CTM Marketing Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jerry Brent Puzey seit 16.5.2024 | Geschäftsführer |
Arthur Huat Keong Lim seit 16.5.2024 | Geschäftsführer |
David Kompe seit 8.8.2019 | Prokura |
Matthias Olschewski seit 5.4.2019 | Geschäftsführer |
Manja Teichmann seit 15.8.2017 | Prokura |
Moritz Eberhard Cornelius Dr. Moeller-Herrmann seit 6.5.2013 | Prokura |
Christoph Hermann Hau seit 9.7.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
FIS ACE, LLC | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FIS Systeme GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Unsere Lösungen und Services kommen bei Finanzdienstleistungsinstituten und Unternehmen auf so unterschiedlichen Spezialgebieten wie Trading, Risikomanagement, Handelsabwicklung, Rechnungslegung, Treasury-Management und Prozesssteuerung zum Einsatz. Sie erfüllen eine Vielzahl von Anforderungen, dienen aber letztlich nur den immer wiederkehrenden Zielsetzungen unserer Anwender und Kunden: Steigerung der Effizienz, Verbesserung der Servicequalität, Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften - und der Nutzung von Wachstumschancen durch Innovation. Das Angebot von FIS-Lösungen in der deutschsprachigen Region wird stetig erweitert. Derzeit unterstützen wir unsere Kunden mit Lösungen in den Bereichen: • Investment Operations and Data Services • Investor Services • Lending, Trading & Processing • Risk Management • Treasury, Payments & Commercial Solutions • Market Data & Energy solutions Strategie und Geschäftsmodell Mit unserem Capital Markets Lösungsportfolio unterstützen wir unsere Kunden im Transformationsprozess hin zu digitalen Unternehmen. Wir schaffen langfristigen Nutzen, indem wir Kunden nicht nur bei der Bewältigung aktueller, sondern auch künftiger Herausforderungen helfen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und langfristig einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu erzielen, müssen sich Unternehmen zu nachhaltigen digitalen Unternehmen entwickeln. Tatsächlich sind sich Experten aus allen Branchen einig, dass sich in der neuen digitalen Wirtschaft nur die anpassungsfähigsten Unternehmen durchsetzen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden überlegene Lösungen und Dienstleistungen anzubieten und unseren Kundenstamm zu erweitern. Unsere Strategie zur Erreichung dieses Ziels wurde und wird auf den folgenden Säulen aufgebaut: • Ausbau der Kundenbeziehungen • Entwicklung, Kauf oder Partnerschaften, um Lösungen zum Cross-Selling bestehenden Kunden hinzuzufügen und neue Kunden zu gewinnen. • Unterstützung unserer Kunden durch Innovationen und Dienstleistungen • Kontinuierliche Verbesserung zur Steigerung der Profitabilität Wir werden die Nutzung unserer Softwareprodukte weiter optimieren und vereinfachen, in dem wir diese verstärkt als Software-as-a-Service (SaaS) mit einer vorkonfigurierten Ausprägung anbieten, um die Zeit zwischen Kaufentscheidung und produktiver Nutzung auf Kundenseite zu verkürzen. Unsere Lösungen werden flexibel über die Cloud, Managed Services, On-Premise-Software oder als umfängliche BPaaS Lösungen (Auslagerung von ganzen Abteilungen und Aufgabenbereichen) angeboten. Unser breites Lösungsportfolio soll unseren Kunden die richtige Basis bieten, um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklungen von Gesamtwirtschaft und Branche Im Jahr 2023 war die wirtschaftliche Gesamtlage in Deutschland von mehreren Faktoren beeinflusst: • Inflation und Energiepreise: Die hohe Inflation und die schwankenden Energiepreise spielten eine bedeutende Rolle. Während die Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr weniger stark stiegen, blieben sie dennoch ein wichtiger Faktor1. • Geopolitische Spannungen: Der Krieg in der Ukraine und andere geopolitische Spannungen belasteten die Wirtschaft