Peter Mahnke GmbH Industrievulkanisation

Heidkamp 2, 24326 Kalübbe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 2265 PL
Eingetragen
31.1.2005
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von sonstigen Gummiwaren a. n. g.
Gegenstand
Die Industrie-Vulkanisation, Bearbeitung, Einbau und Vulkanisation von Spezialgummisorten und Gummiteilen zum Korrosionsschutz, zur Verschleißminderung und zur Geräuschdämmung, sowie alle mit diesen Tätigkeiten zusammenhängenden Service- und Dienstleistungen; weiterhin Beratung und Verkauf von Transportbändern und Transportbandzubehör, Endlosvulkanisation und Instandsetzungsvulkanisation von Transportbändern, sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, jede Tätigkeit auszuüben und alle Geschäfte vorzunehmen, die geeignet sind, den Geschäftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern, insbesondere auch andere Unternehmen zu errichten oder sich an solchen zu beteiligen und die Geschäftsführung bei diesen zu übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Nicolaus
seit 21.10.2022
Prokura
Hans-Jürgen Grade
seit 21.9.2022
Prokura
Stephanie Mahnke
seit 21.2.2020
Geschäftsführer
Janosch Mahnke
seit 17.12.2019
Geschäftsführer
Evelin Mahnke-Vock
seit 31.1.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

23715 Bosau
42.800 €
53.50%
21149 Hamburg
21.200 €
26.50%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Peter Mahnke GmbH Industrievulkanisation

Kalübbe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.630,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 735.714,00 721.884,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 249.604,00 246.749,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.790,00 137.713,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.152,00
1.160.108,00 1.128.498,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 103.115,41 103.115,41
1.298.853,41 1.231.613,41
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.015.831,85 1.033.938,49
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 33.311,41 27.655,03
1.049.143,26 1.061.593,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 882.666,18 956.098,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 416,23 24.079,43
3. Sonstige Vermögensgegenstände 239.036,08 232.120,25
1.122.118,49 1.212.297,90
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 637.307,31 43.669,75
2.808.569,06 2.317.561,17
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.556,34 8.814,35
4.117.978,81 3.557.988,93

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 80.000,00 80.000,00
II. Kapitalrücklage 784,12 784,12
III. Gewinnrücklagen 250.000,00 250.000,00
IV. Gewinnvortrag 971.836,95 723.964,67
V. Jahresüberschuss 639.707,92 597.872,28
1.942.328,99 1.652.621,07
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 437.269,00 459.826,00
2. Steuerrückstellungen 163.117,00 39.779,00
3. Sonstige Rückstellungen 384.704,01 293.489,00
985.090,01 7.93.094,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 106.858,00 173.881,97
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 806.440,27 671.929,05
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.920,57 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 251.340,97 266.462,84
1.190.559,81 1.112.273,86
4.117.978,81 3.557.988,93

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 8.843.531,41 9.382.509,13
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.697.182,92 -4.589.284,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -707.670,61 -738.662,32
- davon für Altersvorsorge: EUR 4.733,84 (Vorjahr: EUR 5.180,75)
-5.404.853,53 -5.327.947,04
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -168.293,32 -154.537,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.494.992,56 -3.163.864,60
5. Erträge aus Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.614,05 6.632,67
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -12.428,64 -27.346,40
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -222.295,24 -192.789,01
9. Ergebnis nach Steuern 654.282,17 622.657,29
10. Sonstige Steuern -14.574,25 -24.785,01
11. Jahresüberschuss 639.707,92 597.872,28

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firma: Peter Mahnke GmbH Industrievulkanisation
Sitz: Kalübbe
Registergericht: Amtsgericht Kiel
Registernummer: HRB 2265 PL

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen für Aufstellung und Offenlegung werden zum Teil in Anspruch genommen.

