FRONIUS Deutschland GmbH

Fronius Straße 1, 36119 Neuhof, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 6277
Eingetragen
15.9.1992
Branche
Herstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von SolarwärmekollektorenGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Schweißmaschinen, Schweißautomaten, Solarwechselrichtern, Batterieladesystemen und allem einschlägigen Zubehör in Deutschland, ferner die Installation, Montage und Instandsetzung derartiger Anlagen und die Beratung von Kunden sowie die Entwicklung von Problemlösungen auf dem Gebiet der Schweißtechnik, Solarelektronik und Batterieladesysteme.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ewald Eisner
seit 26.10.2018
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
FRONIUS INTERNATIONAL GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

FRONIUS INTERNATIONAL GmbH
Austria
300000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FRONIUS Deutschland GmbH

Neuhof

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der FRONIUS Deutschland GmbH

Grundlagen des Unternehmens

Die FRONIUS Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der FRONIUS International GmbH, Pettenbach/Österreich. Die FRONIUS Deutschland GmbH kauft Produkte der Business Unit Perfect Welding, der Business Unit Solar Energy und der Business Unit Perfect Charging von der FRONIUS International GmbH, um diese am lokalen Markt zu verkaufen. Weiter bietet die FRONIUS Deutschland GmbH ihren Kunden der drei Business Units einen lokalen Support, sowie Dienstleistungen vor Ort an. Wesentliche Kunden in den Business Units sind: Automobil- und Zuliefererindustrie, Baumaschinen, Metallverarbeitendes Gewerbe, Flurförderzeuge, Intralogistik und Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in den Bereichen Haustechnik, Photovoltaik und Elektromobilität sowie den dazugehörigen Handelsstrukturen.

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Jahresergebnis.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gemäß den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr 2022. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Durch die krisengeprägten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und eine weiterhin hohe Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen wurde die Konjunkturentwicklung gedämpft. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch Steigerungen der Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Mit diesen Rahmenbedingungen setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft seit der Coronapandemie 2020 nicht weiter fort. Verglichen mit dem Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Coronapandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Geschäftsverlauf

Die Fronius Deutschland GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 eine wesentliche Umsatz- und Ergebnisausweitung gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere in den Business Units Solar Energy und Perfect Welding konnten der Umsatz und das Ergebnis deutlich ausgebaut werden. Die Business Unit Perfect Charging verzeichnete hingegen einen leichten Umsatzrückgang und damit einhergehend eine leichte Ergebnisabsenkung.

Perfect Charging

Die Business Unit Perfect Charging erzielte im Geschäftsjahr 2023 eine rückläufige Umsatzentwicklung (TEUR 5.343; i. Vj. TEUR 5.754) und damit verbunden einen Ergebnisrückgang.

Die schwache wirtschaftliche Entwicklung in den Zielbranchen der Business Unit, insbesondere Kontraktlogistik sowie Bau- und Holzindustrie, verbunden mit einem weiterhin überdurchschnittlichen Niveau der Einkaufspreise, begründen diese rückläufige Umsatzentwicklung der Perfect Charging. Die genannten Zielbranchen tangieren direkt den Bereich Project Business und beeinflussen damit deutlich die Entwicklung der Umsatzerlöse.

Zusätzlich weisen die Aufträge im Bereich Project Business eine überdurchschnittlich hohe Bearbeitungszeit für die Projektabwicklung aus. Damit verschieben sich die Umsätze aus solchen Aufträgen in das Folgejahr.

Die abgeleiteten Maßnahmen fokussieren sich auf die Stärkung der Geschäftsbeziehung mit unseren Partnern und eine definierte regionale Endkundenbetreuung in den Bereichen Sales und Project Business.

Mit dieser neuen Ausrichtung sehen wir in unserer Geschäftsentwicklung positive und nachhaltige Potenziale für ein Wachstum der Business Unit.

Das aktuell verfügbare Produktportfolio Selectiva 4.0 in Verbindung mit den digitalen cloudbasierten Intralogistiklösungen im Bereich Charge & Connect sowie dem intelligenten Batteriesensor TadID (+) bietet unseren Kunden eine hohe Transparenz in Energie und Ladeprozessen zur Reduzierung der Energiekosten und CO 2 -Emissionen.