weiterhin2. • Materialengpässe und Lieferkettenprobleme: Diese Probleme setzten sich fort und beeinträchtigten die Produktion und den Handel3. • Arbeits- und Fachkräftemangel: Der Mangel an Arbeits- und Fachkräften stellte eine weitere Herausforderung dari. • Geldpolitische Straffungen: Die Zinserhöhungen durch die Zentralbanken, um die Inflation zu bekämpfen, hatten ebenfalls Auswirkungen auf die wirtschaftliche Aktivitätii. • Diese Faktoren führten insgesamt zu einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, wobei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) leicht um 0,3 % sankiii. Die Regierung versuchte, durch verschiedene Entlastungsmaßnahmen die negativen Auswirkungen abzumilderniv. Lage des IT-Marktes Laut Gartner stiegen die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2023 auf insgesamt 4,7 Billionen Dollar, was einem Anstieg von 4,3 % im Vergleich zu 2022 entsprichtv. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch Investitionen in Software und IT-Dienstleistungen getrieben, während die Ausgaben für Geräte aufgrund der anhaltenden Inflation voraussichtlich um 8,6 % zurückgingen. Im Jahr 2023 wuchs der IT-Markt in Deutschland um etwa 4,7 %vi. Dies wurde hauptsächlich durch Investitionen in Software und IT-Dienstleistungen angetrieben. Im Vergleich dazu wuchs der IT-Markt in der gesamten EU-Zone um etwa 3,5 %vii. Deutschland zeigte somit ein stärkeres Wachstum im IT-Sektor im Vergleich zur EU-Zone. Dies könnte auf spezifische nationale Investitionen und eine stärkere Nachfrage nach IT-Dienstleistungen und -Produkten zurückzuführen sein. Beurteilung der wirtschaftlichen Lage durch die Geschäftsführung Im Gesamtjahr 2023 haben wir einen Gewinn von T€ 2.121 erwirtschaftet, der im Vergleich zum Vorjahr um 39,74 % höher ist. Die Betriebsstätte in Wien hat auf das Ergebnis im Jahr 2023 Einfluss genommen (Betriebsstätten-Gewinn T€ 243; Vorjahr: Verlust von T€ -106). Das abgelaufene Geschäftsjahr und die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt. Die wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. 2.2. Ertragslage der Gesellschaft Die Gesamtumsätze inklusive der Betriebsstätte in Wien sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.236 (4,69 %) auf T€ 45.482 gesunken. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen geringen Umsatzrückgang aufgrund verminderter Auftragseingänge verzeichnet. Die Umsätze mit verbundenen Unternehmen sowie die Erlöse mit Dritten reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr. Der Materialaufwand ist aufgrund des Umsatzrückganges um T€ 867 (7,15 %) auf T€ 11.259 gesunken. Die Materialaufwandsquote reduzierte ebenfalls sich um 0,66 %-Punkte auf 24,75 % (Vorjahr: 25,41 %). Im Wesentlichen aufgrund von Personalrückgang um durchschnittlich 5 Arbeitnehmer sowie geringerer Abfindungsaufwendungen und Provisionen hat sich der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.832 (9,62 %) auf T€ 26.612 verringert. Die Personalaufwandsquote reduzierte sich um 3,19 %-Punkte auf 58,51 % (Vorjahr: 61,70 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 1.409 (41,10 %) auf T€ 4.837 im Wesentlichen aufgrund externer Dienstleistungen von IT-Fachkräften, Verlusten aus Währungsdifferenzen sowie Kosten für Internetaufwendungen. Das betriebliche Ergebnis (vor Zinsen und Steuern) hat sich von T€ 2.623 auf T€ 2.638 um T€ 16 erhöht. Es ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 2.121 (Vorjahr: T€ 1.518), der im Wesentlichen aufgrund der geringeren Personal- und Materialaufwendungen sowie der um T€ 857 geringeren Ertragsteuern im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. 2.3. Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft am Bilanzstichtag Die Bilanzsumme hat sich per 31. Dezember 2023 im Vorjahresvergleich um T€ 4.540 auf T€ 32.863 erhöht. Zum 31. Dezember 2023 betrug das Anlagevermögen der Gesellschaft T€ 299 (Vorjahr: T€ 228). Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen lag bei 0,91 % (Vorjahr: 0,80 %). Das Umlaufvermögen erhöht sich per 31. Dezember 2023 um T€ 4.388 auf T€ 32.460 (Vorjahr: T€ 28.073). Die Abweichung zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 2.343 auf T€ 26.395 im Zusammenhang mit dem Anstieg des Cash Pool-Guthabens. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um T€ 2.076 auf T€ 5.772. Der Gesamtanteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen lag bei 98,77 % (Vorjahr: 99,11 %). Das working capital der Gesellschaft (kurzfristiges Vermögen abzüglich kurzfristige Schulden) beträgt zum Bilanzstichtag T€ 21.184 (Vorjahr: T€ 18.056). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den höheren Forderungen zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Der Anteil der flüssigen Mittel (einschließlich der Cash Pool Beträge) an der Bilanzsumme beträgt 18,53 % (Vorjahr: 8,80 %). Der Anstieg ist hauptsächlich auf den erhöhten Jahresüberschuss sowie die höheren Rückstellungen und passiven Rechnungsabgrenzungsposten zurückzuführen. Per 31. Dezember 2023 hat sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses um T€ 2.121 auf T€ 15.817 erhöht. Die Eigenkapitalquote veränderte sich aufgrund des höheren Fremdkapitals auf 48,13 % (Vorjahr: 48,36 %). Die Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 4.540 auf der Passivseite ergibt sich neben der Erhöhung des Eigenkapitals im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellungen um T€ 1.172 auf T€ 11.173 sowie des passiven Rechnungsabgrenzungspostens um T€ 1.321 auf T€ 2.783. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um T€ 1.527 auf T€ 7.734 (Vorjahr: T€ 6.207) aufgrund aufgelaufener Provisionsansprüche sowie ausstehenden Rechnungen gegenüber externen Dienstleistern. Die Rückstellung für Steuern beträgt T€ 310 (Vorjahr: T€ 502) und betrifft überwiegend laufende Ertragsteuern. Die Verbindlichkeiten von T€ 3.091 (Vorjahr: T€ 3.165) sind alle kurzfristig und nicht besichert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten per 31. Dezember 2023 erhöhten sich um T€ 1.321 auf T€ 2.783 und resultieren aus im Voraus erhaltenen Zahlungen für zukünftig zu erbringende Wartungsleistungen. 2.4. Finanzierung FIS Systeme GmbH ist im konzernweiten Finanzierungsmanagementsystem eingebunden, der kurzfristige Kapitalbedarf ist gemäß dem derzeitigen Stand der Unternehmensplanungen im Prognosezeitraum gesichert. Zum Bilanzstichtag beträgt die Cash Pool Forderung T€ 6.090 (Vorjahr: T€ 2.492). 2.5. Investitionen im Geschäftsjahr 2023 Unsere Gesellschaft investierte im Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 228 (Vorjahr: T€ 205); davon entfielen auf Mietereinbauten und Betriebs- und Geschäftsausstattung T€ 224 sowie auf entgeltlich erworbene Software und Lizenzen T€ 4. 3. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 160 (Vorjahr: 165) Arbeitnehmer und zum 31. Dezember 2023 149 (Vorjahr: 165) Arbeitnehmer. Im Geschäftsjahr fielen T€ 52 für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen an. 4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist in die konzerneinheitliche Überprüfung der Prozesse und Kontrollen nach dem Sarbanes-Oxley Act eingebunden. Dies wird durch vierteljährliche interne Zertifizierungen bestätigt. Des Weiteren ist die Gesellschaft in das allgemeine Risikomanagementsystem des FIS-Konzerns eingebunden, um bestandsgefährdende und sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie Risiken im Tagesgeschäft rechtzeitig zu erkennen und ihnen begegnen zu können. Ein detailliertes und zeitnahes Reporting nach Segmenten und Geschäftsbereichen unterstützt uns dabei, Marktentwicklungen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen und hierauf