Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 207871
Eingetragen
24.9.2021
Branche
Herstellung von Batterien und AkkumulatorenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Leitungssätzen, Kunststoffteilen, Elektronikkomponenten, Zusammenbauteilen, intelligenten Baugruppen, Batteriespeichern, Batterieund Zellmanagementsystemen sowie Sensoren und Einbringung von Dienstleistungen im Engineeringbereich sowie Entwicklung von Software und deren Lizensierung, insbesondere im Zusammenhang mit Speicher-, Lade- und Diagnoselösungen für die Batterietechnologie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pinar Karahan
seit 27.7.2023
Prokura
Stephan Rudolph
seit 20.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
A****** E*********
11.10%
U** E*********
11.10%
9.40%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

4 von 5 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
GBU Gesellschaft für Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen mbH
Germany
56.00%
Jufremi GmbH
Germany
22.20%
Mabaluna Beteiligungen GmbH
Germany
9.40%
K**** O********
6.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stodia GmbH

Gifhorn

Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Inhaltsverzeichnis

2 Grundlagen des Unternehmens

2.1 Geschäftsmodell der STODIA GmbH

2.2 Ziele und Strategien

2.3 Steuerungskennzahlen

2.4 Entwicklung

3 Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

3.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr

3.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

3.3 Entwicklung des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

4 Lage des Unternehmens

4.1 Vermögenslage

4.2 Finanzlage

4.3 Ertragslage

5 Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risken

5.1 Chancen

5.2 Risiken

5.3 Voraussichtliche Entwicklung

2 Grundlagen des Unternehmens

2.1 Geschäftsmodell der STODIA GmbH

Die STODIA GmbH, Gifhorn, entwickelt, produziert und vertreibt Leitungssätze, Prüf- und Diagnosegeräte, elektronische Apparate, Batteriespeicher, Batterie- und Zell-Management Systeme und zugehörige Sensoren. Zudem erbringt die STODIA GmbH Dienstleistungen im Engineeringbereich und entwickelt Software, insbesondere im Zusammenhang mit Speicher-, Lade- und Diagnoselösungen für die Batterietechnologie.

Die STODIA GmbH bietet Leistungen von der Konzeptionierung über die Entwicklung bis zur Serienfertigung. Dabei werden nicht nur neue komplexe Produkte entwickelt, sondern Eigenschaften und Funktionsumfang bestehender Lösungen auch an unsere Kunden angepasst. Zu den Kunden der STODIA GmbH gehören OEM der Automobilindustrie und leistungsfähige Industrieunternehmen.

In beiden Geschäftsbereichen, dem Mess- und Diagnose-, sowie dem Speichergeschäft, wirken die Regularien zur Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz positiv entgegen:

Die steigende Anzahl von nicht nur PKW e-mobilität, sondern auch der zunehmende elektrische Nutzfahrzeugverkehr erhöht den Bedarf an Ladetechnik wie auch Mess- und Diagnosetechnik in der Werkstattausrüstung unserer Geschäftspartner. Aufgrund der zunehmenden Ladeleistungen und Energiemengen der elektrischen Mobilität wird die Ladetechnik zunehmend durch stationär Speicher zur Lastspitzenreduktion ergänzt.

Durch Reduktion der Lastspitzen (peak-shaving) und Teilnahme und insbesondere Flexibilisierung am Strombeschaffungsmarkt, können zudem stetig wachsende Netzentgelte und Beschaffungskosten reduziert werden.

Die Umweltgesetzgebung zur Nachhaltigkeit von Produkten durch Reparaturfreundlichkeit und die Rücknahme- und Recyclingverpflichtung entspricht dem Konzept der STODIA-Produkte, insbesondere der speziell darauf ausgelegten Lithium-Ionen Batteriespeichersysteme.

2.2 Ziele und Strategien

Nahezu alle strategischen Aktivitäten des Unternehmens haben das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu wahren und auszubauen, um den Fortbestand des Unternehmens und damit sichere Arbeitsplätze und Perspektiven für unsere Mitarbeiter zu gewährleisten. Unsere primären Ziele sind es, unsere vorhandenen Produkte und Prozesse stetig zu optimieren, innovativ weiterzuentwickeln und mit neuen Produkten Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen.

