Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 550606
Eingetragen
3.4.1992
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Ist die Entwicklung und der Vertrieb von Software und Systemen in der Datenverarbeitung sowie Service und Dienstleistungen aller Art im Umfeld der Informationstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thilo Kerner
seit 12.6.2025
Geschäftsführer
Marco Werth
seit 14.2.2023
Prokura
Birgit Beierer
seit 28.11.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (22)

NameAnteil
W******* S******
9.08%
H****** V****
5.52%
B******* B*****
3.69%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tectri GmbH
Germany
75.000 €
66.67%
J******* H**************
12.500 €
11.11%
M***** M*****
12.500 €
11.11%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SyBIT GmbH

Radolfzell am Bodensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht zum 31.03.2024

1. GRUNDLAGEN

Die Darstellungen und Berichterstattung des Geschäftsjahres sind erstmals wieder vergleichbar mit den Vorjahreswerten, da der Berichtszeitraum wieder 12 Monate beträgt.

Dies war in den Vorjahren aufgrund des Geschäftsjahreswechsels nicht möglich.

Das vorliegende Geschäftsjahr wird im Folgenden als GJ 2023 bezeichnet, das Vergleichsjahr als GJ 2022.

1.1 Geschäftsmodell

Sybit ist der Digitalspezialist für den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen mit innovativen SAP Lösungen Customer Experience. Wir zählen zu den Top 20 Digitalagenturen mit Hauptsitz in Radolfzell am Bodensee und Niederlassungen in Offenbach am Main, Hannover, Bielefeld und Pforzheim.

Als SAP Platinum Partner umfasst unser Portfolio die ganzheitliche Prozessberatung in den Themenfeldern CRM und E-Commerce von der Analyse und Strategieplanung über Design, Implementierung und Integration bis hin zu umfassendem Application Management Service. Sybit ist Teil der NTT DATA Business Solutions AG, einem der weltweit führenden SAP- Beratungs-häuser.

Zielgruppe der Unternehmen des NTT DATA Business Solutions AG (NDBS) Konzerns sind vor allem Kunden im Mittelstand und im gehobenen Mittelstand mit starker internationaler Ausrichtung. Das Unternehmen ist heute weltweit an mehr als 90 Standorten in 30 Ländern für mehr als 4.300 aktive Kunden tätig. Der Fokus des Unternehmens liegt auf dem Vertrieb von Nutzungsrechten an SAP-Softwarelösungen für den Mittelstand, dem SAP- Beratungsgeschäft, Managed Services sowie dem Lösungs- und Produktgeschäft.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1. Allgemeine Wirtschaftslage im Jahr 2023

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland 2023 war geprägt von einer Mischung aus Herausforderungen und leichten Erholungen. Trotz der schwierigen globalen Umstände durch den Krieg in der Ukraine, hoher Energiepreise und gestörten Lieferketten, verzeichnete die deutsche Wirtschaft ein geringes Wachstum von etwa 0,2% (Bundesregierung_infos). Die Exporte erreichten ebenfalls nicht die Wachstumsraten der Vorjahre (ZDFmediathek).

Die Inflationsrate war ebenfalls ein bedeutendes Thema im Jahr 2023, was sowohl die Kaufkraft der Verbraucher wie auch die Investitionskraft der Unternehmen belastet hat (Sachverständigenrat für Wirtschaft).

Die IT-Branche spielte eine zentrale Rolle bei der Bewältigung vieler Herausforderungen und bot gleichzeitig neue Möglichkeiten für Wachstum und Innovation. Unternehmen mussten flexibel und anpassungsfähig bleiben, um die sich schnell ändernden Marktbedingungen und technologischen Entwicklungen zu meistern.

Die Digitalisierung setzte sich beschleunigt fort, angetrieben durch die Nachfrage nach Remote-Arbeit, E-Commerce und digitalen Dienstleistungen.

Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (IoT), Cloud-Computing und 5G-Netzwerke entwickelten sich weiter und wurden breiter eingesetzt.

Allerdings blieb das Wirtschaftswachstum in einigen Regionen uneinheitlich. Die Inflation war ein bedeutendes Thema, da die Preise für Energie, Lebensmittel und andere Rohstoffe weiter stiegen. Zentralbanken reagierten mit Zinserhöhungen, um die Inflation zu kontrollieren.

Geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der Krieg in der Ukraine, hatten erhebliche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft, darunter Störungen in Lieferketten und erhöhte Energiepreise.

Diese Entwicklungen hatten unmittelbaren Einfluss auf die Auftragslage und die Auslastung in unseren Geschäftsbereichen.

