IBI Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Ernst Neumann seit 28.11.2016 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Emig seit 11.8.2015 | Prokura |
Karsten Dr. Klinger seit 11.5.2015 | Prokura |
Deborah Olivo seit 13.12.2011 | Prokura |
Andre Priebe seit 13.12.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
iC Consult GmbHEigenbeteiligung | 55.50% |
CETP IV ICC S.à r.l. | 44.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 55.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
iC Consult GmbHOberhachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens1.1 GeschäftsmodellDie iC Consult GmbH, Oberhaching, (iC Consult) bietet Beratungs- und Implementierungsleistungen, im Bereich IT-Security an, sowie seit dem Geschäftsjahr aufgrund der Verschmelzung zweier Schwestergesellschaften auch Managed Service und Business Consulting. iC Consult ist spezialisiert auf Identity- und Access Management (IAM) und ist Ende 2023 marktführender herstellerunabhängiger Systemintegrator für kommerzielle Software in diesem Bereich in D-A-CH. Die iC Consult ist mit sechs Niederlassungen in Deutschland (Hauptsitz Oberhaching bei München, München, Stuttgart, Essen, Frankfurt am Main und Hamburg) sowie Niederlassungen in Wien und Zürich in Mitteleuropa präsent. Dienstleistungsspektrum und Geschäftsbereiche Die iC Consult ist im Bereich IAM-Strategie, technische Beratung und -Implementierung, Managed Service und Business Consulting tätig. Ziele und Strategien Die Vision von iC Consult ist, sich zum globalen, spezialisierten IAM-Systemintegrator und Managed Service Anbieter mit lokaler Präsenz in den wichtigsten Märkten der Welt zu entwickeln. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche Situation und branchenspezifische RahmenbedingungenDas Jahr 2023 war von einer fortgesetzten Erholung der Weltwirtschaft geprägt, obwohl verschiedene geopolitische Ereignisse die Dynamik beeinflussten. Insbesondere der Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen führten zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Die Reduzierung der Gasversorgung seitens Russlands als Reaktion auf die Sanktionen des Westens hatte weitreichende Folgen für die Energieversorgung und die Preise in der Europäischen Union, insbesondere im Bereich der Nahrungsmittel. Die Inflationsrate in den EU-Staaten verblieb auf einem hohen Niveau, wobei die Preise für Nahrungsmittel einen besonders starken Anstieg verzeichneten. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate bei 6,4 % (Vorjahr: 9,2 %), was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang darstellt. Dennoch bleibt die Preisentwicklung weiterhin angespannt.1 Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Europäischen Union blieb im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 0,4% gegenüber dem Vorjahr fast unverändert.2 Das BIP in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3% gegenüber 2022 gesunken.3 Branchenentwicklung 2023 Der Markt für ITK im Allgemeinen und für IT-Services im speziellen ist in Deutschland um 2,0 % bzw. 5,1 % im Jahr 2023 gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 6,8 % bzw. 8,5 %, hat sich die Dynamik deutlich abgeschwächt.4 Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen haben sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls verschlechtert.5 Die iC Consult hat innerhalb der IT-Sicherheit im Spezialsegment IAM als systemunabhängiger Integrator eine marktführende Stellung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2.2 GeschäftsverlaufIm Geschäftsjahr 2023 hat die iC Consult ihren inhaltlichen Fokus auf das Identity- und Access Management beibehalten. Verwandte Geschäftsfelder, wie der Bereich API-Management, konnten ebenfalls weiter ausgebaut werden und neue Produkt-Partnerschaften etabliert werden. Die Umstellung auf neue Arbeitsmodelle getrieben durch die Corona Pandemie ist der Unternehmensgruppe weiterhin sehr gut gelungen, was in Kombination mit hohen Auftragseingängen und der Integration zweier fusionierter Unternehmen zu einem Umsatz- und Ergebniswachstum i.H.v. 30,1 % bzw. 35,9 % geführt hat. Entsprechend ist auch die Anzahl an Mitarbeitern im Vergleich zu 2022 gewachsen. Das erzielte Umsatz- und Ergebniswachstum bzw. Mitarbeiterwachstum ist neben diesen operativen Maßnahmen, auch auf die strategische Verschmelzung der Schwestergesellschaften (IAM Worx GmbH, Oberhaching, und xdi360 GmbH, Oberhaching) auf die iC Consult GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2023 zurückzuführen. Die beiden Schwestergesellschaften erzielten 2022 einen externen Umsatz von 11,4 Mio. EUR und realisierten einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 2,8 Mio. EUR. Diese Fusion führte zu einem synergetischen Effekt, der eine transparentere Marktpositionierung und optimierte betriebliche Effizienz ermöglichte. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.3.1 Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 47,1 Mio. EUR und hat sich damit um 11,9 Mio. EUR (von 35,2 Mio. EUR) gegenüber 2022 erhöht. Das Anlagevermögen ist mit 1,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (878 Tsd. EUR). Das Umlaufvermögen hat sich von 31,6 Mio. EUR auf 43,5 Mio. EUR erhöht. Hierbei ist der Bestand an liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr von 6,4 Mio. EUR auf 14,1 Mio. EUR gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 13,7 Mio. EUR auf 16,4 Mio. EUR erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von 10,7 Mio. EUR auf 12,1 Mio. EUR erhöht. Die Passivseite setzt sich neben dem Eigenkapital i.H.v. 9,3 Mio. EUR (Vorjahr: 7,8 Mio. EUR) aus Rückstellungen von 5,7 Mio. EUR (Vorjahr: 4,6 Mio. EUR) und Verbindlichkeiten von 25,8 Mio. EUR (Vorjahr: 19,3 Mio. EUR) zusammen. Das gezeichnete Kapital beträgt zum Abschlussstichtag wie auch im Vorjahr 63.000 EUR. Von dem gezeichneten Kapital entfallen weiterhin 34.950 EUR auf die eigenen Anteile. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt bei 19,86 % (Vorjahr: 22,06 %) und ist im Geschäftsjahr beeinflusst durch die Verschmelzung, bleibt aber aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der iC Consult Group GmbH relativ stabil im Vergleich zum Vorjahr. Auch mit diesem Sondereffekt ist die Gesellschaft weiterhin mit einem ausreichendem Eigenkapital ausgestattet. Wechselkurseinflüsse hatten einen positiven Effekt auf die Vermögenslage und die Kapitalstruktur, bedingt durch den starken Schweizer Franken. Die Verschmelzung der beiden Schwestergesellschaften auf die iC Consult GmbH führte auf der Aktivseite zu einem Anstieg der liquiden Mittel um 3,9 Mio. EUR. Auf der Passivseite erhöhten sich im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 3,9 Mio. EUR. sowie die Kapitalrücklage um 1,6 Mio. EUR. 2.3.2 Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Stichtag 14,1 Mio. EUR (Vorjahr: 6,4 Mio. EUR) und ist für die Finanzierung des operativen Geschäfts ausreichend. 7 Mio. EUR resultierten aus der Verschmelzung der beiden Schwestergesellschaften. Die Finanzlage der Gesellschaft war geordnet. 2.3.3 Ertragslage Wichtigster finanzieller Leistungsindikator neben EBITDA und Umsatz ist die EBITDA-Marge. Mit einem EBITDA von 18,8 Mio. EUR, gegenüber 14,0 Mio. EUR im Vorjahr, wurde das in absoluten Zahlen bisher beste Ergebnis erzielt. Die beiden verschmolzenen Schwestergesellschaften trugen zum Ergebniswachstum bei; sie hatten im Jahr 2022 ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von 2,8 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge liegt damit bei 21,0 % (Vorjahr: 20,4 %). Der Umsatz konnte gegenüber 2022 von 68,5 Mio. EUR um 30,1 % auf 89,2 Mio. EUR im Jahr 2023 gesteigert werden. Wie unter 2.2 Geschäftsverlauf bereits beschrieben, betrug der Umsatz für 2022 der beiden Schwestergesellschaften, IAM Worx GmbH und der xdi360 GmbH, 11,4 Mio. EUR. Der Umsatz untergliedert sich in Dienstleistungsumsätze in Höhe von 80,1 Mio. EUR, sowie Software-Geschäfte mit 9,1 Mio. EUR. Die Umsätze verteilen sich auf die Länder Deutschland mit 62.739 Tsd. EUR, Österreich 7.508 Tsd. EUR, Schweiz 15.885 Tsd. EUR und ROW6 3.070 Tsd. EUR. Getrieben war diese Entwicklung neben der Verschmelzung insbesondere durch das starke Bestandskundenwachstum und die Gewinnung von Neukunden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 1.142 Tsd. EUR auf 1.163 Tsd. EUR gestiegen. Die Personalaufwendungen sind in 2023 einhergehend mit dem Mitarbeiterwachstum von 29,8 Mio. EUR auf 39,8 Mio. EUR gestiegen (Steigerung ca. 33,7 %). Im Jahr 2022 hatte der Personalaufwand von xdi360 GmbH und IAM Worx GmbH 4,9 Mio. EUR betragen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind einhergehend mit der gestiegenen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr auf 12,1 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr: 10,1 Mio. EUR).). Im Jahr 2022 hatten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von xdi360 GmbH und IAM Worx GmbH 1,7 Mio. EUR betragen. Abschreibungen spielen im Verhältnis zu den anderen Aufwendungen mit 526 Tsd. EUR (Vorjahr: 385 TEUR) weiter eine untergeordnete Rolle. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung erhöht sich von 13,1 Mio. EUR auf 17,9 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 2022 von xdi360 GmbH und IAM Worx GmbH betrug 2,8 Mio. EUR. Der wesentliche Treiber des Wachstums war im abgelaufenen Geschäftsjahr die weiterhin hohe Nachfrage nach IAM-Dienstleistungen, der vertriebliche Erfolg und die Fähigkeit, neue Mitarbeitende im erforderlichen Maße zu rekrutieren. 2.3.4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Auslastungsquote, eine allgemein wichtige Kennziffer im Consulting, war auch in 2023 hoch. Die Anzahl an Mitarbeitern der iC Consult lag zum 31.12.2023 bei 390 Mitarbeitern, gegenüber 313 Mitarbeitern Ende 2022. Die Mitarbeiterzufriedenheit befindet sich auf einem hohen Niveau, was sowohl durch interne Umfragen als auch durch externe Quellen, bspw. die Bewertungen auf Kununu, belegt wird. 2.4 Vergleich mit Prognosebericht des VorjahresDie iC Consult hat in 2023 einen Umsatz von 89,2 Mio. EUR erzielt. Das EBITDA beträgt 18,8 Mio. EUR, die EBITDA Marge 21,0 % und der abzuführende Gewinn liegt bei 17,9 Mio. EUR. Damit wurde die Prognose aus dem Lagebericht 2022 umsatzseitig übertroffen (Prognose 74-76 Mio. EUR). Das EBITDA wurde wie die EBITDA Marge im Vergleich zur Prognose ebenfalls übertroffen (Prognose zwischen 14,0 Mio. EUR und 15,9 Mio. EUR und 21%). Das sehr gute operative Ergebnis ist einerseits darauf zurückzuführen, dass der Auftragseingang, die Auslastung und der Erfolg bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter wie in den vorangegangenen Berichtsperioden auf einem hohen Niveau waren, andererseits ist die Verschmelzung der beiden Tochtergesellschaften, der IAM Worx GmbH und der xdi360 GmbH, auf die iC Consult GmbH ein weiterer Faktor dafür. Weder weltwirtschaftliche Belastungsfaktoren noch Nachwirkungen der Corona Pandemie hatten eine signifikante Auswirkung auf den Geschäftserfolg. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognosebericht3.1.1 Prognose für die iC Consult Umsatz Für die iC Consult wird für 2024 mit einer Umsatzsteigerung zwischen 7 % bis 9 % gerechnet und somit mit einem Umsatz zwischen 95,0 Mio. EUR und 97,0 Mio. EUR. Diese Steigerung resultiert aus der Ausweitung der Kundenbasis und dem Ausbau unserer Bestandskunden. Ergebnis Für 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem EBITDA zwischen 20,5 Mio. EUR und 22,5 Mio. EUR und einer EBITDA Marge zwischen 21,6% und 23,2%. Das abzuführende Jahresergebnis wird zwischen 19,0 Mio. EUR und 21,0 Mio. EUR erwartet. Dies fußt auf der Annahme, die durchschnittliche Auslastung der Consultants weiterhin auf einem vergleichbaren Level halten zu können. Darüber hinaus sollten Kostensteigerungen durch die Optimierung der Personalstruktur und Preisanhebungen kompensiert werden. 3.2 RisikoberichtDas Unternehmen ist hinreichend mit Liquidität ausgestattet, so dass weder ein spezifisches Liquiditäts- noch ein Kreditrisiko zu erkennen ist. Verpflichtungen könnten lediglich aus Bürgschaften resultieren. Die Inanspruchnahme dieser Bürgschaften ist unwahrscheinlich. Weiterhin gab es in 2023 keine inflationsbedingten oder nachgelagerten, pandemiebedingten Zahlungsausfälle. In den Auslandsniederlassungen sind keine spezifischen Länderrisiken, bspw. aufgrund einer instabilen politischen Lage, zu erkennen. Wechselkursrisiken bestehen im normalen Maße durch die Präsenz in der Schweiz. Der Cash-Bestand wird aktiv gemanagt und günstige Gelegenheiten zu einem Tausch von Schweizer Franken in Euro genutzt. Die Kundenbasis von iC Consult besteht überwiegend aus Großunternehmen, so dass die Ausfallrisiken aufgrund deren guter Bonität bedingt durch die gefestigte Marktstellung grundsätzlich eher gering sind. Die mangelnde Rekrutierung von gut ausgebildetem, spezialisiertem Personal ist nach wie vor eine der wesentlichen Herausforderungen des operativen Geschäftsbetriebs. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, verfolgt das Unternehmen einen Active-Sourcing-Ansatz in Kombination mit dem Einsatz externer Recruiter, Universitätskooperationen und Werbeprämien für Mitarbeiter sowie Mitarbeitergewinnung in ausländischen Niederlassungen. Osteuropa Die iC Consult hat im Jahr 2023 keine unmittelbaren Geschäftsbeziehungen zu russischen und ukrainischen Kunden unterhalten. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts sind keine unmittelbaren negativen Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg auf das Geschäft von iC Consult zu erkennen. Mögliche gesamtwirtschaftliche Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf können derzeit allerdings nicht abgeschätzt werden. Inflation Es besteht das Risiko, dass die inflationären Tendenzen noch länger anhalten. Dies würde auch das Risiko steigender Inflationserwartungen oder einer Lohn-Preis-Spirale erhöhen. Bislang scheinen sich diese Risiken noch in Grenzen zu halten, was zum Teil auf die spürbare Straffung der Geldpolitik zurückzuführen ist, was wiederum das Wirtschaftswachstum dämpfen könnte. Die Entwicklung der Inflation und die möglichen Konsequenzen werden von der Geschäftsleitung aufmerksam beobachtet. Die Europäische Kommission korrigiert im aktuellen European Economic Forecast Winter 2024 die Inflationserwartung für Europa aus den Herbstprognosen nach unten.7 In Deutschland soll die Inflationsrate im Jahr 2024 laut der aktuellen Prognose der Europäischen Kommission bei 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen. Für das Jahr 2025 soll die Teuerungsrate in der EU rund 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr betragen.8 Ausblick Aufgrund der weiterhin angespannten Situation in Osteuropa, der geopolitischen Anspannung im Nahen Osten, sowie dem anhaltende Inflationsdruck, ist der geschäftliche Ausblick für 2024 weiter weniger gut vorhersehbar als in der Vergangenheit. Der Beginn des Geschäftsjahres 2024 bis zur Erstellung dieses Lageberichtes verlief positiv. Das Auftragsvolumen für das Geschäftsjahr 2024 sowie die Auslastung der Mitarbeiter im Projektgeschäft liegt bis Ende März 2024 im Bereich der Erwartungen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann die Unternehmensleitung nicht ausschließen, dass sich das voraussichtlich schwache Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 in Deutschland auf das Erreichen der Wachstumsziele auswirken wird. Darüber hinaus ist schwer abzuschätzen, welchen Einfluss die aktuelle Situation in Osteuropa, der Konflikt im Nahen Osten sowie die Inflationsentwicklung auf die nächsten Geschäftsquartale hat. Jedoch ist die Geschäftsleitung überzeugt, auch im Jahr 2024 ein gutes Umsatz- und Ergebniswachstum erzielen zu können. 3.3 ChancenberichtDie iC Consult GmbH befindet sich seit mehreren Jahren in einem attraktiven geschäftlichen Umfeld, das den Wert und die steigende Wahrnehmung von Informationssicherheit widerspiegelt. iC Consult verfolgt dabei die Strategie, sich kontrolliert in verwandte Geschäftsfelder, wie API-Management und DevSecOps zu begeben und hierdurch Trends im Kerngeschäft zu antizipieren. Insbesondere der Aufbau von IAM-Infrastrukturen in oder die Migration hin zu hybriden Cloud-Szenarien wird sich voraussichtlich beschleunigen. Die Geschäftsleitung wird durch die Ausrichtung des Vertriebs und der Mitarbeiter-Skills auf diesen Trend reagieren. Insgesamt hat sich das Leistungsspektrum im Bereich des IAM als solide Basis für die hohe Profitabilität des Unternehmens erwiesen, weshalb dieses auch in Zukunft das Kerngeschäft des Unternehmens bleiben wird. 4 GesamtaussageiC Consult konnte das Geschäftsjahr 2023 trotz schwieriger politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit einem guten Ergebnis abschließen. Die Gesellschaft erwartet, im Jahr 2024 wieder ein deutliches Wachstum zu erzielen, sofern es nicht zu einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Situation kommt. Insgesamt hat sich das Geschäftsmodell der iC Consult als robust gegenüber Krisen gezeigt, weshalb die Geschäftsleitung einen positiven Geschäftsverlauf erwartet.
