Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 727235
Eingetragen
29.8.2008
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Hartmut Dopslaff
seit 29.8.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert25.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hartmut Dopslaff
Winnenden
75.000 €
75.00%
Dopslaff Vermögensverwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts
Germany
25.000 €
25.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JHC GmbH

Winnenden

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

JHC GmbH, Winnenden

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die JHC GmbH ist die Holding der JUDO-Gruppe mit Sitz in Winnenden. Sie steuert und überwacht die Unternehmen der JUDO-Gruppe.

Die JUDO-Gruppe ist seit mehr als 86 Jahren erfolgreich im Bereich der Wasseraufbereitung tätig. In diesem Zeitraum hat sich unser Familienunternehmen im Wasseraufbereitungsmarkt zu einer international erfolgreichen Unternehmensgruppe entwickelt. Unser Erfolgskonzept basierte dabei vorrangig auf den Werten Qualität, Innovation und Kundenorientierung.

Um die hohe Qualität unserer Produkte zu sichern, fertigen wir ausschließlich in Deutschland. Das im Geschäftsjahr 2021 initiierte Projekt "Neuer Standort Schmiede III" wurde 2023 erfolgreich aus der Designphase in die Ausführungsvorbereitung überführt. An diesem neuen Standort planen wir ein Zentrallager sowie eine Produktionshalle und sehen dieses Investitionsvorhaben als zentrales Projekt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres mittelständischen Familienunternehmens am Standort Winnenden.

Die Beratung und der Einbau unserer Produkte erfolgt in Deutschland durch lokale Sanitär- und Heizungsinstallateure, die wir durch unseren qualifizierten Außendienst sowie durch ein umfassendes Schulungsangebot in unserem firmeneigenen Seminarzentrum, dem JULIUS DOPSLAFF Campus in Winnenden, unterstützen.

Darüber hinaus vertreiben wir unsere Produkte seit langem auch im Ausland, sowohl über eigene Niederlassungen als auch über externe Vertriebspartner.

Wir vermarkten unsere Produkte in den beiden Segmenten Haustechnik (Wohngebäude) und Gebäudetechnik (Industriegebäude und Projektanlagen).

Die allgemeine Marktlage im Bereich Wasseraufbereitung ist weiterhin geprägt von der zunehmenden Bedeutung der Ressource Wasser und dem Schutz der Umwelt. Die Ansprüche der Endkunden an Qualität und Individualisierung wachsen stetig. Gleichzeitig steigen auch die Anforderungen an die Wasserqualität im technischen Bereich.

Die Folgen der Globalen Krisen belasten im Jahr 2023 weiterhin das wirtschaftliche Umfeld, die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsichern Produzenten, Investoren und Konsumenten, was den Welthandel bremst und die deutsche Exportwirtschaft belastet. Hohe Energiepreise und steigende Zinsen dämpften die Industrieproduktion und bremsten besonders die Bauwirtschaft. Dies führt dazu, dass die deutsche Wirtschaft 2023 ins Minus rutschte auf - 0,3 %.

Die für die JUDO-Gruppe wichtige Bauwirtschaft verzeichnet im Jahr 2023 erneut einen Umsatzrückgang und setzt damit den negativen Trend der vergangenen Jahre fort, für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich für alle Bereiche ein Umsatzminus von preisbereinigten 5 % (Vorjahr: 5,1%). Die nominalen Zuwächse von 1,3 % werden 2023 durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt.

Die SHK-Branche erzielt in 2023 weiterhin eine positive Umsatzentwicklung, das nominale Wachstum liegt 2023 bei 6,8 % während es 2022 noch 8,7 % betrug. Trotz des abschwächendem Wachstum bleibt die Nachfrage im Heizungs- und Klimabereich hoch. Die für uns unmittelbar bedeutsame Sanitärbranche musste allerdings 2023 einen Umsatzrückgang um 1,9% hinnehmen. Angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten haben viele Auftraggeber entschieden, Maßnahmen im Bad entweder zu verschieben oder ganz darauf zu verzichten.

Auf der Beschaffungsseite blieben die globalen Lieferketten weiterhin stark beeinträchtigt, sowohl durch die anhaltenden Nachwirkungen der globalen Pandemien als auch durch aktuelle politische Konflikte, insbesondere den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Dies führte in einigen Produktgruppen zu deutlich längeren Lieferzeiten und verursachte insbesondere bei elektronischen Bauteilen eine erhebliche Materialknappheit. Zudem kam es bei bestimmten Rohstoffen zu teils drastischen Preissteigerungen.

Die JUDO-Gruppe konnte trotz des sich weiter verschärfenden konjunkturellen Gegenwinds ihre Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 auf einem stabilen Niveau halten.

Die Markteinführung des i-soft PRO markierte im März 2023 den erfolgreichen Abschluss eines Entwicklungsprojekts, das vom Konzept bis zu vielen umgesetzten Details sowie den eingesetzten Entwicklungs- und Testmethoden einen Meilenstein in der Firmengeschichte darstellt. Der Schwerpunkt der weiteren Entwicklungsarbeit im Geschäftsjahr 2023 lag in der Erweiterung unseres Produktprogramms um die bodenstehenden Enthärtungsanlagen, die auf der Weltleitmesse ISH vorgestellt wurden. Ergänzend wurden die zwei neuen Wechselfilter SPEEDY-EC-K und JUKO-EC-KD präsentiert.