Zudem sind wir bestrebt, unsere Vertriebs- und Kundenstruktur auszubauen und zu festigen.

2.3 Steuerungskennzahlen

Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes hat die Gesellschaft das bestehende Steuerungssystem im Geschäftsjahr 2023 weiter ausgebaut. Kennzahlen werden in regelmäßigen Abständen zur Bewertung der Beschaffungssituation (Bezugspreise), der Ertragslage (Umsatz, Jahresergebnis) sowie der Finanz- und Vermögenslage (Investitionen, Working Capital, Liquidität, Verschuldung) herangezogen. Wesentliche zentrale Steuerungskennzahlen (KPIs) sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind u.a. Kennzahlen zur Qualitäts- und Produktionsleistung, die Liefertreue zu unseren Kunden und die Personalsituation. Diese Indikatoren werden in unserem Kennzahlenboard geführt und im Rahmen des jährlichen Management-Reviews bewertet.

Die Liefertreue wird im Wesentlichen auf der Grundlage der Qualität und Einhaltung des zugesagten Liefertermins gemessen. Zu den weiteren Kriterien gehören bspw. Zertifizierungen des Lieferanten. Durch die Klassifizierung der Liefertanten wird die weitere Vorgehensweise bestimmt.

2.4 Entwicklung

Das Unternehmen unterhält eine Entwicklung die, Abhängig von jeweiligem Projekt bis zu 24 Personen besteht. Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Unternehmensbereichen. Dadurch wird eine optimale Abstimmung und Berücksichtigung aller Interessen gewahrt. Insbesondere gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Service und Vertrieb, um Leistungsmerkmale der Produkte zu gestalten oder auch zu erkennen. Die Expertise der Entwicklung umfasst ausnahmslos alle Disziplinen der Produktentwicklung- und Fertigung. Damit ist das Unternehmen in diesem Bereich vollumfänglich handlungsfähig. Dieses Leistungsspektrum erstreckt sich ebenfalls auf die Unterstützung der Partner in allen Produkt- und Projektfragen und bildet einen erheblichen Mehrwert.

3 Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

3.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr

Im Berichtszeitraum hat die STODIA GmbH in der Sparten "Speichersysteme" TEUR 2.381, "Thermocontainer / Batteriecontainer" TEUR 6.214, "Automotive / OEM" TEUR 4.348 erwirtschaftet.

Der Gesamtumsatz lag bei TEUR 12.943.

Im Geschäftsjahr 2023 konzentrierte sich die STODIA GmbH auf die Vermarktung der neuen Speicher- und Containersysteme. Die modulare Bauweise ermöglicht es uns für Industriekunden und auch Privathaushalte passgenaue Lösungen anzubieten.

Die deutsche Automobilindustrie, die sich inmitten eines beispiellosen Transformationsprozesses befindet, wurde von den geopolitischen Entwicklungen und deren Folgen ebenso stark getroffen.

Die STODIA GmbH, die 2023 bei einem Gesamtumsatz von TEUR 12.943 ca. 34% ihrer Umsätze mit Automobilhersteller generiert hat, hat diese negative Entwicklung in Form von reduzierter Bestellumfänge als auch Verschiebungen auf das Folgejahr oder unbestimmte Zeit erfahren.

3.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien deckten 2023 erstmals über 50% des Stromverbrauchs. Deutschland ist 2023 Nettoimporteur von knapp 12 TWh Strom, was 2,3% des Stromverbrauchs entspricht.

Rund die Hälfte der Importe kam aus Erneuerbaren Energien. 1

Der Zubau der Solarleistung hat sich 2023 mit 14,1 Gigawatt im Vergleich zum Vorjahreszubau fast verdoppelt. Dies ist auf zahlreiche private Anlagen zurückzuführen.

Ebenfalls gab es einen verstärkten Zubau von Solaranlagen auf gewerblichen Dächern und auf Freiflächen. In Bayern wurde 2023 mit 3,5Gigawatt die meiste Solarleistung installiert.