2.2. Geschäftsverlauf

Obwohl das GJ 2023 durch die oben genannten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen viele Herausforderungen mit sich gebracht hat, konnten wir wiederholt ein nachhaltiges Wachstum und ein hohes Ergebnis erzielen.

Hier ist uns auch die gute Zusammenarbeit und die Zugehörigkeit zu den NDBS- Gesellschaften in der DACH-Region zugutegekommen.

Das größte Wachstum gegenüber Vorjahr konnten wir im SAP CX Cloud Subscription Geschäft (Resell, CCP, CC-Flex) erzielen (+31%). Der sich daraus ergebende positive Effekt auf unser Ergebnis wie auch das entsprechende Anwachsen unseres Current-Cloud Backlog (CCB) tragen u.a. zur weiteren Etablierung als einer der Top 3 SAP CX Partner in der DACH- Region bei.

Wie in der Vergangenheit auch, konnten wir in unseren Zielbranchen Fertigung, High Tech, Medizintechnik, Bau-/Baustoffe und Consumer Products einen guten Auftragseingang verzeichnen. Gerade die Segmente Fertigung und Baustoffe haben sich wieder als sehr stabil erwiesen.

Bezogen auf unser Leistungsspektrum konnten wir besonders bei den Portfoliobausteinen Service Portale, Field Service Management und Applicaction Management Systeme zulegen. Hierbei haben sich auch neue Potentiale am Markt für uns ergeben. Für das kommende Geschäftsjahr planen wir, weitere und bisher nur wenig berücksichtigte Branchen in unseren Fokus mitaufzunehmen und damit die Unternehmensbasis breiter und noch stabiler aufzustellen.

Nach wie vor sind wir an den Standorten Radolfzell, Offenbach, Pforzheim, Bielefeld und Hannover vertreten und konnten an allen Standorten weiteres Wachstum verzeichnen.

2.2.1 Ertragslage

Die Gesamtleistung beträgt im GJ 2023 45,1 Mio€ und liegt damit 3,6 Mio€ über dem vergleichbaren Wert des Vorjahres von 41,5 Mio€ (+8,7 %). Die Gesamtleistung beinhaltet den Umsatz sowie die Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen.

Der Umsatz erhöhte sich im GJ 2023 weniger stark auf 45,1 Mio€ gegenüber 42,4 Mio€ im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres (+6,4 %, +2,7 Mio€).

Die Gesamtleistung ist in den Geschäftsbereichen sehr unterschiedlich gewachsen. Sie liegt im Bereich Consulting bei 30,9 Mio€ (+0,8%), im Bereich Application Management bei 6,3 Mio€ (+32,0%) und im Bereich der Lizenzen bei 7,8 Mio€ (+30,6%). Damit verschiebt sich die Gesamtleistung abermals deutlich zugunsten der wiederkehrenden Leistungen.

Durch die angespannte wirtschaftliche Situation im Gesamtmarkt konnte im Bereich Consulting die erwartete Gesamtleistung und das Wachstum aus der Businessplanung nicht erreicht werden, da verschiedene Kundenprojekte aufgrund von Verschiebungen durch unsere Kunden nicht begonnen werden konnten, trotz guter Auftragslage. Im Bereich Application Management ist dagegen die Gesamtleistung deutlich stärker angewachsen als ursprünglich geplant, ebenso bei den Lizenzeinnahmen.

Der Bestand an halbfertigen Leistungen ist anders als in den Vorjahren nur geringfügig angestiegen. Sie liegen zum 31.03.2024 vor Verrechnung mit den erhaltenen Anzahlungen bei 107 T€ gegenüber 100 T€ am 31.03.2023.

Die Gesamtleistung je Vollzeitäquivalente konnte aufgrund der höheren Lizenzeinnahmen gesteigert werden und liegt im GJ 2023 bei 158 T€ gegenüber dem Wert des vergleichbaren Zeitraumes im Vorjahr von 154 T€ (+2,3%).

Für Fremdleistungen wurde im Berichtsjahr nur 1,7 Mio€ gegenüber 2,3 Mio€ im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres aufgewendet. Dies ist bedingt durch eine vergleichsweise gesunkene Auslastung im 2. Halbjahr des Berichtszeitraumes gegenüber dem Vorjahr.

Der Rohertrag ist ähnlich wie die Gesamtleistung angestiegen und liegt zum Ende des Berichtsjahres 2023 bei 39,6 Mio€. Dies entspricht einem Zuwachs von +9,3 % gegenüber dem Vorjahr (36,2 Mio€).