Mit Blick auf die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren ist für das Geschäftsjahr 2023 ein Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um rd. 5,3 % zu verzeichnen. Die im Vorjahr für 2023 verlautbarte Prognose von Umsatzerlösen leicht unter dem Niveau des Jahres 2022, hat sich damit bewahrheitet. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern ("Konzern-EBIT") beträgt EUR 7,5 Mio. (Vorjahr: EUR 8,9 Mio.). Damit wurde die für das Geschäftsjahr 2023 formulierte Prognose eines Ergebnisses deutlich unter dem Niveau des Vorjahres im positiven Sinne übertroffen. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung auf ein striktes Kostenmanagement in allen relevanten Bereichen.

Zusammenfassend beurteilen wir die leicht rückläufige Geschäftsentwicklung der JUDO-Gruppe im Berichtsjahr 2023 unter Berücksichtigung des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds als insgesamt stabil und positiv.

Forschung und Entwicklung

Der JUDO Führungsanspruch im Bereich Wasseraufbereitung ergibt sich aus unserem besonderen Engagement in der Forschung und Entwicklung. Um unsere Marktposition auszubauen, haben wir auch in diesem Jahr in hohem Maße die bestehenden Produkte optimiert und Weiter- und Neuentwicklungen forciert.

Der Schwerpunkt der weiteren Entwicklungsarbeit lag in der Erweiterung unseres Produktprogramms um die bodenstehenden Enthärtungsanlagen sowie in der Optimierung und Weiterentwicklung bestehender Produkte.

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 betragen EUR 105,8 Mio., gegenüber dem Vorjahr 2022 EUR 111,8 Mio. ist ein Umsatzrückgang von 5,3% zu verzeichnen. Die im Inland erzielten Umsatzerlöse entwickeln sich leicht rückläufig, während die Umsatzerlöse aus den ausländischen Absatzmärkten nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres bleiben.

In unserem umsatzstärksten Segment Haustechnik Inland ist ein Rückgang der Umsatzerlöse zu verzeichnen, insbesondere im Bereich der Enthärtungsanlagen. Im Segment Industrie- und Gebäudetechnik sind die Inlandserlöse im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesunken. Im Segment Kundendienst konnten die Umsatzerlöse wie bereits im Vorjahr weiter gesteigert werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Berichtsjahres betragen EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.) und liegen damit auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Materialaufwand beträgt EUR 31,2 Mio. (Vorjahr EUR 35,4 Mio.). Die Materialquote beträgt 29,4 % und liegt damit um 2,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert und, bei mehrjähriger Betrachtung, innerhalb einer normalen Bandbreite.

Der Personalaufwand beträgt EUR 44,6 Mio. (Vorjahr: EUR 45,1 Mio.). Der Rückgang ist bei einer nahezu unveränderten durchschnittlichen Beschäftigtenzahl (2023: 584 Personen, 2022: 585 Personen) auf die im Vorjahr enthaltenen Sonderzahlungen (insbes. Inflationsausgleichsprämien) zurückzuführen. Da der Personalaufwand im Berichtsjahr weniger stark gesunken ist als die Gesamtleistung, hat sich die Personalaufwandsquote um 1,8 Prozentpunkte auf 42,1 % erhöht (Vorjahr: 40,3%).

Die Abschreibungen betragen im Berichtsjahr EUR 4,5 Mio. und liegen damit deutlich über dem Vorjahr (Vorjahr: EUR 3,4 Mio.). Der Anstieg im Berichtsjahr ist auf eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 1,2 Mio. zurückzuführen, die als Ergebnis einer Projektevaluierung auf die angefallenen Kosten für die Einführung eines neuen ERP-Systems vorgenommen wurde.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen EUR 20,1 Mio. und liegen damit leicht unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: EUR 21,0 Mio.). Der Posten beinhaltet insbesondere Vertriebskosten von rd. EUR 5,7 Mio. (Vorjahr: EUR 5,5 Mio.), Verwaltungskosten von rd. EUR 3,8 Mio. (Vorjahr: EUR 4,1 Mio.) sowie Grundstücks- und Gebäudekosten von rd. EUR 4,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,9 Mio.).

Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr EUR 4,9 Mio. (Vorjahr: EUR 3,8 Mio.). Bei einem leicht unter dem Vorjahreswert liegenden Konzernperiodenergebnis von EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,7 Mio.), resultiert der Anstieg vor allem aus den höheren (nicht zahlungswirksamen) Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von EUR 4,5 Mio. (Vorjahr: EUR 3,4 Mio.).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr insgesamt EUR -0,5 Mio. und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: EUR -3,9 Mio.). Der deutliche Rückgang ergibt sich insbesondere aufgrund von hierin enthaltenen Einzahlungen aus erhaltenen Tilgungszahlungen auf gewährte Ausleihungen in Höhe von EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,0 Mio.). Daneben beinhaltet der Posten insbesondere Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen von EUR -3,6 Mio. (Vorjahr: -EUR 2,6 Mio.) sowie einen Finanzmittelzufluss im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition in Höhe von netto EUR 0,7 Mio. (Vorjahr: Finanzmittelabfluss von netto EUR 1,2 Mio.).

Ein wesentliches Investitionsprojekt war im Berichtszeitraum weiter die Einführung einer neuen ERP-Software. Das Projekt verlief im Berichtsjahr nicht reibungslos und wurde zum 31.12.2023 einer kritischen Bewertung unterzogen, da erhebliche Risiken in den Bereichen Projektsteuerung und Projektüberwachung erkennbar waren. Aus diesem Grund wurde zu Beginn des Jahres 2024 die Projektsteuerung und Projektüberwachung intensiviert um sicherzustellen, dass alle zukünftigen Schritte sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Für diese Maßnahmen wurden nach dem Bilanzstichtag weitere Investitionen in Höhe von rd. EUR 0,7 Mio. getätigt. Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 traten jedoch wiederholt neue Probleme auf, sodass in der zweiten Jahreshälfte die Entscheidung getroffen wurde, das gesamte Projekt einzustellen.