Perfect Welding

Die Business Unit Perfect Welding erzielte im Vergleich zum Vorjahr eine wesentliche Ausweitung der Umsatzerlöse (TEUR 71.117; i. Vj. TEUR 58.547). Mit dieser Ausweitung konnte die Business Unit auch eine deutliche Steigerung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr 2022 realisieren.

Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Produkte in Verbindung mit einer hohen Fachkompetenz und der geografischen Nähe zum Kunden konnte die Marktposition weiter erfolgreich ausgebaut werden. Das vielfältige Dienstleistungsportfolio stellt dabei auch einen wichtigen Faktor für die positive Geschäftsentwicklung der Business Unit dar.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte die Business Unit weiterhin in die Stärkung der regionalen Standorte. Mit unserer neuen Niederlassung in Winsen wurden die bestehenden Vertriebsstandorte in Oldenburg und Glinde an einem neuen, modernen Standort zusammengeführt. Auch der bestehende Vertriebsstandort in Siegen wurde in eine neue Niederlassung in Meinerzhagen umgezogen. Mit diesen optimierten Rahmenbedingungen bietet die Perfect Welding eine bestmögliche Betreuung der Endkunden und Service vor Ort.

Im indirekten Vertrieb liegt der Fokus der Geschäftstätigkeit auf der stetigen Gewinnung ausgewählter Vertriebspartner zum Ausbau der Vertriebsstruktur sowie der Intensivierung der vertrauensvollen Geschäftsbeziehung zu zahlreichen langjährigen Partnern.

Das Jahr 2023 war für die Business Unit geprägt vom Messeauftritt auf der Weltleitmesse SCHWEISSEN & SCHNEIDEN in Essen. Dort wurden dem internationalen Fachpublikum zukunftsfähige und profitable Schweißlösungen für Handwerk, Serienfertigung und Automation präsentiert. Einen Schwerpunkt in diesem Jahr bildeten Lösungen, die dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Zum einen ist dies die digitale Schweißausbildung mit dem Welducation Simulator und zum anderen der digitale Schweißfolgeplan, der WeldCube Navigator, der die Komplexität der Schweißaufgaben in der laufenden Produktion reduziert. Das erhöht die Schweißqualität und erleichtert bzw. beschleunigt das Einarbeiten und Anlernen neuer Schweißfachkräfte. Generell sieht die Business Unit in digitalen Lösungen den zentralen Schlüssel, um die Effizienz und die Qualität von Schweißprozessen zu steigern.

Für die TPS/i-Geräteserie wurde mit dem Dual Wire Feeder ein Doppeldrahtvorschub auf den Markt gebracht. Mit den beiden Cobot-Lösungen SmartCell und CWC-S bietet die Business Unit kleinen und mittelständischen Unternehmen einen einfachen und innovativen Einstieg in die automatisierte Produktion, der eine erhöhte Wirtschaftlichkeit sowie die Entlastung des qualifizierten Schweißfachpersonals möglich macht.

Neben der strategischen Ausrichtung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios werden auch die Themen Nachhaltigkeit und Health & Safety weiter strategisch forciert. Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Strategie der Business Unit verankert. Dies umfasst die Bereiche verantwortungsvolles Wirtschaften sowie soziale und ökologische Verantwortung. Durch Innovationen und Forschungsleistungen schafft die Perfect Welding nachhaltige Lösungen für Kunden. Um die Nachhaltigkeitsleistung weiter zu verbessern, wird die gesamte Wertschöpfungskette stetig optimiert.

Solar Energy

Die Business Unit Solar Energy verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 weiterhin eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Gegenüber dem Vorjahr wurden eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse (TEUR 357.224; i. Vj. TEUR 206.817) und eine entsprechende wesentliche Ausweitung des Ergebnisses erzielt.