Für Wareneinkäufe wurden im GJ 2023 3,8 Mio€ ausgegeben. Gegenüber dem vergleichbaren Wert im Vorjahr von 3,0 Mio€ ist dies ein Anstieg von +29,4%. Der Anstieg ergibt sich wiederholt durch höhere Lizenzeinkäufe, deren Wiederverkauf sich in der Gesamtleistung widerspiegelt.

Durch das geänderte Lizenzmodel der SAP werden Lizenzanteile künftig in Form von Provisionen bezahlt (CCP/CCFlex). Dadurch sinkt der Anteil der Wareneinkäufe in Zukunft kontinuierlich. Die Provision geht direkt in den Umsatz ein.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zum Ende des GJ 2023 liegt bei 5,4 Mio€ gegenüber dem Ergebnis zum Ende des Vorjahres von 5,1 Mio€ (+7,1%).

Die EBIT-Rendite liegt zum 31.03.2024 bei 12,0% gegenüber 12,2 % im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt im Geschäftsjahr 2023 5,4 Mio€ gegenüber 5,1 Mio€ im Vorjahr (+7,0%).

Der Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) liegt zum Ende des Geschäftsjahres bei 3,7 Mio€ gegenüber 3,5 Mio€ (+6,7%) im Vorjahr.

2.2.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist zum 31.03.2024 leicht angestiegen auf 14,8 Mio€ gegenüber 13,9 Mio€ zum Ende des Vorjahres (+0,9 Mio€, +6,9 %).

Im Wesentlichen ergibt sich die Erhöhung aus dem Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um 0,6 Mio€ auf 4,1 Mio€ (+ 15,8%). Die größte Position ist hier wie in den Vorjahren auch die Verbindlichkeiten für die Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung in Höhe von 3,0 Mio€ (+0,3 Mio€, +9,8 %). Die Erfolgsbeteiligung bemisst sich am EBIT des Geschäftsjahres und wird jährlich im Juli des Folgejahres ausbezahlt.

Die Steuerrückstellungen erhöhten sich um 0,3 Mio€ (+153,1%) auf 0,4 Mio€.

Bei den AKTIVA ergibt sich die Erhöhung der Bilanzsumme im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 0,4 Mio€ (+178,4%) und der Erhöhung der liquiden Mittel um 0,9 Mio€ auf5,2 Mio€ (+20,1%).

Die unfertigen Leistungen sind dagegen unverändert und liegen zum 31.03.2024 vor Verrechnung mit den erhaltenen Anzahlungen bei 0,1 Mio€ gegenüber 0,1 Mio€ zum 31.03.2023. Den unfertigen Leistungen stehen zum 31.03.2024 keine erhaltenen Anzahlungen gegenüber. Die Vorräte (Summe aus unfertigen Leistungen und erhaltenen Anzahlungen) haben sich damit nur um 7,7 T€ zum Ende des Berichtsjahres erhöht (100 T€ zum 31.03.2023).

Das Eigenkapital liegt zum Ende des Berichtsjahres am 31.03.2024 bei 6,4 Mio€ gegenüber dem Vergleichswert zum 31.03.2023 von 6,1 Mio€ (+3,8 %). Die Erhöhung ergibt sich ausschließlich aufgrund des höheren Jahresüberschusses im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr.

Die Eigenkapitalquote liegt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bei 43%. Sie hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme im Vergleich zum Jahresüberschuss leicht reduziert um -1,3% (44% zum 31.03.2023).

Die liquiden Mittel erhöhten sich und liegen zum Bilanzstichtag am 31.03.2024 bei 5,2 Mio€. Dies ist ein Anstieg von +0,9 Mio€, +20,1% im Vergleich zum Vorjahresstichtag. Im Wesentlichen resultiert dies aus dem höheren Jahresüberschuss und der daraus abgeleiteten höheren Erfolgsbeteiligung für Mitarbeitende sowie an der noch nicht erfolgten Gewinnausschüttung an die beteiligten Gesellschafter.

Die liquiden Mittel entsprechen 35% der Bilanzsumme (31% zum 31.03.2023).

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt zum 31.03.2024 bei 5,1 Mio€. Gegenüber dem Vergleichswert am 31.03.2023 hat sich der Mittelzufluss um 3,9 Mio€ erhöht (+324,6%). Dies ergibt sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der sonstigen Passiva um 2,0 Mio€ gegenüber dem Vergleichswert zum 31.03.2023 (-1,4 Mio€). Ebenso erhöhten sich die Debitorenbestände um 1,3 Mio€ auf 0,5 Mio€.

Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit hat sich um 4,3 Mio€ gegenüber dem 31.03.2023 erhöht (-923 %) und liegt bei -3,8 Mio€. Die Reduktion erklärt sich hauptsächlich durch die Ausschüttung des Jahresüberschusses 2022 von 3,5 Mio€ an die Gesellschafter (im Vorjahr 0,9 Mio€ aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 01.01.2022-31.03.2022).