Im Dezember 2021 haben wir mit dem Erwerb eines Bauplatzes im Winnender Gewerbegebiet "Schmiede III" den ersten Schritt eines, für die zukünftige Entwicklung der JUDO-Gruppe zentralen Investitionsvorhabens getan. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Bereich Zukauf Grundstücke abgeschlossen und der Bereich Planung weiterentwickelt werden. Mit dem an diesem Standort geplanten Neubau eines Zentrallagers sowie einer Produktionshalle wollen wir die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens am Standort Winnenden sichern. Das Investitionsvolumen für das gesamte Projekt liegt nach derzeitiger Planung in einem Bereich zwischen EUR 30,0 Mio. und EUR 35,0 Mio. Die Investition wird zum überwiegenden Teil von der Muttergesellschaft der JHC GmbH durchgeführt und finanziert. Nach Fertigstellung des Projekts wird die JUDO-Gruppe die Immobilie auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrags zu marktüblichen Konditionen nutzen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Berichtsjahr EUR -3,0 Mio. (Vorjahr: EUR -5,5 Mio.). Er beinhaltet im Wesentlichen Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter des Mutterunternehmens.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur sowie die Finanz- und Liquiditätslage des Konzerns können zusammenfassend unverändert als sehr stabil und gut geordnet bezeichnet werden.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag EUR 76,2 Mio. und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert (Vorjahr: EUR 78,9 Mio.). Die Vermögens- und Finanzierungsstruktur des Konzerns hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert.

Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist in voller Höhe durch Eigenkapital gedeckt. Das kurzfristige Working Capital und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Der Konzern verfügt über eine stabile Eigenkapitalausstattung.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Die JUDO-Gruppe beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 584 (Vorjahr: 585) Mitarbeiter. Hierbei handelt es sich zu einem großen Teil um hoch qualifizierte Experten, die mit den fachlichen und persönlichen Anforderungen des Wasseraufbereitungsmarktes bestens vertraut sind. Diesen bieten wir innerhalb sozial gefestigter Strukturen sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze, in denen Eigenverantwortung sowie fachliche und persönliche Weiterentwicklung in besonderem Maße gefördert werden. Das Klima und die Mitarbeiterzufriedenheit im Konzern sind gut und die Zusammenarbeit verläuft sehr konstruktiv.

Kundenzufriedenheit

Qualität und Kundenzufriedenheit gehen Hand in Hand. Voraussetzung für beides sind funktionierende interne Strukturen und klare Verantwortlichkeiten, insbesondere beim Qualitätsmanagement. Seit der erstmaligen Zertifizierung im Jahr 1996 haben wir unser Qualitätsmanagementsystem kontinuierlich weitergeführt und optimiert. Neben der Produktqualität sind es Beratung und Service, die für eine positive Qualitätswahrnehmung beim Kunden sorgen. Auch diese Bereiche bauen wir ständig weiter aus, sowohl quantitativ als auch qualitativ.

Umwelt

Unsere Unternehmensphilosophie ist auf die stetige Verbesserung unserer Prozesse im Sinne der Umwelt und der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Bei der Modernisierung und dem Ausbau unserer Standorte achten wir verstärkt auf Aspekte der Energieeffizienz und der Nachhaltigkeit. Bei unseren Produkten versuchen wir, durch höchste Qualitätsansprüche eine bestmögliche Langlebigkeit zu erreichen. Zudem achten wir bei unseren Geräten auf deren energieeffiziente Betriebsweise sowie eine geprüfte, hocheffiziente, sparsame Technik. Letzteres kann man beispielsweise bei unseren Filtern und Enthärtern in Bezug auf das Spülwasser und den Regeneriermitteleinsatz gut beobachten. Die Dosieranlagen i-dos eco und JULIA berücksichtigen den sparsamen und effektiven Einsatz von Mineralstoffen. Komplett ohne Chemikalien funktioniert unsere alternative Kalkschutzanlage i-balance. Außerdem vermeiden Leckage-Schutzsysteme unnötige und teure Wasserverluste mit Folgeschäden.

Gesamtaussage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage beurteilen wir insgesamt als zufriedenstellend. Sie bildet eine gesunde Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Unternehmensgruppe.

C. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Chancen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung und den Ausbau unseres Führungsanspruchs im Bereich Wasseraufbereitung, sehen wir auf Grundlage einer weiterhin klaren Ausrichtung unserer Unternehmensstrategie auf die Bereiche technische Innovationen und Qualität, in einer am Bedarf unserer Kunden ausgerichteten Weiterentwicklung unseres Produktprogramms sowie in der weiteren Internationalisierung unserer Absatzmärkte.

Risikomanagement

Zur frühzeitigen Erkennung und Bewertung sowie zum zielgerichteten Umgang mit Risiken setzen wir eine Vielzahl von Steuerungs- und Kontrollsystemen ein.

Das Risikomanagement zielt darauf ab, mögliche nachteilige Auswirkungen auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der JUDO-Gruppe zu minimieren. Wir verwenden dabei keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Zinsänderungs-, Wechselkurs oder anderen Risiken. Es werden keine ökonomischen Sicherungsbeziehungen als bilanzielle Sicherungsbeziehungen im Konzernabschluss abgebildet.