Auch mit diesem Erfolg durchlief die Marktentwicklung 2023 einen kompletten Wandel. Beginnend mit einer überdurchschnittlichen Nachfrage und einer Unterversorgung mit Materialbauteilen und Photovoltaikkomponenten zum Jahresbeginn, kippte der Markt im Jahresverlauf in die Überkapazität.

Der Nachfrageboom am Anfang des Jahres 2023 war stark getrieben durch die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Durch die gestiegenen Energiepreise im Vorjahr hatten viele Kunden im Privathaus-Bereich die Entscheidung getroffen, in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren, um in der Energieversorgung mehr Autarkie zu erlangen. Diese Nachfrage war im Jahr 2022 schneller gestiegen, als die Hersteller die dafür notwendigen Produktionskapazitäten schaffen konnten. Im Ergebnis entstanden Produktknappheiten, so dass die Kunden auf die Errichtung der Photovoltaikanlagen sehr lange warten mussten.

Diese Unterversorgung begleitete auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 die Marktentwicklung. Um die Nachfrage bedienen zu können, reagierten viele Hersteller mit den Steigerungen der Produktionskapazitäten, so dass im Jahresverlauf das Materialangebot die Nachfrage deckte und im weiteren Schritt überstieg. Entsprechend verlief auch die Preisentwicklung der Photovoltaikkomponenten. Nach dem Preisanstieg der Photovoltaikmodule 2022 gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 30 Prozent, fielen die Preise im Jahr 2023 um ca. 33 Prozent.

Die Nachfrage der Vertriebspartner und der Installateure überstieg bis Ende des dritten Quartals 2023 die Verfügbarkeit der Wechselrichter in der Business Unit. Insbesondere die Produktserie GEN24 erfreute sich großer Beliebtheit. Im Laufe des letzten Quartals bauten die Vertriebspartner die Auftragsrückstände deutlich ab. Gleichzeitig entwickelte sich die Marktnachfrage stark rückläufig.

Der Zubau der Photovoltaikleistung in Deutschland hat sich im Jahr 2023 mit 14,1 Gigawatt im Vergleich zum Vorjahr mit 7,5 Gigawatt nahezu verdoppelt. Dieser Anstieg resultiert vor allem aus dem Segment der Privathaus-Anlagen, dem sog. Residential-Bereich. Ebenfalls verzeichnete der Markt der gewerblichen Dächer und Freiflächen (Commercial-Bereich) einen deutlichen Zubau von Photovoltaik-Leistung.

Die Business Unit Solar Energy ist im Segment der Residential-Anlagen sehr stark aufgestellt. Neben der direkten Stromverwendung bietet das Produktportfolio die Möglichkeit, Strom zu speichern und auch für die Bereiche der Warmwasseraufbereitung und E-Lademanagement für die Fahrzeuge zu nutzen. Im Anwendungsfeld der Elektromobilität wurde die Fronius Wallbox als Testsieger vom ADAC für den Bereich der Ladelösungen gekürt.

Gesamtentwicklung der FRONIUS Deutschland GmbH

Die genannten Ausführungen zeigen eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Die Fronius Deutschland GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine deutliche Ausweitung der Umsatzerlöse in Verbindung mit einer wesentlichen Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Vermögens- und Finanzlage

Zum Bilanzstichtag weist das Unternehmen eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 87.141 gegenüber TEUR 57.817 im Vorjahr aus. Die Ausweitung um 50,72 % resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Umlaufvermögens, speziell in den Bereichen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der liquiden Mittel als Folge der Umsatzsteigerungen. Die Positionen des Anlagenvermögens weisen, insbesondere im Bereich der Anlagen im Bau, Ausweitungen gegenüber dem Vorjahr aus.

Die Investitionstätigkeit des Unternehmens betrug inklusive der geringwertigen Wirtschaftsgüter zum Bilanzstichtag rund TEUR 6.931 im Vergleich zu TEUR 1.891 im Vorjahr. Im Wesentlichen wurde investiert in die Standorterweiterung der Landeszentrale. Die Fertigstellung des Projekts erfolgt im Geschäftsjahr 2024. Darüber hinaus hat die Gesellschaft Investitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Alle Investitionen werden vollständig aus eigenen Mitteln finanziert.