Die Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen liegen im Berichtsjahr bei 0,4 Mio€ und damit unter denen des Vorjahres (-0,6 Mio€, -31,5%), da die Investitionen für den Umbau der Büroräume (Office-Lift) in 2023 erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

2.2.3. Mitarbeitende

Der Mitarbeiterbestand (inkl. Auszubildende, Aushilfen und Student:innen) erhöhte sich damit auf 325 Mitarbeitende am 31.03.2024 gegenüber 314 Mitarbeitenden zum 31.03.2023.

Die Fluktuationsrate ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken auf 6,8% (7,5 % zum 31.03.2023).

Der Personalbestand (Festangestellte und Aushilfen) liegt zum Ende des Berichtsjahres bei 287 gegenüber 270 am 31.03.2023 (+17 Mitarbeitende, +6,3 %). Hinzu kommen 18 Auszubildende.

Durchschnittlich waren im Berichtsjahr 296 Mitarbeitende inklusive 17 Auszubildende, ohne Studenten und Aushilfen (+22, +7,9 %) sowie ein Geschäftsführer beschäftigt. Die Zahl der Vollzeit-äquivalente zum Ende des Berichtsjahres lag bei 283,4 im Vergleich zu 266,6 am 31.03.2023 (+6,3%).

2.2.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Im Berichtsjahr 2023 konnte der geplante Umsatz trotz der genannten Rahmenbedingungen aus wirtschaftlicher Rezession, Inflation und geopolitischer Einflüsse um 0,4 Mio€ übertroffen werden (45,1 Mio€ zum 31.03.2024). Dies entspricht einem Wachstum von 10%.

Das geplante Ergebnisziel von 13,5% EBIT-Rendite konnte dagegen nicht erreicht werden (zum 31.03.2023 12,1% EBIT-Rendite) aufgrund höherer Ausgaben für Innovationsprojekte und erforderlicher Personalentwicklungskosten.

Die Eigenkapitalquote hat sich geringfügig reduziert auf 43% (44% im Vorjahr) dafür ist die Ausstattung an liquiden Mitteln deutlich gestiegen, so dass eine ausreichende finanzielle Flexibilität und Stabilität besteht. Notwendige Investitionen in das Portfolio, die technologischen Entwicklungsziele und die Etablierung am Markt sind somit möglich. Die wirtschaftliche Lage beurteilt die Unternehmensleitung als gut.

3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Das interne Kontrollsystem beruht im Wesentlichen auf diesen Maßnahmen: Dem etablierten Controllingsystem der Sybit GmbH mit entsprechenden Auswertungen, der Finanzberichterstattung nach HGB, der Berichterstattung an die NTT Business Solutions AG nach IFRS inklusive dem Compliance Management und dem konzernweiten Risikomanagement.

3.1. Chancen

Im neuen Geschäftsjahr wollen wir intensiv daran arbeiten, das Thema "Beratung" deutlich mehr in den Vordergrund zu stellen. Selbstverständlich setzen wir erfolgreich SAP CX-Projekte bei unseren Kunden um, möchten aber in diesem Zuge unsere starke Beratungskompetenz weiter ausbauen und entsprechend am Markt auftreten. Neben der branchenspezifischen Prozessberatung zur Einführung von SAP CX-Lösungen wollen wir v.a. unsere Kompetenz im Business Consulting bzw. in der Strategieberatung entsprechend hervorheben und darstellen. In diesem Zuge werden wir auch unser Leistungsspektrum neu ausrichten und sind damit in der Lage, auf Kundenanforderungen noch gezielter, flexibler und rascher einzugehen. Die oben genannten Schritte bilden die Grundlage für ein hierfür bereits in der Umsetzung befindliches Rebranding Projekt.

Künstliche Intelligenz als Wettbewerbsfaktor stellt auch bei uns einen relevanten Erfolgsfaktor dar. Nahezu alle Lösungen der SAP CX-Suite beinhalten schon heute unterstützende Kl- Funktionalitäten, die bereits in ersten Kundenprojekten erfolgreich zur Anwendung kommen. Wir sind hier in engem Austausch mit der SAP und anderen Partnern, um sicherzustellen, dass KI als integraler Bestandteil des SAP CX-Portfolios weiter stark ausgebaut wird, um auch mit den relevanten Wettbewerbsprodukten weiterhin Schritt halten zu können. Wir betrachten dies als eine essenzielle Maßgabe für die weitere Success-Story von SAP-CX.

