AMOS Asphalt GmbH
Karl-Marx-Straße 11, 01109 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karina Roob seit 19.12.2022 | Prokura |
Benjamin Geigenmüller seit 3.4.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMOS Asphalt GmbHDresdenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die AMOS Asphalt GmbH hat ihren Sitz in Dresden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden mit der Registernummer HRB 30503. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Es gelten gemäß § 264 i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB für das Geschäftsjahr 2023 die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs-/Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden als geringwertige Wirtschaftsgüter abgeschrieben. Es erfolgte keine weitere Einstellung in einen jährlich zu bildenden Sammelposten. Umlaufvermögen Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Bankguthaben) wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Zinssatz der Deutschen Bundesbank (1,12 %, 1,31 % bzw. 1,78 %) abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung der Sachanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden noch nicht abzugsfähige Vorsteuern in Höhe von 36 TEUR (Vj. 3 TEUR) ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen vollumfänglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von 1.000 TEUR ist in voller Höhe erbracht. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rekultivierung in Höhe von 324 TEUR (Vj. 344 TEUR), Gewährleistungen in Höhe von 181 TEUR (Vj. 99 TEUR) sowie Personal in Höhe von 87 TEUR (Vj. 65 TEUR) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 3.623 TEUR durch eine Raumsicherungsübereignung des Inventars der Asphaltmischanlage besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern innerhalb der Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe von 38 TEUR (Vj. 37 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollumfänglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Lieferantenverträgen in Höhe von 811 TEUR (Vj. 121 TEUR) pro Jahr, davon 97 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 16. Geschäftsführung Geschäftsführer während des Geschäftsjahres war Herr Benjamin Geigenmüller. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung der Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse Die AMOS Asphalt GmbH, Dresden, hat folgende Bürgschaftsverpflichtungen zum Bilanzstichtag: 1. Vertragserfüllungsbürgschaft vom 18.4.2018 über 132 TEUR gegenüber Landratsamt Bautzen. Das Risiko der Inanspruchnahme ist sehr gering. Die Lagermengen des Recyclingmaterials am Standort Salzenforst werden ständig überwacht und im Bedarfsfall an andere Asphaltmischanlagen umgelagert. 2. Bürgschaft als Sicherheitsleistung vom 26.5.2015 über 46 TEUR gegenüber dem Sächsischen Oberbergamt wegen der Zulassung einer Asphaltmischanlage am Standort Oberottendorf. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss (größter und kleinster Kreis) der BHS Bau- und Handelsgruppe GmbH & Co. KG, Dresden, einbezogen. Dieser ist beim elektronischen Bundesanzeiger einsehbar. Latente Steuern Im Geschäftsjahr weisen wir aktive latente Steuer in Höhe von 29 TEUR und passive latente Steuern in Höhe von 404 TEUR aus. Nachtragsbericht Nach dem Stichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkung haben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 1.218.340,33 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Dresden, 27. März 2024 Benjamin Geigenmüller, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht1. Geschäftsmodell Die Kernaktivität der AMOS Asphalt GmbH (AMOS) umfasst die Produktion und den Vertrieb von Asphaltmischgut. Bei unserem Kernprodukt Asphalt handelt es sich um ein homogenes Massengut. Die Produkteigenschaften von Asphalt sind meist genormt, um die erforderliche Stabilität, Zuverlässigkeit und Verarbeitbarkeit für den jeweiligen Anwendungszweck zu sichern. Asphalt ist eine Mischung aus Gestein, Bitumen und Zusätzen. Das Haupteinsatzgebiet von Asphaltmischgut ist der Straßenbau. Die AMOS betreibt sachsenweit sechs Asphaltmischwerke, an den Standorten Oberottendorf, Salzenforst, Niedercunnersdorf, Niesky, Bernbruch und Schwarzkollm. Als rechtlich selbständiges Unternehmen sind wir in die Konzernstruktur der BHS Bau- und Handelsgruppe GmbH & Co. KG, Dresden, eingebunden. 2. BranchenentwicklungDie AMOS betreibt seit April 2023 die Asphaltmischwerke Bernbruch und Schwarzkollm der ATS Asphalt- und Transportbetongesellschaft Schwarzkollm GmbH. Weitere Änderungen gab es im Aktionsgebiet der AMOS im Hinblick auf die Anzahl der Marktteilnehmer nicht. Der Deutsche Asphaltverband geht nach ersten Einschätzungen aus dem Monat Februar 2024 von einer gleichbleibenden Asphaltproduktion für das Jahr 2024 in Deutschland aus. Gleichwohl sind die ausgeschriebenen Asphaltmengen in Deutschland sehr unterschiedlich verteilt. 3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft 3.1 Produktion und Umsatz Im Jahr 2023 hat die AMOS 316 Tt (Vj. 257 Tt) Asphalt verkauft. Durch den Betrieb der Asphaltmischanlage Bernbruch und die daraus resultierende Marktbearbeitung im nördlichen Bereich konnten neue Märkte erschlossen und dementsprechend die Tonnage gesteigert werden. Eine positive Betriebsergebnisentwicklung in 2023 konnte durch das größere Marktgebiet und den daraus resultierenden höheren Absatz von Asphaltmischgut in Verbindung mit langlaufenden Energielieferverträgen erzielt werden. Ebenso führte die gute Beobachtung und schnelle Reaktion unseres Vertriebs auf die Marktgegebenheiten zu einer Verbesserung des Betriebsergebnisses. 3.2 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte die AMOS wiederholt einen Jahresüberschuss erzielen. Der Jahresüberschuss erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 1.422 TEUR von 1.296 TEUR auf 2.718 TEUR. Unsere Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Asphalt. Diese betragen 19.601 TEUR (Vj. 14.236 TEUR). Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 3.009 TEUR von 10.059 TEUR auf 13.068 TEUR gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem höheren Rohstoffbedarf und den Preissteigerungen im Bereich Gesteinseinkauf. Durch den Russland-Ukraine-Krieg sind die Energiekosten in allen Bereichen gestiegen und wurden durch die Lieferanten eingepreist. Weiterhin ist die CO 2 -Abgabe auf Braunkohlenstaub als neuer Kostenblock hinzugekommen. Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr (641 TEUR) um 202 TEUR auf 843 TEUR in 2023 gestiegen. Die Abschreibungen in Höhe von 617 TEUR (Vj. 567 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus der Anschaffung einer neuen Asphaltmischanlage am Standort Salzenforst im Jahr 2021. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1.454 TEUR berücksichtigen den Verwaltungsaufwand (718 TEUR) und Betriebsaufwand (736 TEUR). 3.3 Finanzlage Die Finanzierung der AMOS durch die Gesellschafter stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Dies entspricht 28,8 % (im Vorjahr 28,1 %) der Bilanzsumme. In 2023 wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 481 TEUR getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen damit zum 31. Dezember 2023 3.623 TEUR (Vj. 4.104 TEUR). Es wurden Investitionen in Höhe von 245 TEUR im Geschäftsjahr getätigt. Diese betreffen im Wesentlichen die Anschaffung einer Containeranlage und den Bau einer Fahrzeugwaage am Standort Bernbruch in Höhe von 112 TEUR sowie den Ersatzneubau eines Siebkastens am Standort Niesky in Höhe von 104 TEUR. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag 31. Dezember 2023 1.979 TEUR. Die Zahlungsfähigkeit der AMOS Asphalt GmbH war im Geschäftsjahr gesichert. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von -416 TEUR resultiert aus einem Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 3.133 TEUR, aus einem Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -184 TEUR sowie aus einem Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -3.365 TEUR. 3.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme der AMOS beträgt zum 31. Dezember 2023 7.716 TEUR. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr mit 8.181 TEUR um 465 TEUR gesunken. Das Anlagevermögen beträgt 4.479 TEUR und ist gegenüber dem Vorjahr um 372 TEUR gesunken. Zur Verringerung haben im Wesentlichen Abschreibungen für Abnutzung in Höhe von 617 TEUR beigetragen, die durch die Investitionen in Höhe von 245 TEUR teilweise kompensiert wurden. Die Vorräte betreffen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sind von 736 TEUR um 29 TEUR auf 707 TEUR gesunken. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr von 169 TEUR um 280 TEUR auf 449 TEUR gestiegen. Die gesamten Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2023 4.182 TEUR. Sie sind gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch die Tilgung der Darlehen um 543 TEUR gesunken. 4. Chancen- und Risikobericht Als in der Region fest etabliertes Unternehmen ist es unser Ziel, unseren Marktanteil zu behaupten bzw. weiter auszubauen. Die gleichbleibende Qualität unserer Produkte steht an oberster Stelle, genau wie die Kundenzufriedenheit. Die gute Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern im Verbund und außerhalb hat höchste Priorität. Dabei ist es wichtig, erfahrenes Personal zu sichern und weiter für uns zu gewinnen. Ebenso versuchen wir durch die Ausbildung von jungen Fachkräften einen Grundstein für das Personal von Morgen zu legen. Gut ausgebildete Fachkräfte tragen zum Erfolg des Unternehmens bei. Eine optimierte Kostenstruktur, leistungsfähige Werke sowie konsequente Kundenorientierung bieten uns auch bei lebhaftem Wettbewerb die Aussicht auf angemessene Erträge. Ein erhöhtes Risiko stellen Schwankungen der Bitumenpreise dar. Als Reaktion darauf passen wir unseren Asphaltpreis bei der Angebotserstellung an die voraussichtliche Entwicklung der Bitumenpreise an und sichern Bitumenpreise bei Aufträgen ab. Des Weiteren haben wir Rahmenverträge für die Absicherung von Energiekosten abgeschlossen. Dies betrifft vor allem den Bezug von Braunkohlenstaub und elektrischer Energie. 5. Prognosebericht Die AMOS wird ihren Marktanteil behaupten. In 2024 wird die Bearbeitung des nördlichen Marktraums intensiviert. Hieraus sollen Tonnagerückgänge der AMOS im Gebiet Sächsische Schweiz ausgeglichen werden. Die Entwicklung des Ausschreibungsverhaltens der öffentlichen Hand sowie des privaten Sektors sind nur schwer einschätzbar. Wir gehen in 2024 von einem gleichbleibenden Marktvolumen aufgrund des größeren Marktgebietes aus. Weiterhin sind die Rohstoffpreise nur begrenzt planbar. Erhöhungen der Rohstoff- und Energiepreisen versuchen wir soweit wie möglich an den Markt weiterzugeben. Aufgrund der stark steigenden Energiepreise gehen wir von einem sinkenden Jahresergebnis aus.
Dresden, 27. März 2024 Benjamin Geigenmüller, Geschäftsführer BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AMOS Asphalt GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AMOS Asphalt GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMOS Asphalt GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 27. März 2024 eureos
gmbh
Jäkel, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungsbeschluss und Feststellung des JahresabschlussesDer Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresabschluss wurde am 24. April 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
9 nahegelegene Organisationen
BHS Bau- und Handelsgruppe GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSBV Sächsische Bitumenveredelung Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
BHS Bau- und Handelsgruppe Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
EAG Einfach Aufbereiten GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
BHS Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen