgrund ihres eigenkapitalähnlichen Charakters als Mezzaninekapital zwischen Eigen- und Fremdkapital ausgewiesen. Der Vertrag sieht sowohl eine erfolgsab-, als auch eine erfolgsunabhängige Vergütung vor. Eine Beteiligung an Verlusten der Gesellschaft erfolgt nicht. Der Beteiligungsgeber hat einen vertraglichen Rangrücktritt so lang und soweit erklärt, als er notwendig ist, um eine insolvenzrechtliche Überschuldung zu vermeiden (§ 39 Abs. 2 InsO) und auf ein ordentliches Kündigungsrecht verzichtet. Mit Vertrag vom 23. März 2017 wurde der Beteiligungsvertrag bis zum 8. Juli 2027 verlängert.

Im Geschäftsjahr erfolgte eine Teilkündigung im Umfang von TEUR 200 mit Wirkung zum 31. August 2024.

Rückstellungen für Pensionen werden entsprechend den erteilten Versorgungszusagen gebildet und mit dem voraussichtlich notwendigem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden.

III.  Angaben zur Bilanz

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 9.972) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 9.972 enthalten .

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens dienen der Absicherung eines Kontokorrentkredites und sind nicht frei verfügbar.

Über liquide Mittel im Umfang von EUR 25.729 kann aufgrund von Verpfändungserklärungen zur Absicherung betrieblicher Darlehen nicht frei verfügt werden.

Für langfristige Ansprüche aus Altersteilzeitvereinbarungen wurde im Geschäftsjahr an die Berechtigten verpfändetes Deckungsvermögen in Form von Wertguthaben für Zwecke der Insolvenzabsicherung (EUR 123.229) gebildet. Es bestehen daneben Rückstellungen für Altersteilzeitvereinbarungen (EUR 121.540),  bewertet auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Longial GmbH, Düsseldorf. Es ergibt sich im Geschäftsjahr 2022/2023 ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags.

Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von EUR 125.851, die auf folgenden Sachverhalten beruhen:
·  Gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB i.d.F. des Gesetzes zur Umsetzung der 
Wohnimmobilienkreditrichtlinie EUR 11.751
·  Aktivierung latenter Steuern EUR 114.100

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Longial GmbH, Düsseldorf, individuell nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Annahme eines Rechnungszinses von 1,82 % (Durchschnittsszinsatz der letzten 10 Jahre) basierend auf den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Es wird ein Gehaltstrend von 0,0% und ein Rententrend von 1,5% unterstellt. Eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde nicht berücksichtigt.

In den sonstigen Rückstellungen sind Gewährleistungsrückstellungen(EUR 152.216) enthalten. Bei der Ermittlungwurden Erfahrungswerte der Vergangenheit beachtet und zu erwartende Nacharbeiten und Nachbesserungen berücksichtigt.

Sonstige Rückstellungen enthalten außerdem Rückstellungen für Personalkosten (EUR 192.261), welche sich im Wesentlichen aus Mitarbeiterprämien, erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen der Geschäftsführung und ausstehenden Urlaubsansprüchen der Mitarbeiter (zeitanteilig ermittelt) zusammensetzen.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamt
davon mit einer Restlaufzeit

31.10.2023

kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.
Sicherheit

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR

gegenüber Kreditinstituten
118,3
38,9
79,3
0,0
Globalzession der Debitoren M-Z, Grundpfandrecht TEUR 865, Verpfändung Bankguthaben TEUR 25
aus Lieferungen und Leistungen
176,7
176,7
0,0
0,0
Eigentumsvorbehalte
Einlage stille Beteiligung
300,0
200,0
100,0
0,0

gegenüber Gesellschaftern
155,0
5,0
150,0
0,0

sonstige Darlehen
236,0
0,0
236,0
0,0

sonstige Verbindlichkeiten
335,0
335,0
0,0
0,0

Summe
1.321,0
755,6
565,3
0,0


Die Kündigungsfristen der Gesellschafterdarlehen und der sonstigen Darlehen betragen 1 - 3 Monate. Aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit ist hier von einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auszugehen. Bis zum Tag der Erstellung der Bilanz sind keine Kündigungen erfolgt.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen wie folgt:
· Mietverträge mit unbestimmter Dauer (fällige Verpflichtungen binnen eines Jahres TEUR 29),
· Mietverträge mit Laufzeit bis mindestens Januar 2024 (Verpflichtung insgesamt TEUR 33, davon fällig binnen eines Jahres TEUR 27),
· Leasingverpflichtungen für Technische Anlagen und PKW mit einer Grundmietzeit bis längstens März 2028 (insgesamt ausstehende Verpflichtung TEUR 361, davon fällig binnen eines Jahres TEUR 121)
· Verpflichtung gegenüber einem Kreditinstitut aus einem Rahmenaval über TEUR 4

IV.  Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr sind:
Dr. Frank Nagel, Diplom-Ingenieur
Dr. Uwe Hoffmann, Diplom-Ingenieur

Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer oder einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer haben die Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen besteht für:
 Dr. Reinhard Köhler
Dieter Franke
Kristin Hofmann
Christian Hanke seit 14. August 2023
Claus-Peter Tzschaschel bis 14. August 2023

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 61 Mitarbeiter (berechnet entsprechend § 267 HGB, ohne Geschäftsführung) beschäftigt.

Dresden, 15. Mai 2024

Dr. Frank Nagel Dr. Uwe Hoffmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt.

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