Mit dem Abschluss der strategischen Projekte im Bereich der Automation hat sich das Vorratsvermögen etwas abgebaut und beträgt TEUR 6.654, nach TEUR 7.822 im Vorjahr.

Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt TEUR 12.678. Im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 8.307) entspricht dies einer Ausweitung von 52,61 %. Diese Entwicklung resultiert aus der wesentlichen Umsatzsteigerung der Gesellschaft.

Das Eigenkapital stieg in Höhe des Jahresüberschusses 2023 (TEUR 26.412) von TEUR 41.122 im Jahr 2022 auf TEUR 67.534 im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dadurch ist die Eigenkapitalquote (Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme) auf 77,50 % (i. Vj. 71,13 %) deutlich gestiegen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sinken von TEUR 2.260 im Jahr 2022 auf TEUR 1.621 im abgelaufenen Geschäftsjahr. Diese Entwicklung resultiert aus dem Abschluss einiger strategischer Projekte im Bereich der Automation.

Die Verbindlichkeiten fallen von TEUR 11.857 im Vorjahr auf TEUR 9.663 im Jahr 2023. Die Absenkung resultiert aus der Verminderung der sonstigen Verbindlichkeit aus der Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt, bedingt durch die höhere Anzahlung der Dauerfristverlängerung, sowie aus der Reduzierung der kreditorischen Debitoren im Zusammenhang mit der Auszahlung der Guthaben aus Bonusabrechnungen.

Die Fronius Deutschland GmbH zeigt im Geschäftsjahr 2023 eine stabile Vermögens- und Finanzlage auf und ist jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Gesellschaft ist nicht fremdfinanziert, die Unternehmensfinanzierung erfolgt komplett aus den eigenen Mitteln.

Ertragslage

Die Fronius Deutschland GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt eine deutliche Ausweitung der Umsatzerlöse auf insgesamt TEUR 433.684 gegenüber TEUR 271.118 im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung um 60,0 %. Für die weitere Erläuterung der Umsatzentwicklung der einzelnen Business Units verweisen wir auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf.

Der Materialaufwand hat sich fast proportional zu den Umsatzerlösen entwickelt. Während die Umsatzerlöse um 60,0 % stiegen, hat sich der Materialaufwand um 61,3 % erhöht. Insofern hat sich auch die Materialaufwandsquote (Verhältnis von Materialaufwand zu Umsatzerlösen) im Jahr 2023 geringfügig um 0,7-Prozentpunkte auf 82,9 % nach 82,2 % im Vorjahr verändert. Dieser leichte Anstieg resultiert aus der Steigerung des Anteils der Umsatzerlöse der Business Unit Solar Energy an den Gesamtumsatzerlösen des Unternehmens.

Der Personalaufwand ist vor allem bedingt durch die erhöhte Mitarbeiterzahl um TEUR 4.664 oder 24,6 % auf TEUR 23.584 (i. Vj. TEUR 18.920) gestiegen. Die Mitarbeiterzahl wurde erhöht, um die Personalkapazitäten an das Wachstum der Business Unit Solar Energy anzugleichen.

Die Gesellschaft erwirtschaftete eine wesentliche Steigerung des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 26.412 nach TEUR 13.261 im Vorjahr. Das ausschließlich operativ erzielte Ergebnis ist im Wesentlichen begründet durch die Umsatzsteigerungen in den Business Units Solar Energy und Perfect Welding und eine weiterhin konservative Kostenpolitik im Unternehmen.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung der Fronius Deutschland GmbH beurteilt die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens insgesamt als positiv und sehr erfolgreich. Insbesondere die Business Units Solar Energy und Perfect Welding befinden sich weiterhin auf dem Wachstumskurs. Für die Business Unit Perfect Charging wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr strategische Maßnahmen definiert, um die Geschäftsentwicklung weiter zu stabilisieren und zu stärken. Die Ertrags- sowie die Vermögens- und Finanzlage entwickelten sich damit sehr erfolgreich.