Am Jahresende 2023 betrug die installierte Gesamtleistung in Deutschland 81,7 Gigawatt. Damit müssen künftig jährlich 19 Gigawatt zugebaut werden, um das Ausbauziel von 215 Gigawatt für Solar im Jahr 2030 zu erreichen. Ein Großteil der privat betriebenen Gebäudeanlagen umfasst einen Speicher. 2023 war dies bei einem Anteil von ca. 70 Prozent der Solaranlagen der Fall. 2

Insgesamt betrug die Anzahl der installierten Speicher in Deutschland 2023 1.197.000 (624.000 VJ). 3

Diese Entwicklung setzt sich fort. Insbesondere im kommerziellen Bereich der Energieintensiven Industrie, wie Kunststoffproduzierendes Gewerbe, Futtermittel, Lebensmittel, Logistik und Landwirtschaft allgemein.

Auch gewinnt die Elektromobilität im ÖPNV zunehmend an Bedeutung, getrieben durch ökonomische und regulatorische Vorgaben.

3.3 Entwicklung des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

Das Qualitätsmanagement-System der STODIA GmbH ist seit November 2023 von der LRQA nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Alle internen Prozesse sind mit der Geschäftsprozessmanagement-Software Viflow abgebildet. Zudem bekennt sich die STODIA GmbH zu ihrer Verantwortung für Arbeitssicherheit und Umweltschutz und hat diese in Leitlinien und Anweisungen gefasst.

Diese Strukturierung trägt dazu bei dem steigenden Absatz von Prüf- und Diagnosegerät, sowie Energiespeicher und Energiemanagementsystemen mit hoher Leistung und Qualität zu begegnen.

Durch diese Entwicklungen konnte STODIA mehrere Vertriebsgesellschaften als Vertreter der STODIA Produkte hinzugewinnen. Dadurch konnte die Stodia GmbH eine Erhöhung des Umsatzes generieren.

4 Lage des Unternehmens

4.1 Vermögenslage

Der Vorratsvermögen der Stodia GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Mio. € gestiegen (vor Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen).

Der Anstieg des Vorratsvermögen ist bedingt durch das steigende Umsatzvolumen im Einzelprojekt:

Rohstoffe, wie insbesondere Batteriezellen und leistungselektronische Bauteile, unterliegen Lieferzeiten jenseits der Projektumsetzung.

Hinzugewonnene Partner aus dem Netzversorgerbereich projektieren mit dem Speicherprodukt unseres Unternehmens Kapazitätsvolumen, welche die Vorräte übersteigen.

Aus diesem Grund müssen Rohstoffe im steigenden Umfang bevorratet werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen zum 31.12.2023 eine Erhöhung von 2 Mio.€ zum Vorjahr aus. Diese resultieren insbesondere aus den Umsätzen der Erweiterung der Produktpalette mit Containerspeichern.

Die Eigenkapitalquote erhöht sich, bei einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme, im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozentpunkte. Dies ist insbesondere auf das positive Ergebnis und Kapitalerhöhung zurückzuführen.

4.2 Finanzlage

Die Stodia GmbH hat zum 31.12.2023 keine Banklinien. Insbesondere die Aufstockung des Vorratsvermögens ist mit Gesellschafterdarlehen finanziert.

Der Kassenbestand weist positive Liquidität auf Vorjahresniveau aus.

Um die finanziellen Risiken zu minimieren hat die Stodia GmbH eine Forderungsausfallversicherung abgeschlossen.

Die Liquiditätskennzahlen liegen bei Current Ratio bei 5,1 (Liquidität 3. Grades; Umlaufvermögen/kurzfristige Verbindlichkeiten) und bei Quick Ratio bei 2,6 (Liquidität 2. Grades; monetäres Umlaufvermögen/kurzfristige Verbindlichkeiten).

4.3 Ertragslage

Der Umsatz der Stodia GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr auf 12,9 Mio.€ gestiegen. Dies ist vorwiegend auf den gestiegenen Absatz der Containerspeicher und stationäre Speicher zurückzuführen.