Die Gliederung ist unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches maßgebend.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige grundsätzlich lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Forderungsbestand Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt worden.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Beträge zum 31. Dezember 2023, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB). Sie werden mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten soweit sie im abgelaufenen Wirtschaftsjahr verursacht wurden; sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 883 956
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 24
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 239 232
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
1.122 1.212

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 23.138,80 ausgewiesen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital betrifft das Stammkapital der Gesellschaft.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den anerkannten Regelungen der Versicherungsmathematik bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. Als biometrische Rechnungsgrundlagen dienten die 2018 erschienenen Richttafeln (RT 2018G) von Klaus Heubeck. Als rechnungsmässiges Pensionsalter wurde das vollendete 65. bzw. 66. Lebensjahr zu Grunde gelegt. Für die Rückstellungsberechnung der Anwartschaft auf Hinterbliebenenrente wurde die individuelle Methode berücksichtigt. Für die handelsrechtliche Bewertung wurde die sogenannte "Projected Unit Credit Methode" angewendet. Der Berechnung liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % p.a., dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre, sowie eine Rentendynamik von 1,00 % p.a. zugrunde. Die Pensionszahlungen wurden im Geschäftsjahr 2023 an die Witwe eines in 2022 verstorbenen Gesellschafters ausgezahlt. Als Zinsaufwand der Verpflichtung waren EUR 8.021,00 in Ansatz zu bringen. Der Ertrag aus der Auflösung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 12.171,00 wurde als sonstiger betrieblicher Ertrag ausgewiesen.

Die Gesellschaft hat von dem Bewertungswahlrecht Gebrauch gemacht, bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen den durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre (anstatt 7 Jahre) zugrunde zu legen. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre gegenüber der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 7 Jahre beträgt EUR 3.138,00. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen.

Die sonstigen Rückstellungen sind für Tantiemen (TEUR 221 ), Prüfungs- und Jahresabschlusskosten (TEUR 32), ausstehende Rechnungen (TEUR 100) sowie Urlaubsansprüche (TEUR 25) und Archivierungskosten (TEUR 7) gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 106.858,00 63.269,00 43.589,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 806.440,27 806.440,27 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.920,57 25.920,57 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 251.340,97 251.340,97 0,00 0,00
- davon aus Steuern 202.986,82
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.284,73
1.190.559,81 1.146.970,81 43.589,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Sicherungsabtretungen in Höhe von über EUR 106.858,00 gesichert.

Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten aus den o.g. Bilanzpositionen von EUR 1.112.273,86, die in Höhe von EUR 1.029.096,86 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr hatten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hatten in Höhe von EUR 83.177,00 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 8.

Der Ausweis der Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 12 erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Erträgen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter dem Personalaufwand.

IV. Sonstige Angaben

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist Gesellschafterin der Vulkanisiertechnik Mahnke GmbH mit dem Sitz in Plön, Amtsgericht Plön HRB 1576. Das Stammkapital der Vulkanisiertechnik Mahnke GmbH beträgt TEUR 26. Der Jahresabschluss 2023 dieser Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss von TEUR 135 sowie ein Eigenkapital von TEUR 322 aus.

Kredite an die Geschäftsführer bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 127.115. Die Verzinsung erfolgt mit 3,0% p.a.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.061 mit unterschiedlichen Laufzeiten.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer):

2023
Angestellte 22
Gewerbliche Arbeitnehmer 45
67

Geschäftsführung

Vertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023:

Frau Evelin Mahnke-Vock, Kauffrau, Lüneburg

Herr Janosch Mahnke, Kaufmann, Bösdorf

Frau Stephanie Möller, Kauffrau, Lüneburg

In Anwendung der Befreiungsregel des § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

V. Nachtragsbericht

Die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine und den damit einhergehenden Restriktionen lassen sich nicht abschließend einschätzen.