Risiken und Chancen

Die größten Risiken der Unternehmensentwicklung im Folgejahr stellen die politischen Unsicherheiten und damit verbunden die Rückläufigkeit der Investitionsbereitschaft der Kunden bzw. vielmehr die Verschiebung des Zeitpunkts der Investitionen dar. Diese Risiken betreffen im Wesentlichen alle drei Business Units, wobei die Eintrittswahrscheinlichkeit auch nach der Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 als gering einzustufen ist.

Speziell in der mit Abstand größten Business Unit Solar Energy bestehen weitere Risiken im Zusammenhang mit dem aktuellen Preisverfall im Bereich der Photovoltaikkomponenten, getrieben durch die verschärfte Wettbewerbssituation der asiatischen Hersteller. Die Anzahl der installierten und registrierten Fronius-Wechselrichter zeigt jedoch weiterhin eine steigende Nachfrage im Endkundenbereich auf.

Die größte Chance für die Umsatzausweitung in der kleinsten Business Unit Perfect Charging bietet der Ausbau des Bereichs Project Business. In Verbindung mit dem aktuellen Produktportfolio rechnet die Business Unit für das kommende Geschäftsjahr mit einer deutlichen Umsatzausweitung.

Die Bearbeitung der definierten Zielbranchen gemäß der neuen Perfect-Charging-Strategie bietet dabei die wichtigen Rahmenbedingungen für die Vertriebsaktivitäten.

Die aktive Betreuung der regionalen Märkte in Zusammenarbeit mit den Vertriebs- und Servicepartnern ist ausgerichtet an dem bestehenden Produkt- und Dienstleistungsportfolio. Insbesondere die digitalen und die cloudbasierten Lösungen im Bereich der Intralogistik werden die Marktposition in den Zielbranchen stärken und helfen, auch neue Geschäftszweige zu akquirieren.

Die aktuellen Markttrends zu den Themen Energie und CO 2-Einsparungen generieren eine nachhaltige Kundennachfrage. Hier sehen wir ein hohes Potenzial für unsere Schlüsselbranchen: Automobil- und Zuliefererindustrie, Lebensmittel- und Getränkehandel, Holzindustrie sowie Kontraktlogistik.

Mit diesen Rahmenbedingungen bestehen für die Business Unit Perfect Charging die größten Chancen für eine nachhaltige und erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung.

Unter Berücksichtigung der oben dargestellten Risiken budgetierte die Business Unit Perfect Welding für das kommende Geschäftsjahr eine Umsatzabsenkung.

Nach dem Abschluss der strategisch langfristigen Projekte im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt der Markt eine zunehmende Investitionszurückhaltung im industriellen Bereich.

Die wesentliche Chance ist die Ausschöpfung des Umsatzpotenzials, welche im Einklang mit der Geschäftsstrategie in den Marktsegmenten Automotive, General Industries, Yellow Goods, Shipbuilding und Commercial Transportation erfolgt. Auch das Marktsegment Aviation zeigt strategisch bedeutsame Nachfrage nach individuellen Kompetenzen im Bereich der Fügetechnik. Die Business Unit hat internationale Fachexpertise in diesem Segment und ist bereits in einigen namhaften nationalen Verbänden hierzu vertreten. Auch dieses neue Marktsegment bietet der Business Unit bedeutende Chancen für ein weiteres Wachstum.

Der Geschäftsbereich Automation wird auch im Folgejahr personell ausgebaut und strukturell verstärkt. Für die nächsten Jahre bietet dieses Segment wichtige Chancen bei der Gewinnung von Projektaufträgen für automatisierte Schweißverfahren. Durch das vorhandene Know-how hilft die Business Unit Perfect Welding den Kunden bei individuellen Anforderungen für Automatisierung und Optimierung der Schweißprozesse in technischer wie auch wirtschaftlicher Hinsicht.

Für die manuellen Schweißanwendungen verfügt die Business Unit mit den Professional Welding Tools über ein umfangreiches Produktportfolio an innovativer und leistungsstarker Schweißtechnik. Mit dem geplanten Relaunch von Schweißsystemen im WIG- und E-Hand-Bereich wird eine Verlängerung des Produktlebenszyklus angestrebt.