Die Materialaufwandsquote ist um zwei Prozent gesunken. Ebenso hat sich die Personalaufwandsquote um sieben Prozent verringert. Beide Kennzahlen sind auch durch die gestiegene Geschäftstätigkeit beeinflusst.

Das OEM-Geschäft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine stabile Entwicklung.

Das positive Ergebnis der Stodia GmbH ist u.a. auf die Umsätze der Batteriecontainer zurückzuführen.

5 Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risken

5.1 Chancen

Im zurückliegenden Jahr wurden ausstehende Marktkonformitäten für die wesentlichen Märkte Europa, USA, China und weitere hergestellt. Dazu wurden soweit erforderlich technische Dokumentationen erstellt, externe Prüfungen (CB, UL) beauftragt, durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Benötigte Bedienungsanleitungen / Dokumentationen für die 24 europäischen Amtssprachen (bei Bedarf weitere weltweite Sprachen bis 32) wurden online bereitgestellt.

Die geschaffenen zertifizierten Prozesse und bereitgestellten Ressourcen in den Bereichen Produktentwicklung, Produktzertifizierung, Beschaffung, Produktion, Qualitätssicherungsmanagement und der darauf basierenden gelenkten kontinuierlichen Verbesserung sind Grundlage für künftige Projekte und marktkonforme Produkte.

Die Erweiterung der Produktpalette mit stationärem Speicher und Batteriecontainer i.v.m Punkt 3 und des künftigen Energiebedarfs sieht Stodia einer positiven Entwicklung entgegen.

5.2 Risiken

Personelle Entwicklung:

Im Jahr 2023 waren im Durchschnitt 79 Mitarbeiter beschäftigt, das sind durchschnittlich 13 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Darunter kam im Geschäftsjahr 2023 ein Auszubildender hinzu.

Personelle Risiken:

Die Fluktuationsrate, also die Zahl der nach dieser Definition im Berichtsjahr ausgeschiedenen Mitarbeiter, lag mit 12,3 % deutlich über dem durchschnittlichen Vorjahresniveau von 7,8 %.

Diese Fluktuation bezieht sich ausschließlich auf hinzugewonnene Mitarbeiter im Rahmen der Probezeit und ist auf einen überwiegenden Anteil von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund zurückzuführen.

In diesem Bereich verfolgt das Unternehmen neue Strategien: Der Verzicht auf einem Mitarbeiter ist gegenüber einer weiteren Steigerung der Effizienz und Ausbildung von bestehendem Personal vorzuziehen. Diese Strategie hat sich positiv auf die Qualität der Bewerber ausgewirkt, so dass STODIA aktuell keinen Mangel an qualifiziertem Personal beklagt.

STODIA ist in vielen Geschäftsbereichen auf spezielle Kenntnisse seiner Mitarbeiter und deren Umgangsformen angewiesen. Insbesondere beim Aufbau neuer Geschäftsfelder, aber auch in der Entwicklung und im Vertrieb ist das Unternehmen auf das Wissen und die Kompetenzen besonders qualifizierter Schlüsselpersonen angewiesen. Um das Risiko der personellen Fluktuation von talentierten Mitarbeitern zu minimieren, schafft die STODIA GmbH eine angenehme und kollegiale Arbeitsatmosphäre, ein modernes und sicheres Arbeitsumfeld, eine adäquate Entlohnung und Angebote zur berufsbegleitenden Aus- und Fortbildung sowie flexible Arbeitszeiten.

Weitere Risiken:

Die Stodia GmbH hat eine Forderungsausfallversicherung abgeschlossen, um sich vor finanziellen Risiken abzusichern. Ein weiteres Risiko aus der Kundensicht sind die Liquidiätsrisiken, die aufgrund nicht Einhaltung der Zahlungsziele bestehen. Diese Verzögerungen werden in den Planungen bereits mitberücksichtigt.

