Dittmers Kochlounge GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Arnold seit 14.6.2006 | Geschäftsführer |
Werner Arnold seit 14.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eugen Arnold GmbH.Aichtal (vormals: Filderstadt)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Eugen Arnold GmbH, AichtalI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Eugen Arnold GmbH. ist ein führender Entwickler und Hersteller von Dampf-und Gasturbinenisolierungen. Ebenfalls werden Wärme-, Kälte-, Schallschutz- und Brandschutzisolierungen aller Art durchgeführt. Die Gesellschaft konstruiert, handelt und montiert auch teilweise Isolierkonstruktionen und Isoliersystemen. Es werden Isolierarbeiten an unterschiedlichen Projekten vorgenommen, einschließlich deren Planung und Produktion. Die Isolierungen werden für den Bereich Turbinenisolierung, Automotivisolierungen und Industrieisolierungen hergestellt und verkauft. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Auslegung und Montage von elektrischen Begleitheizungen. Es werden auch "mobile Bearbeitung vor Ort" (on-site-machining) vorgenommen. Hierbei werden im Rahmen von Reparaturarbeiten mechanische Arbeiten vor Ort an Großmaschinen und Schiffen durchgeführt. In diesen Fällen werden die mechanischen Bearbeitungsmaschinen in die Fabriken, Kraftwerke oder Schiffe gebracht und die Reparaturarbeiten vor Ort ausgeführt. Daneben betätigt sich die Eugen Arnold GmbH im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. 2. Forschung und Entwicklung Die Eugen Arnold GmbH betreibt weiterhin Forschung im Bereich der Solarthermie mit der Weiterentwicklung von Hochtemperaturreceivern. Die Eugen Arnold GmbH hat mit der Entwicklung von thermischen Speichern begonnen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch den in 2022 begonnenen und fortdauernden russischen Angriffskrieg sowie politischer Veränderungen kam es nicht zu der erhofften Erholung der coronabedingten Verwerfungen. Dennoch wuchs die Weltwirtschaft um 3,3% (Statista.de). Insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung in den USA und einigen Schwellenländern war eine weltweite Rezession nicht zu erkennen. Die Entwicklung in Deutschland allerdings kam nicht zu der gewünschten Regeneration, insgesamt sank die Wirtschaftsleistung um 0,3% (Statista.de). Das Wachstum der Weltwirtschaft wird von den geopolitischen Spannungen stark beeinflusst. Der internationale Währungsfonds (IWF) sieht verschiedene Risiken, die das Weltwirtschaftswachstum beeinflussen. Die Zentralbanken heben die Leitzinsen an, um den steigenden Verbraucherpreisen entgegen zu wirken. Die von Unternehmen und Privatpersonen zu zahlenden höheren Zinsen wirken sich negativ auf das Wachstum aus. Branchenbezogen blickt das Unternehmen positiv in die Zukunft, insbesondere aufgrund der internationalen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit. Die weltweit positive Entwicklung wirkt sich auf die Auftragslage des Unternehmens entsprechend aus. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz ist um 8,4% auf TEUR 36.282,9 in 2023 gesunken. Das kommt größtenteils von den nach der Corona-Krise wieder normalen Preise beim Stahl und Edelstahl, den Logistikkosten und den Flugkosten. Diese Kosten waren in der Corona-Krise unverhältnismäßig hoch und mussten auf die Projekte umgerechnet werden, das hat den Umsatz vergrößert, ohne dass mehr ausgeliefert wurde. Außerdem haben sich Einmaleffekte positiv ausgewirkt. Die Kosten sind im Wirtschaftsjahr 2023 noch in größerem Maße gesunken, so dass sich der Ertrag trotz sinkendem Umsatz erhöht hat. 3. Lage a) Ertragslage Die Ertragslage der Eugen Arnold GmbH bewegt sich mit einem Jahresergebnis 2023 von TEUR 2.310,9 um 23,6% über dem Ergebnis des Vorjahres 2022 mit TEUR 1.869,4. Die Umsatzrendite konnte stark verbessert werden. b) Finanzlage Das Unternehmen befindet sich in einer stabilen Finanzlage. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 28.981,1 (Vorjahr TEUR 22.592,2) über dem Vorjahr. Der vereinfachte Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) ist mit TEUR 2.902,5 überdurchschnittlich. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gesichert. Das Unternehmen betreibt ein Forderungsmanagement zur fristgerechten Betreibung von Forderungen. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,5% und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (39,1%) verringert. Der Anstig der Bilanzsumme ist insbesondere auf den starken Anstieg der Vorräte und der Bankguthaben auf der Aktivseite, bzw. der erhaltenen Anzahlungen auf der Passivseite zurückzuführen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Darlehen bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen aufgenommen, dies dient ausschließlich zur Weitergabe an eine Schwestergesellschaft zur Finanzierung einer Immobilie. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 3.403,0. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Für Risiken wurden Rückstellungen gebildet Die Rückstellungen betreffen Turbinenprojekte und Industrieprojekte bei denen Gewährleistungsforderungen von der Kundenseite erhoben wurden. Pensionsrückstellungen wurden gem. der finanzmathematischen Berechnungen zurückgestellt. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen auf der Aktivseite durch die hohen Bestände der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 8.508,3 (Vorjahr TEUR 10.340,0) sowie der liquiden Mittel von TEUR 12.454,5 (Vorjahr TEUR 8.727,1) geprägt. Finanziert wird dieser Anstieg durch das Eigenkapital von TEUR 11.149,8 (Vorjahr TEUR 8.838,9), Rückstellungen von TEUR 7.429,0 (Vorjahr TEUR 8.033,5) sowie aus Lieferung und Leistungen in Höhe von TEUR 3.403,0 (Vorjahr TEUR 4.380,5). Das Verhältnis von Anlage- und Umlaufvermögen in Bezug auf die Bilanzsumme ist fast unverändert zum Vorjahr und beträgt 5,9% / 93,7%, welches insbesondere auf den hohen Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 29,4% und den liquiden Mitteln von 43,0% zurückzuführen ist. Mit einer Eigenkapitalquote von 38,5% (Vorjahr 39,1%) bei der auf TEUR 28.981,1 angestiegenen Bilanzsumme (Vorjahresbilanzsumme TEUR 22.592,2) ist die Vermögenslage der Gesellschaft weiterhin stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertrag, Gehaltskosten je Mitarbeiter und den Cash-Flow heran. Bei den Mitarbeitern sind zwei Geschäftsführer mitgezählt, den Cash-Flow berechnen wir aus der Summe des Jahresergebnisses, Abschreibung und Dotierung bzw. Auflösung längerfristiger Rückstellungen. Das Rohergebnis konnte von TEUR 20.351,4 um 0,3% auf TEUR 20.410,5 gesteigert werden (Vorjahr Steigerung 10,1 %). Die Gehaltskosten je Mitarbeiter betragen TEUR 96,3 (Vorjahr TEUR 92,1). Der vereinfachte Cash-Flow beläuft sich auf TEUR 2.298,0 (Vorjahr TEUR 2.229,1). III. Prognosebericht Nach dem Ende der Coronapandemie und der langsamen Erholung der Lieferzeiten für kritische Materialien hat sich mit dem Ukrainekrieg und Energiekrise wieder eine Unsicherheit ergeben. Durch die Zinserhöhungen ist die Bauwirtschaft schwer in Mitleidenschaft gezogen. All das sind Indikatoren die auf ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld hinweisen. Durch unseren sehr hohen Auslandsanteil speziell auch in den USA können wir diesen Risiken größtenteils abfedern. Wir rechnen in 2024 wieder mit steigenden Umsätzen und einer weiterhin guten Ertragslage auf ähnlich hohem Niveau wie 2023. Unter Berücksichtigung der Eigenkapitalsituation und der Gesellschafterstruktur der Eugen Arnold GmbH ist aber ein bestandsgefährdendes Risiko nicht gegeben. Es wird weiterhin nach guten Mitarbeitern gesucht und wir werden gut qualifizierte Mitarbeiter auch weiterhin einstellen. Durch die breit aufgestellte Kundenstruktur, vor allem über Kontinente hinweg (Europa, USA und Asien) und die Wichtigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen, sehen wir keine Anhaltspunkte für einebedrohliche Situation. Wir rechnen mit einer weiterhin stabilen Lage. Für die verschiedenen Bereiche gibt es unterschiedliche Prognosen. Im Bereich der Turbinenisolierungen sehen wir weiterhin unsere Chancen und haben auch schon eine Grundauslastung durch vorhandene Bestellungen für das Jahr 2024. Unsere Kunden sind dabei ihre Gasturbinen wasserstofftauglich zu machen. Im Bereich Industrieisolierungen erwarten wir einen leichten Umsatzrückgang, ebenfalls im Bereich der automotiven Isolierungen. Da sowohl die Bauwirtschaft und der Automotive Bereich unter der gegenwärtigen Konjunktur stark leidet. Im Bereich der konstruierten Isolierungen für Hochtemperaturanwendungen rechnen wir mit weiterhin steigenden Umsätzen. Wir können eine sehr Know-how trächtigen Bereich durch die jahrelangen Entwicklungen bei den Solarreceivern bedienen und unser Wissen weiter ausbauen. Der Umsatz bei OSM ist stabil, es ergeben sich auch in diesem Sektor weltweite Projekte. Im Bereich Arbeitnehmerüberlassung sind rückläufige Umsätze zu verzeichnen. Unser früherer Hauptkunde braucht nicht mehr so viele Dienstleister. Insgesamt erwarten wir auch für 2024 einen steigenden Umsatz auf ca. TEUR 39.000,0 und einen erneut leicht steigenden Ertrag. Auf der Kostenseite schlagen höhere Materialpreise und Lohnkosten zu Buche. Ein Teil der Preiserhöhungen konnte weitergegeben werden. Das Rohergebnis wird für 2024 in Höhe von ca. TEUR 20.000,0 erwartet. Die Gehaltskosten je Mitarbeiter betragen voraussichtlich ca. TEUR 100,0. Der vereinfachte Cash-Flow beläuft sich auf ca. TEUR 3.000,0. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Das Geschäftsjahr 2023 ist nach Corona für uns wieder ein normales Jahr. Die allgemeinen Risiken speziell durch die unsichere Lage von Handelsbeschränkungen mit den USA und auch die speziellen Risiken wie Energiepolitik und die Entwicklung der Energie- und speziell der Gaskosten bestehen auch weiterhin. Durch die breite Aufstellung mit unseren verschiedenen Tätigkeiten sehen wir das Gesamtrisiko trotzdem gering, da auch schon zahlreiche Aufträge für 2024 vorliegen. Durch die stabile Liquiditäts-, Ertrags- und Eigenkapitalsituation sind finanzwirtschaftliche Risiken (Liquiditätsrisiken) nicht erkennbar und werden nicht erwartet. Ergänzend kann, falls dies erforderlich wird, auf Finanzinstrumente zurückgegriffen werden. 