Die Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen wird weiterhin von dem deutschlandweiten Netzwerk aus qualifizierten Vertriebspartnern bedient. Eine weitere Chance ist es, durch den indirekten Vertrieb und die dadurch stärker diversifizierte Kundenstruktur einen höheren Marktdurchdringungsgrad zu realisieren.

Auch die Business Unit Solar Energy berücksichtigt in der Prognose für das kommende Geschäftsjahr die genannten Marktrisiken und erwartet somit eine deutliche Absenkung der Umsatzerlöse.

Bei einem weiteren Zugewinn an Marktanteilen beeinflussen die überdurchschnittlich hohen Lagerbestände der Vertriebspartner und der Installateure die Umsatzentwicklung der Business Unit im ersten Halbjahr 2024 deutlich.

Die Energiepreise befinden sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Insbesondere durch die Verteuerung der Strom-, Öl- und Gaskosten steigt die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlagen. Ein weiterer Ausbau der Elektromobilität führt ebenfalls zu einer zunehmenden Nachfrage nach Photovoltaiklösungen.

In diesem Marktumfeld sieht die Business Unit Solar Energy die wichtigsten Chancen für die Steigerung der Nachfrage nach Photovoltaikanlagen.

Mit dem innovativen Geschäftsmodell Lumina PV bietet die Business Unit attraktive Stundungsmodelle für den Bereich der privaten Endkunden. Unter Berücksichtigung der aktuellen Zinsniveauentwicklung bietet auch dieser Bereich verlässliche Chancen für die Umsatzsteigerungen.

Ausblick

Der noch andauernde Krieg in der Ukraine und insbesondere die daraus entstandenen Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Russland beeinflussen aus heutiger Sicht nicht die Geschäftsentwicklung der Fronius Deutschland GmbH.

Aufgrund einer länderspezifischen Ausrichtung führt die Gesellschaft keine wirtschaftlichen Beziehungen zu den beiden betroffenen Ländern.

Basierend auf den getroffenen Annahmen rechnet das Unternehmen für das Folgejahr mit einer deutlich rückläufigen Umsatzentwicklung in den Business Units Perfect Welding und Solar Energy. Die kleinste Business Unit Perfect Charging erwartet jedoch gegenläufig eine wesentliche Umsatzausweitung. Für alle drei Business Units erwartet das Unternehmen ein positives operatives Ergebnis, wobei auf der Gesamtunternehmensebene im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls eine deutliche Absenkung des operativen Ergebnisses zu erwarten ist. Damit rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr insgesamt mit jeweils deutlich niedrigeren Umsatzerlösen und einem deutlich niedrigeren Jahresüberschuss.

Aufgrund der weiterhin hohen Unsicherheit wegen der geopolitischen Entwicklungen ist die verlässliche Prognosefähigkeit derzeit stark eingeschränkt oder gar nicht möglich. Insofern weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ereignisse wesentlich von der voraussichtlichen operativen und finanziellen Entwicklung abweichen können.

 

Neuhof, 2. April 2024

Ewald Eisner, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Programme 30.971,32 14.897,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 2.325.403,61 2.341.512,61
2. Bauten 13.538.802,04 13.635.743,02
3. Technische Anlagen und Maschinen 0,01 0,03
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.895.015,79 4.220.826,10
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.826.953,25 25.586.174,70 285.000,00 20.483.081,76
25.617.146,02 20.497.978,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 6.560.151,51 7.547.835,93
2. Geleistete Anzahlungen 94.000,00 6.654.151,51 274.619,19 7.822.455,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.602.784,67 13.451.214,02
2. Forderungen gegen Gesellschafter 21.209.591,77 7.372.531,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 134.162,46 41.946.538,90 259.534,92 21.083.280,33
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 12.678.312,00 8.307.625,14
61.279.002,41 37.213.360,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 169.228,89 103.109,60
D. Aktive latente Steuern 75.962,87 2.681,00
87.141.340,19 57.817.130,18