Die neuen Versionen (V2) für die SAP-Sales und Service-Cloud mit vollständigem Funktionsumfang sind ab diesem Geschäftsjahr verfügbar. Wir konnten als einer der ersten Partner weltweit die Sales-Cloud V2 bei einem Referenzkunden erfolgreich umsetzen. Die neuen Versionen halten was sie versprechen, sind sehr gut gestaltet, attraktiv aus Anwendersicht und auf dem neuesten Stand der Technik. Diese neue Version wurde dringend erwartet, da vor allem der Wettbewerber Salesforce bis zum Produktrelease einige Marktanteile hinzugewinnen konnte.

Neben den neuen SAP-Produktreleases für Sales und Service erwarten wir bis spätestens Mitte 2025 auch eine neue Version der SAP Commerce-Cloud. Es handelt sich dabei um ein komplett neu konzipiertes Produkt auf neuer, nativer Cloud-Technologie. Der Funktionsumfang wird nochmal erweitert und ist dabei flexibel und, je nach Kundenanforderung, fast beliebig kombinierbar. Wir erwarten uns daher für die Zukunft einen deutlichen Schub für SAP gestützte Commerce- und Kundenservice-Portale.

Unsere internationale Marktbearbeitung werden wir im nächsten Geschäftsjahr weiter ausbauen, vorwiegend in die Regionen Nordics und Benelux. Dort konnten wir bereits erfolgreich Kundenprojekte in Zusammenarbeit mit den jeweiligen lokalen CX-Units gewinnen.

Neben der geografischen Marktausdehnung werden wir auch weitere Branchen in unser Portfolio einbringen. Dies mit Fokus auf Zielbranchen, die bereits bei anderen Einheiten der NDBS-Gruppe etabliert sind. Dies ermöglicht uns, deren Bestandskunden mit dem SAP CX- Portfolio weiterzuentwickeln. Wir betrachten diesen Schritt als essenziell, um auch zukünftig im CX-Umfeld konstant und ergebnisorientiert wachsen zu können.

Auch im kommenden Geschäftsjahr werden wir weiterhin an allen Standorten bewusst in unsere Arbeitgebermarke, Kultur und attraktive Incentives investieren. Ebenso sind zukunftsweisende Projekte im Themenkomplex Employer Branding und Incentives zusammen mit den Gruppenmitgliedern der NTT DATA Business Solutions AG geplant. Dies erweitert unseren Aktionsradius und auch unsere Wahrnehmung am Arbeitsmarkt deutlich, da wir somit High-Potentials die Chance an hochqualifizierten und internationalen Programmen teilzunehmen anbieten können.

Investitionen im Bereich Employer Branding, New Work Initiativen, Social-Media-Aktivitäten, Entwicklungsperspektiven, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie der Einsatz von KI in allen Bereichen ist und bleibt die große Herausforderung der nächsten Jahre.

3.2. Risiken

Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland, aber auch weltweit, hat bereits zum Ende des Berichtsjahres 2023 zu Projektverzögerungen bei den Kunden und damit zu temporären Umsatzeinbußen geführt. Zur Prävention sind wir hier im ständigen Austausch zwischen den Projektmanagern der Sybit GmbH und unseren Kunden, um Umsatzeinbußen entsprechend zu reduzieren. Ein ausreichend hoher Auftragsbestand und eine belastbare Pipeline ist daher eines unserer wichtigsten Ziele und einer der erfolgskritischen Faktoren für die Entwicklung in 2024.

Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung erhöhen grundlegend das Risiko von Cyberangriffen, was erweiterte Sicherheitsmaßnahmen und -strategien erfordert. Durch die Verwendung geeigneter und angemessener IT-Sicherheitssysteme in Verbindung mit einem Risikomanagement reduzieren wir die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Schadens und die daraus resultierende Schadenshöhe. Diese Maßnahmen werden darüber hinaus im Rahmen der gruppenweiten IT-Sicherheitsrichtlinien der NTT DATA Business Solutions AG eingeleitet und regelmäßig abgestimmt.

Mit der Fokussierung auf das CX-Portfolio der SAP als Lizenzpartner ergibt sich eine hohe Abhängigkeit vom Markterfolg der SAP-Produkte. Insbesondere die Verfügbarkeit und Attraktivität der neuen Versionen (V2) für die SAP-Sales und Service-Cloud wird entscheidend für unseren wirtschaftlichen Erfolg sein. Wir stehen daher in engem Kontakt und Austausch mit den relevanten Ansprechpartnern bei der SAP.

