Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 8596
Eingetragen
18.11.1958
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenHörfunkveranstalter und Verbreitung von AudioinhaltenVerlegen von Zeitschriften
Gegenstand
die Durchführung von Fernseh- und Hörfunkwerbung im Sendegebiet des NDR und der mit dem NDR sowie der Gesellschaft kooperierenden Rundfunkveranstalter, die Planung und Durchführung von Marketing- und Merchandising-Aktivitäten einschließlich Programmclubs und öffentlicher Veranstaltungen zur Unterstützung des Programmauftrags des NDR, die Herausgabe von Veröffentlichungen, auch in gedruckter Form, der An- und Verkauf, die Produktion und Auswertung von Fernsehprogrammen sowie die Führung von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrike Deike
seit 23.2.2026
Geschäftsführer
Niclas Hübner
seit 23.2.2026
Geschäftsführer
Britta Romboy
seit 13.1.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NORDDEUTSCHER RUNDFUNK Gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NDR Media GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 64.777,00 50.963,00
2. Geleistete Anzahlungen - 54.294,70
64.777,00 105.257,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 75.456,46 75.456,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.260,00 1.764,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.638,04 39.707,04
110.354,50 116.927,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000.000,00 35.000.000,00
2. Beteiligungen 283.038,34 283.038,34
3. Sonstige Ausleihungen 334.132,79 300.132,79
4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 3.971.411,62 3.676.097,59
39.588.582,75 39.259.268,72
39.763.714,25 39.481.453,92
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.774.544,35 1.349.010,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.064,11 -
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 301.124,35 489.278,56
4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.166.323,50 2.719.236,96
5.258.056,31 4.557.525,98
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 17.760.052,00 17.460.357,59
23.018.108,31 22.017.883,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.240,09 29.433,39
62.815.062,65 61.528.770,88

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 12.986.813,78 12.986.813,78
II. Kapitalrücklagen 9.879.878,31 9.879.878,31
III. Gewinnrücklage 15.900.000,00 15.900.000,00
IV. Bilanzgewinn 2.543.836,21 4.704.463,18
41.310.528,30 43.471.155,27
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.475.725,25 7.528.614,13
2. Steuerrückstellungen 44.902,00 -
3. Sonstige Rückstellungen 2.329.151,98 2.389.218,11
9.849.779,23 9.917.832,24
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 77.333,60 95.827,51
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 372.578,34 456.248,63
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.513.243,28 3.293.544,12
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.152.516,82 3.084.559,91
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.523.773,06 1.182.533,90
11.639.445,10 8.112.714,07
D. Rechnungsabgrenzungsposten 15.310,02 27.069,30
62.815.062,65 61.528.770,88

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EURO EURO
1. Umsatzerlöse 50.168.908,66 56.660.064,34
2. Sonstige betriebliche Erträge 249.416,11 43.054,57
50.418.324,77 56.703.118,91
3. Materialaufwand
a. Kostenerstattungen und Aufwendungen für Programme - 36.032.612,07 - 40.791.330,79
b. Aufwendungen für sonstige bezogene Leistungen 195.037,54 191.639,79
14.190.675,16 15.720.148,33
4. Personalaufwand 3.166.411,84 - 3.981.266,15
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 62.363,43 56.156,37
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.527.671,41 3.757.165,86
7. Erträge aus Beteiligungen 115.052,86 1.809.008,62
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens und Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 3.082,10 42.714,86
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132.095,19 17.703,06
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 78.467,17 51.005,81
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 150.654,02 248.899,51
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 88.323,00 6.450,79
13. Ergebnis nach Steuern 7.367.014,44 9.501.531,96
14. Sonstige Steuern - 8.701,78 17.407,67
15. Jahresüberschuss 7.358.312,66 9.518.939,63
16. Gewinnvortrag 4.704.463,18 8.318.998,60
17. Ausschüttung Vorjahr 4.518.939,63 - 8.133.475,05
18. Vorabausschüttung 5.000.000,00 - 5.000.000,00
19. Bilanzgewinn 2.543.836,21 4.704.463,18

Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg

Registernummer HRB 8596

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der NDR Media GmbH, Hamburg, (im Folgenden "NDR Media" genannt) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In Anwendung des § 265 Abs. 6 HGB wird wegen Besonderheit des Geschäftsbetriebes in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Materialaufwand ein Posten Kostenerstattungen und Aufwendungen für Programme ausgewiesen.

NDR Media ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 278 HGB) und § 42 GmbHG.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer, gegebenenfalls mit dem niedrigeren Wertansatz gemäß § 253 Abs. 3 HGB, angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren, die technischen Anlagen werden über einen Zeitraum von drei bis sieben Jahren und die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über einen Zeitraum von drei bis dreizehn Jahren abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang gezeigt. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 800 werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Anschaffungen mit Kosten bis EUR 250 werden im Jahr des Zugangs als sonstiger betrieblicher Aufwand behandelt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls mit dem niedrigeren Wertansatz gem. § 253 Abs. 3 HGB, angesetzt. Ausleihungen werden zum Nominalwert, gegebenenfalls mit dem niedrigeren Wertansatz zum Stichtag, angesetzt.

Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsgesellschaft bewertet. Der Buchwert entspricht somit dem Zeitwert. Eine Saldierung mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen erfolgt in Anwendung des § 246 Abs. 2 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert, gegebenenfalls mit dem niedrigeren Wertansatz gemäß § 253 Abs. 4 HGB, angesetzt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Der maßgebliche Rechnungszins für die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ermittelt sich aus einer Durchschnittsbildung der letzten 10 Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Rechnungszins wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 (RückAbzinsV) ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Der angewandte Zinssatz beträgt 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,78 % p.a.).