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Gewinnvortrag 40.969.226,72 27.708.120,09
III. Jahresüberschuss 26.411.782,44 13.261.106,63
67.534.396,72 41.122.614,28
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 6.802.593,99 2.463.265,01
2. Sonstige Rückstellungen 2.334.814,69 1.553.696,64
9.137.408,68 4.016.961,65
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.621.380,90 2.260.178,66
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 986.551,02 970.493,11
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 9.806,49 29.940,21
4. Sonstige Verbindlichkeiten 7.044.761,83 8.596.555,11
9.662.500,24 11.857.167,09
D. Rechnungsabgrenzungsposten 708.908,38 743.024,55
E. Passive latente Steuern 98.126,17 77.362,61
87.141.340,19 57.817.130,18

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 433.684.462,00 271.118.009,51
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.358.169,50 2.035.834,59
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -359.528.267,55 -222.915.024,95
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -19.616.500,93 -15.941.678,00
b) Soziale Abgaben -3.967.241,25 -23.583.742,18 -2.978.501,14 -18.920.179,14
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.757.646,05 -1.619.577,99
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.844.716,71 -10.902.479,61
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.641,20 3.124,37
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -408,00 -859,93
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -10.906.030,52 -5.496.301,88
10. Ergebnis nach Steuern 26.456.461,69 13.302.544,97
11. Sonstige Steuern -44.679,25 -41.438,34
12. Jahresüberschuss 26.411.782,44 13.261.106,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die FRONIUS Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Neuhof und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Fulda (Reg.-Nr. HRB 6277) eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs unter ergänzender Berücksichtigung des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt mit den Anschaffungskosten abzüglich anteiliger Abschreibungen bei einer planmäßigen Nutzungsdauer von drei Jahren.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten; soweit es sich um abnutzbare Anlagegüter handelt, vermindert um planmäßige Abschreibungen und zuzüglich Zuschreibungen. Diese planmäßigen Abschreibungen betragen für Gebäude 33 bis 40 Jahre, bauliche Investitionen auf fremden Grundstücken fünf bis zehn Jahre, Mietanlagen vier Jahre und für Werkzeuge fünf bis 16 Jahre. Betriebs- und Geschäftsausstattung wird drei bis 19 Jahre, Büromaschinen und EDV-Anlagen werden drei bis fünf Jahre sowie Fahrzeuge zwei bis fünf Jahre abgeschrieben.

Das bewegliche Anlagevermögen wird linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte betreffen Handelswaren und werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Daneben werden Reichweitenabschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt, erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalwert ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet worden, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 76 (i. Vj. TEUR 3) und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 98 (i. Vj. TEUR 77) werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Es handelt sich dabei um Differenzen bei den steuerlichen Ansätzen der Rückstellungen für Altersteilzeit, den planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen (Gebäude und zentrale Gebäudeeinrichtungen) sowie den Rückstellungen für das Fronius-Extra- Prämienprogramm.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,1489 % zugrunde, der sich voraussichtlich zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 380,68 %.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bemessung der Rückstellungen erfolgte im Rahmen der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag. Bei der Rückstellungsbemessung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet worden, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 2.608 (i. Vj. TEUR 1.181). Es handelt sich dabei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter (verbundenes Unternehmen) in Höhe von TEUR 21.210 (i. Vj. TEUR 7.373), resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus einem kurzfristigen verzinslichen Darlehen.

Ausschüttungsgesperrter Betrag

Zum Abschlussstichtag bestehen aktive latenten Steuern in Höhe von TEUR 76 (i. Vj. TEUR 3) i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB, die jedoch aufgrund der diese übersteigenden passiven latenten Steuern zum Stichtag nicht zu einer Ausschüttungssperre führen. Andere ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB bestehen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt DM 300.000,00 (EUR 153.387,56) und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

Bei den Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 6.803 (i. Vj. TEUR 2.463), handelt es sich um den Steueraufwand für Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2023

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.390 (i. Vj. TEUR 1.181), Verpflichtungen aus Marketingaktionen TEUR 498 (i. Vj. TEUR 164) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 197 (i. Vj. TEUR 95).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (verbundenes Unternehmen) resultieren wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Zahlungsverkehr im Zusammenhang mit dem Warenbezug.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen TEUR 4.944 (i. Vj. TEUR 5.414) Steuern.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der FRONIUS Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 433.684 (i. Vj. TEUR 271.118) werden wie im Vorjahr überwiegend im Inland erzielt.