Im Bereich IT-Sicherheit verfügt die Stodia über eine 3-Fach gestaffelte Datensicherung die sich aus der täglichen Datensicherung auf NAS-Laufwerk, Onlinesicherung und einer Bandsicherung in festgelegten Intervallen zusammensetzt. Der Zugriff auf unseren Server ist über eine Firewall Securepoint mittels 2-Faktor Authentifizierung (VPN) geschützt.

Bei den Risiken, den untereinander eine gleiche Bedeutung beigemessen wird, werden keine gesehen, die den Bestand des Unternehmens gefährden.

Daneben können sich Veränderungen im regulatorischen Umfeld der Geschäftstätigkeit sowohl positiv wie auch negativ auf das Unternehmen auswirken.

Aufgrund der Entwicklung im Bereich der erneure Energien der Bereich Batteriecontainer ein sehr großes Chancenpotential.

5.3 Voraussichtliche Entwicklung

Der Anspruch im Geschäftsfeld Energieversorgung steigt.

Die elektrische Leistung und digitale Vernetzung der Komponenten steigen.

Die Kunden zeigen sich informierter und kritischer.

STODIA Produkte sind konsequent im Vorgriff dieser Entwicklung.

Aus diesem Grund gewinnt STODIA planbar konsequent Kunden und Geschäftsbereiche der Energieversorgung hinzu.

Getrieben durch den Rückgang weniger leistungsfähiger Produkte im Bereich Speicher- und Ladetechnik profitiert STODIA von fallenden Preisen für spezifische Komponenten.

Unerwartete Lieferengpässe oder Preisanstiege können durch vollständige Eigenentwicklung und Eigenfertigung aller Baugruppen außer der Batteriezellen, uneingeschränkt kompensiert werden.

Die Möglichkeit der Verwendung von Ausweichkomponenten auf Bauteilebene sichert die Verfügbarkeit im bestmöglichen Maß.

Durch die fachliche Unterstützung zur Projektierung der besonders leistungsfähigen Produkte erfolgt eine Vertriebs- und Installationspartnerbindung. Aufgrund von Wettbewerbsvorteilen durch Produktleistungsmerkmale und Servicequalität gewinnt STODIA stets neue Partner im Vertrieb und zur Montage hinzu.

Produktmerkmale im neuen Geschäftsfeld der Speichertechnik zeigen sich wie im Bereich der Bestandstechnik seit Gründung der STODIA GmbH als belastbar und übertroffen. Durch diese Erfahrung zeigen sich Vertriebs- und Installationspartner motiviert auch Projekte mit hohen Ansprüchen umzusetzen. Entsprechend ist ein steigendes Geschäftsvolumen in allen Produktgruppen zu erwarten.

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 prognostizieren wir ein starkes Umsatzwachstum sowie eine spürbare Steigerung des Ergebnisses. Diese positive Entwicklung basiert auf mehreren strategischen Initiativen und Marktbedingungen.

Insgesamt zeigt sich das Unternehmen in einer soliden finanziellen Verfassung, gut positioniert für zukünftiges Wachstum und in der Lage, auf wirtschaftliche und technische Herausforderungen flexibel zu reagieren.

 

Gifhorn / 14. August 2024

Dr. Stephan Rudolph, Geschäftsführung

ppa. Pinar Ünal, Leitung Verwaltung

1 Studie Agora: Die Energiewende in Deutschland: Stand der Dinge 2023
2 Bundesnetzagentur - Presse - Zubau Erneuerbarer Energien 2023
3 BSW © Statista 2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.372,07 39.033,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 75.276,24 69.064,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 619.151,91 499.306,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 124.337,67 81.389,93
4. Anlagen im Bau 4.265,00 165.776,06
823.030,82 815.536,55
844.402,89 854.570,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.619.707,82 2.376.173,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.640.695,49 1.689.608,15
2. Sonstige Vermögensgegenstände 286.201,98 239.397,27
3.926.897,47 1.929.005,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstuten 685.335,23 712.849,50
9.231.940,52 5.018.028,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.425,40 28.332,21
10.088.768,81 5.900.930,90