Auch Wettbewerber zur SAP CX-Suite wie Salesforce oder Microsoft Dynamics CRM entwickeln sich erfolgreich am Markt. Hier gilt es gemeinsam mit dem SAP CX Produktmanagement den Wettbewerb genau zu beobachten und vor allem auf neue Trends wie z.B. KI ebenfalls rasch zu reagieren. Zusätzlich prüfen wir regelmäßig in unserem Bereich Portfolio & Innovationen, wo und wie wir unser Produkt- und Dienstleistungsspektrum durch 3rd Party Lösungen ergänzen können.

Wie in den vergangenen Jahren auch, ist der "War for talents" einer der wichtigsten limitierenden Faktoren für die weitere Entwicklung und das Wachstum des Unternehmens. Langfristige Mitarbeiterbindung in Kombination mit der permanenten, notwendigen Qualifizierung ist nach wie vor eine der größten und kostenintensivsten Herausforderung.

Mit Hilfe von umfassenden Entwicklungsmaßnahmen, E-Learnings, Online-Trainings, die das technisch notwendige Know-how vermitteln, wird eine zeitnahe und breitgefächerte Schulung der Mitarbeitenden auf hohem Niveau sichergestellt. Hinzu kommen umfassende Trainings und Coachings im Bereich des agilen Projektmanagements.

Ausfallrisiken durch Insolvenzen bei Kunden sind durch die angespannte wirtschaftliche Lage, aber auch durch geopolitische Risiken zunehmend wahrscheinlicher. Durch die ständige Überwachung unserer offenen Forderungen und durch Integration in ein Ausfallrisikomanagement der NTT DATA Business Solutions AG versuchen wir dies frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Auch aus der Gesamtsumme der Risiken lässt sich aus Sicht der Unternehmensleitung eine Gefährdung der Sybit GmbH zum heutigen Zeitpunkt nicht erkennen.

4. PROGNOSEBERICHT

4.1. Gesamtwirtschaftliche / Branchen Prognose

Für 2024 wird ein moderates Wirtschaftswachstum von etwa 1,8% erwartet. Die Erholung der Lieferketten und die anhaltende Nachfrage aus China tragen positiv zur globalen Wirtschaft bei, was auch Deutschland zugutekommen sollte (Sachverständigenrat für Wirtschaft). Zudem wird erwartet, dass die Inflationsrate stabil bleibt und sich weiter beruhigt (ifo Institut), was die wirtschaftliche Resilienz unterstützt (Bundesregierung_infos).

Insgesamt bleibt die Prognose für 2024 aber verhalten optimistisch. Während die Risiken durch geopolitische Spannungen und die Inflation bestehen bleiben, gibt es auch Anzeichen für eine Stabilisierung und ein leichtes Wachstum der deutschen Wirtschaft. Die Bundesregierung plant durch Reformen und Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken (Bundesregierung_infos).

Die Prognosen für die IT-Branche im Jahr 2024 sind dagegen vielversprechend, da die Branche weiterhin eine treibende Kraft für Innovation und wirtschaftliches Wachstum darstellt. Der verstärkte Einsatz von fortschrittlichen und zukunftsweisenden Technologien wie Künstliche Intelligenz (Kl), Internet der Dinge (IoT), Cloud Computing und Blockchain ist und bleibt notwendig, um die Digitale Transformation in den von uns adressierten Märkten voranzutreiben.

Die Entwicklungstrends für unseren Geschäftsbereich Customer Experience (CX) zeigen eine zunehmende Fokussierung auf Personalisierung, Technologie- und Systemintegration sowie gesamtheitliches Kundenmanagement über alle Customer Touch Points hinweg. Mit den von uns getroffenen Zielen und Maßnahmen sind wir für diese Entwicklungen gut vorbereitet.

4.2. Voraussichtliche Unternehmensentwicklung

Für das neue Geschäftsjahr 2024 sehen wir ein gegenüber den Vorjahren reduziertes Wachstum der Gesamtleistung von 7% vor. Obwohl wir weiterhin von der steigenden Nachfrage nach cloudbasierten Lösungen und der voranschreitenden Digitalen Transformation im Geschäftsjahr 2024 profitieren werden, rechnen wir insgesamt mit einer noch verhaltenen Nachfrage und Investitionsvolumen der Marktteilnehmer. Diese Annahme resultiert aus einem geringeren Auftragsvolumen zu Beginn des neuen Geschäftsjahres als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im Vordergrund steht daher nicht mehr das Wachstum, sondern ein nachhaltiges Ergebnis, das es uns erlaubt, die erforderlichen Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Wir planen mit einer EBIT-Rendite von ca. 13%.

Die Zusammenarbeit und die gemeinsame Marktbearbeitung mit der NTT DATA Business Solutions AG sowie den weiteren Gruppenmitgliedern wird auch weiterhin ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Auftragsvolumen sowohl im Beratungs- wie auch Lizenzgeschäft werden.

Im kommenden Geschäftsjahr werden wir bereits mit der Datensammlung und Berichterstattung im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie beginnen, um im Jahr 2025 den gesetzlichen Informationspflichten nachkommen zu können. Zahlreiche Aktivitäten wie z.B. die Reduktion des CO 2 Ausstoßes durch die Einführung einer E-Mobilität wie auch attraktive Angebote an die Mitarbeitenden zur klimafreundlichen Mobilität wurden bereits umgesetzt. Über die sozialen Medien wie LinkedIn werden wir darüber auch berichten.

 

Radolfzell, 24.06.2024

Thomas Regele, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 33.869,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 799.080,50 750.438,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 799.080,50 30.172,60 780.610,60
799.084,50 814.479,60
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 107.800,00 100.100,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.310.459,82 7.784.311,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 639.912,22 229.875,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 312.254,21 8.262.626,25 259.443,32 8.273.629,53
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.150.695,89 4.290.372,61
13.521.122,14 12.664.102,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 504.065,15 392.484,95
14.824.271,79 13.871.066,69

Passiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Kapitalrücklage 1.950.000,00 1.950.000,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 567.145,60 567.145,60
IV. Jahresüberschuss 3.712.787,61 3.478.691,74
6.354.933,21 6.120.837,34
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 436.300,00 172.350,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.800.536,25 2.846.096,33
3.236.836,25 3.018.446,33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 903.160,77 1.045.323,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 193.216,67 140.223,32
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.087.119,89 3.529.891,40
- davon aus Steuern EUR 762.465,63 (i. Vj. EUR 603.497,15)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 35.854,04 (i. Vj. EUR 31.598,27) -
5.183.497,33 4.715.438,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 49.005,00 16.345,00
14.824.271,79 13.871.066,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023 / 2024 2022 / 2023
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 40.502.521,17 37.065.784,02
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 25.148.604,18 22.255.714,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.595.453,75 28.744.057,93 3.347.038,97 25.602.753,02
- davon für Altersversorgung EUR 97.060 (i. Vj. EUR 88.173) -
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 428.856,32 426.753,24
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.923.202,06 5.986.290,58
5. Zinsen und ähnliche Erträge 2.805,29 3.951,72
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.696.422,54 1.575.247,16
7. Ergebnis nach Steuern 3.712.787,61 3.478.691,74
8. Sonstige Steuern 0,00 0,00
9. Jahresüberschuss 3.712.787,61 3.478.691,74

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 01.04.2023-31.03.2024

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Angaben zur Gesellschaft

Die Gesellschaft wurde am 12.12.1991 unter der Firma allmilmö GmbH gegründet. Seit 21.01.2000 lautet die Firma Sybit GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg unter der Nummer HR B 550606 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Radolfzell am Bodensee.

der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

2. Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

I. ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßige Abschreibung des abnutzbaren Anlagevermögens erfolgt linear innerhalb der folgenden Zeiträume:

EDV Software innerhalb von 3 Jahren

Betriebs- und Geschäftsausstattung innerhalb von 3 - 23 Jahren

II. UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich, erfolgen Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Von den Vorräten werden erhaltene Anzahlungen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Dabei werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Nettobeträge berücksichtigt. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.

III. RÜCKSTELLUNGEN

Die sonstigen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der letzten 7 Jahre abgezinst. Die Verpflichtungen aus dem Lebensarbeitszeitkonto werden mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und dem Zugriff Dritter entzogen sind, verrechnet (Deckungsvermögen). Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzgl. laufender Gebühren und zzgl. laufender Erträge.

IV. VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.

B. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ

I. ANGABEN ZUR AKTIVSEITE

1. Anlagevermögen

Anlagenspiegel zum 31.03.2024

Sybit GmbH, Radolfzell am Bodensee

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.03.2024 Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.04.2023 bis 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 229.263,54 10.014,57- 219.244,97 33.860,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 229.263,54 10.014,57- 219.244,97 33.860,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Geschäftsausstattung 1.398.384,09 218.747,26 555.071,11 237.441,26
575.000,74-
b) GWG 448.629,58 116.168,98 4.347,90 569.146,46 120.516,88
c) Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 453.357,38 96.618,05 25.824,70 182.894,70 37.038,18
80.884,43-
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.172,60 30.172,60- 0,00
Summe Sachanlagen 2.330.543,65 431.534,29 0,00 1.307.112,27 394.996,32
655.885,17-
Summe Anlagevermögen 2.559.807,19 431.534,29 0,00 1.526.357,24 428.856,32
665.899,74-
Buchwert 31.03.2024 Buchwert 31.03.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 33.869,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 33.869,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Geschäftsausstattung 487.059,50 512.780,00
b) GWG 0,00 0,00
c) Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.021,00 237.658,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.172,60
Summe Sachanlagen 799.080,50 780.610,60
Summe Anlagevermögen 799.084,50 814.479,60

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie folgt:

Art der Forderung Gesamtbetrag bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.310.460 7.310.460 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 639.912 639.912 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 312.254 304.648 7.606 0
Summe 8.262.626 8.255.020 7.606 0

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von € 72.312 (im Vorjahr: € 118.512) Forderungen gegen Gesellschafter.