 

Kalübbe, den 11. Juli 2024

Evelin Mahnke-Vock, Geschäftsführerin

Janosch Mahnke, Geschäftsführer

Stephanie Möller, Geschäftsführerin

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 37.338,40 0,00 37.338,40
0,00 37.338,40 0,00 37.338,40
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.559.838,66 55.380,00 9.332,65 2.605.886,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 828.049,38 56.808,13 50.432,86 834.424,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 790.065,49 109.489,79 228.544,02 671.011,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.152,00 0,00 22.152,00 0,00
4.200.105,53 221.677,92 310.461,53 4.111.321,92
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 103.115,41 0,00 0,00 103.115,41
103.115,41 0,00 0,00 103.115,41
4.303.220,94 259.016,32 310.461,53 4.251.775,73
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.708,40 0,00 1.708,40
0,00 1.708,40 0,00 1.708,40
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.837.954,66 41.548,00 9.330,65 1.870.172,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 581.300,38 52.631,13 49.110,86 584.820,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 652.352,49 72.405,79 228.537,02 496.221,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.071.607,53 166.584,92 286.978,53 2.951.213,92
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.071.607,53 168.293,32 286.978,53 2.952.922,32
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.630,00 0,00
35.630,00 0,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 735.714,00 721.884,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 249.604,00 246.749,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.790,00 137.713,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.152,00
1.160.108,00 1.128.498,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 103.115,41 103.115,41
103.115,41 103.115,41
1.298.853,41 1.231.613,41

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Unser Unternehmen gehört im norddeutschen Raum seit Jahren zu den führenden Anbietern für die Industrievulkanisation. Seit Jahrzehnten bieten wir für verschiedene Branchen ausgereifte und erprobte Produkte und Anwendungslösungen. Wir bieten insbesondere umfassende Leistungen in den Bereichen Förderbandtechnik, Verschleißschutz, Oberflächentechnik und Lukenabdichtungen an.

Zu unserem Kundenkreis gehören alle Bereiche der Schwer-, Chemie-, Werft- und Kraftwerksindustrie. Der überwiegende Teil unserer eingesetzten Korrosionsschutzwerkstoffe besitzt eine Zulassung vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik). Alle Werkstoffe werden nach modernsten Verfahrenstechniken hergestellt. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 gewährleistet, dass sämtliche Produkte den spezifischen Richtlinien und Normen entsprechen. Zusätzlich sind wir als Fachbetrieb nach WHG (Wasserhaushaltsgesetz) vom TÜV Norddeutschland geprüft worden. Selbstverständlich gelten die Qualitätssicherungsmaßnahmen auch für unser Personal im Zusammenhang mit dem Arbeitsschutzmanagement. Wir werden jährlich nach dem Arbeitsschutzmanagement SCC ** (Safety Certificate Contractors) geprüft und zertifiziert. Um den erhöhten Anforderungen des Umweltschutzes gerecht zu werden, ist zusätzliche für das Jahr 2024 eine weitere Zertifizierung durch den TÜV Norddeutschland nach der ISO 14001 : 2015 (Umweltmanagementsystem) geplant.

II. Wirtschaftsbericht

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen positiv auf unsere Geschäftsentwicklung ausgewirkt.

In sämtlichen Umsatzbereichen konnte eine Umsatzsteigerung generiert werden. Die Auftragslage kann als gut zu bezeichnet werden. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die weitere Entwicklung lassen sich derzeit nicht abschließend beurteilen.

Eine unserer nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ist die Beachtung der umfangreichen Anforderungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der damit einhergehenden Verteuerung der Energiekosten.

Geschäftsverlauf und Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 7,6% gestiegen. Der Materialaufwand im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 nahezu proportional zur Umsatzentwicklung um TEUR 1.053 zugenommen. Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 539 (5,7%) auf TEUR 8.844 (Vorjahr: TEUR 9.383) vermindert.

Die Personalkosten inklusive Sozialabgaben haben um TEUR 77 (1,5%) auf TEUR 5.405 (Vorjahr: TEUR 5.328) zugenommen. Wir verfügen weiterhin über hervorragend ausgebildete Mitarbeiter, insbesondere Monteure, in deren Weiter- und Fortbildung auch zukünftig in erheblichem Umfang investiert wird. Zusätzlich werden ab 2023 drei Auszubildende beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 669 (21,1%) auf TEUR 2.494 verringert (Vorjahr: TEUR 3.164).

In das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 259 investiert. Die Abschreibungen haben mit TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 155) gegenüber dem Vorjahr zugenommen.