Oberhaching, den 28. März 2024 gez. Dr. Andreas Neumann 1 https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Wirtschaft-Finanzen/Inflation.html 2 https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/products-euro-indicators/w/2-08032024-ap 3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 4 Quelle: Bitkom, IDC Januar 2024 5 https://www.bea.gov/news/2024/gross-domestic-product-fourth-quarter-and-year-2023-third-estimate-gdp-industry-and 6 Rest of World 7
https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-forecast-and-surveys/economic-forecasts/
8 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5851/umfrage/prognose-zur-entwicklung-der-inflationsrate-in-deutschland/ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Die iC Consult GmbH hat ihren Sitz in Oberhaching und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg.-Nr. HRB 116170). A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 275-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Für die Bilanz wurde das Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB verwendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die xdi360 GmbH Oberhaching und die IAM Worx GmbH Oberhaching wurden als übertragende Rechtsträger auf die iC Consult GmbH Oberhaching als übernehmende Rechtsträgerin mit Verschmelzungsvertrag vom 20. April 2023 rückwirkend zum 1. Januar 2023 verschmolzen. Aufgrund der Verschmelzung zum 1. Januar 2023 ist die Vergleichbarkeit i.S.d. § 265 Abs. 2 HGB zum Vorjahr eingeschränkt. Die wesentlichen Änderungen im Zusammenhang mit der Verschmelzung werden im Folgenden erläutert. Die liquiden Mittel erhöhten sich in Folge der Verschmelzung um 3,9 Mio. EUR. Auf der Passivseite erhöhten sich im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 3,9 Mio. EUR. sowie die Kapitalrücklage um 1,6 Mio. EUR. Durch die Verschmelzungen erhöhten sich auch die Umsatzerlöse, der Material- und Personalaufwand sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Im Vorjahr erzielten die mittlerweile auf die Gesellschaft verschmolzenen Gesellschaften Umsatzerlöse von 11,4 Mio. EUR bei Materialaufwendungen von 1,9 Mio. EUR, Personalaufwendungen von 4,9 Mio. EUR und sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1,7 Mio. EUR. Es sind 60 Mitarbeiter auf die iC Consult GmbH übergegangen. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. 1.2 Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800,00 nicht übersteigen. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Unfertige und fertige Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Forderungen exklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer Rechnung getragen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind als Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die im Geschäftsjahr gebildete Kapitalrücklage resultiert aus dem positiven Differenzbetrag aus den erfolgten Verschmelzungen und stellt eine freie Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB dar. RÜCKSTELLUNGEN wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns unter Berücksichtigung des bestehenden Gewinnabführungsvertrages seit dem 16.03.2017, dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem in der Anlage beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind als Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten aus der Betriebsstätte in der Schweiz werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittel- bzw. Stichtagskurs bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen sind im Geschäftsjahr im folgendem Anlagenspiegel dargestellt: Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
2. Forderungen uns sonstige Vermögensgegenstände Angaben zu den Forderungen sowie die Angaben zur Restlaufzeit sind im folgendem Forderungsspiegel dargestellt:
2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 12.056.922,21 (Vj.: EUR 10.673.748,59) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 272.894,48 (Vj.: EUR 313.508,72) enthalten. 2.2 Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 26.700,03 (Vj.: EUR 4.042.237,72). 3. Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. 4. Rückstellungen die sonstigen Rückstellungen enthalten:
In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen aus langfristigen Verpflichtungen in Höhe von EUR 66.195,26 enthalten. Diese bestehen aus Rückstellungen für Altersteilzeit nach dem Blockmodell. Rückstellungen für Altersteilzeitverhältnisse werden zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und dabei mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. 5. Verbindlichkeiten Angaben zu den Verbindlichkeiten sowie die Angaben zur Restlaufzeit sind im folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfand- und ähnliche Rechte besichert. 5.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 23.422.828,93 (Vj.: EUR 17.071.933,58) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.208.367,16 (Vj.: EUR 1.078.355,34) enthalten. 5.2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 19.635.331,96 (Vj.: EUR 14.272.510,66). D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Allgemein Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten EUR 85.118,08 (Vj.: EUR 78.335,35), die anderen Geschäftsjahre zuzuordnen sind, sowie Erträge von EUR 266.276,40 (Vj.: EUR 271.440,07) aus der Fremdwährungsumrechnung. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten EUR 54.600,31 (Vj.: EUR 39.718,13), die anderen Geschäftsjahre zuzuordnen sind, sowie Aufwendungen von EUR 280.563,28 (Vj.: EUR 293.667,16) aus der Fremdwährungsumrechnung. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen nicht in der Bilanz erscheinenden anzugebenden wesentlichen finanziellen Verpflichtungen betreffen den Aufwand aus Leasing- und Mietverträgen gegenüber fremden Dritten, bei denen das wirtschaftliche Eigentum am Leasing- bzw. Mietgegenstand nicht der iC Consult GmbH zuzurechnen ist und bei denen die Gesellschaft diese Vermögensgegenstände daher nicht aktiviert. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Aus der nachfolgenden Übersicht ergeben sich die Fälligkeiten für Leasing- und Mietverträge: Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
2. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft bürgt für eine Kreditlinie i.H.v. EUR 500.000 (Vj.: EUR 500.000) der iC Consult Group GmbH von der Deutschen Bank. Des Weiteren bestehen Bürgschaften für Kreditkarten der iC Consult US Corp. i.H.v. USD 100.000 (Vj.: USD 100.000) und der iC Consult UK Ltd. i.H.v. GBP 0 (Vj.: GBP 35.000). Aus den von der Gesellschaft übernommenen Haftungsverhältnissen wird derzeit kein Risiko der Inanspruchnahme gesehen, da aufgrund der wirtschaftlichen Lage der jeweiligen Unternehmen davon ausgegangen wird, dass die Unternehmen die zugrunde liegende finanzielle Verpflichtung erfüllen werden. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
4. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Die Gesellschaft hat am 23.03.2017 mit der iC Consult Group GmbH mit dem Sitz in Oberhaching (Amtsgericht München HRB 229494) als herrschender Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 16.03.2017 zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 03.04.2017. 5. Konzernverhältnisse Die iC Consult GmbH wird in den Konzernabschluss der iCC TopCo GmbH einbezogen. Die iCC TopCo GmbH mit Sitz in München, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemacht. 6. Geschäftsführung Als stets einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer fungiert Herr Dr. Andreas Neumann. Auf die Angabe der Bezüge wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 7. Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers Der Aufwand für den Abschlussprüfer beträgt für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt EUR 72.712,50 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 8. Nachtragsbericht Entwicklungen und Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten. sonstige BerichtsbestandteileF. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB iC Consult GmbH, Oberhaching Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Oberhaching, den 28. März 2024 gez. Dr. Andreas Neumann, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der iC Consult GmbH, Oberhaching, in der Fassung der Anlage 1 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die iC Consult GmbH, Oberhaching Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der iC Consult GmbH, Oberhaching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iC Consult GmbH, Oberhaching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. Juli 2024 Deloitte
GmbH
gez. Christof Stadter, Wirtschaftsprüfer gez. Marina Traxinger, Wirtschaftsprüferin |
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