Gubbi Aktiengesellschaft
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Otto Stengel seit 5.6.2024 | Vorstandsmitglied |
Wolfgang Dirsch seit 10.12.2003 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fortezza Finanz AGNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023der Fortezza Finanz AGNürnbergAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Dezember 2023 bis 31. Dezember 2023Fortezza Finanz AGNürnberg
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Fortezza Finanz AGNürnbergDie Firma Fortezza Finanz AG hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie wird beim AG Nürnberg unter HRB 20585 geführt. Es handelt sich bei der Gesellschaft grundsätzlich um eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Gem. § 340 Abs. 4a HGB in Verbindung mit § 2 Abs. 1 WplG wird die Gesellschaft als große Kapitalgesellschaft behandelt. Der Jahresabschluss der Fortezza Finanz AG wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzes und der RechKredV aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Abweichend von § 266 HGB ist die Bilanzgliederung durch § 330 HGB nach § 340 Abs. 4 HGB i.V. mit §340a HGB aufzustellen. Die Offenlegung richtet sich nach § 325 Abs 1 i. V. mit §§ 340 Abs. 4, 340I Abs 4 HGB. Nach § 36 Wertpapierhandelsgesetz ist die Gesellschaft einmal jährlich zur Prüfung der Meldepflichten nach § 9 WpHG durch einen Wirtschaftsprüfer verpflichtet. Zum Abschlussprüfer der Gesellschaft wurde die Prof. Dr. Nann Treuhand & Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Villingen-Schwenningen bestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde teilweise ein Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder aber teilweise im Anhang gewählt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt. Der Vorjahres-Ausweis wurde an die RechKredV angepasst. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angaben nach §9 RechKredV Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr angewandt worden. Die Bewertung der Vermögensgegenstände wurde nach den Bestimmungen der §§252 bis 256 HGB, unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften, gemäß §§ 265 bis 283 HGB, vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (einschließlich immaterieller Anlagewerte) sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear berechnet. Die Abschreibungsdauer wurde jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen Afa-Tabellen geschätzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Es wurden keine Wertberichtigungen vorgenommen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen wurden in der zu erwartenden Höhe für Steuern vom Einkommen und Ertrag gebildet. Die anderen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und mit den Erfüllungsbeträgen unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Gewährleistungsrückstellung wurde in Höhe der aktivierten Stornoreserven zum Bilanzstichtag unabgezinst angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Posten des Umlaufvermögens und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, bestanden nicht. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Das Grundkapital beträgt EUR 75.000 EUR. Es ist in 75.000 Stückaktien mit Nennwert EUR 1,00 je Aktie unterteilt. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Steuerrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen sind alle kurzfristig. Anlagenspiegel
§ 35 Abs. 2 RechKredV Betriebs - und Geschäftsausstattung Euro 17.105,00 IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Einstellungen in die gesetzliche Rücklage sind nicht notwendig. V. Sonstige Angaben Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag keine. Am Bilanzstichtag bestanden keine Eventualverbindlichkeiten aus der Begebung und dem Übertrag von Wechseln, aus Bürgschaften, sowie aus Wechsel- und Scheckbürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen oder aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Mietverträge:
Das Honorar für den Abschlussprüfer beträgt 10.000 € und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Aufsichtsräte erhielt eine Vergütung im Geschäftsjahr von 2.000 €. Im Geschäftsjahr 2023 waren als Vorstand der Gesellschaft bestellt: Herr Wolfgang Dirsch, Spalt, Vorstand Es besteht Einzelvertretungsbefugnis und die Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB. Die folgenden Personen waren als Aufsichtsräte tätig Herr Thomas Scherenhorst (Vorsitzender), Nürnberg, Steuerberater Herr Dr. Dirk Schneider, Olten (CH) (Stellvertreter), Kaufmann Herr Dr. Ralph Lubich, Frankfurt, Kaufmann, (ausgeschieden 2023) Herr Oliver Winter, Rohr-Nemsdorf Kaufmann(eingetreten 2023) Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 16 Arbeitnehmer (im Vorjahr 15) beschäftigt. Das Grundkapital beträgt EUR 75.000,00 eingeteilt in 75.000 Namens-Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,00. VI. Vorschlag zur ErgebnisverwendungPro Aktie sollen 1 € Dividende ausgeschüttet werden
Nürnberg, 29.02.2024 Wolfgang Dirsch, Vorstand Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023A. Grundlage des Unternehmens Das zentrale Ziel der Fortezza Finanz AG, ist die nachhaltige Vermögensmehrung. Die Fortezza Finanz AG bildet auf Basis von Vermögensplänen maßgeschneiderte Lösungen in der Vermögensstruktur, der Vermögensverwaltung und im aktiven Depotmanagement. Wesentlicher Anspruch in der Vermögensverwaltung ist es, einen absoluten Vermögenszuwachs in allen Marktphasen, ohne Orientierung an eine Benchmark, zu erreichen. Die Fortezza Finanz AG bietet Dienstleistungen im Bereich der Vermögensplanung und -verwaltung und aktives Depotmanagement an, sowie Beratung hinsichtlich Beteiligungen und Stiftungen. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Für die internationalen Aktienmärkte ist das Jahr 2023 sehr positiv verlaufen. Dies war zu Beginn nicht allen Marktteilnehmern klar, denn die hohe Inflation und weiter steigende Zinsen, drohten nach einem sehr schwierigen Jahr 2022 weiter die Kurse zu drücken. Auch eine sich anbahnende Bankenkrise in den USA im März des abgelaufenen Jahres, konnte die Gesamtbilanz nicht schmälern. Der Dax verzeichnete somit am ersten Handelstag sein Jahrestief bei 13.976 Punkten. Das Börsenjahr beschloss der deutsche Leitindex, mit einem Gewinn von über 20% bei 16.751 Punkten. In Folge der hohen Inflationsrate von durchschnittlich 5,9% in Deutschland, erreichten die Zinsen im September 2023, mit einer Rendite von über 3,0%, bei zehnjähriger Bundesanleihen, ihren Höhepunkt. Langlaufende Anleihen verzeichneten, nach dem verheerenden Jahr 2022, bis zu diesem Zeitpunkt weiter hohe Kursverluste. Auf den Devisenmärkten gewann der EUR gegenüber dem US-Dollar im Jahr 2023 3,1%. Im Vergleich zum Schweizer Franken, verlor die europäische Gemeinschaftswährung ca. 6,2%. Die zu betreuenden Vermögen haben sich im abgelaufenen Jahr um ca. 13,9% erhöht. Eine ausgewogene Struktur, mit dem Fokus auf Qualitätsanlagen und eine breite Diversifikation, haben dazu beigetragen die Vermögen unsere Kunden in herausfordernden Märkten zu steigern. II. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnten Gesamt-Erträge nach Abzug von Provisionsaufwendungen in Höhe von ca. 1.151 TEUR (VJ. 2.540 TEUR) generiert werden. Die erreichte Gesamtleistung lag über den Erwartungen. III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich zum Bilanzstichtag im Vergleich mit dem Vorjahr wie folgt dar:
Das Grundkapital beträgt per 31.12.2023 € 75.000. Es erfolgten Neuinvestitionen in Höhe von 4 TEUR. Die Forderungen an Kunden betragen im Berichtsjahr 283 TEUR (VJ. 228 TEUR). Die Bankguthaben belaufen sich auf 764 TEUR (VJ. 821 TEUR). Im Berichtsjahr konnte die notwendige Liquidität für den Geschäftsbetrieb, aus dem vorhandenen liquiden Vermögen dargestellt werden. Liquiditätsengpässe waren zu keinem Zeitpunkt vorhanden. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen haben wir im Jahr 2023 jederzeit eingehalten. b) Finanzlage Die Liquidität ist unverändert gut. Die nötigen Investitionen, sind aus dem normalen Geschäftsbetrieb zu erbringen. Die Risiken im operativen Geschäft, sind mittels breit gestreuter Kunden, als gering zu betrachten. Die Finanzlage war im Berichtsjahr unverändert positiv. c) Ertragslage Die Ertragslage stellt sich im Geschäftsjahr im Vergleich mit dem Vorjahr wie folgt dar:
Die Ergebnis-Planungen der Geschäftsführung wurden im Berichtsjahr erreicht. Die Diversifikation der Bruttoerlöse aus Verwaltungshonoraren, Gewinnbeteiligungen, laufende Wertpapierprovisionen, sowie Erlöse aus dem Versicherungsgeschäft, führten zu erfreulichen Gesamterträgen. Der starke Rückgang der Provisionserträge zeichnete sich durch den Wegfall einer Performance Fee, aus dem Fortezza Finanz Aktienwerk bereits ab und war erwartet worden. Die Verwaltungshonorare, sind aufgrund der Volumensteigerungen bei den zu verwaltenden Vermögen, weiter angestiegen und haben zu einem insgesamt guten Gesamtergebnis beigetragen. Demgegenüber stehen geringere Personalaufwendungen. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit reduziert sich auf 88 TEUR, nach 247 TEUR im Vorjahr. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 59 TEUR für 2023 (VJ. 167 TEUR) nach Steuern. C. Nachtragsbericht Die Märkte haben sich seit dem letzten Tief Ende Oktober sehr erfreulich entwickelt. Auch im laufenden Geschäftsjahr, scheint sich diese Entwicklung fortzusetzen, was sich positiv auf unsere Depotbestände auswirkt. Die weitere Entwicklung bzgl. Inflation und die Reaktion der Zentralbanken hierauf, ist weiterhin zu beobachten. D. Prognose-, Chancen-und Risikobericht Wesentliche Risiken sehen wir a) im Bereich der Provisionserlöse: Die Krisen der vergangen Jahre haben gezeigt, wie extrem Marktschwankungen ausfallen können und wie stark sie sich auf die zu verwaltenden Vermögen auswirken. Für uns hat die Sicherung der Kundenvermögen immer Vorrang, hierbei kann durch die gestiegenen Zinsen die Anleiheseite in den Depots, wieder eine größere Rolle spielen. b) in der möglichen Umlagehaftung des Einlagensicherungsfonds (EdW): Ungelöst ist weiterhin die Beitragsgestaltung im EdW. Sollten neue Schadensfälle abzudecken sein, so könnte dies, je nach Beteiligungshöhe, beeinträchtigend für unsere Gesellschaft sein. Auch neigt der EdW dazu, ohne vorherige Mitteilung plötzlich den Faktor für die Berechnung des Beitrages zu erhöhen. Die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen, werden im Rahmen eines eigenen Managementinformationssystems umgesetzt. Eine fortlaufende Überwachung durch den Aufsichtsrat und den Vorstand, ist damit jederzeit gewährleistet. Adressausfallsrisiken bestehen für die Gesellschaft keine, allerdings bestehen in den nachfolgenden Bereichen Risiken für A: Marktrisiken Im aktuellen Umfeld mit einer deutlich niedrigeren Inflation als im Durchschnitt der letzten beiden Jahre, ist davon auszugehen, dass sowohl die EZB, als auch die US- Notenbank FED die jeweiligen Leitzinsen wieder senken werden. Entscheidend für die internationalen Märkte wird sein, ob dies vor dem Hintergrund einer stabilen Wirtschaft, oder im Rahmen einer Rezession geschieht. Aktuell preisen die Aktienmärkte ein "Softlanding" ein, sollte sich dies aber als Fehlinterpretation herausstellen, ist mit einer steigenden Volatilität und stärkeren Kursschwankungen zu rechnen. Geopolitische Risiken, haben nicht nur durch den Ukrainekrieg deutlich zugenommen. Auch die Auseinandersetzungen im Nahen Osten zeigen an, dass die Krisenherde dieser Zeit aktuell zunehmen. B: Liquiditätsrisiken Bei Eintritt der Marktrisiken, oder externer Ereignisse, ist die cashflow-orientierte Liquiditätssteuerung beeinträchtigt. C: Operative Risiken Im Personalbereich ergab sich im Geschäftsjahr 2023 eine Veränderung. Zum 28.02.2023 hat ein Mitarbeiter, auf eigenen Wunsch, das Unternehmen verlassen. Im 2. Quartal 2024, wird eine Kollegin, ebenfalls auf eigenen Wunsch, ausscheiden und vorzeitig in Ruhestand gehen. Hierfür haben wir bereits Ersatz gefunden. Die Einarbeitung einer neuen Kollegin findet bereits statt. Es ist geplant, mit Alexander Stengel einen weiteren Kollegen in das Vorstandsgremium zu berufen, ein offizielle Gesuch bei der Aufsicht läuft bereits. Weitere personelle Änderungen sind im Jahr 2024 nicht geplant. D: Strategische Risiken Wir verstehen hier die bisherigen und zukünftigen Risiken zum Geschäftsmodell. Unser Risikokontrollsystem macht uns die Abhängigkeit von der Entwicklung der internationalen Finanzmärkte deutlich. Die tägliche Performance Messung ermöglicht allerdings, die schnelle Risikoadjustierung der Kundendepots und damit auch die Sicherung der Kundenbeziehung. Besondere, uns betreffende Risiken sind uns nicht bekannt. Der weiteren Geschäftsentwicklung sehen wir grundsätzlich zuversichtlich entgegen. Im Gesamtjahr 2024 rechnen wir gegenüber dem Vorjahr mit stabilen Bruttoerlösen. Das Gesamtergebnis 2024 wird dadurch voraussichtlich ähnlich ausfallen. In den ersten Wochen des Geschäftsjahres 2024, entwickelte sich unsere Gesellschaft innerhalb der Planzahlen. E: Nachhaltigkeitsrisiken In den vergangenen Jahren sind an den Finanzmärkten facettenreiche Nachhaltigkeitsrisiken (in Bezug auf Ökologie, Soziales und faire Unternehmensführung) entstanden, welche unser Institut jedoch nur wenig tangieren. Sowohl bei der Führung des eigenen Unternehmens und bei der Auswahl der Geschäftspartner als auch bei der Allokation der Kundengelder an den internationalen Finanzmärkten, sieht die Geschäftsführung momentan nur marginale Risiken, welche den Geschäftsbetrieb unseres Instituts negativ beeinflussen könnten. E. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten, zählen insbesondere Forderungen an Kreditinstitute. Ziel des Finanz- und Risikomanagements, ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko, wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Versicherung des gesetzlichen Vertreters Der Unterzeichner, als gesetzlicher Vertreter der Fortezza Finanz AG versichert, dass im vorstehenden Lagebericht der Geschäftsverlauf, einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft nach bestem Wissen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 264 Abs. 2 Satzes 4 HGB beschrieben sind.
Nürnberg, 26.02.2024 Wolfgang Dirsch, Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fortezza Finanz AG, Nürnberg Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fortezza Finanz AG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der Fortezza Finanz AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um angemessene und ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, den 31.05.2024 Prof.
Dr. Nann Treuhand & Revisions-GmbH
Prof. Dr. Nann, Wirtschaftsprüfer BERICHT DES AUFSICHTSRATS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Während des Berichtsjahres 2023 hat der Aufsichtsrat der Fortezza Finanz AG seine gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit des Vorstandes kontinuierlich überwacht und beratend begleitet. Der Aufsichtsrat ließ sich vom Vorstand in regelmäßigen Abständen schriftlich und mündlich eingehend über die Finanz- und Ertragslage des Konzerns, den Geschäftsverlauf und bedeutende Geschäftsvorfälle, bestehende Risiken sowie grundlegende Fragen der Geschäftspolitik und Geschäftsführung berichten. Daneben wurden stichprobenweise Überprüfungen des internen Kontrollsystems vorgenommen. Geschäftsvorfälle, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften oder besonders bedeutsam für den Konzern waren, diskutierte der Aufsichtsrat vor Genehmigung eingehend im Gremium und mit dem Vorstand. Des Weiteren hat der Vorstand den Aufsichtsrat in alle wesentlichen Entscheidungen eingebunden. Auf Basis von mündlichen und schriftlichen Berichten des Vorstandes überzeugte sich der Aufsichtsrat zudem von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Im Berichtsjahr fanden Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Sofern notwendig hat der Aufsichtsrat an den Entscheidungen auch außerhalb seiner Sitzungen fernmündlich und im Umlaufverfahren mitgewirkt. Schwerpunkte der Beratungen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat waren die Prüfung des Jahresabschlusses und des Prüfungsberichts des Abschlussprüfers sowie die Prüfung der regelmäßigen Zwischenberichte. Weitere Inhalte waren die Fragen der strategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat besteht aus: Thomas Scherenhorst (AR-Vorsitzender), Dr. Dirk Schneider (stellv. AR-Vorsitzender), Oliver Winter. Der Jahresabschluss der Fortezza Finanz AG zum 31. Dezember 2023 sowie der Lagebericht sind gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung durch die Prov. Dr. Nann Treuhand & Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Villingen- Schwenningen geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Abschlüsse einschließlich des Lageberichts und des Prüfungsberichtes des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen. Nach dem abschließenden Ergebnis der vorgenommenen Prüfungen sind gegen den Jahresabschluss keine Einwendungen zu erheben. Der Jahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat am 19.07.2024 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss gemäß § 172 AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Fortezza Finanz AG für ihre Leistungen und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2023.
Nürnberg, den 19.07.2024 Der Aufsichtsrat Thomas Scherenhorst, Vorsitzender Feststellung nach § 328 HGB Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Ordentliche Hauptversammlung vom 19.07.2024
Nürnberg, den 19.07.2024 Hauptversammlung |
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