Die Vorräte haben sich unwesentlich um TEUR 13 vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich entgegen der Umsatzsteigerung um TEUR 73 (7,6%) auf TEUR 883 vermindert.

Das Eigenkapital hat sich um TEUR 290 auf TEUR 1.943 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt danach gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserte 47,1 % (Vorjahr: 46,5 %).

Eine Erhöhung der Rückstellungen resultiert aus der Gewinnzunahmen und der damit einhergehenden erfolgsabhängigen Tantiemeverpflichtungen sowie ausstehenden Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen um TEUR 134 (19,9 %) auf TEUR 806 erhöht. Die Finanzierung erfolgte aus dem laufenden Cash- Flow.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 640 erzielt, der von uns als angemessen bewertet wird und im Rahmen unserer Erwartungen liegt. Die Gesellschaft hat aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen positiven Cash-Flow von TEUR 1.146 erwirtschaftet. Die liquiden Mittel haben sich zum Bilanzstichtag um TEUR 593 auf TEUR 637 (Vorjahr: 44) erhöht.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 weiterhin als positiv zu bezeichnen ist. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und deren Entwicklung entspricht in allen wesentlichen Punkten unseren Erwartungen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz, der Rohertrag und der Jahresüberschuss sowie der Cash-Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit. Die Erhöhung des Umsatzes, des operativen Cash-Flows des Jahresüberschusses entspricht unseren Erwartungen und der allgemeinen Entwicklung des Marktes. Die Entwicklung des Rohertrages ist auch auf die Preisentwicklung im Einkauf zurückzuführen. Die Veränderung unserer Leistungsindikatoren ist aus der Darstellung des Geschäftsverlaufs ersichtlich.

III. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 prognostizieren wir eine stabile Entwicklung des Geschäftsverlaufs sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis. Die Entwicklung lässt sich jedoch derzeit noch nicht abschließend einschätzen.

Im Bereich der Zulieferung für die maritime Industrie ist eine Stagnation der Umsätze für Rohrgummierungsauskleidungen für die Wirtschaftsjahre 2024 und 2025 abzusehen. Ebenschen Energieversorgung, mit rückläufigen Aufträgen zu rechnen. In den Bereichen Förderso ist als Folge von politische Entscheidungen beim Kohleausstieg und in der sehr kritigurte, Verschleißschutz und Tragrollen prognostizieren wir geringfügige Umsatzrückgänge.

IV. Chancen- und Risikobericht

Grundsätzlich versuchen wir Preisänderungsrisiken durch einen angemessenen Bestand an Vorräten zu minimieren. Der Kautschukpreis ist ein Tagespreis, auf den wir keinen Einfluss haben. Für 2024 und den Folgejahren wird eine Preiserhöhung derartige Rohstoffe angenommen werden müssen.

Liquiditätsrisiken bestanden im Geschäftsjahr 2023 nicht. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage die fälligen Verpflichtungen zu erfüllen. Ausfallrisiken von Kundenforderungen werden durch Bonitätsprüfungen sowie ein effizientes Mahnwesen verringert.

Die wesentlichen Risiken liegen im operativen Geschäft, das von uns umfassend und konsequent überwacht wird, um Fehlentwicklungen sofort zu erkennen und zu unterbinden.

Unsere Chancen sehen wir im operativen Geschäft durch unser hervorragendes Know-how, unserer engagierten und qualifizierten Mitarbeiter sowie die Möglichkeit flexibel auf alle sich bietenden Chancen, die uns der Markt bietet reagieren zu können.

Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine weiterhin angemessene positive Entwicklung bei einem Ergebnis auf leicht abnehmenden Niveau.

 

Kalübbe, den 11. Juli 2024

Evelin Mahnke-Vock, Geschäftsführerin

Janosch Mahnke, Geschäftsführer

Stephanie Möller, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Peter Mahnke GmbH Industrievulkanisation, Kalübbe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Peter Mahnke GmbH Industrievulkanisation, Kalübbe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peter Mahnke GmbH Industrievulkanisation, Kalübbe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilan - zieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Buxtehude, den 27. August 2024

HANSE REVISION GMBH
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