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % zugrunde gelegt.

Die bilanzierten Pensionszusagen stellen versicherungsgebundene und nicht versicherungsgebundene Pensionszusagen da, die zum Teil durch Rückdeckungsversicherungen gedeckt sind. Die Bilanzierung des kongruent rückgedeckten Teils der nicht versicherungsgebundenen Pensionsverpflichtungen erfolgt seitdem 31. Dezember 2022 mit dem Aktivwert der bestehenden Rückdeckungsversicherung (sog. Bilanzierung nach dem Aktivprimat mit dem Erfüllungsbetragsverfahren). Die Bewertung des inkongruenten Teil der Pensionsverpflichtung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertfahren (Projected Unit Credit Method).

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit größer einem Jahr werden mit dem laufzeitkongruenten Durchschnittszins der letzten 7 Jahre abgezinst. Ansatz und Bewertung der anteiligen Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern der ARD MEDIA GmbH erfolgen entsprechend den Ausführungen zu den eigenen Pensionsverpflichtungen.

Die Rückstellungen für Provisionen an die ARD MEDIA GmbH werden entsprechend den vertraglich definierten Bemessungsgrundlagen kalkuliert. Personalrückstellungen werden entsprechend den Personalstammdaten und den arbeitsvertraglichen Grundlagen ermittelt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden nach § 274 Abs. 1 HGB für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Zur Ermittlung der latenten Steuern werden die Steuersätze angewendet, die nach der derzeitigen Rechtslage für den Zeitpunkt gültig oder angekündigt sind, zu dem sich die temporären Differenzen wahrscheinlich abbauen werden. Die Bewertung der Differenzen erfolgt mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen 15% Körperschaftsteuer, 5,5% Solidaritätszuschlag sowie 16,44% Gewerbesteuer. Der Ausweis der latenten Steuern in der Bilanz erfolgt saldiert (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB).

Soweit sich insgesamt eine Steuerentlastung ergibt (Aktivüberhang), werden keine aktiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Eine sich ergebende Steuerbelastung würde als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen. Wie in Vorjahren liegen nur temporäre Differenzen aus Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen vor die zu aktiven latenten Steuern führen würden, die jedoch nicht aktiviert werden.

Die Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung von Altersversorgungsrückstellungen werden mit den korrespondierenden Aufwendungen und Erträgen aus dem Deckungsvermögen im Zinsaufwand saldiert. Aufwendungen und Erträge aus einer Änderung des Abzinsungssatzes, laufende Erträge sowie Aufwendungen und Erträge aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Das Finanzergebnis umfasst die Posten Nr. 7 bis einschließlich Posten Nr. 11 der Gewinn- und Verlustrechnung.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens ist der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die Anteile am Stammkapital der Studio Hamburg GmbH, Hamburg, deren alleinige Gesellschafterin die NDR Media ist. Die Anteile valutieren zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 35.000 (Vorjahr: TEUR 35.000).

Die Studio Hamburg GmbH weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von TEUR 60.260 und für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 8.064 aus.

Die verbundenen Unternehmen und sonstigen Beteiligungen der Studio Hamburg GmbH sind in der Anlage 2 zum Anhang enthalten.

Beteiligungen

NDR Media GmbH, Hamburg, hält 11,11 % der Anteile am Stammkapital der DEGETO FILM GmbH, Frankfurt am Main, und neben den acht anderen Werbegesellschaften der ARD 11,11 % der Anteile am Stammkapital der ARD MEDIA GmbH, Frankfurt am Main. Die DEGETO FILM GmbH weist in dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 5.320 und ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 415 aus. Die ARD Media GmbH weist in dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 6.124 und ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 711 aus.

An der ndrb sales & services GmbH, Bremen, hält die NDR Media GmbH neben der Bremedia Produktion GmbH, Bremen, 50 % der Anteile am Stammkapital. Die ndrb sales & services GmbH weist in dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 180 und ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 50 aus.

Weiterhin hält die NDR Media neben der RADIOZENTRALE GmbH, Berlin, 50 % der Anteile am Stammkapital der Deutscher Radiopreis GmbH, Hamburg, die in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 40 und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 42 ausweist.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 16 (Vorjahr : TEUR 0) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen resultieren in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 47) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 442) aus einem gewährten Darlehen. Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 3.054 (Vorjahr: TEUR 2.514). Die Restlaufzeit ist kleiner als ein Jahr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Unter den flüssigen Mitteln ist im Berichtsjahr ein Termingeld in Höhe von TEUR 5.000 (Vorjahr: TEUR 5.000) ausgewiesen. Die Laufzeit beträgt ein Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt DM 25.400.000,00 (= EUR 12.986.813,78). Es handelt sich um das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft.

Die Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von TEUR 1.376. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs.1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung (TEUR 92) linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Der verbleibende Unterschiedsbetrag bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 92.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Anwendung des Zinssatzes auf der Grundlage eines durchschnittlichen Zinssatzes für zehn bzw. sieben Jahre (§ 253 Abs. 6 S. 1 und 3 HGB) beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 286). Die Ergebnisabführungssperre entsprechend § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 286).

Zum Bilanzstichtag wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionszusagen in Höhe von TEUR 1.119 (Vorjahr: TEUR 1.167) gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen saldiert. Der beizulegende Zeitwert der Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten inkl. Überschussbeteiligungen entsprechend den Mitteilungen der Versicherer. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen vor Verrechnung beträgt demnach TEUR 8.594 (Vorjahr: TEUR 8.696).