Das tägliche Berichtswesen ermöglicht es Risiken frühzeitig zu erkennen, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Der Finanzbereich überwacht die Liquidität und übernimmt auch die Absicherung der Finanzrisiken. Die technische Planung analysiert und bewertet Investitionsvorhaben und F+E-Aktivitäten.

Über einen dynamischen Optimierungsprozess werden die technischen Risiko-Managementsysteme wie Qualitäts- und Arbeitssicherung, sowie Umweltbelange mit entsprechenden Berichten und Zertifizierungen kontinuierlich verfolgt.

Für Schadens- und Haftungsrisiken bestehen Versicherungen, die die finanziellen Auswirkungen eventueller Schadensfälle auf die Liquiditäts-, Vermögens- und Ertragssituation der Unternehmensgruppe begrenzen.

Marktrisiken

Wesentliche Risiken für die wirtschaftliche Lage der JUDO-Gruppe liegen in der Struktur des Markt- und Branchenumfelds.

Die JUDO-Gruppe erzielt maßgebliche Anteile ihres Umsatzes im europäischen Markt. Eine rückläufige wirtschaftliche Entwicklung in diesem Markt kann sich entsprechend negativ auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auswirken.

Um diese Risiken aufzufangen, haben wir unsere Vertriebsaktivitäten in das außereuropäische Ausland ausgedehnt. Trotz der sich abzeichnenden Erfolge birgt das Engagement in diesen Märkten nach wie vor zusätzliche Risiken, zum Beispiel durch fehlende langfristige Erfahrungen, noch unzureichende Marktkenntnisse oder unbekannte lokale technische Standards.

Weitere Risiken bestehen im Vordringen von Anbietern aus dem nicht-europäischen Ausland sowie in der fortschreitenden Polarisierung der Branche. Es ist zu erwarten, dass der Wettbewerbs- und Preisdruck weiter steigen wird. Verschärft wird diese Entwicklung durch eine permanente Verkürzung der Produktlebenszyklen, wodurch sich die Risiken von Investitionen in die Neuentwicklung von Produkten erhöhen.

Beschaffungsrisiken

Auch im Jahr 2023 ist unser Unternehmen noch von den Nachwirkungen der globalen Pandemie betroffen, die zu Störungen in den Lieferketten führte. Die russische Invasion in der Ukraine hatte weitreichende negative Konsequenzen für die Lieferketten. Geopolitische Krisen führten zu Exportkontrollen und neuen Zöllen, was unser Unternehmen zwang, unsere Beschaffungsstrategien grundlegend zu überdenken. Anhaltende Inflation und steigende Preise, insbesondere im Energiesektor, stellten uns vor große Herausforderungen.

Engpässe bei kritischen Rohstoffen, insbesondere für unsere elektronischen Bauteile, bleiben ebenso eine große Herausforderung. Die Einführung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) in Deutschland hat die Anforderungen an das Risikomanagement in der Lieferkette weiter erhöht. Unternehmen sind verpflichtet, umfassende Risikoanalysen durchzuführen und Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten umzusetzen. Obwohl wir derzeit noch nicht nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) verpflichtet sind, beabsichtigen wir dieses dennoch freiwillig in unserem Unternehmen einführen, um unsere Verantwortung in der Lieferkette proaktiv wahrzunehmen und nachhaltige Standards zu setzen.

Produktrisiken

Die JUDO-Gruppe produziert und vertreibt innovative und technisch anspruchsvolle Geräte in einem sensiblen Bereich, in dem die Kunden höchste Anforderungen an die Qualität der Produkte stellen. Durch eine ausgeprägte Qualitätsorientierung, versuchen wir diesen Kundenansprüchen weiterhin gerecht zu werden. Unsere Produkte erfüllen die wichtigsten deutschen und europäischen Normen und Richtlinien. Sie entsprechen damit den hohen Anforderungen an Qualität und Hygiene. Um dies dauerhaft zu gewährleisten ist es erforderlich, für die Produktentwicklung und Qualitätssicherung einen hohen personellen und finanziellen Aufwand zu betreiben. Dennoch ist es nicht möglich, Fehler unserer Produkte, die zu Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüchen führen können, vollständig auszuschließen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Im Forderungsbereich wird durch aktives Debitoren-Management versucht, Ausfallrisiken zu vermeiden. Soweit in unserem Forderungsbestand Ausfallrisiken erkennbar waren, sind diese zum Abschlussstichtag durch angemessene Wertberichtigungen abgedeckt. Freie Liquidität wird risikoarm kurz- und mittelfristig angelegt. Es erfolgt eine laufende Kontrolle von Konditionen und Konten.

Zusammenfassende Darstellung der Chancen- und Risikolage

Die JUDO-Gruppe sieht sich sowohl Chancen als auch Risiken gegenüber. Während die Chancen vor allem in der weiteren Internationalisierung, Innovation und der Anpassung des Produktportfolios liegen, stellen die Marktentwicklungen, geopolitische Risiken und die Lieferkettensituation bedeutende Herausforderungen dar. Das Unternehmen setzt auf ein proaktives Risikomanagement, um möglichen negativen Auswirkungen frühzeitig entgegenzuwirken und die Chancen effektiv zu nutzen.

Die zukünftige Entwicklung ist derzeit schwer abzuschätzen. Prognosen sind in diesem unsicheren Umfeld mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Nach aktueller Einschätzung sind wir jedoch überzeugt, dass die identifizierten Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit die Existenz der JUDO-Gruppe gefährden werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Herausforderungen auch in den Jahren 2024 und 2025 erfolgreich bewältigen werden.

D. Prognosebericht

Der nachfolgende Prognosebericht umfasst einen Prognosezeitraum von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag und betrifft damit das Geschäftsjahr 2024.

Für Jahr 2024 präsentiert sich die SHK-Branche vor einem schwierigen Marktumfeld. Insgesamt wird für die Wirtschaftsbereiche Haus- und Gebäudetechnik eine negative Umsatzentwicklung von -3,0 % (Inland und Ausland) im Vergleich zum Jahr 2023 prognostiziert. Es ist mit einem deutlichen Rückgang der Neubauinvestitionen und -fertigstellungen in Deutschland zu rechnen. Für den Sanierungsbereich wird eine leichte Markterholung prognostiziert, die Umsatzerwartung für das Jahr 2024 beträgt + 0,6% . Dieses könnte zu einer Belebung der für uns wichtigen Bereiche Sanitär und Installation führen. Für die meisten europäischen Märkte wird ein Rückgang der Nachfrage prognostiziert, die Abkühlung der Baukonjunktur ist auch hier die Ursache. Der bereits intensive Wettbewerb verschärfte sich in diesem Umfeld weiter.

Wir gehen davon aus, dass wir mit unseren innovativen und kundenorientierten Produkten sowie der weiter verstärkten Präsenz unseres Außendienstes weiterhin sehr gut aufgestellt sind. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir jedoch wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds erneut einen leichten Umsatzrückgang trotz der positiven Entwicklung in den Bereichen Haus- und Industrietechnik.

Hinsichtlich der Kostenstrukturen erwarten wir weiter steigende Materialpreise sowie Erhöhungen der Personalkosten. Wir beabsichtigen, diesen Preissteigerungen mit weiteren Effizienzsteigerungen entgegenzuwirken. Dennoch gehen wir davon aus, dass sich die steigenden Kosten belastend auf das Ergebnis auswirken werden. Eine zusätzliche Belastung des Jahresergebnisses wird sich aufgrund der nach dem Bilanzstichtag getroffenen Entscheidung zur Einstellung des Projekts der Einführung einer neuen ERP-Software ergeben. Diese Kostenbelastungen werden in Verbindung mit den niedrigeren Umsatzerlösen dazu führen, dass das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2024 zwar weiterhin stabil im positiven Bereich, allerdings deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

 

Winnenden, 28.04.2025

gez. Hartmut Dopslaff

gez. Kathrin Reggi-Dopslaff

Konzernbilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.066.252,59 2.604.827,19
2. geleistete Anzahlungen 1.146.256,79 1.226.268,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.212.509,38 3.831.095,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.175.298,52 1.216.794,48
2. technische Anlagen und Maschinen 75.886,59 102.922,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.625.283,74 7.473.462,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.991.271,28 1.258.416,17
Summe Sachanlagen 10.867.740,13 10.051.595,37
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 283.511,52 3.253.796,35
Summe Finanzanlagen 283.511,52 3.253.796,35
Summe Anlagevermögen 14.363.761,03 17.136.487,68
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.820.052,09 12.802.465,97
2. unfertige Erzeugnisse 2.084.608,86 2.075.787,09
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.521.094,35 2.265.521,84
4. geleistete Anzahlungen 214.136,81 107.059,14
Summe Vorräte 15.639.892,11 17.250.834,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.488.040,23 9.893.627,73
2. Forderungen gegen Gesellschafter 20.159.934,26 21.261.720,25
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.822.696,15 936.611,79
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 32.470.670,64 32.091.959,77
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.918.385,47 7.473.061,93
Summe Umlaufvermögen 57.028.948,22 56.815.855,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 639.314,60 872.558,75
D. Aktive latente Steuern 4.194.650,85 4.063.744,80
Bilanzsumme Aktiva 76.226.674,70 78.888.646,97

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 24.800.241,83 24.800.241,83
III. Konzerngewinnrücklagen 418.385,00 418.385,00
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 170.470,38 203.485,01
V. Konzernergebnisvortrag -58.057,86 -1.738.752,34
VI. Konzernjahresüberschuss 3.988.412,05 4.680.694,48
Summe Eigenkapital 29.419.451,40 28.464.053,98
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 18.296.734,00 17.635.394,00
2. Steuerrückstellungen 405.844,60 2.428.103,00
3. sonstige Rückstellungen 21.468.465,56 23.281.267,71
Summe Rückstellungen 40.171.044,16 43.344.764,71
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35.143,12 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.042.868,97 2.693.638,75
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.848.177,94 3.518.119,10
- davon aus Steuern: 1.284.581,17 (Vj: 963.231,95)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 71.869,48 (Vj: 66.851,67)
Summe Verbindlichkeiten 5.926.190,03 6.211.757,85
D. Passive latente Steuern 709.989,11 868.070,43
Bilanzsumme Passiva 76.226.674,70 78.888.646,97

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 105.822.060,47 111.791.045,75
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 184.883,21 -109.865,32
3. sonstige betriebliche Erträge 1.952.875,88 2.089.243,98
- davon aus der Währungsumrechnung: 87.727,60 (Vj: 30.583,34)
4. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -29.236.190,43 -33.508.473,64
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.917.812,35 -1.854.207,81
Summe Materialaufwand -31.154.002,78 -35.362.681,45
5. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -37.122.542,07 -36.990.009,10
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -7.463.818,98 -8.072.723,13
- davon für Altersversorgung: -784.338,91 (Vj: -1.730.216,50)
Summe Personalaufwand -44.586.361,05 -45.062.732,23
6. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.469.580,07 -3.394.383,66
Summe Abschreibungen -4.469.580,07 -3.394.383,66
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -20.155.267,75 -20.984.822,86
- davon aus der Währungsumrechnung: -45.564,97 (Vj: -77.066,12)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 436.755,60 45.027,44
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -540.768,92 -353.335,71
- davon aus der Aufzinsung: -405.122,54 (Vj: -350.569,62)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.394.561,22 -3.925.351,74
- davon aus latenten Steuern: 288.987,38 (Vj: 736.426,34)
11. Ergebnis nach Steuern 4.096.033,37 4.732.144,20
12. sonstige Steuern -107.621,32 -51.449,72
13. Konzernjahresüberschuss 3.988.412,05 4.680.694,48

Konzernkapitalflussrechnung

2023
T€
2022
T€
1. Laufende Geschäftstätigkeit
a) Konzernperiodenergebnis 3.988 4.681
b) Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.470 3.394
c) Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen -1.181 1.285
d) Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) -27 46
e) Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -102 -154
f) Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.135 -1.052
g) Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -286 -843
h) Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) -301 -43
i) Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) 3.395 3.925
j) Ertragsteuerzahlungen -8.178 -7.431
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.913 3.808
2. Investitionsbereich
a) Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.175 -335
b) Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 197 210
c) Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.594 -2.566
d) Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 3.054 0
e) Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der
kurzfristigen Finanzdisposition 27.465 17.030
f) Auszahlungen aufgrund von Finanzmitteln im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -26.732 -18.209
g) Erhaltene Zinsen 320 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -465 -3.870
3. Finanzierungsbereich
a) Gezahlte Zinsen -3 -2
b) Gewinnausschüttungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -3.000 -5.500
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.003 -5.502
4. Finanzmittelfonds
a) Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.445 -5.564
b) Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7.473 13.037
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 8.918 7.473
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Veränderung
T€
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.918 7.473 1.445

Konzerneigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Konzerngewinnrücklage
T€
Stand am 31.12.2021 100 24.800 418
Ausschüttung 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 0
übrige Veränderungen 0 0 0
Stand am 31.12.2022 100 24.800 418
Ausschüttung 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 0
übrige Veränderungen 0 0 0
Stand am 31.12.2023 100 24.800 418
Mutterunternehmen
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
T€
Stand am 31.12.2021 152
Ausschüttung 0
Währungsumrechnung 51
Konzernjahresergebnis 0
übrige Veränderungen 0
Stand am 31.12.2022 203
Ausschüttung 0
Währungsumrechnung -32
Konzernjahresergebnis 0
übrige Veränderungen 0
Stand am 31.12.2023 171
Mutterunternehmen Konzerneigenkapital
Konzernergebnisvortrag
T€
Konzernjahresüberschuss
T€
T€
Stand am 31.12.2021 -5.385 9.146 29.232
Ausschüttung -5.500 0 -5.500
Währungsumrechnung 0 0 51
Konzernjahresergebnis 0 4.681 4.681
übrige Veränderungen 9.146 -9.146 0
Stand am 31.12.2022 -1.739 4.681 28.464
Ausschüttung -3.000 0 -3.000
Währungsumrechnung 0 0 -32
Konzernjahresergebnis 0 3.988 3.988
übrige Veränderungen 4.681 -4.681 0
Stand am 31.12.2023 -58 3.988 29.419

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

JHC GmbH, Winnenden

A. Allgemeine Angaben

Die JHC GmbH mit Sitz in Winnenden ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer 727235 eingetragen.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der JHC GmbH, Winnenden, (i. F. auch "JHC GmbH" oder "Mutterunternehmen") wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit den rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Konzernanhang übernommen.

Das Konzerngeschäftsjahr entspricht dem Geschäftsjahr des Mutterunternehmens.

Im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung wurden im Geschäftsjahr 2008 sämtliche Anteile an einem Tochterunternehmen in die JHC GmbH, Winnenden, eingebracht. Die eingebrachten Anteile wurden für Zwecke der Kapitalkonsolidierung, abweichend vom Jahresabschluss des Mutterunternehmens, mit dem Zeitwert angesetzt.

B. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis der JHC GmbH umfass neben dem Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, die im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:

Anteile am Kapital
%
JUDO Wasseraufbereitung GmbH, Winnenden 100,00
JUDO Water Treatment Inc., Vancouver/Kanada 100,00
JUDO WATER TREATMENT UK LTD, Ascot/Großbritannien 100,00
JUDO UK LTD, Ascot/Großbritannien 100,00
JUDO Wasseraufbereitung AG, Liestal/Schweiz 100,00
JUDO France S.a.r.l., Straßburg/Frankreich 100,00
JUDO UZDATNIANIE WODY sp. z.o.o., Warschau/Polen 100,00

Die oben aufgeführten Anteile am Kapital der Tochterunternehmen entsprechen jeweils den Anteilen des Mutterunternehmens an den Stimmrechten.

Die Tochtergesellschaft JUDO Wasseraufbereitung GmbH, Winnenden, ist gemäß § 264 Abs. 3 HGB von ihren Verpflichtungen befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Im Geschäftsjahr 2020 hat der Konzern die JWTH HK Limited, Hong Kong, gegründet. Das Mutterunternehmen hält 100 % der Anteile am Kapital des Tochterunternehmens und besitzt sämtliche Stimmrechte. Die JWTH HK Limited hatte bis zur Aufstellung dieses Konzernabschlusses noch keine aktive Geschäftstätigkeit aufgenommen. Auf eine Einbeziehung des Tochterunternehmens wurde wegen dessen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gem. § 296 Abs. 2 HGB verzichtet.