Diese teilen sich auf die drei Business Units des Unternehmens wie folgt auf:

2023
TEUR
2022
TEUR
Solar Energy 357.224 206.817
Perfect Welding 71.117 58.547
Perfect Charging 5.343 5.754
433.684 271.118

Sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus der Währungsumrechnung und periodenfremde Erträge bestehen wie im Vorjahr nicht.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und periodenfremde Aufwendungen bestehen wie im Vorjahr nicht.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0,2 (i. Vj. TEUR 1).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Ertragsteuern sind Veränderungen aus aktiven und passiven latenten Steuern in Höhe von insgesamt von TEUR 53 (i. Vj. TEUR 137) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehende folgende Verpflichtungen:

TEUR
Mietverträge 1.893
Leasingverträge 3.254
5.147

Hiervon haben sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 645 und aus Leasingverträgen entstandene sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 963 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 86. Das Honorar schlüsselt sich wie folgt auf: Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 61) und weitere Steuerberatungsleistungen (TEUR 25).

Personalverhältnisse

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Jahresdurchschnitt 265 (i. Vj. 197) Angestellte und 55 (i. Vj. 55) Arbeiter beschäftigt.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Ewald Eisner, Oftering/Österreich (Maschinenbautechniker). Der Geschäftsführer übte die Geschäftsführung hauptberuflich aus.

Konzernzugehörigkeit

Die FRONIUS Deutschland GmbH, Neuhof, gehört zum Konzernkreis der Privatstiftung Friedl und Günter Fronius, Pettenbach/Österreich. Der Jahresabschluss der FRONIUS Deutschland GmbH, Neuhof, zum 31. Dezember 2023 wird in den Konzernabschluss der Privatstiftung Friedl und Günter Fronius, Pettenbach/Österreich, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Dieser Konzernabschluss wird für den größten und kleinsten Konzernkreis aufgestellt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 26.412 zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 40.969 auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht eingetreten.

 

Neuhof, 2. April 2024

FRONIUS Deutschland GmbH

Ewald Eisner, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Programme 295.341,68 28.820,94 8.067,70 316.094,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 2.429.914,02 9.331,41 0,00 2.439.245,43
2. Bauten 15.349.383,40 360.975,10 20.000,00 15.690.358,50
3. Technische Anlagen und Maschinen 6.321,42 0,00 4.088,49 2.232,93
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.389.847,67 1.990.177,69 1.052.765,42 10.327.259,94
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 285.000,00 4.541.953,25 0,00 4.826.953,25
27.460.466,51 6.902.437,45 1.076.853,91 33.286.050,05
27.755.808,19 6.931.258,39 1.084.921,61 33.602.144,97
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Programme 280.444,45 12.462,94 7.783,79 285.123,60 30.971,32 14.897,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 88.401,41 25.440,41 0,00 113.841,82 2.325.403,61 2.341.512,61
2. Bauten 1.713.640,38 457.916,07 19.999,99 2.151.556,46 13.538.802,04 13.635.743,02
3. Technische Anlagen und Maschinen 6.321,39 0,00 4.088,47 2.232,92 0,01 0,03
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.169.021,57 1.261.826,63 998.604,05 5.432.244,15 4.895.015,79 4.220.826,10
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 4.826.953,25 285.000,00
6.977.384,75 1.745.183,11 1.022.692,51 7.699.875,35 25.586.174,70 20.483.081,76
7.257.829,20 1.757.646,05 1.030.476,30 7.984.998,95 25.617.146,02 20.497.978,99

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FRONIUS Deutschland GmbH, Neuhof

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FRONIUS Deutschland GmbH, Neuhof‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FRONIUS Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 25. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rataj, Wirtschaftsprüfer

Horvatinovic, Wirtschaftsprüfer

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