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 1.200.000,00
II. Verlustvortrag -627.551,64 -452.814,46
III. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 495.551,35 -174.737,18
1.867.999,71 572.448,36
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 472.327,84 800.229,98
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 221.565,90 366.626,71
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.617.833,34 3.479.500,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 909.042,02 682.125,85
davon aus Steuern: € 497.825,88 (Vorjahr 390.629,15) 7.748.441,26 4.528.252,56
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 5.730,68 (Vorjahr 2.752,55)
10.088.768,81 5.900.930,90

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 6.564.985,83 4.814.720,42
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.454.298,10 2.995.772,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 685.184,69 554.880,59
(davon für Altersversorgung € 8.710,59; Vorjahr € 8.852,62)
4.139.482,79 3.550.653,26
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 194.754,85 256.231,99
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.398.986,61 999.743,22
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 37.866,69; Vorjahr € 68,84)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 741,52 11,58
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 335.353,75 182.692,05
(davon an Gesellschafter € 317.833,34; Vorjahr € 179.500,00)
7. Ergebnis nach Steuern 497.149,35 -174.588,52
8. Sonstige Steuern 1.598,00 148,66
9. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 495.551,35 -174.737,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Stodia GmbH, Gifhorn, ist unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB und den Sondervorschriften des GmbHGesetzes aufgestellt worden.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 2 HGB. Die entsprechenden größenabhängigen Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hildesheim unter der Nummer HRB 207871 eingetragen.

Die Gliederung der Gewinn und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst.

Roh, Hilfs und Betriebsstoffe und Handelswaren sind zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bilanziert. In die Herstellungskosten gehen die gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Kosten ein. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen sind für alle erkennbaren ungewissen Risiken angesetzt mit Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist dem Anhang beigefügt.

2. Forderungen

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
von 1 Jahr
von 1 Jahr bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 221.565,90 221.565,90 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.617.833,34 0,00 6.617.833,34 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 909.042,02 620.511,10 288.530,92 0,00
7.748.441,26 842.077,00 6.906.364,26 0,00

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von T€ 38 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsenaufwendungen an verbunden Unternehmen in Höhe von T€ 318.

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus der Übernahme von Gewährleistungsverpflichtungen der Vorgängergesellschaft bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 325. Risiken aus der Inanspruchnahme sind derzeit nicht erkennbar.

2. Mitarbeiter

Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 74.

Verwaltung/Vertrieb 23 MA (inkl. Service + QM)
Entwicklung 14 MA
Produktion 37 MA (inkl. QS)
74 MA

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Herr Andreas Elsäßer (Rechtsanwalt) - bis 27.07.2023

 

Herr Dr. Stephan Rudolf (Physiker)

Sie sind beide alleinvertretungsberechtigt und von Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Organbezüge wurde entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

5. Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 495.551,35 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gifhorn, den 14. August 2024

Stodia GmbH

Dr. Stephan Rudolph

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchung
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.279,66 5.821,84 0,00 0,00 71.101,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 86.239,88 23.449,57 0,00 0,00 109.689,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 678.167,45 36.216,06 37.728,50 0,00 676.655,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 239.125,24 114.837,22 0,00 165.776,06 519.738,52
4. Anlagen im Bau 165.776,06 4.265,00 0,00 -165.776,06 4.265,00
1.169.308,63 178.767,85 37.728,50 0,00 1.310.347,98
1.234.588,29 184.589,69 37.728,50 0,00 1.381.449,48
Abschreibungen
1.1.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.246,11 23.483,32 0,00 49.729,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.175,34 17.237,87 0,00 34.413,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 178.861,43 85.601,02 37.726,45 226.736,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.735,31 68.432,64 0,00 226.167,95
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
353.772,08 171.271,53 37.726,45 487.317,16
380.018,19 194.754,85 37.726,45 537.046,59
Nettobuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.372,07 39.033,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 75.276,24 69.064,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 449.919,01 499.306,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 293.570,57 81.389,93
4. Anlagen im Bau 4.265,00 165.776,06
823.030,82 815.536,55
844.402,89 854.570,10

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stodia GmbH, Gifhorn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stodia GmbH, Gifhorn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stodia GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 14. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Heitmeyer, Wirtschaftsprüfer"

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. September 2024 festgestellt.

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