C. Konsolidierungsgrundsätze

Abschlussstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der Stichtag des Konzernabschlusses. Die Bewertung im Konzern erfolgt nach einheitlichen Grundsätzen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Erstkonsolidierungen werden auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Latente Steuern aus stillen Reserven und Lasten werden berücksichtigt.

Aus Erstkonsolidierungen in zurückliegenden Geschäftsjahren haben sich aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 28.256 ergeben. Die Unterschiedsbeträge wurden teilweise den immateriellen Vermögensgegenständen zugewiesen und werden seitdem planmäßig abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte wurden in Höhe von T€ 17.852 aktiviert. Soweit außerplanmäßige Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte auf den niedrigeren beizulegenden Wert notwendig waren, wurden diese vorgenommen. Im Übrigen wurden die Geschäfts- oder Firmenwerte planmäßig linear über voraussichtliche Nutzungsdauern von 5 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind.

Die auf fremde Währung lautenden Bilanzposten ausländischer Gesellschaften wurden mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wurde zu historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Entstehende Differenzen wurden erfolgsneutral in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt.

Währungsbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung sind für die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung und werden daher aus Vereinfachungsgründen erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Bei der Fremdwährungsumrechnung im Rahmen der Zwischengewinneliminierung gehen wir davon aus, dass die zu eliminierenden Zwischenergebnisse bis zum nächsten Konzernabschlussstichtag realisiert sind. Die zu eliminierenden Zwischenergebnisse werden daher aus Vereinfachungsgründen mit dem Betrag gleichgesetzt, der in der Währung des liefernden Tochterunternehmens erzielt wurde und um den sich das Konzernergebnis durch die Zwischenergebniseliminierung ändert.

D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. mit dem niedrigeren bei zulegenden Wert bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear oder degressiv abgeschrieben.

Für Teile der Werkzeuge wurde ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Gruppen zusammengefasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten nach der Lifo-Methode oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet.

Der Ansatz der unfertigen Erzeugnisse sowie der fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag.

Die erhaltenen und die geleisteten Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen.

Soweit Forderungen unverzinslich sind und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besitzen, erfolgt der Ansatz mit dem Barwert. Die Abzinsung erfolgt mit einem frist- und risikoadäquaten Zinssatz.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die sich ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden unverrechnet angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen sowie die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % unterstellt. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %).

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind mit dem Kurs im Zeitpunkt ihres Zugangs oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Hiervon abweichend werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.

E. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
Stand 31.12.2023
T€
Stand 31.12.2022
T€
größer 1 Jahr 31.12.2023
T€
größer 1 Jahr 31.12.2022
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.488 9.894 0 0
Forderungen gegen Gesellschafter 20.160 21.262 0 0
sonstige Vermögensgegenstände 3.823 937 78 54
32.471 32.093 78 54

3. Latente Steuern

Temporäre Differenzen

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Konsolidierungsmaßnahmen sowie aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den Bilanzposten Vorräte, Rückstellungen für Pensionen sowie sonstige Rückstellungen.

Passive Steuerlatenzen ergeben sich aus der Kapitalkonsolidierung sowie aus temporären Bewertungsunterschieden im immateriellen Anlagevermögen und bei den Sachanlagen.

Bewertung und Ausweis von Steuerlatenzen

Die latenten Steuern werden auf Basis eines durchschnittlichen Gewerbesteuersatzes in Höhe von 13,4 % sowie eines Körperschaftsteuersatzes inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von 15,8 % ermittelt.

Die latenten Steuersalden haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023
T€
Veränderung
T€
Stand 31.12.2023
T€
Aktive latente Steuern 4.064 131 4.195
Passive latente Steuern 868 -158 710

4. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel. Die Darstellung erfolgt entsprechend dem Rechnungslegungsstandard DRS 22.

Das Mutterunternehmen JHC GmbH weist zum Bilanzstichtag 31.12.2023 ein erwirtschaftetes Eigenkapital (Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag und Jahresüberschuss) iHv T€ 38.730 aus. Hiervon unterliegen T€ 3 einer gesetzlichen Ausschüttungssperre. Im Übrigen steht der Betrag grundsätzlich zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung.

5. Rückstellungen für Pensionen

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre. Würde die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre erfolgen, würde sich der Bilanzansatz um T€ 328 erhöhen (Unterschiedsbetrag im Sinne von § 253 Abs. 6 S. 1 HGB).

Für ehemalige Geschäftsführer sind zum Bilanzstichtag 31.12.2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 6.039 (Vorjahr: T€ 6.031) gebildet.

6. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Gewährleistungen, Kundenboni und -gutschriften sowie Personalverpflichtungen.

7. Verbindlichkeiten

Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt, der diesem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist.

8. Außerbilanzielle Geschäfte

Der Konzern hat als Mieter Verträge über die Nutzung von Betriebsgrundstücken nebst aufstehenden Gebäuden und als Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen.

Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung.

Das Risiko aus diesen Geschäften resultiert aus der Restlaufzeit der Verträge von bis zu 10 Jahren, die eine kurzfristige Veränderung nicht ohne Weiteres ermöglichen. Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung.