Der Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung setzt sich aus der Zinskomponente inklusive Zinsänderungsergebnis (Zinsen und ähnliche Aufwendungen) von TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 227) und dem Dienstzeitaufwand von TEUR 322 (Ertrag; Vorjahr: Aufwand TEUR 86) zusammen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen anteilige Altersversorgungsverpflichtungen (TEUR 1.141, Vorjahr: TEUR 1.152), Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 485, Vorjahr: TEUR 717), Kundenrückvergütungen (TEUR 428, Vorjahr : TEUR 294) sowie ausstehende Lizenzabrechnungen (TEUR 240, Vorjahr: TEUR 197).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 7.481 (Vorjahr: TEUR 3.289) gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Verbindlichkeiten resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 1.524 (Vorjahr: TEUR 1.183) enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.219 (Vorjahr: TEUR 819) gegenüber dem Finanzamt und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 11).

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat eine Garantieerklärung für Verpflichtungen eines verbundenen Unternehmens abgegeben. Die Garantieerklärung valutiert zum Bilanzstichtag mit TEUR 3.700 (Vorjahr: TEUR 3.803); mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet, da keine Anzeichen bestehen, dass das verbundene Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann.

Am 15. Dezember 2022 hat die NDR Media GmbH zusammen mit anderen Mitgliedsunternehmen gegenüber der Baden-Badener Pensionskasse VVaG (bbp) eine Patronats- und Gewährleistungserklärung abgegeben. Die Erklärung hat eine Gültigkeit bis zum 30.06.2025. Damit wird das Ziel verfolgt, die bbp finanziell so auszustatten, dass diese den jeweils geltenden aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsanforderungen sowie dem Liquiditätsbedarf für die zur Erbringung der Versicherungsleistungen benötigten Mittel vollständig entsprechen kann. Derzeit liegen keinerlei Erkenntnisse vor, dass die bbp die Patronatserklärung in Anspruch nehmen muss.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Lizenzrechten in Höhe von insgesamt TEUR 12.173. Davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 8.081 und innerhalb von mehr als 1 bis 5 Jahren TEUR 4.092 fällig.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Erlöse aus Fernsehwerbung 29.275 34.780
Erlöse aus Hörfunkwerbung 17.289 18.096
Erlöse aus Marketing 418 508
Übrige 3.187 3.276
50.169 56.660

Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

Personalaufwand/Mitarbeiter

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Gehälter 2.789 3.131
Soziale Abgaben und Unterstützung 457 512
Aufwendungen für die Altersversorgung -80 338
3.166 3.981

Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung im Jahresdurchschnitt 47 (Vorjahr: 54) Mitarbeiter (ohne Auszubildende).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von TEUR 105 (Vorjahr: TEUR 105) enthalten und resultieren aus der im Zusammenhang mit dem BilMoG erfolgten Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Der sich zum 1. Januar 2010 ergebene Unterschiedsbetrag von TEUR 1.376 für NDR Media wurde im Geschäftsjahr wie auch bereits für die Jahre 2010 bis 2022 um die planmäßige Zuführung in Höhe von TEUR 92 zu den Pensionsrückstellungen vermindert. Ferner erfolgte in diesem Zusammenhang die Zuführung von TEUR 13 bezüglich der Altersversorgung der ARD MEDIA GmbH.

Zinserträge und -aufwendungen

Die Zinserträge beinhalten Erträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 9).

Die Zinsaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 227).

Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr: TEUR 43) sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren, sowie Erträge aus der Zuschreibung von in Vorjahren abgeschriebenen Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 0).

5. Abschlussvermerke und sonstige Angaben

Aufsichtsrat und Geschäftsführung

Zu Aufsichtsratsmitgliedern sind bestellt:

Herr Joachim Knuth Vorsitzender Intendant des Norddeutschen Rundfunks
Herr Achim Twardy Stellvertretender Vorsitzender Kaufmann
Frau Ulrike Deike Verwaltungsdirektorin des Norddeutschen Rundfunks
Frau Karen Heumann Co-Founder und Partner thjnk AG
Herr Sascha Molina y Winkel Produktionsdirektor des Norddeutschen Rundfunks
Frau Dr. Katarzyna Mol-Wolf Herausgeberin und Autorin

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:

 

Herr Carsten Neitzel, Kaufmann, Hamburg

Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer, durch den Geschäftsführer mit einem Prokuristen oder durch zwei Prokuristen gemeinschaftlich vertreten. Gesamtprokura war im Berichtsjahr Frau Britta Romboy und Frau Ronja Böhlke erteilt.

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 34).

Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.274. Die aus der Anwendung der Bewertungsvorschriften des BilMoG erforderliche Neubewertung hat einen Unterschiedsbetrag in Höhe von insgesamt TEUR 515 ergeben. NDR Media hat davon bereits TEUR 481 den Rückstellungen zugeführt. Die an diesen Personenkreis geleisteten Ruhegehälter haben im Geschäftsjahr 2023 TEUR 125 betragen.

Name und Sitz des Mutterunternehmens

Alleiniger Gesellschafter und Mutterunternehmen der Gesellschaft ist der Norddeutsche Rundfunk, gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts (NDR). Die Gesellschaft hat gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses abgesehen, da der NDR gemäß Staatsvertrag über den Norddeutschen Rundfunk einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufstellt, in den die NDR Media mit einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Abschlussprüferhonorar

Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss des NDR offengelegt, in welchen die NDR Media einbezogen wird.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres keine Ereignisse mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.544 unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 2.544 an die Gesellschafterin auszuschütten.

 

Hamburg, den 8. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Anlagenspiegel

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 633.402,95 49.584,20 0,00 682.987,15
2. Geleistete Anzahlungen 54.294,70 0,00 54.294,70 0,00
687.697,65 49.584,20 54.294,70 682.987,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 348.428,44 0,00 0,00 348.428,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.181,77 8.416,42 27.215,15 40.383,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 470.914,98 12.264,31 2.999,60 480.179,69
878.525,19 20.680,73 30.214,75 868.991,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 56.844.750,93 0,00 0,00 56.844.750,93
2. Beteiligungen 456.026,87 0,00 0,00 456.026,87
3. Sonstige Ausleihungen 300.132,79 35.000,00 1.000,00 334.132,79
4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 3.810.343,96 228.016,04 23.189,30 4.015.170,70
61.411.254,55 263.016,04 24.189,30 61.650.081,29
Anlagevermögen 62.977.477,39 333.280,97 108.698,75 63.202.059,61
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 582.439,95 35.770,20 0,00 618.210,15
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
582.439,95 35.770,20 0,00 618.210,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 272.971,98 0,00 0,00 272.971,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 57.417,77 8.920,42 27.215,15 39.123,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 431.207,94 17.672,81 2.339,10 446.541,65
761.597,69 26.593,23 29.554,25 758.636,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.844.750,93 0,00 0,00 21.844.750,93
2. Beteiligungen 172.988,53 0,00 0,00 172.988,53
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 134.246,37 0,00 90.487,29 43.759,08
22.151.985,83 0,00 90.487,29 22.061.498,54
Anlagevermögen 23.496.023,47 62.363,43 120.041,54 23.438.345,36
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 64.777,00 50.963,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 54.294,70
64.777,00 105.257,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 75.456,46 75.456,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.260,00 1.764,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.638,04 39.707,04
110.354,50 116.927,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000.000,00 35.000.000,00
2. Beteiligungen 283.038,34 283.038,34
3. Sonstige Ausleihungen 334.132,79 300.132,79
4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 3.971.411,62 3.676.097,59
39.588.582,75 39.259.268,72
Anlagevermögen 39.763.714,25 39.481.453,92

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitzliste) der Studio Hamburg GmbH, Hamburg

Anteile in Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
% TEUR TEUR
Studio Hamburg Produktion Gruppe GmbH, Hamburg 100 4.684 0 1
Beteiligungen der Studio Hamburg Produktion Gruppe GmbH, Hamburg
- LETTERBOX FILMPRODUKTION GMBH, Hamburg 100 125 0 1
- REAL FILM BERLIN GMBH, Berlin 51 1.423 1.170
- Doclights GmbH, Hamburg 51 970 856
- Studio Hamburg UK Limited, London 100 103 91 3
- Amalia Film GmbH, München 100 -179 805
- Riverside Entertainment GmbH, Hamburg 51 513 488
- 307 production GmbH, Köln 100 25 0 1
- AlwaysOn Production GmbH, Hamburg 50 -310 6
- ECO MEDIA TV-Produktion GmbH, Hamburg 100 701 173
Beteiligung der LETTERBOX FILMPRODUKTION GMBH, Hamburg
- Nordfilm GmbH 100 129 0 1
Beteiligung der REAL FILM BERLIN GMBH, Hamburg
- Friday Film GmbH, Berlin 75 -399 52
Beteiligung der Doclights GmbH, Hamburg
- Gruppe 5 Filmproduktion GmbH, Köln 25,1 941 915 2
Beteiligung der Studio Hamburg UK Limted, London
- Cleaner 2 SHUK Limited, London 100 166 166 3
- Joy to the world Productions Limited, London 50 -14 -14 3
Beteiligung der Amalia Film GmbH, München
- The dead from the sea Limited, London 100 0,1 0,1 3
POLYPHON Film GmbH (vormals POLYPHON Film- und Fernsehgesellschaft mbH), Ham 90 528 0 1
Beteiligungen der POLYPHON Film GmbH
- Klingsor Tele-, Musik- und Filmgesellschaft mbH, Berlin 100 26 0 1
- DOKfilm Fernsehproduktion GmbH, Potsdam 50 474 -128 2
Studio Hamburg Serienwerft GmbH, Lüneburg 100 500 0 1
OneGate Media GmbH, Hamburg 100 103 0 1
Studio Berlin GmbH, Berlin 100 186 0 1
Studio Hamburg MCI GmbH, Hamburg 100 8.072 2.412
Beteiligungen der Studio Hamburg MCI GmbH
- Studio Hamburg Synchron GmbH, Hamburg 100 203 0 1
- Studio Hamburg Postproduction GmbH, Hamburg 100 100 0 1
Studio Hamburg Design Works GmbH, Hamburg 100 100 0 1
STUDIOKÜCHE Catering GmbH, Hamburg 100 188 80

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Vorjahres-Eigenkapital und -Ergebnis
3 Die Angaben wurden aus einem für Konsolidierungszwecke aufgestellten HGB-Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 entnommen.

Lagebericht für das Jahr 2023

I Grundlagen der Gesellschaft

Angaben zum Geschäftsmodell

NDR Media GmbH (NDR Media), Hamburg, ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des Norddeutschen Rundfunks, gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts (NDR), Hamburg, und operiert auf verschiedenen Geschäftsfeldern: der Vermarktung von Hörfunk- und Fernsehwerbung, dem Marketing, Dienstleistungen sowie der Beteiligungsverwaltung.

Der umsatzstärkste Geschäftsbereich der NDR Media ist die Vermarktung und Organisation von Fernseh- und Hörfunkwerbung im NDR Sendegebiet - auch in Kooperation mit anderen Rundfunkveranstaltern.

Der Geschäftsbereich Marketing plant und realisiert Marketingaktivitäten insbesondere des Gesellschafters NDR. Hierzu gehört die Vermittlung von Kooperationen zwischen Geschäftspartnern und dem NDR als Medienpartner. NDR Media betreut die Planung und Durchführung von Marketingaktivitäten sowie öffentlichen Veranstaltungen. Im Geschäftsbereich Dienstleistungen ist u. a. der Betrieb des NDR Ticketshops in Hannover angesiedelt. Die NDR Media fungiert zudem als Holding für die Studio Hamburg GmbH.

Im Berichtsjahr gab es im Bereich Dienstleistungen eine strukturelle Veränderung. Die NDR Media GmbH hat den Geschäftsbereich Datenservice Medienforschung zum Jahresende geschlossen. Hieraus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in 2023.

Die Besteuerung der Werbeeinnahmen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist durch Gesetzesänderung vom 20. Dezember 2001 (Solidarpaktfortführungsgesetz) neu geregelt worden. Danach erfolgt eine Besteuerung der Werbeerträge auf der Grundlage einer Gewinnpauschale von 16 % des Netto-Umsatzes aus Hörfunk- und Fernsehwerbung sowie Sponsoring. Folglich ergibt sich ein Aufwandsanteil von 84 %.

In Anwendung dieser Regelung und im Einklang mit dem Kostenerstattungsvertrag zwischen dem NDR und NDR Media vom 19. Dezember 2003 mit Rückwirkung ab 01. Januar 2002 hat der NDR der NDR Media im Berichtsjahr Kosten in Höhe von TEUR 22.541 (Vorjahr: TEUR 26.575) belastet. Der Steueraufwand wird unmittelbar durch den NDR getragen.

II Wirtschaftsbericht

1. Marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen 1

Die Gesellschaft ist in hohem Maße abhängig von der Konjunkturentwicklung der deutschen Wirtschaft und insbesondere vom Werbemarkt und den gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Werbung bei Rundfunk- und Fernsehanstalten des öffentlichen Rechts.

Der Werbemarkt für Medien, korreliert mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.

Das Wirtschaftswachstum hat sich nach einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von + 1,8 % im Jahr 2022 im Jahr 2023 um -0,3 % gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist damit im nach wie vor krisengeprägten Umfeld rückläufig. Trotz der im Jahresverlauf 2023 rückläufigen Inflationsrate war das gegenüber den Vorjahren immer noch hohe Kostenniveau auf allen Wirtschaftsstufen in erster Linie ursächlich für die sich abschwächende Konjunktur. Hinzu kamen die gegenüber den Vorjahren stark angestiegenen Finanzierungskosten aufgrund des höheren Zinsniveaus sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit konnte im Jahr 2023 die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht fortgesetzt werden.

1 Quellen: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 und Nr. 066 vom 23. Februar 2024

Die Wachstumsraten des Jahres 2023 lagen im Quartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) in einer engen Spannbreite von - 0,3 % bis + 0,1 %. Begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stagnierte das BIP in den ersten drei Quartalen 2023 weitestgehend (+ 0,1 %, 0,0 %, 0,0 %). Im vierten Quartal 2023 verzeichnete das BIP einen leichten Rückgang um - 0,3 %. Die deutsche Wirtschaft nahm damit nach dem beginnenden Stillstand am Jahresanfang 2023 eine rückläufige Entwicklung zum Jahresende 2023.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um - 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab, was vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein dürfte. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben um -1,7% gegenüber dem Vorjahr, was vor allem auf den Wegfall der staatlichen Corona- Hilfsmaßnahmen zurückzuführen ist.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2

Aufgrund des intensiven Wettbewerbsgeschehens haben sich sowohl der intermediale als auch der intramediale Wettbewerb verschärft. Die Bruttoausgaben für die Schaltung von Werbung in Medien in Deutschland stiegen im Jahr 2023 um + 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2022 wies der Werbemarkt noch einen Rückgang von - 3,4 % gegenüber dem Vorjahr aus. Der Fernsehwerbemarkt hatte mit Bruttoausgaben von Mrd. € 16,5 im Jahr 2023 einen Anteil von 49,0 % am gesamten Werbemarkt. Er war im Jahr 2023 von einem Rückgang mit -3,5% gegenüber dem Vorjahr gekennzeichnet. Im Radio erhöhten sich dagegen die Bruttoausgaben auf EUR 2,0 Mrd. in 2023 (Vorjahr: EUR 1,9 Mrd.). Der Anteil am Gesamtmarkt betrug 5,8% in 2023 (Vorjahr: 5,7%).

2. Leistungsindikatoren

Die finanziell bedeutsamsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und die Zuflüsse an den Gesellschafter NDR. Die Zuflüsse setzen sich aus der Kostenerstattung und dem Jahresergebnis zusammen.

2 Quelle: https://www.ard-media.de/marktdaten/werbemarkt/werbetrend-2023.

3. Lage der Gesellschaft

ERTRAGSLAGE

2023 2022 Ergebnisveränderung
T€ % T€ % T€
Umsatzerlöse 50.169 359,9 56.660 361,4 -6.491
Kostenerstattungen und Aufwendungen für Programme -36.033 -258,5 -40.791 -260,2 4.759
Sonstige bezogene Leistungen -195 -1,4 -192 -1,2 -3
Rohergebnis vom Umsatz 13.941 100,0 15.677 100,0 -1.736
Personalaufwendungen -3.166 -22,7 -3.981 -25,4 815
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -62 -0,4 -56 -0,4 -6
Übrige betriebliche Erträge 249 1,8 43 0,3 206
Übrige betriebliche Aufwendungen -3.536 -25,4 -3.740 -23,9 203
Betriebsergebnis 7.426 53,2 7.943 50,6 -517
Finanzergebnis 21 0,2 1.570 10,0 -1.548
Ergebnis vor Steuern 7.447 53,4 9.512 60,7 -2.066
Ertragsteuern -88 -0,6 6 0,0 -95
Jahresergebnis 7.358 52,8 9.519 60,7 -2.161

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 50.169 liegen um TEUR 6.491 unter Vorjahresniveau (TEUR 56.660). Wesentlicher Faktor sind hier die Umsatzerlöse aus dem Bereich Werbung, die mit TEUR 47.770 um TEUR 6.206 unter denen des Vorjahres (TEUR 53.976) liegen.

Anders als im Vorjahr mit der Herren-Fußball-Weltmeisterschaft in Katar im November/Dezember 2022 gab es im Berichtsjahr kein vergleichbar großes und zu vermarktendes Sportereignis, so dass ein Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres erwartungsgemäß nicht erreicht wurde. Gleichwohl haben Werbekunden in krisengeprägten Zeiten weiterhin auf die Qualitätsumfelder in "Das Erste" gesetzt. Insbesondere im zweiten Halbjahr 2023 zeigte sich - anders als zunächst vorhersehbar und prognostiziert - eine positivere Ausschöpfung in der nationalen Vermarktung.

Auch beim Radio-Umsatz macht sich das anhaltend angespannte Konsumklima bemerkbar und sorgte für Unsicherheit unter den Werbetreibenden und Agenturen in 2023. Hinzu kommt die sich zunehmend verändernde Mediennutzung. Der Umsatz aus Hörfunkwerbung übersteigt die Erwartung, liegt jedoch -auch aufgrund gesunkener Reichweiten- unter dem des Vorjahres.

Die Umsatzerlöse der Gesamtbereiche Marketing und Dienstleistungen liegen insgesamt betrachtet unter Vorjahresniveau, was im Wesentlichen auf den 2022 vollzogenen Management Buy Out des Communication Centers zurückzuführen ist.

Die Kostenerstattungen und Aufwendungen für Programme sowie für bezogene Leistungen beinhalten im Wesentlichen Kostenerstattungen für Hörfunk und Fernsehen an den NDR (TEUR 22.541, Vorjahr TEUR 26.575), Bundesliga Lizenzkosten (TEUR 6.423, Vorjahr TEUR 6.423), Umsatz- und Vermarktungsprovisionen (TEUR 3.707, Vorjahr TEUR 4.357), Sportschau Produktionskosten (TEUR 1.621, Vorjahr TEUR 1.585) sowie GEMA- und GVL- Gebühren (TEUR 1.502, Vorjahr TEUR 1.600).

Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 3.166 ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.981) um TEUR 815 gesunken. Dies ist zum einen im Wesentlichen auf die um TEUR 342 restrukturierungsbedingt gesunkenen Löhne und Gehälter (TEUR 2.789, Vorjahr TEUR 3.131) zurückzuführen und resultiert zum anderen aus den gesunkenen Aufwendungen für Altersversorgung, die im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 338) im Berichtsjahr um TEUR 418 niedriger ausfielen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Berichtsjahr TEUR 249 und enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 12), Erträge aus der Zuschreibung von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr. TEUR 0) und Erträge aus verrechneten Sachbezügen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 19).

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen (sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige Steuern) von insgesamt TEUR 3.536 beinhalten u. a. Aufwendungen für Marketing (TEUR 189, Vorjahr TEUR 230), Werbung (TEUR 1.690, Vorjahr TEUR 1.607), Verwaltungsaufwendungen (TEUR 234, Vorjahr TEUR 434), Fremdleistungen (TEUR 533, Vorjahr TEUR 525), Spenden (TEUR 133, Vorjahr TEUR 214) sowie Aufwendungen für das Verwaltungsgebäude und Mieten (TEUR 135, Vorjahr TEUR 133). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne sonstige Steuern) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.757) insgesamt um TEUR 229 gesunken. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Verwaltungsaufwendungen zurückzuführen. Deren Abnahme um TEUR 200 steht im Zusammenhang mit dem Management Buy Out des Communication Centers in 2022 (TEUR 80) und den im aktuellen Berichtsjahr entfallenen Verwahrentgelten (Vorjahr TEUR 103).

Das Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.548 auf TEUR 21 gesunken. Ausschlaggebend hierfür ist, dass eine Vorabausschüttung unserer Tochtergesellschaft Studio Hamburg GmbH im Berichtsjahr (Vorjahr: TEUR 1.750) nicht erfolgte.

Im Bereich Beteiligungen liegt der Jahresüberschuss 2023 der Studio Hamburg GmbH bei TEUR 8.064 und damit deutlich über Plan. Das Ergebnis 2023 des Studio Hamburg-Konzerns vor Ertragsteuern beträgt TEUR 12.330 und liegt deutlich über dem geplanten Wert. Insgesamt hat sich die Ertragslage bei Studio Hamburg wie schon in den Vorjahren erfreulich entwickelt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich die gewerblichen Einkünfte außerhalb der Werbung. Der Aufwand in Höhe von TEUR 88 setzt sich zusammen aus der Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 43) und der Gewerbesteuer (TEUR 45) für das Jahr 2023. Die Werbeerlöse werden im Betrieb gewerblicher Art "Werbung" des NDR der Ertragsteuer unterworfen.

Aufgrund dessen, dass die Umsatzerlöse der Bereiche Hörfunk- und Fernsehwerbung im Berichtsjahr die Planwerte überschritten haben und somit auch die Kostenerstattung und das um den Beteiligungsertrag der Studio Hamburg GmbH bereinigte Jahresergebnis besser als geplant ausgefallen sind, zeigt sich die Geschäftsführung mit Blick auf das wirtschaftliche Gesamtergebnis zufrieden. Der Blick in die Zukunft wird allerdings vor dem Hintergrund der Veränderungen am Werbemarkt für die klassischen Medien TV und Radio durch die Beschränkungen auf den linearen Ausspielweg zunehmend kritischer.

FINANZLAGE

Die Gesellschaft erwirtschaftet insgesamt stabile Cashflows. Die flüssigen Mittel belaufen sich auf EUR 17,8 Mio. (Vorjahr EUR 17,5 Mio.). Es werden keine Bankkredite in Anspruch genommen, die Finanzierung der Geschäftstätigkeiten erfolgt in hohem Maße über Eigenkapital. In Ergänzung hierzu ist die Gesellschaft aus gewährten Finanzierungsgarantien verpflichtet. Derzeit gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme aus.

VERMÖGENSLAGE

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
AKTIVA TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 65 0,1 105 0,2 -40 -38,5
Sachanlagen 110 0,2 117 0,2 -7 -5,6
Finanzanlagen 39.589 63,0 39.259 63,8 329 0,8
Langfristig gebundenes Vermögen 39.764 63,3 39.481 64,2 282 0,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.775 2,8 1.349 2,2 426 31,5
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16 0,0 0 0,0 16
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 301 0,5 489 0,8 -188 -38,5
Sonstige Vermögensgegenstände 3.166 5,0 2.719 4,4 447 16,4
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstitute 17.760 28,3 17.460 28,4 300 1,7
Kurzfristig gebundenes Vermögen 23.018 36,6 22.018 35,8 1.000 4,5
Rechnungsabgrenzungsposten 33 0,1 29 0,0 4 12,9
62.815 100,0 61.529 100,0 1.286 2,1
PASSIVA
Eigenkapital 41.311 65,8 43.471 70,7 -2.161 -5,0
Pensionsrückstellungen 7.476 11,9 7.529 12,2 -53 -0,7
Sonstige Rückstellungen 1.141 1,8 1.152 1,9 -11 -0,9
Langfristige Mittel 49.927 79,5 52.152 84,8 -2.224 -4,3
Steuerrückstellungen 45 0,1 0 0,0 45
Sonstige Rückstellungen 1.188 1,9 1.237 2,0 -49 -4,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.513 12,0 3.294 5,4 4.220 >100
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.153 3,4 3.085 5,0 -932 -30,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistunge 373 0,6 456 0,7 -84 -18,3
Erhaltene Anzahlungen 77 0,1 96 0,2 -18 -19,3
Übrige Verbindlichkeiten 1.524 2,4 1.183 1,9 341 28,9
Kurzfristige Verbindlichkeiten 12.872 20,5 9.350 15,2 3.522 37,7
Rechnungsabgrenzungsposten 15 0,0 27 0,0 -12 -43,4
62.815 100,0 61.529 100,0 1.286 2,1

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 62.815 (Vorjahr TEUR 61.529). Die Steigerung in Höhe von TEUR 1.286 resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus dem Anstieg des kurzfristig gebundenen Vermögens um TEUR 1.000. Auf der Passivseite ist im Berichtsjahr ein um TEUR 2.161 niedrigeres Eigenkapital aufgrund des gesunkenen Bilanzgewinnes (TEUR 2.543, Vorjahr TEUR 4.704) zu verzeichnen. Dem gegenüber stehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.220 gestiegen sind. Die Zunahme betrifft vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber dem NDR.

Auf der Aktivseite betrug der Anteil des Anlagevermögens 63,3% (Vorjahr 64,2%). Auf der Passivseite beträgt die Eigenkapitalquote 65,8% (Vorjahr 70,7%).

Dem langfristig gebundenen Vermögen in Höhe von TEUR 39.764 (Vorjahr TEUR 39.481) stehen langfristige Mittel in Form des Eigenkapitals in Höhe von TEUR 41.311 (Vorjahr TEUR 43.471) gegenüber, der Anlagendeckungsgrad beträgt 103,9 % (Vorjahr 110,1 %).

III Chancen und Risiken

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird laufend unter Berücksichtigung der Marktentwicklungen über Monatsabschlüsse und Abgleiche mit der Unternehmensplanung und der Unternehmensstrategie fortgeschrieben und beobachtet. Folgende Einschätzungen zu möglichen Chancen und Risiken fließen dabei in die Unternehmensplanung und Fortentwicklung der Unternehmensstrategie ein.

Chancen

Ein günstigeres Konsumklima durch zurückgehende Inflationsraten und positivere Wirtschaftsprognosen könnten die Basis für zunehmende Werbeschaltungen sein und damit stabilisierend auf die Planungen des laufenden Geschäftsjahres 2024 wirken.

Mittelfristiges Wachstumspotential bietet die zurzeit in der Ausschreibung befindliche Rechtevergabe an den Spielen der DFL-Fußball-Bundesliga für die Spielzeiten 2025/2026 bis 2028/2029. Die ARD-Werbegesellschaften hätten damit die Möglichkeit, nachhaltig Einnahmen aus der Vermarktung der Sportschau am Samstag zu erzielen, die einen relevanten Teil der Fernsehwerbeeinnahmen darstellen. Langfristiges Wachstumspotential besteht zudem aus dem Erwerb der Übertragungsrechte für die Olympischen Spiele bis zum Jahr 2032.

Audio liegt weiterhin im Trend. Neben den klassischen Radio-Inhalten gibt es inzwischen ein umfangreiches Angebot an digitalen On-Demand-Inhalten. Audio-Inhalte im Internet erfahren somit wachsenden Zuspruch. Musikstreaming, Live-Radio und zeitversetzte Audio-Formate wie beispielsweise Podcasts gewinnen weiter an Reichweite. Gleichwohl sind es nach wie vor die klassischen Radio-Inhalte und Sendermarken, die für den überwiegenden Teil der Radio-Nutzung verantwortlich sind. Eine Verbesserung der Reichweitensituation von NDR 2 würde sich positiv auf die Vermarktung auswirken.

Risiken

Die NDR Media verfügt über einen Risikoreport, in dem alle relevanten Risiken mit Hinblick auf die Bedeutung und Wahrscheinlichkeit des Eintritts erfasst und regelmäßig überwacht werden.

Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung der NDR Media liegen in der Umsatzsituation des Bereichs Werbung, die sowohl von den zu vermarktenden Programmen als auch von der gesamtweltwirtschaftlichen Lage und in der Folge der von Nachfrage im Werbemarkt abhängig ist. Die Werbeerlöse sind in erster Linie von der Reichweiten- und Zielgruppenentwicklung der zu vermarktenden Programmen abhängig. Maßgeblich bestimmt werden die Geschäftsentwicklungen darüber hinaus von der technischen Entwicklung im Bereich der Kommunikationsmittel und den entsprechenden Auswirkungen auf die Mediennutzung bzw. von dem Transfer von klassischen zu digitalen Kanälen und daraus resultierender Verschiebungen der Werbeetats hin zu digitalen und hier zunehmend internationalen Plattformen.

Wir beobachten die Marktentwicklung, um frühzeitig Gegenmaßnahmen zur Minimierung etwaiger negativer Effekte auf die Ertragslage der Gesellschaft einleiten zu können.

Die Erzielung von Erlösen durch Werbeschaltungen auf öffentlich-rechtlichen Sendern ist auch von den gesetzlichen Rahmenbedingungen abhängig. Etwaige Einschränkungen der ÖR- Werbung im TV und im Hörfunk oder deren Abschaffung wären mit einem Rückgang bzw. Ausfall von Werbeumsätzen verbunden.

Neben diesen Risiken besteht für die NDR Media als Holding der Studio Hamburg GmbH das Risiko einer negativen Geschäftsentwicklung bei der Studio Hamburg GmbH mit der Folge, dass die Anteile an der Studio Hamburg GmbH außerplanmäßig abgeschrieben werden müssen und/oder Beteiligungserträge ausbleiben. Da die Studio Hamburg GmbH selbst einem Risikomanagement unterliegt und regelmäßig über die Risikolage und Geschäftsentwicklung Bericht erstattet, können frühzeitig etwaige Risiken erkannt und entsprechende notwendige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um mögliche Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der NDR Media zu minimieren.

Prognosebericht

Nach wie vor beeinflusst das weltpolitische Geschehen die Binnennachfrage negativ, so dass die Werbespendings im Geschäftsjahr 2024 beeinträchtigt und es zu finanziellen Einbußen für die NDR Media kommen kann. Dem gegenüber steht, dass die sportlichen Großereignisse im Jahr 2024 für deutliche Umsatzzuwächse sorgen können. Die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung mit einer fragmentierten Nutzung, sinkenden Reichweiten sowie Werbeangeboten bei Streamingdiensten werden jedoch zunehmend einen negativen Einfluss auf die Umsatzerlöse aus Fernsehwerbung haben. Es wird daher ein leichter Rückgang der klassischen Werbung in den übrigen TV-Programmbereichen erwartet. Anhaltend rückläufige Reichweiten des zu vermarktenden Programms NDR 2 sowie eine zunehmende Fragmentierung des Angebots an Radiosendern (insbesondere digital und DAB+) werden erwartungsgemäß einen negativen Einfluss auf die Höhe der Umsatzerlöse aus Hörfunkwerbung in 2024 haben.

In der Folge erwartet die Geschäftsführung zum jetzigen Zeitpunkt bedingt durch die vorgenannten Einflussfaktoren insgesamt einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse und der Zuflüsse an den Gesellschafter in 2024 im Vergleich zum Vorjahr.

 

Hamburg, am 8. Mai 2024

NDR Media GmbH

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NDR Media GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NDR Media GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NDR Media GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 8. Mai 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Cornelia von Oertzen, Wirtschaftsprüfer

Marlena Presser, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss zur Feststellung des Jahresabschlusses und Entlastung der Geschäftsführung

Der NORDDEUTSCHER RUNDFUNK (NDR), Gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts, ist alleiniger Gesellschafter der im Handelsregister des Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HR B 8596 eingetragenen NDR Media GmbH, Hamburg.

Unter Verzicht auf die Einhaltung der für die Einberufung geltenden Form- und Fristbestimmungen hält der Alleingesellschafter, vertreten durch den Intendanten Joachim Knuth und die Verwaltungsdirektorin Ulrike Deike, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt wie folgt:

1.

Der Jahresabschluss der NDR Media GmbH zum 31. Dezember 2023, Anlagen 1 bis 4 des Prüfungsberichts der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grant Thornton AG vom 8. Mai 2024 wird nach erfolgter Prüfung durch den Aufsichtsrat gem. § 10 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages festgestellt.

2.

Das Jahresergebnis 2023 der NDR Media GmbH beläuft sich auf € 7.358.312,66 und wird in Höhe von € 7.358.312,66 an den Gesellschafter, den Norddeutschen Rundfunk, ausgeschüttet.

3.

Dem alleinigen Geschäftsführer Carsten Neitzel wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

NORDDEUTSCHER RUNDFUNK

Joachim Knuth

Ulrike Deike

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