2. Chancenbericht Die Eugen Arnold GmbH sieht im Bereich der Dampf- und Gasturbinenisolierung auch zukünftig noch ein Arbeitsfeld, wenn die Gasturbinen auf Wasserstoff umgestellt werden, so wie es jetzt aussieht. Gasturbinen sind weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Energiewende sowohl in Deutschland als auch außerhalb Deutschlands. Mit unseren Tätigkeiten bewegen wir uns in Nischenbereichen sowohl bei den Dampf-und Gasturbinen als auch beim "on site machining" als auch in der Isolierung für Fahrzeuge und Hochtemperaturreceivern. Auf der einen Seite wird die Vermeidung von fossiler Verbrennung einen Teil unserer Umsätze kosten, auf der anderen Seite wird mehr isoliert werden müssen, um Wärmeverluste zu reduzieren und um Energie einzusparen. 3. Gesamtaussage Wir haben auch jetzt wieder einen hohen Auftragsbestand an Turbinenisolierungen der eine Grundauslastung sichert. Insgesamt rechnen wir für 2024 mit steigenden Umsätzen nach dem Umsatzrückgang in 2023. Weiterhin können wir auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter setzen, die auch in Zukunft hochwertige und innovative Produkte entwickeln und herstellen. Durch die jahrelang nicht entnommenen Gewinne steht Kapital für Investitionen zur Verfügung. Mit dem Firmenneubau in Aichtal, bei dem wir mit einem geplanten Bezug Ende 2024 rechnen, wird mit positiven Impulsen durch die moderne Technik und neuen Maschinen und vor allem durch genug Produktionsflächen gerechnet. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Liquiditätszuflüsse aus dem operativen Geschäft, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Eugen Arnold GmbH verfügt über einen langjährigen und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Bei Neukunden erfolgt eine Bonitätsanfrage und eine kontinuierliche Kontrolle der Einhaltung von Zahlungszielen und Forderungsumfängen. Das interne Kontrollsystem sowie das Finanzmanagement sind Bestandteile des Unternehmens, deren Steuerung der Geschäftsleitung nach den aufgestellten Regelungen von Organisation, Prozessen, Planung und Berichterstattung unterliegt. Grundsätzlich verfolgt hierbei die Eugen Arnold GmbH eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Das Unternehmen verfügt nicht über Zweigniederlassungen.
Aichtal im Dezember 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Eugen Arnold GmbH, AichtalA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 3.997.089,59. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz I. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
II. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.827,78). III. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 48.809,00. IV. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
V. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. • Rückstellungen für Mitarbeiter in Höhe von TEUR 1.308 • Rückstellungen für Garantien/Gewährleistungen in Höhe von TEUR 1.453 VI. Angabe zu Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 199.764,68 (Vorjahr: EUR 256.894,52) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 4.120,77 (Vorjahr: EUR 14.377,92) enthalten. VII. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 214.975 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: • Miet- und Leasingverpflichtungen D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterungen der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um die Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 467.904,24 (Vorjahr: EUR 926.309,62). Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um die Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 648.705,67 (Vorjahr: EUR 524.727,00). E. Sonstige Angaben I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
II. Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten an:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für die Angaben zur Vergütung der Geschäftsführung wird von der Befreiungvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. III. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. IV. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. V. Unterschrift der Geschäftsführung
Aichtal, 31.12.2024 Wolfgang Arnold und Werner Arnold sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Eugen Arnold GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eugen Arnold GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eugen Arnold GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 30. Dezember 2024 HWS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer Stefan Rapp, Wirtschaftsprüfer |
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