FSL Ladenbau GmbH
Westerstede
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Bilanz
Anhang
1.
Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die FSL Ladenbau GmbH hat ihren Sitz in Westerstede. Sie ist im Handelsregister des
Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 120429 eingetragen.
2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 weist die Größenmerkmale
einer kleinen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 264 a i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird
gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei
die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt
Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss
angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266
ff. HGB).
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen
angesetzt. Planmäßige Abschreibungen auf im Berichtsjahr angeschaffte Sachanlagen
erfolgen nach der linearen Methode. Dies gilt auch für im Berichtsjahr zugegangene
Vermögensgegenstände mit Ausnahme der geringwertigen Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs.
2a EStG.
Die Bestände der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips
bewertet. Die unfertigen Leistungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad zu Herstellungskosten bewertet. Bei der
Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten in erforderlichem
Umfang auch Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind
durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko
wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben, die Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen, gebildet.
Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht.
Die Rückstellungen für Pensionen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens
berechnet und beinhalten den vollständigen Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag. Als
biometrische Rechnungsgrundlagen werden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck
verwendet. Als Rechnungszins für die Pensionsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr wird pauschal der Marktzins mit einer Restlaufzeit von 15
Jahren in Höhe von 1,78 % (Vorjahr 1,87 %) angenommen. Die Durchschnittsbildung erfolgt
über die vergangenen zehn Geschäftsjahre. Für die Ermittlung der Ausschüttungssperre
gem. § 253 Abs. 6 HGB ist der Erfüllungsbetrag zusätzlich mit dem durchschnittlichen
Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren berechnet worden. Der Unterschiedsbetrag
(§ 253 Abs. 6 S. 3 HGB) beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 4 (Vorjahr T€ 6). Rentenanpassungen
sind entsprechend den vertraglichen Zusagen nicht berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen werden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB bewertet. Dabei wird grundsätzlich
von einer allgemeinen, jährlichen Kostensteigerung ausgegangen, während die Abzinsung
auf der Basis der Zinssätze gemäß den Bestimmungen des § 253 Abs. 2 HGB erfolgt.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
4. Erläuterungen zur Bilanz
Die Forderungen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 5.721,28 (Vorjahr: € 5.352,84).
Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 222.939,65 (Vorjahr:
€ 30.765,91).
Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 2.889.922,46 (Vorjahr: € 2.951.145,88) eine
Laufzeit von einem Jahr und in Höhe von € 436.234,53 (Vorjahr: € 443.070,24) eine
Laufzeit von ein bis fünf Jahren. Verbindlichkeiten in Höhe von € 290.000,00 (Vorjahr: 400.000,00) haben eine Laufzeit
von mehr als fünf Jahren. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, welcher durch Grundschulden, Globalzession
und Sicherungsübereignungen gesichert ist, beläuft sich auf € 2.287.040,06 (Vorjahr:
€ 2.665.917,95).
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Erläuterung von Vorgängen mit außergewöhnlicher Bedeutung ( § 285 Nr. 31 HGB)
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten die an die Arbeitnehmer ausgezahlte
Energiepreispauschale in Höhe von T€ 20.
6. Sonstige Pflichtangaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§285 Nr. 3 a HGB)
Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB)
Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 59 Arbeitnehmer (Vorjahr: 65) beschäftigt.
26655 Westerstede, den 13. Juni 2023
gez. Christian Füßer, (Geschäftsführer)
gez. Guido Krümpel, (Geschäftsführer)
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2023 festgestellt.
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