Aus den Verträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
fällig innerhalb eines Jahres 3.089 3.116
fällig nach mehr als einem Jahr 2.235 3.060
5.324 6.176
davon gegenüber Gesellschaftern 4.941 5.676

9. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den genannten außerbilanziellen Geschäften bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Bestellobligo 870 2.237
davon fällig innerhalb eines Jahres 870 1.273

F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

2023
T€
2022
T€
wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung 1.200 0

2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Gemäß § 314 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB erfolgen keine Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung.

3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein Gesamthonorar iHv T€ 190 berechnet. Hiervon entfallen T€ 130 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 7 auf andere Bestätigungsleistungen und T€ 53 auf Steuerberatungsleistungen.

4. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die periodenfremden Erträge betragen T€ 588 (Vorjahr: T€ 998). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 309; Vorjahr: T€ 631). Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 57 (Vorjahr: T€ 57).

G. Geschäfte mit nahestehenden Personen

Nachfolgende Tabelle enthält Angaben zu den wesentlichen Geschäften des Mutterunternehmens und seiner Tochterunternehmen mit nahestehenden Unternehmen und Personen:

Art des Geschäfts Art der Beziehung
(Angaben
in Mio. €)
Muttergesellschaft der JHC GmbH Schwestergesellschaft des Konzerns
Anmietung von Immobilien (sonstige betriebliche Aufwendungen) 2,8 0,0
Bezug von Dienstleistungen (sonstige betriebliche Aufwendungen) 2,4 0,0
Erlöse aus Warenverkäufen (Umsatzerlöse) 0,0 0,3
Forderungen aus Finanzierungsvereinbarungen 20,1 0,6
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
aus Dauerschuldverhältnissen 4,9 0,0

H. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt
2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 210 219
Angestellte 374 366
584 585

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Hartmut Dopslaff

Frau Kathrin Reggi-Dopslaff

3. Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens

In der Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens vom 16.12.2024 wurde beschlossen, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2024 eine Vorabausschüttung in Höhe von T€ 3.000 vorzunehmen. In der Gesellschafterversammlung vom 24.03.2025 wurde beschlossen, den verbleibenden Bilanzgewinn iHv T€ 23.449 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Winnenden, 28.04.2025

gez. Hartmut Dopslaff

gez. Kathrin Reggi-Dopslaff

Anlagenspiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.347.013,97 54.927,81 0,00
2. geleistete Anzahlungen 2.126.268,77 1.119.988,02 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20.473.282,74 1.174.915,83 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.580.807,22 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 813.497,09 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.593.434,43 2.766.866,97 764.889,77
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.258.416,18 826.633,21 0,00
Summe Sachanlagen 32.246.154,92 3.593.500,18 764.889,77
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 3.253.796,35 83.250,08 3.053.534,91
Summe Finanzanlagen 3.253.796,35 83.250,08 3.053.534,91
Summe Anlagevermögen 55.973.234,01 4.851.666,09 3.818.424,68
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 18.401.941,78
2. geleistete Anzahlungen 0,00 3.246.256,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 21.648.198,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.580.807,22
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 813.497,09
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.778,10 30.689.189,73
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -93.778,10 1.991.271,29
Summe Sachanlagen 0,00 35.074.765,33
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 283.511,52
Summe Finanzanlagen 0,00 283.511,52
Summe Anlagevermögen 0,00 57.006.475,42

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
Zugänge
Anpassung Betriebsprüfung
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.742.186,78 593.502,41 0,00
2. geleistete Anzahlungen 900.000,00 1.200.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 16.642.186,78 1.793.502,41 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 364.012,74 41.495,96 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 710.575,02 27.035,48 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.119.971,78 2.607.546,22 9.076,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,01 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 22.194.559,55 2.676.077,66 9.076,51
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 38.836.746,33 4.469.580,07 9.076,51
Abgänge
Währungsdifferenz
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 16.335.689,19
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 2.100.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 18.435.689,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 405.508,70
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 737.610,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 669.699,65 -2.988,87 23.063.905,99
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,01
Summe Sachanlagen 669.699,65 -2.988,87 24.207.025,20
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 669.699,65 -2.988,87 42.642.714,39

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.066.252,59 2.604.827,19
2. geleistete Anzahlungen 1.146.256,79 1.226.268,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.212.509,38 3.831.095,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.175.298,52 1.216.794,48
2. technische Anlagen und Maschinen 75.886,59 102.922,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.625.283,74 7.473.462,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.991.271,28 1.258.416,17
Summe Sachanlagen 10.867.740,13 10.051.595,37
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 283.511,52 3.253.796,35
Summe Finanzanlagen 283.511,52 3.253.796,35
Summe Anlagevermögen 14.363.761,03 17.136.487,68

Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Gesamt Restlaufzeit
bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre
31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
31.12.2023
T€
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1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35 0 35 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.043 2.694 2.043 2.694 0 0
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.848 3.518 3.848 3.518 0 0
Gesamt 5.926 6.212 5.926 6.212 0 0
Restlaufzeit Gesicherte Beträge
über 5 Jahre
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Art der Sicherheit
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0 ./.
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0 ./.
3. sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0 ./.
Gesamt 0 0 0 0

sonstige Berichtsbestandteile

Angabe zur Feststellung:

Der Konzernabschluss der JHC GmbH Winnenden zum 31.12.2023 wurde am 23.05.2025 durch die Gesellschafterversammlung gebilligt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die JHC GmbH, Winnenden

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der JHC GmbH, Winnenden, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der JHC GmbH, Winnenden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 28.04.2025

BW Partner Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfergesellschaft
Steuerberatergesellschaft

gez. Olaf Brank, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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