In den "Sonstigen Vermögensgegenstände" sind Forderungen aus Kautionen in Höhe von € 7.606 (im Vorjahr: € 8.606), sowie Forderungen aus Provisionsansprüchen in Höhe von € 303.447 (im Vorjahr: € 0) enthalten.

II. ANGABEN ZUR PASSIVSEITE

1. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von € 2.033.686 (im Vorjahr: € 1.999.666), Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von € 419.000 (im Vorjahr: € 442.000) und Sonstige Rückstellungen in Höhe von € 347.850 (im Vorjahr: € 404.430).

Der Saldo der mit dem Deckungsvermögen realisierten Gewinne und Verluste beträgt im Geschäftsjahr T€ 0 (im Vorjahr: T€ 0), die Anschaffungskosten T€ 132.629 (im Vorjahr: T€ 109.543).

Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung für die Lebensarbeitszeitkonten beträgt T€ 241.529 (im Vorjahr: T€ 110.068).

2. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 903.161 903.161 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 193.217 193.217 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 4.087.120 4.087.120 0 0
Summe 5.183.497 5.183.497 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von € 189.943 (im Vorjahr: € 140.223) Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter.

In den "Sonstigen Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 762.466 (im Vorjahr: € 603.497) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 35.854 (im Vorjahr: € 31.598) enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

C. SONSTIGE ANGABEN

I. ANGABEN ZU DEN ORGANEN DER GESELLSCHAFT

Die Gesellschaft wurde während des gesamten Geschäftsjahres vertreten durch Herrn Thomas Regele, Diplom-Informatiker (FH), Konstanz, als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer.

Es wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

II. ANGABEN ÜBER MITARBEITER

Die Gesellschaft beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres

Angestellte 284 (i.V. 265)
Aushilfen 2 (i.V. 4)
Studenten 21 (i.V. 30)
Auszubildende 18 (i.V. 15)

III. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 2.219 (im Vorjahr T€ 1.197).

IV. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE NACH § 251 HGB

Es bestehen die folgenden, nicht in der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnisse:

keine

V. ANGABEN ZUM MUTTERUNTERNEHMEN / Konzernzugehörigkeit

Die Sybit GmbH wird in den Konzernabschluss der NTT DATA Business Solutions AG (ehemals Itelligence AG) mit Sitz in Bielefeld einbezogen.

Die NTT DATA Business Solutions AG hat seit dem Geschäftsjahr 2013 einen alleinigen Aktionär, die NTT DATA Europe GmbH & Co. KG, die eine 100%ige Tochter der NTT DATA CORPORATION ist.

Die NTT DATA Europe GmbH & Co. KG ist eine am 16. Oktober 2007 gegründete Kommanditgesellschaft mit Sitz in Bielefeld. Der Gegenstand des Unternehmens umfasst den Erwerb, das Halten und das Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen, die Einbringung von entgeltlichen Dienstleistungen an die Beteiligungsunternehmen sowie die Veräußerung von Beteiligungen oder ihres Vermögens. Alleinige persönlich haftende Gesellschafterin ist die NTT DATA Europe Verwaltungs-GmbH. Einzige Gesellschafterin der Komplementärin und alleinige Kommanditistin ist die NTT DATA CORPORATION, Tokio / Japan.

Die NTT DATA Business Solutions AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser ist im Unternehmensregister erhältlich. Die NTT DATA CORPORATION, mit Sitz in Tokio / Japan, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser ist auf der Unternehmens-Website erhältlich.

VI. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH ABSCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRE

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.

VII. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG

Die Geschäftsführung schlägt vor, einen Teil aus dem Jahresüberschuss in die Kapitalrücklage einzustellen und den Rest an die Gesellschafter auszuschütten.

 

Radolfzell, 10.06.2024

Thomas Regele Diplom-Informatiker (FH)

Bescheinigung zur Offenlegung

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sybit GmbH, Radolfzell am Bodensee

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sybit GmbH, Radolfzell am Bodensee, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sybit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bielefeld, den 5. August 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reuter,Wirtschaftsprüfer

Peppmöller, Wirtschaftsprüfer

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