angemessen zu reagieren. Chancen Der anhaltende Kosteneinsparungsdruck und der anhaltende Trend zu der Nutzung auf Cloud-Lösungen eröffnen Chancen für uns, im Bereich Managed-Services, Business Process Outsourcing und Cloudhosting weiter zu wachsen. Wir sind somit gut positioniert, um von aktuellen Markttrends zu profitieren. Darüber hinaus sehen wir auch weiterhin Potential im Bankenmarkt, durch Konsolidierungsprojekte unsere Marktanteile weiter auszubauen, etwa durch Ablösung veralteter IT-Systeme und durch Platzierung damit verbundener Dienstleistungen. Die Herausforderung wird darin bestehen, die Investitionsbereitschaft und die Bereitschaft zur Veränderung bei den Marktteilnehmern zu fördern und flexibel auf stark schwankende Nachfrage zu reagieren. Die Wachstumschancen mit positiven Auswirkungen auf Umsatzerlöse, Jahresergebnis und Liquidität schätzen wir als mittlere Chance ein. Risiken Nachfolgend sind die Risiken absteigend nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft angegeben: • Geopolitische Konflikte wie der Krieg in der Ukraine oder der Nahost-Konflikt sowie Terroranschläge und Naturkatastrophen können erhebliche Belastungen für die deutsche Wirtschaft und somit auch für unser Unternehmen mit sich bringen. Sanktionen könnten dazu führen, dass bestehende Verträge in bestimmten Märkten und mit bestimmten sanktionierten Entitäten aufgelöst werden müssen oder nicht mehr verlängert werden können. Darüber hinaus könnte eine folgende Energiekrise sowie makroökonomische Entwicklungen wie eine steigende Inflation, erschwerte Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und Schwankungen an den Finanzmärkten zu erhöhten Kosten und stagnierender bzw. sinkender Nachfrage nach unseren Dienstleistungen aufgrund des erhöhten Sparzwangs im Markt führen. Diese Risiken hätten eine negative Auswirkung auf unsere Umsatzerlöse und Marge sowie unsere Liquidität. • Sicherheitsverletzungen oder Angriffe oder die Nichteinhaltung von Gesetzen oder Vorschriften zur Informationssicherheit oder von Sicherheitsanforderungen könnten unser Geschäft beeinträchtigen, indem sie die Erbringung von Dienstleistungen unterbrechen sowie die Reputation von FIS schädigen und zu Vertragsverletzungen bei einem oder mehreren Kunden führen. Dies hätte eine negative Auswirkung auf unsere Umsatzerlöse und Marge sowie unsere Liquidität. Dieses spezifische Risiko wird von unserer IT-Security und Compliance-Abteilung beobachtet, und durch Sicherheitssysteme sowie die Einhaltung von relevanten Prozessen gemildert. • Die Unsicherheit in der globalen Wirtschaft, den Finanzmärkten oder in den politischen Rahmenbedingungen könnte zu Auftragsverschiebungen oder -absagen unserer Kunden führen. Auch Schwankungen beim Euro-Wechselkurs einzelner Währungen können negative Folgen für unsere Geschäftstätigkeit mit Kunden und Partnern in den entsprechenden Ländern haben. Diese Risiken haben negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanz- und Ertragslage einschließlich unserer Cashflows und unser Betriebsergebnis. • Unsere Umsatzerlöse und Ergebnisse können aufgrund des langen und unvorhersehbaren Verkaufszyklus für unsere Software von Periode zu Periode schwanken, bedingt durch Änderungen in unserem Mix von Softwarelizenzen und Dienstleistungen, den Aktivitäten von Wettbewerbern sowie Budgetvorgaben von Kunden, Betriebsanforderungen oder Erneuerungszyklen. Dies gilt insbesondere für unser Capital Markets Segment, welches eine starke Abhängigkeit zum Zeitpunkt und dem Umfang der Softwarelizenzverkäufe sowie anderen Faktoren vorweist. • Das Auftreten einer erneuten Pandemie, hervorgerufen durch COVID-19 oder einen neuen Erreger, und die als Reaktion darauf ergriffenen Maßnahmen können sich auf unsere Betriebsergebnisse und Liquidität auswirken. Das Ausmaß der Auswirkungen hängt von zukünftigen Entwicklungen ab, die höchst ungewiss und schwer vorhersehbar sind. Ein erneuter Lockdown oder vergleichbare pandemiebedingte Maßnahmen, die auf die Eindämmung der Situation abzielten, träfen uns wie auch unsere Kunden zwar nicht so unerwartet wie die letzte Pandemie, aber eine Verschiebung oder Absage von Kundenaufträgen und die daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf unsere Umsatzerlöse, Marge und Liquidität hätten eine mittlere bis hohe Eintrittswahrscheinlichkeit. Voraussichtliche Entwicklung des IT-Marktes Für das Jahr 2024 prognostiziert Gartner ein Wachstum der IT-Ausgaben in Deutschland um 9,8 %. Die Investitionen werden vor allem in den Bereichen Software und IT-Dienstleistungen steigen, da Unternehmen weiterhin auf Technologien setzen, die Effizienz und Automatisierung fördern.viii Besonders in den Technologien Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und Cloud Computing wird ein starkes Wachstum erwartet. Die Nachfrage nach KI-Lösungen wird weiter steigen, insbesondere in Bereichen wie maschinelles Lernen, Datenanalyse und Automatisierung. Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Verlagerung auf Remote-Arbeit wird der Bedarf an robusten Sicherheitslösungen weiterwachsen. Weiterhin wird prognostiziert, dass Unternehmen verstärkt auf Cloud-Dienste setzen, um die Flexibilität und Skalierbarkeit zu erhöhen.ix Diese Technologiebereiche dürften allen Anbietern, die hierzu Lösungen anbieten können oder diese Technologien in ihren Anwendungen und Produkten verwenden, erhebliche Wachstumsperspektiven eröffnen. Auswirkungen auf die FIS Systeme GmbH Die FIS Systeme GmbH erwartet für das Jahr 2024 ein leichtes Umsatzwachstum. Trotz der Inflation und der unterschiedlichen makroökonomischen Einflüsse in Deutschland sind wir optimistisch, dass wir unsere Wachstumsziele erreichen werden. Unsere breite Kundenbasis mit geschäftskritischen Anwendungen und die jährliche Inflationsanpassung unserer Gebühren unterstützen uns dabei. Wir planen, das bisherige Geschäft mit unseren Bestandskunden stabil zu halten und durch den Verkauf zusätzlicher Leistungen weiter auszubauen. Unsere Ergebnisse aus Konzernsicht für 2023 zeigen, dass unsere Strategie, die Kunden auf ihrem Weg zum digitalen Unternehmen durch Innovationen in den Bereichen Kerngeschäft, Cloud und KI zu unterstützen, erfolgreich ist. Der Innovationszyklus für unsere Produkte ist in vollem Gange. Wir bieten die gesamte Wertschöpfungskette von der Softwareinstallation über Implementierung, Upgrades, Testing bis hin zum IT-Infrastrukturmanagement als Service an, um Cross-Selling-Potenziale aus unserem Produktportfolio nutzen zu können. Auf dieser Basis sehen wir uns für die Zukunft bestens gerüstet und rechnen auch im Jahr 2024 mit einem profitablen Ergebnis. Da wir sowohl in den Regionen als auch in den verschiedenen Branchen mit unserem Produktangebot breit und ausgewogen aufgestellt sind, werden wir auch weiterhin in der Lage sein, einzelne Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Lage und des IT-Marktes auszugleichen. Unsere geplante Geschäftsentwicklung ist im Einklang mit der Entwicklung des IT-Markts in Deutschland. Wir streben weiterhin an, trotz der genannten Risiken unsere Position als eines der führenden FinTech-Unternehmen weiter auszubauen. Organisches Wachstum und gezielte Übernahmen Unsere Strategie sieht auch künftig vor allem organisches Wachstum vor, indem wir unseren Marktanteil über den Absatz von einzelnen Produkten und Services erhöhen, aber auch vorhandene FIS-Lösungen zu sog. "Bundles" zusammenfügen und somit die Transaktionsgrößen steigern. Zudem beobachten wir seit einigen Jahren einen verstärkten Trend in der Nachfrage für den Betrieb unserer Lösungen einer FIS Private Cloud oder einer von uns gemanagten Public Cloud-Umgebung. Hier arbeiten wir mit führenden Anbietern zusammen und können auf Wunsch Hosting Center in Deutschland und in der EU-Zone bereitstellen. Wir werden weiter in unsere Produktentwicklung und in technologische Neuerungen investieren, um unser Innovationstempo zu steigern und die Anzahl von Entwicklungsprojekten und Produktneuheiten zu erhöhen. Darüber hinaus werden wir durch strategische Akquisitionen weiter gezielt Technologien erwerben, die unser breites Lösungsangebot ergänzen. Auf diesem Weg wollen wir strategische Märkte besser abdecken und den Anforderungen unserer Kunden bestmöglich gerecht werden. Für 2024 erwartet die Geschäftsführung einen leicht steigenden Gesamtumsatz mit einem gleichbleibenden bis leicht steigenden Jahresüberschuss. Für 2025 erwarten wir eine Fortsetzung der positiven Prognose von 2024, d.h. einen gleichbleibenden bis leicht steigenden Gesamtumsatz und eine weitgehend gleichbleibende Profitabilität, so dass von einem etwa gleichen Jahresüberschuss ausgegangen wird. Unterschrift der Geschäftsführung
Frankfurt am Main, 25. Oktober 2024 Arthur H. K. Lim Matthias Olschewski Jerry B. Puzey i Ebd. ii https://bbu.de/beitraege/bmwk-die-wirtschaftliche-lage-deutschland-im-juli-2023 iii https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/bruttoinlandsprodukt-uebersicht.html iv https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264 v Gartner IT-Ausgaben 2023 (www.gartner.com) vi https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland vii https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3017/umfrage/wachstumsraten-in-der-it-branche-zeitreihe/ viii https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2023-11-09-gartner-forecasts-it-spending-in-europe-to-record-9-percent-growth-in-2024 ix https://www.gtai.de/en/meta/press/robust-2024-growth-forecast-for-digital-industry-in-germany-1068900 1 https://berichte.bvr.de/jahresbericht-2023/wirtschaftliche-entwicklung/wirtschaft-in-zahlen/2 Ebd.3 Ebd. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Durch Art. 93 EGHGB wurden die Schwellenwerte für die monetären Größenmerkmale Bilanzsumme und Umsatzerlöse um 25 % angehoben. Nach Art. 93 Abs. 2 S. 1 EGHGB besteht das Wahlrecht, diese Schwellenwerte bereits auf den Jahres- und Konzernabschluss für das nach dem 1. Januar 2022 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden. Die Gesellschaft bleibt nach diesen Schwellenwerten zum 31. Dezember 2023 nach § 267 Abs. 2 und 3 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die neuen Schwellenwerte des § 267 HGB bereits auf den Jahresabschluss und Lagebericht für das nach dem 31. Dezember 2022 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden. Die Gliederung der Bilanz erfolgt im Rahmen der Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt, die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer von Mietereinbauten über fünf Jahre und von Betriebs- und Geschäftsausstattung über drei bis acht Jahre linear vorgenommen (die Abschreibung erfolgt pro rata temporis). Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Forderungen werden mit ihrem Nennwert bzw. unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, als passive Rechnungsabgrenzungsposten dagegen Einnahmen, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen werden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Bewertung erfolgt hierbei nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Es wird eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtung von 15 Jahren angenommen (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank laufzeitadäquaten ermittelten Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis gezeigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In Fremdwährungen lautende kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs zum Jahresende bewertet. Die Fremdwährungsumrechung erfolgt zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB. Die Erfassung von unterjährigen Geschäftsvorfällen erfolgte zum Tageskurs. Latente Steuern Zum Bilanzstichtage ergeben sich ausschließlich aktive Steuerlatenzen. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, sodass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der steuerlich abweichenden Bewertung im Bereich der Pensions- und Urlaubsrückstellungen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen insgesamt TEUR 32.460. Mit Ausnahme von sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 142 (Vj. TEUR 142) haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 20.305 (Vj. TEUR 21.560) aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 6.090 (Vj. TEUR 2.492) aus Finanzforderungen im Rahmen des konzernweiten Cash-Poolings. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 264 (Vj. TEUR 0) Forderungen gegen Gesellschafter, davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 264 (Vj. TEUR 0). Rückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 23.971 (Vj. EUR 130.496). Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.734 (Vj. TEUR 6.207) enthalten Personalrückstellungen von TEUR 5.137 (Vj. TEUR 5.301) und übrige sonstige Rückstellungen von TEUR 2.597 (Vj. TEUR 906). Die Konzernobergesellschaft vergibt im Rahmen von Bonusprogrammen Aktienoptionen auch an Mitarbeiter der Gesellschaft. Bei der Ausgabe der Optionen wird sowohl der Ausübungszeitpunkt als auch der Aktienpreis festgelegt. Auf dieser Basis sammelt die Gesellschaft Rückstellungen über die vesting period von drei bzw. vier Jahren an. Bei der Ausgabe der Aktien belastet die Konzernobergesellschaft den entsprechenden Betrag an die Gesellschaft. Im Berichtsjahr wurden 13.416 neuen Optionen ausgegeben. Zum Bilanzstichtag waren 40.622 Optionen ausgegeben. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Es sind keine Verbindlichkeiten besichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.250 (Vj. TEUR 2.212) resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Hierin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 273). Sonstige Angaben Finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäftsräume sowie aus Leasingverträgen für Fahrzeuge betragen jährlich TEUR 1.913 (Vj. TEUR 1.282). Der Zweck der Leasingverträge liegt in der Minimierung der Kapitalbindung. Haftungsverhältnisse haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur Herr Aycan und Herr Olschewski Bezüge von der Gesellschaft erhielten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.120.835,29. Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Konzernzugehörigkeit Alleingesellschafterin der FIS Systeme GmbH ist seit dem 31. Oktober 2007 die FIS Systems International LLC (Wilmington, Delaware, USA). Die Konzernobergesellschaft ist die Fidelity National Information Services, Inc. (Jacksonville, Florida, USA). Die FIS Systeme GmbH wird in den Konzernabschluss der Fidelity National Information Services, Inc. (Jacksonville, Florida, USA) einbezogen. Dies stellt den größten und kleinsten Konsolidierungskreis dar. Der Abschluss kann am Hauptsitz der Fidelity National Information Services Inc., 601 Riverside Avenue, Jacksonville, Florida, eingesehen werden. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung
Frankfurt am Main, 25. Oktober 2024 Arthur H. K. Lim Matthias Olschewski Jerry B. Puzey sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FIS Systeme GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FIS Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. 1. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 1. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 30. Oktober 2024 KPMG
AG
Dr. Kronner, Wirtschaftsprüfer Stief, Wirtschaftsprüfer |
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